Naja ... ich sehe da schon Potential für "Ängste", wenn ich mir den Beitrag von
littleprof durchlesen. Man muss das auch mal im Gesamtzusammenhang sehen und wie Politik & Medien im "Abendland" solche Ängste zu päppeln wissen.
Von gegenseitiger Toleranz sehe ich übrigens eher wenig, denn auch der "kleine Kurde" wacht nicht eines Morgens auf und will Kirchen anstecken. Wo ist da die Toleranz ggü. Andersgläubigen, die bei seiner Erziehung gelehrt wird?
Und natürlich hat es Einfluss (
völlig wertfrei) (wenn nicht auf uns, dann auf die heranwachsende Generation), wenn Muezzine von Minaretten zum Gebet rufen oder in den Schulen Islamunterricht abgehalten wird.
Genauso, wie es Einfluss hat, ob man auf dem Land aufwächst oder in einer Großstadt, ob mit Geschwistern oder ohne, ob als Veganer oder Allesesser, ob mit oder ohne Haustier.
Alles im Umfeld hat Einfluss auf die Entwicklung eines Menschen oder einer Gemeinschaft.
Genauso, wie es Einfluss in islamistisch geprägten Regionen der Erde haben würde, wenn man Kirchen bauen und Religionsunterricht an den Schulen abhalten würde (Ich muss gerade daran denken, wie tolerant man das
dort aufnehmen würde^^ und ich persönlich könnte Intoleranz sogar verstehen – dort, bei Menschen, die ihre Religion tatsächlich noch ernst nehmen).
Konradin schrieb:
Schon der Fokus auf Ausländer ist ein Schritt in die falsche Richtung. Entscheidend ist der Umstand, warum man benachteiligt wird (oder glaubt, benachteiligt zu sein).
[...] Dabei geht es aber nicht um Ausländer, sondern um Touristen oder konkreter ausgedrückt um Ferienwohnungen.
Hier geht es aber gerade nicht um Ferienwohnungen

. Und nirgendwo habe ich geschrieben, dass Deutsche sich be
nachteiligt fühlen

. Ich habe geschildert, wie ausländische Mitbürger be
vorteilt werden bzw. nicht "gemassregelt", wenn sie Grenzen überschreiten. Das ist dann schon ein Unterschied und das hat mit Intoleranz nichts zu tun.
Schade, dass du meine Frage nicht beantwortet hast, sondern ein völlig anderes Thema heranziehst um ... ja ... was eigentlich?
Fällt es dir so schwer, dich in die Lage eine unmittelbar Betroffenen hineinzuversetzen?
littleprof schrieb:
Genau hinsehen, was sich hinter dem Demonstranten verbirgt und nicht pauschal (ver)urteilen.
Immerhin ... es sind Menschen, die sich nicht von "Brot und Spiele" blenden lassen. Wohin das führt und ob es der richtige Weg ist ... ich weiss es nicht aber ich möchte auch nicht soweit gehen, sie pauschal zu verteufeln sondern bin da eher bei
littleprof:
littleprof schrieb:
Bei aller Wachsamkeit bezüglich möglicherweise neu erwachender / erstarkender brauner Gesinnungen meine ich andrerseits auch, dass unsere Demokratie stark genug sein dürfte, damit fertig zu werden, dass die "Mitläufer" der Pegida-Bewegung sehr wohl wissen, bis zu welchem Punkt sie dabei bleiben wollen und wann nicht mehr.