Was haltet ihr von den Linken Teil 2 Parteien 

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Stimmt, Steppel, nicht zu vergessen die vorzugsweise katholischen Pfarreien und kirchennahen Einrichtungen, in denen Jugendliche und Kinder fortgesetzt seit Jahrzehnten meist ungestraft sexuell mißbraucht wurden. Allerdings betraf dies eher den Westen.

Bekommen die Katholiken deswegen jetzt den 'Ehrenpreis kommunistischer Verfehlungen' auch außerhalb der DDR oder was hat das mit dem Thema 'die Linken' zu tun? Oder zählen jetzt alle katholischen Funktionsträger zu den Linken?

Da kratz ich mich doch echt am Kopf...
 
Was hat das mit der Linken Partei zu tun?

Wegen der Zielsetzung dieser Partei hat es was "zu tun":

...Wir stellen uns hinter die Parteivorsitzende und begrüßen ihren positiven Bezug auf den Kommunismus als Fernziel der Partei. Denn es entspricht auch unserem langfristigen Ziel: eine demokratische Weltgesellschaft ohne Klassen und Staaten, ohne jede Form von Ausbeutung und Unterdrückung – eine kommunistische Gesellschaft eben. DIE LINKE und Die Linke.SDS ignorieren keineswegs die schrecklichen Erfahrungen mit den im Namen des Kommunismus von zahlreichen Diktaturen begangenen Verbrechen, zu deren ersten Opfern meist aufrechte KommunistInnen selbst gehörten. In Gesines Beitrag wird deswegen auch unmissverständlich deutlich gemacht, dass individuelle Freiheit untrennbar mit einer kommunistischen Gesellschaft verbunden ist...
DIE LINKE: Kommunismus auch unser langfristiges Ziel

Also beschäftigen wir uns mit dem "Was hat es denn schon eingebracht" Thema und da die SED nicht mehr SED heißt und sich, wie ich erst kürzlich lernte, mit linken Mitteln einen Schafspelz übergezogen hat und auf den Namen "die Linke" hört ... finde ich es schon bedeutend.... herauszufinden wo uns das hinbringen soll.
 
Es gibt ein Interview, wo Gisy das Ziel eine "befreite Gesellschaft, in der jeder seine Bedürfnisse mit Rücksicht auf den anderen ausleben kann und die Schaffenskraft der Menschheit dem Fortschritt dient" - ergo Kommunismus. Hört sich ein bisschen wie Star Trek an, dürfte auch ähnlich gelagert sein.
Ich weiß nicht, wo eine Gesellschaft, welche die Entwicklung des Individuums fördert und Unterdrückung abgeschafft hat, um das Wohl aller Menschen zu gewährleisten und jeden nach seinen Fähigkeiten zu fördern, ablehnenswert ist.

Und jetzt komm mir nicht mit Stalinismus-Debatten und Fußballfeldern voller StaSi-Akten. Das hat mit kommunistischer Praxis nichts zu tun, und das hat auch die Linke verstanden.

Das die kapitalgedeckte Plutokratie nicht der Weisheit letzter Schluss ist, wird gerade in Zeiten zunehmend libertärer (und anarchistischer!) Strukturen wie dem Internet sowie sich verknappender Rohstoffe eindeutig. Selbst die FAZ und der Tagesspiegel werden zum kommunistischen Kampfblatt ;)
 
Carmen schrieb:
Was hat das mit der Linken Partei zu tun?

Wegen der Zielsetzung dieser Partei hat es was "zu tun":
...eine kommunistische Gesellschaft eben...
Ich wiederhole meine Frage noch einmal: was hat sexueller Mißbrauch an Kindern und Jugendlichen mit der Linken Partei zu tun?

Dein Hinweis auf den Kommunismus befriedigt mich in dieser Hinsicht nicht wirklich. Denn weder sind die Katholiken (bei welchen dies ja erwiesenermassen erheblich häufiger vorkommt als beim sonstigen Bevölkerungsdurchschnitt) alle Kommunisten noch drängt sich mir ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen sexuellem Mißbrauch und dem Kommunismus auf.

Ich habe ja schon viel (auch über Kommunismus) gelesen, aber worauf ganz konkret bezieht sich deine 'Weisheit', sexueller Mißbrauch stehe in einem inneren Zusammenhang mit dem Kommunismus? Weder in den Werken von Karl Marx, noch von Friedrich Engels, W.I.Lenin, Leo Trotzki, Karl Radek und Walter Ulbricht habe ich bisher betreffende Aussagen gefunden und bei den Werken von Mao Zedong und Enver Hoxha werde ich wohl genausowenig fündig.

Bitte kläre mich auf.
 
Diese Frage erkläre ich Dir sehr gerne, wenn Du mir erklärst wo es in den Gesetzen der BRD steht, das katholische Pfarrer Kinder mißbrauchen dürfen..
Aber wenn Du schon Vergleiche ziehen willst... dann kannst Du auch sicher sagen wo in unseren Gesetzen der BRD das hier staatlich angeordnet und erlaubt ist:

...Die Kinder und Jugendlichen sollten dort nach den Geboten der Erziehung zur sozialistischen Persönlichkeit umerzogen werden. Untergebracht wurden insbesondere Jugendliche, die aus Sicht verschiedener staatliche Organe nicht in das Gesellschaftsbild der DDR passten.

Für die Unterbringung reichten teilweise schon kleinere Vergehen aus, die staatlichen Organen, in der Schule oder auch den Nachbarn auffielen, wie z. B. Schulverweigerung. In der Regel hatten die Inhaftierten keine Straftat begangen, sondern konnten oder wollten sich meistens nicht den Maßstäben sozialistischer Persönlichkeitsentwicklung unterwerfen...
... Jugendliche, mit denen andere Jugendwerkhöfe Disziplinschwierigkeiten hatten oder die von dort mehrmals entwichen waren, konnten in den geschlossenen Jugendwerkhof Torgau eingewiesen werden, eine Strafanstalt, in dem sie mittels Gewalt, Schikanen und Demütigungen gebrochen werden sollten. ...
Jugendwerkhof
Wie sah es denn aus mit den Werten "welche die Entwicklung des Individuums fördern und Unterdrückung abschafft"?

...Die Anstalten wurden meistens in ehemaligen Schlössern oder Villen eingerichtet. Dort sollte, wie der Leiter des Jugendhofs Wolfersdorf noch 1987 dem Reporter Thomas Sandberg erklärte, "nach dem Credo des sowjetischen Pädagogen Makarenko der Wille des Jugendlichen gebrochen und die falsch entwickelte Persönlichkeit entwertet" werden, um sie dann "mithilfe des Kollektivs auf gesunde Weise wieder aufzubauen".

Wie diese Hilfe etwa im sächsischen Spezialkinderheim Meerane zwischen 1986 und 1990 aussah, berichtete Mario S.: Bei seiner Ankunft habe eine Erzieherin seinen Kopf ins Toilettenbecken gedrückt und die Spülung betätigt, weil der damals Zwölfjährige seine Personalien nicht nennen wollte. Zudem sei er mehrfach in eine Kellerzelle gesperrt, getreten und geschlagen worden. Von einem Erzieher sei er sexuell missbraucht worden...
Geschlagen, missbraucht: Der brutale Alltag in den DDR-Jugendwerkhöfen - Nachrichten Politik - Deutschland - WELT ONLINE

Ich meine das so was mit den Menschenrechten kollidiert, natürlich nur wenn man solche Rechte hat. Ich denke in der BRD hatte man diese und hat sie immer noch.
Jetzt ist ja die DDR keine Theorie sondern der Versuch der praktischen Umsetzung einer Ideologie nach modernsten Maßstäben gewesen, oder gab es eine noch jüngere, modernere kommunistische Staatsform?

Sie ist gescheitert.
PS: McKilroy, ich habe es leider lernen müssen:D Schade das der LIKE Button weg ist...
 
Zuletzt bearbeitet:
Tja, Carmen, hier gibt es halt einige User, die schmeißen systemimmanente Ungerechtigkeiten und das Fehlverhalten Einzelner permanent durcheinander.

Die kapieren einfach nicht, dass auf der einen Seite das ganze System ungerecht war und in vielen Dingen gegen die Menschenrechte verstoßen hat und auf der anderen Seite es in jedem System einzelne Menschen gibt, die gegen einzelne Gesetze oder auch Menschenrechte verstoßen.

Und wie du sicher aus den zurückliegenden Diskussionen gelernt hast, Carmen, sind diese User unbelehrbar.


Deine Argumentation war übrigens logisch und klar.



Henry277 schrieb:
Du darfst nicht den Fehler machen nach den Parteien zu schauen die grade am Regieren sind. Schau lieber nach den Bundesländern und dann, wo am meisten kaputt gemacht wurde. Denn genau dort gibt es die meisten Hartz IV Empfänger.

Eben, und wer hat in den einen Ländern aufgebaut und in den anderen Ländern am meisten kaputt gemacht?

Willst du etwa im Ernst behaupten, dass die neuen Bundesländer wirtschaftlich stabile, von der INfrastruktur wohlgeordnete Länder waren, die nach der Wende heruntergewirtschaftet worden sind?

Hast du zufällig mal in den Jahren nach der Wende ostdeutsche Städte besucht und gesehen, wie die aussahen? Du hättest dir z.B. mal Leipzig ansehen müssen.
 
Carmen schrieb:
Diese Frage erkläre ich Dir sehr gerne, wenn Du mir erklärst wo es in den Gesetzen der BRD steht, das katholische Pfarrer Kinder mißbrauchen dürfen.
Du stellst Bedingungen, wann du deine gewagten Thesen zu belegen hast? Falsch, Carmen. Du behauptest etwas, also bist du auch in der Bringschuld und musst es belegen. Nicht andersherum.

Es ist übrigens völlig abwegig, die BRD-Gesetze hinterfragen zu wollen, ob katholische Pfarrer Straftaten begehen dürfen. Darum geht es aber auch nicht. Wenn ich an sexuellen Mißbrauch denke, dann muß ich spontan an die katholische Kirche tun. Nicht deswegen, weil sie es darf (natürlich darf sie es nicht), sondern weil sie es (fortgesetzt über Jahrzehnte tat und) tut. Das Medienecho darüber dürfte als Beleg wohl ausreichen, es gibt hunderte inzwischen selbst von der katholischen Kirche anerkannte Missbrauchsfälle an (ehemaligen) Kindern und Jugendlichen. Noch Fragen?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Aber, ich rede doch gar nicht "herum"...
Ich antwortete auf die Frage von Dir :

Bekommen die Katholiken deswegen jetzt den 'Ehrenpreis kommunistischer Verfehlungen' auch außerhalb der DDR oder was hat das mit dem Thema 'die Linken' zu tun?
Du hast auf den tollen Beitrag von Steppel bezüglich:
Jugendwerkhof
Jugendwerkhof: Sexueller Missbrauch in DDR-Jugendheimen | Gesellschaft | ZEIT ONLINE
Geschlagen, missbraucht: Der brutale Alltag in den DDR-Jugendwerkhöfen - Nachrichten Politik - Deutschland - WELT ONLINE
geantwortet, in dem Du natürlich und vermutlich nur auf die Überschrift der Links reagierst und hast dabei den sexuellen Missbrauch zum Thema gemacht.
Diese Zusammenfassung ist nur erfolgt um mal Deine Gedanken zu ordnen.
Man kann ja über alles reden... die einzige Verfehlung die Du gefunden hast war der sexuelle Missbrauch und sahst darin die Chance es zu relativieren in dem Du die Gegenrechnung auf machen wolltest im Sinne von BRD=DDR.

Das stimmt aber nicht weil es nicht der Wahrheit entspricht.

Deswegen war ich ja auch so zuvorkommend und habe ein paar Textpassagen aus den Links zitiert, denn auf die kommt es an... nicht immer nur Überschriften lesen, gell...;)
Leider waren diese aber nicht pro DDR und nicht pro SED und ein Schandmal für jede "Ideologie" sofern man solch Menschen verachtende Systeme als Ideologie bezeichnen kann.
Die Welt wurde nicht besser sondern schlechter und grausamer als die SED, spätere PDS, noch spätere Linke, versuchten die kommunistische Ideologie mit sozialer Komponente zu leben.
Die Linke will jetzt eine soziale Demokratie.
Sie tauscht also Kommunismus gegen Demokratie und meint das sie solang rum experimentieren kann bis sie eine kommunistische Weltgesellschaft ohne Klassen und Staaten geschaffen hat die sie anführt...
Klingelt es da nicht?
Hitler hatte auch den Wunsch alles zu beherrschen, die Geschichte zeigt wozu das immer geführt hat, wenn man die Welt unter einer Herrschaft vereinigen wollte.
Die Linke hat das ganz klar ausgesprochen:
Ich wiederhole es gerne in der Hoffnung das Du mal den billigen "Wettstreit" wer die Diskussion gewinnt, bei Seite legst und mal aufmerksam liest...

...Wir stellen uns hinter die Parteivorsitzende und begrüßen ihren positiven Bezug auf den Kommunismus als Fernziel der Partei. Denn es entspricht auch unserem langfristigen Ziel: eine demokratische Weltgesellschaft ohne Klassen und Staaten, ohne jede Form von Ausbeutung und Unterdrückung – eine kommunistische Gesellschaft eben. DIE LINKE und Die Linke.SDS ignorieren keineswegs die schrecklichen Erfahrungen mit den im Namen des Kommunismus von zahlreichen Diktaturen begangenen Verbrechen, zu deren ersten Opfern meist aufrechte KommunistInnen selbst gehörten. In Gesines Beitrag wird deswegen auch unmissverständlich deutlich gemacht, dass individuelle Freiheit untrennbar mit einer kommunistischen Gesellschaft verbunden ist...
http://die-linke.de/nc/die_linke/na...el/kommunismus-auch-unser-langfristiges-ziel/
Du kannst doch erkennen, wie deutlich sollen sie es noch sagen? L E S E es...bitte
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist doch lächerlich, Carmen. Mit dem gleichen Unterton könnte ich auch den Kapitalismus (oder was auch immer) diskreditieren.

Der Satz 'der Schornstein muß rauchen' aus dem Mund eines Kapitalismus-Befürworters, mit dem er wirtschaftliche Belange (sowie die Profitinteressen derjenigen, welche davon profitieren) über das Wohl oder gar das Leben von Menschen stellt, macht auch nichts anderes, als du es gewissen Leuten unterstellst. Vernichtete Existenzen sind eben die Kollateralschäden eines Kapitalismus, der vorgibt, uns allen dienlich zu sein.

Ehrlich gesagt sind mir alle Ideologien zuwider, weil sie im Dunstkreis ihrer Dogmen keinen Freiraum für Menschlichkeit lassen und darin sind sich Ideologien gleich.

Ob irgendein linker Fuzzi vom Kommunismus träumt, das interessiert mich ehrlich gesagt genauso sehr (oder genauso wenig) wie es mich intererssiert, ob ein liberaler vom Manchester-Liberalismus schwärmt oder wie es ein CDU/CSU-Befürworter mit dem Christentum hält.

Mein Beitrag #227 war klar erkennbar auf den Beitrag zuvor von Steppel bezogen. Auf den Jugendwerkhof selbst ging ich nicht ein (weil ich einfach zu wenig darüber weiß), stellte es allerdings auch nicht in Abrede. Ich stellte lediglich mit anderen Worten fest, daß die Zustände in einem Jugendwerkhof für die Zustände in der gesamten DDR wohl vergleichbar repräsentativ wären wie die Zustände in einer katholischen Pfarrei symptomatisch für den Westen - nämlich garnicht.

Du hingegen, Carmen, spanntest den Bogen von sexuellem Mißbrauch zum Kommunismus. Nicht zum Jugendwerkhof, nicht zur DDR an sich, sondern gleich pauschal zum Kommunismus. Und genau dies habe ich hinterfragt.

Die Kommunistische Theorie ist mir in verschiedenen Spielarten durchaus bekannt. Aber nirgendwo las ich auch nur einen einzigen Satz, der sexuellen Mißbrauch von Kindern und Jugendlichen ausdrücklich billigen würde. Und glaube mir, ich habe viel gelesen.

Wenn ein CDU-Mitglied eine Bank ausraubt, dann ist auch nicht die CDU daran schuld und auch nicht deren Ideologie (selbst wenn sie eine einheitliche hätte). Wenn eine DDR-Bürgerin ihr Kind schlug, dann war ebensowenig die DDR daran schuld, ebensowenig der Sozialismus oder der Kommunismus (man müsste sich einmal einigen, was man der DDR überhaupt ankreidet, ob den Sozialismus, den die angeblich als Übergangsstadium erreicht hat oder den Kommunismus, den es, da noch unerreicht, in der DDR ja überhaupt nicht gab).

Aber wie gesagt, mir ist es egal, ob jemandes langfristiges Ziel der Kommunismus ist. Den Manchester-Liberalismus z.B. finde ich kein Quentchen humaner als den Kommunismus. Ich mag sie beide nicht.
 
Carmen schrieb:
Die DDR, besser gesagt die SED/ heutige Linke, hat nicht einen einzigen Nobelpreisträger hervorgebracht!
Ohja, ohne Nobelpreisträger konnte das ja nichts werden. :D

Carmen schrieb:
Das soll jetzt der vorbildliche Weg sein? Statt eigene Wege zu finden, war man gezwungen Industriespionage zu betreiben. Wohlgemerkt, eine Spionage die der Staat DDR veranlasst hatte...
Ja diese drecks Kommunisten. Haben einfach spioniert ....... zum Glück hat der Westen das nieeeeee nötig gehabt. So was gab es da nicht. Hatte man ja nicht nötig, immerhin hat man ja tausende Nobelpreisträger. :löl:

Carmen schrieb:
Linke Menschen machen linke Politik, da kommt nichts besseres dabei raus.
Ehrlich? Das ist eine Schande. Wegsperren das ganze linke Pack. Am besten wir öffnen die Lager wieder. Hat ja schon mal geklappt .......

Carmen schrieb:
Die SED hat uns außerdem hinterlassen:
Unterlagen des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR, kurz Stasi-Unterlagen, lassen sich in Karteien, Akten, audio-visuelle Medien und maschinenlesbare Daten (Disketten, Magnetbänder, Magnetplatten, Datenbanken) aufteilen. Es sind bisher 39 Millionen Karteikarten und 111 Kilometer Akten aufgefunden worden. In der Stasi-Unterlagen-Behörde werden außerdem 1,4 Mio Fotografien, 2.734 Filme und Videos sowie 31.300 Tonbänder verwahrt.
Stasi-Unterlagen

Das ist das ERBE der Links Partei!
Ja genau diese linken Schweine haben Akten angelegt und Fotos, Filme und Tonbänder verwahrt. Die haben aber auch vor nichts zurückgeschreckt, diese "Untermenschen"!

Na zum Glück hatte der Westen solche Methoden nie nötig. Die netten Herren von BND, Verfassungsschutz und was es da noch so an Organisationen gibt tauschen den ganzen Tag Kochrezepte oder besuchen Strickkurse. Akten anlegen, Filme oder Fotos machen würde denen nie in den Sinn kommen ......

....... obwohl, diese linken Bazillen sollten sie vielleicht doch mal ein wenig im Auge behalten. Aber Unterlagen darüber anlegen, ich weiß nicht darf man das in einer Demokratie?

mkhp schrieb:
Allzu heftigen Kritikern, die über das Maß hinausschießen, möchte ich in der Tat einen Besuch in Hohenschönhausen empfehlen - sehr beeindruckend!
Ich denke eine Besuch in Stammheim wäre genau so beeindruckend! Dazu noch die "richtigen" Bilder an die Wand gehängt und es ist schön gruselig.

Steppel schrieb:
Nicht vergessen sollte man auch die von den LILA DRACHEN eingerichteten Jugendwerkhöfe in der DDR.
Das ist wahr und ist traurige Tatsache.
Mag sein das ich mich jetzt unbeliebt mache, aber die Jugendwerkhöfe waren eine der besten Einrichtungen die es überhaupt gab. Hier wurden Jugendliche untergebracht nachdem sie mit dem Gesetzt in Konflikt geraten sind. Hier hat man versucht sie von der kriminellen Laufbahn abzubringen. Die Alternativen wären der Knast gewesen. Ich kenne einige die es als jugendliche Straftäter in den Jugendwerkhof geschafft haben. Keiner von denen hatte es nicht verdient. Eine Institution deren Wiedereinführung ich sofort massiv unterstützen würde. Aber wahrscheinlich wäre es heute eh schon zu spät. Die Jugendkriminalität und die Jugendgewalt bekommt man damit wohl eh nicht mehr in den Griff. Also schauen wir auch weiter Ohnmächtig zu wenn 14, 15, 17 Jährige, Schule schwänzen, Klauen gehen, andere überfallen oder aus Spaß, Menschen in Bahnhöfen tot treten.

Vielleicht sollte man sich mal fragen, warum es sowas in der DDR so gut wie nicht gab!

Carmen schrieb:
Diese Frage erkläre ich Dir sehr gerne, wenn Du mir erklärst wo es in den Gesetzen der BRD steht, das katholische Pfarrer Kinder mißbrauchen dürfen..
Ach und in der DDR gab es solche Gesetze? Ich sach es ja, diese roten Bastarde haben aber auch vor nichts zurückgeschreckt. Zum Glück hat Carmen nun aufgedeckt des die Kommunisten in der Zone sogar Gesetzte hatten nach denen man Kinder mißbrauchen durfte. Danke Carmen!

Carmen schrieb:
Aber wenn Du schon Vergleiche ziehen willst... dann kannst Du auch sicher sagen wo in unseren Gesetzen der BRD das hier staatlich angeordnet und erlaubt ist:
...Die Kinder und Jugendlichen sollten dort nach den Geboten der Erziehung zur sozialistischen Persönlichkeit umerzogen werden. Untergebracht wurden insbesondere Jugendliche, die aus Sicht verschiedener staatliche Organe nicht in das Gesellschaftsbild der DDR passten.
Für die Unterbringung reichten teilweise schon kleinere Vergehen aus, die staatlichen Organen, in der Schule oder auch den Nachbarn auffielen, wie z. B. Schulverweigerung. In der Regel hatten die Inhaftierten keine Straftat begangen, sondern konnten oder wollten sich meistens nicht den Maßstäben sozialistischer Persönlichkeitsentwicklung unterwerfen...
... Jugendliche, mit denen andere Jugendwerkhöfe Disziplinschwierigkeiten hatten oder die von dort mehrmals entwichen waren, konnten in den geschlossenen Jugendwerkhof Torgau eingewiesen werden, eine Strafanstalt, in dem sie mittels Gewalt, Schikanen und Demütigungen gebrochen werden sollten. ...
Ich meine das so was mit den Menschenrechten kollidiert, natürlich nur wenn man solche Rechte hat. Ich denke in der BRD hatte man diese und hat sie immer noch.
Ein gutes Beispiel für sogenannte "Siegerjustitz". Man verbreitet richtig böse Schauermärchen von z.B. Jugendlichen die gar nichts gemacht haben die ganz lieb waren und dann einfach weggesperrt und gequält wurden. Und natürlich wurden die auch sexuell Missbraucht, kann ja nicht sein das nur Westpriester sowas machen. Sollte sich keiner finden der das bestätigt dann steckt ihm der BILD Reporter schnell ein paar Scheine in die Tasche und schon erzählt derjenige alles was der Reporter hören will.
Wie gesagt, ich kenne persönlich mehrere Leute die in Jugendwerkhöfen waren und keiner von denen war wegen Kleinigkeiten dort. Die Jugendwerkhöfe waren eine Art Jugendknast ohne aber wirklich ein richtiges Gefängnis zu sein. Man hätte natürlich die Jugendlichen auch einfach mit Mördern und Schwerverbrechern in den Knast stecken können, so wie es z.B. die demokratische USA machen.
 
.
...
Wenn ich an sexuellen Mißbrauch denke, dann muß ich spontan an die katholische Kirche tun. ...


Typisch Konradin: 9 von 10 Fällen sexuellen Missbrauchs finden in der Familie oder im familiären Umfeld statt.

Wer dermaßen rezipiert, dem fehlt einfach das richtige Maß.


....
Ich denke eine Besuch in Stammheim wäre genau so beeindruckend! Dazu noch die "richtigen" Bilder an die Wand gehängt und es ist schön gruselig.
...

Auch dieser Vergleich mit Hohenschönhausen spricht Bände!

Ciao
mkhp
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
mkhp schrieb:
Typisch Konradin: 9 von 10 Fällen sexuellen Missbrauchs finden in der Familie oder im familiären Umfeld statt.

Wer dermaßen rezipiert, dem fehlt einfach das richtige Maß.
typisch mkhp. Nirgendwo habe ich behauptet, daß sexueller Mißbrauch nicht überwiegend in der Familie stattfindet. Wer dermaßen rezipiert, dem fehlt einfach das richtige Maß. Lesen bildet. Aber offenbar nicht jeden.

Wenn ich im Zusammenhang mit Ideologien, Staaten und Organisationen an Mißbrauch denke, dann ganz sicher eher an die katholische Kirche, als ausgerechnet an die DDR oder gar den Kommunismus. Darum ging es mir bei meiner Aussage und keineswegs um sexuellen Mißbrauch an sich, schließlich geht es hier um 'die Linke'.

Woran ich spontan denke, mein Lieber, das solltest du mir schon selbst überlassen oder bist du die Gedankenpolizei, die mir vorschreiben will, woran ich bei welchem Begriff gefälligst zuerst zu denken habe? Bleibe mal auf dem Teppich.
 
Ein interessantes Thema, bei dem ich mich gerne beteiligen würde.

Nur, worum geht es hier eigentlich? Um die Linken? ...um die SED? ... um die Stasi? ... um die DDR? Oder doch um den Kommunismus? :confused:

Mir kommt es vor, als ob hier einige der Begriffe nahezu bedeutungsgleich benützt werden.

Möglicherweise wäre es sinnig, erstmal einen Punkt genauer einzugrenzen und über diesen zu diskutieren, anstatt alle auf einmal in die Diskussion einzubringen(oder einen als Gegenargument für einen anderen zu benutzen).

Grüße
neo
 
Nur, worum geht es hier eigentlich? Um die Linken? ...um die SED? ... um die Stasi? ... um die DDR? Oder doch um den Kommunismus? :confused:


:):) Was haltet ihr von den Linken Teil 2 - so die thematische Vorgabe, gut begründet und mit viel eigener Meinung versehen.

Im Laufe der Diskussion wird u.a. auf ideologische Befindlichkeit, Programm und politische Praxis der Linken abgehoben.

Aktuelle Punkte sind der Mauerbau als auch der Geburtstagsgruß an Fidel Castro.

Wie es derzeit um die Linke bestellt ist, wird an einigen Zitaten ihrer führenden Politiker zum Thema Mauerbau deutlich.

„Nur ein paar wenige Gestrige und Vorgestrige halten den Mauerbau für alternativlos“, sagte Gysi dem Tagesspiegel.
Dietmar Bartsch empfiehlt allen, die den Mauerbau noch heute für legitim halten, den Austritt aus der Partei.





...

Es ist übrigens völlig abwegig, die BRD-Gesetze hinterfragen zu wollen, ob katholische Pfarrer Straftaten begehen dürfen. Darum geht es aber auch nicht. Wenn ich an sexuellen Mißbrauch denke, dann muß ich spontan an die katholische Kirche tun. Nicht deswegen, weil sie es darf (natürlich darf sie es nicht), sondern weil sie es (fortgesetzt über Jahrzehnte tat und) tut. Das Medienecho darüber dürfte als Beleg wohl ausreichen, es gibt hunderte inzwischen selbst von der katholischen Kirche anerkannte Missbrauchsfälle an (ehemaligen) Kindern und Jugendlichen. Noch Fragen?



Ich habe nichts zurückzunehmen!
In welcher Welt lebst du?
In der Tat: so 'denkst' du!

Ciao
mkhp
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Du meinst also, der Mißbrauchsskandal innerhalb der katholischen Kirche ist nicht so gravierend, obwohl diese inzwischen selbst Verfehlungten einräumt? Was glaubst du, warum sie dies tun? Sich massiv häufende Kirchenaustritte zum Beispiel belegen, daß offenbar nicht nur ich so denke.

Aber weg von den sexuellen Übergriffen, ich war es ja nicht, der sie auf den Tisch gebracht hat. Hier geht es doch garnicht darum, über sexuelle Verfehlungen zu diskutieren, sondern einzig und allein, 'die Linke' damit diskreditieren zu wollen. So etwas nennt man Rufmord und Verleumdung. Die 'gute' Schule des Reichspropagandaministeriums lässt grüssen.

Wäre es dir recht, wenn man dich z.B. als Kinderschänder bezeichnet, mkhp? Aber mit den Linken kann man es offenbar machen. Glaubt man zumindest.
 
mkhp schrieb:
Auch dieser Vergleich mit Hohenschönhausen spricht Bände!
Nein tut er nicht. Es kommt einzig und alleine darauf an wie ich so etwas "inszeniere". Mein Vergleich mit Stammheim soll nur zeigen das man das selbe auch dort, oder in jedem anderen Knast, veranstalten könnte. Es kommt einzig und alleine darauf an wie man die ganze Sache ausschmückt und was man darstellen möchte. In Hohenschönhausen soll die "Unmenschlichkeit" der DDR präsentiert werden. Also tut man alles um das auch genau so zu präsentieren.
 
Die DDR war nicht unmenschlich, oder bezeichnest Du dich als "unmenschlich"?

Was aber die SED, die sich später als Linke bezeichnet, kommunistisch umgesetzt hat, bezeichne ich als grob unmenschlich.

Eigentlich unmöglich, oder?
 
Nein tut er nicht. Es kommt einzig und alleine darauf an wie ich so etwas "inszeniere". Mein Vergleich mit Stammheim soll nur zeigen das man das selbe auch dort, oder in jedem anderen Knast, veranstalten könnte. Es kommt einzig und alleine darauf an wie man die ganze Sache ausschmückt und was man darstellen möchte. In Hohenschönhausen soll die "Unmenschlichkeit" der DDR präsentiert werden. Also tut man alles um das auch genau so zu präsentieren.

Wurden die Inhaftierten in Hohenschönhausen denn korrekt behandelt?

Ist ihnen zum Teil keine 'Unmenschlichkeit' widerfahren?

Entscheidend ist auch die Frage, wer von den Zuständen in Hohenschönhausen wusste und damit auch Mitverantwortung trägt.

Erst am Ende steht die Frage, ob die DDR sich mit Hohenschönhausen unmenschlich präsentiert hat.

Und heute stellt sich die Frage, wie die Partei die Linke sich zu Hohenschönhausen positioniert, damit wir themengebunden bleiben.

Ciao
mkhp
 
[...]Und heute stellt sich die Frage, wie die Partei die Linke sich zu Hohenschönhausen positioniert, damit wir themengebunden bleiben[...]
Merkst Du nicht, dass Du allmählich (in Deiner Argumentation) kindisch wirst? Mit der gleichen Logik hätte man den Nachfolgeorganisationen der NSDAP (CDU und Konsorten) zu ihrer „Positionierung“ über Oświęcim (UN-Denkmal deutsch-christlicher Kultur in Polen) befragen können.
Hier – bei den Naziverbrechern, die die BRD aufbauten und die Denkweise ihrer Untertanen nachhaltig beeinflussten – gab „man“ sich sehr tolerant.

Wen wundert’s!

Ach ja: Nachdem die Moderation von mir Quellen verlangt (warum von mir?, jeder A…. darf bullshit fabulieren, dass es – buchstäblich – stinkt …):

Woher kommt die CDU?
Imanuel Geiß und Volker Ullrich
Dezember 1970
Rowohlt Taschenbuch Verlag GmbH, ‚Reinbeck bei Hamburg
ISBN 3 499 11414 3

Furchtbare Juristen
Ingo Müller
Droemersche Verlagsanstalt, München
ISBN 3-42803960-5
 
mkhp schrieb:
Wurden die Inhaftierten in Hohenschönhausen denn korrekt behandelt?

Ist ihnen zum Teil keine 'Unmenschlichkeit' widerfahren?
Ich weiß es nicht, ich hab dort nicht eingesessen. Hast du dort eine Haftstrafe verbüßt und es selbst erlebt, oder stammt dein Wissen einzig und alleine aus einer Führung durch dieses "Mahnmal"?
 
Ich weiß es nicht, ich hab dort nicht eingesessen. Hast du dort eine Haftstrafe verbüßt und es selbst erlebt, oder stammt dein Wissen einzig und alleine aus einer Führung durch dieses "Mahnmal"?

Schwerpunktmäßig beziehe ich mein Wissen aus der Führung.

Woher hast du denn dein Wissen, dass du mit Bestimmtheit sagen kannst, dass dort die Unmenschlichkeit der DDR präsentiert werden soll?


Merkst Du nicht, dass Du allmählich (in Deiner Argumentation) kindisch wirst? Mit der gleichen Logik hätte man den Nachfolgeorganisationen der NSDAP (CDU und Konsorten) zu ihrer „Positionierung“ über Oświęcim (UN-Denkmal deutsch-christlicher Kultur in Polen) befragen können.
...

Die aktuelle Diskussion innerhalb der Linken über die Bewertung des Mauerbaus ist also kindisch (ebenso wie die Positionierung zu Hohenschönhausen)?

Zum Nebenschauplatz CDU (gibt es etwas Besseres, als abzulenken?): Wenn die CDU die Nachfolgeorganisation der NSDAP ist, dann ist sie auch eine Nachfolgeorganisation der SED. Nach der PDS/Linken sind in der CDU die meisten ehemaligen SED-Mitglieder.

Was ist eigentlich so schwer daran, eine Position zu Hohenschönhausen zu beziehen?

Ciao
mkhp
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Es werden ja immer wieder Vergleiche gemacht, SED - Nachfolgepartei PDS, NSDAP - Nachfolgepartei CDU.

Es gibt aber einen einen Unterschied, in der CDU gibt es kaum noch ehemalige NSDAP Mitglieder, meist sind sie alle verstorben, die biologische Uhr macht bei denen nun auch nicht halt.

Anders sieht es aber bei der PDS aus. Da dürften die meisten ehemaligen SED Parteimitglieder der PDS beigetreten sein und die größtenteils wieder am Hebel spielen.

Die Linke, macht ja auf dem ersten Blick anscheinend einen guten Eindruck, aber mich stören einfach die alt gesottenen SED Bonzen die in der ehemaligen DDR schon das Sagen und die genügend Unheil angerichtet hatten.
 
Zuletzt bearbeitet:
[…]Es gibt aber einen einen Unterschied, in der CDU gibt es kaum noch ehemalige NSDAP Mitglieder, meist sind sie alle verstorben, die biologische Uhr macht bei denen nun auch nicht halt.[…]
Berthold Brecht formulierte treffend (Kriegsfibel, 1955): „Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch.“ Die in der BRD hochdekorierten Ideologen und Massenmörder des Tausendjährigen Reiches mögen verstorben sein, ihre Ideologie haben sie – wie einige Beiträge (und auch die Politik) ganz klar zeigen – in die Jetztzeit „gerettet“.

Der Schoß gebar.

[...]Anders sieht es aber bei der PDS aus. Da dürften die meisten ehemaligen SED Parteimitglieder der PDS beigetreten sein und die größtenteils wieder am Hebel spielen.[...]
Anstelle vager Vermutungen wäre es hilfreich, wenn Du hier mit belastbaren Daten aufwarten könntest.

Nebenbei: Warum kann „alt gesottenen SED Bonzen“ nicht zugestanden werden, dass sie ihre politischen Ansicht(en) ändern – anpassen – (können)?
 
Beweise habe ich keine, aber ihr braucht doch bloß mal an ehemaligen DDR Feiertagen 1.Mai oder besonders am 7. Oktober (7. Oktober 1949 wurde die DDR gegründet) durch den Osten zu fahren (reicht schon eigentlich in Berlin die Frankfurter Allee einmal rauf und runter zu fahren), da kommt hier und da so einiges wieder zu Tage. Wenn man einen historischen Film über Ostdeutschland drehen würde, eine bessere Kulisse könnte man zu diesem Zeitpunkt nicht haben. Da werden DDR Fahnen aus dem Fenster gehangen, alte DDR Arbeiter und Kampflieder gesungen und Parolen gegröhlt . Das sind die alten SED Herrschaften die jetzt in der PDS mehr oder weniger unter getaucht sind und auf grünes Licht warten.
 
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