@littleprof
entschuldigung über die wortwahl
ich lese deine beiträge ganz gerne, nur in diesem gebiet bin ich wohl etwas eigen
nicht für ungut
@Carlos-X
glaube an was du willst, dein freies recht
ob es sinn macht oder nicht,
von mir aus auch an den osterhasen
-_-~
aber wer macht die preise, der verbraucher oder der anbieter? woraus resultiert der wasserpreis denn? auf welchen grundlagen? weil ein verbraucher sagt, er will aber nur ein euro pro kubikmeter zahlen? vllt. solltest du ab und zu mal über deinen tellerrand blicken
hilft vllt in der zukunft,
wenn nicht, trotzdem viel glück
im gegensansatz zum stom ist wasser ein grundrecht in deutschland, aber was machst du wenn eine "panne" über 2 tage andauert? (beispiel neuanschluss einer kläranlage). dann fangen immer alle an zu schreien, genauso wenn bei ihnen das abwasser aus den leitungen zurückstaut und in die wohnung läuft.
alles verständlich, aber nicht selbstverständlich wie alle annehmen
@lukas2004
kannst du mir mal eine genaue quelle nennen? würde mich mal sehr interessieren
gerade bei den nur 3% genutzten wasserreserven, welche grundlagen für die berechnung liegen dort vor?
natürlich versucht man das trinkwasser so natürlich wie möglich zuliefern (münchen ist sehr gutes beispiel dafür, sehr viel glück die leute dort unten)
dennoch bleibt es fakt das viele städte und kommunen hygienisierungsmittel einsetzen müssen und dementsprechende probleme haben (vor allem mit der 2-tage zusicherung, die einzuhalten ist)
auch kann nicht beliebig viel wasser auch dem grund entnommen werden, das sonst ein abfall des grundwasserspiegels der fall ist oder in küstennähe salzwasser infiltriert.
zudem ist das wasser ca. 100-200 jahre alt, also vor der industrialisierung und dem beginn der großen verschmutzung
@OlliB
rohrschäden sind schwer zu entdecken, da alles unter der erde liegt, meist werden diese durch kamerafahrten entdeckt (abwasser, trinkwasser durchmesser ist zu klein, dort wirst es eher durch druckabfall und örtlicher feststellung durch schieberregelung festgestellt)
die probleme durch weniger (ab)wasser und die dadurch entstehenden ablagerungen sind nicht die gerüche, sondern die gase (die höhst aggresive gegen stoffe sein können und zudem explosive), zudem behindern zu den fluss und verursachen zusätzliche probleme
all diese probleme treten aber eher im bereich des hausanschlusses auf. bei weiterm verlauf der kanalisation ist dies kaum von bedeutung durch die zunehmenden wassermengen. und da die hausanschlüsse schon den mindestdurchmesser haben wird sich rein praktisch und technisch dort nichts ändern, wasserverbrauch hin oder her.
der meiste anteil erfolgt sowieso aus dem regenwasser, daher das mittlerweile gebräuchliche 2-kanal system mit abwasser und regenwasser (was auch noch nicht überall betrieben wird). was wir (wie schon erwähnt) in zukunft wohl noch weiter aufspalten werden.
@Palad
in trockenzeiten haben wir weniger problem in der trinkwasserversorgung, als in der aufrechterhaltung der abwasserentsorgung, der landwirtschaft und der wasserverkehrswege
all diese fakten kann man immer ignorieren, aber im zunehmenden maße und vor allem lokal sind sie relavant, die randbedingungen sind immer das interessanteste
entsorgung und versorgung sind aber prinzipel eigentlich verschiedene dinge die ich hier schon aus beruflichen gründen vermenge
tja, ansonsten werde ich wohl versuchen diesen thread zu vermeiden,
bekomme jedesmal kopfschmerzen
gruss
dokuja