Wasserverschmutzung, die verringert werden muss. Ansonsten wird der Aufwand, sauberes Trinkwasser zur Verfügung zu stellen, immer größer.
...Trinkwasser wird in Deutschland mit ziemlichem Aufwand aufbereitet ....
Ich habe bereits zwei Klärwerke persönlich gesehen und kann das bestätigen. Ich war erstaunt wie sauber das Wasser ist, was "hinten" wieder rauskommt.
Allerdings haben diese auch ihre Grenzen. Da sehe ich zwei Probleme
1. Regenwasser: Wenn es zu stark regnet, läuft zu viel Wasser in die Kanalisation und die Klärwerke können nicht mehr alle Stufen der Reinigung absolvieren. Das ist auch nicht so schlimm, weil der Niederschlag ja meist innerhalb einer kurzen Phase kommt und der Anteil an Schmutz und Schadstoffen dadurch gering ist. Außerdem bewirkt dies die bekannten Hochwasser, weil das Wasser der abregnenden Wolken und des schmelzenden Schnees aus den Bergen zu schnell in die Täler und Flüsse läuft.
Eine Abhilfe, wurde hier glaube ich schon erwähnt, ist das Trennen von Schmutz- und Regenwasser. Das passiert in einer Kreisen bereits. Ich verstehe aber nicht, warum man nicht bei jedem Hausbau oder Sanierung, wo Dacharbeiten oder Kanalisation im Spiel sind vorschreibt, dass das auf dem eigenen Grundstück ankommende Regenwasser auch auf dem eigenen Grundstück ins Grundwasser versickern muss. Dies ist z.B. bei dem Haus meiner Eltern in ihrem Neubaugebiet vorgeschrieben gewesen. Das ist gut. Allerdings gibt es in derselben Stadt Neubaugebiete, in denen das nicht so ist. Warum verstehe ich nicht.
2. Nicht gefilterte Stoffe: Es gibt immer mehr Stoffe, deren Filterung nicht im Verhältnis zum Aufwand stehen. Dazu gehören z.B. Hormone. Wie fatal das ist, sieht man z.B. an der Pille. Ich würde schätzen, dass 80% oder mehr der verhütenden Frauen die Pille nehmen. Auch zu Zeiten, in den sie keinen Partner haben und auch nicht wollen. Das Ergebnis ist, dass der Anteil der weiblichen Hormone im Grundwasser so stark angestiegen ist, dass die Produktion und Bewegungsschnelligkeit der Spermien nachweislich zurückgeht. Wenn es so weiter geht, ist irgendwann hoffentlich sehr weit in der Zukunft dann nur noch die künstliche Methode möglich.
Allen (Wunsch)Vätern wünsche ich immer eine ordentlich Portion voll 250 km/h Spermien unterm Kiel!
