Was haltet ihr von den Linken Teil 2 Parteien 

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[...]Sorry, aber machst du es dir nicht etwas zu einfach?
Ich glaube, man muß hier ein bißchen Nachsicht üben:

jensfrobisch: „Ich wusste schon mit 5 Jahre dass ich Soldat werde, und habe dann 2 Jahre Wehrdienst geleistet. Nach dem Wehrdienst war ich oft als Freiwilliger(!) auf Wehrübungen. Aber als OG unterliege ich mit 32 Jahre nicht mehr der Wehrüberwachung. Die Bundeswehr will mich nicht mehr aus "Altersgründen". Welche Möglichkeiten gibt es für mich, weiter militärisch tätig zu sein? Ich habe keine Lust nur noch Zivilist zu bleiben!“

Klar (um es hier noch einmal zu wiederholen): Die PDS, eine der Vorläuferparteien der „Linken“ war die einzige Partei im Deutschen Bundestag, die 1999 gegen den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg auf Jugoslawien und die Zerstörung dieses Landes stimmte. Also im Begriff war, dem zivilisationsunwilligen jensfrobisch – der war zu dieser Zeit 10 Jahre alt, träumte also bereits seit fünf Jahren sein Soldatenleben – ein zukünftiges Betätigungsfeld zu nehmen. Eine Partei, die gegen Krieg ist, die kann (für jensfrobisch) nicht gut sein.

Nur, wenn ehemaligen Kadern der SED ein Umdenken verwehrt wird, wieso billigt man eben dieses Umdenken den „Gründervätern“ (wo hat man bloß die Mütter gelassen?) der BRD zu?

War hier vielleicht nicht so überaus viel Umdenken notwendig?

Nur einmal nachlesen (gibt es bestimmt günstig im Antiquariat):

----------------------
Braunbuch
Kriegs- und Naziverbrecher in der Bundesrepublik
- Staat
- Wirtschaft
- Verwaltung
- Armee
- Justiz
- Wissenschaft

Herausgeber:
Nationalrat der Nationalen Front des demokratischen Deutschland
Dokumentationszentrum des staatlichen Archivverwaltung der DDR; 1965
----------------------
 
Machen wir es uns bisweilen nicht alle viel zu einfach? :D

Nix für ungut, Konradin und joungster :)
- die Übrigen mögen sich angesprochen fühlen
oder eben auch nicht ;) -
was Braun-, Weiß-, Schwarz- oder Grünbücher angeht,
können wir vmtl. alle noch IMMER lernen.
Braunbuch
Braunbuch
Nazis in der DDR und antifaschistischer Widerstand - Verordneter Antifaschismus in der DDR
Siehe u.a. dort u.a. auch "tornau.pdf"
„Nationale Traditionen unseres Volkes“
Anspruch und Wirklichkeit des Antifaschismus in der DDR**
von Joachim Tornau, Göttingen
(Es sind nur ca. 196 Seiten)

Vor allem sollten wir deshalb auch immer wieder registrieren und reflektieren,
wie viele unselige Inhalte und Verhaltensweisen unserer Geschichte nach wie vor und hoch aktuell immer noch verdrängt werden,
- und zwar von beiden Seiten der Bewohner zweier "ehemaliger deutscher Staaten",
wie sich ja deutlich auch nicht nur an diesem Thema wieder zeigt.

muesli
 
Natürlich beginnen die Vöglein zu zwitschern und die Blümchen rosarot zu blühen, wenn nur die Linke die Macht hätte. Alles war gut und alles ist gut was die Linke so macht... klingt das nicht ein bisschen blauäugig?

Es wundert mich nicht, wenn es sich um User handelt die es einfach nicht besser wissen und keine "Vereinsmitglieder" sind.
Aber dazu sind wir ja in einem Forum.
Dort kann man unter seines gleichen diskutieren und hoffen das im Forum sich niemand tummelt der politische, parteiliche Interessen einmischt...

Das ein Parteimitglied der Linken in so einer Gelegenheit, seine Verblendung... Verzeihung... Überzeugung zum Besten geben würde ist doch auch klar. Ist auch nicht so schlimm solange es in dem Kontext geschieht das es jedem klar ist das gerade ein Parteimitglied verteidigende Reden schwingt...

joungster hat mal dazu etwas interessantes geäußert:

Falls „Die Linke“ mit einer der Angriffskrieg-Parteien fusionieren würde, wäre dies für mich ein Grund, aus diesem Club auszutreten. Meine Mitgliedschaft begründete sich ausschließlich darauf, dass dies die einzige Gruppierung war, die im Bundestag 1999 gegen den verbrecherischen – völkerrechtswidrigen – Angriffskrieg auf Jugoslawien stimmte.

Politisch gesehen ist mir diese Partei ohnehin zu wenig „links“.

Um auf das Topic zurückzukommen ...
Es wäre schön wenn Du dich kenntlicher machen würdest, sodass jemand der es mit Dir zu tun bekommt auch weiß was dahinter steckt. Das finde ich in einem Thema in dem es ausschließlich um Politik geht.... schon als Grundvoraussetzung. Was hältst Du von meinem "Verbesserungsvorschlag"?

muesli hat ebenfalls etwas interessantes geäußert:

...Ich z.B. bin z.B. politisch tätig, arbeite auch mit an alternativen Lösungen...
so far
muesli
Es wäre schön wenn Du dich kenntlicher machen würdest, sodass jemand der es mit Dir zu tun bekommt auch weiß was dahinter steckt. Das finde ich in einem Thema in dem es ausschließlich um Politik geht.... schon als Grundvoraussetzung. Was hältst Du von meinem "Verbesserungsvorschlag"?

Es ist doch mittlerweile klar das die Linke ein Nahziel hat: Etablierte und akzeptierte Partei mit Macht.
Als Fernziel:
Deutschland = kommunistische "Demokratie" :löl:

Also braucht man auch nichts weiter beschönigen oder klein zu reden... die Linke ist so und somit gegen die BRD der derzeitigen Verfassung... Das ist ein starkes Stück, wenn es so wäre...
Das Grundgesetz legt keine bestimmte Wirtschaftsordnung fest. Ebenso wenig wird die Soziale Marktwirtschaft beim Namen genannt. Es zieht jedoch klar definierte Grenzen, innerhalb deren die Ausgestaltung der Wirtschaftsordnung bleiben muss: Ausgeschlossen sind sowohl die staatliche Zwangswirtschaft als auch das liberalistische Laisser-faire. Das Grundgesetz verbietet diese beiden wirtschaftspolitischen Richtungen in mehreren Artikeln.
Gegen völlige Liberalisierung und Rückzug aus der sozialen Verantwortung steht das Sozialstaatsprinzip mit der Formulierung von staatlicher Verantwortung für die Soziale Gerechtigkeit (Art. 20 „sozialer Bundesstaat“ und 28 „sozialer Rechtsstaat“)
Gegen alle Formen der staatlichen Zwangswirtschaft steht die Fülle der Freiheitsrechte, wie z.B. das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit (Art. 2), die Berufsfreiheit (Art. 12) und die Garantie des Eigentums (Art. 14).
Zwar können nach Art. 14 „Eigentum“ und nach Art. 15 „Grund und Boden, Naturschätze und Produktionsmittel“ vergesellschaftet werden, doch schreibt die grundsätzliche Anwendung von Art. 14 (3) auf diesen Fall eine „gerechte Abwägung der Interessen der Allgemeinheit und der Beteiligten“ vor, stellt also jeden Akt unter die Nachprüfung durch die Gerichte.

Durch diese allgemeinen Festlegungen auf das Prinzip der Sozialen Verantwortung, aber durch die prinzipielle Interpretierbarkeit dieses Begriffs haben die Parteien einerseits Spielraum in der Gestaltung der Politik, andererseits aber auch die Möglichkeit, politisch unbequeme Entscheidungen der Gegenseite mit dem Argument, dieses oder jenes sei „sozial unausgewogen“ oder gar „unsozial“ zu bekämpfen. Letztlich gehört daher auch die Verpflichtung der Parteien, die an der „politischen Willensbildung des Volkes“ mitwirken, letztlich also „Politik machen“, nach Art. 21 auf die „freiheitlich demokratische Grundordnung“ mit zu den Festlegungen durch das Grundgesetz....
Landesbildungsserver Baden-Württemberg - Basistext: Soziale Marktwirtschaft und Grundgesetz

„Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.“

– Grundgesetz: Artikel 20 Absatz 1 GG

Nunja, dort steht nichts vom Kommunismus... nur vom Gegenteil

Die Linke ist deswegen nicht wählbar, meine ich.
 
[...]„Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.“
– Grundgesetz: Artikel 20 Absatz 1 GG
Nunja, dort steht nichts vom Kommunismus... nur vom Gegenteil

Die Linke ist deswegen nicht wählbar, meine ich.

Carmen; 3955706 schrieb:
Ich meine das die Linke die einzige Wahl ist die Veränderung bringen wird.
Warum?:
Soziale Marktwirtschaft, soziale Fürsorge, soziale Gerechtigkeit ist nicht NUR mit dem Sozialismus durchzuführen. Außer Schwarz und Weiß gibt es viele Stufen dazwischen. Wir befinden uns derzeit auch in so einer Graustufe, nur gefällt dieses Grau nicht so vielen. Den Sozialismus, wie er hier in Aussicht gestellt wird, falls die Linken so stark gewählt werden, dass sie Farbe bekennen müßen, wird es in Deutschland NIE geben.
Schweden, Schweden ist was die soziale Absicherung angeht führend und dennoch wirtschaftlich erfolgreich. Die waren mal richtig weit hinter uns, sie stehen und standen der selben Welt gegenüber und haben dennoch ihren Weg gefunden. Wenn wir eine Dikatur hätten, dann könnte ich die Sozialismus - Ängste nachvollziehen,[…]
Carmen; 3955706 schrieb:
Aber wenn wir immer die Verursacher wiederwählen werden sie keinen Anlass sehen sich zu ändern, nur der Erfolg gibt einem Recht und genau deshalb jagen CDU, CSU, FDP und SPD eine Sau nach der anderen durchs Dorf! Die haben keine Bodenhaftung mehr. Nur wenn die Linke stark gewählt wird, landen die auf dem Boden der Tatsachen und suchen endlich andere Wege die sie dann auch finden werden (Schweden, im Sinne seinen Weg finden).
Ach Carmen …
… was willst Du eigentlich mitteilen?
 
Deine Vordenkerin, die in der Parteispitze, gibt vor was ihr zu vertreten habt.
Ähnlich wie beim "Rattenfänger von Hameln", versucht sie möglichst viel Stimmvieh hinter sich her zu ziehen und erwartet das jeder davon auch ein "Rattenfänger aus Hameln" ist und viel Stimmvieh mit sich zieht.

Das ist das Prinzip, so läuft das Geschäft... Parteimitglieder folgen der Parteispitze und ziehen eine Spur Anhänger hinter sich her...

Ich, habe der Linke vertraut, weil ich bis dorthin keine Gründe gefunden hatte, die mir dies verbieten. Es gab, aus meiner damaligen Sicht, nur Vorurteile und keine Fakten. So gesehen hatten sie bei mir eine faire Chance, die sie auch genutzt hatten.

Da Du ja ein eifriger Student meiner geäußerten Meinung zu sein scheinst, wird Dir nicht entgangen sein, dass ich auch äußerte auf den Erfolg zu achten und nicht einer Scheuklappen - Mentalität verfalle um nur einer Partei zu folgen.

Da bin ich noch heute der Meinung das die Parteien das ernten sollen was sie säen.

Die Linke will den Kommunismus und ist somit nicht wählbar.

Ihr Tun hat gezeigt das die SED die Wurzel ist die im kommunistischen Boden aus kommunistischer Saat entsprungen ist...

Was für eine Frucht wird dieser Baum wohl tragen?

Kommunismus und keine Kirschen oder Äpfel oder Birnen.

Da kann man Schilder hin hängen wie man will, ein Blick auf die Frucht erklärt alles..


Was ich also sagen, raten will ist:

Finger weg von der Partei: Die Linke

PS: @ Henry277
irgendwie kommt mir Dein emotionaler Ausbruch so "fäkalsprachig" vor...
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch hier gelten die Forenregeln (Beleidigungen, jmd. pers. angreifen, etc.).

=> Regelwidrige Beiträge gelöscht.

mfg
 
Hm,
das wird mir hier i-wie viel zu komplex und verwirrend :confused:

Abgesehen davon,
dass ich nur selten auf nur einer Seite eines thraeds erlebt habe,
dass manch ein User die vertretene "Meinung" nicht nur um 180°,
sondern um gefühlte 540° gedreht hat...
Kreisel Werner sozusagen...

Nein, wie ich gerade mit Entsetzen feststellen musste,
sind wesentliche Inhalte meines Politikstudium wohl inhaltlich doch voll an mir vorbeigegangen....

Die SED ist plötzlich nicht länger eine sozialistische, sondern eine kommunistische Partei gewesen...
Der vorgeblich real existierende Sozialismus der DDR mutiert plötzlich zum Kommunismus
Und vllt. war sogar auch die Union der sozialistischen Sowjetrepubliken keine leninistische bzw. stalinistische Diktatur von Parteiapparatschik's
sondern doch das Ideal einer marxistischen Räterepublik auf Basis kommunistischer Ideale.

Hm, und bisher war ich auch immer noch davon ausgegangen,
dass auch in der DDR-Verfassung lediglich vom sozialistischen Internationalismus die Rede war...
und
Kommunismus dabei lediglich politische Ideale und Prozesse beschreibt, die die Gütergemeinschaft und eine klassenlose Gesellschaft anstrebt,
und in der vor allem das Privateigentum an Produktionsmitteln aufgehoben wird und somit die Produktion des gesellschaftlichen Lebens gemeinschaftlich geplant und umgesetzt werden soll.

Tja, wie man sich doch täuschen kann... :confused:


Die pseudo-biologischen Genmanipulationen innerhalb gewisser Fruchtfolgen kann ich allerdings überhaupt nicht nach vollziehen,
Aber vllt. kommt mein Erkenntnisgewinn ja noch bei weiterem interessiertem Verfolgen der hiesigen Ergüsse.

Ähm, eine Nachfrage hätt' ich da aber doch noch...
Finger weg von der Partei: Die Linke
Bezieht sich dieser Rat nun ausschließlich auf Verfassungsschutzorgane,
oder eher auf Interpreten der neuesten Parteirichtlinien? :ööm:

Nachdenklich
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muesli
 
Zuletzt bearbeitet:
Worte drehen... nach links... nach rechts...ganz wie es einem passt...

Leider, war es eine gewisse Linken-Vorsitzende Gesine Lötzsch:


... Vor allem die Nähe zum Kommunismus ist dem Verfassungsschutz sowohl bei der Linken als auch beim SDS ein Dorn im Auge. Erst kürzlich sorgte eine Äußerung der stellvertretenden Linken-Vorsitzenden Gesine Lötzsch für einen Eklat, weil sie den Kommunismus als Fernziel propagierte. Der Regensburger Sascha Collet, neuer Bundesgeschäftsführer, sagte nach seiner Wahl ausgerechnet dem „Neuen Deutschland”, der früheren SED-Parteizeitung: „Unser Ziel ist eine herrschaftsfreie und klassenlose Gesellschaft, die unter den Begriff Kommunismus zusammengefasst werden kann”. ...
„Kommunismus als Fernziel"

und nicht ich.

Linke= Kommunismus, alles was bis dorthin geschieht, propagiert, beschlossen, verkündet, versprochen und verkauft wird dient dem erreichen des Ziels der Linken. Das eigentliche Ziel ist der Kommunismus. Eine herrschaftsfreie und klassenlose Gesellschaft... sogar weltweit...

... Denn es entspricht auch unserem langfristigen Ziel: eine demokratische Weltgesellschaft ohne Klassen und Staaten, ohne jede Form von Ausbeutung und Unterdrückung – eine kommunistische Gesellschaft eben. ...
DIE LINKE: Kommunismus auch unser langfristiges Ziel

Es bringt doch nichts etwas mit aller Gewalt beschönigen zu müssen... muesli sei nicht so parteiisch ... sei locker... frei... erkenne die Macht..:weg:
 
Carmen schrieb:
... Denn es entspricht auch unserem langfristigen Ziel: eine demokratische Weltgesellschaft ohne Klassen und Staaten, ohne jede Form von Ausbeutung und Unterdrückung – eine kommunistische Gesellschaft eben. ...
Und was ist daran nun so unendlich furchtbar für dich? Brauchst du zum leben etwa Staaten, Ausbeutung und Unterdrückung?
 
Carmen schrieb:
Worte drehen... nach links... nach rechts...ganz wie es einem passt...

Tja, :D
Wenn DAS erst einmal gelernt worden wäre,
könnte man sich ja eventuell ja auch mal weiteren Erkenntnisschritten öffnen...

Nämlich, dass man durch solche Sophistereien auch nichts Nachhaltiges ( bzgl. seiner Umwelt) erreicht,
außer vielleicht dem Ergebnis,
dass man auf Dauer als Protagonist überhaupt nicht mehr ernst genommen wird bzw. kann ;)

Von daher jetzt auch erneut eine schon einmal gestellte Frage:
Was willst du uns hier eigentlich sagen :ööm:

Das zwischen idealistischem (manchmal) vorgeblichen Ansatz und dem Handeln von realen Personen Welten klaffen?

Oder dass die Verbreitung idealistischer Ideen
schon im Ansatz im Widerspruch zu bisher [von Menschen] (an)erkannten und praktizierten Überlebensstrategien steht?

Oder gar, dass (leere) Worte niemals (reale) Taten ersetzen :D

Könnte es nicht vielleicht nicht auch sein,
dass hohle Definitionen verbunden mit egoistischen Motiven lediglich
Nachdenken und ethischen Handeln (gutgläubiger Mitläufer) verhindern sollen?

Egal, welche Richtungen oder Farben auf diverse Fahnen und Banner von sogenannten "Vordenkern und Führern" vorgegeben werden.

Carmen schrieb:
Eine herrschaftsfreie und klassenlose Gesellschaft... sogar weltweit...
wurde meines Wissens nicht nur von Religionsstiftern (z.B. Jesus) schon anvisiert, sondern steht dem wesentlichen Inhalt nach auch in derart vielen Gründungsmanifesten und Verfassungen ...

Von daher...
sollte nicht nur ich mich vielleicht mal wieder mit Dialektik beschäftigen...

Weiterhin sehr, sehr nachdenklich
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muesli
 
Zuletzt bearbeitet:
Solange die Linken Leute haben wie die Berufskommunistin Sarah Wagenknecht und den Berufsporschefahrer, machen sie sich selbst unglaubwürdig genug. Da muss man gar nicht mehr gegenhalten, die entlarven sich selbst.
 
Nur als Verständnisfrage - muß man eigentlich als Mitglied oder Gesinnungsgenosse der Linken in Sackasche laufen und bestenfalls ein schlecht repariertes Fahrrad fahren? Gehören dazu abgewetzte Cordhosen, oder löchrige Jeans; die Zahnlücken nicht zu vergessen? Macht man sich durch die Wahl eines best. Autos des Verrats an einer Einstellung/Haltung schuldig? Sind solche Klischees nicht längst Geschichte?

Sollte jemand tatsächlich zu diesem Schluß kommen, müßte er sich mM die Frage gefallen lassen, ob dies nicht eine extreme Simplifizierung ist, bzw. eine sehr willkürliche Wertung.

Gruß
AnakinSky
 
Carmen schrieb:
Es wäre schön wenn Du dich kenntlicher machen würdest, sodass jemand der es mit Dir zu tun bekommt auch weiß was dahinter steckt. Das finde ich in einem Thema in dem es ausschließlich um Politik geht.... schon als Grundvoraussetzung. Was hältst Du von meinem "Verbesserungsvorschlag"?

Es wäre schön wenn Du dich kenntlicher machen würdest, sodass jemand der es mit Dir zu tun bekommt auch weiß was dahinter steckt. Das finde ich in einem Thema in dem es ausschließlich um Politik geht.... schon als Grundvoraussetzung. Was hältst Du von meinem "Verbesserungsvorschlag"?

Schubkasten auf. Zeige dich. Schubkasten zu.
Erst dann bin ich in der Lage, das von dir gesagte zu urteilen.

So verstehe ich diese Sätze. Und finde es traurig.


Es ist doch mittlerweile klar das die Linke ein Nahziel hat: Etablierte und akzeptierte Partei mit Macht.
Als Fernziel:
Deutschland = kommunistische "Demokratie"

Also braucht man auch nichts weiter beschönigen oder klein zu reden... die Linke ist so und somit gegen die BRD der derzeitigen Verfassung... Das ist ein starkes Stück, wenn es so wäre...

Würdest du die Politiker, die das Grundgesetz ändern wollen, als verfassungsfeindlich bezeichnen. Und warum ist die Verfassung ein solches Heiligtum und immun gegen Verbesserungen?

Findest du es so verwerflich, dass die Linke sich etablieren will? Und warum?
Ist sie antidemokratisch (in deinem Sinne von Demokratie)? Wenn Ja: Woran machst du es fest? Wenn nein: warum sollen sie nicht das Recht haben, wie jede andere b..... Partei auch, mächtiger und grösser werden zu wollen?
Den Begriff "kommunistische "Demokratie" müsstest du mir erklären.
Ich wäre der grösste Freund dieser Staatsform.
 
Nun, eigentlich ist eine Erklärung nicht nötig. Es ist selbsterklärend wenn jemand weltweite Ansprüche erhebt.

Jedes System, jede Macht die einen weltweiten Machtanspruch formuliert hat und sich daran gemacht hat dies umzusetzen, hat viel Leid gebracht.

Der SED - Ursprung hat seine Fortsetzung gefunden. Die Sprache hat sich von GDR / DDR Sprache in die neue Sprache des neuen Systems gewandelt, meine ich. Die alten Ziele werden mit neuen Methoden angepeilt.

"kommunistische "Demokratie" = eine Wortschöpfung von mir die den Widerspruch in sich birgt, den die Linke zu leben versucht.

Wortlaut des Artikels 20 GG [Bearbeiten]

(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.
Erläuterung zu den einzelnen Absätzen [Bearbeiten]
Absatz 1 [Bearbeiten]

Absatz 1 enthält Staatszielbestimmungen der Bundesrepublik Deutschland. Dies sind die Demokratie, das Sozialstaatsprinzip, die Bundesstaatlichkeit und das republikanische Prinzip.
Absatz 2 [Bearbeiten]

Das Volk wird als Souverän verstanden, das durch „besondere Organe der Gesetzgebung“ (Legislative), also Bundestag und Bundesrat, „der vollziehenden Gewalt“ (Exekutive), Regierungen und Verwaltung, und „der Rechtsprechung“ (Judikative), also alle Gerichte, vertreten wird. Diese Organe üben repräsentativ für das Volk die Staatsgewalt aus. Das Volk hat auf jeden Fall das Recht, die drei Gewalten durch Wahlen und Abstimmungen zu leiten. Damit folgt die deutsche Bundesverfassung weitgehend dem Prinzip der mittelbaren Demokratie, ist allerdings offen für Volksabstimmungen. Daher sind die in Bezug auf direkte Demokratie oft weiter gehenden Landesverfassungen grundgesetzkonform. Auf Bundesebene sind Abstimmungen nach herrschender Meinung jedoch nur zulässig, soweit sie im Grundgesetz ausdrücklich vorgesehen sind, also ohne eine Verfassungsänderung nur für Neugliederungen des Bundesgebiets.[3][4][5]
Staatsgewalt [Bearbeiten]

Im Absatz 2 wird das Volk als konstitutiver Begründer der Staatsgewalt definiert. Durch die Formulierung „Alle“ wird festgehalten, dass es keine Gewalt mehr geben darf, die nicht vom Volk begründet ist.
Absatz 3 [Bearbeiten]

Dieser Absatz enthält – neben einer Bekräftigung des Gewaltenteilungsprinzips durch die gesonderte Nennung der drei Teilgewalten – die Grundsätze des Vorrangs der Verfassung und des Vorrangs des Gesetzes: Der Gesetzgeber muss sich an die Verfassung, Verwaltung und Gerichte müssen sich außerdem an Gesetze, Rechtsverordnungen, autonome Satzungen und Gewohnheitsrecht halten. Vielfach wird auch der Grundsatz des Vorbehalts des Gesetzes hier verortet, dies ist jedoch umstritten.

Art. 20 Abs. 3 GG bildet somit die wichtigste normative Grundlage für das Rechtsstaatsprinzip, auch wenn es hier nicht ausdrücklich erwähnt wird.
Absatz 4 [Bearbeiten]

Das Widerstandsrecht ist mit der Einführung der Notstandsgesetzgebung in das Grundgesetz 1968 eingefügt worden. Der Widerstand gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu zerstören, ist somit rechtlich abgesichert.

Strittig ist, wann dieses Recht greift. Nach einer Meinung greift es bereits, noch bevor die Ordnung gefährdet worden ist; schon die Vorbereitungen zu einem solchen Umsturz dürfen bekämpft werden. Nach anderer Meinung greift dieses Recht aber nur, wenn die Verfassungsordnung bereits ausgehebelt wurde - somit bleibt selbst bei offensichtlichen Verstößen der Staatsorgane gegen die Verfassung nur der Weg über Wahlen, Abstimmungen und den Rechtsweg, solange dieser Weg noch besteht (so etwa BeckOK/Huster/Rux, Art. 20 Rn. 192).

Deutsche (nach Art. 116 GG), also Ausländer eindeutig ausgenommen, dürfen dieses Recht aber nur als Ultima ratio nutzen; vorher müssen alle anderen Mittel ausgeschöpft sein. Nach Meinung einiger Staatsrechtler haben die Widerständler auch das Recht, Anschläge und Morde (z. B. Tyrannenmord) zu begehen, um die grundgesetzliche Ordnung wiederherzustellen.

Im Hinblick auf das Ziel, die verfassungsmäßige Ordnung zu schützen, müssen die Aktionen aber verhältnismäßig, also neben dem Verfolgen eines legitimen Zwecks geeignet, erforderlich und angemessen sein.
Artikel 20 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland

Wo steht da was von der Form die die Linke für uns als Staatsform vorgesehen hat?

" (1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat. "
Dieser Satz ist eine Feststellung.
Dort steht das Wort "ist", nicht das Wort "soll" oder eine andere "kann" - Definition.
Diese Ordnung ist festgelegt worden, damit jemand mit "Weltherrschaftsansprüchen" seine Schwierigkeiten damit vorfindet...

Sie ist somit der beste Schutz vor den Deutschen und für die Deutschen.

Es ist eine Staatsform gewählt worden die den Pluralismus, die Vielfalt begünstigt und nicht das Gegenteil davon.
Nicht die "Gleichmacherei" nicht den Monismus, nicht den Kommunismus...

Wir sind nicht alle "Gleich"!
Wir sind viele. Mannigfaltig.
Wir sind nicht die Borg! Wir sind Individuen.

7 Milliarden Menschen, jeder ein Unikat! Das lässt sich nicht in eine Schablone pressen!

Das spricht gegen eine kommunistische Weltherrschaft!
Jetzt muss man sich den Anfängen erwehren. Wenn sie eine bedrohliche Stärke (keine Angst das schaffen die Linken nicht :fuck: ) erreicht hätten, dann wäre es schon zu spät.
 
Carmen es ist wirklich traurig mit anzusehen wie du wieder und wieder versuchst etwas über Sachen zu schreiben, von denen du nicht die geringste Ahnung hast. Leider scheinst du auch nicht daran interessiert zu sein, dich endlich mal ein wenig zu informieren. Statt dessen zitierst du ständig das sogenannte Grundgesetz, was das Papier nicht wert ist, auf dem es gedruckt wurde.
 
Nun, ganz so wertlos ist das Grundgesetz dann doch nicht. Seien wir froh, daß wir es haben. Aber es is albern, jeden Käse damit begründen zu wollen.

Sicher gibt es eine Ost- und eine Westsprache, aber wo ist das Problem? Ist es wirklich so schlimm, wenn man z.B. von 'gedoppelt' spricht statt von 'verdoppelt'?

Eine 'kommunistische Demokratie'* ist übrigens genauso ein verbaler Kompromiss wie eine 'soziale Marktwirtschaft'. Machmal ist es sogar ein Spagat. Ziele sind nicht immer einfach und erst der Kompromiss macht sie umsetzbar.

Dieser Staat z.B. ist eine Mischform aus 'Rechtsstaat' und 'Demokratie'. Wäre er ein reiner Rechtsstaat, dann wären Mehrheiten unsinnig und man bräuchte keine Wahlen. Wäre er hingegen eine reine Demokratei, dann bräuchte man kein Rechtssystem, welches Rechtssicherheit schafft.

Jedes auf Dauer überlebensfähige System benötigt den Kompromiss. Dazu gehören auch gegensätzliche Seiten. Selbst eine reine Demokratie verkommt ohne echte Opposition sehr schnell zur Mehrheits-Diktatur. Dennoch brauchen wir keine 7 Milliarden Staatsformen, Carmen. Denk vielleicht einmal darüber nach.

Was für Alles und Jeden gilt, warum sollte es nicht auch für die Linken seine Gültigkeit haben?
 
"kommunistische "Demokratie" :rolleyes:

Weder hat hier wer das Copyright auf diese "Wortschöpfung",
- Verweis z.B. auf ein Modezeitschriftsforum mit "B" - 8/2011 ;) -
noch zeigt sich darin vorhandenes politisches Wissen um den Sinn und Inhalt dieser "kombinierten" Worte.

Google doch mal lieber nach "demokratischem Sozialismus"
und mach dich dann auch gleich mit den wesentlichen Inhalten von
Kommunismus und bestenfalls sogar auch noch Anarchismus vertrauter,
bevor du hanebüchenen, nachgeplapperten Unsinn weiterhin Sinn entfremdet verbreitest. :rolleyes:

Das so einige Lernresistente oder sogar direkt an der Manipulation Unwissender Interessierte mal eben so leninistische, stalinistische sowie maoistische Thesen z.B. mit Marx und Engels in einen Topf schmeißen,
mag ja dogmatischen Kapitalismus-Gläubigen noch schlüssig und "zielführend" erscheinen...

Mir aber SO nicht :devil:

Aber danke für diese Vorlage :)
Andere können daraus ja eigentlich nur lernen

:muesli:

PS (edit)

Ich ergänze ...eher notgedrungen... (nach ausführlicherem Lesen)
Vllt. wäre es auch nicht unvorteilhaft,
sich einmal über die verschiedenen Formen der "Umsetzung" von "Demokratien" zu beschäftigen ;)
Die BRD praktiziert übrigens die "parlamentarische Demokratie" bzw. den "Parlamentarismus" auf Grundlage eines "Parteiengesetzes".
Denn:
In der "Demokratie" werden die Mitglieder des Parlaments [eigentlich] vom Volk direkt gewählt.

In der "Demarchie" werden die Mitglieder per Los [wie von manchen 'Parteien' auch schon praktiziert ;)] bestimmt.

Sie [alle]werden als Abgeordnete bezeichnet und finden sich aufgrund gleichgerichteter Ziele in "Fraktionen" zusammen.

Inwieweit die Vorschaltung von "Fraktionen" als "Parteien" einer "direkten Demokratie" abträglich sein könnten [z.B. Lobbyeismus, Intransparenz], darüber streiten nicht nur Politikwissenachaftler allerdings ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Man darf nie aus den Augen lassen, dass die LINKE die direkte Nachfolgepartei der DDR-SED ist! Das bedeutet, dass sich zusammen mit alten Kadern auch altes DDR-Gedankengut in der LINKEN befindet.

Die LINKE hat eins mit der NPD gemeinsam (oder sogar mehr): Die LINKE tarnt sich als bürgerliche Partei, aber das ist sie nicht. Die LINKE gibt sich wie der Wolf der im Märchen Kreide gefressen hat, um die Wähler im Westen nicht zu verschrecken. Deshalb gibt die Partei mit ihrem offiziellen Programm nur einen Teil ihrer Pläne zu; ein weiterer Teil wird verheimlicht. Diesen verheimlichten Teil kann man jedoch sehr schön aus den Beiträgen bestimmter Mitglieder und Funktionsträger heraushören.

Ideen von Kommunismus in all seinen Variationen sind in der LINKEN sehr verbreitet. Darüberhinaus ist die LINKE (vor allem im Westen) ein Auffangbecken für eine bestimmte Klientel von Wählern (auch das hat sie mit der NPD gemeinsam), die man als Ewiggestrige oder Gleichmacher bezeichnen kann.

Trotz allemdem will ich nicht abstreiten dass auch aus der LINKEN manchmal gute Gedanken kommen, wie die Vermögensbesteuerung der Reichen oder Gysis 3 Punkte Plan zur Finanzierung der zukünftigen Renten. Hier vermischt sich dann einiges: Ewig-Gestrige DDR-Betonkopfpolitik trifft auf realpolitische Ansätze die in unser System passen.

Ich denke, dass die LINKE noch mehr als andere Parteien heterogen zusammengesetzt ist, das heisst vom Spinner bis zum Realo, so dass es immer eine spannende Frage sein wird, wer sich am Ende durchsetzt.
Die LINKE ist in ihrer heutigen Form auf Bundesebene keine ernstzunehmende Partei, aber das waren die Grünen in ihrer Gründungszeit auch nicht.
Es bleibt daher abzuwarten wie die LINKE sich weiterentwickelt.
Und es ist auch Aufgabe der politsch angrenzenden Parteien wie SPD und Grüne, in ihrem eigenen Interesse bestimmte Themen nicht den LINKEN alleine zu überlassen. Das ist dann der typische westliche Protestwähler, der die LINKE eben deswegen wählt, weil er sich in der SPD nicht mehr wiederfindet.
Es sind eben noch einige Änderungen im linken Meinungsspektrum erforderlich und auch zu erwarten, und die gehen meiner Ansicht nach über die LINKE heraus.
 
"DIE LINKE"
Die "Linkspartei.PDS" fusionierte Mitte Juni 2007 mit der nichtextremistischen Partei Arbeit & soziale Gerechtigkeit - Die Wahlalternative (WASG) zur Partei "DIE LINKE.". Sie hält an der Praxis fest, unter dem Begriff "Pluralismus" möglichst viele unterschiedliche "linke" Kräfte mit dem gemeinsamen Ziel einer Änderung der Gesellschaft zu sammeln. Dementsprechend bietet die Partei "DIE LINKE." auch weiterhin ein ambivalentes Erscheinungsbild. Einerseits setzt die Partei in ihrem Auftreten in der Öffentlichkeit darauf, als reformorientierte, neue linke Kraft wahrgenommen zu werden. Andererseits liegen weiterhin zahlreiche Indikatoren für linksextremistische Bestrebungen innerhalb der Partei vor. Dies sind insbesondere die uneinheitliche Haltung gegenüber der linksextremistischen Gewalt und die vollumfängliche Akzeptanz von offen extremistischen Zusammenschlüssen in ihren Reihen. Darüber hinaus wirken im Bundesvorstand Angehörige trotzkistischer Organisationen mit.
Linksextremistische Bestrebungen und Verdachtsfälle

sie teilen sich von daher auch Ziele mit anderen Parteien

"Deutsche Kommunistische Partei" (DKP)
Die DKP hält unverändert an ihrem Ziel Sozialismus/Kommunismus fest. Der Sozialismus wird dabei als Zwischenschritt zum Kommunismus betrachtet. So heißt es in der Rubrik "Fragen und Antworten zur DKP" auf der Internetseite der DKP: "Wir wollen den Kapitalismus abschaffen und den Kommunismus errichten. Als Zwischenschritt sehen wir dabei den Sozialismus an. Mit dem Sozialismus werden die Voraussetzungen für den Kommunismus geschaffen."

Das Jahr 2009 war für die DKP vor allem geprägt von internen Auseinandersetzungen und finanziellen Problemen, die als Gefahr für den Fortbestand der Partei und insbesondere des wöchentlich erscheinenden Parteiorgans "Unsere Zeit" (UZ) wahrgenommen werden.

Bei der Wahl zum Europäischen Parlament am 7. Juni 2009 erhielt die Partei bundesweit lediglich 25.587 Stimmen und verlor damit gegenüber 2004 (37.160) über ein Drittel der Stimmen. Im Vorfeld der Wahl hatte es parteiintern heftige Diskussionen über die Frage der Wahlteilnahme gegeben.
Linksextremistische Bestrebungen und Verdachtsfälle
Was sind denn "Trotzkisten" die im Bundesvorstand der "sauberen" Linken sind?
Trotzkisten
Wie im Vorjahr waren auch 2009 in Deutschland 20 internationale trotzkistische Dachverbände mit 28 Sektionen oder Resonanzgruppen vertreten, die mit ihren insgesamt 1.600 Mitgliedern (2008: 1.800) u. a. versuchten, die für trotzkistische Gruppen typische Strategie des Entrismus umzusetzen.

Entrismus ist die gezielte Unterwanderung anderer, meist konkurrierender Parteien und Vereinigungen mit dem Ziel, dort Einfluss zu gewinnen, die eigene Ideologie zu verbreiten und schließlich die jeweilige Organisation für eigene Zwecke zu instrumentalisieren.

Das marxistische Netzwerk "marx21", die deutsche Sektion des internationalen trotzkistischen Dachverbandes "International Socialist Tendency" (IST) mit Sitz in London, erwies sich auch 2009 als aktivste trotzkistische Organisation.
Linksextremistische Bestrebungen und Verdachtsfälle

Ich kann mir auch gut vorstellen das solche Taktiken, von Parteimitgliedern der Linken auch in Foren betrieben werden könnten... So könnte man versuchen die linke Gewalt salonfähig zu machen oder zumindest für Toleranz zu sorgen... da es ja "nachvollziehbar" sei...
Aber das ist wirklich nur meine blühende Phantasie :D ...

Die Linke wird vom Verfassungsschutz beobachtet, nicht observiert.

Ach ja, wie ist den linksextreme Gewalt definiert?

Linksextremisten richten ihr politisches Handeln an revolutionär-marxistischen oder anarchistischen Vorstellungen aus und streben anstelle der bestehenden Staats- und Gesellschaftsordnung ein sozialistisches bzw. kommunistisches System oder eine "herrschaftsfreie" anarchistische Gesellschaft an. Hierzu bringen sie sich in gesellschaftliche Proteste ein und versuchen, diese in ihrem Sinne zu instrumentalisieren. Die Aktionsformen reichen von offener Agitation bis hin zu verdeckt begangenen, teilweise auch schweren Gewalttaten, wobei einzelne autonome Zusammenhänge auch die Verletzung von Personen in Kauf nehmen....
Linksextremismus

...Deren Angehörige halten die Anwendung von Gewalt, auch gegen Personen, zur Durchsetzung ihrer politischen Ziele für legitim und rechtfertigen sie als angeblich unverzichtbares Mittel gegen die "strukturelle Gewalt" eines Systems von "Zwang, Ausbeutung und Unterdrückung". Bei öffentlichen Kundgebungen bilden Autonome vielfach einen "Schwarzen Block", von dem fast immer Gewalt - vor allem gegen die eingesetzten Polizeikräfte - ausgeht...
ähnliche Ansichten, meine ich hier auch schon gelesen zu haben...

Es spricht schon vieles für eine Beobachtung, nicht ungefährlicher Gesinnung, schaden tut es wohl nicht, oder?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hey, hey

outest sich hier jetzt jemand etwa als westdeutscher IM der Verfassungsbehörden oder gar des BND? :D

Nun ja, vom Intellekt wären ja alle Voraussetzungen gegeben.
Copy & Paste wird auch beherrscht...
Und vage Mutmaßungen sind dort auch immer gerne gesehen,
schafft so etwas doch eher mehr "Arbeit" und somit Existenzberechtigung

Denn wenn Fakten gefragt wären, bräuchte man im Inland diesen Verein ja eigentlich nicht... (wie sich erst letztens überdeutlich gezeigt hat)

Ok, vllt. mit Ausnahme der Wirtschaft oder BMI.
Und das AA bevorzugt ja wohl den BND.

Ansonsten noch eine kleine Randbemerkung ;)
Die meisten hier beherrschen schon das Klicken auf Links...;)
Und dem Rest, der eh nur Bilder guckt, helfen die vielen komischen Zeichen in den diversen Kästchen auch nicht viel weiter ;)

Aber herzlichen Glückwunsch zu dieser "ausgewogenen" Stellungnahme des VS.

muesli
 
Man darf nie aus den Augen lassen, dass die LINKE die direkte Nachfolgepartei der DDR-SED ist! Das bedeutet, dass sich zusammen mit alten Kadern auch altes DDR-Gedankengut in der LINKEN befindet.
Hilfe Hilfe, was ist denn SED-Gedankengut?
Der Gedanke, das Arbeit fair entlohnt werden soll? Der Gedanke, das tatsächliche Chancengleichheit uns weiterhelfen würde? Der Gedanke, das Rassismus und Ausgrenzung zu nichts als Hass führen und deshalb schnellstmöglich bekämpft werden sollten?
Falls ja, na dann kann ich diesem Gedankengut etwas abgewinnen.

Solltest du aber den Hang zur Bespitzelung, der Volksentferntheit und des Verfassungsbruch meinen, so empfehle ich eher konservativ-liberal.
Ist man sich nicht so sicher kann man auch die Umfaller (im Volksmund mittlerweile auch Verräterpartei oder SPD genannt) wählen.
Die Linke macht im Moment genau das, was man von einer Partei erwarten würde.

Die LINKE hat eins mit der NPD gemeinsam (oder sogar mehr): Die LINKE tarnt sich als bürgerliche Partei, aber das ist sie nicht. Die LINKE gibt sich wie der Wolf der im Märchen Kreide gefressen hat, um die Wähler im Westen nicht zu verschrecken. Deshalb gibt die Partei mit ihrem offiziellen Programm nur einen Teil ihrer Pläne zu; ein weiterer Teil wird verheimlicht. Diesen verheimlichten Teil kann man jedoch sehr schön aus den Beiträgen bestimmter Mitglieder und Funktionsträger heraushören.
Du orakelst da so schön in der Welt herum, erklär uns das doch mal - was sind denn die sadistischen Kinderfresserziele der Linkspartei? Weltherrschaft? Die Errichtung des ersten galaktischen Imperiums?
Und komm nicht mit "Die sind für Kommunismus/Sozialismus" - das weiß ich selber, nur was es genau heißt (und wie der ausgeprägt sein sollte) wissen nicht mal die Linken selbst.
Oder kommt gleich "Kommunismus ist Gulag, Bespitzelung, Zensur, miese Frisuren und keine Bananen"?

Du schiebst hier Paranoia vor einem Namensgespenst, dessen Inhalt nicht einmal klar ist. Im Moment setzt sich die Linkspartei für Verfassungstreue ein (und wird zum Dank vom VS bespitzelt). Auch wenn das - gerade im Bezug auf Integration und Soziales - mitunter seltsame Auswüchse nimmt (man erinnere an das Pixi-Buch, welches geändert werden musste, weil alle Beteiligten weiß waren), so sind mir diese Auswüchse immer noch lieber als Bundestrojaner, Online-Durchsuchung und eine vom Gesetz losgelöste Polizei.

Sämtliche großen grundgesetzwidrigen Entscheidungen, Aktionen und Beschlüsse kamen NICHT von den Linken. Egal ob Online-Durchsuchung, SWIFT, Bundestrojaner, Verfassungsschutz-Affairen oder Panzerlieferungen in die Emirate - all davor hat die Linke gewarnt. Aber es wusste ja keiner, das war ja "nur so ne Spinnerpartei" :rolleyes:
 

Interessante Zusammenstellung, die mit einem heutigen Zeitungsartikel aus der FAZ korrespondiert!
Dort werden u.a. die Arbeitsgemeinschaft „Cuba Si“ mit ihrer Verherrlichung der kubanischen Diktatur als auch die „Kommunistischen Plattform“ mit ihrer Zielsetzung, eine sozialistische Staatsordnung wie in der DDR herzustellen, angeführt.

@Rosenrot: In welcher Welt lebst du eigentlich?
Zitat: "Solltest du aber den Hang zur Bespitzelung, der Volksentferntheit und des Verfassungsbruch meinen, so empfehle ich eher konservativ-liberal."
Bespitzelung: Stasi
Volksentferntheit: SED-Bonzen
Verfassungsbruch: Meinungsfreiheit, Reisefreiheit, Schießbefehl etc.

Ciao
mkhp
 
Genau, mkhp.

Bespitzelung aber auch: Schäuble.
Volksentferntheit ebenso: CDU-, CSU-, FDP- und SPD-Bonzen (ohne Anspruch der Vollständigkeit)
Verfassungsbrüch allenthalben: zensierte Themenbereiche, bisherige Rechtsblindheit gewisser staatlicher Organe... (natürlich hier im Westen)

Ebenso könnte man jeweils China, Russland, die USA, fast ganz Afrika und was weiss ich noch wen in diese obskure Aufzählung einbeziehen.

Fazit: Jeder macht es, aber nur einem einzigen wird es vorgeworfen. Dafür aber um so heftiger. Nicht gerade unbefangen, mkhp.

Sorry, mkhp, aber dein Fokus ist doch etwas arg einseitig. Es ist halt unverfänglicher, immer auf der gleichen Verhangenheit herumzureiten, den Blick stetig nach hinten gewand. Ein kleiner Tip von mir am Rande: wer wirklich etwas ändern will, der schaut nach vorn.

Konradin
 
@Rosenrot: In welcher Welt lebst du eigentlich?
Zitat: "Solltest du aber den Hang zur Bespitzelung, der Volksentferntheit und des Verfassungsbruch meinen, so empfehle ich eher konservativ-liberal."
Bespitzelung: Stasi
Volksentferntheit: SED-Bonzen
Verfassungsbruch: Meinungsfreiheit, Reisefreiheit, Schießbefehl etc.
Man betrachte all die durchgeführten SED-Schießbefehle nach der Wende, die andauernde StaSi-Bespitzelung und vor allem die ewig hohen Renten der SED-Bonzen :löl:

Wir leisten uns hier Leute wie Schäuble (erinnert sich noch jemand an die Sauerei zum G8-Gipfel mit den Tornados, den anlasslosen Hausdurchsuchungen und Geruchsproben?) endlos hohe Diäten für Politiker, Friedrich und lassen die ausreichend durch die Unternehmensmafia schmieren.
Und dann stellst du dich hin und sagst "Mimimi, die SED hat aber..."?
 
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