Es gibt keinen Gott... Diskussion 

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Carmen

deswegen darf ich abtreiben, sofern ein Gesetz es erlaubt, und ich darf eigentlich immer das tun was zu meiner Zeit normal oder innovativ ist. Hauptsache up to date!

Die Ethik und Moral ist besser ohne Gottes Gesetze.

Ist das so?
Hat der Mensch eine natürliche Ethik und Moral? Nennt man das Gewissen?

Hier sind auch Argumente von Seiten gern gesehen die rein religiöser Natur sind.

Manche lassen Busse bedrucken mit der Aufschrift : Es gibt... keinen Gott!

Ist das moderne Aufklärung?

Liebe Grüße
Carmen
 
Willstn damit lostreten?^^

Hier kommen jetzt jede Menge Atheisten und Gläubiee angerannt und vertreten ihre Meinung :D

Jo, ich glaube auch nicht an eine gottesähnliche Gestalt. Gibt einfach keine Beweise und die Kirche ist für mich das Allerletzte...Stichpunkt Abtreibung, Homosexuelle, Pädophile in den eigenen Reihen etc...

Ist einfach ein veraltetes Mittel ne große Menge von Menschen im Zaun zu halten, so von Wegen "Du tust jezt nur noch Gutes, gibst uns Kohle und bist brav sonst gehts ab ins Fege-Feuer!"

MfG
 
Beweis und Gott ist ein Widerspruch in sich.

Mit Gott wird komischerweiße von Atheisten immer ein Wesen asoziiert welches das Böse auf der Welt bekämpft und mit dem es kein Leid geben würde. ich bin zwar kein überzeugter Christ, aber selbst in der christlichen Kirche wird dies nicht behauptet. Nur Atheisten haben diese Meinung.
In der christlichen Kirche ist Gott zwar ein Allmächtiges und Gütiges Wesen, aber dashat nicht zur Folge, dass es kein Leid mehr geben würde.
Stichwort Theodizee Frage.

Eine andere weit verbreitete Meinung ist, dass Gott Materialistisch ist. Darum müsste man ihn auch beweisen können. Alle großen Religionen sind von dieser Meinung inzwischen abgekommen, da man, wie du richtig gesagt hast, ihn nicht beweißen kann. Es gibt aber dennoch Fragen auf dieser Welt die man anders nicht beantworten kann.
Da steckt sicher viel Wunschdenken dahinter, aber man muss auch bedenken, dass die Leute nicht wissen, dass es ihn gibt, sondern nur daran glauben

Ich persöhnlich denke über Gott aber anders, als gläubige Christen. Ich denke zwar, dass Gott uns geschaffen hat, jedoch nicht in unser Leben eingreift.

Und um nochmals auf den Einwand von swoen zurückzukommen: Gott hat uns geschaffen. Allerdings gab er uns einen freien Willen. Was wir damit machen, liegt in unserer Verantwortung.

Aber jetzt zurück zum Ausgangspost.
Ich denke du machst zwei Fehler bei deiner Denkweiße:
1. Du Setzt Gottes Gesetze mit christlichen gleich und
2. Ist und WAR die Bibel vor allendingen eine Buch mit moralischen Grundsätzen.

Diese Grundsätze wurden dem Menschen sicher nicht von einem alten Mann mit Bart diktiert sondern waren für die damalige christliche Bevölkerung Wertvorstellungen wie man sein Leben leben sollte.
Dabei hat die Bibel einen wichtigen Dienst geleistet. Die Humanismusfrage kommt z.B. aus der Bibel.
Aber ich betone nochmal, dass ich nicht denke, dass diese Wertvorstellungen göttlicher Natur sind.

Damit lautet meine Antwort: Ja, der Mensch hat eine natürliche Moral.
Laut Siegmund Freut kommt diese Moral aus dem Gewissen.
Freud unterscheidet drei "Instanzen" des menschlichen Bewusstseins. Bei ihm ist das Gewissen das "Über Ich", dass die beiden anderen Instanzen ("Ich", die bewusste Wahrnehmung und vor allem das "Es", unsere Triebe) zähmt.
Auch weil der Mensch ein rational denkendes Wesen ist, kann er Mitgefühl empfinden. Diese elementare Eigenschaft des Menschen ist mit sicherheit ein Grund dafür, dass der Mensch heute einen gesellschaftlichen, kulturellen und sozialen Punkt ereicht hat, der auf dieser Welt einzigartig ist und einzigartig bleiben wird.
"moralisch" richtig zu handeln macht die Menschen glücklich. Und aus irgendeinem Grund, sind wir die einzigen bekannten Wesen, die das so tun.
 
Hallo Sierb

ich bin höchst erstaunt! Ein wirklich guter Beitrag von Dir!

Liebe Grüße
Carmen
 
Sierb schrieb:
In der christlichen Kirche ist Gott zwar ein Allmächtiges und Gütiges Wesen, aber dashat nicht zur Folge, dass es kein Leid mehr geben würde.

So, und was steht in der Bibel? Du redest doch von dem christlichen Gott, dem Gott der Bibel?

Offenbarung 21,4: und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.


Sierb schrieb:
Ich denke zwar, dass Gott uns geschaffen hat, jedoch nicht in unser Leben eingreift.

Dann solltest du mal das alte Testament lesen und selbst im neuen Testament gibt es einige Ereignisse, bei denen Gott bzw. seine Helfer aktiv eingreifen.

Ein Beispiel:

Mathäus 2,12 Und Gott befahl ihnen im Traum, daß sie sich nicht sollten wieder zu Herodes lenken; und sie zogen durch einen anderen Weg wieder in ihr Land.

Sierb schrieb:
Dabei hat die Bibel einen wichtigen Dienst geleistet. Die Humanismusfrage kommt z.B. aus der Bibel.
Aber ich betone nochmal, dass ich nicht denke, dass diese Wertvorstellungen göttlicher Natur sind.

Okay, dann kann sich jeder einen eigenen Gott schaffen. Der eine gleubt an das fliegende Spaghettimonster, andere an das heilige Meerschweinchen.

Das kann man machen und man kann dann auch nicht widerlegt werden. Man passt es halt von Fall zu Fall an, wie man es braucht. Nur macht ein solcher Gottesglaube keinerlei Sinn.


Sierb schrieb:
Freud unterscheidet drei "Instanzen" des menschlichen Bewusstseins. Bei ihm ist das Gewissen das "Über Ich", dass die beiden anderen Instanzen ("Ich", die bewusste Wahrnehmung und vor allem das "Es", unsere Triebe) zähmt.

Und damit sind wir bei der Naturwissenschaft.

Die bewusste Wahrnehmung - ältester Teil unseres Gehirns sowie Gehirnstamm.

unsere Triebe - Kleinhirnwesen (Dort sitzen nämlich unsere "Instinkte", unsere automatisch ablaufenden PRogramme)

Über ich - ist eigentlich nichts anderes als unser Großhirn.


Dafür brauchen wir keinen Gott.
 
Hallo,

Also ich sehe das so, dass es am Anfang von Allem (also vorm Urknall und so) zumindest so etwas wie eine (nahezu) unendliche Energiequelle gegeben haben muss, damit Materie (und auch Antimaterie) entstehen konnte.
Hierbei gehe ich von der Urknalltheorie aus, worüber man wieder diskutieren könnte, aber ich denke nicht, dass dies der richtige Ort ist bzw. ich der richtige Diskussionspartner.
Diese Energiequelle könnte man nun als eine Art Gott interpretieren. Wenn man Gott so definieren würde, wäre ich mit der Theorie, dass es einen Gott gibt (bzw. eher gab), einverstanden.
Allerdings lehne ich (für mich) strikt die Kirche und andere Religionen, die eine Art Medium zu Gott sein wollen, ab. Außerdem glaube ich nicht, dass es soetwas wie einen Gott, der allmächtig, allwissend und so, ist, gibt, eher dass er einen Art höhere Lebensform ist, die wir niemals begreifen werden, aber die wie gesagt nicht "göttlich" ist.

MfG Schlaechter
 
Also vorn weg, ich glaube weniger an Gott, in keiner Form. Auch nicht an irgendeine übernatürliche Macht. Nur an Physik, Mathematik, Chemie, Biologie und an das was ich sehe.
Ich bin ein Atheist oder Heide oder was auch immer.
Die Frage nach einem Gott oder höherem Wesen hätte nur Sinn, wenn Gott oder das höhere Wesen etwas von uns will.
Wenn er oder es etwas von uns will, muss es sich offenbaren und zwar so, dass es keinen Zweifel gibt, so dass man nicht an ihn „glauben“ muss, sondern seine Existenz eine „Tatsache“ ist, also so eine Art wissenschaftlicher Beweis.
So hat sich Gott leider nicht offenbart, deshalb will er nichts von uns, und darum ist seine Existenz für mich nur eine hypothetische Frage ohne Konsequenz.
Freilich hätte ich nichts dagegen, wenn es Gott gäbe, ich würde mich riesig freuen. Aber wenn es ihn nicht gibt, freue ich mich natürlich genauso.
Dasselbe gilt auch für ein Weiterleben nach dem Tod. Als ich noch nicht lebte, war ich ja schon einmal tot. Die Milliarden von Jahren seit dem Entstehen des Weltalls, habe ich nicht miterlebt, also war ich tot und das war nicht schlimm. Und sollte es doch ein Weiterleben geben, na ja dann freue ich mich auch.
Gottlose (so wie ich einer) und Gottgläubige (so wie meine Lebensgefährtin) haben schlimmste Verbrechen begangen und begehen sie noch heute. Wenn sich beide nur an unsere Menschenrechte halten würden, könnten wir schon alle glücklich miteinander leben.
Der unendlich barmherzige Gott hat jedenfalls nicht die schlimmsten Naturkatastrophen verhindert!!! Wieder tausende unschuldige Tote in Haiti! Warum verhinderte er nicht die verheerenden Kriege?
Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Sturm ein Flugzeug zusammensetzt ist gleich NULL, weil der Zufall länger dauert als die Teile zum Durchrosten benötigen.
Die Wahrscheinlichkeit dass es Gott gibt ist wohl ebenso NULL, weil die Frage wer dann "Gott" (was immer das sein mag) geschaffen hat immer noch nicht geklärt ist. Die geheimnisvolle Frage lautet, wo kommt die Materie und die Energie für all das Existierende her?
Kommt das Leben ohne Gott aus? Ich meine ja, denn hier hatte die Natur Milliarden Jahre Zeit, um die paar Kohlenstoffverbindungen richtig anzuordnen nachdem die Planeten und die Vorraussetzung Atmosphäre, Licht und Wasser verhanden waren.
Aber ohne Planeten gäbe es garantiert kein Leben, also gilt primär die Frage wer hat das Universum geschaffen?
Wenn es Gott war, wirft sich gleich die nächste Frage auf, warum hat Gott nur auf unserem Planeten Leben geschaffen? Und die Frage wer dann wiederum Gott geschaffen hat, ist immer noch nicht geklärt.
Versteht mich bitte nicht falsch, ich habe nicht vor Gott und Götter zu widerlegen, nur rein menschliche und subjektive Pro-Indizien. Die ganze Indizienlage sagt mir, dass die Existenz von Göttern nicht mehr als ein kulturelles Phänomen und menschliches Wunschdenken ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo zusammen,
ich halte mich an eine Rede von Nikita Chrustschow in der er etwa so sagte:" Ich glaube,
das sich die Planeten um die Sonne drehen und das All unendlich ist.
Und Gott ein zum Volksbetrug erfundener Propanz ist".
Ich finde gut was Sierb geschrieben hat und finde auch gut was rudicb geschrieben hat.
 
Hi,

Was ist Gott für dich?
Wenn es Gott gäbe, würdest du dann nicht abtreiben? Wenn ja, dann impliziert das ja, dass du damit leben könntest und aufgrunddessen viele weiterfolgende Erfahrungen in Zukunft noch haben wirst usw.

Nachdem du weißt, dass du damit umgehen kannst, warum solltest du dann abtreiben? Um deine Fähigkeit als Mutter zu verneinen, oder negative Erfahrungen die du haben könntest in Zukunft, von denen du nicht weißt, dass du sie haben wirst, zu vermeiden? Dein Zweifel an Gott, ist kein Zweifel an Gott eigentlich, sondern ein Zweifel an dir selbst -> Wenn du richtig darüber nachdenkst (manche nennen es meditieren/verstehen uvm.) dann weißt du, dass es richtig/die Wahrheit ist.

Nun, willst du an dir zweifeln? Willst du deinem Zweifel an dir selbst gestatten, dich selbst zu bezweifeln, der du selbst bist? Das ist nicht verwirrend sondern eher in sich selbst hermetisch verschlossen. Wichtig ist nur deine Entscheidung über gut und schlecht.

Alles gute bringt gutes und alles schlechte bring schlechtes ... Das wissen wir doch alle, nicht wahr? Wofür entscheidest du dich?

Dafür was andere meinen richtig zu glauben in Bezug auf dich (alle), wovon du dann denkst es wäre richtig - siehst du hier, dass du unbewusst selbst entscheidest, zu glauben, die Meinung anderer wäre richtig/wichtig?

Wenn du das Prinzip hinter oder vor meinen Worten siehst, dann stellt sich deine Frage nicht einmal. Aber du hast sie gestellt! Du willst ein ja/nein.

Hier: JA, treibe ab! -> Aber wenn du abtreibst muss du alles ausbaden oder vielleicht nicht.
Hier: NEIN, treibe nicht ab! -> Aber wenn du es bekommst dann musst du alles ausbaden oder vielleicht nicht.

Wenn du dich für ein Ja entscheidest, dann denk doch mal an dein Leben nach der Entscheidung.
Wenn du dich für ein Nein entscheidest, dann denk doch mal an dein Leben nach der Entscheidung.
Das Leben läuft in Richtung LEBEN, sonst wärst du nicht und könntest deine Frage nicht stellen uvm. Du wirst dir bewusst, dass nur du das Messer in der Hand hast, entweder benutzt du es oder nicht UND DER ARZT ist die Verlängerung deiner Entscheidung, deiner Hand, deines Skallpells ...

Einen Mittelweg gibt es nicht, nicht schwanger werden geht nicht mehr ...
Du hast entschieden, du bist schwanger geworden. Was du wolltest nie schwanger werden? Er war es? Genau! Er war es aber nicht OHNE DICH! Er war es mit dir! Bzw. du warst es mit ihm! Drehe und wende, wende und drehe, so wie du es haben willst und so wie du es nicht haben willst, so wie du es haben willst ... Und wenn du dich entscheidest NICHTS zu tun, dann wird es geboren! -> Ist das etwa ein JA, OHNE dass du dich dazu entschieden hast?

Ich wünsche dir viel Spaß,
in liebe ... ICH
 
Es gibt keinen Gott, kann eine hilfreiche als auch gefährliche Überzeugung sein.

Menschen die sich damit schmücken, wollen das sie "mit beiden Beinen geerdet" sind, sie sind geradezu begeistert davon was die Menschheit erforscht hat. Es gibt aber sehr häufig die "Geerdeten" die mit beiden Beinen auf dem Boden der Tatsachen wandeln und dennoch an Gott glauben.

Der Glaube an die Wissenschaft führte viele Menschen in einer der schlimmsten Religionsgemeinschaften dieser Zeit.

Die ARD hat sich diesem Thema angenommen und es wohl erstmalig geschafft einen Fernsehfilm zu präsentieren der nicht durch Scientology an der Ausstrahlung gehindert wird... am 31. März wird es wohl so weit sein.

Hierzu eine kleine Info:

Operation Scientology

Von Martin U. Müller

Mit großem Geheimniskrämer-Tamtam hat die ARD das wahre Schicksal eines Aussteigers verfilmt. Das TV-Team fürchtete schon während des Drehs Ärger...

...Die Story lehnt sich an Rönns Leben an, die gesamte Mannschaft des federführenden Südwestdeutschen Rundfunks (SWR) ging mit seltener Heimlichtuerei zu Werke.
Auf den Schildern, Drehbüchern, selbst auf der Regieklappe - überall stand als Titel "Der Tote im Sund". Es war ein Tarnname, weil die Dreharbeiten für diesen ARD-Film absolut geheim gehalten werden sollten. Erst diese Woche wollen die Verantwortlichen an die Öffentlichkeit gehen: Am Dienstag möchten sie das fertig gedrehte Projekt präsentieren, das schließlich am 31. März unter dem Titel "Bis nichts mehr bleibt" gezeigt werden soll.

Zum ersten Mal wird es also einen Spielfilm geben, in dem es um Scientology geht. Glaubensterror als Abendunterhaltung. Ist die ARD mutiger geworden? Oder Scientology schlichtweg harmloser?

In den vergangenen Jahren hat das Erste immer wieder Filme über sensible gesellschaftliche Themen gesendet wie etwa Contergan. Nun hat man sich einer Organisation gewidmet, die für ihr rücksichtsloses Verhalten gegenüber Kritikern und Journalisten bekannt ist. Doch war die ARD-Paranoia im Vorfeld wirklich begründet?

Carl Bergengruen, Fernsehfilmchef des SWR, verteidigt die Geheimhaltung: "Scientology hat permanent versucht, auf unterschiedlichsten Wegen Details über das Projekt zu erfahren. Wir mussten befürchten, dass die Organisation alles tun würde, um mit juristischen Mitteln die Ausstrahlung des Films zu verhindern." Daher habe man "aus Sicherheitsgründen" das Projekt "so lange wie möglich unter Verschluss gehalten". Leise Anflüge von Verfolgungswahn erwischten das Team trotzdem schon beim Dreh.

Am Set erzählte man sich, eine Art Pressesprecher von Scientology sei gesichtet worden. Ein andermal fand ein Informant des Regisseurs Niki Stein den Kofferraum seines Autos aufgebrochen vor.

Erst dachte er sich nichts dabei, bis Steins Telefon klingelte und er sich an die Notizbücher im Kofferraum erinnerte. "Wir wissen, dass Sie einen Film über Scientology drehen", sagte die Stimme am Telefon und legte wieder auf....
Fernsehfilm: Operation Scientology - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur

Carmen
 
Solange das "Geheimnis" unseres Todes oder die Unendlichkeit des Weltalls, nicht zu klären sind, wird es für viele Menschen auch immer einen Gott geben.
Alles unerklärbare, für die begrenzte Inteligenz nicht fassbare, muß ja schließlich irgendwie erklärt werden :)
Ich behaupte mal: Wenn Tiere das Bewußtsein hätten, das sie irgendwann sterben müssen, hätten sie auch einen Gott
MfG
cujolino
 
Der nachfolgende Beitrag zeigt meine eigene religiöse Meinung. Sie soll niemandem gegenüber verletzend wirken. Alle Aussagen sind nicht als Fakten, sondern als Thesen zu betrachten.

Ich habe mich mit dieser Frage auch ziemlich stark und ausgeprägt auseinandergesetzt.
Ich glaube nicht an die Bibel, wie ich sie im Laden kaufen kann. Denn "Nobody's perfect" Es haben so viele Menschen am Aufschreiben der Bibel mitgearbeitet, dass ich nicht glaube, dass viele tausend Jahre alte Geschichten unverändert in unserer heutigen Welt existieren. Insofern muss man die Bibel als freie Interpretationsgrundlage nehmen. Ich orientiere mich (irgendwie selbstverständlich) an den Werten, die ich von meinen Eltern und meinem sozialen Umfeld bekommen habe. Diese besagen mir, dass ich mit der Bibel, die ja (im Neuen Testament) vor allem von Liebe spricht, nicht den Holocaust begründen sollte (obwohl das bei nur sehr Auslegung bestimmt auch möglich wäre)

In der Bibel findet man bestimmt alles irgendwo niedergeschrieben.
Es gibt einen höhreren Sinn (den ich "Gott" nenne), für den ich da bin. Ansonsten wäre mein Leben zwar nicht sinnlos, aber hätte weniger Inhalt. Ich würde mehr unter Druck stehen, da ich wüsste, ich habe nur dieses eine Leben und danach ist Schluss.

Der eigentliche Grund weshalb ich an etwas gottähnliches glaube ist, dass ich nicht wahrhaben möchte, dass nach meinem Ableben nichts mehr ist.

Ich hatte leider nicht die Muße mir alle Beiträge hier durchzulesen, es gibt also wahrscheinlich eine ungeheuer große Dopplung. Mein Text ist ein bisschen durcheinandergeraten.

Die Ethik und Moral ist besser ohne Gottes Gesetze.
@Carmen: Die Moral die wir hier in der westlichen Welt haben ist aus meiner Sicht identisch mit dem, was Gott uns am liebsten machen möchte. Ich glaube nicht an absolute Gesetze, die von Gott vorgesetzt wurden.
Gegen Abtreibung, Homosexualität, usw. habe ich auch nichts, das betrifft ja auch (fast) nur fundamentalisten.

Ich hoffe das war jetzt nicht allzu unverständlich.

lg

CoolerFreak
 
Der Glaube an die Wissenschaft führte viele Menschen in einer der schlimmsten Religionsgemeinschaften dieser Zeit.

Wieso, wird man dann Katholik oder Protestant? ;)


Ich glaube kaum, dass es eine andere Religionsgemeinschaft schafft, so viele Morde und Verbrechen zu begehen, wie die Christen. :rot:
 
Ich glaube kaum, dass es eine andere Religionsgemeinschaft schafft, so viele Morde und Verbrechen zu begehen, wie die Christen. :rot:
Da magst Du Recht haben. Es gibt aber so viele "Sekten", es gibt Scientology die viel Mist produzieren und andere Methoden als das Töten verwenden. Der Islam ist ja auch nicht dafür bekannt das sie nicht im Namen Allahs töten... gut das kann also nur die direkte Konkurrenz zu den Christen sein. Wodurch unterscheiden die sich dann?
Menschen handeln im Namen Gottes...das muß man sich erst mal auf der Zunge zergehen lassen...schmeckst Du was ich denk? :)

Liebe Grüße
Carmen
 
Vielleicht ist es hilfreich wenn man zuerst einmal das Thema aufspaltet...

Ich halte es nicht für zweckdienlich wenn hier immer wieder GOTT und Religion in EINEM Zusammenhang geführt werden.

Die meisten Religionen behaupten zwar Gott zu vertreten, oder ihn zu erkennen, oder zu wissen wer SIE / ES / ER ist... aber einen plausiblen Beweis treten die Vertreter dieser Religinen nicht an.

Und WENN es Gott in dem Verständnis der absoluten Überlegenheit (Allmacht) und Gerechtigkeit und Weisheit und Liebe gibt - dann ist es ziemlich sicher, dass die Gräueltaten vieler Religionen von Gott verabscheut werden. Und damit disqualifizieren sich diese Religionen auch als Gottes "Vertreter" oder Gottes Boten.

Also - reden wir über Gott oder über Religion ?
 
Wir reden über's ABTREIBEN!!!
Gott findest du sicher nicht in nem Forum. es fällt jedem leicht zu reden und zu vermuten ... vergesst es. Alle Bücher sind heute um sonst!

Ja? Ja! Im NETZ (in seiner Doppeldeutigkeit - für den der's schon verstehen DARF ;)!

Check dir alle Bücher über oder von (?) Gott, lies sie ... dann brauchst du gar keine fragen mehr stellen ... außerdu liebst Diskussionen und streitereien mit leuten die wissen dass es keinen oder einen gott gibt ...
 
Das Forum ist trotzdem dafür da, Meinungen und Standpunkte auszutauschen (in erste Linie natürlich Wissen).

Da kaum jemand alle Bücher über Gott (also nicht über Religion ) gelesen hat, dürfen wir hier weiter diskutieren. Oder bist du einer von denjenigen die meinen, alles zu wissen. Der Mensch kann nicht alles Wissen, umso spannender ist es Fragen zu stellen, Diskussionen zu führen und zu vermuten.

Einen schönen Guten Morgen nach Deutschland.
 
...Und damit disqualifizieren sich diese Religionen auch als Gottes "Vertreter" oder Gottes Boten.

Also - reden wir über Gott oder über Religion ?
Danke für diesen Hinweis! Genauso ist es.

Die Greueltaten dieser Welt wurden von Menschen gemacht die entweder einer Religion angehörten und gemäß ihrer Religionsgemeinschaften handelten oder von Menschen die an keinen Gott glaubten oder gegen ihre Glaubensgrundsätze verstießen.
Es ist also objektiv fest zu stellen das die falschen Glaubensgrundsätze und der "Nichtglaube an Gott" ein Merkmal der Täter war.
Es gab und gibt Religionen die es nicht erlauben die Natur zu schädigen, sie auszubeuten bis sie beschädigt ist und es gibt Religionen die es gebieten sogar dem Wurm das Leben zu erhalten. Gemessen an diesen Maßstäben, wäre die richtige Religion der Ausweg um Menschen, die gemäß ihrer Natur zerstören, umzuerziehen. Dabei gibt es Menschen die es trotz guten Willens der Religion zu entsprechen die sie sich aussuchten, es nicht schaffen einen Wurm am Leben zu erhalten oder gar "wertvollere" Leben zu schützen und zu erhalten.
Heiden/Atheisten und Menschen die an die falschen Religionen glauben sind die Täter.

Sollte man darüber nachdenken?

Lieb Grüße
Carmen
 
Es ist also objektiv fest zu stellen das die falschen Glaubensgrundsätze und der "Nichtglaube an Gott" ein Merkmal der Täter war.

Und da ist dein Trugschluss! ;)

Du stellst nicht objektiv fest, sondern völlig subjektiv (Allerdings merkst du es nicht).

Wer legt die Regeln und das Ziel fest?



Wer bestimmt, dass die Erhaltung eines jeden Wurms das Maß aller Dinge ist?

Ist es nicht komisch, dass die Natur Millionen von Jahren funktioniert hat, obwohl es töten gibt, obwohl es fressen und gefressen werden gibt?

Du begehst den Fehler, etwas so kompliziertes wie die Natur, durch einfachste Thesen erklären zu wollen.

Und es ist keineswegs der "Nichtglaube an Gott" ein Zeichen der Täter. Maßt du dir an, von allen Atheisten zu wissen, wie sie sich verhalten?


Und übrigens:

Um sich so zu verhalten, wie du es hier beschrieben hast, braucht man keinen Gott. Das ist die Entscheidung jedes Einzelnen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Lieber McKilroy...

Ich denke das mit dem Wurm war eine gute Metapher um die ethische Problematik zu veranschaulichen...

Und es ist absoluter Fakt (und damit auch objektiv) das die vorgenannten Täter entweder ihrer sog. religiösen Ziele pervertierten oder als "Nicht-an-Gott-glaubende" und jegliche Verantwortung einem höheren Wesen gegenüber ignorierend, ihre Gräueltaten planten und verübten.

Ich kann nicht verstehen, dass diese Tatsachen immer noch in Frage gestellt werden.
Und das ausgerechnet in Deutschland.

Und Übrigens:

Es wurde nicht behauptet, dass man einen Gott braucht, um sich so zu verhalten.

Das Problem ist nämlich die angebliche Entscheidungsfreiheit von der Du sprichst.
 
Ich glaube nicht an Gott... Ich hab auch kein Problem mit Leuten die an eine höhere Macht glauben. Ich hab nur damit ein Problem wenn leute an einen Gott glauben der aus einer Geld gierigen Kirche stammt.
Beste beispiel ist dafür schon die Bibel, deren Gott also der Christen Gott hat die Menschheit mehrmals vernichtet mit Fluten, Seuchen und allem was dazu gehört. Und wenn man anschließend mal deren Bibel durch ließt und nach guckt wie viele Lebewesen Das Böse (der Teufel) getötet hat kommt man genau auf 10 Lebewesen (Menschen und Tiere) und die sind alle in der Geschichte von Hiob gestorben sind. Da komm ich doch schon leicht ins Schwanken ob das Böse, böse ist und das Gute, gut.
Also mein Fazit man kann nicht an einen Gott einer Relegion glauben der Millionen von Leuten tötet obwohl wir laut den Vertretern Gottes und deren Büchern sein Meisterwerk sind.
 
der Millionen von Leuten tötet
Heißt das, du glaubst an die Echtheit der Bibel?

Ich würde die Bibel nicht zerkauen. Das ist müßig. Man kann es auch so zusammenfassen: Ich glaube an Gott. Da ich aber in die Bibel kein Vertrauen habe, sage ich, dass ich nur an eine höhere Macht glaube, da Sich der Gott des Christentums über die Bibel definiert. Und das trotz einer christlichen Erziehung.

lg

CoolerFreak
 
Da komm ich doch schon leicht ins Schwanken ob das Böse, böse ist und das Gute, gut.
Also mein Fazit man kann nicht an einen Gott einer Relegion glauben der Millionen von Leuten tötet obwohl wir laut den Vertretern Gottes und deren Büchern sein Meisterwerk sind.

Hervorragend. Absolut super argumentiert.



Alatah schrieb:
Und es ist absoluter Fakt (und damit auch objektiv) das die vorgenannten Täter entweder ihrer sog. religiösen Ziele pervertierten oder als "Nicht-an-Gott-glaubende" und jegliche Verantwortung einem höheren Wesen gegenüber ignorierend, ihre Gräueltaten planten und verübten.


Nein, das stimmt nicht!

Die drei "großen" Regligionen führen alle auf ein gemeinsamen Beginn zurück. Und in diesem Beginn haben die Leutz eben doch genau die religiösen Ziele verfolgt, die ihnen von ihrem Gott aufgegeben wurden. Und sie haben im Auftrag und mit Hilfe ihres Gottes gemordet ohne Ende!

Sie haben ihr "höheres Wesen" eben nicht ignoriert!


Ist das nun der Gott, an dessen Vorschriften man sich halten muss? Dann dürfen die Juden und die Moslems fröhlich weiter Andergläubigen morden und als Sklaven nehmen. Nur die Christen müssen ihre andere Wange hinhalten.



Und wenn du diesen Gott nicht meinst, dann gibt es kein höheres WEsen, welchem gegenüber wir Verantwortung haben. Dann können wir sowieso machen, was wir wollen, denn keiner weiß ja, was dieses "Wesen" will. Vielleicht will dieses Wesen ja, dass wir Schwächere auslöschen? Vielleicht will es ja sehen, wer sich durchsetzen kann?

Zeige mir doch mal ohne Zweifel nachweisbar, die Ziele, die wir anstreben sollen, weil ein höheres Wesen es so will.
 
Vielleicht will dieses Wesen ja, dass wir Schwächere auslöschen? Vielleicht will es ja sehen, wer sich durchsetzen kann?

So herum habe ich noch gar nicht gedacht. Das ist ein sehr interessanter Standpunkt (oder Frage)

Na auf jeden Fall hat mich diese Diskussion gerade sehr zum Nachdenken gebracht.

Die Kirche war zumindest früher immer auch ein Mittel dier Bevölkerung an die Gesetze zu binden. Wer etwas falsch gemacht hat, konnte die Aussicht haben, in die Hölle zu kommen.
Dass dann gemordet wurde (Kreuzzug) zeigt aus meiner Sicht, dass da einfach mal das Vertrauen der Menschen missbraucht wurde. Das hat auch aus meiner Sicht nicht nur etwas mit Religion, sondern auch mit Manipulation zu tun. Finde einen besseren Grund zu sterben, als "das ewige Leben" zu bekommen!

Wenn ich ehrlich bin, habe ich schon wieder komplett vergessen, was der erste Post war xD und wie die These ursprünglich glautet hat, über die wir hier diskutieren.

Ich würde als Nichtgläubiger nur einfach das Problem sehen, dass nach meinem Leben Schluss ist. Morgen habe ich einen Autounfall und dann *puff* - TOT. Zu schade, aber ineressieren tut das erstmal niemanden. Das ist eigentlich der eine Grund weshalb ich es einfach nicht wahrhaben möchte, dass es keinen Gott gibt. Ich fühle mich zwar nicht direkt berufen, aber irgendetwas in der Art schon. Also nicht so als große Aufgabe (oder am Ende sogar ein Anschlag, was ja das Lebensziel eines jeden fundamentalistischen Terroristen war) sondern mehr, dass ich einfach mehr bin als das Tier das ich esse usw.

Würde ich nicht an Gott glauben, würde ich aufhören Fleisch zu essen, mich extrem vorsichtig bewege, ich könnte ja sterben^^
Zusammenfassend kann man also sagen: Einzig und allein mein Ego lässt mich an Gott (oder eine höhere Macht) glauben.

Mich würde mal interessieren, wie das mit euch ist. Bisher wurde immer nur gesagt: "Die Christen", "Die Muslime", "Die Weltreligionen", "Die Ansichten", "Die ..."

Was habt ihr denn für Ansichten? Glaubt ihr daran, dass es eine höhere Macht gibt? Das ist ja schließlich auch eine der zentralen Fragen im Post.

EDIT: Habe gerade noch mal nachgeguckt. Steht so nicht im Starpost, aber egal. Interessiert mich trotzdem, was nicht nur "die anderen" denken, sondern was ihr denkt.

lg

CoolerFreak
 
Und sie haben im Auftrag und mit Hilfe ihres Gottes gemordet ohne Ende!

Sie haben ihr "höheres Wesen" eben nicht ignoriert!

Lieber Kilroy,

mir ist nicht ganz klar, was der bezug zu dieser Aussage sein soll.

Wie kommst Du darauf das Menschen im Auftrag Gottes bzw. mit seiner Hilfe morden ?

Und wenn die Drei von Dir benannten Hauptreligionen den gleichen Ursprung haben - wieso sollten die Einen anders gestellt sein als die Anderen?

Das Gebot von Jesus, nicht zu töten, betrifft alle Menschen. Es spielt keine Rolle welche Weltanschauung oder Religion sie haben.

Vom Standpunkt Gottes aus ist es mit Sicherheit egal, ob ein Mensch an IHN glaubt und seine Gesetze befolgt oder nicht.

ALLE Menschen haben die Freiheit erhalten Fehler zu machen - und sie werden dafür zur Rechenschaft gezogen werden. Nicht nur von anderen Menschen sondern von genau dem Gott an den sie nicht glauben.

Was würde es denn bedeuten, wenn diejenigen, die die Existenz Gottes negieren in Wirklichkeit dastehen wie kleine Kinder, die sich die Augen zuhalten und sagen :"Du siehst mich nicht - ich bin versteckt..." ?

Ich verstehe sehr gut WARUM viele nicht an Gott glauben. Und ich gebe all denen RECHT, die durch die Heuchelei von Religionsvertretern die Authentizität und Existenz Gottes infrage stellen...

Aber letztendlich ist das Ignorieren von Gott genauso falsch, als wenn ich eine Regierung - aufgrund der Taten der in ihrem Wirkungskreis lebenden Terroristen - als nicht existent bezeichne.
 
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