Sagen wir es mal so: Man kann die Rechnung beliebig kompliziert gestalten. Wenn einem das lateinische Alphabet nicht mehr ausreicht, so hilft auch das griechische mit weiteren Variablen aus. Ich habe oben versucht, das ganze relativ einfach zu halten, da ich zum einen den großen Mehrwert von 42 Variablen nicht sehe und zum anderen nicht in der Branche arbeite und daher vieles Spekulationen blieben.
dokuja schrieb:
...aussage zu treffen mit der annahme einer haltungsdauer von (t) jahren und einer wassermenge (x) sowie einer sanierung mit den kosten (s)
wie kommst du darauf das s bei steigendem x und stationärem t kleiner wird?
willkürliche Annahmen:
- Eine Wasserleitung kostet uns 10.000€ und hält 50 Jahre
- unabhängig von der Benutzung müssen jedes Jahr 1.000€ in die Sanierung investiert werden(eingedrungene Wurzeln, auch stehendes Wasser verursacht Korrosion, kalkulatorische Baggerschäden, etc.)
- Zusätzlich muss nach jeweils 1 Millionen Litern eine Sanierung für 1.000€ durchgeführt werden.
Wir haben also fixe Kosten: 200€(Abschreibung) + 1000€(Sanierung) = 1.200€ pro Jahr
und variable Kosten von 1.000€ pro 1 Millionen Liter
Werden jetzt 1 Millionen Liter verbraucht, müssen kosten von 2.200€ verteilt werden, macht 2.200€ pro 1 Millionen Liter
Werden dagegen 2 Millionen Liter verbraucht, so müssen 3.200€ verteilt werden, macht 1.600€ pro 1 Millionen Liter, also 600€ weniger für diesen Abschnitt der Strecke.
Die Zinsen werden wie die Abschreibung draufgerechnet - ebenfalls fix. In anderen Bereichen sieht es ähnlich aus. Ein größeres Volumen macht Investitionen in effizientere Anlagen möglich, die Mitarbeiterzahl dürfte nicht in gleicher Höhe zunehmen wie die Anzahl der Liter, usw.
Die variablen Kosten mögen sich teilweise in gleicher weise erhöhen wie der Ausstoß, eine überproportionale Erhöhung halte ich allerdings für unwahrscheinlich, damit werden die erhöhten Fixkosten pro Liter also nicht kompensiert.