Was haltet ihr von den Linken Teil 2 Parteien 

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Interessant, Steppel. Wie alt waren Parteifunktionäre in der DDR, die einigermaßen Einfluss hatten? Es handelte sich (wie übrigens anderswo auch) um eine Riege älterer Herren. Nun sind inzwischen gut 20 Jahre vergangen und jünger dürften sie auch nicht geworden sein. Somit wäre der harte Kern der heutigen SED-Leite in der Linken doch schon recht betagt.

Aber warum ausgerechnet bei denen etwas anerkennen, was man den ehemaligen NSDAP-Mitgliedern zugutehält? Warum misst du hier mit zweierlei Mass, Steppel?

Die Nachfolge definiert sich nicht über das Älterwerden der Mitglieder während und nach der Nachfolge, das ist ganz einfach albern. Aber wie dem auch sei. Die damalige westdeutsche Linke (der ja oft unsachlicherweise unterstellt wurde, sie bestünde ausnahmslos aus reichen Bürgersöhnchen und Studenten) hatte mit der Stasi (allein schon, weil sie im Westen lebten) offenbar wenig am Hut. Die westdeutschen Linken einfach sang-und klanglos mit in das Schema SED-Nachfolge einzugemeinden ist schlicht und einfach Unsinn. Man könnte ebenso vereinfachen ('popularisieren'), die Linken seien eine Nachfolgeorganisation der APO, was so pauschal natürlich nicht stimmt.

Aber wozu sich mit den harten (historischen) Fakten herumschlagen, wenn sich mit Schlagworten viel einfacher Stimmung (gegen die heutigen Linken) machen lässt?
 
Die westdeutschen Linken einfach sang-und klanglos mit in das Schema SED-Nachfolge einzugemeinden ist schlicht und einfach Unsinn.
Ich denke auch, da muss man unterscheiden zwischen den westdeutschen Linken und ostdeutschen Linken, die teilweise schon durch der SED ein schlechtes Image haben.
 
Berthold Brecht formulierte treffend (Kriegsfibel, 1955): „Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch.“ Die in der BRD hochdekorierten Ideologen und Massenmörder des Tausendjährigen Reiches mögen verstorben sein, ihre Ideologie haben sie – wie einige Beiträge (und auch die Politik) ganz klar zeigen – in die Jetztzeit „gerettet“.

Der Schoß gebar.

...

Pauschaler geht's wirklich nicht!

THX für die grandiose Ablenkung vom Thema! ;)

Dennoch die Rückfrage:
Welche Ideologie wurde denn "in die Jetztzeit "gerettet" "?



Ich denke auch, da muss man unterscheiden zwischen den westdeutschen Linken und ostdeutschen Linken, die teilweise schon durch der SED ein schlechtes Image haben.


Das Image der westdeutschen Linken ist zum Teill auch nicht wesentlich besser. In SED-Deutsch: dort haben sich etliche "Sektierer" versammelt.

Die machen es pragmatischen Teilen der ostdeutschen Linken nicht unbedingt leichter, vom schlechten Image wegzukommen.

Ciao
mkhp
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
In allen Parteien haben sich auch Sektierer versammelt, mkhp, das ist wirklich nichts Neues. Natürlich ist das Image der Linken zum Teil katastrophal, dies war schon in den 20er-Jahren des letzten Jahrhunderts so. Frage: warum wohl und wer hatte ein Interesse daran?

Es gibt viele Gründe, (politische) Gegner schlechtzumachen. Sei es, um von den Eigenen Machenschaften abzulenken, sei es, um Ängste zu schüren und 'einen starken Mann' zu rechtfertigen oder Bespitzelung, Überwachung und was weiß ich noch mehr. Und wenn man keine (guten) Gründe findet, dann schafft man sie eben selbst oder unterstellt eben etwas.
 
[...]Welche Ideologie wurde denn "in die Jetztzeit "gerettet" "?[...]
Gerne noch einmal (im Vorteil, wer des Lesens mächtig):
[…] Die in der BRD hochdekorierten Ideologen und Massenmörder des Tausendjährigen Reiches mögen verstorben sein, ihre Ideologie haben sie – wie einige Beiträge (und auch die Politik) ganz klar zeigen – in die Jetztzeit „gerettet“. […])?
 
Zitat:
Zitat von mkhp Beitrag anzeigen
[...]Welche Ideologie wurde denn "in die Jetztzeit "gerettet" "?[...]
Gerne noch einmal (im Vorteil, wer des Lesens mächtig):
Zitat:
Zitat von joungster Beitrag anzeigen
[…] Die in der BRD hochdekorierten Ideologen und Massenmörder des Tausendjährigen Reiches mögen verstorben sein, ihre Ideologie haben sie – wie einige Beiträge (und auch die Politik) ganz klar zeigen – in die Jetztzeit „gerettet“. […])?

Die NS-Ideologie?
Welche Teile/Elemente dieser zusammengestückelten 'IDEOLOGIE' sind gemeint?
Und wo zeigt sich diese 'Ideologie' in der heutigen Politik?

Du meinst doch etwa nicht die Verhöhnung von DDR-Opfern durch Teile der Linken? Oder doch?

Ciao
mkhp
 
Warum 'IDEOLOGIE' in Anführungszeichen, mkhp? Ist es nicht bei allen Ideologien so, daß sie aus unterschiedlichen Komponenten bestehen, also irgendwie zusammengestückelt wirkt? Der Stalinismus unterscheidet sich vom Leninismus und dieser wiederum vom Maoismus. Das Neue Testament predigt etwas völlig anderes als das Alte Testament. Diese Reihe liesse sich fortsetzen...

Es ist purer Dogmatismus, dies einzig und allein den Nationalsozialisten vorhalten zu wollen. Aber daran ist dir ja garnicht gelegen, oder etwa doch? Ich ahne, worauf du hinauswillst...
 
[...]
Die NS-Ideologie?
Welche Teile/Elemente dieser zusammengestückelten 'IDEOLOGIE' sind gemeint?
Und wo zeigt sich diese 'Ideologie' in der heutigen Politik?
Du meinst doch etwa nicht die Verhöhnung von DDR-Opfern durch Teile der Linken? Oder doch?[...]

Hm …
Entweder bist Du etwas „durcheinander“,
oder
Du bringst etwas durcheinander.

Meines Wissens gab es zur Zeit des Tausendjährigen Reiches keine DDR und auch keine DDR-Opfer, folglich kann zur Ideologie dieses Reiches (bzw. seiner Führer) auch nicht deren Verhöhnung gehören. Das zu wissen sollte eigentlich zur Minimalbildung gehören, „oder doch“ nicht?

Die Fortsetzung der NS-Ideologie in der BRD durch NS-Ideologen habe ich in einigen Beiträgen (mit Quellenangaben) zur Genüge behandelt. Einfach einmal suchen …
 
Nein, mkhp bringt nichts durcheinander, joungster, dies ist nur Teil seiner Strategie. Anderen Aussagen ankreiden, wenn sie ihm nicht konkret genug sind, sich selbst aber schwammiger als ein Schwamm ausdrücken, um ja nicht festgelegt werden zu können. Stimmung machen anstatt zu argumentieren.

Dies ist mir schon mehrmals in verschiedenen Threads aufgefallen und ist eine seiner Aussagen wider Erwarten doch einigermassen eindeutig, dann redet er sich mit Wortumstellungen und ähnlichem heraus, um ja nicht auf seine (mitunter verleumderischen) Aussagen fixiert zu werden. Ich jedenfalls falle auf solche 'zufälligen Missverständnisse' nicht herein. Dazu ist mkhp sprachlich zu geschult, um 'fahrlässig' genau das Gegenteil dessen auszusagen, was er schreibt.

Wer dies sprachlichen Möglichkeiten eines mkhp hat, der drückt sich nicht bei jedem zweiten Beitrag mißverständlich aus, ohne dies zu wollen. Es bleibt jedem selbst überlassen, sich Gedanken darüber zu machen, warum er dies wohl tut.
 
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Mod Edit:
seit wann werden Mod-Aktionen öffentlich diskutiert???
mfg, snip3r
PS: die 3 hier moderierenden Mods sind übrigens männlich.
PPS: als ex-Mod solltest du die Beschwerde Rangfolge kennen (gilt übrigens auch für alle anderen User): erst die zuständigen Mods, dann ein S-Mod, dann ein Admin


Zum Thema:

Es ist schon komisch, dass einerseits behauptet wird, dass die Ideologie des dritten Reiches (immerhin schon 65 Jahre her) immer noch in den Köpfen der Politiker sein soll aber das Gedankengut der SED kann nach 20 Jahren nicht mehr in den Köpfen der Linken sein?

Im ersten Fall sind die damaligen Verantwortlichen tot, im zweiten Fall ist ein großer Teil der damals politisch Verantwortlichen durchaus noch in einem aktiven Alter.


Einige Leute hier haben eine sehr einseitige Sichtweise - links alles gut, rechts alles schlecht.
 
Zuletzt bearbeitet:
:D

Das erinnert mich wieder an die DDR. Kritik ist im höchsten Maß erwünscht. Betrifft die Kritik einen selbst, wird es wie im Kindergarten. Der Staat ging mit Löschungen, Verboten und Strafen dagegen vor.
Wahrheit,Redefreiheit und Meinungsfreiheit ist etwas mit dem man umgehen können muss.
Wenn man sich selbst als Maß nimmt, bleibt die Objektivität auf der Strecke.
Gegenüber der DDR-Zensur ließ sich über heikle Themen nicht offen, sondern nur verschlüsselt reden. ;)

Die Ideologie die Staaten ihren "Brüdern und Schwestern", "Genossinnen und Genossen" und Kindern "eingewaschen" hatten, prägte auch die persönliche Entscheidungsfähigkeit.
Hitler konnte damit Tod und Folter als etwas notwendiges und gutes verkaufen und die DDR hat bestimmt auch "Boden" gefunden auf dem das fruchtete.

Das ist die Gefahr, die eine linke Regierung mit sich bringt. Einige sind es schon gewohnt, andere eben nicht.

Um mal wieder deutlich zu machen, warum die Partei "die Linke" ( da muss sich jemand bei der Namensgebung kaputt gelacht haben) die alte SED Partei ist und nicht die durch 20 Jahre Selbstfindung und Erneuerung gereifte neue Partei ist... sollte man bei den Zielen nachschauen.
Weltweiter Kommunismus ohne Staaten und ohne Grenzen, bedeutet die Ergreifung der Weltherrschaft....

solche Ziele disqualifizieren in Deutschland eigentlich jede Partei und sie zeigt was sich im Vergleich zur SED geändert hat.
Ich vermute (das bedeutet das ich spekuliere ;) auch das darf man ein bisschen in der BRD) das die Linke bei einer völlig unabhängigen Mehrheit auf dem politischen Feld, den Schulterschluss zur restlichen kommunistischen Welt machen wollen würde. Deutschland = Russland=Kuba=China= Nordkorea usw... tja und dann würde es los gehen....

Das werden wir aber verhindern... mit ein paar Kreuzelchen an anderer Stelle des Wahlzettels.

Weltweiter Kommunismus ohne Staaten und ohne Grenzen... ist das Ziel der Linken.


Mod-Hinweis:
bitte keine sinnlosen Zitate.
Sinn eines Zitates: einen Ausschnitt wiedergeben (mit Quellenangaben) und konkret zu diesem eine eigene Meinung abgeben.
mfg, snip3r


Die Verfassung der DDR
Was für tolle Rechte niedergeschrieben wurden... :D vieles hört sich auch heute gut an was die Linke anbietet...
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie wäre es wenn Du als eifriger Kenner der Vergangenheit auch mal was zu den aktuellen Auswirkungen der Vergangenheit zu sagen hättest? Die ollen Kamellen über die Stasi helfen keinem weiter..auch nichts das in den Himmel loben der Fehler der vergangenen Regierungen.
:löl:

"Wasch mich aber mach mich nicht nass" - eine andere Gesellschaft mit mehr Humanität gerne, aber bloß nicht die Linken weil die irgendwie um drei Ecken StaSi und schlechte Schneeschaufeln und so :panik:

Leute wie du sind irgendwie das ultimative Demokratieparadoxon - einerseits Forderungen stellen, welche mehr oder weniger 100% dem linken Wahlprogramm gleichen, andererseits aber mit dem StaSi-Hammer und der Hohenschönhausen-Keule völlig undifferenziert erst einmal auf alle Mitglieder eindreschen.

Entscheide dich was du willst - Raubtierkapitalismus und Feudalismus? Dann wähle weiter CDU, FDP Grüne oder die SPD.
Oder willst du eine Gesellschaft mit mehr Humanität und Miteinander? Dann gib der Linken zumindest eine Chance. Versaubeuteln kann sie es dann immer noch. Aber Mutmaßungen a la "Hätte man die Linke gewählt hätten wir kubanische Verhältnisse" sind völlig irreführend.

Übrigens hat Castro mit seiner langsamen Öffnung genau das richtige gemacht. nachdem der Kommunismus anscheinend grandios gescheitert ist, hatte Kuba (auch schon durch das vorherige Regime) keine handelnde und selbstständige (im Sinne von eigene Geschäfte) Mittelschicht mehr. Die muss man langsam wieder aufbauen, ansonsten wird dort alles ruck zuck von amerikanischen Investoren aufgekauft, und dann ist die Kacke am dampfen!

EDIT meint: Ruhig mal den alten Beitrag durchlesen... Menschen lernen und verändern sich, aber die eigenen Kritikpunkte jetzt 1:1 übernehmen? Irgendwie eher degenerativ ;)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Dann gib der Linken zumindest eine Chance. Versaubeuteln kann sie es dann immer noch. Aber Mutmaßungen a la "Hätte man die Linke gewählt hätten wir kubanische Verhältnisse" sind völlig irreführend.

Und da wir vorher wissen, dass die es versaubeuteln, deswegen kriegen sie ihre "Chance" erst gar nicht.

Oder willst du eine Gesellschaft mit mehr Humanität und Miteinander? Dann gib der Linken zumindest eine Chance.

Jaja, in Sachen Humanität war die SED ja vorbildlich, dann kann man das von den Linken ja auch erwarten.


Übrigens hat Castro mit seiner langsamen Öffnung genau das richtige gemacht. nachdem der Kommunismus anscheinend grandios gescheitert ist, hatte Kuba (auch schon durch das vorherige Regime) keine handelnde und selbstständige (im Sinne von eigene Geschäfte) Mittelschicht mehr. Die muss man langsam wieder aufbauen,

Es ist also richtig, zuerst den Karren in den Dreck fahren. Wer hat denn die handelnde und selbständige Mittelschicht beseitigt?

Irgendwie seid ihr auf dem linken Auge blind.


Einige Forderungen der Linken sind ja durchaus berechtigt, aber diese Forderungen werden eben nicht nur von den Linken gestellt sondern von fast allen Parteien. Und wichtig ist eben, ob es auch umgesetzt wird.

Wie ich schon oben sagte: Als Schreihälse, die ohne über die Konsequenzen und die Machbarkeit nachdenken müssen, sind die LInken gut. Aber mehr auch nicht.


@ Carmen

Sehr gut, dass du mal die Verfassung der DDR gepostet hast.

Daran sieht man sehr deutlich, wie weit Theorie und Praxis bei der SED voneinander entfernt waren. Und bei den Linken ist es nicht viel anders.
 
Lieber Rosenrot,
der Unterschied ist das ich kein Mitglied :D eines Fanclubs bin. Ich habe keine Scheuklappen. Wenn Du die vielen Beiträge von mir lesen würdest, was ohne Ironie zu viel verlangt ist, könntest Du erkennen das ich die Linke verteidigt hatte. Ich habe auch die Meinung vertreten das die Welt nicht Schwarz und Weiß ist, sondern bunt und mit vollen 3 D - Effekten. Keine Partei konnte ungehindert ihre Politik durchziehen... so gesehen wäre die Linke nur ein weiterer Farbklecks gewesen. Ich bin immer noch der Meinung das ein so reiches Land wie Deutschland ruhig etwas sozialer werden darf und sollte.
Ich habe sogar Recht behalten weil die Linke tatsächlich etwas Druck auf die anderen Parteien ausüben konnte und sie auch deswegen ein paar Anpassungen vor hatten. Aber, es hat sich was geändert zwischen damals und heute.

Die Menschen die vor der Linke gewarnt haben, hatten Recht. Das wurde bewiesen indem die Linke ihr Fernziel preisgegeben hat.
Weltweiter Kommunismus ohne Staaten und ohne Grenzen

Auf linke Art und Weise hat die Linke getäuscht. Das Mittel zum Zweck heiligt nicht die Mittel. Allein das zeigt auf das die SED nicht viel aus der Vergangenheit gelernt hat.

In der Verfassung der DDR kannst Du die schönen Worte nachlesen und in der Realität die Früchte begutachten die die SED / spätere Linke hervor gebracht hat.

Sag selbst, ob du zufriedener wärst wenn die BRD Kinder in Heime sperren würde, weil sie etwas anderes als die Demokratie bevorzugen und die BRD noch obendrauf diese Kinder mit brechen des Willens durch Erniedrigungen und schlimmster körperlicher Gewalt "umerziehen" würde.
Du meinst das die SED das nicht angeordnet hat? Wer dann?
Wer hat veranlasst das Zensur und Gefängnis als Belohnung für die eigene Meinung verhängt wurde?
Du kannst in der Verfassung der DDR nachlesen ob diese Rechte auf dem Papier standen.
Die Linke hat sich der neuen Herausforderung angepasst aber nicht ihre wahre Art. Sie hat Deine Unterstützung nicht verdient.

Bitte werfe nicht so viel durcheinander und versuch es mit Fairness, dann empfängst Du auch mehr davon... die Hohenschönhausen-Keule stammt nicht von mir.. ich weiß darüber nichts und so manch andere Anwürfe gegen mich entspringen dem Urheberrecht anderer... und mit dem Urheberrecht möchte ich mich wirklich nicht anlegen, gell!
 
Zuletzt bearbeitet:
McKilroy schrieb:
...im zweiten Fall ist ein großer Teil der damals politisch Verantwortlichen durchaus noch in einem aktiven Alter.
Ein großer Teil? Dann wird es dir bestimmt nicht schwer fallen, einige konkrete Namen zu nennen.

Es mag bedauerlich für dich sein, daß nicht alle Welt deine Ansichten teilt, aber das kann man auch kaum erwarten, zumal, wenn man nur in Schwarz-Weiss-Kategorien denken kann.

Für mich persönlich ist keineswegs alles gut, was einigermaßen links aussieht, aber wenn die Linken etwas gut finden, weil es vielleicht wirklich gut ist, dann bin ich so frei, unabhängig von diesen mir auch zu gestatten, es gut zu finden. Denn in permanenter Opposition stehe ich (von faschistischem Gedankengut einmal abgesehen) grundsätzlich nur zu Dummheit und zu Ignoranz.

Was ist eigentlich schlimm daran, daß Snip3r etwas klarstellt, möglicherweise auch, um Mißverständnisse zu vermeiden? Ich sehe hier nicht den allergeringsten Ansatz, über Mod-Entscheidungen diskutieren zu wollen. Aber für manchen sind es eben schon genau zehn Wörter zuviel. Wenn du nur bei logischen Zusammenhängen genauso pingelig wärest...

Carmen schrieb:
Um mal wieder deutlich zu machen, warum die Partei "die Linke" ( da muss sich jemand bei der Namensgebung kaputt gelacht haben) die alte SED Partei ist und nicht die durch 20 Jahre Selbstfindung und Erneuerung gereifte neue Partei ist... sollte man bei den Zielen nachschauen.
Weltweiter Kommunismus ohne Staaten und ohne Grenzen, bedeutet die Ergreifung der Weltherrschaft....
Bei deinen Haßtiraden gegen die DDR und die permante Gleichsetzung der Linken mit der DDR scheint dir völlig entgangen zu sein, daß ein nicht unwesentlicher Teil der Linken aus dem deutlich bevölkerungsreicheren Westen kommt. Du scheinst die letzten Jahrzehnte wohl Urlaub auf dem Mars gemacht zu haben, sonst hättest du bemerkt, daß es ein breites Spektum unterschiedlicher westlicher Linker gegeben hat, angefangen mit der APO.

Sei froh, daß du zu den Privilegierten dieser Welt gehörst, die aufgrund ihres Alters ohne eigenes Zutun den Zweiten Weltkrieg und die unmittelbare Zeit danach nicht am eigenen Leib erleben mussten. Sei froh, daß du zu den Privilegierten dieser Welt gehörst, die nicht täglich aufs Neue mitunter erfolglos ums tägliche Trinkwassser kämpfen müssen. Diese Reihe liesse sich durchaus fortsetzen.

Sei übrigens auch froh, daß die Achtundsechziger vieles in die Wege geleitet haben, ohne das die Macht der 'alten Herren' wie Kiesinger, Filbinger, Globke, Jäger und wie sie alle hiessen nicht gebrochen worden wäre. Ohne sie gäbe es wahrscheinlich heute noch die Prügelstrafe und Frauen müssten ihren Ehemann fragen, ob sie arbeiten dürfen, von der (damals durchaus zulässigen) sexuellen Gewalt innerhalb der Ehe (Stichwort: eheliche Pflichten) einmal ganz zu schweigen.

Diesen westdeutschen Kern der Linken, die unter anderem auch für dich die Kastanien mit aus dem Feuer geholt haben, diffamierst du fortgesetzt als SED-Fuzzis, deren Handlanger sie sicher zu keinem Zeitpunkt der Geschichte waren.

Wie weit eine Kommunismus-Phobie mit anschliesssender Kommunisten-Hatz gehen kann, das hat die Geschicht der USA übrigens eindrucksvoll gezeigt (Stichwort: McCarthy-Ära). Es waren dort keineswegs die Linken, welche das demokratische System so weit aushöhlten, daß man es kaum mehr so nennen konnte.

P.S. Deine Zitate werden zwar nicht inhaltsvoller, dafür aber immer länger. Warum nicht gleich die komplette Verfassung der DDR zitieren (und das komplette Grundgesetz gleich hinterher)? :D

McKilroy schrieb:
Sehr gut, dass du mal die Verfassung der DDR gepostet hast.
Daran sieht man sehr deutlich, wie weit Theorie und Praxis bei der SED voneinander entfernt waren.
Dann schau dir mal das Ahlener Programm der CDU und das Godesberger Programm der SPD an. Daran sieht man sehr deutlich, wie weit Theorie und Praxis bei auch bei der CDU und der SPD voneinander entfernt waren.

Also, bitte nicht nur einseitig betrachten, auch wenn es fast schon zuviel von dir verlangt ist. Aber bitten darf man ja mal.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Erstmal möchte ich McKilroy für seine hellseherischen Fähigkeiten danken. Er kann die Entscheidungen der Linken und ihre Folgen vorhersehen.

Seltsam, auch ich kann mich nach allen Seiten umsehen.
Wenn du glaubst, das die heutigen Heime Friede Freude Eierkuchen wären, getäuscht. Im Gegenteil, was dort heranwächst ist oftmals kaum fähig, später aktiv an der Gesellschaft teilzuhaben. Woher ich das weiß? Eigener Bekanntenkreis :)

Schlimmste körperliche Gewalt, 3D-Effekte und Farbklekse - Deine Aphorismen in allen Ehren, aber tut das in diesem Maße Not?

Und der direkte Zusammenhang zwischen SED-Verbrechen und der Sozialpolitik der Linken erschließt sich mir auch nicht. Du versuchst, SED und Linke in einen Topf zu werfen und überträgst das eine zum anderen.

äh, was spricht genau gegen Staaten ohne Grenzen? Feierst du gerne auf gezogene Linien ab (wie die ganzen Schlaaand-Herdentiere während der WM), welche dazu dienen, andere auszuschließen?
Grenzen sind nichts anderes als von Menschen geschaffene Konstrukte, um andere auszugrenzen. brauchen wir unbedingt.
 
Also Konradin... damit es klar ist... ich lasse keine Hasstiraden gegen die DDR ab!
Ich bin sachlich.
Alles was ich dazu geschrieben habe ist mit sachlichem Bezug!
Sollte ich mal unbedacht eine falsche Ausdrucksweise wählen, würde man mich hier sofort bestrafen.
Das ist aber nicht der Grund für meine Darstellung der Dinge, sondern weil ich es wirklich so sehe.

Was hast Du im übrigem die Entscheidungen eines Mod's zu kommentieren? Ist das Deine Aufgabe? Willst Du auf der Welle surfen um besser zu erscheinen? Ich hoffe doch nicht.
Du würdest wiedermal Zetern und randalieren, wenn Dir jemand Hasstiraden unterstellen und in ganz großen Buchstaben von Verleumdung und Rufmord und so weiter fabulieren. Du hast immer noch nicht begriffen das die Gedanken frei sind und der wahrheitsliebende gerne unverblümt redet, er hat ja keinen Grund zu beschönigen und genau das zeichnet McKilroy insbesondere aus!

Was nutzt es Dir wenn Du dich über die Länge meiner Zitate auslässt?
Soll das ein Hinweis dafür sein das ein Mod was schnell streichen muss um das unangenehme schnell zu entfernen?
Wenn ich zitiere, dann um aufmerksam zu machen. Du und andere haben den innigen Wunsch von der Linke regiert zu werden?
Dann sollte man sich nicht davor scheuen die Referenzen zu beäugen.

Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob er nicht was besseres findet. Der Wahn ist kurz, die Reu' ist lang.

Ihr, auch Du, versucht die Mär von der besseren Welt zu verbreiten, sobald die Linke die Macht dazu hat... die Vergangenheit zeigt welche Verbrechen die SED, spätere Linke begangen hat.

Ist der Ruf erst ruiniert...ändert man schnell seinen Namen und alles beginnt von vorn?

Seinen guten Namen wechselt man nicht!

Du bist Pro ich bin Kontra. Damit könnte eine lange Diskussion entstehen.

Aber hör doch auf das weg zu klagen was Dir missfällt. Überzeuge lieber.

Du siehst doch was man mit Verblendung anrichten kann... min. einer ist schon für eine Weltherrschaft.
Du auch?
Solange die Linke alles unter sich begraben?
Du, bist doch der Erste der dagegen kämpfen würde!

Ich meine, wenn jemand so abgedreht ist das er die Weltherrschaft als Fernziel nennt... kann man den für voll nehmen und wählen?

Oder sollte man lieber schon den Anfängen wehren? Ich denke, ich weiß wie Du normaler Weise dazu stehen würdest.
Aber jetzt handelt es sich ja um die Linke.... und die muss jetzt gewinnen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Carmen schrieb:
Was hast Du im übrigem die Entscheidungen eines Mod's zu kommentieren? Ist das Deine Aufgabe?
Bleibe mal auf dem Teppich. Hättest du in meinem Post nicht nur Schlagworte gelesen, sondern ganze Sätze, dann wäre dir nicht verborgen geblieben, daß ich weder über Mod-Entscheidungen diskutieren will noch erkennen kann, daß dies anderer tun. Nur bei McKilroy bin ich mir nicht ganz sicher, war er es doch, der das Thema aufgebracht hat. Richte deinen Unmut also besser an ihn und verschone mich damit.

Carmen schrieb:
Du bist Pro ich bin Kontra. Damit könnte eine lange Diskussion entstehen.
Aber hör doch auf das weg zu klagen was Dir missfällt. Überzeuge lieber.
Da wir schonmal dabei sind, höre bitte auf, mir zu unterstellen, ich sei grundsätzlich für die Linken. Wäre ich dies, dann wäre ich längst bei diesen eingetreten und würde dort mitarbeiten. Bin ich aber nicht.

Überzeugen muß ich auch nicht, argumentiere ich doch garnicht für die Linken. Aber das scheint dir völlig entgangen zu sein. Ich argumentiere nur gegen die unsinnigen Gleichsetzungsversuche von den Linken und der SED/DDR. Diese Möchtegerngleichsetzungen dienen ausschließlich demagogischen Zwecken und sind keineswegs plausibel. So etwas nennt man übrigens auch 'Hetze'.

Die letzen beiden Sätze des Zitats solltest du vielleicht einmal an die eigene Adresse richten.
 
mkhp schrieb:
Woher hast du denn dein Wissen, dass du mit Bestimmtheit sagen kannst, dass dort die Unmenschlichkeit der DDR präsentiert werden soll?
Nun ja, man liest, hört, sieht so einiges. Darunter war auch einiges über Hohenschönhausen.

mkhp schrieb:
Die aktuelle Diskussion innerhalb der Linken über die Bewertung des Mauerbaus ist also kindisch (ebenso wie die Positionierung zu Hohenschönhausen)?
Man könnte ja über den Mauerbau mal richtig diskutieren. Dann aber ohne die Rolle des Westens auszublenden, so wie es jetzt getan wird. In der heutigen, der "Siegerversion" geht alles Böse und Schlechte ja immer nur von der DDR aus. Die Rolle des Westens, wird dabei vollkommen unter den Tisch gekehrt. Sie passt auch nicht so ganz ins Bild des bösen Stalinistens Ulbricht, der nichts besseres zu tun hatte, als viele Millionen Mark, mühsam erarbeitetem Volksvermögens, in eine Mauer zu stecken.

mkhp schrieb:
Nach der PDS/Linken sind in der CDU die meisten ehemaligen SED-Mitglieder.
Mir sind die Menschen, die zu ihren Überzeugungen und Idealen stehen, tausend mal lieber als diese "Fähnchen nach dem Wind" Hänger. Soll heißen, die Leute die in die damalige PDS eingetreten sind, sind ihren Überzeugungen treu geblieben. Ganz anders als diejenigen, die sich schnell in CDU und SPD "geflüchtet" haben. Diese sind aber heute die besseren Menschen, zumindest bekommt man den Eindruck wenn man einige Meinungen hier so liest. Und sein wir doch mal ehrlich, eine Frau Merkel hätte auch in der DDR ihren Weg gemacht. Als FDJ Funktionären waren ihr die Wege zur Macht nicht fremd ... zu ihrem Glück kam die Wende für sie nicht zu spät, und sie konnte schnell zu Onkel Helmut unter die "Decke" schlüpfen.

Steppel schrieb:
Beweise habe ich keine, aber ihr braucht doch bloß mal an ehemaligen DDR Feiertagen 1.Mai
Dir ist aber schon klar, das der 1. Mai kein DDR Feiertag ist/war, oder?

Carmen schrieb:
Weltweiter Kommunismus ohne Staaten und ohne Grenzen... ist das Ziel der Linken.
Also in den amerikanischen Star Trek Filmen wird uns das immer als erstrebenswert vorgeführt. Alle Menschen sind gleich, alle leben friedlich zusammen und das nicht nur auf der Erde ......

Carmen schrieb:
Die Verfassung der DDR
Was für tolle Rechte niedergeschrieben wurden... vieles hört sich auch heute gut an was die Linke anbietet...
Und du bist jetzt der Meinung dass das westdeutsche Märchenbuch, auch Grundgesetz genannt, viel besser ist? Auch da sind viele tolle Rechte niedergeschrieben ....... tja Papier ist geduldig, egal ob in Ost oder West.
Beispiele gefällig. Wir können ja oben anfangen.

Art 1
(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
Aha, ........ ja klar doch. Jeder der daran glaubt sollte mal ein Jobcenter besuchen.

Art 3
(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.
Zu (1): Gut das es wenigstens im Grundgesetz steht ....
Zu (2): Nun wissen wir es. Warum gleich nochmal verdienen Frauen in Deutschland, für die gleiche Arbeit, weniger als Männer?
zu (3): Ach so?

Ich glaube es ist besser hier schon zu enden. Nicht das Carmens Weltbild noch einen Kratzer bekommt.

McKilroy schrieb:
Übrigens hat Castro mit seiner langsamen Öffnung genau das richtige gemacht. nachdem der Kommunismus anscheinend grandios gescheitert ist, hatte Kuba (auch schon durch das vorherige Regime) keine handelnde und selbstständige (im Sinne von eigene Geschäfte) Mittelschicht mehr. Die muss man langsam wieder aufbauen,
Es ist also richtig, zuerst den Karren in den Dreck fahren. Wer hat denn die handelnde und selbständige Mittelschicht beseitigt?
Eigentlich Diktator Batista und natürlich auch diejenigen die vor ihm auf Kuba das sagen hatten. Es gab einige Industrieellen Familien wie z.B. die Barcardies (ja genau die mit dem Rum) und etliche Großgrundbesitzer auf deren Plantagen die Kubaner als Tagelöhner, Tabak und Zuckerrohr ernten durften. Eine Mittelschicht, so wie wir sie noch kennen (lange wird es die hier ja auch nicht mehr geben) kannte man auf Kuba eigentlich nicht.

Carmen schrieb:
Ich habe keine Scheuklappen.
Nun wirst du aber albern ...... wir können doch lesen was du hier von dir gibst.

Carmen schrieb:
Sag selbst, ob du zufriedener wärst wenn die BRD Kinder in Heime sperren würde, weil sie etwas anderes als die Demokratie bevorzugen und die BRD noch obendrauf diese Kinder mit brechen des Willens durch Erniedrigungen und schlimmster körperlicher Gewalt "umerziehen" würde.
Genau das meine ich. Du gibst solchen Schwachsinn von dir und schreibst dann du hättest keine Scheuklappen.

Carmen schrieb:
Wer hat veranlasst das Zensur und Gefängnis als Belohnung für die eigene Meinung verhängt wurde?
Du kannst in der Verfassung der DDR nachlesen ob diese Rechte auf dem Papier standen.
Natürlich standen sie da, und NIEMAND hat sie mir vorenthalten und NIEMAND hat mich wegen meiner Meinung (nein ich war kein Roter) ins Gefängnis gesteckt. Ich hab da gelebt. Ich weiß wovon ich rede und schreibe. Du hast von tuten und blasen keine Ahnung und verbreitest hier nichts als hole Parolen. Und es ist traurig zu wissen, das es viel wie dich gibt .......

Carmen schrieb:
Ich meine, wenn jemand so abgedreht ist das er die Weltherrschaft als Fernziel nennt... kann man den für voll nehmen und wählen?
Ich glaube nicht, das irgendwo in einem Programm der Linken etwas über die Erringung der "Weltherrschaft" steht. Die einzige die so abgedreht ist und ständig davon faselt, bist du. Merkst du das eigentlich nicht? Nur weil einige Mitglieder der Linken den Kommunismus als Fernziel erstrebenswert finden, und du immer noch nicht weiß was Kommunismus eigentlich ist und nicht begriffen hast, das er eine Utopie ist, reimst du dir irgendwas von Weltherrschaftplänen al'a Hollywood Filmproduktion zusammen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Diese Uneinsichtigkeit ist doch langsam signifikant.

Ostdeutsche verhalten sich weniger solidarisch, was im täglichen Leben aufgefallen ist, scheint sich im Experiment zu bestätigen:


... "Eine Gesellschaft muss für sich bestimmen, was fair ist"

"Unser Experiment zeigt, dass der Solidaritätsunterschied zwischen Ost- und Westdeutschland sich binnen 20 Jahren nicht angenähert hat", heißt es in der Studie. Dies sei umso erstaunlicher, als die Versuchspersonen kaum älter als 20 Jahre waren und damit praktisch ihr gesamtes bewusstes Leben im wiedervereinigten Deutschland verbracht hatten.


Wie lässt sich der beobachtete Unterschied erklären? Joachim Weimann von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg erklärt, dass das Experiment selbst nur zeigt, dass es einen Unterschied gibt, aber nichts über die Gründe dafür aussagt. Trotzdem gebe es Hypothesen. "Eine Gesellschaft muss für sich bestimmen, was fair, was solidarisch ist. Und dies müsste in einem Marktsystem etwas anderes bedeuten als in einem sozialistischen Staat." Die Marktwirtschaft könne nur funktionieren, wenn jeder erst einmal auf die Fairness des anderen vertraut - und dementsprechend auch selbst als fair wahrgenommen werden will. "Das gesamte System würde ja zusammenbrechen, wenn jeder ständig Angst hat, übers Ohr gehauen zu werden oder permanent jeder Anspruch vor Gericht durchgesetzt werden muss", sagt Weimann. In der sozialistischen DDR, in der alles zugeteilt wurde, hätte diese Form von Fairness und Vertrauen eine geringere Rolle gespielt.

Das könnte das Ergebnis der Experimente aus dem Jahr 1995 gut erklären - aber warum zeigt sich bei Studenten mit Anfang 20 auch heute noch ein Unterschied zwischen Ost und West? "Es müssen sich alle Mitglieder der Gesellschaft darauf einigen, diese Normen anzupassen. Das ist anscheinend ein sehr langsamer Prozess", sagt Weimann. Laut neuen Studien gleichen sich politische Werte innerhalb von 20 bis 40 Jahren an - bei sozialen Verhaltensweisen scheint das langsamer abzulaufen....
Experiment: Ostdeutsche verhalten sich weniger solidarisch - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft

@ Konradin
Ja, nee ... ist ja ganz deutlich... Du bist Mr. Neutral... Tschuligung :D
Wie ein Versicherungsvertreter mal zu mir sagte: Aber ich will für sie nur das Beste. Wenn sie nicht wollen, gehe ich auch ohne ihnen etwas verkauft zu haben!
Wirklich? Machen die das? Klar, wenn ihnen nichts anderes übrig bleibt!

...Du hast von tuten und blasen keine Ahnung..
Das, kann man so nicht stehen lassen :D
 
Zuletzt bearbeitet:
@Henry277

Natürlich gab es in der DDR den 1. Mai als Feiertag. Den 1. Mai als DDR Feiertag einzustufen ist nicht präzise ausgedrückt, der Feiertag war/ist ja International.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ostdeutsche verhalten sich weniger solidarisch, was im täglichen Leben aufgefallen ist, scheint sich im Experiment zu bestätigen:
Freie Marktwirtschaft funktioniert nur wenn jeder auf die Ehrlichkeit des anderen vertraut - haben genug ossis nach der wende gemacht und wurden abgezogen. Demzufolge ist man halt einfach etwas vorsichtiger geworden.
Ich traue Geschäftsleuten prinzipiell nur so weit, ich ich nachts gucken kann. Sollten sie sich als vertrauenswürdig erweisen, so vertraue ich Ihnen. gerade im Kapitalismus ist ein gesundes Maß an Misstrauen aber mehr oder weniger überlebenswichtig - egal ob bei banken, Versicherungen oder Polizisten ;)

carmen, für dich sind also Mitglieder der Partei "die Linke" ausnahmslos Leute, die sich in der SED wohlgefühlt hätten oder haben? Na da sag ich lieber nix zu...
 
Warum 'IDEOLOGIE' in Anführungszeichen, mkhp? Ist es nicht bei allen Ideologien so, daß sie aus unterschiedlichen Komponenten bestehen, also irgendwie zusammengestückelt wirkt? Der Stalinismus unterscheidet sich vom Leninismus und dieser wiederum vom Maoismus. Das Neue Testament predigt etwas völlig anderes als das Alte Testament. Diese Reihe liesse sich fortsetzen...

Es ist purer Dogmatismus, dies einzig und allein den Nationalsozialisten vorhalten zu wollen. Aber daran ist dir ja garnicht gelegen, oder etwa doch? Ich ahne, worauf du hinauswillst...

Du bist einfach ein Fuchs! :)
Aber ein sehr schlechter Gedankenleser!
Ich hatte keine Ahnung, worauf ich hinauswollte.



...
Die Fortsetzung der NS-Ideologie in der BRD durch NS-Ideologen habe ich in einigen Beiträgen (mit Quellenangaben) zur Genüge behandelt. Einfach einmal suchen …

Ich bitte untertänigst um Entschuldigung, dass ich nicht alle deine Beiträge kenne bzw. gelesen habe.

Für sich genommen ist eine Bemerkung wie:

Zitat: Die Fortsetzung der NS-Ideologie in der BRD durch NS-Ideologen...

erst einmal unverständlich bis blödsinnig, wenn man zuvor nicht kenntlich macht, auf welche Elemente oder Vorgänge man sich bezieht.

Auch:

Zitat:Die in der BRD hochdekorierten Ideologen und Massenmörder des Tausendjährigen Reiches...

bleiben mir ohne Bennenung eine undefinierbare Größe - zwei, drei Namen wären doch sehr hilfreich.


...
Entscheide dich was du willst - Raubtierkapitalismus und Feudalismus? Dann wähle weiter CDU, FDP Grüne oder die SPD.
Oder willst du eine Gesellschaft mit mehr Humanität und Miteinander? Dann gib der Linken zumindest eine Chance. ...

Das ist köstlich, Rosenrot - glaubst du das wirklich?

Ciao
mkhp
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
[…]Ich bitte untertänigst […]
Na endlich einmal jemand mit echter deutsch-traditioneller Wortwahl!

[…]Für sich genommen ist eine Bemerkung wie:
Zitat: Die Fortsetzung der NS-Ideologie in der BRD durch NS-Ideologen...
erst einmal unverständlich bis blödsinnig, wenn man zuvor nicht kenntlich macht, auf welche Elemente oder Vorgänge man sich bezieht.[…]
Es freut mich, dass der Umgang mit der deutschen Sprache nicht nur mir, sondern auch Eingeborenen (gelegentlich) Schwierigkeiten bereitet:
Man – also ich – bezog mich darauf, dass die NS-Ideologie in der BRD durch NS-Ideologen fortgesetzt wurde (und wird).

[…]Zitat:Die in der BRD hochdekorierten Ideologen und Massenmörder des Tausendjährigen Reiches... bleiben mir ohne Bennenung eine undefinierbare Größe - zwei, drei Namen wären doch sehr hilfreich.
Gerne bin ich hilfreich (und gut), daher sogar vier (!) Namen:

- Friedrich Vialon
- General Trettner
- Ambros Otto
- Walther Dürrfeld
etc. pp.

Diese und viele andere „Namen“ findest Du – nebst ausführlicher Begründung/Biografie – auch in folgenden Sachbüchern:

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Kurt Pritzkoleit (Deutsch-Nationaler (!) Wirtschaftswissenschaftler)
Das kommandierte Wunder
Verlag Kurt Desch; 1959

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Kurt Pritzkoleit
Männer – Mächte – Monopole
Hinter den Türen der westdeutschen Wirtschaft
1963 by Karl Rauch Verlag GmbH Düsseldorf

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Braunbuch
Kriegs- und Naziverbrecher in der Bundesrepublik
- Staat
- Wirtschaft
- Verwaltung
- Armee
- Justiz
- Wissenschaft

Herausgeber:
Nationalrat der Nationalen Front des demokratischen Deutschland
Dokumentationszentrum des staatlichen Archivverwaltung der DDR; 1965

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Der Imperialismus der BRD
Institut für Gesellschaftswissenschaften
Dietz Verlag Berlin, 1971

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Otto Köhler
Hitler ging, sie blieben
Konkret Texte, 1996
 
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