Was haltet ihr von den Linken Teil 2 Parteien 

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Aber Nein..... um solche Lappalien geht es doch gar nicht.

Die Linke kann gefährlich sein. Deswegen muss man da mal genauer hinschauen. Im privaten heißt es doch auch trau, schau, wem...

Lasst uns doch mal das ein paar Jährchen machen und wenn es sich zeigt das alles ok ist.... ist doch allen gedient.. und wenn es sich zeigt das nicht alles ok ist... ja dann...

...Der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hans-Peter Uhl (CSU), sagte BILD: „Die Linke ist in Teilen antisemitisch, gewaltbereit und muss beobachtet werden.“

Der innenpolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe, Stephan Mayer, sagte BILD.de: „Teile der Linkspartei sind ganz eindeutig verfassungsfeindlich: Sie fordern einen revolutionären Umsturz des politischen Systems mit dem Ziel, den Kommunismus einzuführen. Sie hofieren Diktatoren und sie relativieren das Unrechtsregime der DDR. All das rechtfertigt eine Beobachtung der Partei.“
Beobachtung der Linken: Innenminister verteidigt Verfassungsschutz - Politik Inland - Bild.de
ich hab jetzt mal bewusst den Bild - Link und nicht den wesentlich tiefer und härter auf den Grund gehenden der FAZ ( Danke für diese wichtige INFO, mkhp) zitiert.

Einen Ausschnitt bring ich aber doch... als Appetithäppchen...:

...Vorbildlich ist vielen Mitgliedern von Arbeitskreisen innerhalb der Linkspartei die untergegangene DDR, die sie als „legitimen Versuch“ einer sozialistischen Staatsordnung werten. Sie verteidigen „den gewesenen Sozialismus nicht aus nostalgischen Gründen, sondern um der Zukunft willen“. Dieser Satz steht in einer Mitteilung der „Kommunistischen Plattform“ der Linkspartei und besagt: „Die DDR ist nicht bloß unsere Vergangenheit, sondern auch unsere Zukunft.“...
Ganz offen bekennt sich die Linkspartei in ihrem Programmentwurf zu einer von ihr erstrebten „grundlegenden Veränderung der herrschenden Eigentums-, Verfügungs- und Machtverhältnisse“. Obwohl die Partei in der Öffentlichkeit auf das Parlament setzt, glauben Mitglieder von Plattformen und Arbeitsgemeinschaften an den Straßenkampf und die (gewaltsame) Revolution. Die Parlamentarier werden geduldet, zugleich aufgefordert, „zum Motor außerparlamentarischer Kämpfe zu werden“. Das steht in einem Beschluss der „Sozialistischen Linke“...
Linkspartei und Verfassungsschutz:
Geil! Die FAZ, ist sie's nicht? Find ich klasse.
 
*rofl*?

Trau, schau, wem...
sollte man u.a. auch auf Net-Beiteräge beziehen ;)

Und spätestens dann, wenn nur einseitig und selektiv über Themen berichtet wird,
und zudem in der Wahl der dann thematisierten Mittel sogar auch verfassungswidrig gehandelt wurde,
sollte spätestens dann auch bei "vorgeblichen" "Demokraten" die Tolerierung und einseitige Verteufelung missliebiger Gedankenrichtungen zumindest auf ausgewogene Kritik stoßen.

Aber vllt. überfordert das so Manche nicht nur in der Politik (vor allem bei CSU und CSU nahen Vorurteilsträger), sondern auch hier :rolleyes:

Zudem praktisch,
wenn man dadurch, ganz nebenbei versteht sich,
von jahrzehntelangen Versäumnissen, sowohl auf das "rechte, blinde Auge", als auch auf kapitalistische Auswüchse bezogen,
gut ablenken kann.

Das daneben auch noch unter dem Vorwand ökonomischer Interessen derzeit Grundrechte eingeschränkt werden sollen und zudem eher rechtsfreie Zensurmöglichkeiten über ökonomisierte Umwege installiert werden sollen (SOPA/PIPA in den USA/ ACTA derzeit in Europa) fällt den hier ach so bemühten "Pseudodemokraten" wohl auch gar nicht auf.

Dass die BIld sich auch noch erdreistet, einen Tag vor dem Holocaust-Gedenktag den Anti-Semitismus nur einer Partei und Ideologie per Politiker-Zitat unter zu schieben,
und eine hiesige Dumpfbacke solchen Schmutz sogar noch kommentar-,
ergo also auch gedankenlos mit zitiert,
macht lediglich das Niveau manch hiesiger Poster deutlich.
Demagogie pur, nicht mehr.

Wenn es nicht, im demokratischen Sinn betrachtet, so traurig wäre,
sollte man sich darüber intellektuell wohl eher nur ausschütten vor Lachen.

Dazu, nur als vermutlich vergebliche, kleine Stilkunde ;)...
Die FAZ versucht zumindest, selbst ob tendenziell klar erkennbarer Eigenposition, zu argumentieren und zu belegen ;)

Was man von dem hier verlinkten Bildpamphlet wirklich nicht behaupten kann.

Denn so gesehen kann ich die in den Artikeln genannten Vorhaltungen auf diverse Mitglieder fast aller Parteien und und sogar Regierungsmitglieder münzen... ;)

Pflegt also schön weiter eure Vorurteile und diesen exzellent praktizierten preußischen Kadavergehorsam vorbildlicher Untertanen,
und denkt weiter in schwarz/weiß :D

Differenzierungen sind eben alles andere als einfach bzw. anders herum viel zu anstrengend.
Und das ist Einigen, nicht nur hier, wohl kaum ernsthaft zu zumuten ;)

so far :)

PS @ mkhp
Eigentlich hätte ich dir zugetraut, ein fehlendes Komma selbst nach zu tragen ;)
So:
"endlos, hohe Diäten"
macht das Zitat (durchaus belegbar) schon Sinn ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist für mich verständlich, dass die Linkspartei überwacht werden muss. In ihrer Vermessenheit und „kommunistischen“ Unterwanderung vertreten einige ihrer Vertreter verwerfliche basiskommunistische Ziele, wie z.B.:
  • „Eigentum verpflichtet“
  • „Produktionsmittel können vergesellschaftet werden“
Wer diese beiden Punkte als (ein) Ziel seines politischen Handeln macht, ist (in der BRD) ein Revolutionär und damit zur Überwachung durch die – streng demokratisch legitimierten – Überwachungsämter freigegeben. Klar, und für jeden Demokraten nachzuvollziehen.

Aber noch schlimmer: Die Linken fordern (u. a.) dass die Erbschaftssteuer (auch) dem Zweck diene
  • „die Ansammlung von Riesenvermögen in den Händen einzelner zu verhindern“
Der Vorwurf, der dem Verfassungsschutz gemacht wird, er habe „die terroristische Mordserie der Nazis aus Zwickau nicht nur nicht verhindern können. Er hat von ihr nicht einmal gewusst“ ist somit völlig ungerechtfertigt: Diese aufrechten Deutschen haben einerseits das in der BRD herrschende System als solches nie angegriffen, andererseits hat der Verfassungsschutz Wichtigeres zu tun, als seine Gesinnungsgenossen in der Verfassungsschutzpartei – der NPD – zu verfolgen.

Der Generalsekretär der CDU, Hermann Gröhe, meint: Die Linkspartei sei eine "Gefahr für unsere Demokratie".
Das sagt der Generalsekretär der CDU, die einen Präsidenten stellt, für den die Wahrheit eine disponible Größe ist, eine Kanzlerin, die einem Plagiator die Stange halten wollte, und eine Bundesregierung, der das Parlament seine Rechte vor dem Verfassungsgericht abtrotzen muss.

Das Parteiprogramm der SPD redet von der "stolzen Tradition des demokratischen Sozialismus" und will, dass "alle Menschen ein Leben ohne Ausbeutung, Unterdrückung und Gewalt, also in sozialer und menschlicher Sicherheit führen können". Wenn man bedenkt, dass Stundenlöhne in Deutschland nicht selten unter fünf Euro liegen, und wenn man sich die Hartz-IV-Gesetze ansieht, dann ist es mit dem "Leben ohne Ausbeutung" und der "sozialen und menschlichen Sicherheit" nicht so furchtbar weit her, und es richten sich die Ziele der SPD damit klar gegen den real existierenden Kapitalismus in Deutschland. Sigmar Gabriel wird vermutlich nur deshalb nicht vom Verfassungsschutz bespitzelt, weil allgemein bekannt ist, dass die SPD ihr eigenes Programm nicht so furchtbar ernst nimmt.

Es ist darum auch folgerichtig, dass die Spitzel des Verfassungsschutzes nicht so sehr die durchgeknallten Fundis aus den Westgliederungen der Linkspartei im Auge haben. Vor denen braucht niemand Angst zu haben: Die neutralisieren sich selbst. Es sind vor allem Leute wie Dietmar Bartsch, Petra Pau, Jan Korte und Gregor Gysi, denen das Augenmerk der Verfassungsschützer gilt. Das sind die Realos der Partei, die im ostdeutschen Alltag erprobten Linkspragmatiker, die vom demokratischen Sozialismus nicht nur reden, sondern auch das Zeug hätten, ihn zu verwirklichen.

Verfassungsschutz-Affäre: Das Grundgesetz ist links - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
 
Bravo! Immer positiv denken.
Ich habe den FAZ - Artikel auch eher positiv aufgefasst.

Die FAZ macht ja geradezu Werbung für die Inhalte der Linke.
Nicht jeder hätte gewusst wo er unterkommen kann wenn er so etwas gut findet was die FAZ beschrieben hat.
Jetzt weiß jeder wo er mit so einer Gesinnung seine neue Heimat findet. Das gehört zur Ausgewogenheit auch dazu.
Die Linke traut sich ja nicht so richtig für ihre Inhalte Werbung zu machen... also nicht alle Inhalte werden intensiv beworben... manche werden aus Scham gar nicht beworben? Ne, Scham kennen die dafür nicht... ihnen fehlt wohl nur der Mut... also kann so ein Artikel der FAZ wie ein Lockruf aus Hameln wirken...

Solche Trotzkisten...:)

Edith (hoffe kein Copyright verletzt zu haben)
Habe mir paar Komata und Punkte angespart, wer will kann welche bekommen hier eine Gratis Kostprobe ...... ,,,,,, schön ... so:
OT (On Topic )

*rofl*?

Trau, schau, wem...
sollte man u.a. auch auf Net-Beiteräge beziehen ;)

Und spätestens dann, wenn nur einseitig und selektiv über Themen berichtet wird,
und zudem in der Wahl der dann thematisierten Mittel sogar auch verfassungswidrig gehandelt wurde,
sollte spätestens dann auch bei "vorgeblichen" "Demokraten" die Tolerierung und einseitige Verteufelung missliebiger Gedankenrichtungen zumindest auf ausgewogene Kritik stoßen...
Wie meinen?
Verfassungswidrig gehandelt wurde?
Ist Dir nicht bekannt welche verfassungsrechtlichen Rechte :) Zeitungen haben? Kann man lernen...

Mir scheint jemand anderes betrachtet und interpretiert da etwas einseitig und selektiv ..... Punkte gab es im Sonderangebot... deswegen schleuder ich damit so richtig rum... was "punktet" schon die Welt?
Na ja...
...sollte spätestens dann auch bei "vorgeblichen" "Demokraten" die Tolerierung und einseitige Verteufelung missliebiger Gedankenrichtungen zumindest auf ausgewogene Kritik stoßen...
So kann man natürlich auch um Mitleid und Verständnis bitten...
Ich möchte Dir nur sagen, dass es sich hier um einen Irrtum handelt...handelte... einseitige Verteufelung (heißt das nicht Verteuflung?) missliebiger Gedankenrichtungen ist Kindergartenkram.
Der Verfassungsschutz befasst sich nicht mit Kinderkram. Dazu gehört etwas mehr Substanz. Schön reden hilft so oft aber nicht immer .... kann mir mal einer ein Komma leihen? Ich habe wirklich keine anderen Probleme außer der ständige Komma Kram... Punkte habe ich noch.. so wie ihr sehen könnt :D 4 Stück... aber bald nicht mehr oder der liebe mod gibt noch Nachschlag.. :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bedauere zutiefst (!!!), die Quellenangaben zu meinem Beitrag
http://www.freesoft-board.to/f272/p...en-linken-teil-2-a-440386-15.html#post5099576
vergessen zu haben. Dies hole ich hiermit nach:

Eigentum verpflichtet:
Art. 14 GG

Produktionsmittel können vergesellschaftet werden:
Art. 15 GG

[…]die Erbschaftssteuer (auch) dem Zweck diene, „die Ansammlung von Riesenvermögen in den Händen einzelner zu verhindern“
Handbuch Politisches System der Bundesrepublik Deutschland - Oscar W. Gabriel, Everhard Holtmann - Google Bücher
 
Wie hat die StaSi das eigentlich alles geschafft? Gott sei Dank bekommt das Land Berlin - dank der CDU - jetzt den Trojaner zugeschoben und in Zukunft darf die KriPo (Kriminelle Polizei) sämtliche kommunistischen Verbrecher damit überwachen - natürlich streng im Rahmen des GG.
Zur Erinnerung, Berliner Polizei sind DIE, DIE, und DIE. Angesichts ihrer Verfassungstreue KANN man ihnen nur den Trojaner geben :)

Du wirft der Linkspartei SED-Denke vor, vertrittst aber gleichzeitig Parteien welche das GG mit Füßen treten und die größten Verbrechen der SED (nämlich Überwachung und fehlende Rechtstaatlichkeit) schnellstmöglich auf großdeutschem Boden umsetzen. Findest du das nicht wenigstens ETWAS seltsam?

PS: Die Linke hat - SED-mäßig - dagegen gestimmt. Logisch :löl:
 
muesli schrieb:
...
PS @ mkhp
Eigentlich hätte ich dir zugetraut, ein fehlendes Komma selbst nach zu tragen ;)
So:
"endlos, hohe Diäten"
macht das Zitat (durchaus belegbar) schon Sinn ;)

Du scheinst ja Rosenrots Gedankengänge ziemlich gut zu kennen. :)
Das Komma hätte aber auch woanders stehen können.
Wo wir gerade dabei sind: nachzutragen. ;)

Ciao
mkhp
 
Ach ja: „Was haltet ihr von den Linken“ (Thema)

Der ehemalige Chef des VS bestätigt, dass der VS ein "politischer Geheimdienst" ist.

‚"Der Verfassungsschutz ist ein Kind des Kalten Krieges." "Der Kapitalismus ist nicht vom Grundgesetz geschützt, sonst müssten sie auch den Papst beobachten." "Wenn der Verfassungsschutz nichts gewusst hat von den rechtsextremen Mördern, ist er überflüssig, wenn er es geahnt hat, aber nichts getan, dann ist er gefährlich."‘

Da die mordenden Nazis das herrschende System als solches nicht in Frage stellen (falls sie nicht sogar Teil des Systems sind), wendet man sich eben den Systemkritikern zu.

Eine – nicht nur – amüsante Glosse:
Geheimdienst-Affäre bei Jauch: Staatsfeinde unter sich - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur

So stellen sich (für mich) weiterhin die Fragen:
  • Welche Aufgabe(n) hat der Verfassungsschutz (in der Realität)?
  • Wen schützt der Verfassungsschutz?
  • Ist die NPD eine (schützenswerte) Partei des Verfassungsschutzes?
 
So stellen sich (für mich) weiterhin die Fragen:
  • Welche Aufgabe(n) hat der Verfassungsschutz (in der Realität)?
  • Wen schützt der Verfassungsschutz?
  • Ist die NPD eine (schützenswerte) Partei des Verfassungsschutzes?
Aufgaben, wen schützt der Verfassungsschutz?
Der Verfassungsschutz soll die Verfassung schützen. Es stellt sich die Frage, ob der Verfassungsschutz die Verfassung schützen kann wenn sie zerstört /beschädigt ist? Selbsterklärend: Nein, denn dann müsste jemand wieder herstellen was geschützt hätte sein sollen. Also ist es in erster Linie eine Präventive Aufgabe.
Das bedeutet wiederum das man im Vorhinein, versucht zu erfahren was für die Zukunft geplant ist. Deswegen geht es wohl um Informationen und die rechtzeitige Abwendung schädlicher Situationen... denke ich mir so...

Das die Linke beobachtet wird ist also gut und berechtigt.


NPD?
Nein, sie wird nicht geschützt.
Da Deutschland kein Polizeistaat ist ( Verfassung gewährleistet dies) und keine SS mehr hat, läuft es wie es gerade läuft. Das ist gut so, aber ich würde mir, genau wie Du, wünschen das man da mehr und ein bisschen willkürlich dagegen unternehmen dürfen sollte. Allerdings wären dann die Rufe nach einem Verbot der Linken auch schnell erhört und durchgeführt, außer man würde für die Linke den Gleichbehandlungsgrundsatz auflösen... Soll man das? Ich bin sehr dagegen.

Danach ist bei den unter 24-Jährigen die Bereitschaft, auch Killerkommandos zu akzeptieren, besonders hoch: Sie liegt bei 70 Prozent. Die repräsentativen Umfragen werden zu jeder Sendung von der Forschungsgruppe Wahlen für ZDFzeit erstellt...
75 Prozent der Bürger meinen, dass Deutschland einen Geheimdienst benötigt.

Auffällig ist allerdings, dass bei den jungen Bürgern nur etwas mehr als die Hälfte (52 Prozent) den Sinn eines Geheimdienstes einsieht, während bei den Älteren eine überwältigende Mehrheit für geheime Dienste ist. Die Mehrheit der Bevölkerung fühlt sich vom BND gut bis sehr gut (67 Prozent) vor Terroristen geschützt. 19 Prozent finden das gar nicht. Die Umfrage wurde allerdings vor Bekanntwerden der Taten der Zwickauer Zelle durchgeführt...

Obwohl der BND inzwischen offen im Internet um Mitarbeiter und als Arbeitgeber mit vielen sozialen Vorteilen wie einem soliden Beamtenstatus wirbt, können sich nur 15 Prozent der Befragten vorstellen, als Geheimagent zu arbeiten. 82 Prozent schließen eine Mitarbeit aus....
Lizenz zum Töten auch für deutsche Geheimdienste? - ZDF.de

Man sieht also das das deutsche Volk, immer noch eine hohe Toleranz zu radikalen Lösungen hat...
Nicht gerade ein Vorteil für eine Partei, die sich so verhält das man sie beobachten muss... shit happens...

Das Menschen die aus dem kommunistischen Milieu kommen, kein allzu großes Problem damit haben das die Linke ihre geerbten, alten Ziele weiterhin verfolgt, ist nicht erstaunlich...
Ich meine das liegt eventuell auch an dem Vorstellungsvermögen dieser Sympathisanten.
Sie stellen sich vor das ihnen kein Bonze mehr mit dicker Karre um die Ohren rauscht und meinen das sie deswegen etwas mehr haben wenn dieser weniger hat.
Sie verkennen aber die Realität.
Sich vorzustellen das das wegfällt das man jetzt, persönlich nicht hat oder keinen großen Wert darin sieht ... ist die eine Sache... in der Realität zeigt es sich an den Beispielen aus der Vergangenheit das man da nur träumt.

Es ist eine sehr auf sich beschränkte Sichtweise. Mir geht's gut, sollen sich die Anderen nicht so anstellen, denken die sich vielleicht.. als ob man der Mittelpunkt sei.. wie charakterisiert man so etwas?

Heute hat jeder die Möglichkeit, seines Glückes eigener Schmid zu sein. Es hat natürlich den Nachteil das man weniger die da oben verantwortlich machen kann, die eigene Nase an die man sich packen muss ist wichtiger.
Eigenverantwortung will erlernt sein, wer das nicht kann muss noch lernen?

Ihr könnt mit Trabbi rumgurken, ihr müsst es aber nicht weil es dazu Alternativen gibt... ihr braucht nicht Jeans anziehen ihr könnt auch im Blaumann ausgehen, wenn ihr wollt... aber ihr habt Alternativen....

Die erwünschte Gleichmacherei ist nur ein Armutszeugnis und nicht die Heilbotschaft für die Welt...
Wer will kann arbeiten und die Früchte seiner Arbeit sofort an andere weitergeben, nur das normal Notwendige für sich zurückbehalten... ihr könnt und dürft das wenn ihr es wollt ihr müsst es aber nicht... das ist der springende Punkt...
Ihr, bedeutet natürlich nicht Du... sondern die die es betrifft und damit angesprochen sind...
 
@carmen
Nach dieser Diskussion hier, habe ich mir die Mühe gemacht und rumgesröbert.
Ich habe nichts gefunden, dass darauf hindeutet, dass die Linke die alten Ziele weitervefolgt.
Es ist wahr, viele in dieser Partei haben andere Ziele oder sehen andere Wege für die Ziele der Partei,
aber, wie bei allen anderen bürgerlichen Parteien, den eine solche ist die Linke, muss man von dem ausgehen,
was sie (Die Linke) offiziell als die Meinung der Mehrheit dieser Partei bekannt gibt
und von den Beschlüssen ihrer Gremeien.
Warum gestehst du dieser Partei dieses Recht nicht zu?
 
Hallo t.t.

Die Linke hat per eigener Aussage das Fernziel des weltweiten Kommunismus.
http://www.freesoft-board.to/f272/p...n-den-linken-teil-2-a-440386.html#post5099445
http://www.freesoft-board.to/f272/p...den-linken-teil-2-a-440386-2.html#post5078927
http://www.freesoft-board.to/f272/p...den-linken-teil-2-a-440386-7.html#post5047075

Das zeigt welche alten Rösser immer noch geritten werden. Die Zwischenziele die jetzt definiert sind und zukünftig definiert werden könnten sind nichts als Zwischenstationen um zum eigentlichen Ergebnis zu kommen.
Die SED ist der Ursprung und auch dort wurde Etikettenschwindel betrieben, jeder hat aber gewusst das die DDR keine Deutsche Demokratische Republik war... jetzt will die Linke eine Sozialistische Demokratische Republik? Egal, wie dieses Kind auch heißen soll... es ist drin was schon immer drin sein sollte... es "läufelt" doch auf den Kommunismus hinaus...;)


Aber, meine Argumente kannst Du alle nachlesen sie sind zahlreich in diesem Thema, dabei wirst Du feststellen das ich zuvor für die Linke war. Jetzt da die Katze aus dem Sack gelassen wurde und es klar ist das die Linke den weltweiten Kommunismus umsetzen will... ist sie für mich nicht mehr wählbar.

Für die Europawahl sehe ich taktische Möglichkeiten für eine Wahl der Linke... :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Und warum heisst die SPD dann Sozialdemokratische Partei Deutschlands, Carmen? Und warum heisst die CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands oder die FDP Freie Demokratische Partei?

Fazit: Alle dürfen's, nur die Linke nicht. Was für eine Heuchelei!
 
Carmen schrieb:
Egal, wie dieses Kind auch heißen soll... es ist drin was schon immer drin sein sollte... es "läufelt" doch auf den Kommunismus hinaus...;)
Der per se nicht demokratisch ist?

Wenn man dem Kommunismus nicht näher als im Sozialkunde-Unterricht (Westpendant zur Staatsbürgerkunde und billigste Propaganda, auch heute noch! Für die eigene, fundiert rgumentierte Meinung gibts null Punkte, wenn sie nicht marktkonform ist) gekommen ist, sollte man sich mit solchen Urteilen zurückhalten.

Was spricht denn deiner Meinung nach gegen den demokratischen Sozialismus? Ich fänd ihn toll :) Nichts anderes haben übrigens die Demonstranten zu Beginn der Proteste in der DDR gefordert - einen neune, demokratischeren Sozialismus.
Die "Kohl nimm uns an die Hand"-Schildträger kamen erst später und waren die ersten, die so richtig auf die Fresse geflogen sind, weil im Westen - wie überall auf der Welt - nicht alles Gold war, was glänzte.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wie immer wird die Geschichte die Antwort irgendwelchen Überlebenden schon noch zeigen :D

Wobei die Zukunft der Menschen ja inzwischen scheinbar begrenzt scheint...
Aber vllt. interessiert's ja i-welche Alien-Archaelogen ;)

Nebenbei
Christlich-soziales, freiheitlich-liberales, soziales- und christlich- demokratisches vermisse ich eher zunehmend in deutschen und europäischen Landen.

Und da schon diese Begriffsbestimmungen auch immer laxer interpretiert und gehandhabt werden, frage ich mich wirklich ernsthaft, wo jemand überhaupt die Gefahr in der internationalen, solidarischen "Gemeinsamkeit" sehen kann...

Abgesehen natürlich von den Individual-Egoisten mit entsprechenden Kapitalreserven... ;)

so far
 
Warum relativieren?

Egal was für Wortspielchen jetzt herangezogen werden, die klassenlose kommunistische Gesellschaft ist gescheitert und hat sich als etwas Schlimmes für den freien Menschen erwiesen.
Man braucht doch nur Russland als Beispiel nehmen.

... Sie stellt einen vollständigen Bruch mit der sowjetischen Vergangenheit dar.
Es ist nicht mehr der Aufbau einer klassenlosen kommunistischen Gesellschaft das höchste Ziel des Staates.
Auch die marxistisch-leninistische Ideologie der KPdSU ist nicht mehr Bestandteil des politischen Systems.
Stattdessen sind der Mensch, seine Rechte und Freiheiten die höchsten Werte. Zu diesen Freiheiten gehören die Rede, die Presse- und die Reisefreiheit.
Freiheiten, die die Bevölkerung Russlands bisher nicht kannte. ...
Russland

ich finde es sogar menschenfeindlich, was die versuchte Praxis dieser "Ideologie" bewirkte. Ob Russland das lebt was sie sich ins Gebetsbuch geschrieben hat, oder dem Kind nur einen anderen Namen gegeben hat... weiß ich nicht.

Auch "das leuchtende Beispiel" China ist doch in der Praxis so:

... China ist ein autoritärer Staat unter der Führung der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh). Trotz der Zulassung kleinerer Blockparteien (z.B. Revolutionäres Komitee der Kuomintang) herrscht de facto ein Einparteiensystem und das sozialistische Wirtschafts- und Staatssystem ist in der Verfassung der Volksrepublik China verankert. ...
Volksrepublik China
wie wichtig die Menschenrechte in diesen Staaten waren und wie sehr sie heute noch geehrt werden... dürfte jedem bekannt sein. Wie wichtig das Militär und der Geheimdienst ist, dürfte jedem bekannt sein.
Es ist unsinnig davon zu träumen oder zu reden wie segensreich eine kommunistische und / oder sozialistische Regierung, in welchem Schafspelz auch immer, sei.
Menschenfreundlichkeit ist genau das was nicht als Ergebnis raus kam.
Ich finde es deswegen geradezu heuchlerisch von einem demokratischen Sozialismus zu schwärmen...

Kuba ist eine sozialistische Republik. Die Menschen sind super gesund und die glücklichsten Wesen auf diesem Planeten.... nur weil sie in einer sozialistischen Republik leben...:D

... Viele bürgerliche und politische Rechte, insbesondere die auf freie Meinungsäußerung, Presse-, Vereinigungs-, Versammlungs- und Bewegungsfreiheit, werden massiv beschnitten. Es gibt keine unabhängige Gerichtsbarkeit. Menschenrechtsvereinigungen sind nicht zugelassen.[37]

Internationale Menschenrechtsorganisationen wie Human Rights Watch und Amnesty International dokumentieren insbesondere die politisch motivierte Verhaftung und Verurteilung von Regierungskritikern. Von 75 politischen Dissidenten, die nach ihrer Inhaftierung 2003 zu 28 Jahren Haft verurteilt wurden, saßen 2008 noch 55 in den Gefängnissen[38], unter schlechter medizinischer Versorgung und unter Misshandlungen leidend. ...
Kuba
wir sind wohl plemplem... wenn wir so etwas nicht wollen?
Nein, die Linke wird das niemals zulassen... sie werden uns auf Händen tragen und nur das leuchtende Licht, welches uns führt und leitet und direkt aus Kuba auf uns strahlt um zu zeigen wie ein super Krankensystem die Bürger segnet und hegt und pflegt .... übernehmen.. :weg:

Bitte, für wie doof hält ihr uns eigentlich?

Sollen wir uns auf die guten Erfahrungen verlassen die die Vergangenheit und Gegenwart gezeigt hat?
beispielhafte Länder:
Nordkorea
Vietnam
Myanmar
Laos
Chile
da kann man doch gleich die "demokratische Diktatur" nehmen..:weg:
Wenn es schon PR- Technisch notwendig ist, unbedingt, das Wort "demokratisch" im Namen zu führen, warum dann nicht gleich nur bei der Demokratie bleiben? Ach ja, das hilft ja auch nicht bei den Zielen weiter... nicht wahr?
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt in der Partei Die Linke bestimmt viele aktive Mitglieder, die sich berechtigt gegen das Großkapital und die Ausbeutung der Masse der Menschheit wehren möchten.

Allein, die Menschen die der Partei vorstehen und ihren Kurs bestimmen, denen traue ich so wenig über den Weg, wie den 'demokratischen' Zielen von Merkel & Co.

Es wäre meines Erachtens immer gefährlich (siehe Beispiele von Carmen), die Macht in die Hände der Führungsriege einer einzigen zugelassenen Partei bzw. eines Blocks zu legen. Macht korrumpiert, Macht erzeugt Verlangen nach Kontrolle und Beherrschung aller Anderen. Und diese Macht war und ist in den real existierenden sozialistischen bzw. kommunistischen Staaten die einzige Triebfeder der Herrschenden. Egal, was man nach außen angeblich alles an Gutem für das Volk tun will, die Wahrheit ist einfach schrecklich.

Ich befürchte, die Menschheit ist auch heute noch weit davon entfernt, einen gerechten, humanen Staat bilden zu können, in dem niemand die Macht gegen das eigene Volk missbraucht, in dem Freiheit kein Lippenbekenntnis ist und Menschenrechte gelebt und beachtet werden.

Der eiskalte Großkapitalismus der Konzerne, wie er in den westlichen Staaten immer mehr zunimmt, ist leider auch nicht demokratisch oder human. Aber die Alternative ist oder wäre eben noch schlimmer.
 
...
Sozialkunde-Unterricht (Westpendant zur Staatsbürgerkunde und billigste Propaganda, auch heute noch! Für die eigene, fundiert rgumentierte Meinung gibts null Punkte, wenn sie nicht marktkonform ist)
...

Also einen derartigen Unsinn habe ich selten gelesen.

Das Fach Staatsbürgerkunde in der DDR mit dem "Sozialkunde-Unterricht" in Inhalt und Methoden gleichzusetzen, zeigt nur, in welcher Welt du lebst.

Ciao
mkhp
 
Das Fach Staatsbürgerkunde in der DDR mit dem "Sozialkunde-Unterricht" in Inhalt und Methoden gleichzusetzen, zeigt nur, in welcher Welt du lebst.
Und das ist so, weil... Freie Erörteung, Klasse 10 - unbewiesene Argumente sind Behauptungen.
In der Oberstufe lernt man dann "belegen sie anhand des Textes" :)

Und nachdem Carmen nun China als leuchtendes Beispiel des Kommunismus (
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angeführt hat...

Nein ernsthaft, was spricht gegen einen wirklich demokratischen Sozialismus, wie ihn die Menschen 1989 in der DDR gefordert haben?
Keine "ein-Parteien-Diktatur", am besten gar keine Parteien und eine Menge an direkt gewählten Abgeordneten stimmt nach bestem Wissen und Gewissen über Gesetze ab. Und wenn sie neben ihrem parlamentarischen Dienst auch nur ne Flasche aufsammeln und so zusätzliches Einkommen generieren und dieses nicht melden, gibts eins auf die Nuss.

Da kannst du dir dein ewiges "mimimi, Kuba ist gar nicht demokratisch"-Geleier sparen. Ich weiß sehr wohl über die Zustände dort Bescheid.
 
Was spricht dagegen? :depp:

... Andererseits bezeichnet Demokratie einige tatsächlich existierende politische Systeme, die sich – unter anderem – durch freie Wahlen, das Mehrheitsprinzip, politische Repräsentation, den Respekt politischer Opposition, Verfassungsmäßigkeit und den Schutz der Grundrechte (bzw. nur den Staatsbürgern vorbehaltene Bürgerrechte) auszeichnen. ...
Demokratie

Alles was in einer Demokratie beschlossen wird, hat eine Mehrheit gefunden. Der Diktator kann seinen Willen nicht durchsetzen... bei einer "demokratischen Diktatur" :löl:
Alles was deine "Lösung" ermöglichen soll ist auch ohne deine Lösung möglich... jetzt, sofort ... wenn, es eine Mehrheit dafür gibt und sich diese dafür im Rahmen einer Wahl ausgesprochen hat...
Dein sozialistisches Zentralorgan ist überflüssig! Was auch immer Du haben willst ist ohne deine überflüssigen Zusätze möglich... :weg:

Werde Demokrat und setze Dich dafür ein das Deine Überzeugungen überzeugen... schule die "Dummen" die Dir nicht folgen können oder wollen und werde eine Mehrheit die gewählt wird...
Wenn Du Dich damit überfordert siehst, dann schau mal wie Demokratie aussehen kann und welche Möglichkeiten sie bietet:
https://www.dialog-ueber-deutschland.de/DE/00-Homepage/homepage_node.html so ist sie die Demokratie... verstanden?
Das Problem ist doch das man Sozialismus und Kommunismus nur mit negativen Ergebnissen kennt. Deswegen braucht es für "Euch" den Zusatz "demokratisch" .... das kann aber nur kurz verwirren...

PS:

... Castro hat das dortige Volk in einer Nacht-und-Nebel-Aktion von einer Diktatur befreit und durch eine neue ersetzt. Das ist jetzt erst einmal nichts ungewöhnliches. Dabei gab es Tote und Menschenrechtsverletzungen, nach einer Revolution auch eigentlich immer die bittere Normalität.

Anschließend zeichnete sich Castro jedoch durch 4 Sachen aus:
  • Er schaffte es, trotz einer Komplettblockade durch die USA sein Land nicht in kompletter Armut versinken zu lassen
  • Das Bildungssystem ist vorbildlich, genauso wie das Gesundheitssystem - kubanische Ärzte gehören in den USA mit zu den bestangesehensten Ärzten überhaupt
  • Er erwies sich als außerordentlich widerstandsfähig gegen amerikanische Mordanschläge
  • Er schaffte es, trotz stationierter Atomwaffen nicht völlig am Rad zu drehen wie andere Diktatoren
...Was nun am Brief der Linken so furchtbar sein soll, weiß ich nicht. Sie gratulieren einem Revolutionär zum Geburtstag, welcher sich den Sozialismus auf die Fahne geschrieben hat und dabei (im Vergleich zu anderen Staaten) die Menschenrechte zumindest halbwegs beachtet. Im Vergleich mit anderen mittel- und südamerikanischen Ländern (und man sollte die Geographie nicht außer acht lassen) ist Kuba jedenfalls vorbildlich.

Meine Spanisch-Lehrerin hat einige Jahre in Kuba verbracht (vor der Wende, aus dem Osten :eek:) und beschrieb Kuba anschließend als ein sehr armes Land, in dem die Leute jedoch glücklich wären. Weitaus glücklicher als in Deutschland. Ob das nun an der Mentalität oder an der nicht vorhandenen schere zwischen arm und reich liegt - keine Ahnung.
wenn man es genau nimmt, warst es wohl Du selbst der Kuba als Vorbild hingestellt hatte... dann steh auch dazu... Männer, machen das zumindest...
Wie vertrauenswürdig ist die Linke?
So:
... Allerdings gilt bereits ein höchstrichterliches Urteil, nämlich das des Bundesverwaltungsgerichts vom 21. Juli 2010, das sich mit dem Fall des Thüringer Linkspartei-Politikers Bodo Ramelow befasste. Dessen Beobachtung wird als „rechtmäßig“ und „verhältnismäßig“ eingeschätzt.
Die Beobachtung sei zulässig, so die Leipziger Richter, „weil die Partei ,Die Linke’ verfassungsfeindliche Bestrebungen verfolgt“. Dafür gebe es „tatsächliche Anhaltspunkte“. Das könne man schon daraus ersehen, dass der kommunistischen Gesellschaftsordnung nach marxistischer Lehre die „Diktatur des Proletariats“ vorausgeht. Eine Beobachtung, die aus offenen Quellen, also ohne Anwendung nachrichtendienstlicher Mittel, erfolgt, dürfe sich auf „herausgehobene Mitglieder“ erstrecken. ...
DDR ist unsere Zukunft
... Diktatur des Proletariats ist ein zur Mitte des 19. Jahrhunderts aufkommender Begriff, der die politische Herrschaft der bis dahin noch nicht im Staat repräsentierten Gesellschaftsgruppen, speziell der Arbeiterklasse, umschreibt. Der Begriff wurde durch die Rezeption des Werkes von Karl Marx und Friedrich Engels geprägt. Unumstritten ist, dass sie unter der Diktatur des Proletariats die Herrschaft der Arbeiterklasse als der Mehrheit über die Minderheit der expropriierten Kapitalisten verstanden, mit der der Übergang von einer bürgerlichen Klassengesellschaft zur klassenlosen Gesellschaft vollzogen werden sollte. (Den Annahmen von Marx und Engels zufolge würden die proletarischen Revolutionen zuerst in hochindustrialisierten Ländern auftreten.) Die Frage, wie dies geschehen solle, war dagegen, auch angesichts des historischen Sprachgebrauchs, der noch nicht zwangsläufig die Bedeutung von „Gewaltherrschaft“ voraussetzte, Gegenstand andauernder Kontroversen. Der Begriff der „Diktatur des Proletariats“ wird in den Schriften von Marx nicht oft verwendet. In der Rezeption der Theorien von Marx und Engels hat der Begriff aber eine herausragende Stellung.

Georgi Plechanow nahm den Begriff der Diktatur des Proletariats gegen Ende des 19. Jahrhunderts in das Programm der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Russlands auf. In der daraus entstehenden Kommunistischen Partei Russlands spielte der Begriff nach den Aprilthesen 1917 eine bedeutende Rolle. Im Zeitraum nach der Oktoberrevolution und während der Bedingungen des Bürgerkrieges in der Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik (siehe Kriegskommunismus) wurde Lenins Vorstellung einer Diktatur des Proletariats prinzipiell zu verwirklichen versucht. Nach 1925 in seiner Bedeutung immer mehr uminterpretiert, wurde der Begriff in den stalinistisch geprägten Ostblockstaaten nach dem Zweiten Weltkrieg neben der wohl ansprechenderen Bezeichnung „sozialistische Demokratie“ verwendet. ...
Diktatur des Proletariats

für so eine Partei würde ich meinen Namen nicht hergeben, bzw. aktiv sein wollen... manche tun dies ohne dazu zu stehen... andere stehen dazu... ;)
muesli, schon lange nichts mehr von Dir gehört... joungster ?
 
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Und das ist so, weil... Freie Erörteung, Klasse 10 - unbewiesene Argumente sind Behauptungen.
In der Oberstufe lernt man dann "belegen sie anhand des Textes" :)
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Deine Meinung (Zitat:" ...Sozialkunde-Unterricht (Westpendant zur Staatsbürgerkunde und billigste Propaganda, auch heute noch! Für die eigene, fundiert rgumentierte Meinung gibts null Punkte, wenn sie nicht marktkonform ist)..." ist mehr als begründet und bewiesen.
Das ist doch lediglich Hetze auf unterstem Niveau - tut mir leid.

Ciao
mkhp
 
Keine "ein-Parteien-Diktatur", am besten gar keine Parteien und eine Menge an direkt gewählten Abgeordneten stimmt nach bestem Wissen und Gewissen über Gesetze ab. Und wenn sie neben ihrem parlamentarischen Dienst auch nur ne Flasche aufsammeln und so zusätzliches Einkommen generieren und dieses nicht melden, gibts eins auf die Nuss.

Aha! Und von wem gibts ein auf die Nuss?
Vom Räterat oder vom Vorsitzenden des 'Volks'-Kommitees?
Träum weiter!

Entweder wäre es ein Parlament ohne Macht und Befugnisse oder die Paralamentarier würden die Macht, sprich Regierungsgewalt, ausüben, sich dann aber wohl kaum von Außenstehenden reglementieren lassen.


In der Vergangenheit hat es sich IMMER gezeigt, das real-kommunistische oder real-sozialistische Regierungen von nur einem Diktator brutal beherrscht wurden. Das fing einst schon mit Lenin an, der schon vor der Oktoberrevolution (und danach ebenso) klar stellte, dass Widersacher, d.h. Konkurrenten um die Macht, beseitigt werden müssen. Nicht nur außerhalb, sondern auch innerhalb der (kommunistischen) Partei.


Die aktuelle Partei Die Linke hat im Vorstand und auf Länderebene genügend Mitglieder, die die DDR gerne wieder hätten und sich dabei nicht nur der Ostalgie hingeben, sondern die politischen und gesellschaftlichen Zwangsverhältnisse wieder herbei wünschen. So was darf nicht im Entferntesten das Ziel sein. Vierzig Jahre DDR reichen wohl!
 
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Deine Meinung (Zitat:" ...Sozialkunde-Unterricht (Westpendant zur Staatsbürgerkunde und billigste Propaganda, auch heute noch! Für die eigene, fundiert rgumentierte Meinung gibts null Punkte, wenn sie nicht marktkonform ist)..." ist mehr als begründet und bewiesen.
Ah. Ich hab ein rosa Pony im Garten stehen, wenn ichs nur oft genug erzähle wirds vielleicht wahr :weg:
Wir hatten die Friedrich-Ebert-Stiftung bei uns, die uns erklärt hat, wie böse die DDR war. Als es um das Bildungssystem ging, war das nämlich schlecht weil "in der DDR alle Schüler gute Noten bekommen haben damit die Lehrer besser dastanden. Außerdem hat man in Mathebüchern mit Panzern gerechnet, was sowieso böse ist."
Bei der anschließenden Durchsicht zuhause habe ich keine Panzer gefunden, und unsere Leher und meine Eltern sind vor Lachen bald vom Stuhl gekippt als ich das Märchen der guten Noten zitiert habe.
Es ist einfach billigste Propaganda, damals wie heute. Früher im Sinne der Partei und heute im Sinne des Marktes und des Kapitals.

PS: Das DDR-Schulsystem wird heute in Skandinavien benutzt, mit dem uns wohlbekannten Ergebnis das sie dort alle Kommunisten, arm und strunzblöd sind. Sieht man ja an den PISA-Ergebnissen :depp:

Wieso erklären einem eigentlich immer West'ler wie böse die DDR war :confused:

Es streitet doch niemand die StaSi (und ihre Verbrechen) ab - warum folgt der große Aufschrei wenn man das Schulsystem, die Umformtechnik Erfurt (na, wer kennts noch? Weltweit beste Pressenpresser, nach der Wende geplättet) und das Sozialsystem erwähnt?
Entweder wäre es ein Parlament ohne Macht und Befugnisse oder die Paralamentarier würden die Macht, sprich Regierungsgewalt, ausüben, sich dann aber wohl kaum von Außenstehenden reglementieren lassen.
Für so etwas gibt es Gesetze. Könnte man ja nen eigenen Bereich schaffen, zu dessen Abänderung ein Volksentscheid nötig ist, der, gemessen an der Bevölkerungsanzahl, die absolute Mehrheit erreichen muss.
Da kommen dann so Späße wie diese Diätenbeschränkung, Wehrpflicht, Gleichstellung der Geschlechter rein. Nur als Idee...
 
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PS: Das DDR-Schulsystem wird heute in Skandinavien benutzt, mit dem uns wohlbekannten Ergebnis das sie dort alle Kommunisten, arm und strunzblöd sind. Sieht man ja an den PISA-Ergebnissen :depp:

Wieso erklären einem eigentlich immer West'ler wie böse die DDR war :confused:

Bestimmt haben die Skandinavier dann auch Waffenkunde und Marxismus auf dem Unterrichtsplan in Schulen und Unis

Du selbst, wenn du tatsächlich 19 Jahre alt bist, hast die DDR nicht mal mehr als Windelpupser erlebt.

Wenn du hier darstellen willst, dass die DDR ein Gutmenschenstaat mit Demokratie, freier Meinungsäußerung und Selbstverwirklichungsmöglichkeiten oder gar Freizügigkeit war, dann hast DU aus der Geschichte nichts kapiert. So viel Unsinnsgeplapper, wie von dir, ist kaum noch fassbar.



Mag sein, dass in der DDR manche Einrichtungen, wie Polykliniken oder billige Grundnahrungsmittel und Wohnungen, gute Sachen waren, es ändert aber nichts an dem Unrechtsstaat an für sich. Viele Sachen und Einrichtungen waren nur durch begrenzte Mittel und Resourcen notwendig und die Vollbeschäftigung irgendwann nicht mehr finanzierbar. Nichts Neues.

Wenn das Die Linke wieder möchte, dann Gute Nacht!
 
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[...]Wenn das Die Linke wieder möchte, dann Gute Nacht!
Bevor hier weiterhin die allgemeinen Propagandafloskeln der Vertreter des herrschenden Regimes gedankenlos nachgeplappert werden, hier kann man sich informieren:
DIE LINKE: Programm der Partei DIE LINKE

Nebenbei:
Bestimmt haben die Skandinavier dann auch Waffenkunde und Marxismus auf dem Unterrichtsplan in Schulen und Unis[...]
Ich unterrichte – gemeinsam mit meiner Angetrauten – regelmäßig in Norwegen (scheint auch ein skandinavisches Land zu sein). Selbstverständlich „politisieren“ wir außerhalb der Unterrichtstunden auch ausgiebig. Zumindest die Norweger scheinen mit ihren Regenten und deren Regierungsführung überwiegend zufrieden. Manche „Sozialleistungen“ in der BRD sind ihnen in ihrem Ausgrenzungsmechanismus unbegreiflich. Manches was in Norwegen Standard ist, wird von der Linken auch in der BRD gefordert.

Und, selbstverständlich stehen – wie auch in der BRD, hier allerdings erst in weiter(ver)führenden Schulen – unterschiedliche Gesellschaftssysteme auf dem Lehrplan; wobei hier (Norwegen hat einen anderen historischen Hintergrund) zumindest teilweise von einem anderen Blickwinkel an die Thematik herangegangen wird.

Für die (allgemeine) Waffenkunde ist übrigens (auch hier) das Militär zuständig.
 
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