Es gibt nur einen Schöpfer ( GOTT )

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Hallo lieber Muesli,

grade ist mir noch ein Zitat eingefallen:

Heinemann, Gustav:
"Wer auf andere mit dem Finger zeigt, deutet mit drei Fingern seiner Hand auf sich selbst." Irgendwie witzig, nicht?

Deine ABC Strecken Theorie hätte sich doch leicht und einleuchtend an Hand eines tatsächlichen Beispiels erklären lassen. :read:
Der Erkenntnisgewinn der Forschung in der Evolution schreitet von mal zu mal voran und verbessert sich dadurch. Was heute galt ist morgen event. anders:
Beispiel:
Heute gilt der Neanderthaler als Homo Sapiens.

Liebe Grüße
Carmen
 
@ASLAN: Ok, selbt wenn die Aussagen immer die gleichen sind, könntest du auf diese eingehen. Z.b. hat beatman (#2) indirekt gefragt, warum Gott sich nicht angezeigt. Du hast darauf geantwortet, dass es dann mit uns zu Ende sei. Aber klar beantwortet hast du das nicht, denn warum ist es dann zu Ende?

Und in diesem Punkt muss ich auch Konradin zustimmen!

Shadow
 
Wie immer bei mir ..... DRTL ;)

@ Carmen
da Du Fingerzeige und Korrekturen ja gut gemeinten, erst zwar verdeckten, dann immer deutlicher werdenden Hinweisen vorziehst...

Also,
lies Dir Deine weiter unten geposteten Zitate, bzw. auch den Kontext sowohl bzgl. der von Dir behaupteten Fakten als auch bzgl. diverser Widersprüche noch einmal genauer durch.

Es lag mir bisher sowie liegt mir auch jetzt fern, Dich der Lächerlichkeit Preis zugeben, insofern solltest Du aber auch schon bereit (gewesen) sein, selbst nach zu lesen und... Zu erkennen.
Deine Aufforderung im Post # 220 nehme ich hiermit also einmal ganz wörtlich...
Ja, und erst jetzt auch mit deutlichem Fingerzeig^^

Um es auch einmal mit einem von mir sehr geschätzten Zitat zu verdeutlichen:
"Manche Wahrheiten sollen nicht, manche brauchen nicht, manche müssen gesagt werden."
Wilhelm Busch

Auch der von Dir zitierte Werner Heisenberg, der sich unbestritten große Verdienste um die heutige Physik erworben hat, aber auch recht zweifelhafte Koalitionen sowohl mit dem NS-Regime als auch den Nachkriegsmachthabern eingegangen ist, sagt ja zurecht in Abwandlung eines ähnlichen klassischen Zitats folgendes:
"Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß."
Werner Heisenberg

Carmen #-BeitragNr. schrieb:
# 73
Ein Entstehungsprozess muß in großen Teilen logisch nachvollziehbar sein.
Hat die Natur sich selbst erschaffen so muß um so mehr alles erklärbar und beweisbar sein. Das ist das Merkmal der Enstehung ohne einen Gott. Findet man 1 Detail, das im Widerspruch zur Logik ist, so ist der Beweis erbracht, dass die Enstehung aus sich selbst nicht real sein kann.
+
Ich gehöre keiner Religion an und symphatisiere auch mit keiner.

# 87
Natürlich schließt die Evolution nicht die Existenz eines Gottes aus, er könnte ja auch der Initiator sein.

Ich kann es nicht glauben das es egal ist an welchen Gott man glaubt.

# 90
Gott ist wer die Macht über das entstehen von Leben und aller Dinge hat.
+
Dies zielt auf die Frage warum, wieso bin ich und alles um mich herum.
+
Die die sagen es gäbe keinen Gott, erklären unsere Existenz mit der Urknalltheorie und der Evolutiontheorie, weil dies GOTT überflüssig machen würde.

Wenn der Anfang ohne Gott geschah, dann gäbe es einen Ursprungsstoff ohne Raum und Zeit

Da es keinen Gott gibt, gibt es auch nichts das mit dem URSPRUNG interagieren kann um eine Reaktion auszulösen.

# 153
Beweis für die Nichtexistens? Nun ja, wenn es wissenschaftlich Bewiesen wäre, das zB.: die Urknall- Theorie und die Evolutions-Theorie alles entwickelte, dann wäre die Existenz Gottes mehr als fragwürdig. So gesehen...
kann Gott eine Erklärung für das Sein sein.

# 162
Warum greift Gott nicht ein, wenn es ihn gibt?
Das ist eine Frage die die richtige Religion beantworten könnte. Das hat aber nicht geklärt ob Gott, welcher auch immer, uns erschaffen hat.

# 170
Außerdem sind von meiner Seite Argumente gegen die Evolutionstheorie, am Beispiel der Giraffe genannt worden.
+
Im übrigem ergeife ich erst jetzt Partei, ich bin zu dem zwingenden Schluß gekommen das Gott der Schöpfer ist und das man keiner Religion zugehörig sein sollte. Das sind aber Themen die ich hier nicht diskutieren werde. Wenn mir jemand den wissenschaftlichen Weg aufzeigen könnte wäre ich überaus erleichtert!

# 175
Allein schon die Expansion des Alls ist ein stimmiger Beweis für einen Urknall.
+
Die imensen Widersprüche in der Evolutions Theorie sind, für mich, derart unglaubwürdig das es mich wundert.
Neutral gelesen sind jedoch einige Bibeltexte, nur durch eine höhere Macht erklärlich. Das ist aber hier nicht zu diskutieren, es gibt zu viele wahnsinnige Fanatiker!

# 186
Zu diesem Zeitpunkt gab es keine Naturgesetze. Es gab keine Schwerkraft, Gravitation weil es nichts gab das in Wechselwirkung stehen konnte. Es gab keine Zeit, weil es keine Zyklen gab. Es gab keine Bewegung. Ein Gesetz beschreibt die Eigenschaften. Es gab nur ein Gesetz. Ruhe!
+
Wäre nach dem Knall zufällig nur ein Element anders entstanden als es geschah, gäbe es andere Naturgesetze.
+
Leben wäre nicht mehr Möglich gewesen.
+
Wären die Anhäufungen von Masse anders verteilt worden gäbe es eventuell keinen Planeten der eine Schwerkraft hätte das Leben zulässt.
+
Die heutigen Naturgesetze entstanden nach dem oder mit dem 1. Auftreten der neu geschaffenen Elemente und Massen und Kräfte und Energien und Strahlungen ( Energie = Strahlung = elektromagnetische Welle, wie etwa Licht oder Funk usw.).

# 196
Du kritisierst als ob du die Physik erfunden hättest, leider hälst du dich dabei nicht an Fakten die Wissenschaftler als Basis für ihre Theorien nehmen.

# 214
zwangsläufig war der Zustand vor dem Big Bang ohne Raum, ohne Zeit und ohne jegliche "Naturgesetze" wie sie heute gültig sind. Es gab genau genommen kein Gesetz!
+
Der heutige Stand der Wissenschaft hat sich in diesem Punkt nicht verändert und er wird sich auch nicht verändern, was diesen Punkt angeht.

# 220
irgendwie scheinen euch Argumente zu fehlen, denn sonst würdet ihr mit Fakten argumentieren.
Glauben heißt nichts Wissen, heißt es doch. Wenn Ihr mal endlich konkret werden würdet, wäre es ein hilfreicher Beitrag zum Thema.

# 226
Der Erkenntnisgewinn der Forschung in der Evolution schreitet von mal zu mal voran und verbessert sich dadurch. Was heute galt ist morgen event. anders:
Beispiel:
Heute gilt der Neanderthaler als Homo Sapiens.

Um hier nur einmal die letzten Posts auf zu greifen:
Ob es nun die Widersprüche zwischen Post 214 + 226 sind, oder fehlerhafte Fakten in Post 186, die Widersprüche häufen sich und stehen zudem nicht immer in Kongruenz mit allgemein anerkannten Theorien, aber schau halt selbst.

Da Du übrigens trotz deutlichen Hinweises es immer noch nicht begriffen hast, dass eine "ABC Strecken Theorie" so nicht existiert,
lass es Dir an dieser Stelle noch einmal eindrücklich gesagt sein.
Es ist ein Sinnbild, welches hier am Beispiel von Strecken einen anderen Prozess möglichst simpel für Andere verdeutlichen sollte. Nothing more ;)

Mach etwas daraus :)

Um meine "Einstellung" - unbewiesen, aber doch immer wieder staunend -
zum Thema "Gibt es einen Schöpfer"
zumindest ein wenig auch zum Ausdruck zu bringen,
benutze ich einmal (aus momentaner Faulheit) eine mir ansonsten eher unsympatische Form des Zitierens ;)
Ich habe niemals die Existenz Gottes verneint. Ich glaube, dass die Entwicklungstheorie absolut versöhnlich ist mit dem Glauben an Gott. Die Unmöglichkeit des Beweisens und Begreifens, dass das großartige über alle Maßen herrliche Weltall ebenso wie der Mensch zufällig geworden ist, scheint mir das Hauptargument für die Existenz Gottes.
Charles Darwin

"Die wunderbare Einrichtung und Harmonie des Weltalls kann nur nach dem Plane eines allwissenden und allmächtigen Wesen zustande gekommen sein. Das ist und bleibt meine letzte und höchste Erkenntnis."
Sir Isaac Newton
Ohne allen Zweifel konnte diese Welt, so wie wir sie erfahren, mit all ihrer Vielfalt an Formen und Bewegungen, nur und aus nichts anderem entstehen als aus dem absoluten und freien Willen Gottes, der über alles herrscht und regiert.
Sir Isaac Newton

"Jedem tiefen Naturforscher muss eine Art religiösen Gefühls nahe liegen, weil er sich nicht vorstellen mag, dass die ungemein feinen Zusammenhänge, die er erschaut von ihm zum ersten Mal gedacht werden. Im unbegreiflichen Weltall offenbart sich eine grenzenlos überlegene Vernunft. Die gängige Vorstellung ich sei ein Atheist, beruht auf einem großen Irrtum. Wer dies aus meinen wissenschaftlichen Theorien herausliest, hat diese kaum begriffen."
Albert Einstein

"Und so sage ich Ihnen nach meinen Erforschungen des Atoms dieses: Es gibt keine Materie an sich! Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Atoms zusammenhält. Da es im ganzen Weltall aber weder eine intelligente noch eine ewige Kraft gibt, so müssen wir hinter dieser Kraft einen bewussten intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie.
Nicht die sichtbare aber vergängliche Materie ist das Reale, Wahre, Wirkliche, sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre. Da es aber Geist an sich nicht geben kann und jeder Geist einem Wesen zugehört, so müssen wir zwingend Geistwesen annehmen. Da aber auch Geistwesen nicht aus sich selbst sein können, sondern geschaffen worden sein müssen, so scheue ich mich nicht diesen geheimnisvollen Schöpfer so zu nennen, wie ihn alle alten Kulturvölker der Erde früherer Jahrtausende genannt haben: Gott!"
Max Planck
Religion und Naturwissenschaft - sie schließen sich nicht aus, wie manche heutzutage glauben oder fürchten, sondern sie ergänzen und bedingen einander. Wohl den unmittelbarsten Beweis für die Verträglichkeit von Religion und Naturwissenschaft auch bei gründlich-kritischer Betrachtung bildet die historische Tatsache, daß gerade die größten Naturforscher aller Zeiten, Männer wie Kepler, Newton, Leibniz von tiefer Religiosität durchdrungen
waren.
Max Planck
Es ist der stetig fortgesetzte, nie erlahmende Kampf gegen Skeptizismus und Dogmatismus, gegen Unglaube und gegen Aberglaube, den Religion und Naturwissenschaft gemeinsam führen, und das richtungsweisende Losungswort in diesem Kampf lautet von jeher und in alle Zukunft: Hin zu Gott!
Max Planck

Ach ja, mir durchaus bewußt das Hochmut eines der Grundübel nicht nur jeder Diskussion ist,
hier noch ein Bonmot.
"Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand.
Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe."
Descartes

lg
muesli
 
So so Aslan... Wieder neue Links... Tjoa... Durchgefallen... Keine Antworten auf meine Frage... Tststs...

@ Spanky ham
Ich glaube darauf hatte ich in meiner 1. Antwort hingewiesen... Terror (Buch-Seite der angepriesenen 1. Seite) etc. Demzufolge dir zustimm.

@Carmen sehr interessant... Ich werd mal meinen Freund Prof. Dr. Lesch danach fragen, wie das war mit dem Urknall... (und ich meine jetzt nicht die TV-Sendungen)

@Koradin
Stümmt... Dein blauen Satz meine ich... Aslan hats nix gebracht :D

greetings *hust* beatman (krank)
 
Dann mal gute Besserung, beatman (auch wenn's eigentlich off-topic ist, aber soviel Respekt muß sein)

Gruß Konradin
 
for all @

gut nun ist das Thema wirklich beendet hier, es gibt einfach sehr viele Naive Menschen auf dieser Welt
die Blind sind, aber selber Schuld.
Mir ist klar geworden, sie wollen nicht nach der Wahrheit suchen und es nicht akzeptieren
dass es einen Schöpfer gibt. Mir aber egal, jeder für sich und jeder stirbt alleine.
Ansonsten noch ein schönen Tag und Nacht an alle Menschen auf der Welt.
Schaltet die Vorurteile mal alle AUS, das ist ein Tipp. Dann kann man auch besser denken.

-- ENDE --


:thx: ASLAN
 
@ASLAN: Du hast dich doch nicht wirklich darum bemüht, eine Diskussion in Gang zu setzen. Schön, daß du endlich eingesehen hast, daß hier für dich das Ende der Missions-Fahnenstange erreicht ist.

Daß sich daraus dennoch eine stellenweise recht interessante Diskussion entwickelt hat ist allerdings nicht dein Verdienst.

@Mods: ich bitte darum, diesen Thread nicht zu schließen, da es für diese Diskussion nicht maßgeblich ist, ob sich der Threadstarter daran beteiligt, oder nicht. Falls natürlich in absehbarer Zeit keine weiteren Posts kommen, dann ist das Interesse doch etwas verflacht. Aber ich würde lieber noch etwas abwarten.
 
@Carmen sehr interessant... Ich werd mal meinen Freund Prof. Dr. Lesch danach fragen, wie das war mit dem Urknall... (und ich meine jetzt nicht die TV-Sendungen)

Hallo,
ja wenn schon aus is, dann krieg ich ja nicht zu hören... Das wäre nicht so gut!
Bitte weiter machen!

Liebe Grüße
Carmen :hot:
 
@ASLAN

schon mal überlegt, dass es sich dabei nur um deine Wahrheit handelt? Ich jedenfalls kann sehr gut denken, auch ohne eine (deine) fragwürdige Wahrheit in den Kopf gehämmert zu bekommen.


Zeitgeist
 
ASLAN schrieb:
gut nun ist das Thema wirklich beendet hier, es gibt einfach sehr viele Naive Menschen auf dieser Welt


Nein, das Thema ist nur für dich beendet. Weil du einfach überhaupt nicht diskutieren wolltest, sondern einfach nur erwartet hast, dass alle auf die Knie fallen und dir Recht geben. Ist wohl nicht in deinem Sinne gelaufen, die Diskussion. ;)




Zum Thema:

Mit dem Glauben gibt es doch eigentliche 2 Probleme:

Problem 1) Die Schriften, auf die der Glauben sich gründet, geben teilweise Dinge wieder, die von den Wissenschaften als falsch erwiesen wurden. Damti ergibt sich das Problem, dass nachweisbar Schriften, die für sich in Anspruch nehmen, unfehlbar zu sein, Fehler enthalten.

Problem 2) Die Schriften und der darauf beruhende Glaube ist in sich nicht schlüssig. Es treten Widersprüche auf, die sich nicht auflösen lassen. Das Verhalten des beschriebenen Gott ist von Willkür geprägt, was seinem eigenen Anspruch nicht gerecht wird.
 
Hi,

@McKilroy - Problem 1: Es gibt allerdings auch Dinge, sowohl im Koran als auch in der Bibel, die von den Wissenschaftlern als korrekt erwiesen wurden.

McKilroy schrieb:
Das Verhalten des beschriebenen Gott ist von Willkür geprägt, was seinem eigenen Anspruch nicht gerecht wird.

Was meinst du damit? Was hat eine willkürliche Handlung mit dem Anspruch des Gottes zu tun?

Shadow
 
Nein, es ist kein Problem, dass es Dinge gibt, die in der Bibel oder im Koran stehen, die wissenschaftlich gesehen in Ordnung sind. Das Gegenteil wäre erstaunlich. Die Leute, die diese Schriften verfasst haben, waren ja keine Volltrottel. Natürlich hatten sie gewisse Kenntnisse und es wurden die wissenschaftlichen Erkenntnisse jener Zeiten mit verarbeitet.

Jedoch darf eine Schrift, die an sich den Anspruch stellt, unfehlbar (da Gottes Wort) zu sein, k e i n e Fehler enthalten.


Zum zweiten Punkt:

Gott (der Bibel und des Korans) nimmt für sich in Anspruch unfehlbar und gerecht zu sein. Gott hat den Menschen Regeln und Gesetze gegeben. Dann ist es unmöglich, dass derselbe Gott gegen diese Regeln verstößt. Es ist unmöglich, dass Gott einerseits Menschen für Ihre Fehler extrem hart bestraft, bis hin zum Tod und andererseits Menschen die die gleichen Fehler oder sagar schlimmere Fehler gegangen haben, ungeschoren davon kommen lässt.
 
Mit dem Glauben gibt es doch eigentliche 2 Probleme:

Problem 1) Die Schriften, auf die der Glauben sich gründet, geben teilweise Dinge wieder, die von den Wissenschaften als falsch erwiesen wurden. Damti ergibt sich das Problem, dass nachweisbar Schriften, die für sich in Anspruch nehmen, unfehlbar zu sein, Fehler enthalten.

Problem 2) Die Schriften und der darauf beruhende Glaube ist in sich nicht schlüssig. Es treten Widersprüche auf, die sich nicht auflösen lassen. Das Verhalten des beschriebenen Gott ist von Willkür geprägt, was seinem eigenen Anspruch nicht gerecht wird.

Hallo,
diese Gedankengänge kann ich gut nachvollziehen. Jedoch solltest Du konkreter werden. Vieles liegt in der Interpretation der jeweiligen Religion begraben.
Ein Hinweis, für Gottes Schrift, könnte sein, das in der Schrift etwas steht, das ein Mensch nicht wissen konnte.
Da macht in der Bibel ein Satzteil den Anfang: Da ist einer der über dem Kreis der Erde wohnt..." (Jesaja 40:22) Die Formulierung Kreis der Erde (oder Erdenrund in anderen Übersetzungen) übersetzt das hebräische Wort "Chug" das durchaus auch eine Kugel bezeichnen kann.
Dachte man damals nicht das die Erde Flach ist und somit eine Kuppel passender gewesen wäre?
Oder das was mit Israel geschah und noch geschieht... ist schon beeindruckend genau hinterlegt gewesen, in der Bibel.
Oder schon mal überlegt was geschehen muß damit sich Nationen darauf einigen ein Zeichen zu setzen in dem sie die Zeitrechnung neu beginnen. Nach Christi Geburt.
Liebe Grüße
Carmen
 
Es gibt allerdings auch Dinge, sowohl im Koran als auch in der Bibel, die von den Wissenschaftlern als korrekt erwiesen wurden.

Das Problem ist meiner bescheidenen Meinung nach, das die Glaubwürdigkeit der durchaus korrekten Dinge stark an den als Wahr angepriesenen, sich letztendlich aber als falsch herausgestellten, Dingen leidet.

und @ aslan: nach allem was ich hier gelesen habe, traust du dich noch die hier, im gegensatz zu dir, durchaus größtenteils vernünftig argumentierenden Leute als Naiv zu bezeichnen? :rot:
 
Hi,

@McKilroy: Ich meinte: "zu deinem Problem Nr.1", nicht, dass das ein Problem ist.

McKilroy schrieb:
Natürlich hatten sie gewisse Kenntnisse und es wurden die wissenschaftlichen Erkenntnisse jener Zeiten mit verarbeitet.

Naja, wann wurden denn diese Bücher geschrieben? Mit wissenschaftlich erwiesen meine ich nicht, dass sich ein paar Leute hingesetzt haben und, das was man zu der Zeit wusste, aufgeschrieben haben.

Es wurde erwiesen, dass einige Fakten in der Bibel oder im Koran zu der Zeit noch nicht gewusst werden konnten und diese dann "eingetreten" sind.

Zu deinem zweiten Punkt:

Die meisten Religionen, die besagen, dass es einen unfehlbaren Gott gibt, sagen auch, dass die Menschen die in "diesem" Leben nicht bestraft wurden im Jenseits zur Rechenschaft gezogen werden. Diese Schmerzen in diesem Leben sollen vlt. zum Nachdenken anregen, ob man richtig im Leben liegt.

Man kann da nicht das eine mit dem anderen vermischen!

Shadow

edit:
baum42 schrieb:
traust du dich noch die hier, im gegensatz zu dir, durchaus größtenteils vernünftig argumentierenden Leute als Naiv zu bezeichnen?

Seiner Meinung nach ist diese Argumentation warsch. nicht vernünftig. Er akzeptiert nur seine Meinung als korrekt aber argumentieren kann er scheinbar nicht. (das soll keine neg. kritik sein, sondern finde ich es eher schade)
 
huhu!
hab die letzten 10 Seiten bisschen überflogen.
muss einfach meinen senf dazu geben.
mir ist beim durchlesen, vorallem bei der "gottesfrage", die ringparabel aus "nathan der weise" von G.E. Lessing eingefallen, der das ganze meiner Meinung nach ziemlich auf den Punkt bringt.
Wem es nicht bekannt ist, das ist die Meinung von wikipedia dazu:
Nathan der Weise – Wikipedia
und bei google findet man sie schnell mal zum nachlesen.


hmm es trifft auch irgendwie auf meinen glauben zu. im grunde ist es doch völlig egal, ob ich jetzt an buddah, jesus/gott, jahwe odin oder sonst wen glaube. solange ich die menschlichgkeit achte, die anderen tolleriere und sie damit nicht einschränke.
jeder mensch ist anders, verschieden, und auf jeden wirkt ein "glaube" anders.
Meiner Meinung nach sollte man ja nicht an die "Religion" glauben, sondern an das Lebendige*, dass da hinter steht.

* ich sage jetzt extra nicht an "den Gott" der da hintersteht. Mit "das Lebendige" meine ich Jesus, Buddah... oder all die anderen Gottesnamen.

Ich hoffe, ich habe es richtig ´rüber gebracht.

Liebe Grüße,
Lanularissa
 
Zwei Dinge beschäftigen mich in diesem Zusammenhang ungemein.

1. Warum gibt es, außer in den Bibeltexten, keinerlei Erwähnung des Wirkens eines Gottes, ebenso über das Leben eines Mannes namens Jesus, in historischen Texten aus dieser Zeit? War denn das Wirken von Wundern, oder die Auferstehung von den Toten, damals so normal, dass es nicht erwähnenswert war?

2. Warum hat Gott seine zehn Gebote auf so etwas vergängliches, wie schnöde Steinplatten, hinterlassen? Als "Allwissender" hätte er doch wissen müssen, das diese verloren gehen. Hätte er seine Gebote nicht besser in etwas unvergängliches, wie z.B. einer Felswand, klöppeln lassen, oder sie, durch einen Fingerschnipp, dort verewigt (schließlich sagt man ihm ja eine gewisse Allmacht nach)??
 
@Freidenker: Es gibt etliche alte Texte, welche auch über das Wirken eines Gottes und das Leben Jesu berichten, ich denke da z.B. an die in Qumram gefundenen Rollen und ähnliches. Nicht alle dieser Schriften sind 'biblisch', es gibt eine weite Spanne von Texten von den verschiedenen Thomas-Evangelien hin bis zur Kriegsrolle.

Die Kirche hat schon recht früh damit angefangen, ihnen nicht genehme Texte verschwinden zu lassen und selbst das, was übrig blieb, wurde durch den Kanon reglementiert. Aber nicht nur die Kirche ließ etwas verschwinden, ihre Gegner taten es schließlich auch. Und so ist klar, daß vieles im Laufe zweier Jahrtausende entweder 'verschollen' oder gar nicht erst aufgetaucht ist. Ein Großteil des aufgezeichneten Wissens des Altertums scheint ohnehin mit dem Brand der Bibliothek von Alexandria verloren gegangen zu sein.

Das Erwähnen von Wundern war etwas so Selbstverständliches, daß selbst unsere beliebten Märchen noch voll davon sind. An Religion muß man dabei allerdings keinesfalls zwangsläufig denken (vielleicht eher Kompensation?).

Die zehn Gebote haben laut Jesus doch längst ihre Schuldigkeit getan. Er kam nicht, um den alten Bund zu bestätigen, sondern um einen neuen zu schaffen und stellte z.B. die Nächstenliebe über die zehn Gebote.

@Lanularissa: Schön, daß du die Ringparabel ins Spiel gebracht hast. Vielen Dank dafür.

Gruß Konradin
 
Problem 1) Die Schriften, auf die der Glauben sich gründet, geben teilweise Dinge wieder, die von den Wissenschaften als falsch erwiesen wurden. Damti ergibt sich das Problem, dass nachweisbar Schriften, die für sich in Anspruch nehmen, unfehlbar zu sein, Fehler enthalten.

Problem 2) Die Schriften und der darauf beruhende Glaube ist in sich nicht schlüssig. Es treten Widersprüche auf, die sich nicht auflösen lassen. Das Verhalten des beschriebenen Gott ist von Willkür geprägt, was seinem eigenen Anspruch nicht gerecht wird.
@ Kilroy
Das Du Dich jetzt doch quasi als Schriftgläubiger outest ... :D
Bzgl. des Korans hast Du m.M. ja schon tw. recht,
aber bzgl. der 10 Gebote sehe ich z.B. keine Fehler oder temporäre Strafandrohungen ein gemeißelt.

Wie schon mal anderweitig angedeutet...
Wer weiss schon, was so im Stile der stillen Post oder durch Verhunzungen und/oder Weglassungen in den Schriften im Laufe der Zeit so alles dazu gemogelt wurde :D
Vom Papst...habe ich auch nirgendwo dazu konkretes gelesen...
Trotzdem gibbet ihn...und auch noch mit dem Anspruch: No bugs guaranteed ;)

Klar könnte man sich jetzt fragen, warum korrigiert Gott das nicht...
Aber so etwas frage ich mich hier onboard auch dauernd :D
Zudem...vmtl. moderiert Gott mit wesentlich mehr Geduld.
Es heißt da ja recht unmissverständlich:
Abgerechnet wird erst am Schluss...
Also erst beim... Game over ;)

@ Freidenker
1. Jesus wird (angeblich) schon auch in anderen Schriften erwähnt, allerdings fällt die Verifizierung und Zuordnung bisweilen nicht leicht
Das Wirken von Wundern war damals wie heute bestimmt nicht alltäglich, anderererseits auf Grund mangelnden Wissens bestimmt verbreiteter als jetzt.

2. Tja, gute Frage
Bergwände wären aber damals auch nicht das Wahre gewesen...heisst es nicht u.a. auch, "wenn alles zu Staub zerfallen ist"
Außerdem vergisst Du das Problem der Mobilität :D
Das Volk Moses war damals "on the run" ...
Felswände hätte man dann ja erstmal abklöppeln müssen, um sich die Gebote später in Ruhe selbst erstmal ein zumeißeln ;)

mfg
muesli
 
@Konradin
Kannst Du Quellen für deine Aussage nennen? Die Quamran-Rollen jedenfalls sind größtenteils Abschriften der Jesaja-Texte aus dem 1. oder 2. Jahrhundert v. Chr. und können somit nicht als Existenzbeweis eines Jesus herhalten.

@müsli
Die Felswand war ja auch nur sinnbildlich gemeint. Er hätte seine Gebote auch z.B. an den Himmel schreiben können.
 
@Freidenker: Bei den Schriften bezog ich mich gar nicht so sehr auf Jesus, als auf Gott, um den es in vielen Texten geht. Natürlich ist auch dies kein Beweis. Um Jesus, sogar ausschließlich um ihn und sein Wirken, geht es im Thomas-Evangelium (von welchem es übrigens unterschiedliche Versionen gibt). Wenn ich etwas mehr Zeit übrig habe, dann schau ich mal, was ich in dieser Hinsicht alles als pdf herumfliegen habe und lade es bei GMX hoch.

Wie gesagt, es gibt eine ganze Menge unterschiedlichster Quellen, von denen einige brauchbar sind, andere allerdings weniger. Inwieweit diese für eine Diskussion, ob es (nur) einen Schöpfer gibt/geben kann, tauglich sind, sei einmal dahingestellt.

Gruß Konradin
 
Hallo Konradin,

nein, ich meine weder irgendwelche Evangelien, noch Texte, die 100, 200, oder noch mehr, Jahre später verfasst wurden. Ich meine ganz konkret Schriften zeitgenössischen Ursprungs, von denen eine ganze Reihe erhalten sind. In keiner dieser Schriften wird das Wirken eines Gottes, bzw. wird ein Mann namens Jesus, erwähnt. Es gab zu jener Zeit bereits eine Menge Schriftgelehrter in und um Ägypten, aber niemand hat etwas aufgezeichnet. Alle Texte der Bibel, sowie der Evangelien usw. sind erst sehr viel später entstanden.
 
@Freidenker: Na, so viel später sind die Evangelien aber auch nicht entstanden, allen voraus das Thomas-Evangelium, es waren durchaus Zeitgenossen, die anschließend darüber geschrieben haben.

Selbst in der schon zitierten Jesaja-Rolle sind durchaus Hinweise auf einen zukünftigen Jesus vorhanden. Inwieweit man diesen Hinweisen Glauben schenken darf, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Sicher ist jedoch das Alter der Rolle.

Andererseits sind viele alte Texte in einem Stil verfasst, der reichlich Spielraum für Interpretationen zulässt und vielen ist nicht klar, daß der Interpretationsspielraum damals ein anderer war als heute. Die Menschen damals hatten den heutigen Bildungsstand nicht, interpretierten anders und die Texte sind wahrscheinlich nicht gerade ausschließlich für unsere Generation geschrieben worden.

Gruß Konradin
 
Gruß an "Koradin"...;

ich als Atheist und Verschwörungstheoretiker ;) glaube nicht an etwas, das man Gott nennt. Jeder Glaube sucht sich jemanden, der für alles "verantwortlich" sein soll. Verschiedene Glaubenskulte nutzten mehrere Götter, so daß man für entsprechende "Unglücke" wie auch "Glücksfälle" gleich jemanden hatte, den man für entsprechenden verantwortlich machen konnte.

Mit dem Glauben ließ sich Geld verdienen und je mehr die Menschheit zur Auswegslosigkeit hin tendierte, um so mehr "Prediger" füllten die Podest und redeten sich etwas von der Kanzel, was sie selbst nicht glaubten. Aber es war ertragsreich und "kontrollieren" konnte es eh keiner.

All den Gelehrten, die Bücher schrieben, u.a. auch die Bibel, waren die Kräfte verschiedener pflanzlicher Erzeugnisse bekannt und einen klaren Kopf hatte da wohl niemand mehr. Also überlassen wir jedem selbst, was er für Gott hält.

Die Frage, die sich stellt, muß lauten: Was assoiziert man also mit Gott?
Da wir bisher nicht in der Lage sind, die Entstehungsgeschichte der Menscheit und allen anderen Lebensformen zu erklären und warum es gerade hier auf der Erde entstanden sein soll, wird sich die Frage nach EINEM Gott nie klären.

Da ich für mein handeln verantwortlich bin, bin ich mein eigener Gott und niemand kann das in Frage stellen. Amüsant finde ich die Äußerung unserer Pfarrer, Priester und wie sie sich selbst nennen: Und Gott sprach...!

Gott wird personifiziert, aber solange sich der Kerl nicht bei mir vorstellt, übernehme ich für mich seine Rolle :)
 
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