Was haltet ihr von den Linken Teil 2 Parteien 

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... ist ja ganz deutlich... Du bist Mr. Neutral...
Fällt dir sonst nichts mehr ein? Sorry, aber auch dieser sicher nett gemeinte Vesuch schlägt fehl. Warum sollte ich einer Partei gegenüber neutral sein neutral sein?

Aber so einfach ist dies nicht. Wie über andere Parteien auch habe ich über die Linken eine Meinung. Allerdings ist diese keineswegs konsistent. Gibt es doch Leute in dieser Partei, mit denen zusammen ich keinesfalls in einer Partei sein möchte, andere hingegen stehen für Thesen, welche auch ich mittragen kann.

mkhp schrieb:
Du bist einfach ein Fuchs!
Ich hatte keine Ahnung, worauf ich hinauswollte.
Na, wenn, dann höchstens ein Füchschen. Es ist schon klar, daß (und warum) du die Karten nicht offen auf den Tisch legst. Wie gesagt, ich überlasse es jedem Leser selbst, sich ein Urteil darüber zu machen und thematisiere dies nicht weiter.

mkhp schrieb:
Für sich genommen ist eine Bemerkung wie:
Zitat: Die Fortsetzung der NS-Ideologie in der BRD durch NS-Ideologen...
erst einmal unverständlich bis blödsinnig, wenn man zuvor nicht kenntlich macht, auf welche Elemente oder Vorgänge man sich bezieht.
Ist sie das? Vielleicht hilft dir ein Name wie z.B. Hans Globke auf die Sprünge. Blödsinning ist etwas anderes.

Ach, noch schnell ein konkretes Beispiel hinterher. Die Nazis prägten den Slogan 'Freiheit oder Bolschewismus' aus denen anschliessend zeitgemäss 'Freiheit oder Sozialismus' wurde. Selbst die Aufmachung der Plakate blieb im Wesentlichen gleich. Trotz gleichen Machern nur ein Zufall?

Offenbar konnte man in der NSDAP Nazipolitik machen, anschliessend in der CDU aber auch. Doch vielleicht sehe ich dies falsch und es handelte sich nur um 'Traditionspflege'.
 
Kurzes Statement (zu den aufkommenden Vorwürfen) von mir.

- Wir Moderatoren messen nicht mit zwei Maßen, wie es uns hier öfters vorgeworfen wird.
- Wer Behauptungen aufstellt, sollte diese auch belegen können - darum fordern wir Nachweise/Quellenangaben. Achtung: Behauptungen sind nicht gleich Meinungen!
- Es ist sinnlos anderen Benutzern vorzuwerfen, sie würden sich bei uns "einschleimen"/ sich mit uns gutstellen. Warum? Siehe Punkt 1.
- Auch wir Moderatoren haben ein Privatleben. Auch wir haben Urlaub. So kann es vorkommen, dass ein Thema nicht alle 5 Minuten moderiert wird.
- Wir Moderatoren löschen keine User (das wurde uns in einem anderen Thema vorgeworfen). Jeder Benutzer hat im Benutzerkontrollzentrum die Möglichkeit seinen eigenen Account zu löschen (die Links stellen keine Aufforderung dar).


Wer darüber diskutieren will, kann sich gerne per PN an mich wenden (ich antworte auch).

Zu guter letzt möchte ich nochmal auf die http://www.freesoft-board.to/f272/28-goldene-diskussionsregeln-504211.html hinweisen - die hier leider nur wenige beherzigen.

mfg
snip3r
 
Mod-Edit:

Wer darüber diskutieren will, kann sich gerne per PN an mich wenden (ich antworte auch).
Wer darüber diskutieren will, kann sich gerne per PN an mich wenden (ich antworte auch).
Wer darüber diskutieren will, kann sich gerne per PN an mich wenden (ich antworte auch).
Wer darüber diskutieren will, kann sich gerne per PN an mich wenden (ich antworte auch).
Wer darüber diskutieren will, kann sich gerne per PN an mich wenden (ich antworte auch).



...Die Linke ist auch die Heimat der Ewiggestrigen

Die Linke ist der Sonderfall des Parteiensystems. Zur Erinnerung: Bei dieser Partei handelt es sich immer noch um die umbenannte SED, später PDS, erweitert um die WASG. So viel weiß man heute: Hätte 1990 die Bundesregierung den Antrag gestellt, die SED als kriminelle Vereinigung zu verbieten, hätte das Bundesverfassungsgericht dem entsprochen.

Der Fehler war, dass der Antrag nicht gestellt wurde, weil wie üblich viele an Resozialisierung glaubten, in diesem Fall die Resozialisierung der Altkader. Zum Teil hat das geklappt, zu einem anderen Teil klappt es nie mehr, siehe Lötzsch...
Linkspartei: Die Linke: Sonderfall im Parteiensystem - B.Z. Berlin - Wahlkampf, Parteien, Die Linke, Linkspartei

Sind das nicht genug Gründe um sich eindeutig positionieren zu können?

Die Umfragewerte der Linken sinken jedenfalls schon und die NPD kann schon teilweise erwarten das sie 5 % Hürde packen wird.

Erste Gerüchte verbreiten sich um die Linke, denn es ist zu viel Wahrheit über die Ziele der Linke verbreitet worden... und das aus eigenen Reihen.... jedenfalls sind "Putsch- Gerüchte" im Umlauf... es soll eine andere Führung dafür sorgen das nicht zur Unzeit reiner Wein eingeschenkt wird...

Gott sei Dank! Puh! Jetzt wird alles wieder gut, denn die Märchenzeit beginnt wiedermal...

Keine Angst, die Diskussion geht ohne mich weiter. Tschüss.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zitat Carmen: "Erste Gerüchte verbreiten sich um die Linke, denn es ist zu viel Wahrheit über die Ziele der Linke verbreitet worden... und das aus eigenen Reihen.... jedenfalls sind "Putsch- Gerüchte" im Umlauf... es soll eine andere Führung dafür sorgen das nicht zur Unzeit reiner Wein eingeschenkt wird..."

Mir ist nicht so ganz klar, was Du damit meinst. Bitte konkretisiere das ein bißchen.

Gruß
AnakinSky
 
...
Gerne bin ich hilfreich (und gut), daher sogar vier (!) Namen:

- Friedrich Vialon
- General Trettner
- Ambros Otto
- Walther Dürrfeld
etc. pp.

Diese und viele andere „Namen“ findest Du – nebst ausführlicher Begründung/Biografie – auch in folgenden Sachbüchern:

THX für diese Zusammenstellung!
Die Aufarbeitung des Nationalsozialismus war wirklich kein Ruhmesblatt in der Zeit des Aufbaus.
Erschreckende Fälle sind durchaus zahlreich bekannt (s. deine Literaturliste); ich habe die vier angeführten Namen nicht aus dem Stand zuordnen können.

Dennoch: Rechtfertigen alle diese Fälle deine Schlussfolgerung: "... dass die NS-Ideologie in der BRD durch NS-Ideologen fortgesetzt wurde (und wird)." ?
(Aspekte: Abkehr von der NS-Ideologie (nur formal oder wirklich), politisches Gewicht der Leute, nach wie vor ist der Terminus 'NS-Ideologie' etwas zu allgemein/unscharf)

Ich finde dieses Thema hochinteressant und möchte es nicht abwürgen, es verdient m.E. aber einen eigenen Thread.

Ciao
mkhp
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
... aus denen anschliessend zeitgemäss 'Freiheit oder Sozialismus' wurde.

Das wurde nicht daraus, das war einfach eine Aussage, die eine Tatsache dargestellt hat.

Es ging um den Erhalt der Freiheit.

Und es ist gut, dass dafür gekämpft wurde, unsere Freiheit zu erhalten.


Rosenrot schrieb:
Freie Marktwirtschaft funktioniert nur wenn jeder auf die Ehrlichkeit des anderen vertraut - haben genug ossis nach der wende gemacht und wurden abgezogen.

Nein, zur freien Marktwirtschaft gehört auch, dass beide Seiten ihr Gehirn einschalten. Wer einfach zu dumm und zu naiv ist, der wird in einer freien Marktwirtschaft über den Tisch gezogen. So ist das System nun einmal.

Es war nuneinmal so, dass einige Ossis nicht wirklich auf das Leben in einer freien Marktwirtschaft vorbereitet waren und daher reingelegt wurden.


Und eine freie Marktwirtschaft haben wir zum Glück in Deutschland nicht sondern eine soziale Marktwirtschaft (nicht die soziale Marktwirtschaft sondern eine soziale Marktwirtschaft, denn da gibt es auch unendlich viele Abstufungen).


@ joungster

Du hast überhaupt nichts verstanden.

Was ist daran verwerflich, dass Wissenschaftler und andere Fachleute aus dem dritten Reich anschließend wieder erfolgreich gearbeitet haben?

Nicht nur in Deutschland.

Auch die Russen und die Amerikaner haben sich reichlich an dem deutschen Wissen bedient und einen Großteil der Wissenschaftler und Arbeiter in den Forschungsinstituten einkassiert und für sich arbeiten lassen.

Sowohl die amerikanischen als auch die russischen Raketen in den 50ern und 60ern beruhen zum Großteil auf dem Wissen deutscher Wissenschaftler.

joungster schrieb:
Gerne bin ich hilfreich (und gut), daher sogar vier (!) Namen:

- Friedrich Vialon
- General Trettner
...

Meinst du zufällig den Trettner, der das erhalten hat:

# Legion of Merit (USA)
# Knight Commander of the Royal Victorian Order (Großbritannien)
# Großoffizier des Griechischen Ordens Georgs I.
# Großoffizier des Verdienstordens der Italienischen Republik
# Großoffizier der französischen Ehrenlegion

Wie können ihm die bösen Deutschen nur solche Auszeichnungen geben?
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, zur freien Marktwirtschaft gehört auch, dass beide Seiten ihr Gehirn einschalten. Wer einfach zu dumm und zu naiv ist, der wird in einer freien Marktwirtschaft über den Tisch gezogen. So ist das System nun einmal.

Es war nuneinmal so, dass einige Ossis nicht wirklich auf das Leben in einer freien Marktwirtschaft vorbereitet waren und daher reingelegt wurden.


Und eine freie Marktwirtschaft haben wir zum Glück in Deutschland nicht sondern eine soziale Marktwirtschaft (nicht die soziale Marktwirtschaft sondern eine soziale Marktwirtschaft, denn da gibt es auch unendlich viele Abstufungen).

Du willst uns doch nicht weismachen, dass nur Ossis reingelegt wurden. So einfach ist das nicht. In der Marktwirtschaft herrscht nunmal das Wolfsgesetz: "Fressen oder gefressen werden". Freundschaften gibt es nur, wenn wirtschaftliche Interessen dem nicht entgegenstehen. Freundlichkeiten sind aufgesetzt und sind der Umsatzerzielung geschuldet. Jedem ist das eigene Hemd das Nächste. Eine Gesellschaft mit großer sozialer Kälte.
 
Du willst uns doch nicht weismachen, dass nur Ossis reingelegt wurden.

Auf keinen Fall.

Ich wollte nur klarstellen, dass freie Marktwirtschaft keine Sache von Freundlichkeiten und Rücksichtnahme ist.

Es wurden und werden alle reingelegt, die nicht aufpassen.

Mal mehr und mal weniger.

Es gibt Geschäftspartner mit Gewissen und eben auch welche ohne Gewissen. Und man weiß eben nicht, mit welcher ´Sorte man es zu tun hat.

Ein Teil der Ossis war aber nach der Wiedervereinigung ein leichtes Opfer, weil sie keine Erfahrungen mit der freien Marktwirtschaft hatten.

In der Marktwirtschaft herrscht nunmal das Wolfsgesetz: "Fressen oder gefressen werden".

Das stimmt weitgehend.

Und das wird meiner Meinung nach immer schlimmer.

Früher gab es manchmal Fälle, in denen ein Unternehmer sein soziales Gewissen bemerkt hat und entschrechend gehandelt hat. Das lässt das heutige System kaum noch zu. Ein Vorstand, der ein soziales Gewissen bekommt hat sofort verloren, wenn seinen Taten nicht Gewinnsteigerungen beiseite stehen.
 
McKilroy schrieb:
Das wurde nicht daraus, das war einfach eine Aussage, die eine Tatsache dargestellt hat.
Falsch, McKilroy. Die gleich Person, die damals im Reichspropagandaministerium maßgeblich für den ersteren Slogan verantwortlich war formulierte später mittlerweile als CDU-Mitglied den zweiten Slogan ebensfalls maßgeblich mit. So etwas nenne ich Kontinuität. Wenn du neugierig bist, wer dies war, 'Freund' google enttäuscht dich bestimmt nicht.
McKilroy schrieb:
Und es ist gut, dass dafür gekämpft wurde, unsere Freiheit zu erhalten.
So wie vorher im Dritten Reich? Dann lieber nein danke!
 

Zitat von McKilroy
Und es ist gut, dass dafür gekämpft wurde, unsere Freiheit zu erhalten.


So wie vorher im Dritten Reich? Dann lieber nein danke!

Das mag ja einen gewissen Unterhaltungswert haben, aber jemanden (hier: McKilroy) bewusst so missverstehehen/missdeuten zu wollen, ist einfach nur entlarvend und auch relativ schwach.

Ich möchte mich selbst zitieren, vielleicht kommen wir ja mal auf das Thema zurück. ;)

:):) Was haltet ihr von den Linken Teil 2 - so die thematische Vorgabe, gut begründet und mit viel eigener Meinung versehen.

Im Laufe der Diskussion wird u.a. auf ideologische Befindlichkeit, Programm und politische Praxis der Linken abgehoben.

Aktuelle Punkte sind der Mauerbau als auch der Geburtstagsgruß an Fidel Castro.

Wie es derzeit um die Linke bestellt ist, wird an einigen Zitaten ihrer führenden Politiker zum Thema Mauerbau deutlich.

„Nur ein paar wenige Gestrige und Vorgestrige halten den Mauerbau für alternativlos“, sagte Gysi dem Tagesspiegel.
Dietmar Bartsch empfiehlt allen, die den Mauerbau noch heute für legitim halten, den Austritt aus der Partei.
...
Ciao
mkhp

Offensichtlich scheint die Hütte bei der Linken derzeit zu brennen.

Zur Castro-Problematik haben, nach langem Zögern, Ernst und auch Lötzsch inzwischen ja etwas gesagt.

Ernst: "Es ist doch schon durchgesickert, dass der Text nicht über unseren Schreibtisch gegangen ist und im Übrigen auch so nicht gegangen wäre"

Lötzsch hatte die Gratulation zu Wochenbeginn verteidigt und gesagt, solche Schreiben trügen in der Regel "nicht den Charakter grundsätzlicher Kritik". Sie gestand aber ein, dass die Grußadresse hätte "schöner formuliert" werden können.
(Quelle: Klaus Ernst zum Castro-Glückwunsch - "Es ist ein Fehler passiert" - Politik - sueddeutsche.de)

Vermutlich trifft hier bei etlichen die Lötzsch-Äußerung auf mehr Zustimmung als die von Ernst.

Was sagen diese Äußerungen und auch Haltungen, die da hinter stehen, über den derzeitigen Zustand der Linken aus?

Ciao mkhp
 
Da war wenig Speilraum zum Mißvestehen, mkhp, auch wenn du es gern so darstellen würdest.

Um noch einmal ganz konkret zu rekapitulieren:

Ich postete in Post#276 'Ach, noch schnell ein konkretes Beispiel hinterher. Die Nazis prägten den Slogan 'Freiheit oder Bolschewismus' aus denen anschliessend zeitgemäss 'Freiheit oder Sozialismus' wurde. Selbst die Aufmachung der Plakate blieb im Wesentlichen gleich. Trotz gleichen Machern nur ein Zufall?', worauf McKilroy in Post#281 'Das wurde nicht daraus, das war einfach eine Aussage, die eine Tatsache dargestellt hat. Es ging um den Erhalt der Freiheit. Und es ist gut, dass dafür gekämpft wurde, unsere Freiheit zu erhalten.' entgegnete.

Laut McKilroy liest sich dies, als wenn es völlig unerheblich sei, daß ehemalige NS-Propagandisten ihre Slogans (bei wohl gleichgebliebener ideologischer Blickrichtung) nach dem Krieg einer anderen Partei (diesmal der CDU) leicht modifiziert andrehen konnten.

Seine Schlussfolgerungen sind sachlich völlig unzutreffend. Es ging nicht um den Erhalt der Freiheit (oder glaubt jemand ernsthaft, es wäre NS-Propagandisten jemals um den Erhalt der Freiheit gegangen?), sondern darum, die gewohnte Politik auch nach dem Krieg noch (diesmal innerhalb der CDU) fortsetzen zu können.

Was meinst du eigentlich mit 'Und es ist gut, dass dafür gekämpft wurde, unsere Freiheit zu erhalten.', McKilroy? Gut, eines der Nazi-Feindbilder konsequent auch nach dem Krieg aufzubauen, um die Angst vor den Russen zu schüren, um damit eine Rechtfertigung für die Eskalation des Kalten Krieges zu haben? Oder findest du es gut, dafür zu kämpfen, mit leicht modifizierter NS-Propaganda unter dem Vorwand der Freiheitserhaltung weiterhin Politik zu machen? Oder gar den heroischen Kampf der NS-Horden gegen die Bolschewisierung Deutschlands? Ich möchte nur kurz daran erinnern, daß die Deutschen damals in Rußland einmarschiert sind, nicht umgekehrt (um neuen Lebensraum der arischen Herrenmenschen bei den slawischen Untermenschen zu schaffen). Oder bezweifelst du dies auch?

Jedenfalls finde ich es ausgesprochen interessant, wieviel Verständnis McKilroy NS-Propagandisten entgegenbringt. Man sollte meinen, er wäre plötzlich zum Menschenfreund mutiert. Aber der Feinhd steht schließlich links. :D
 
Konradin schrieb:
... Die Nazis prägten den Slogan 'Freiheit oder Bolschewismus' ...

Historisch falsch!! Sie übernahmen ihn lediglich auch hier haben die Nazis nichts Originäres geleistet.
Der Ursprung dieses 'Slogans' geht in die Jahre 1917/18 zurück.

Es ist bemerkenswert, wie du wieder über unser eigentliches Thema (Linke) geschwiegen hast.
Na ja, reden ist Silber, schweigen ist Gold oder so.

Ciao
mkhp
 
mkhp schrieb:
Es ist bemerkenswert, wie du wieder über unser eigentliches Thema (Linke) geschwiegen hast.
Ja, man kann es eben nicht jedem rechtmachen, auch wenn es nur der Schatten eines anderen ist. Entweder antwortet man direkt auf einen Post oder man sagt etwas zur Sache.

P.S. Daß die Nazis ihre Phrasen nicht aus dem luftleeren Raum haben, das ist wohl allemal klar. Aber ein konkreter Plakatentwurf mit einer konkreten Aussage lässt sich nun einmal eindeutig zuordnen. Im Übrigen habe ich ja niemals behauptet, die Nazis hätten sich nicht ideologisch bei anderen (vor allem bei Julius Streicher) ideologisch bedient.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Konradin schrieb:
Jedenfalls finde ich es ausgesprochen interessant, wieviel Verständnis McKilroy NS-Propagandisten entgegenbringt. Man sollte meinen, er wäre plötzlich zum Menschenfreund mutiert. Aber der Feinhd steht schließlich links. :D

Deine ewige Verleumderei ist eine Frechheit.



Wir können froh sein, dass es nach dem zweiten Weltkrieg im Westen gelungen ist, den Einfluss des sogenannten Sozialismus zu bekämpfen. Dadurch haben wir Demokratie und Freiheit.

Die Linken können nur große Reden schwingen, jeden Beweis sind alle Linken (auch die sogenannten sozialistischen Staaten) schuldig geblieben.


Deswegen bohren solche Kommunisten-Verehrer wie Konradin auch nur schwachsinnig in irgendwelchen Nazi-Vergangenheiten rum, weil sie keinerlei positiven Argumente haben. Zeige mir ein sozialistisches Land, in dem es den Menschen besser geht, in dem die Menschen freier leben als in Deutschland.

An ihren Taten sollt ihr sie messen und nicht an ihrem Geschwafel.
 
Zeige mir ein sozialistisches Land, in dem es den Menschen besser geht, in dem die Menschen freier leben als in Deutschland.

Teilweise in einigen Bereichen, ging es den Menschen im Sozialismus wirklich besser wie jetzt. Muß ich mal so sagen. Jeder hatte Arbeit, es gab keine Penner, Obdachlose, man brauchte keine Medikamente in der Apotheke zu bezahlen, nur ein paar Beispiele. Das ganze soziale war im Sozialismus wirklich besser geregelt wie jetzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
McKilroy, bitte höre auf, weiterhin mit solch ehrabschneidenend VERLEUNDUNGEN wie ich sei ein 'Kommunisten-Verehrer' um dich zu werfen.

Sorry, McKilroy, aber es lohnt sich nicht, auf den verleumderischen Dreck, den du hier von dir gibts, weiter einzugehen. Du zeigst durch deine Unterstellungen eindeutig, wes Geistes Kind du bist. Aber ich kann es auch nicht hinnehmen, deine Unterstellungen unwidersprochen hinzunehmen. Sorry, aber im RL würde ich knallhart eine GEGENDARSTELLUNG verlangen und wenn ich sie nicht bekommen würde, dann würde ich sie EINKLAGEN.

Mach solche Spielchen meinetwegen mit deinesgleichen, aber nicht mir mir!

Ganz abgesehen davon, mit Leuten, die der faschistischen Ideologie vorschub leisten, indem sie diese verharmlosen oder unter den Tisch zu kehren versuchen, sollte man nicht über Demokratie diskutieren. Es sei denn, man will den Bock zum Gärtner machen.
 
Jeder hatte Arbeit,


Komisch, wenn in der BRD die Staistiken geschönt werden, indem man Arbeitslose in irgendwelche Maßnahmen steckt oder es anders nennt, dann wird das der jeweiligen Regierung vorgeworfen, wenn das gleiche im Sozialismus passiert, dann ist das eine tolle Errungenschaft.

Im Frühjahr 1990 – vor der Wiedervereinigung – befasste sich das Ifo Institut für Wirtschaftsforschung e.V. mit der Produktivität in der DDR und veröffentlichte seine Untersuchungen unter dem Titel „Verdeckte Arbeitslosigkeit in der DDR“. In der Studie werden die erhobenen Daten als statistisch nicht gesichert bezeichnet (Seite 1). Aus den verwendeten Daten wurde geschlussfolgert, dass die Arbeitszeit nicht voll ausgenutzt wurde (zu 15 % bis 30 %). Dieses wurde so gedeutet, dass in der DDR bei unveränderter Arbeitszeit gemessen an den Maßstäben einer Marktwirtschaft „eigentlich“ eine Arbeitslosenquote von eben diesen 15 % bis 30 % geherrscht hätte.
Und den noch:

In der DDR gab es offiziell keine Obdachlosigkeit, obwohl es viele Menschen ohne Wohnung gab. Den fehlenden Wohnraum, den die zentrale Wohnungsvergabe auch Erwerbstätigen nicht immer zugestand, ersetzten in der Regel kooperative Wohnungsberechtigte, die etwa mit Schmiergeldern nachgeholfen hatten. Wohnungslosigkeit war unter anderem Anlass für Ausreiseanträge.
Wohnungsnot und Wohnungslosigkeit waren im öffentlichen Leben der DDR ein unbekanntes Problem. Im Strafgesetzbuch der DDR stand “asoziale Lebensweise”, also auch das Leben auf der Straße unter Strafe, so dass es keine offene Obdachlosigkeit gab.

Und zu den kostenlosen Medikamenten:

Die hohe Belastung der Umwelt, Mängel in der ärztlichen Versorgung und eine ungesündere Lebensweise führten insgesamt dazu, dass die Lebenswartung in der DDR in den 1980er Jahren bei Frauen mit 75,7 Jahren um drei Jahre und bei Männern mit 69,7 Jahren um 2,5 Jahre unter dem bundesdeutschen Durchschnitt lag. Knapp zwanzig Jahre nach der Wiedervereinigung liegt die Lebenserwartung Ost dagegen nahezu wieder auf westdeutschem Niveau.



Konradin schrieb:
aber im RL würde ich knallhart eine GEGENDARSTELLUNG verlangen und wenn ich sie nicht bekommen würde, dann würde ich sie EINKLAGEN.

ROFL
 
Zuletzt bearbeitet:
@McKilroy

Es mag verdeckte Arbeitslosigkeit / Obdachlosigkeit in Einzelfällen in der DDR gegeben haben, aber ich kenne wirklich niemanden der damals wirklich betroffen war. Jeder hatte genug zu Essen und ein Dach über den Kopf.

Und die ärztliche Versorgung war auch besser. Da wurde jeder ärztlich fürsorglich betreut. Diese regelmäßigen Schutzimpfungen und kinderärztliche Untersuchungen, die gibt es heute gar nicht mehr.

Im Frühjahr 1990 – vor der Wiedervereinigung – befasste sich das Ifo Institut für Wirtschaftsforschung e.V. mit der Produktivität in der DDR und veröffentlichte seine Untersuchungen unter dem Titel „Verdeckte Arbeitslosigkeit in der DDR“. In der Studie werden die erhobenen Daten als statistisch nicht gesichert bezeichnet (Seite 1). Aus den verwendeten Daten wurde geschlussfolgert, dass die Arbeitszeit nicht voll ausgenutzt wurde (zu 15 % bis 30 %). Dieses wurde so gedeutet, dass in der DDR bei unveränderter Arbeitszeit gemessen an den Maßstäben einer Marktwirtschaft „eigentlich“ eine Arbeitslosenquote von eben diesen 15 % bis 30 % geherrscht hätte.

Das hat sicherlich in einigen Betrieben zugetroffen. Wenn keine Arbeit da war, sprich wenn ein Materialengpass vorhanden war, hat man schon mal früher Feierabend gemacht. Aber die verlorene Arbeitszeit hat man wieder ein paar Tagen später nachgeholt.

In der DDR gab es offiziell keine Obdachlosigkeit, obwohl es viele Menschen ohne Wohnung gab. Den fehlenden Wohnraum, den die zentrale Wohnungsvergabe auch Erwerbstätigen nicht immer zugestand, ersetzten in der Regel kooperative Wohnungsberechtigte, die etwa mit Schmiergeldern nachgeholfen hatten. Wohnungslosigkeit war unter anderem Anlass für Ausreiseanträge.

Auch wenn das hier bei Wikipedia steht, das kauf ich nicht ab. Jeder hatte Wohnung / Arbeit gehabt und wer nicht arbeiten wollte kam ins Arbeitshaus. Da wurde mit militärischen Drill zur Arbeit erzogen.
Das wiederspricht sich ja alles...

zu dem habe ich dazu noch interessante Quelle gefunden

http://www.gesundheitberlin.de/index.php4?request=search&topic=712&type=infotext

Mach bitte nicht die DDR noch schlimmer wie sie wirklich war.
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum seid ihr gegen die Linken? Nur weil sie "angeblich" immer noch Kommunisten sind?
Ihr wollt aber eine Demokratie, oder? Heißt das nicht auch gleichzeitig, das wir so Tolerant sein müssen, und eine "Kommunistische" Partei akzeptieren müssen. Es braucht sie ja keiner zu Wählen, aber diejenigen die sie Wählen wollen, kann man ihre Partei nicht verbieten. Das ist Demokratie!!!
Ansonsten könnten wir ja auch zum Beispiel, die CDU, die FDP und die Grünen verbieten, dann wäre man wenigstens sicher das die SPD die Wahlen gewinnen. Das wäre dann aber ganz sicher keine Demokratie mehr.
Ich finde die Linken eine Bereicherung, weil es kein Gut ohne ein Böse, ein Plus ohne ein Minus, kein Schwarz ohne ein Weiß geben kann. Darum sind die Linken ein wichtiger Bestandteil unserer Demokratie. Ob sie Gewählt werden, ob sie überhaupt Regierungsfähig sind, das ist eine ganz andere Sache. Aber es ist auch nicht alles schlecht was von den Linken kommt. Was von unseren anderen Parteien kommt ist oft auch nicht viel besser.

wikipedia schrieb:
Kommunismus (vom lateinisch communis ‚gemeinsam‘) bezeichnet politische Lehren und Bewegungen, die zuvorderst die Gütergemeinschaft zum Ziel haben, im weiteren Sinne die klassenlose Gesellschaft, in der das Privateigentum an Produktionsmitteln aufgehoben ist und die Produktion des gesellschaftlichen Lebens rational und gemeinschaftlich geplant und durchgeführt wird.

Die Idee des Kommunismus ist vom Prinzip her nicht ganz Falsch, nur die Umsetzung hat leider noch nie so geklappt wie es sein sollte. Das liegt aber in der Natur des Menschen (Macht besessen, Gierig, Egoistisch, Neidisch usw.). Aber das sind genau die gleichen Eigenschaften die irgendwann unseren Demokratie-Kapitalismus zu Fall bringen wird. In der Natur gibt es absolut keinen Fall, wie bei den Menschen, das in der Herde ein Tier Dick und Fett ist und andere am Hungertuch nagen. Da sind entweder alle Dick oder alle Hungrig. Wir mit unserem Kapitalismus sind auf dem Falschen Weg!

Ich habe einige "Ossis" (Doofe Bezeichnung) als Freunde und Arbeitskollegen. Keiner von ihnen hat sich jemals wirklich über die DDR Beschwert, Ausnahme die Reisefreiheit und das man halt nicht alles Kaufen konnte. Darum Denke ich das viele "Wessis" (genau so Doof) zu viel Wissen aus dem TV und Büchern haben und nie wirklich die DDR'ler gesprochen haben.
§ 1 Bei uns haben Politiker, das Fernsehen und unsere Bücher immer Recht. Und sollten sie mal nicht Recht haben, dann ......

Meik :rolleyes:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Meik schrieb:
Warum seid ihr gegen die Linken? Nur weil sie "angeblich" immer noch Kommunisten sind?
Genau das frage ich mich auch, zumal die Linken ohnehin ein Sammelbecken unterterschiedlicher Strömungen darstellt. Sicher, es mögen einige Kommunisten dabei sein, aber auch das stört mich herzlich wenig. Denn schließlich sind es dort nicht eine Handvoll Kommunisten, welche dort den Ton angeben. Außerdem, man muß sie ja nicht wählen, auch dies steht jedem frei.

Ich kann deinen ersten Absätzen voll und ganz zustimmen, Meik. Denn je ähnlicher sich die (noch) grossen Parteien werden und je mehr sich die Grünen in die Klüngelpolitik der Grossen integrierten, desto eher wird eine andere Opposition nötig und Demokratie lebt nun einmal vom Pluralismus. Wenig ist auf Dauer für die Demokratie schädlicher als absolute Mehrheiten, in denen man Probleme bequem durch Aussitzen zu lösen können glaubt.

Mit dem Kommunismus ist es übrigens wie mit allen anderen Ideologien auch. Edle Ziele, aber eine lausige Umsetzung, was freilich auch an den Machtverhältnissen liegt. Denn diejenigen, welche eine Ideologie vorantreiben, wissen genau, daß sie sich durch die Erfüllung der vorgegebenen Ziele überflüssig machen würden. Denn ist der Mensch wirklich frei, dann braucht er auch keinen mehr, der ihn befreit.

Insofern sind alle Ideologien - weltliche wie geistliche - utopische Vorstellungen einer vermeintlich besseren Welt.

Ich hatte damals (noch vor der Wende) Besuch von zwei russichen Chemikern, die den Westen zuvor nur vom Hörensagen kannten. Als sie die Armut, die Drogenabhängigen und einige weitere nicht gerade touristische 'Highlights' gesehen haben, war ihnen plötzlich klar, daß es im Osten durchaus Werte gab, nach denen man im Westen oft vergeblich Ausschau halten musste. Sie waren ehrlich gesagt froh, nicht hier aufgewachsen zu sein. Die Menschlichkeit war eben im Osten mitunter eine andere, trotz aller Schattenseiten.
 
mkhp schrieb:
Zur Castro-Problematik haben, nach langem Zögern, Ernst und auch Lötzsch inzwischen ja etwas gesagt.

Ernst: "Es ist doch schon durchgesickert, dass der Text nicht über unseren Schreibtisch gegangen ist und im Übrigen auch so nicht gegangen wäre"

Lötzsch hatte die Gratulation zu Wochenbeginn verteidigt und gesagt, solche Schreiben trügen in der Regel "nicht den Charakter grundsätzlicher Kritik". Sie gestand aber ein, dass die Grußadresse hätte "schöner formuliert" werden können.
(Quelle: Klaus Ernst zum Castro-Glückwunsch - "Es ist ein Fehler passiert" - Politik - sueddeutsche.de)

Vermutlich trifft hier bei etlichen die Lötzsch-Äußerung auf mehr Zustimmung als die von Ernst.

Was sagen diese Äußerungen und auch Haltungen, die da hinter stehen, über den derzeitigen Zustand der Linken aus?
Ich frage mich grade was Frau Merkel wohl dem Herrn Bush oder Herrn Obama in den Geburtstagsgruß schreibt.

Lieber George W. B. bzw. Lieber Barack O.

Gerne hätte ich Dir zu Deinem Geburtstag und Deinen politischen Erfolgen gratuliert. Leider geht das nicht, denn in deinem Land gibt es nach wie vor Menschrechtsverletzungen, Zensur und die Unterdrückung der freien Meinung. In Guantanamo hältst du nun schon seit vielen Jahren, Menschen ohne Gerichtsverhandlung fest. Diese Menschen werden zur Erpressung von Geständnissen z.B. mit der Waterboarding Methode gefoltert. Über die Verbrechen, die von deinen Soldaten z.B. im Irak begangen werden, dürfen die Medien nicht berichten. Auch die Beschneidung der Bürgerrechte durch den Patriot Act, kann so von der demokratischen Welt nicht hingenommen werden. Ich fordere Dich deshalb, heute an Deinem Geburtstag, wiederholt auf, dieses Unrecht endlich zu beseitigen.

Deine Angela, der Guido, der Horst, der Philipp ........


Ja, ich denke so in der Art wird die Angela ihre Briefe wohl verfassen ......... oder etwa doch nicht? ;)
 
Ich hatte damals (noch vor der Wende) Besuch von zwei russichen Chemikern, die den Westen zuvor nur vom Hörensagen kannten. Als sie die Armut, die Drogenabhängigen und einige weitere nicht gerade touristische 'Highlights' gesehen haben, war ihnen plötzlich klar, daß es im Osten durchaus Werte gab, nach denen man im Westen oft vergeblich Ausschau halten musste. Sie waren ehrlich gesagt froh, nicht hier aufgewachsen zu sein.

Dazu müsste man wissen aus welcher Ecke der Sowjetunion der Besuch kam.
Es gab Gegenden da lebten die Menschen in sehr sehr armen Verhältnissen, da kannten die Menschen nicht mal Strom oder fließend Wasser aus dem Wasserhahn geschweige warmes Wasser, ist aber in der heutigen Zeit sicherlich dort immer noch so.

Und Drogenabhängige gab es auch dort, nur lies man sich mit anderen Mitteln berauschen. Jedenfalls wurde sehr viel Wodka gesoffen und meist immer gleich in сто граммов;)

Die DDR war das Aushängeschild des Sozialismus, wie die Verhältnisse in anderen sozialistischen Ländern waren kann ich nicht genau sagen.
 
Zuletzt bearbeitet:
McKilroy, bitte höre auf, weiterhin mit solch ehrabschneidenend VERLEUNDUNGEN wie ich sei ein 'Kommunisten-Verehrer' um dich zu werfen.
...

Es bleibt festzuhalten:
Konradin ist kein Kommunisten-Verehrer.
Da er diese Bezeichnung als 'Verleumdung' auffasst, liegt der Schluss nahe, dass er, wenn überhaupt, eventuell Menschen aus anderen politischen Lagern verehrt.



...
Und die ärztliche Versorgung war auch besser.
...

Wenn man nicht definiert, was besser bedeutet, kann man kaum etwas dagegen sagen.
Ich bin weit davon entfernt, die Leistungen des DDR-Gesundheitswesens zu schmälern, aber ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass die Ausstattung mit neuesten technischen Diagnosegeräten in der Fläche besser war.
Ich bin im übrigen im Westen sowohl als Kassen- als auch als Privatpatient immer ärztlich sehr fürsorglich behandelt worden - meine Mutter (lebenslange Kassenpatientin) hat sich auch noch nie beklagt.


Ich frage mich grade was Frau Merkel wohl dem Herrn Bush oder Herrn Obama in den Geburtstagsgruß schreibt.
...

Warum verteidigst du eigentlich ein Geburtstagsschreiben, das selbst in weiten Teilen der Linken als missglückt angesehen wird?

Dazu müsste man wissen aus welcher Ecke der Sowjetunion der Besuch kam.
Es gab Gegenden da lebten die Menschen in sehr sehr armen Verhältnissen, da kannten die Menschen nicht mal Strom oder fließend Wasser aus dem Wasserhahn geschweige warmes Wasser, ist aber in der heutigen Zeit sicherlich dort immer noch so.

Und Drogenabhängige gab es auch dort, nur lies man sich mit anderen Mitteln berauschen. Jedenfalls wurde sehr viel Wodka gesoffen und meist immer gleich in сто граммов;)

Die DDR war das Aushängeschild des Sozialismus, wie die Verhältnisse in anderen sozialistischen Ländern waren kann ich nicht genau sagen.

Ich war 1978 zwei Wochen in der Sowjetunion - man kann Steppel nur uneingeschränkt zustimmen.
In Moskau (!) sprach mich ein DDR-Bürger darauf an, wie ich denn die Versorgungslage dort fände. Als ich ihm antwortete, dass ich bei uns in der BRD anderes gewöhnt sei, sagte er mir voller Stolz, dass die Versorgungslage in der DDR auch viel besser sei. Zu diesem Zeitpunkt war Moskau das Aushängeschild der Sowjetunion - bereits in Leningrad war es noch spartanischer, ganz zu schweigen vom flachen Land.

Ciao
mkhp
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Diese regelmäßigen Schutzimpfungen und kinderärztliche Untersuchungen, die gibt es heute gar nicht mehr.

Ich weiß nicht, ob du selber Kinder hast.

Ich kann dir versichern, dass es diese kinderärztlichen Untersuchungen gibt und auch die Schutzimpfungen.

Wenn einige Eltern diese nicht nutzen, obwohl sie darauf aufmerksam gemacht werden, so ist das deren Problem.


Früherkennungsmaßnahmen für Säuglinge und Kleinkinder zählen seit 1971 zu den Pflichtleistungen der Krankenkassen. Seit Mai 2006 können Eltern für ihre Kinder und Jugendlichen ein zusätzliches Vorsorgeheft mit vier neuen Vorsorgen (in der folgenden Tabelle mit * gekennzeichnet) erhalten, welche Lücken zwischen den bisherigen Terminen schließen, um eine bessere Prävention in den verschiedenen, für die Entwicklung des Kindes entscheidenden Altersstufen, zu ermöglichen. Die Kosten für diese neuen Vorsorgen werden von den gesetzlichen Krankenkassen zunehmend übernommen

In einigen Bundesländern, darunter Bremen, Hessen, Saarland, Rheinland-Pfalz, Brandenburg, Sachsen, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen[5], sind Gesetze in Kraft getreten, die durch Datenübermittlungen der Meldebehörden und der Kinder- und Jugendärzte die Teilnahme an den Vorsorgeuntersuchungen sicherstellen sollen. Die Gesetzesinitiative geht auf einen Beschluss der Jugendministerkonferenz "Kinder und Gesundheit"[6] vom Mai 2005 zurück. Diesem Beschluss hat sich die 79. Gesundheitsministerkonferenz der Länder 2006 angeschlossen.


Seppel schrieb:
Jeder hatte Wohnung / Arbeit gehabt und wer nicht arbeiten wollte kam ins Arbeitshaus. Da wurde mit militärischen Drill zur Arbeit erzogen.

Mach den Vorschlag doch mal hier in Bezug auf Hartz-4-Empfänger. :D




Übrigens will ich die DDR nicht schlecht machen (außer das System).

Aber wenn hier so getan wird, als ob die DDR ein Arbeiterparadies gewesen wäre, dann muss man einfach mal die Fakten nennen.


Die gleichen Leute (du bist nicht gemeint), die sich hier darüber beschweren, dass Hartz-4-Empfängern nur eine bestimmte Wohnungsgröße zusteht, wollen es als große soziale Errungenschaft verkaufen, wenn in der DDR die Leute eine kleinere und schlechter ausgestattete Wohnung zur Verfügung hatten. (Es ist sehr leicht zu recherchieren, wie die durchschnittliche Wohnungsgröße war und wie die Ausstattung aussah).



mhkp schrieb:
Als ich ihm antwortete, dass ich bei uns in der BRD anderes gewöhnt sei, sagte er mir voller Stolz, dass die Versorgungslage in der DDR auch viel besser sei.

Die Versorgungslage in der DDR war ja auch viel besser als im Rest der Ostblockstaaten. Die DDR war ein Teil Deutschlands und dort lebten Deutsche, da ist das nicht verwunderlich. Und wenn das System es zugelassen hätte, dann wäre es den Leuten noch wesentlich besser gegangen. Das ist (meiner Meinung nach) einfach eine Frage der Mentalität. Ein Großteil der Deutschen macht aus jeder Situation das Beste. Leider hatte die Bevölkerung in der DDR das falsche politische System und einen raffgierigen "großen Bruder" (Sowjetunion).


Das Problem war doch nicht die Bevölkerung sondern das System. Und daher geht es in diesem thread auch um die Partei "die Linke".

Leider versuchen hier ein paar "Pro-Linke" das immer wieder zu verschleiern, so als ob jedes Argument gegen die Linken sich gegen die Bevölkerung der ehemaligen DDR richten würde.
 
... einen raffgierigen "großen Bruder" (Sowjetunion).
...

In der Tat! In unverbrüchlicher Freundschaft hat die Sowjetunion aus der DDR noch Reparationen gezogen, als der Westen der BRD bereits seit längerer Zeit zweckgebundene Kredithilfen gewährte.

Ciao
mkhp
 
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