Was denkt ihr über Zigarettenhersteller? Diskussion 

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Paderborner

Guten Morgen,

Uns allen ist bekannt, dass durch das Rauchen die Lunge, Herz etc. beschädigt wird und zu Krebs, Herzinfarkt führt.
Die Jugend von heute ist vorsichtiger geworden, durch die tagtägliche Warnungen, die sogar mittlerweile auf jeder Zigaretten schachtel steht.

Aber was ist mit der Älteren Generation, wo in ihrer Jugend das Qualmen verherrlicht wurde, sei es durch Plakate mit Reitende Malboro Cowboys , oder Schauspieler die meinten das sie durch das Rauchen im Film cooler rüber kamen (Al capone etc.) bis hin zu dem Werbemännlein der sich beruhigte, wenn er ne HB geraucht hat.

Also wurden demnach die Ältere Generation doch dazu überredet ? , wo die Regierung mitgespielt hat und heute so tut, das wir Raucher selbst dran schuld sind, aber warum verbieten sie nicht den Zig.-Herstellern die Produktion?
Drogenhändler werden verfolgt, aber zig.-Herstellung wird gestattet wo doch beides das gleiche ist.

Dann sollten sie doch die "anderen" Drogen auch legalisieren

Meiner Meinung nach, sind die Hersteller verantwortungslos und unsere Gesundheit interessiert sie im geringsten nicht.
Mann könnte jetzt sagen, dass man selbst daran Schuld sei, in einer Hinsicht stimmt das auch, aber wie oben gesagt, heute wird groß gewarnt und früher verherrlicht

Ich würde gerne eure Meinungen sehen , wie ihr darüber denkt, sollte man den Zigaretten Hersteller mehr Auflagen machen, denn wieso muß in einer Zigarette mehr als 4000 Giftstoffe rein, wo ca. 200 davon Krebserreger sind.

Kann man den Tabak nicht so lassen wie sie aus der Natur kommt, oder Strecken die Hersteller den Tabak auch, den wozu wird Tabak Aromatisiert.

Gruß
Paderborner ♂
 
Zuletzt bearbeitet:
Alkohol ist auch eine Droge.
Es kommt halt drauf an, wie du damit umgehen kannst. Natürlich haben Zigaretten einen höheren Suchtfaktor als Alkohol, aber es sind beides Suchtstoffe.
Wenn du jetzt mal zum Feierabend ein Glas Bier trinkst, oder auf ner Party mal eine rauchst, ist es also nicht so schlimm.
Nur wenn es zuviel wird, ist es halt problematisch. Auch wenn ich nicht dafür bin, finde ich es sehr kontraproduktiv, wenn der Threadtitel schon mit Mörder oder Dealern beginnt, weil du damit einer konstruktiven Diskussion den Weg nimmst.
Der Aussage, die du gemacht hast, kann man ja nur zustimmen, oder abmildern. Und somit ist eine Pro-Argumentation unmöglich das heißt keine Debatte, nichts.

Vielleicht solltest du das nächste mal beginnen mit: Was denkt ihr über Zigarettenhersteller?
 
der staat sollte noch mehr illegale drogen legalisieren, schließlich weiß jeder was für ein ewirkung die haben und wer sie unbedingt will, der besorgt sie sich auch.
von daher bringt das verbieten gar nichts. was ist den passiert als in america die prohibition eingeführt wurde? dann wurde der ganze kram von der mafia vertickt, und die leute ham weiter gesoffen. der staat wäre gar nich in der lage zigaretten zu verbieten ;)

deshalb legalisieren und steuern en masse drauf und so die suchtis abschröpfen :löl:
 
na eben, der staat hat doch viel genug unternommen, um die leute über die folgen und auswirkungen aufzuklären, ungewollten passivrauch zu mindern (rauchverbot in lokalen) und solche sachen. wer das trotzdem will, der soll doch rauchen. halt ohne dass er andere belästigt. also ich finde der staat hat seine aufgabe bestens erledigt, die tabakfirmen machen eh nicht mehr den gewinn wie früher. außerdem ist doch in deutschland zur zeit jeder arbeitsplatz wichtig ;)
 
Moin,

also grundsätzlich wird jeder Markt durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Dass wiederum heißt, dass es scheinbar genug Menschen gibt, die der Meinung sind, jegliche Vernunft beiseite zu schieben und ihre Lunge zu teeren.

Autohersteller werden doch auch nicht als Mörder beschimpft, nur weil irgendwelche Deppen mit ihren Pseudo Rennwagen Unfälle verursachen und Menschen töten.

Der Staat versucht eben regelmäßig regulierend einzugreifen, um unter anderem die Folgekosten, die dadurch dem Sozialsystem entstehen zu minimieren.

Ich unterstelle dem Staat einfach mal halbwegs wirtschaftliches denken.
Steuereinnahmen(Tabaksteuer)/Ausgaben(Tabak verursachte Leiden). Solange das Ergebnis größer eins ist, interessiert es niemanden, erst wenn man mehr zahlt als man einnimmt, sieht der Staat handlungsbedarf.

Aufgrund der höheren Lebenserwartung der letzten Jahre, haben gewisse Krankheiten genug Zeit um auszubrechen. Früher sind die Menschen halt mit 70 gestorben und der Lungenkrebs im Anfangsstadium hat keinen gejuckt. Heute lebt der selbe Mensch eben 10 Jahre länger und man darf jetzt 10 Jahre Lang den Lungenkrebs bekämpfen.

Bitte meine etwas übertriebene Ausdrucksweise zu entschuldigen ;)

@gasti: legalisieren ist auch keine Lösung ;), denn die Aussage jeder kennt die Auswirkungen, mag ja stimmen aber der Mensch handelt/e noch nie rational und verantwortungsvoll (Kriege, Verbrechen, Alkoholmissbrauch usw.)

Ich persönlich mag keine Zigaretten, aber ab und an mal eine schöne Havanna ist doch ganz schön, da stell ich auch meinen Verstand ab :D

Letztendlich ist es doch die Gesellschaft/Gemeinschft, welche dafür verantwortlich ist. Denn auch die Regierung macht nur das, was das Volk sagt(oder sollte sie).

MfG Alman
 
Meiner Meinung nach versucht jeder sein Geld zu verdienen und die meisten denken nur an sich selbst mir gefällt das nicht aber was soll man da machen ??
 
Kann man den Tabak nicht so lassen wie sie aus der Natur kommt, oder Strecken die Hersteller den Tabak auch, den wozu wird Tabak Aromatisiert.

Tja, deswegen rauche ich auch nur "Pueblo" Tabak, der ist naturbelassen :D .

Nee, Spaß beiseite, der Staat macht viel zu viel Geld mit der Tabaksteuer (ist ja grade auch wieder erhöht worden, Schachtel (17 Zigaretten) 5€ ).

Das Rauchen bzw. Zigaretten zu verbieten würde dem Staat im Geldbeutel viel zu sehr weh tun.

So, wie es gerade ist, ist es eigentlich "den Umständen entsprechend" gut. Wer rauchen will der tut es auch, trotzdem wird jeder durch die Medien oder den Aufdruck auf der Schachtel vor den Gefahren des Rauchens gewarnt.

MfG, Gammler_Key

€DIT:

Seit ich Pueblo rauche schmecke ich, dass die gängigen Marken von Großherstellern (Malboro, etc.) ihren Tabak parfümieren. Einfach nur widerlich, wenn man beim rauchen mal merkt dass das eigentlich komplett nach Chemie schmeckt.
 
Einerseits sollen wir mündige Bürger sein, andererseits soll mit zahlreichen Verboten reglementiert werden.

Verbote sind kontraproduktiv, wenn es um suchterzeugende Produkte geht. Verbote würden die Kriminalität ins Unermeßliche steigern. Man denke nur an die Prohibition (Alkoholverbot) in den USA. Es hatte eine unglaubliche Welle der Kriminalität nach sich gezogen. Wo Profit erzielt werden kann, spielen Menschenleben ein untergeordnete Rolle.

Angesichts der Tatsache, dass der Staat kaum in der Lage ist die heutige Drogenkriminalität unter Kontrolle zu bringen, möchte ich mir nicht ausmalen was mit einem Alkohol- und Tabakverbot kommen würde.

Selbst die jetzt künstlich überhöhten Tabakpreise haben die Schmuggelkriminalität vervielfacht und droht außer Kontrolle zu raten.

Ich denke, wer rauchen will, soll das tun. Raucher sterben in der Regel 10-15 Jahre früher und sparen dem Staat die Rente.
Lungenkrebsbehandlung kostet nicht viel, da diese Krankheit meistens in einem Stadium erkannt wird, wo Operationen nicht mehr sinnvoll sind. Von der Diagnose bis zum Tod dauert es oft nicht mal ein Jahr. Ich habe in meinem Leben bisher viele Lungenkrebskranke gekannt bzw. gesehen, aber nicht ein Einziger hat diesen Krebs überlebt.
Das Gleiche trifft bei Herzkreislauferkrankungen zu. Meistens sterben diese Menschen an einem plötzlichem Herzinfarkt.

Mit der Tabaksteuer hat der Raucher die Kosten doch schon bezahlt oder wofür wird das Geld verwendet?

Der Tabakindustrie einen Vorwurf zu machen ist Heuchelei. Würde keiner rauchen, gäbe es diese Industrie garnicht. Würde man diese Industrie zerschlagen, würde dieses Zeug illegal produziert und vertrieben werden mit all den furchtbaren Folgen.
 
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Verbote sind kontraproduktiv, wenn es um suchterzeugende Produkte geht.
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Mit der Tabaksteuer hat der Raucher die Kosten doch schon bezahlt ...

Der Tabakindustrie einen Vorwurf zu machen ist Heuchelei. Würde keiner rauchen, gäbe es diese Industrie garnicht. ...

Merkst du nicht selbst die Widersprüche in deinen Ausführungen? Anscheinend ist ein Großteil der Menschheit nicht in der Lage, ohne suchterzeugende Mittel auszukommen.

An für sich wäre mir das egal, wenn deren Sucht nicht ihre Familien, ihre Umgebung, ihre Interaktion mit anderen Menschen (z.B. Autoverkehr) beeinträchtigen würde. Ganz egal, ob die jeweiligen Suchtmittel legal oder illegal zu beschaffen sind/wären. Die Selbstbestimmung über Sucht hört meiner Meinung nach da auf, wo eine massive Wirkung auf Andere geschieht.


Übrigens fließen die Einnahmen aus der Tabaksteuer nicht in das Gesundheitswesen, sondern in den allgemeinen Haushalt. Die Gesundheitskosten für Erkrankte des Tabakkonsums oder für Behandlung anderweitig Süchtiger obliegt quasi allen Krankenversicherten!
 
Jumper schrieb:
Mit der Tabaksteuer hat der Raucher die Kosten doch schon bezahlt oder wofür wird das Geld verwendet?
Wie Faehnrich schon zutreffend gesagt hat, sie fließen in den allgemeinen Haushalt. Es heißt nämlich Tabaksteuer und nicht Tabakabgaben. Abgaben können zweckbezogen verwendet werden, Steuern nicht.

Gruß Konradin
 
Mit der Tabaksteuer hat der Raucher die Kosten doch schon bezahlt ...
Das war auch nicht ernst gemeint. Das wäre das Gleiche, als wenn Hundebesitzer sagen, dass sie die Hinterlassenschaften nicht wegmachen müssen, da sie ja Hundesteuern bezahlen. Steuern sind ein anderes Thema und sind der Willkür des Beamtenstaates überlassen.

Faehnrich schrieb:
Die Selbstbestimmung über Sucht hört meiner Meinung nach da auf, wo eine massive Wirkung auf Andere geschieht.
Da bin ich selbstverständlich deiner Meinung. Wenn Jemand im gleichen Raum raucht, hört bei mir die Toleranz auf. Mich stört es sogar, dass mein Balkonnachbar raucht, weil es bei ungünstigem Wind in meine Wohnung zieht. Leider kann ich dagegen rechtlich nichts machen. Jeder soll sich selbst ruinieren wie er lustig ist, aber die Anderen damit nicht einbeziehen.

Was mich an der ganzen Sache stört, ist die allgemein immer stärker um sich greifende Intoleranz in unserer Gesellschaft. Ja, Rauchen ist schädlich für den Raucher und diejenigen, die den Giften unfreiwillig ausgesetzt sind. Daher sollte es so sein, dass Raucher ihrem Laster fröhnen dürfen, vorausgesetzt, sie tun es dort wo Niemand belästigt wird, ganz besonders Kinder. Andererseits sollte man es unterlassen, Raucher wegen ihres Lasters mit "Hunden zu hetzen". Kaum jemand wird es gelingen, durch Argumente oder Verbote einen Raucher zu bewegen vom Rauchen abzulassen. Der Raucher weiß selber am Besten, wie schädlich das ist. Und das nicht erst seit dem diese Warnhinweise auf den Schachteln sind.

Das ich von Verboten nichts halte, habe ich hinlänglich erklärt. Es sei denn Interessen Dritter werden unmittelbar beeinträchtigt.

Übrigens war ich nicht immer Nichtraucher. Ich habe erst vor etwa 5 Jahren damit aufgehört. Aber nicht, weil mich ein paar Besserwisser davon überzeugt haben oder es mir gar verboten wurde. Ich wollte es einfach selbst und das ist das beste Argument. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Dann wird Hilfe auch gern angenommen.
Der erhobene Zeigefinger sollte eigentlich der Vergangenheit angehören.
 
Naja, Zigarettenhersteller wollen nur Geld machen, wenn es auch noch Leute gibt, die so dumm sind, dafür Geld auszugeben ist das halt deren Entscheidung und Problem.
 
'Jumper' und 'Faehnrich' haben die offensichtlichen Kernprobleme des Rauchens schon
ausreichend angesprochen. Aber, wenn wir ehrlich sind, ist das doch nur eines von
mehreren Genuss-Problemen unserer Gesellschaft. Vom Alkohol, über Süßwaren bis zur
Fresssucht bei Nahrungsmitteln sollten wir auch dies ins Kalkül mit einbeziehen, denn
wie bei allen Missständen wird der Betroffene mit dem Finger gleich auf andere zeigen
und sagen: --> aber was ist mit denen
 
Meiner Meinung nach, sind die Hersteller verantwortungslos und unsere Gesundheit interessiert sie im geringsten nicht.
Meiner Meinung nach sind sie ein Segen für die Staatskasse. Die Einnahmen, die die ach-so-böse Tabakindustrie und die Raucher für den Staat bringen, vergessen viele.
Jeder ist für sich selbst verantwortlich, man kann es daher niemandem verübeln, erwachsenen Menschen ein Produkt anzubieten, das schädlich ist.
 
Und zum Thema andere drogen legalisieren. Bitte nicht!!! Es reicht doch wenn man Gras in Holland kriegt oder beim örtlichen dealer, denn dann wird es nicht versteuert:D
Ist für die kiffer doch dann ganz gut. Es hilft auch zwar bei leuten mit geistesstörungen und sowas, aber die kriegen ja sogenanntes mediweed. Mittlerweile gibt es schon paar menschen die legal, aufgrund irgendwelcher krankheiten, gras rauchen dürfen und das per Rezept irgendwo bekomm.
 
Meiner Meinung nach sind sie ein Segen für die Staatskasse. Die Einnahmen, die die ach-so-böse Tabakindustrie und die Raucher für den Staat bringen, vergessen viele.
Jeder ist für sich selbst verantwortlich, man kann es daher niemandem verübeln, erwachsenen Menschen ein Produkt anzubieten, das schädlich ist.

@default user: rechne es zuerst mit den Mehrkosten der Krankenkassen gegen
 
@default user: rechne es zuerst mit den Mehrkosten der Krankenkassen gegen
Was sollen da bitte für Mehrkosten sein? Verglichen mit den Einnahmen sind die ein Witz. Man zahlt pro Schachtel 76,7% Steuern (lt. Wikipedia). Geht man davon aus, dass ein Mensch vom 20. bis 70. Lebensjahr eine Schachtel/Tag raucht, bringt er dem Staat damit knappe 70.000€ ein bei einem Preis von €4,50/Schachtel. Die meisten Raucher bedeuten garkeine Mehrbelastung der Krankenkasse, evtl. sollte man sogar davon ausgehen, dass viele sie weniger belasten wegen geringerer Lebenserwartung. Nur sehr wenige erkranken an Lungenkrebs und müssen teure Chemotherapien etc. bezahlt bekommen.
Zu behaupten die Kosten würden den Steuern überwiegen ist nichts weiter als Schwarzmalerei.
 
der staat sollte noch mehr illegale drogen legalisieren, schließlich weiß jeder was für ein ewirkung die haben und wer sie unbedingt will, der besorgt sie sich auch.

1. Schonmal gar nicht!
Soll ruhig alles verboten bleiben! Sieht man ja wieviele Gossenkinder es mittlerweile gibt. Und nicht jeder weiss wie es wirkt weil sich nicht jeder damit zwangsweise beschäftigt. Was heißt denn hier "unbedingt"? Also besorgen um jeden Preis? Find ich ziemlich sch****. Bei Wasser und Brot verstehe ich es ja aber ist ja auch erlaubt :D

von daher bringt das verbieten gar nichts. was ist den passiert als in america die prohibition eingeführt wurde? dann wurde der ganze kram von der mafia vertickt, und die leute ham weiter gesoffen. der staat wäre gar nich in der lage zigaretten zu verbieten ;)

2. Ich denke wenn man mit Logik an die Sache rangeht könnte man es schaffen. Hab auch lange drüber nachgedacht. Klar wenn sich keiner um die armen rauchenden Kinder kümmert holn sie sich halt den Tod. Trotzdem denke ich könnte man mal damit anfangen einen Weg zu finden. Find es nicht gut wie die Kippen so weggeschmissen werden ohne darüber nachzudenken was man da gerade tut oder anders die Wirte die auch ohne Rauchen mit 30 Lungenkrebs bekommen weil alle bei ihnen rauchen und es ihnen schei**egal ist. Finde alles recht übertrieben das mit dem Rauchen. Sollten alle mal ihr Türen schließen bevor ich mal vorbeikomme und aufräume! :mad:

So und nun rauch ich mir mal meine letze Kippe und dann gehts ab zum Automaten. Finde jeder sollte nen eigenen privaten haben... :D


Greetz

euer Feinschnitt :flag::bä:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Man könnte genauso gut den Teufel verklagen dass man in die Hölle kommt wenn man bösartig war (nur als Beispiel, hat nix mit Religion an sich zu tun).
Oder man die Firma AC anzeigt, da sich gezungen sieht den Staubsauger xY zu kaufen, weil man dauernd plakate davon sieht.

Wer raucht ist nunmal selbstschuld und tut dem Staat einen großen gefallen, er nimmt mehr ein und man kostet statistisch gesehen den Staat auch später weniger Geld...

Ich finde es allerdings unverständlich dass nur Zigaretten so hoch besteuert werden, Alkohol könnte ebenso höher - wenn auch bei nicht ganz so hoch wie Tabak- besteuert werden.


Die anderen Drogen sind aus gutem Grund nicht legalisiert worden, da sie noch zerstörerischer Wirken (ja, ich bin mir sicher es gibt auch ein paar Ausnahmen).

Verbote nützen nichts und weshalb sollte man von Staatlicher Seite auch...
 
Was sollen da bitte für Mehrkosten sein? Verglichen mit den Einnahmen sind die ein Witz. Man zahlt pro Schachtel 76,7% Steuern (lt. Wikipedia). Geht man davon aus, dass ein Mensch vom 20. bis 70. Lebensjahr eine Schachtel/Tag raucht, bringt er dem Staat damit knappe 70.000€ ein bei einem Preis von €4,50/Schachtel.

Die Leute, die jetzt 70 sind und 50J geraucht haben (wie in deinem Beispiel), haben mitnichten mit 4,50 €/Schachtel angefangen, sondern mit irgendwas um 1 DM/Packung. Also geht deine Rechnung schon ziemlich in die Hose.

Dann gehen die Tabaksteuern an den Staat, die Krankheitskosten aber zu lasten der Krankenversicherung, was den Staat deutlich weniger juckt, weil die zum größten Teil durch die Versicherungsbeiträge finanziert wird.

Die meisten Raucher bedeuten garkeine Mehrbelastung der Krankenkasse, evtl. sollte man sogar davon ausgehen, dass viele sie weniger belasten wegen geringerer Lebenserwartung. Nur sehr wenige erkranken an Lungenkrebs und müssen teure Chemotherapien etc. bezahlt bekommen.
Zu behaupten die Kosten würden den Steuern überwiegen ist nichts weiter als Schwarzmalerei.

Nö, ganz im Gegentum (ja, es gibt eine Studie, die deine Ansicht zu bestätigen scheint, dort werden aber eine Vielzahl von Kosten, die bei Rauchern (zusätzlich) auftreten gar nicht einbezogen).

a)
Raucher haben neben den auch für Nichtraucher typischen Krankheiten ZUSÄTZLICH besonders häufig:

Gefäßprobleme (dadurch: teure Gefäßbypässe, PT(C)A, Stents,
Raucher benötigen früher Stents

Herzinfarkte (welche durch teure Maßnahmen häufig überlebt werden, Schlaganfälle, auch diese oft überlebt u.a. durch die Arbeit von 'stroke units', häufig aber mit sehr teuren Folgezuständen)

COPD (eine bei Nichtmedizinern weitgehend unterschätzte Erkrankung)
MedizInfo®: Ursachen der COPD: Rauchen

Bronchialkarzinome:
ca. 90% dieser (häufigen) Tumore treten bei Rauchern (+Ex-Rauchern) auf, ca. ein Viertel aller Krebstodesfälle bei Männern entfallen auf diesen, weit überwiegend selbstverursachten Krebs; nach hiesigen Zahlen (wenn genauer gefragt und nicht nur ein Fragebogen ausgefüllt wird) ist diese Zahl eher noch größer.
Und diese Tumoren, wie auch die anderen u.g. werden je nach Typ (Kleinzeller/ Nichtkleinzeller) und Stadium häufig operiert (sofern sinnvoll möglich) und einer Strahlentherapie, meist in Kombination mit einer Chemotherapie zugeführt. Das führt zu typischen Krankheitsverläufen, bei denen auch die Hirnmetastasen noch erlebt werden, und auch diese wiederum eine teure Therapie (und Pflegekosten) erfordern... und diese Fälle sind eben nicht selten, sondern bei uns täglich! zu besichtigen.
(Die Lebensverlängerung um einige Monate läßt sich die Gesellschaft einiges kosten)
s.auch:

http://www.rki.de/cln_162/nn_205770...=raw,property=publicationFile.pdf/KID2008.pdf
Seite 46 ff

Krebs der Mundhöhle und des Rachens ebenfalls sehr viel häufiger (AFAIS kommt keine Tumorart bei Rauchern signifikant seltener vor als bei NR), die meisten aber häufiger...
in o.g. Dokument einfach zu finden

Schlechtere Mundgesundheit (teuer!)
RKI Themenhefte
dort S. 26 ff

Dazu kommen Verdienstausfälle (Das Erkrankungsalter bei Gefäßproblemen liegt zunehmend schon in den 40-er Lebensjahren (u.a. weil immer früher mit dem Rauchen begonnen wird)...d.h. sowohl in KV als auch in RV werden dann nur noch geringe bis keine Beträge eingezahlt etc. pp.

Mehr mag ich hier erstmal gar nicht anführen, die Quellen sprechen für sich.

Es ist also leider nicht zutreffend, daß die Raucher schön "sozial verträglich" billig dahinscheiden. Und vielleicht mag sich mal der eine oder andere hier über die Kosten einer Strahlentherapie und noch schöner: der aktuellen Chemotherapie informieren, z.b. Carboplatin, Topotecan etc.

gruß
bernie15
 
Ich finde ja, dass es die freie Entscheidung des Menschen ist, wenn er sich durch "Genuss" seine Organe verderben will. Und das tut er sehr woll mit dem Rauchen. Denken wir doch mal an die Anzahl der Giftstoffe, die ja der Threadstarter bereits erwähnte.

Allerdings sehe ich nicht, wie viele andere, dass Alkohol und Zigaretten das gleiche sind. Vielmehr glaube ich, dass Zigaretten eindeutig verboten gehören. Denn ein Gläschen Wein am Tag beugt sogar einem Herz-Infarkt vor. Eine Zigarette, oder schlimmer gesagt, eine Schachtel Zigaretten am Tag erhöht nur das Herzinfarkt-Risiko, das Krebsrisiko, das Krankheitsrisiko (das Immunsystem wird schwächer), blockiert ab einer großen Stückzahl durch sich in den Blutbahnen ablagernden Stoffe den Sauerstofftransport, lässt einen schlechter atmen (die Lunge wird ja auch belegt) und erhöht sonstige Risiken.

Meine Meinung ist also ganz klar gegen Zigaretten, aus Erfahrung, da ich es als Nichtraucher auch immer wieder hinnehmen muss, wenn meine Eltern rauchen. Wenn ich mit ihnen gemütlich beim Grillen sitze ud wir beginnen zu essen, muss erstens mal der Grill rauchen ;), was ja nicht weiter schlimm ist. Aber das meine Eltern rauchen, bevor sie essen, während ich schon esse, das verdirbt mir den Appetit. Außerdem ist es eben nicht gesund. Da sie vor jedem Essen rauchen, rauchen sie mindestens 3 Zigaretten pro Tag. Und wie erwähnt: DAS IST NICHT GESUND!!!

Wenn sie jetzt aber statt den 3 Zigaretten ein Gläschen Wein zu Mittag oder zu Abend trinken, wäre das sogar gesund.

Als Fazit zu ziehen wäre: Wenn Drogen verboten werden sollen, nicht den Alkohol, sondern die Zigaretten. Aber der Alkohol sollte teurer werden!

mfg
michederoide
 
Sehr schöner Post bernie15! Muss ich erstmal alles nachlesen... :read:

Ich finde ja, dass es die freie Entscheidung des Menschen ist, wenn er sich durch "Genuss" seine Organe verderben will.

Ob er das wirklich will? :confused:

Ich glaube NICHT. Sind halt oft alle wie kleine Kinder und schauen es sich bei anderen/größeren ab. So in der Art wie bei den Tieren. Die schauen es sich doch auch bei anderen ab. Glaube kaum dass wenn keiner mehr oder sehr sehr wenige rauchen dass es dann um ein vielfaches einfacher ist die Leute zum Nichtraucher sein zu bewegen. Rauchen doch heut schon viel zu viele. Wie gesagt, wenn wir andere Vorbilder haben die nicht rauchen und eine gesunde aufklärung haben denke ich wird es noch was mit dem Nichtraucherstaat. Trotzdem meiner meinung nach Utopie nach dem jetztigen Stande.
Vielleicht mal 1.000 oder 10.000 Jahre warten :D
Entweder haben dann die meisten aufgehört oder es ist verboten oder alle laufen mit dampfenden Atomlungen durch die Gegend :D
 
bernie15 schrieb:
Die Leute, die jetzt 70 sind und 50J geraucht haben (wie in deinem Beispiel), haben mitnichten mit 4,50 €/Schachtel angefangen, sondern mit irgendwas um 1 DM/Packung. Also geht deine Rechnung schon ziemlich in die Hose.
Meine Rechnung war auch nur eine Annahme, mit der heutigen Politik lässt sich ohnehin nicht verhindern, was man in der Vergangenheit falsch gemacht hat. Zur Zeit ist der Packungspreis nunmal so hoch, mit einem Rauchverbot will man ja (unter anderem) die zukünftigen Mehrkosten, sofern vorhanden, senken. Trotzdem sollte wohl klar sein, das Raucher dem Staat einen ziemlich großen Anteil der Einnahmen bringen.
Was die ganzen angeblichen Mehrkosten, mal Krebserkrankungen außen vor, angeht, durch Studien lässt sich sowas ohnehin drehen und wenden wie man will. Man kann letzten Endes garnicht wissen, wie oft die Erkrankungen nun wirklich durchs Rauchen ausgelöst wurden.
Würde jeder Raucher sein gesamtes Steueraufkommen entsprechend durch Kosten der Krankenversicherung benötigen, müsste jeder Raucher doch vor Krankheit nur noch dahinvegetieren. Guckt man sich den Durchschnittsraucher an, ist das weit entfernt von der Realität.
Natürlich geht das nicht auf, wenn man beispielsweise Kosten von Chemotherapien berücksichtigt die das Steueraufkommen eines Einzelnen ums Vielfache übertreffen, aber Lungenkrebs ist wirklich selten und die Lebenserwartung nach der Diagnose verglichen mit anderen Krebserkrankungen ebenfalls gering.
 
@Feinschnitt
Aus dem deinem Nicknamen würde ich spontan auf Raucher schließen.
Aber Spass beiseite.

Kein Raucher möchte natürlich vom Rauchen krank werden. Es wird einfach verdrängt. Wenn Raucher bildlich vor Augen geführt wird, was es für schreckliche Krankheiten gibt, die möglicherweise durch das Rauchen verursacht wurden, brennen sie sich auf den Schreck erst mal eine Zigarette an.

In meinem Umkreis gibt es relativ wenige Raucher, aber die bleiben hartnäckig dabei. Das Beispiel des Nichtrauchens zündet nicht.
Ich muß zugeben, dass ich viele Jahre geraucht habe und das sogar leidenschaftlich. Kein Nichtraucher, also diejenigen, die niemals geraucht haben, können es nachvollziehen. Somit sind sie nicht in der Lage einen Raucher zum Aufhören zu bewegen, weil sie einfach nicht wissen, was psychisch in einem Raucher vor sich geht. Ein Raucher würde es nie aufgeben, wenn er es selbst nicht will, selbst wenn er der letzte Raucher auf der Welt wäre.

Ganz entscheidend ist letzendlich die Einstiegsphase. Diese liegt eindeutig im Teenie-Alter zwischen 12 und 16 Jahren. Hier versucht der Staat mit Verboten anzusetzen, allerdings mit wenig Erfolg.
Tatsache ist aber, dass diejenigen, die bis 20 noch nicht geraucht haben, sehr selten zum Raucher werden. Ab 25 so gut wie garnicht mehr.

Ich selber hatte mit 14 angefangen und damals konnte man auch als 14-Jähriger legal Tabakwaren kaufen.
 
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