Drücke die
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Die dritte Taste [Gott hilf] fehlt auf atheistischen Tastaturen
Schätze er meint, weil es kein C und auch kein V auf der Tastatur gibt:
[Strg] + [Shift] + [c]
Aber wer weiß ^^
Zu dem eigentlich Thema zurück:
Ich schätze viele Menschen steigern sich so in ihren Glauben rein, dass sie psychologisch Schmerzen erzeugen, das funktioniert oder aber auch andersrum, nämlich ihre Schmerzen loswerden, weil sie daran Glauben, dass so ein Hände-Aufleg-Guru ihnen geholfen hat.
Ich glaube nicht, dass so ein Thread sinnvoll ist, ich selbst bin Atheist und habe mich so oft mit Religion und Religiösen konfrontiert, dass ich zu einer Einsicht gekommen bin, die mir die Motivation genommen hat über dieses Thema zu diskutieren, vielleicht leuchtet sie anderen hier im Forum auch ein.
Viele Atheisten dürften ein Problem damit haben, dass religiöse Menschen ihre Religion als richtig ansehen und ganz besonders damit, dass einem oft gesagt wird, dass man auch noch daran glauben wird, weil damit gesagt wird, dass der atheistische Glaube falsch ist. Ja wir Atheisten glauben, wir wissen nicht. Aber wir glauben nicht an etwas Übersinnliches, sondern wir glauben, dass die Zeit kommen wird, wo wir alles mit Logik erklären können. Wir beantworten unsere Fragen nicht, sondern wir warten auf eine Antwort.
Religion hingegen beantwortet Dinge, die noch nicht bekannt sind und sobald sie bekannt werden, sagt Religion, es wurde von Gott gemacht um unseren Glauben zu testen (Sorry den konnte ich mir nicht verkneifen, das ist ein Zitat, ich glaube aus dem Film Religulous).
Das hier ist der springende Punkt. Wenn wir das Wissen aller Menschen zusammennehmen und alle offnen Fragen, dann sind die ungläubigen auf dem Stand, dass es offene Fragen gibt. Religiöse Menschen glauben, dass sie auf dem Stand sind, dass die offenen Fragen der anderen beantwortet sind und stellen sich oft auf eine höhere Stufe.
Es geht aber auch garnicht anders, weil der Glaube dazu verpflichtet zu sagen, dass die nicht gläubigen falsch liegen. Man kann als Gläubiger nicht die Möglichkeit einbeziehen, dass ein anderer Glaube richtig ist, dann glaubt man nämlich nicht, sondern vermutet in Wirklichkeit nur.
Ein Atheist kann sagen, ok ich glaube nicht daran, an das Du glaubst, das schränkt ihn nicht ein, weil seine Fragen unbeantwortet sind.
Wenn ein Religiöser das gleiche tut, würde er die Antwort, die ihm gegeben wurde in Frage stellen und hätte somit keine Antwort mehr -> kein Glaube und gleiche Stufe wie der Atheist -> Wir wissen, dass wir es nicht wissen.
Ein bißchen Konfus das ganze, aber vielleicht steigt ja jemand durch ^^