Konradin
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Interessant, Steppel. Wie alt waren Parteifunktionäre in der DDR, die einigermaßen Einfluss hatten? Es handelte sich (wie übrigens anderswo auch) um eine Riege älterer Herren. Nun sind inzwischen gut 20 Jahre vergangen und jünger dürften sie auch nicht geworden sein. Somit wäre der harte Kern der heutigen SED-Leite in der Linken doch schon recht betagt.
Aber warum ausgerechnet bei denen etwas anerkennen, was man den ehemaligen NSDAP-Mitgliedern zugutehält? Warum misst du hier mit zweierlei Mass, Steppel?
Die Nachfolge definiert sich nicht über das Älterwerden der Mitglieder während und nach der Nachfolge, das ist ganz einfach albern. Aber wie dem auch sei. Die damalige westdeutsche Linke (der ja oft unsachlicherweise unterstellt wurde, sie bestünde ausnahmslos aus reichen Bürgersöhnchen und Studenten) hatte mit der Stasi (allein schon, weil sie im Westen lebten) offenbar wenig am Hut. Die westdeutschen Linken einfach sang-und klanglos mit in das Schema SED-Nachfolge einzugemeinden ist schlicht und einfach Unsinn. Man könnte ebenso vereinfachen ('popularisieren'), die Linken seien eine Nachfolgeorganisation der APO, was so pauschal natürlich nicht stimmt.
Aber wozu sich mit den harten (historischen) Fakten herumschlagen, wenn sich mit Schlagworten viel einfacher Stimmung (gegen die heutigen Linken) machen lässt?
Aber warum ausgerechnet bei denen etwas anerkennen, was man den ehemaligen NSDAP-Mitgliedern zugutehält? Warum misst du hier mit zweierlei Mass, Steppel?
Die Nachfolge definiert sich nicht über das Älterwerden der Mitglieder während und nach der Nachfolge, das ist ganz einfach albern. Aber wie dem auch sei. Die damalige westdeutsche Linke (der ja oft unsachlicherweise unterstellt wurde, sie bestünde ausnahmslos aus reichen Bürgersöhnchen und Studenten) hatte mit der Stasi (allein schon, weil sie im Westen lebten) offenbar wenig am Hut. Die westdeutschen Linken einfach sang-und klanglos mit in das Schema SED-Nachfolge einzugemeinden ist schlicht und einfach Unsinn. Man könnte ebenso vereinfachen ('popularisieren'), die Linken seien eine Nachfolgeorganisation der APO, was so pauschal natürlich nicht stimmt.
Aber wozu sich mit den harten (historischen) Fakten herumschlagen, wenn sich mit Schlagworten viel einfacher Stimmung (gegen die heutigen Linken) machen lässt?

