Es gibt nur einen Schöpfer ( GOTT ) - Fortsetzung Diskussion 

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Eigentlich sollte mal jemand eine neue monotheistische Religion entwerfern nach Vorgaben, die in sich einigermaßen stimmig sein sollten, aber andererseits reichtlich abstrus sein sollten, um etwas frischen Wind in die heutige Theologieszene zu bringen. Selbstverständlich dürfte nur derjenige seine geistlichen Ergüssen folgen dürfen, welcher sich sklavisch an die Anordnungen des Herrn und Meisters hält. Alles andere wäre schließlich keine saubere Exegese. Und wehe, der Kontext wäre nicht im vorgegebenen (=dogmatischen) Sinne stimmig, dann wäre es gar Ketzerei.


Aber vielleicht liegt das ja auch nur am dialektischen Verhältnis vom Herrn zum Meister oder auch umgekehrt.

Gruß Konradin
 
Irgendwie ist bei einigen noch nicht angekommen was "glauben" heißt.

Glauben ist eine Entscheidung ohne vollständiges Wissen. Was man glaubt das gelobt man.

Man kann nichts Bewiesenes glauben, daher ist die Gottesbeweisdiskussion witzlos.

Einfaches Beispiel:
Ich kann nur zu einem Verleumdeten "Ich glaube Dir" sagen solange ich nicht von der Wahrheit seiner Geschichte weiß. Ansonsten glaube ich ihm nicht, ich weiß. Dann ist es keine Entscheidung mehr.


Glauben ist immer eine bewußte Entscheidung, auch ein Werturteil.

Und die Entscheidung an für einen Gottesglauben ist eine Entscheidung für ein Menschenbild und eben auch ein Weltbild.

Das war der Punkt wo Hegel aufgesetzt hat mit:

""Daraus aber, daß der Mensch als das Höchste gesetzt ist, folgt, daß er keine Achtung vor sich selber hat, denn erst mit dem Bewußtsein eines höheren Wesens erlangt der Mensch einen Standpunkt, der ihm eine wahre Achtung gewährt."

Daher gehen diese Beweisforderungen am Thema vorbei.
 
Daher gehen diese Beweisforderungen am Thema vorbei.

Das sehe ich etwas anders, Miraculix.

Entscheidend ist doch, inwieweit man sich genötig sieht, mit scheinbaren Beweisen herunzuhantieren, um einen Gott beweisen oder auch wiederlegen zu können. Sicher berührt dies die Glaubwürdigkeit der Existenz oder auch Nichtexistenz eines Gottes nicht. Dafür aber belegt es die Ernsthaftigkeit, mit welcher jemand gewillt ist, anderen seine diesbezügliche Meinung als die quasi allein seligmachende durch die Macht des scheinbaren Beweises wie mit einem Stempel aufzudrücken. Ich jedenfalls finde diese ellenlangen Beweisforderungen mitunter recht entlarvend.

Gruß Konradin
 
@betos: Was soll denn das nun wieder? Jetzt kommst du mit alttestamentlichen Texten, die übrigens völlig aus dem Zusammenhang gerissen sind, als vermeintlicher Beleg dafür, dass Gott irgendwer zwangsbekehren will. Sorry, doch dies ist theologisch schlicht und einfach unhaltbar. Schuster bleib bei deinen Leisten! Ich rede jetzt aus biblisch-theologischer Sicht: Gott hat seinen Sohn gesandt als Loskaufsopfer. Weil er gleichzeitig jedem Menschen einen freien Willen gegeben hat, ist es in der Entscheidung jedes Menschen darauf einzugehen oder nicht. Also bitte, wenn du schon die Bibel zitierst, dann mach es wenigsten richtig, mach eine saubere Exegese und beachte den Kontext. Herzl. Gruss - freefloating

Das Alte Testament gehört genauso zur Bibel wie das neue Testament. Entweder alles gehört zum moralischen Gesamtgebilde oder die Bibel dient in keiner Weise als moralischer Leitfaden.
Und ich weis nicht wo das aus dem Zusammenhang gerissen ist. Wenn du das so genau weist, wie der richtige Zusammenhang ist, dann erleuchte mich bitte. Wie meinte es Lot als er seine Töchter zur Vergewaltigung anbot im Tausch für die Verschonung seiner Gäste? Wie genau ist die Aufforderung Frauen und Kinder auszulöschen richtig zu verstehen?

Was Jesus betrifft: Wenn Gott allmächtig und gütig ist, warum muss er seinen Sohn senden, damit dieser stirbt um den Menschen zu vergeben? Wenn Jesus Leben und Tod von Anfang an Gottes Plan war, warum kommt Judas dann in der Bibel so schlecht weg? Er hat doch mit seinem Verrat nur Gottes Plan erfüllt? Warum bringt er sich selbst um, was für Christen apriori bedeutet, dass man verdammt ist?

Aber vielleicht ist mein Nichtglauben ja Zwangsläufig schließlich sagt Jesus: "Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater, Mutter, Frau, Kinder, Brüder, Schwestern und dazu sich selbst, der kann nicht mein Jünger sein." (Lukas 14, 26).
In der Tat damit kann ich nicht dienen.

@Carmen: Meine Aufzählung richtete sich nicht auf die Frage nach der Schöpfung, sondern auf freefloatings Aussage, dass die Bibel friedliebend ist und nicht die Auslöschung anders Gläubiger propagandiert. Das tut sie genauso wie Tora und Koran.

Ich "Urteile" vor meinen Gericht nicht über Gott. Ich sage der Prozess gegen die Moralische Qualität der Bibel, ist für die Bibel nicht zu gewinnen, da ihr Hauptentlastungszeuge nicht existiert. Um in deinem Bild zu bleiben ;)



Und beim Buddhismus vergleichst du schon wieder Äpfel mit Birnen, genau wie oben bei der Evolution mit dem Wetter.

Buddhismus ist völlig anders als die anderen Religionen in der Welt. Hinduismus, Christentum, Judentum, Islam haben alle einen Alleinvertretungsanspruch für ihren Gott, als alleinigen Erlöser aller Menschen. Und Erlösung finden Menschen nur wenn sie sich dem Gott/den Göttern hingeben und deren Gesetzte befolgen, egal wie dumm die sind, sind schließlich Gottes Gesetze. Allein der Begriff "Erlösung" zeigt den Unsinn der Religionen. Ich kann absolut moralisch perfekt Leben. Aber es gibt schon eine Sünde von der ich erlöst werden muss, für die ich nichts kann. Toller Ansatz, jeder ist erstmal ein Sünder.

Der Buddhismus ist eine Lehre ohne eine Schöpferperson. Kein allmächtiger Gott. Ein Mensch muss nicht erlöst, sondern erleuchtet werden. Dieses erreicht er durch eigene Anstrengungen, nicht weil irgendein Gott das so will oder nicht will. Anders als die großen Götter-Religionen die das Extrem predigen, ist der Buddhismus für Toleranz und den "Mittleren Pfad".


Und die Aufforderung, dass ich "mir einen Aussuchen soll mit dem ich kann", zeigt dass du das worauf ich hinaus will nicht verstanden hast. Ich sage nicht dass der Christliche Gott der Falsche ist. Oder der Islamische. Oder die Römischen.
Ich sage jede Form von göttlichen Wesen ist unnötig für die Menschen, irrelevant und nicht existent. Daher wird es keinen geben "mit dem ich kann", denn wie ich das sehe gibt es kein übernatürliches Wesen, das ich mir aussuchen könnte.


Und noch eine Ergänzung an Freefloating: Was ist das für eine Argumentation? Jemand hat eine andere Meinung als ich ergo er hat keine Ahnung ergo er äußert sich zu etwas wovon er keine Ahnung hat?
Denn das implizierst du mit deinem "Schuster bleib bei deinen Leisten."

Ich kann euch beiden versichern, dass ich meine Meinung nicht aus Unkenntnis der Bibel oder der Christlichen Religion gebildet habe. Ich bin christlich erzogen mit allem drum und dran. Von Taufe über Christenlehre bis hin zur Konfirmation inkl. Konfirmationsunterricht. Mir wurde die christliche Lehre bis ins Detail nahe gebracht. Die von mir zitierten Bibelstellen kenne ich weil ich große Teile der Bibel selber gelesen habe. Zugegeben nicht komplett von Anfang bis Ende, aber viele der einzelnen Bücher.
Also unterstell mir bitte nichts, was ihr nur beurteilen könntet wenn ihr mich persönlich kennen würdet.
 
Um zur Uhrfrage zurückzukommen. Von Nichts kommt Nichts, wie kam dann der Urknall...einfach so ausm nichts, weil vorher nix war. Das kann ja nicht, es muss einen Antoß, einen Anmacher, einen Schöpfer gegeben haben ...
 
aber die Wissenschaft hat ja die Aufgabe nach Beweisen zu suchen

Ja hast recht sollen sie auch, aber wie sollen die Wissenschaftler nach dem suchen und beweisen was ich glaube ?

Von daher bin ich der aussage von Miraculix konform
Irgendwie ist bei einigen noch nicht angekommen was "glauben" heißt.

und ehrlich gesagt, dazu braucht man wirklich keinen Wissenschaftler

@ Uludag:
Als Atheist ist es mir egal, ob jemand gläubig ist oder nicht! Wieso aber werden Menschen, die bspw. ihren Glauben abgeben oder sogar nur wechseln wollen (Konvertiten), mit dem Tode bedroht oder der Verdammnis in der Hölle?

Das sind Fundamentalisten, die nicht nach natürlichen glauben handeln, sondern meinen das ihr glaube der richtige ist.



Gruß
Uludağ
 
Nein, ich habe verstanden was glauben heißt.
Aber ich sehe es dann als unsinnig an, die Schöpfungsgeschichte seines Glaubens gegen die wissenschaftlichen Ideen zu vertreten.
Wenn jemand für sich gläubig ist, und daran glaubt, dass es einen Gott gibt, der die Menschheit/Erde/Universum geschaffen hat ist das in Ordnung und vollkommen tolerierbar. Aber wenn jemand dann mit diesem in keinster Weise bewiesenem Glauben gegen die Wissenschaft in den Krieg zieht, und wieder mittelalterliche Verhältnisse fordert, wie es in einigen US Staaten scheint, dann ist das nicht tolerierbar.
Genauso wenig wie wissenschaftlich zu versuchen Gott zu beweisen, weil er eben nicht real existiert, sondern nur als Idee in Köpfen von Menschen die daran glauben, was wiederum absolut tolerierbar ist.

Ich hoffe man versteht mich. :cool:
 
...Das sind Fundamentalisten, die nicht nach natürlichen glauben handeln, sondern meinen das ihr glaube der richtige ist.
...

Was, bitte, ist denn ein 'natürlicher Glaube'?

Betrachtet man nur die für uns klassischen Religionen, so scheinen die Fundamentalisten allüberall auf dem Vormarsch zu sein. Und das Wort 'Toleranz' kennen die allesamt nicht! Ansonsten habe ich noch keinen wirklichen Gläubigen (einer beliebigen Religion) getroffen, der nicht von der Einzigartigkeit und Richtigkeit seines Glaubens überzeugt gewesen wäre!
 
von robbi18w Das kann ja nicht, es muss einen Antoß, einen Anmacher, einen Schöpfer gegeben haben ...


Für diese Erkenntnis wirst du bestimmt mal den Nobelpreis bekommen....da diskutieren ja schon Generationen drüber.
Hast du noch nie was gehört dass Null auch +1-1 sein kann? Dann hast du nichts was aber was ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da könntest Du aber auch den Nobelpreis bekommen wenn Du das erklären kannst. Im Zeitpunkt vor dem Urknall gab es auch keine Mathematik...weil es keine Wechselwirkungen gab und somit keine Naturgesetze. Umso interessanter ist dann der logischer Erklärungsversuch wie es aus rein logischer, gottloser Sicht, eine "Selbstzündung" der Singularität geben konnte ohne das es das Prinzip Ursache und Wirkung gab, die sowas erst ermöglicht hätte...keinen Raum in dem sich was gottloses Abspielen konnte, keine Zeit in dem gottloses stattfand. Könnte man diesen Zustand überhaupt als Dimension bezeichnen?:D

Liebe Grüße
Carmen
 
Zitat Konradin: "Selbstverständlich dürfte nur derjenige seine geistlichen Ergüssen folgen dürfen, welcher sich sklavisch an die Anordnungen des Herrn und Meisters hält. Alles andere wäre schließlich keine saubere Exegese. Und wehe, der Kontext wäre nicht im vorgegebenen (=dogmatischen) Sinne stimmig, dann wäre es gar Ketzerei."

Genauso wie der Wissenschaft bestimmte Naturgesetze zugrunde liegen, so hat auch die Bibel eine ihr innewohnende Logik. Das alte Testament ist das Fundament für das neue Testament. Die ganzen Propheten beziehen sich auf Jesus und den Heilsplan Gottes. Deswegen ist es wichtig, diese Zusammenhänge zu kennen. Das ist auch der Grund, weswegen ich darüber geschrieben habe. Mit sklavischer Unterordnung, etc. hat das überhaupt nichts zu tun. Ehrlich gesagt weiss ich nicht, was für ein Problem du hast :rolleyes:.??? Gruss freefloating

PS: @Betos: Ich wollte nicht an deinem Grundwissen zweifeln, ich kann einfach keinen Zusammenhang herstellen. Deine neuen, theologischen Fragestellungen, sofern sie nicht nur rhetorisch waren, können wir ja gerne bilateral klären :). Ich kann mir nicht vorstellen, dass das hier alle interessiert.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
... Von Nichts kommt Nichts, wie kam dann der Urknall...einfach so ausm nichts, weil vorher nix war. Das kann ja nicht, es muss einen Antoß, einen Anmacher, einen Schöpfer gegeben haben ...

Von nichts kommt also nichts ? Woher kamen dann die Götter ? "Ausm nichts, weil vorher nix war", wie du schreibst??! Es kann also keinen "einen" Schöpfer geben. Es muss einen Antoß, einen Anmacher für Götter gegeben haben. Wer hat so was tolles und allmächtiges wie Götter "geschöpft" ? Das müssen ja noch bessere und tollere Götter gewesen sein. Und die haben bestimmt auch wieder noch bessere und allmächtigere Götter...:bä:

Wer so argumentiert schießt sich also selber in den Fuß und sollte es lieber gleich anders versuchen..:)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
freefloating schrieb:
Genauso wie der Wissenschaft bestimmte Naturgesetze zugrunde liegen, so hat auch die Bibel eine ihr innewohnende Logik.
Dies gilt für 'Mein Kampf' ebenso, wenngleich der Vergleich mit den Naturgesetzen etwas hinkt. Entscheidend sind nämlich die Zusammenhänge selbst und nicht die Formulierung deren bescheidener Ausschnitte, welche uns bisher bekannt sind.

Dennoch ist es bei der Bibel deutlich schwieriger als bei z.B. 'Mein Kampf', deren innere Logik nachvollziehen zu können, da es mehrere davon gibt, welche sich überschneiden, aber keineswegs kongruent sind.

Allein schon die Selbstdarstellung des christlichen Machwerks 'Bibel' wirft Fragen auf. Wer ist berufen, darüber zu entscheiden, welche Auslegung 'authentisch' und 'zulässig' ist, sind es die Katholiken, die Protestanten oder gar die Zeugen Jehovas oder die Mormonen, die orthodoxen, eventuell sogar die Karpokratioaner oder wer auch immer? Dummerweise ist die innere Logik der Bibel für jede dieser Gruppen eine andere.

Doch selbst wenn wir uns auf die Katholiken beschränken, welche Auslegung ist gültig? Steht die heutige offiziele Lehrmeinung der Katholiken nicht im Widerspruch z.B. mit den damaligen damaliger Konzile? Sind die Ergebnisse des Konzils von Nicea nicht längst überholt? Sorry, aber wenn man schon von einer 'inneren Logik' der Bibel spricht, dann bedarf es nicht nur der Angabe, um wessen innere Logik es sich handelt, sondern auch um die Angabe des Zeitpunktes.

Die Bibel ist alles andere als ein einheitliches Werk und auch der Umfang der Bibel unterliegt gewissen Schwankungen. Je nach Gusto der jeweiligen Päpste nebst Anhang sowie deren politischer Ausrichtung und Machtbefugnisse unterlag der Kanon einer stetigen Wandlung. Vieles, was nicht in den Kram passte, wurde entfernt und einiges passend gemacht. Wer bestimmt eigentlich heute darüber, ob die Kriegsrolle, von denen eine zeitgleich Abschrift neben den Jesajaschriften vorliegt, zur Bibel gehört? Bei identischer Urheberschaft und nachgewiesener Authentizität der Jesajarolle finde ich diese Frage keineswegs unerwähnenswert.

Die innere Logik eines Thomasevangeliums (egal, welches von ihnen) ist eine andere als die des Johannesevangeliums. Warum ist das eine opportun, das andere aber wird eleminiert? Und warum stand der Kurs zu Beginn, als es noch die Gemeinde gab und keine Kirche, genau andersherum als heute?

Warum berufen sich heute noch viele auf das Alte Testament, wenngleich Gott durch Jesu Geburt einen neuen Bund verkündigte, durch welchen der alte Bund hinfällig wurde? Ist es die 'innere Logik' der Bibel, die einen dazu treibt, sich immer die Rosinen herauszupicken und je nach Zielrichtung den Kontext so hinzudrehen, daß immer das jeweilig gewünschte Ergebnis herauskommt? Man mischt also Aulegungen zweier Jahrtausende bunt durcheinander, um sie zeitgleich anwenden zu können.

Der Kanon wurde übrigens jahrhundertelang auf den Buchstaben genau sklavisch eingehalten, Scharen von Abweichlern überlebten dies nicht. Auch dies entsprach durchaus dem Wesen der Inquisition und der Zeiten zuvor.

Da du mich persönlich fragst, freefloating, welches Problem ich persönlich damit habe, dies lässt sich ganz einfach beantworten: keines. Solange mir niemand seinen Glauben aufzuzwingen trachtet, solange habe ich damit kein Problem. Ob ich etwas für unsinnig halte, das steht natürlich auf einem anderen Blatt, aber damit kann ich locker leben.

Gruß Konradin
 
Die Bibel ist alles andere als ein einheitliches Werk und auch der Umfang der Bibel unterliegt gewissen Schwankungen.

Genauso wie ein Kochbuch, wo man nach einem Rezept kocht, was andere vorgegeben haben, was einem aber nicht schmecken muß, aber man dennoch glaubt, dass perfekte essen nach diesem zu kochen.

Meine Ansicht an dem glauben ist aber anders, dieses habe ich nicht nach was vorgeschriebenen, sondern nach meinen eigenen Erkenntnis und Logik, die mir oder sonst einem gläubigen nicht nehmen kann bzw. dürfte.

Mann kann und darf einem anderen seinen Glauben nicht aufzwingen, dann wäre es auch kein Glaube, auch das ganze hier sowie Evolution , Giraffe etc. (sorry Carmen) ist fehl am platze, denn dies widerspricht alles anderem, manches mal frage ich mich auch, kommen die Menschen vom Affen, oder sind wir die Kinder von Adam und Eva, aber ich zerbricht mir nicht den Kopf dabei, sondern danke dem allmächtigen, für das was ich bin und was ich habe und das alleine zählt für mich, was umgesetzt "Glaube" ist.

Und dazu brauch ich noch ein Religion oder irgend etwas, was Menschen geschrieben haben.

@Faehnrich, ich hoffe das ich damit beantwortet habe, was ein "normal gläubiger " ist



Gruß
Uludağ
 
@Uludag:

also wenn mein Opa damals so über das Parteiprogramm der NSDAP gedacht hätte, wie Du über die Bibel und ein Kochbuch vermischt mit positiven "Erfahrungen" denkst ...:eek:...ich weiß ja nich...

Ist Deine Rosinenpickerei, also nur das zu akzeptieren was Dir gefällt (das andere steht ja trotzdem drin und gehört somit ebenfalls dazu) Deine Erkenntnis und Logik?!?

Zurück zu meinem Opa: Fahnen schwingen, Kerzen tragen, gemeinsam am großen Tisch in der Eckkneipe Gerstensaft trinken und immer wieder beim selben Thema "jawohl" schrein können.
So stell ich mir wie den Himmel auf Erden vor...
Nur wurde dabei vergessen, dass es auch "andere" Pflichten gab, die man freiwillig oder unfreiwillig verrichtet hat. UND: Wer schweigt bejaht.
(bin dafür diesen Vergleich zu streichen...hält nichts stand!)

Von daher:
es ist schön, wenn Du Deinen Glauben gefunden hast bzw. den Weg ihn zu leben und er Dich auf Deinen Wegen begleitet ohne hinderlich und lästig zu werden (man kann ihn ja mal ausblenden und für paar Tage vergessen ;)). Dies möchte Dir NIEMAND nehmen und keiner hier hat je geschrieben man solle zu dem oder jenen Glauben konvertieren ( da steht außerdem was im GG:rolleyes:), aber jeder solle sich doch die ein oder andere Frage stellen oder gestellt bekommen dürfen.

Es muss nicht gleich so ein Schwachsinn (philosophisch völlig überladen) wie "Was war vor dem Urknall" sein, denn dies ist mit heutiger Erkenntnis einfach nicht möglich. Dafür gleich einen Lückenbüßer herzuzaubern, ist glaub ich auch nicht im Sinne des Erfinders.
Aber das was existiert, wie und warum IMMER zu hinterfragen, sollte ein Teil (also Kernfunktion bei der Benutzung des, vom wem auch immer gegebenen, Hirns, denn dies unterscheidet uns von anderen Lebewesen und sollte es bitte auch in ferner Zukunft bleiben!) eines jeden Individuums sein.
Ich denke, dank des omnipotenten und -präsenten Einflusses der Politik (selbst inklusive kirchlich gesteuerter) sollte jeder sich mal fragen: "qui bono".

Daher finde ich Deinen Ansatz Konradin in #1238 hervorragend.

:)

Edit: @freefloating :)
Du hast mich leider falsch verstanden/interpretiert. Mit "Opa" meine ich eine Fantasieameise des damaligen Kollektivs, die aber einen persönlichen Bezug zu jederfrau/mann haben sollte, damit man sich die Aktualität/persönliche Betroffenheit besser vorstellen kann. Hätte ich despektierlich "Dei Mudda" oder Dein/e Oma/Opa gesagt, wäre dies anmaßend & beleidigend. Daher sehe ich Dir auch "deinen Opa am Stammtisch" nach... immerhin war es soo eben nicht!!! Gaaanz andere Baustelle ;)
Trotzdem Danke für Dein Angebot :) aber ich werde zynische/ironische Vergleiche in Zukunft lassen :p
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
@konradin: Danke für deine Ausführungen! Die Tatsache, dass du die Bibel mit Hitlers "Mein Kampf" vergleichst, macht schon etwas nachdenklich, näher will ich jedoch nicht darauf eingehen, da es ja nicht das eigentliche Thema ist. Für mich ist der Faschismus eines der dunkelsten Kapitel in der Weltgeschichte - Hitler eine waschechte Manifestation des Bösen, er hat uns nur zu deutlich gezeigt, wozu wir Menschen fähig sind. Nur so nebenbei gesagt: Auch die bekennende Kirche wurde während des "tausenjährigen" Reiches massiv verfolgt. Weswegen wohl?

Obschon die 66 Bibelbücher an einem vatikantischen (menschlichen) Konzil festgelegt wurden, sehe ich im Gegensatz zu dir einen ganz klaren roten Faden vom ersten bis zum letzten Buch. Glaube mir, ich kenne das Buch ziemlich gut. Diese Grundthematik wurzelt meiner Meinung nach eben darin, dass dieses Buch etwas Besonderes ist, eben göttlich inspiriert. Mir ist klar, dass diese Aussage für dich Blödsinn ist. Ich glaube, wir können diese Meinungsverschiedenheit so stehen lassen.

Das Fehlen des Thomasevangeliums macht Sinn, weil dessen Echtheit und Glaubwürdigkeit aus gutem Grund nicht erwiesen sind. Die übrigen Evangelien ergänzen sich sehr gut - sie liefern uns einen Einblick in die verschiedenen Facetten von Jesus. Jedes Evangelium hat sozusagen seine eigene "Brille".

Auch mir ist klar, dass die Bibel und ihre Kernbotschaft immer wieder von Menschen vergewaltigt und verdreht wurde. Ich weiss auch um die grösstenteils himmeltraurige Kirchengeschichte und das viele vergossene Blut - aber hier braucht es eben Unterscheidungsvermögen, man sollte das Kind nicht mit dem Bad ausschütten.

Zu deinem letzten Satz. Weshalb hast du so schnell das Gefühl, dass dich jemand bekehren will? Also ich bestimmt nicht. Ich sage jedoch offen und ehrlich meine Meinung zu dieser Thematik, genau wie du das auch tust, nicht wahr? Du hast ja dieses Thema gestartet, respektive wiederbelebt. Dann darfst du den Gegenwind nicht fürchten. Herzl. Gruss - freefloating

@Hudson: Ich habe gerade noch gesehen, dass auch du das Parteiprogramm der NSDAP
erwähnt hast, respektive deinen Opa am Stammtisch. Mir scheint das Bedürfnis zur Vergangen-
heitsbewältigung so gross (was ich durchaus verstehe und gut finde), dass es einen eigenen Thread verdient :-).
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
freefloating schrieb:
Die Tatsache, dass du die Bibel mit Hitlers "Mein Kampf" vergleichst, macht schon etwas nachdenklich...
Falsch, ein inhaltlicher Vergleich fand nicht statt. Ich wollte nur aufzeigen, welche breite Spanne eine zuvor getätigte Aussage hat bis hin zu den Extremen. Es liegt nicht an mir, dies zu bewerten.

Im Gegensatz zu dir sehe ich mehrer rote Fäden, welche nach meinem Empfinden zeitgleich nicht realisierbar sind. Die Auge um Auge, Zahn um Zahn-Ideologie des Alten Testaments, die Kollektivschuld und die Erbsünde sind in meinen Augen nicht vereinbar mit dem neutestamentlichen Gebot der Nächstenliebe.

Den Thread habe ich übrigens nicht offengehalten, um meine bescheidene Meinung hier einzubringen, sondern weil ich glaubte, der Bedarf am Thema selbst sei hoch. Die Tatsache, daß dies Post #1241 ist, bestätigt meine diesbezügliche Intention als erfüllt, der Bedarf ist vja offensichtlich da.

Hin und wieder lasse ich es mir nicht nehmen, mich auch zu diesem Thema zu äußern, wenn auch gelegentlich zu Teilaspekten, so auch hier zu Fragen des Kanons. Gegenwind fürchte ich sowieso nicht, schließlich bin ich kein Missionar. Aber wenn ich das Gefühl habe, mißverstandfen zu werden, dann muß ich auch gelegentlich nachlegen und die Aussagen präzisieren oder auch korrigieren.

Dieser hatte keineswegs jahrhundertelang den gleichen Umfang und er erstreckte sich auch nicht allein über die Auswahl der beteiligten Schriften. Jede einzelne Parallele und jeder einzelne Bezug war ausdrücklich im Kanon erfasst, wenn er zulässig sein durfte. Knallhart ausgedrückt hieß dies: wenn an zwei Bibelstellen genau das gleiche stand, dann durften diese beiden Fundstellen in keinen Bezug zueinander gesetzt werden, wenn dieser bezug nicht rexplizit im Kanon erwähnt war. Nicht die Einsichtigkeit durch den menschlichen Verstand und ebensowenig die Logik bestimmten den Umgang damit, sondern ausschließlich der Kanon (in der jeweils aktuellen Version) war dafür zuständig, was man wie sagen durfte.

Nun, über DAS Thomasevangelium rede ich gar nicht erst, solange ich nicht sicher weiß, welches damit gemeint ist, aber dies ist ein nebensächlicher Punkt, der uns nicht weiterbringt. Entscheinden ist doch eher das, was du als Kernbotschaft ansiehst, freefloating.

Ich bin der strafende Gott. Auge um Auge, Zahn um Zahn. Ich gebe meinen Sohn für die Sünden der Anderen. Der Mensch ist von Anfang an ein Sünder.

Wenn dem so sei, dann ist Gott in meinen Augen der Sünder, der einen sündigen Menschen erschafft und der zumindest mein persönliches Verständnis nicht verdient hat. Die Frage wäre nicht, ob ich an ihn glauben könnte, sondern eher, ob ich ihn nicht mit allen mir gebotenen Möglichkeiten bekämpfen würde. Ich habe nämlich ganz entschieden etwas dagegen, für die Handlungen anderer per Sippenhaft mitbestraft zu werden und schon allein durch meine Existenz 'sündig' zu sein. Genauso sündig, weil ich ein Mensch bin wie ein Jude im Dritten reich schuldig war, ein Jude zu sein.

Wenn ich diesen Faden zuende verfolge (die Inquisition hat diesen Weg zumindest erfolgreich(!) beschritten), dann waren die Nazis dagegen mit ihrer Blut-und-Boden-Ideologie dagegen doch blutige Anfänger. Hexen gehören eben verbrannt. Auge um Auge, Zahn um Zahn.

Ich bin der gnädige Gott. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst und übe Barmherzigkeit.

In meinen Augen klingt diese Botschaft des neuen Testaments schon ganz anders als der Faden zuvor. Es ist schon so, als wäre es eine ganz andere Ideologie, entschuldige, Religion. Dort kann auch ich mich (zumindest ansatzweise) wiederfinden, aber dies ist im Augenblick nicht der Punkt, um den es geht.

Nun, selbst wenn man die Bibel nur auf die Bücher Moses und die Evangelien zuzüglich der Apostelgeschichte reduzieren würde, dann hätte ich mehr als einen Faden und auch mehr als nur eine Kernaussage in derselben erkannt.

In diesem Sinne, Konradin

P.S. Bevor du es mißverstehst, freefloating, ich meinte keineswegs, daß du mich bekehren willst. Sondern ich bezog mich z.B. auf den Kanon. Ich lasse mich nicht darauf ein, mir vorschreiben zu lassen, wie ich etwas zu beurteilen habe oder auch nicht und nehme mir das Recht auf eine eigene und auch unabhängige Meinung. Wenn ich in einzelnen Punkten falsch liege, dann kann man mich ja gern korrigieren. Aber ich mache nicht mit, wenn ich nach links schauen muß und nach rechts nicht darf (nicht politisch gemeint). Dies ist mir schlicht und einfach zu autoritär.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hudson schrieb:
@Uludag:

also wenn mein Opa damals so über das Parteiprogramm der NSDAP gedacht hätte, wie Du über die Bibel und ein Kochbuch vermischt mit positiven "Erfahrungen" denkst ...:eek:...ich weiß ja nich...

Tja, was soll ich darauf noch sagen.,Kochbuch war ja noch dezent ausgedrückt :rolleyes:
Nein ich akzeptiere nicht nur was mir gefällt, sondern ich bin der Meinung das ich nicht Bibel,Koran etc. lesen muss um an das Allmächtige zu glauben und muss mich nicht an irgendeinen Sekte anschließen.



Gruß
Uludağ
 
Ich hatte auch schon ein paar mal meinen Kampf mit der Bibel beim lesen. Leider ist es schon sehr lang her das ich in der Bibel las.
Ich erinnere mich, das ich großes Unbehagen beim lesen verspürte, weil es sogar nicht in meinen Verstand und in mein Herz passte, was ich las.

Mir wurde klar das es auch davon abhing, was ich schon glaubte im Religionsunterricht gelernt zu haben. Es deckte sich keines Weges!
nach dem 6 mal lesen, im Laufe der Jahre, las ich in einer anderen Bibel, obwohl ich immer noch das selbe Exemplar in der Hand hielt..
Erst als ich einfach nur las was drin stand und nicht etwas interpretieren wollte um es zu beweisen oder zu widerlegen, wurde es besser.

Ich meine daher, das die Bibel nicht auffordert das ich ein Auge rausrupfe, sondern das sie über die Folgen berichtet wenn das Faustrecht praktiziert wird. Es werden selbst die sexuellen Phantasien besungen.... Wer will kann darin alles verstehen was er unbedingt verstehen will.
Denn roten Faden den ich in der Bibel fand ist jedoch nicht der der Vorschriften sondern den der Warnungen vor einem selbst.
Als Beispiel:
Es regte mich am Anfang ( mit 16) sehr auf das nie eine Frage einfach nur beantwortet wurde. Fragte jemand Jesus, welches die richtige Religion ist, so schwadronierte jener nicht von der richtigen Religion sondern beschrieb die jenigen welchen, die nicht zur richtigen zählten. Das ist ein roter Faden den ich fand. Die Bibel erzählt nicht davon was ich glauben soll sondern vor was ich mich schützen soll. Im Grunde dient die gesamte Bibel nur der Erklärung von:
Liebe Dich wie Deinen nächsten? Nö, Liebe Deinen nächsten wie Dich selbst..was wenn man sich haßt?

Egal! Es geht drum Gut und Böse zu erklären und die Verantwortung die man trägt, wenn man Entscheider ist...
Sie erklärt auch warum Gott nicht mit einem Wisch alles weggefegt hat. Es gab ja einige berechtigte Kritik und die Forderung das er dieses und jenes nicht zulassen dürfe..

Liebe Grüße
Carmen
 
Warum streiten wir hier über Evangelien?

Ist hier irgend jemand der NICHT der Meinung ist das die Evangelien verfälscht worden sind, insbesondere von Rom?!

Also....

Aber zur Gottesfrage:
""Wenn dieses Universum in all seiner millionenfachen Ordnung und Präzision das Ergebnis eines blinden Zufalls sein sollte, so ist das so glaubwürdig wie wenn eine Druckerei in die Luft geht, worauf alle Druckbuchstaben wieder herunterfallen in der fertigen fehlerlosen Form des Duden-Lexikons.""
 
Ich finde die idee aus iluminati für sehr schlau gott hat für die Energie gesorgt die für den urknall nötig waren
 
Aber zur Gottesfrage:
""Wenn dieses Universum in all seiner millionenfachen Ordnung und Präzision das Ergebnis eines blinden Zufalls sein sollte, so ist das so glaubwürdig wie wenn eine Druckerei in die Luft geht, worauf alle Druckbuchstaben wieder herunterfallen in der fertigen fehlerlosen Form des Duden-Lexikons.""

Welche "millionenfache Ordnung und Präzision" meinst du (edit: sorry meinte Einstein?) ? Ich kann keine erkennen. Zumindest keine die mit Göttern in Zusammenhang stehen könnte. Außer dem Menschen kann niemand sonst solche Super-Götter erschaffen/erfinden..
Es steht immer die Frage im Raum, wer hat solch Allmächtige Götter denn geschaffen, die millionenfache Ordnung und Präzision geschaffen haben? Die müssen ja noch mächtiger sein. Aus dem Nichts können Götter also nicht sein. Es muss einen Anstoß, einen Anmacher für euren Gott gegeben haben ;)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wenn ich einen (hypothetischen) Affen ewig auf einer Schreibmaschine herumtippen lassen würde, dann entstünde auf diese Art und Weise im Laufe der Zeit JEDE Schreibmaschinenseite, die durch das eintippen von Buchstaben mit dem vorgegebenen Schriftsatz entstehen kann. Also auch die Zehn Gebote (mit beliebigen Buchstaben davor und danach) und zwar in jeder Sprache, die durch die Buchstaben der Schreibmaschine abbildbar ist.

Der Zufall ist nicht die Entstehung der Seite, sondern, den richtigen Zeitpunkt zu erwischen, an dem gerade genau diese Seite fertig geworden ist.

Doch zurück zu dem Beispiel mit der Druckerei. Wenn eine Druckerei explodiert und die Buchstaben sich nach einem schon vorgegebenen Schema ausrichten, dann ist das Ergebnis höchstens eine Kopie des vorgegebenen Schemas, selbst wenn dieses das Duden-Lexikon ist. Der Mechanismus, welcher für die Abläufe der Vorgänge in und mit der Druckerei zu tun hat ist lediglich ein ausgezeichneter Kopist.

Natürlich ist es ausgesprochen unwahrscheinlich, Bücher (bzw. deren Inhalte) nun auf diese bemerkenswerte Art und Weise vervielfältigen zu müssen, aber etwas göttliches mag ich daran noch lange nicht erblicken.

Gruß Konradin
 
Intilligenter Beitrag über mir...
""Wenn dieses Universum in all seiner millionenfachen Ordnung und Präzision das Ergebnis eines blinden Zufalls sein sollte, so ist das so glaubwürdig wie wenn eine Druckerei in die Luft geht, worauf alle Druckbuchstaben wieder herunterfallen in der fertigen fehlerlosen Form des Duden-Lexikons.""

Hat ja niemand gesagt, dass es ein blinder Zufall ist, oder? Die Ordnung und Präzision kommen zustande durch Naturgesetze, wie Relativitätstheorie und Quantenphysik. Das Problem ist jedoch noch, dass diese beiden Wissenschaften vereint werden müssten zu einer "Theorie von Allem" die auch für die letzten kosmischen, scheinbaren Zufälle eine Lösung hat.
Übrigens, das Buch "Im Anfang war der Wasserstoff" von Hoimar v. Ditfurth ist äußerst interessant und nur zu empfehlen.
Dort äußert er den durchaus nachzuweisenden Gedanken, dass das die Expansion des Universums irgendwann, verlangsamt und aufhören wird, aufgrund der Tatsache, dass alle Materie aufgebraucht ist, und sich beginnt in die entgegengesetzte Richtung zu kehren und das Universum praktisch zusammenzupressen und so die gleiche Energie zu erhalten, wie beim Urknall selbst um einen weiteren Urknall zu verursachen.
Ein Zyklus soll nach Ditfurth etwa 80 Milliarden Jahre dauern.

Ich finde diesen Gedanken recht Interessant. Was sagt ihr dazu?
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Ähnliche Themen

Zurück
Oben Unten