Es gibt nur einen Schöpfer ( GOTT ) - Fortsetzung Diskussion 

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Was ist dir nur im Leben alles schon widerfahren, wenn du so krankhaft fanatisch deinen persönlichen Gott, der ausschließlich in deinem Geist ist und somit nicht Real ist, preist ?
Auf den fanatischen Gottesanbeter Sites, sind immer so schlimme Biografien zu finden...und wie sie dann zu Gott gefunden haben ;):muesli:

Du magst es so sehen, das sei Dir unbenommen, aber entsprechend wirst Du auch die Konsequenzen aus Deinem Handeln ziehen.
 
Der Vollständigkeit halber möchte ich noch erwähnen, dass mein Mitgefühl ebenso denen gilt, die aufgrund von Alkohol-, oder Drogenmissbrauch, einer Viruserkrankung, äußerlicher, mechanischer Gewalt, eines Schlaganfalls, einer bakteriellen Entzündung, eines Gen-Defekts, oder aufgrund anderer Ursachen, einen Hirndefekt erlitten haben. Nicht, dass noch einer denkt, ich würde hier jemanden für fanatisch, oder nicht ganz dicht, halten.
 
Huiii; Religion und Angst. Das scheint ja super bei dir zu ziehen. Aber mit Drohungen kommst du nicht weit. Ich habe, im Gegensatz zu dir, keine Vorurteile gegen dem Teufel und der Hölle. Satan ist ein super Typ.

Du weißt genau, dass Jesus ein Mensch wie du und ich war; am Kreuz sind viele schon gestorben.

Was ist in deinem Leben nur geschehen, dass du das nicht einsehen kannst, werter Stoffy?

Ach, und lies mal den Thread !!
---------------
p.s. Danke Langschläfer für dein Mitgefühl; fühle mich da angesprochen ;)
 
Hallo stoffy!

Und dann ist da noch die Sache mit den "Guten Werken", warum bemüht sich dann jeder möglichst viele gute Werke, und nach Möglichkeit einen "unsterblichen" Namen zu erwerben, wenn er sich zu 100 % sicher ist, daß es keinen GOTT gibt?
Was haben gute Werke oder Erhaltung des Namens für die Nachwelt mit der Existenz Gottes - diese sei in diesem Beitrag vorausgesetzt - zu tun? Nur weil jemand glaubt, dass es keinen Gott gibt, lebt er nicht lethargisch und hoffnungslos vor sich hin.

Und warum reagiren diese, die behaupten, es gibt keinen GOTT immer so böse, wenn sie auf die Existenz GOTTes angesprochen werden?
Weil dieses "Ansprechen auf Gottes Existenz" meistens so aussieht:
A: "Es gibt Gott!"
B: "Aha. Und wie kommst du drauf?"
A: "Es steht in der Bibel!"
B: "Und wie kommst du drauf, dass das was in der Bibel steht, wahr ist?"
A: "Weil die Bibel von Gott kommt!"
B: "Wie kommst du drauf?"
A: "Es steht in der Bibel!"

es ist doch merkwürdig, die Existenz Satans wird ohne Vorbehalte akzeptiert, aber die Existenz GOTTes wird geleugnet.
Und von wem? Ich hab noch nie von jemanden gehört, der zwar nicht an Gott, sehr wohl aber an den Teufel glaubt.

Woran mag es wohl liegen, daß die Welt in Chaos, Mord und Totschlag, Verbrechen und Katastrophen versinkt? An den "guten" Menschen kann es ja nicht liegen, denn die wollen ja das Böse nicht.
Zu deiner Frage:
Die Begründung findest Du schon bei dem ersten Menschenpaar, die, obwohl sie es besser wussten, der Aussage Satans mehr Glauben schenkten als der Aussage GOTTes gegenüber den Menschen.

Nachzulesen in der Bibel, 1. Mose 3.
Also ist Satan für das Böse in der Welt verantwortlich. Und was macht inzwischen Gott, sieht er nur zu? Er müsste doch mächtiger als dieser Satan sein und dem ganzen ein Ende bereiten können. Tut er aber nicht.

Noch was: Wenn irgendwann eine Zeit war, wo nur Gott war, der ja laut Bibel 100% gut ist, wo kommt dann das Böse her?
Wenn Gott alles erschaffen hat, muss auch das Böse ihm entsprungen sein. Wo sonst soll es plötzlich hergekommen sein.
Der Teufel, laut deiner Aussage der Verursacher des Weltübels, ist doch ein Geschöpf Gottes und kann in seinem ganzen Wesen nichts beinhalten, was nicht vom unendlichen Gott kommt.


Zu den Widersprüchen: Löse mir mal bitte das hier aus der Bibel auf ->

Einmal bedauert Gott, dass er die Menschen gemacht hat (Genesis/1.Mose 6,6), dann reut es ihn, dass er sein Volk strafen wollte, nachdem Moses ihm nahelegte, wie schwachsinnig das sein würde (Exodus 32,14).
Einige Zeit später aber wird doch tatsächlich über ihn gesagt: "Denn nicht ein Mensch ist er, dass ihn gereuen könnte" (1. Samuel 15,29).
Dann war der bedauernde Gott vorher jemand anders?
 
Jesus Christus war aber kein Sohn Gottes. Er war ein normaler Mensch; Helden gab es immer schon in der Geschichte. Er wird auch niemals zurückkehren können! Nach 2000 Jahren sollte es auch mal der letzte Fanatische kapieren und einsehen.

Was sollen eigentlich die Bibelzitate? Willst du uns veräppeln? Kanntest du die menschlichen Verfasser etwa? Die Bibel ist ein Buch voller Lügen und voller menschlicher Götter-Fantasien.

@incognitous: Gut herausgeredet!
@ an beide: und alle anderen Gottesleugner und -lästerer

vielleicht solltet Ihr noch einmal überlegen, was Ihr für Lächerlichkeiten in den letzten Postings von Euch gegeben habt.

Da ich immer noch mit beiden Beinen auf der Erde stehe und nicht darüber schwebe, bin ich nicht weltfremd.

Aber es gibt bestimmte Dinge, die haben nichts mehr mit Ironie und/oder Zynismus zu tun. und da gehören auch die von Dir "ironisch und/oder zynisch" angeführten Satansverherrlichungen zu.

-------------

@Moonster:

Lies nach bei incognitous!

Wer Gut oder Böse nach seinem eigenen menschlichen Willen beurteilt schafft sich seine eigenen Maßstäbe zur Beurteilung. Und damit hat jeder eine andere Vorstellung von Gut und Böse. Ich glaube (im Sinne von Wissen), daß Du mit Sicherheit nicht damit einverstanden bist, wenn ich mir meine eigenen Maßstäbe und Gewichtssteine schaffe und dir mit diesen dann Waren zum Verkauf abmesse/abwiege. Du bestetst zu Recht auf geeichten Maßen. Und so ist es mit GOTT. ER hat dem Mensch in der Bibel einen "geeichten" MAßstab übergeben, und in der Bibel ist klar definiert, was gut und Böse ist.

Dir mag es vielleicht während Deines Erdenlebens egal sein, was GOTT von Dir denkt, aber spätestens nach Deinem Ableben hier wird es Dir nicht mehr egal sein, ab dann kannst Du es leider nicht mehr ändern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, und was ist dir nun in deinem Leben widerfahren, Stoffy? Erzähl doch mal einen kleinen Schwank aus deiner Jugend..
 
@Betos:

Wer Gut oder Böse nach seinem eigenen menschlichen Willen beurteilt schafft sich seine eigenen Maßstäbe zur Beurteilung. Und damit hat jeder eine andere Vorstellung von Gut und Böse. Ich glaube (im Sinne von Wissen), daß Du mit Sicherheit nicht damit einverstanden bist, wenn ich mir meine eigenen Maßstäbe und Gewichtssteine schaffe und dir mit diesen dann Waren zum Verkauf abmesse/abwiege. Du bestetst zu Recht auf geeichten Maßen. Und so ist es mit GOTT. ER hat dem Mensch in der Bibel einen "geeichten" MAßstab übergeben, und in der Bibel ist klar definiert, was gut und Böse ist.
OK. Damit ist es also gut und richtig, Frauen zu Missbrauchen und für Ehebruch zu steinigen? Andere umzubringen weil sie nicht deinen Glauben haben? Tolles Moralvorbild.

Du hast meinen Beitrag entweder nicht gelesen oder nicht verstanden. Dein Beispiel mit gefälschten Maßen ist genau das was ich gesagt habe. Du könntest mich damit übervorteilen. Damit hättest du zu meinen Lasten Gewinn gemacht.
Aber wenn du mir nochmal was verkaufen willst, werd ich das nicht mehr annehmen, weil du mich verarscht hast. Und ich werde das auch allen anderen erzählen die ich kenne, die dann auch nichts mehr bei dir kaufen. Und du gehst Pleite weil keiner mehr von dir kauft, den du betrügen könntest. Du kannst nur dein Geschäft erhalten wenn wenn du dich "Gut" verhältst.
Du zitierst so schön Nietzsche. Da sollte der Kategorische Imperativ doch was sagen, oder? ;)



Aber im Endeffekt ist es Unsinn so zu tun als würde man mit dir diskutieren. Eine Diskussion setzt voraus, dass man sich mit der Meinung des anderen auseinandersetzt. Das einzige was du machst, ist dich darauf zu berufen dass ein Buch die alleinige Wahrheit enthält. Woher das Buch stammt haben dir deine Eltern oder ein Priester erzählt, dass es von Gott geschrieben wurde. Einen wirklichen Grund das zu glauben gibt es nicht. Wenn du dich immer nur darauf zurück ziehst, dass "Gott die Bibel geschrieben hat, daher die Bibel prinzipiell richtig ist und damit die einzige Instanz ist" kannst du nicht ernsthaft diskutieren. Den du nimmst etwas nicht Beweisbares und vollkommend unlogisches als Tatsache für deine Schlußfolgerungen an.

Du bezeichnest dich als Fundamentalist, als wäre das was gutes. Ok. Dann nimm die genaue Bedeutung für dich in Anspruch. Und die ist nicht wirklich eine Basis für Diskussionen, sonder nur für Bekehrungsversuche:

Das Wort Fundamentalismus trat erstmals auf im Zusammenhang mit einer von Reuben Archer Torrey herausgegebenen Schriftenreihe "The Fundamentals A Testimony to the Truth"[1], die sich gegen liberale Theologie und insbesondere die historisch-kritische Methode wandte. Zu den Autoren gehörten namhafte konservative Theologen wie Benjamin Breckinridge Warfield. Die fünf wesentlichen Punkte ihrer Haltung wurde 1910 von der Generalkonferenz der presbyterianischen Kirche zusammengefasst:[2]

* die Irrtumslosigkeit und Autorität der Bibel
* die Gottheit von Jesus Christus
* seine jungfräuliche Geburt und Wunder
* sein Tod für die Sünden der Menschen
* seine leibliche Auferstehung und persönliche Wiederkehr

Die in den "Fundamentals" vertretene Haltung entspricht heute im Wesentlichen der evangelikalen Theologie und genügt nicht um den christlichen Fundamentalismus zu definieren. Der Fundamentalismus vertritt eine biblizistische Auslegung der Bibel, die so eng mit dem Heilsglauben verbunden ist, dass andersdenkenden Christen ihr Christsein abgesprochen wird. Ergänzend kommen dazu eine konservative politische Haltung und der Wille, religiös begründete Überzeugungen auch politisch durchsetzen zu wollen.



Original von Stoffy
Wie man heute zumindest beim Menschen aus medizinischer Sicht feststellen kann, gibt es heute wesentlich mehr Degenerationserscheinungen, als "Verbesserungen". Wenn es also die Evolution wirklich geben würde, dann müßten die Menschen im Laufe Ihrer evolutionsgeschichtlichen Entwicklungsphase immer besser geworden sein, sowohl in Bezug auf Gesundheit, körperliche Miß- oder Fehlbildungen, beherrschten Wissensstand, ...; aber irgendwie ist das Gegenteil der Fall. Aus Sicht der Evolutionstheoretiker ist dies ein Phänomen, welches diese nicht erklären können, ohne ihre ganze Theorie, die sie mühsam mit den Händen aufgebaut haben im gleichen Atemzug mit dem Hintern wieder umzureißen.
Dazu sag ich kurz noch was. Diese Aussage zeigt, dass du Evolution nicht verstanden hast. Zum einen setzt du einen Zeitraum von ein paar hundert Jahren an um Evolution zu erklären, die wirkt aber im Zeitraum von zehntausenden Jahren. Weiterhin ist Degeneration schon immer ein Teil der Evolution. Es gibt unzählige Erbgutänderungen, die negativ sind und sich dann eben nicht durchsetzen und wieder verschwinden. Nur heutzutage kann ein Mensch der durch einen Gendefekt eingeschränkt ist (Bluter z.B.) glücklicherweise weiter leben und sterben nicht schon als Kind. So können solche "Degenerativen Genmerkmale" verstärkt weitergegeben werden.
 
moin... Menschen wie incognitous liebe ich:D

Die schweren Unglücke der letzten Jahre zeigen immer wieder eines sehr deutlich: Der Mensch ist mitnichten in der Lage alles zu erklären, zu verstehen, beurteilen und zu beherrschen. Nur eines hat der Mensch von heute dem Menschen von vor hundert Jahren voruas, weil er von GOTT Nichts mehr wissen will, wird alles unerklärliche mit irgendwelchen Theorien beschrieben, die dann dem "einfachen" Bürger als das Maß aller Dinge verkauft werden, und weil es die moderne Wissenschaft verkauft, auch akzeptiert, weil die Wissenschaft ja immer wieder beahuptet, sie könne alles erklären.

Wenn der moderne Mensch die Existenz Gottes anerkennen würde, würde er auch nicht alles wissenschaftlich erklären können, er könnte aber ohne sich zu irgendwelchen Theorien zu versteigen, die nur von irgendwelchen Hypothesen Leben, die keiner nachprüfen kann, und deshalb als die Wahrheit verkauft werden, es einfaach akzeptieren, daß es Dinge gibt, die er nicht versteht, bzw. erklären kann.

Warum kann der Mensch nicht zugeben, daß er etwas nicht erklären kann? Weil er dann den Beweis leifern würde, daß es einen GOTT geben muß, und da die Welt ja ohne GOTT entstanden ist, muß man alles ohne GOTT erklären können, und versteigt sich zu solchen Theorien.

Armer Mensch, wie hast Du dich vom Satan verblenden lassen.
 
Die Beweise und die Mittel, die zum Beweis für die Richtigkeit der Evolutionstheorie aufgewendet werden, und auch die Art der Beweise, die von einigen derer angeführt werden, die hier im Thread gegen die Bibel und für die Evolutionstheorie reden, sprechen eine deutliche Sprache. Selten habe ich so polemische Äußerungen von Befürwortern der Evolutionstheorie gelesen wie hier. Aber es beruhigt mich zu sehen, daß alle Gegner der Bibel und Befürworter der Evolutionstheorie immer den gleichen Fehler machen, sobald sie merken, daß ihre fadenscheinigen Gründe nicht mehr wirken, werden sie polemischt, laut und teilweise sogar brutal.
Wenn die Evolutionstheorie so wahr wäre, wie von den Befürwortern der selben immer behauptet wird, dann frage ich mich,
warum es von den laut Evolutionstheorie so vielen notwendigen Zwischenstufen nicht eine einzige auffindbare gibt, weder in fossiler, noch in lebendiger Form

warum man sich immer hinter Zeiträumen, die nicht nachweisbar und auch nicht überschaubar sind, zurückzieht.

wie sich unter den Prämissen, daß immer nur das beste, angepaßteste und intelligenteste Wesen überlebt, überhaupt solche hochkomplexen Lebewesen entwicklen konnten, weil ja alle Zwischenstufen, die diese Voraussetzungen gemäß der Lehre der Evalutionstheorie ja nicht erfüllt haben, nicht überlebt haben. Man nehme z. B. nur einmal die Eintagsfliegen. Bis diese durch probieren herausgefunden hätten, welche Lebensbedingungen für ihren Arterhalt notwendig sind, würde es sie heute nicht mehr geben, aber es gibt sie heute noch, genauso, wie zu Beginn der Schöpfung.
 
stoffy schrieb:
Dir mag es vielleicht während Deines Erdenlebens egal sein, was GOTT von Dir denkt, aber spätestens nach Deinem Ableben hier wird es Dir nicht mehr egal sein, ab dann kannst Du es leider nicht mehr ändern.
Ach, ich hatte gehofft, du würdest wenigstens auf einen Punkt in meinem Beitrag eingehen. Icognitus glaubt nicht an die Existenz eines Teufels, er hat nur eine etwas... seltsame Art, mit Gottesgläubigen umzugehen ^^

Mir ist übrigens die Handlungsweise Gottes vor und während des "Sündenfalls" ziemlich suspekt. Soll ich es näher ausführen?
 
Ach, ich hatte gehofft, du würdest wenigstens auf einen Punkt in meinem Beitrag eingehen. Icognitus glaubt nicht an die Existenz eines Teufels, er hat nur eine etwas... seltsame Art, mit Gottesgläubigen umzugehen ^^

Mir ist übrigens die Handlungsweise Gottes vor und während des "Sündenfalls" ziemlich suspekt. Soll ich es näher ausführen?

Moonster, bitte nicht mehr heute- okay, morgen ist auch noch ein Tag:)

Für Betos:
Das Leben wäre in der Tat sinnlos, wenn es nur auf die kurze Zeit zwischen geboren werden und sterben begrenzt wäre. Die Bibel sagt auch ganz klar, das der Tod nicht das Ende ist, sondern nach dem Tod der Mensch von GOTT zur Verantwortung gezogen wird, sofern er nicht sein Leben mit GOTT ins Reine gebracht hat auf der Grundlage des Sühnungswerkes des Sohnes GOTTes, Jesus Christus. Wenn Du Deinem Standpunkt treu bleibst, dann wirst Du Dich auf jeden Fall nach Deinem Abscheiden aus diesem Leben daran erinnern, das Du während Deines Lebens die Chance hattest diesen zu ändern, es aber nicht gewollt hast.

Gute Nacht
 
Da haben wir ein Problem. Ich glaube, dass mein Leben mit meinem Tod endet. Ich bin einer von 6 Mrd. Menschen. Ich bin nicht wichtig oder bedeutend. Wenn ich sterbe ist das beste was von mir noch sein kann, dass meine Kinder und Enkel noch an mich denken, weil ich ein ziemlich cooler Vater und Opa war. Das ist genau der Grund, warum ich versuche aus meinem Leben im Jetzt das Beste zu machen was ich kann. Weil ich eben nicht mein Verhalten daran orientiere was mir irgendwer eventuell für nach meinem Tod verspricht. Wenn ich das tun würde, könnte ich mir doch einfach ein Sturmgewehr schnappen, nach Israel fahren und ein paar Palestinänser umbringen. Wenn die mich dann erschießen, komme ich getreu nach der Bibel ins Paradies, weil ich Gott einen großen Dienst erwiesen habe.

Das ist das was du hier propagierst.


Der Unterschied zwischen uns, scheint mir, dass ich bereit bin auch mal etwas zu hinterfragen. Deine Eltern haben dir gesagt die Bibel ist wörtlich wahr. Und daran glaubst du jetzt von voller Überzeugung. Du willst oder kannst nicht versuchen diese Überzeugung zu hinterfragen. Das ist Schade. Ich hab mir die Mühe gemacht große Teile der Bibel zu lesen. Um fundiert darüber sprechen zu können, was diese aussagt. Hast du mal darüber nachgedacht, z.B. Dawkins zu lesen?

Was den "Missing Link" in der Evolutionstheorie angeht, hab ich diesen vor ewigen Seiten schon im Detail diskutiert. Hier gehts los. Das werd ich hier nicht nochmal wiederholen.



Die Zeiträume die du als "nicht beweisbar" bezeichnest verstehe ich nicht. Selbst wenn wir Evolution mal außen vor lassen, ist das Alter von fossilen Funden sehr genau bestimmbar, mit verschiedenen Methoden wie der C14 Methode. Jetzt kannst du mir natürlich sagen, dass das auch nur eine grandiose Verschwörung ist, um uns nicht zu verraten dass das eigentlich Gottesschöpfung vor 10.000 Jahren ist. Dann solltest du mir aber auch gleich noch erklären, warum die Menschen nicht auf den Mond waren.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
die Eintagsfliegen. Bis diese durch probieren herausgefunden hätten, welche Lebensbedingungen für ihren Arterhalt notwendig sind, würde es sie heute nicht mehr geben, aber es gibt sie heute noch, genauso, wie zu Beginn der Schöpfung.

So so, Du bist also in der Lage nachzuweisen, dass es Eintagsfliegen, in unveränderter Form, seit Beginn der Erdentstehung gibt? Ein Nobelpreis sollte dir mit deinem Wissen sicher sein.
Was musstet Ihr religiösen Fanatiker (ja, Fanatiker, nicht Fundamentalisten) im Laufe der Jahrhunderte, im Zuge wissenschaftlicher Erkenntnisse, nicht alles aufgeben. Die Erde ist keine Scheibe und auch nicht der Mittelpunkt des Universums. Frauen, welche sich mit Kräutern auskennen, sind keine Hexen und stehen nicht mit dem Teufel im Bund. Es gibt keine streitlustigen Trolle, bezaubernde Feen, hinterlistige Gnome und auch keinen super schnellen Weihnachtsmann. Auch gibt es keinen sagenhaften Goldtopf am Fuße des Regenbogens. Und ebenso wenig gibt es einen Gott. Der Einzug ins Paradies, nach dem Tod, ist nichts weiter als Wunschdenken.
 
Langschläfer schrieb:
...Auch gibt es keinen sagenhaften Goldtopf am Fuße des Regenbogens...
Na, jaaa
Irgendwo, irgendwann schon.
Man muss halt eben nur an der richtigen Stelle suchen und eben dann auch finden :D
Stoffy #1541 schrieb:
Das Leben wäre in der Tat sinnlos, wenn es nur auf die kurze Zeit zwischen geboren werden und sterben begrenzt wäre.
Die Existenz Gottes mit der ansonsten bedrohlichen "Sinnlosigkeit" des Lebens zu begründen scheint mir doch etwas gewagt ;)
Das hieße ja folgerichtig im Umkehrschluß,
dass jeder, der trotz alledem einen Sinn im "Überleben" des Hier und Jetzt sieht, Gott also auch nicht "braucht", oder?
Langschläfer #1540 schrieb:
Also so, wie die Wahrheit vom unsichtbaren Mann im Himmel?
Wer bitte sagt uns denn, dass Gott im Himmel wohnt .
Wäre übrigens überhaupt jemand in der Lage, Gott zu erkennen,
sollte dieser z.B. DIR morgen auf der Straße begegnen?

greetz
muesli
 
Wer bitte sagt uns denn, dass Gott im Himmel wohnt .

Genau das versuchen uns die "Gottgläubigen" zu vermitteln, also sind es die Christen, die es sagen. Das der Himmel Wohnort von Gott ist, wird mehrfach in der Bibel erwähnt. Angeblich steht dort sogar der Thron Gottes. Gott steigt vom Himmel herab, Gott schaut aus dem Himmel auf uns hernieder, Jesus fährt in den Himmel zu seinem Vater, usw. Diese Aussagen lassen darauf schließen, dass "Gott" im Himmel wohnt.

Wäre übrigens überhaupt jemand in der Lage, Gott zu erkennen,
sollte dieser z.B. DIR morgen auf der Straße begegnen?

DAS würde ja voraussetzen, dass Gott existiert. Da ich das für unmöglich halte, ist eine solche Begegnung für mich ebenso unmöglich. Wobei ich mir sicher bin, dass ich den Regentroll, oder das Spaghettimonster, sofort erkennen würde. ;)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Zitat Betos: "Der Unterschied zwischen uns, scheint mir, dass ich bereit bin auch mal etwas zu hinterfragen. Deine Eltern haben dir gesagt die Bibel ist wörtlich wahr. Und daran glaubst du jetzt von voller Überzeugung. Du willst oder kannst nicht versuchen diese Überzeugung zu hinterfragen. Das ist Schade. Ich hab mir die Mühe gemacht große Teile der Bibel zu lesen. Um fundiert darüber sprechen zu können, was diese aussagt. Hast du mal darüber nachgedacht, z.B. Dawkins zu lesen?"

Es riecht plötzlich so stark nach ...., woher das wohl kommt? Lieber Betos, du scheinst ja bestens zu wissen, wie andere erzogen wurden. Erstaunlich! Hinzu kommt noch die Verdienstmedaille für eine humanistisch-kritische Erziehung (meine Interpretation). So, so! Das wurde ich auch! Diese Medaille habe ich längst in den Rundordner geschmissen - Prädikat untauglich! Auch in der Bibel kennst du dich scheinbar aus, obschon du ja, gemäss deiner Aussage, nur Teile davon gelesen hast. Ja, ich erinnere mich, auch schon Bibelverse mit deinen sehr speziellen Auslegungen gelesen zu haben. Mich hast du damals aber gar nicht überzeugt, die Verse waren völlig aus dem Zusammenhang gerissen. Bleibt zu hoffen, dass du dich mit der Evolutionstheorie besser auskennst. Ich an deiner Stelle wäre etwas vorsichtiger, andere in eine Schablone reinzudrücken, sonst könnte es noch passieren, dass du da selber reinpasst. Nichts für ungut. Gruss freefloating
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ähm was soll das jetzt, Freefloating @#1546?
Deine Ironie stinkt bis zum Himmel!!! Werd gefälligst nicht persönlich/drohend gegen Betos!!!

Ich glaube einigen hier, dass Sie sehr viel im Buch "geschmökert" haben, allerdings nicht alleine (allein nur die Passagen die Sie bereits kennen und "verstehen"). Ich denke, dass die meisten der Bibelanhänger nur im Kreise Gleichgesinnter und unter Aufsicht eines "Lehrers" ihr Wissen um das Buch erworben haben. Textpassagen wurden säuberlich vorübersetzt und mit Wortbedeutungen solange gespielt bis die Aussage des Satzes dem Standpunkt der Interpretationideologie entspricht.
Freefloating, wenn Du doch (Ex-)Humanist bist, hattest Du gewiss Latein&Altgriechisch und kennst daher sicher auch die Problematik im Spielraum der Wortbedeutungen. So ergeben einzelne Sätze einen anderen Sinn nur weil man "cum" (Partizip, ... etc) anders übersetzt. Nur der Kontext half. Wer schließt solche Ermessensspielräume aus?
Es wurde auch hier im Thread schon darauf hingewiesen, dass Päpste etc. ebenfalls die Hände mit im Spiel hatten. Wo liegt denn z.B. die BESTE Kopie des Originals? Wer garantiert die Unveränderbarkeit über die Jahre, solange es den Menschen gibt?
Kein Papier & keine Tintentechnik der damaligen Zeit hätte Kopien ohne ständiges "abschreiben" erhalten können. Und kein Mensch ist nicht frei von Fehlern...weder der Abschreiber noch seine Kontrolleure.

Anders diejenigen, die selber vor dem Buch sitzen und sich allein bei klarem also ungefärbten Verstand ein Bild machen wollen. Hilfe&Trost findet man sofort, weil man es sucht. Aber die Wahrheit?
Die Wahrheit liest jede Partei zwischen ihren frei gewählten Passagen. Für jeden ist etwas dabei.

Mal was anderes: Jetzt wo "Ardi" gefunden wurde. Was sagt uns das?
 
Zitat Hudson: "Ich glaube einigen hier, dass Sie sehr viel im Buch "geschmökert" haben, allerdings nicht alleine (allein nur die Passagen die Sie bereits kennen und "verstehen"). Ich denke, dass die meisten der Bibelanhänger nur im Kreise Gleichgesinnter und unter Aufsicht eines "Lehrers" ihr Wissen um das Buch erworben haben. Textpassagen wurden säuberlich vorübersetzt und mit Wortbedeutungen solange gespielt bis die Aussage des Satzes dem Standpunkt der Interpretationideologie entspricht."

Das entspricht vielleicht deiner Wunschvorstellung, aber nicht der Realität. Es mag solche "Bibelleser" geben (wie auf anderen Gebieten auch). Wer sich aber ernsthaft mit der Bibel auseinander setzt, der liest sie insbesondere für sich alleine und lässt sich auf einen intensiven Prozess ein. Da gibt es viele Antworten, aber es bleiben auch Fragen offen und das ist okay.

PS: Meine Zeilen an Betos waren nicht ironisch gemeint (auch wenn es vielleicht so klang). Gerade weil ich ihn schätze, lasse ich mich auf ein Streitgespräch ein. Gedroht habe ich schon gar nicht. Aber das müsste ja nicht dein Problem sein. Es ist jedoch schon interessant, wie gut ihr im austeilen seid. Aber wehe, man steht euch auch nur wenig auf die Schuhe (und das noch harmlos), dann heult ihr auf wie die Wölfe (ausser incognitous, der kann auch einstecken).

PS2: Der Urtext der Bibel ist in hebräisch und griechisch unverändert vorhanden. Der Kanon, auf dem die Auswahl der Bibelbücher gründet, wurde nicht von einem Papst, sondern von einem Konzil festgelegt. Auch die evangelischen Kirchen und die Freikirchen sind sich darüber einig. Also vergiss deine Verschwörungstheorien à la Da Vinci Code. Das ist Hollywood aber nicht Realität. Auch wenn es in den verschiedenen Uebersetzungen und Uebertragungen leichte Abweichungen gibt, so bleibt der Grundtenor der Bibel dennoch immer der Gleiche. Gruss freefloating
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ein Zeitschriftenverkäufer wollte Gott eine humoristische Zeitschrift verkaufen. Der Herr lehnte ab: "Wenn ich mal lachen will, lese ich in der Bibel."
 
stoffy schrieb:
. Der Mensch ist mitnichten in der Lage alles zu erklären, zu verstehen, beurteilen und zu beherrschen.

Falsch. Es hat sich bisher immer herausgestellt, dass es für fast alles eine Erklärung gibt. Das beste biblische Beispiel ist der Regenbogen. Die unwissensen Menschen damals, die auch die Teile der Bibel schrieben, dachten doch tatsächlich es wäre eine Zeichen Gottes. Ist das nicht wirklich aus heutiger Sicht lächerlich?!!

Oder Adam und Eva; eine typisch menschliche Erklärung für Entstehung zum Leben. Aber wer das glaubt hat nun echt keinerlei Bildung abbekommen. Die Geschichte ist einfach nur zum totlachen u. Menschen die das heute noch glauben werden auch nicht Ernst genommen. Zurecht.
Das Gleiche gilt für Jebus Christ. War sicher ein toller Held damals;aber doch kein Sohn Gottes. Sollte er heute mal versuchen; Haus 5 ruft..
stoffy schrieb:
Nur eines hat der Mensch von heute dem Menschen von vor hundert Jahren voruas,

Auch wieder falsch. Kauf dir mal gute Geschichtsbücher und geh 100 Jahre zurück. Du wärst überrascht, wie sich menschen ständig weiter entwickeln.

stoffy schrieb:
Warum kann der Mensch nicht zugeben, daß er etwas nicht erklären kann?

Weil sich bisher Gott als Lückenfüller immer falsch herausgestellt hat. Darum. Es ist unsere Erfahrung das Gott als Erklärung nicht gebraucht wird. Gott ist also deine Fantasie. Du wünschst ihn dir eben soo gerne :tata:
Du , lieber Stoffy, hast also Gott nach deinem Ebenbild geschaffen.
 
@stoffy:

Ich sag's Dir jetzt nicht nochmal. Vollzitate sind zu vermeiden und Doppelposts sind auch unerwünscht. Es gibt den Editier-Button
edit.gif

Bitte mal die Boardregeln lesen.


Linda
 
@freefloating: Wenn ich sage dass ich "Teile der Bibel" gelesen habe, dann mein ich nicht, das ich 3 Seiten raus genommen habe und die mir angeschaut habe. Ich habe eben nicht alle Bücher gelesen, ganz ehrlich. Aber doch genug, dass ich mir glaube ein Urteil erlauben zu können. Zumal ich in Christenlehre und Konfirmationsunterricht das auch intensiv interpretiert habe. Ich glaube eigentlich nicht, dass ich um über die Bibel zu urteilen, diese mindestens 4 mal in stiller Klausur und Einkehr gelesen haben muss. In meinem Augen ist im Gegenteil ein Verständnis für Etwas nur dann möglich wenn man es nicht nur für sich selbst anschaut, sondern darüber spricht. Insbesondere etwas wie die Bibel die nun wirklich massive Interpretation nötig macht. Und auf dieser Basis hab ich auch die Zitate gewählt (die ich im übrigen natürlich nicht aus dem Kopf hergebetet habe, sondern nachgeschlagen habe). Nach meiner Interpretation.

Vielleicht liegt es aber an unserem Unterschiedlichen Verständnis was die Bibel ist. Für mich ist das ein Buch. Genauso wie jedes andere auch. Und damit lege ich da die gleichen Maßstäbe an. Für dich scheint, genau wie bei Stoffy, die Bibel etwas mystisches, übernatürliches zu sein, das man nicht mit normalen Mitteln erfassen kann. Das lassen mich solche "...der liest sie insbesondere für sich alleine und lässt sich auf einen intensiven Prozess ein" Aussagen annehmen.


Es gibt natürlich einzelne Fälle, dass Menschen in ihrem späteren Leben zu Gott finden. Aber bei 99% der Gläubigen sind diese durch ihre Eltern zu einer bestimmten Religion erzogen worden. Eine solche Annahme ist daher nicht wirklich weit her geholt.
Meine Eltern haben mich auch evangelisch erzogen. Nur haben sie mir (wie ich glaube zu meinem Glück) das nicht aufgezwungen, da sie auch nicht so streng gläubig sind, also mit dem ganzen jeden Sonntag in die Kirche gehen und genau nach jedem Gebot der Bibel leben. So dass ich durch meine Erziehung (Kinder werden nun mal stark durch die Erziehung von ihren Eltern geprägt) in der Lage war kritisch den Glauben in dem ich erzogen wurde zu hinterfragen. Und damit bin ich für mich zu der Überzeugung gelangt, dass das nicht stimmen kann, vollkommend unlogisch ist und für mich keine Erklärungen liefern kann.
Und ich wollte eben nichts anderes sagen, als dass jemand der von seinen Eltern sehr streng gläubig erzogen wurde, es sehr sehr schwer hat da auszubrechen und sehr wahrscheinlich einfach weil er gar nicht dazu erzogen wurde, Glauben zu hinterfragen. Ihm wurde beigebracht, dass sein Glauben und die Bibel absolute Wahrheiten sind, an denen man nicht zweifeln DARF. Und das prägt ein Kind.


Und mal ganz ehrlich Stoffy brauch mich überhaupt nicht um sich in eine Schablone zu pressen, das schafft er mit seinen fundamentalistischen Aussagen ganz allein.


@PS: Ich wüsste nicht wo ich "aufgeheult" habe. Solange man ordentlich mit mir diskutiert, wie du es hier tust, hab ich kein Problem. Mit Stoffy's Posts, hab ich das schon eher, weil es nervt wenn alles was man sagt mit "in der Bibel steht es anders, also hast du unrecht" widerlegt wird.

@PS2: Natürlich gibt es eine offizielle Übersetzung. Aber Fakt ist auch, dass sich verschiedene Subrichtungen des Christentums auf andere Versionen berufen. Aber das ist auch egal. Selbst die Lutherbibel wurde nach dessen Übersetzung mehrfach revidiert bis zu der heutigen Fassung. Das zeigt doch wieviel Interpretation da anscheinend nötig ist. Hinzu kommt, dass meines Wissens auch keine komplette Originalausgabe der Bibel mehr existiert. Selbst Luther hatte sicher kein Exemplar was zu dem Zeitpunkt 1200 Jahre alt war, sondern eine zu seiner Zeit aktuelle Abschrift. wie will man sicher sein, dass da nicht durch Interpretation bei der Abschrift schon Änderungen vorgenommen worden?


@Stoffy: Naturwissenschaftler sind sehr wohl in der Lage anzuerkennen, dass sie bestimmte Dinge nicht wissen. Gerade diese Tatsache treibt diese an um diese Lücken zu füllen.
Nicht dazu bereit, Lücken im Wissen anzuerkennen, sind Gläubige. Das ist doch genau der Grund, warum alle Lücken mit Gott als Erklärung gefüllt werden müssen. Während ich und viele Andere, einfach sagen können, dass wir etwas nicht wissen und nicht erklären können. Dass wir vielleicht eine logische Vermutung haben, aber sie noch nicht beweisen können. Ich muss eben nicht sagen, "Oh verdammt, da ist etwas was ich nicht weis, ich brauch dafür unbedingt eine Erklärung. Nehmen wir halt Gott."
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Ähnliche Themen

Zurück
Oben Unten