Es gibt nur einen Schöpfer ( GOTT ) - Fortsetzung Diskussion 

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Also ich muss sagen das thedude das auf den Punkt gebracht hat, den wie ich bereits sagte respektiere ich leute die einen bestimmten Glauben haben , ob das nun weltreligionen oder sekten sind.

Ich schloss nur für mich aus das es einen Schöpfer gibt, aber nur weil Carmen und Exzore da anderer meinung sind sind es keine schlechten, bösen oder gar dumme Menschen, nur laufen unsere meinungen da halt auseinander und da darf man ja durchaus diskutieren ;)
 
Wenn du schon Nietzsche zitierst, thedude, dann bitte nicht verkürzt und sinnentstellend. Das Zitat lautet vollständig: 'Gott ist tot; an seinem Mitleiden mit den Menschen ist Gott gestorben.' Diese Aussage eine völlig andere.

Gruß Konradin
 
Das Zitat ist nicht sinnentstellend. Es begründet nur nicht, warum Gott gestorben ist...

mfg thedude
 
Hallo, ich frage mich eher ob der Schöpfer (wen es Sie den gibt) wirklich so ist wie in der Bibel beschrieben? Wenn er allmächtig und allwissend und auch noch gütig ist, warum sieht die Welt denn so aus wie sie ist? Könnte ein gütiger Gott der allmächtig ist keine bessere Welt erschaffen? Oder hat etwa sein Gegenspieler die Welt erschaffen in einem Moment als Gott nicht aufgepasst hat? Oder ist er vielleicht gar nicht so gütig? Was meint ihr dazu?

schlaubie
 
thedude schrieb:
Das Zitat ist nicht sinnentstellend. Es begründet nur nicht, warum Gott gestorben ist...
Dann erkläre mir doch bitte einmal, was du im Post #126 mit 'Nietzsche hat mal gesagt: Gott ist tot' ausdrücken wolltest. Oder wolltest du einfach nur darauf Hinweisen, daß du auch schon mal etwas von Nietzsche gehört hast?

Gruß Konradin
 
Hallo, ich frage mich eher ob der Schöpfer (wen es Sie den gibt) wirklich so ist wie in der Bibel beschrieben?...

Es gibt als Religion folgende Möglichkeiten
Christentum (2,1 Milliarden)
Islam (1,5 Milliarden)
Säkulare, Nichtreligiöse (1,1 Milliarden)
Hinduismus (900 Millionen)
Traditionelle chinesische Religionen (394 Millionen)
Buddhismus (376 Millionen)
Nichtafrikanische indigene Religionen (300 Millionen)
Traditionell Afrikanische Religionen (100 Millionen)
Sikhismus (23 Millionen)
Spiritismus (15 Millionen)
Judentum (14 Millionen)
Bahai (7 Millionen)
Jainismus (4,2 Millionen)
Shintoismus (4 Millionen)
Caodaismus (4 Millionen)
Zoroastrismus (2,6 Millionen)
Tenrikyō (2 Millionen)
Neopaganismus (1 Millionen)
universalistischer Unitarismus (800.000)
Rastafari (600.000)

jedes einzelne Mitglied könnte seine eigene Vorstellung von Gott haben. Deine Fage würde also immer so beantwortet werden, wie es das betreffende Mitglied für richtig hält.
Wenn Du eine objektive Antwort auf deine Frage haben willst, mußt du schon selber nachforschen.

Liebe Grüße
Carmen
 
..
jedes einzelne Mitglied könnte seine eigene Vorstellung von Gott haben. ..


Du vergisst zu erwähnen, dass es Religionen mit abertausenden Göttern gibt, genauso welche, die keinen 'Schöpfer' im eigentlichen Sinne kennen. Zudem jede Menge und immer mehr Sekten mit abstrusen Führern und oft genug nur profitorientierten Zügen und dem Drang zur Beherrschung der 'Gläubigen'.

Wenn es denn einen Gott gäbe, dann frage ich mich, wieso er solch ein Kuddelmuddel an Religionen für gut heißen kann?

Genügend Religionen propagieren dazu noch, dass nur sie die Auserwählten Gottes wären und in den Himmel bzw. in das Paradies kommen (vgl. z.B. Jehovas Zeugen oder den Islam).
 
Oder auch das Christentum, auch da gibts den teil mit nur einem Gott und so ;)

Aber die frage die Schlaubie stellt ist genau die richtige, bisher beisst sich jede argumentationskette der christlichen religionen irgendwo in den schwanz.

btw, Konradin und thedude, wenn ihr über euer zitat streiten wollt könnt ihr ja nen extra thread aufmachen :)

Btw die Feststellung das Gott tot sei. ist nicht sinn entstellend, wenn die Aussage das Gott nicht(mehr) existiert ist, so wurde ihr damit genüge getan, weshalb Gott tot sein sollte ist für den aktuellen Status ob tod oder lebendig irrelevant.
 
Es ist müssig, über ein Zitat zu streiten, Mehlsack, zumal der korrekte Wortlaut leicht zu verifizieren ist. Jedenfalls halte ich den zweiten Halbsatz des Zitats aussagenrelevant.

Erklärst du mir dann bitte, was das für ein Gott sein soll, der nicht mehr existiert, also ein Gott, der endlich ist?

Eigentlich dachte ich, die Ursprungsfrage sei ob es (nur) einen Gott gibt oder nicht und nicht, ob es einen Gott gab, den es jetzt möglicherweise nicht mehr gibt. Hat jetzt nun Gott den Menschen erschaffen oder der Mensch Gott?

Gruß Konradin
 
Hallo
ich hoffe das Nietzsche nicht die Instanz ist die bestimmt ob es Gott gibt oder die dessen Richter ist.
Die Welt ist bis auf den Teil des Lebens und des Sterbens in der Hand des Menschen und der Natur. Wenn man schuldige finden will sollte man mit den Tätern anfangen, oder den Vorwurf erheben das wir einen eigenen Willen haben, den wir auch durchführen können. Es gibt Beispiele in dieser Welt wie Menschen sein sollten und wie nicht. Wenn ich nur an die Völker denke die nicht einmal einen Regenwurm beschädigen wollen, so gibt es welche die es trotzdem tun andere eben nicht.

Jeder Hausherr stellt eine Hausordnung auf, jeder Staat seine Gesetze.

Deswegen haben wir ein Gewissen. Ein interessanter Aspekt, in Bezug auf die Evolutionsbiologie, nicht wahr?

Wieso ist die Ethik ein Thema nur für den Menschen?
Hat der Mensch eine Verantwortung?

Liebe Grüße
Carmen
 
… Wieso ist die Ethik ein Thema …
Ethik:
1. a) philosophische Disziplin od. einzelne standpunktgebende Lehre, die das sittliche Verhalten des Menschen zum Gegenstand hat; Sittenlehre, Moralphilosophie: Probleme der E.; - © Duden - Deutsches Universalwörterbuch, 5. Aufl. Mannheim 2003 [CD-ROM].

Abgesehen von der Duden-Definition der Ethik, … müsste nicht jeder sich ethisch verhaltende Mensch für jede Art von Religion – in Europa insbesondere für eine so menschenverachtende, von Menschen erdachte, Konstruktion wie das Christentum – tiefste Verachtung empfinden?

… Deswegen haben wir ein Gewissen. …
Was ist Gewissen? Hier möchte ich – obwohl Fremdsprachler – nicht auf den Duden zurückgreifen. Aber ist das, was allgemein als „Gewissen“ bezeichnet wird, nicht in erster Linie das Produkt einer seit Generationen durchgeführten und sehr rigorosen Konditionierung (warum werden Kinder von den Staatssekten bereits als Säuglinge vereinnahmt und somit der Möglichkeit des freien, unbefangenen, Denkens beraubt)?

… Ethik ein Thema nur für den Menschen? …
Ist es das? Ich habe mir schon als Kind gewünscht (wünsche es mir heute noch), Tiere zu verstehen, ihr Sozialgefüge und ihren „mittierischen“ Umgang: Leider kann ich es immer noch nicht. Falls
 
Was ist Gewissen? Hier möchte ich – obwohl Fremdsprachler – nicht auf den Duden zurückgreifen. Aber ist das, was allgemein als „Gewissen“ bezeichnet wird, nicht in erster Linie das Produkt einer seit Generationen durchgeführten und sehr rigorosen Konditionierung (warum werden Kinder von den Staatssekten bereits als Säuglinge vereinnahmt und somit der Möglichkeit des freien, unbefangenen, Denkens beraubt)?
Das würde bedeuten das Kinder die ohne Erziehung durch Menschen aufwachsen, gewissenlos aufwachsen. Sie könnten überhaupt nicht zwischen Gut und Böse unterscheiden bzw. bewerten?
Das glaube ich nicht. Allein durch die Gabe Zusammenhänge selbsttätig erkennen zu können und diese unwillkürlich auch emotional zu bewerten, entstehen Gewissensentscheidungen. Dies gibt es in der Tierwelt nicht.

Liebe Grüße
Carmen
 
Es gibt durchaus die möglichkeit zwischen ohne die menschliche sozialordnung eine unterscheidung zwischen gut und böse zu machen, das haben die bisher gefunden wolfskinder gezeigt, auch wenn sie ein anderes verständniss zwischen gut und böse entwicklen als wir "zivilisierten"


Und warum ist der vergleich zwischen hausordnung und gewissen ein interessanter aspekt in bezug auf die Evolutionstheorie?

Es ist nunmal einfacher in einer Gruppe zu überleben, von daher haben sie eben die Individuen verbreitet die eine gewisse soziale Komponente haben und Gewissen ist ja letztendlich nur in einem Sozialengefüge existent.
 
Hallo
Hier wurde die Frage gestellt weshalb Gott soviel Leid über die Menschheit bringt.
Ich stellte deshalb diese Punkte in den Raum, da ich meine das wir die Frage umformulieren müßen.

Aber bezgl. der Evo. alles was erfolgreich ist verbreitet sich auch über die Artengrenzen hinweg. Als Beispiel die Augen in ihren unterschiedlichsten Fähigkeiten oder die Herdenbildung innerhalb der Tierwelt sowie die sozialen Verhaltensweisen. Es gibt aber Punkte die nur dem Menschen zugesprochen werden.
Daher auch die Frage zur Verantwortung des Menschen gegenüber der Welt.

Die Verantwortung des einzigen Lebewesens das die Freiheit/Gabe hat über Gut und Böse selbst zu entscheiden.
Wozu vergab die "Evolution" oder "Gott" diese Eigenschaft? Hat es einen erfolgversprechenden Sinn? Sollte es mehr Lebensformen mit dieser Sonderausstattung geben?
Wenn wir aussterben hat entweder die "Evolution" diese Fehlentwicklung beseitigt oder ein Gott seinen Testlauf bekommen.

Liebe Grüße
Carmen
@ Mehlsack, joungster, Faehnrich ich finde Du bist ein sehr angenehmer (im positivsten Sinn gemeint) Diskussionspartner/in
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie unterscheidest du zwischen gute und böse?

Versuche mal deinen entscheidungsprozess sowie die motive für die einzelnen teilentscheidungen aufzuschlüsseln

Und wenn Gott uns den freien Willen gegeben hat wusste er was daraus erwächst( er besitzt ja die allwissendheit), aber wenn er das wusste, dann hat er den schaden absichtlich in kauf genommen (also nicht gütig), oder er hatte nicht die macht es zuändern, dann wäre er nicht allmächtig
 
Wenn man die Bibel als Grundlage einer Diskussion nimmt, hat Gott eigentlich etwas erschaffen das nicht so war wie es heute ist. Im sogenannten Paradies war es friedlich und Gott kümmerte sich. Als der Mensch die Frucht der Erkenntnis über Gut und Böse verinnerlichte, wurde er in die Selbständigkeit entlassen. Die Früchte der Selbstständigkeit sind heute die Tatsachen die wir ernten. Was wir sähen ernten wir.
Wenn meine Mutter zu mir sagte das ich dieses und jenes nicht tun solle weil es nicht gut ist oder böse ist, sprach sie auf Grund eigener Erfahrungen die sie in Regeln fasste. Ich war aber selber "schlau" und machte es so wie ich es wollte. Danach kam ich zu meinen Eltern die es hinbiegen durften weil mir die Früchte meines Tun's über den Kopf wuchsen.

Wie man jetzt merkt gleitet man automatisch in den Inhalt von Religionen ab. Das finde ich nicht gut und bitte deshalb sich selber ein Bild über die Religionen zu machen. Ich bin gegen jede Religion. Gott hat für mich rein gar nichts mit Religion zu tun. Religion gibt es nur als Geschäftsmodell um zu viel Geld und oder Macht zu kommen. Sie dient zur Kontrolle von Massen.

In der Bibel steht nirgends das man sich einer Religion zu wenden soll, es steht aber überall das man sich hüten soll einer falschen Religion anzugehören.

Meine Lebenszeit reicht nicht aus um aus allen Religionen die Wahre heraus zu finden.

Jedem der meint andere von seiner Religion überzeugen zu müßen, lege ich folgende Bibelstellen nahe:

Mt 7,16 An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Erntet man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen?
Mt 7,17 Jeder gute Baum bringt gute Früchte hervor, ein schlechter Baum aber schlechte.
Mt 7,18 Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte hervorbringen und ein schlechter Baum keine guten.
Mt 7,19 Jeder Baum, der keine guten Früchte hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen.
Mt 7,20 An ihren Früchten also werdet ihr sie erkennen.


Wer diese Messlatte anwendet, erkennt bald das es keine Religion gibt nur PFMM's (Project For Making Money)

Liebe Grüße
Carmen
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber selbst das was Adam und Eva im Paradies verbockt haben hätte Gott wissen müssen :)

Deine Zitate lesen sich ja ganz ausgezeichnet, aber genau das liegt das Problem, jedewede Religion ist fest der Meinung das ihre Früchte die besten sind :)

Vondaher bringen eben dies Stellen nichts.
Und wird nicht auch in der Bibel geschrieben " Du sollt keine anderen Götter haben neben mir" hört sich fast so an wie "Wehe du Arschloch gehst jemand anderem als mir opfer dabringen" mal trivial ausgedrückt.
Für mich ist das mehr oder weniger eindeutig das da jemand seine Religion profilieren möchte.
 
Wenn Du dich für eine Religion entscheiden willst, ist es unerheblich was die Religionsgemeischaft von sich hält. Wende mein Zitat an und entscheide.

Wenn Gott nicht die Möglichkeit zur Verfügung hätte stellen wollen, hätten Adam und Eva keine Gelegenheit vorgefunden... der freie Wille...

In weiser Voraussicht, siehe den unfehlbaren Papst mit seinen Vorgängern und den lebendig verbrannten Opfern, fand Gott es wohl nicht sehr gut das falsche Gottheiten angebetet werden oder die selbst ernannten Vertreter Gottes auf Erden, siehe Papst.

Liebe Grüße
Carmen
 
Hallo, zu dieser schwierigen Frage der Theodizee hab ich etwas gefunden, was die christliche Antwort auf diese heikle Frage recht gut darstellt:

[Zitat von Die Theodizee Frage oder: Warum lässt Gott Leid zu? Experten-Tricks.at ]


Die Fragestellung ist Teil der sogenannten Theodizee Frage. Diese Frage lautet: Warum lässt ein allmächtiger und gütiger Gott Leid in der Welt zu? Ist es so, dass er entweder gar nicht allmächtig ist, oder nicht gütig und barmherzig ist?

Eine einfache Antwort auf diese Frage ist sicherlich schwer zu finden. Durch eine argumentative Hinführung wird aber klar, warum Gott zwar einerseits allmächtig, gut und barmherzig ist, aber andererseits auch so viel Leid in der Welt existiert. Dabei muss zunächst festgehalten werden, dass das Leid von Menschen verursacht wird und nicht von Gott. Kriege werden von Menschen angezettelt und Hungersnöte werden dadurch verursacht, dass Menschen die reichlich vorhandenen Nahrungsmittel ungerecht verteilen. Es geht also um die Frage, warum Gott Leid, welches von Menschen verursacht wird zulässt. Wie kann also Böses neben einem gütigen Gott existieren? Hierzu ist ein Blick in die Anfänge der Schöpfung wichtig. Die Schöpfung war zunächst ohne Makel. Adam und Eva wurden als ewig lebende Menschen geschaffen, die den Garten Eden bewohnten. Erst durch den Sündenfall kam der Tod in die Welt. Auch Tiere waren von Gott zunächst als reine Pflanzenfresser geschaffen worden (1 Mose 1,30). Erst durch den Sündenfall wurden Adam und Eva sterblich und die Tiere begannen andere Tiere zu reissen und Fleisch zu fressen. Das Böse kam in die Welt, weil Adam und Eva vom Baum der Erkenntnis aßen, wozu sie die Schlange verführt hatte. Es ist also wichtig zu sehen, dass es eine freie Entscheidung der Menschheit war, das Böse in die Welt zu lassen.

Nun könnte man natürlich fragen, warum Gott das Leid denn dann nicht begrenzt oder gar nicht zulässt. Dazu muss eine ganz praktische Frage aufgeworfen werden: Selbst wenn Gott das Leid begrenzen würde, wo sollte er die Grenze ziehen? Sollte er jeden Terroranschlag ab 50 Toten unterbinden, sollte er schon ab 10 Toten eingreifen, oder schon bei jedem einzelnen Mord? Sollte er schon jeden Eierdiebstahl unterbinden? Wir sehen also, dass schon ganz praktische Erwägungen zeigen, dass das so nicht funktionieren kann. Man stelle sich vor, Gott würde entscheiden, jedes Leid ab zehn Toten zu unterbinden. Wie würden wohl die Angehörigen reagieren die Menschen verloren haben in einem Terrorakt mit „nur“ neun Toten?
Oder angenommen, Gott würde das Leid ganz abschaffen. Damit wäre die Wurzel des Übels ja nicht aus der Welt. Der Mensch würde kurze Zeit danach, wieder mit Bösem beginnen. Um das Böse ganz zu entfernen, müsste Gott die Menschen entfernen! Einzig andere Option wäre es, der Menschheit den freien Willen zu nehmen. Aber das würde auch niemand wollen.

Gott tat das Beste, was geschehen konnte: Er schuf eine Lösung. Er sandte seinen Sohn Jesus Christus in die Welt, damit diejenigen, die an ihn glauben, das Geschenk der Sündenvergebung und des ewigen Lebens empfangen können. Gott legte fest, dass diese Welt einst vergehen wird und eine kommende, neue, heilige und vollkommene Welt den Glaubenden als ewigem Wohnort dienen wird.
 
Religion war sinnvoll, als man wissenschaftliche Phänomene noch nicht erklären konnte. Die Sonne - was zur Hölle sollte man dazu vor vielen 10000 Jahren schon sagen? Sonnengott macht die Sonne. Punkt. Anarchie beseitigt.
Verdammt, ein Gewitter? Was ist das? Ka, aber Zeus regelt das schon. Fertig.
Aber heute kann man doch nicht mehr sagen:
Atombombe, hmm Strafe Gottes. Punkt. :löl:
Religiöse Ideologien haben in einer rational denkenden Gesellschaft nichts verloren. Dass sie schädlich ist, beweisen uns islamistische Hinterwäldler jeden Tag. Keine Religion ist so einnehmend und unterdrückend wie der Islam.
Von anderen Hinterwäldlerreligionen wie dem Hinduismus abgesehen, die sogar hochgradig menschenverachtend ist, dank Kastensystem, mit der wir hierzulande allerdings wenig Probleme haben.
Und christliche Werte werden auch hier noch gerne dazu missbraucht, um Zensur und "Jugendschutz" zu rechtfertigen.
Würde es keine Religion geben, wären alle dazu verurteilt, selber zu denken und rational, objektive Entscheidungen oder Erklärungen zu finden.
Manche hätten gar kein Feinbild mehr. Heuchelei müsste noch besser begründet werden. Ja, es wäre hart, aber heilsam für eine angeblich im 21. Jahrhundert lebende Menscheit.
 
Hallo Excessive

Ist das jetzt eine Meinung gegen Religionen oder die Meinung das es Gott nicht gibt, oder beides?

Liebe Grüße
Carmen
 
Hallo Toxido, bei allem Respekt kommt mir diese Erklärung ein wenig naiv vor. Die beste Lösung für einen allmächtigen Gott war es seinen Sohn ans Kreutz nageln zu lassen? Ach und zu dem Geschenk des ewigen Lebens hätte ich auch noch eine Frage! In welcher Entwicklungsphase wird unser Bewusstsein in die Ewigkeit eingehen? Also ein hochintelligenter 25 Jähriger der bei einem Unfall ums leben kommt als hochbegabte Seele, aber der 85 jährige frühere Mathematikprofessor der mach Altertsdimenz und Alzheimer stirbt als bemitleidenswerte Seele? Da were es wohl am besten etwas früher auszusteigen! Ach nein, das ist ja eine Totsünde!

Gruß schlaubie
 
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