Noch ein Beitrag eines Rentners
Solidargemeinschaft - was heißt das in Deutschland ????
alle zusammen bilden eine Gemeinschaft - aber bei uns nicht -
die Problemlösung: alle, die eine Schaufel in die Hand nehmen, müssen auch einzahlen. Mit "alle" meine ich auch wirklich alle - Beamte, Selbstständige, Künstler, Sportler, Arbeitgeber, Arbeitnehmer ect. - und schon wäre der Solidartopf gefüllt. Bei uns liegt die ganze Hauptlast bei den normalen Arbeitern und das kann ja garnicht gut gehen. Die Politiker stöhnen nur und packen diese Dinge erst garnicht an, bezahlen auf der anderne Seite pro Tag ein Vermögen für die Kriegsspielereien - oder was glaubt Ihr, wieviel wir pro Tag für einen Bundeswehrsoldat im Ausland ausgeben müssen!! Selbst wenn wir nur die Hälfte dieser gewaltigen Summe einfach an die Länder überweisen würden, ginge es uns besser und wir hätten auch nichts zu befürchten.
Zu dem Thema Selbstvorsorge gebe ich folgenden Hinweis: Ich selber habe, mehr aus Unwissenheit, für meine Rente vorgesorgt und was macht der Staat?, er greift voll in meine Taschen. Ein kleines Beispiel: nehmen wir zwei Rentner, der Eine bekommt eine Rente von 1300 €, er muß davon prozentual noch für die Krankenkasse und Pflegeversicherung bezahlen und damit ist es gut. Der Andere bekommt eine Rente von 1000 € und von seiner Vorsorge 300 €, auf die 1000€ bezahlt er prozentual Krankenkasse und Pflegeversicherung, auf die 300€ jedoch beides 100% tig, also unter dem Strich bekommt er weniger, als derjenige mit den 1300€ Rente am Block - es lebe die Gerechtigkeit
im übrigen muß ich noch erwähnen, das ich 46 Jahre Rentenbeiträge eingezahlt habe, von Beruf Ingeneur war und meine Rente ein Niveau eines Beamten im unteren Dienst hat, obwohl dieser nie etwas eingezahlt hat und im Rathaus Euch nur einen Stempel im Reisepass gedrückt hat, ohne jahrelange Ausbildung, ohne Verantwortung, Unkündbarkeit auf Lebenszeit.
Es lebe der Sozialstaat! :hot:
mfg
Kymmy