Sollte Alkohol komplett verboten werden? geschlossen 

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NeHe

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In Anlehnung an diesen Thread:

Sollte Rauchen komplett verboten werden?

schmeiss ich mal die These in den virtuellen Raum, dass Alkohol und die finanziellen, gesundheitlichen Schäden, die durch den Genuss desselben mehr od. weniger zu erwarten sind, nicht minder die "Allgemeinheit" schädigen, wie das heiss und tw. militant geforderte Rauchverbot.

Ich persönlich hab lieber 10 stinkende Raucher um mich herum, als einen pöbelnden Besoffenen, der schon seit Jahren als arbeitsunfähiger dem Steuerzahler auf der Tasche liegt und dies noch wesentlich länger tun wird, als die 10 Raucher, die bis zum *statistischen Krebsausbruch arbeiten und dann sparsamerweise so schnell wie möglich sterben.


Ich bin auf eine sachliche Diskussion gespannt, welche hoffentlich nicht so persönlich ausartet, wie es im o.g. Thema ab und an der Fall ist. ;)
Wer sachl. Argumente hat, benötigt keine persönl. Beleidigungen, um seinen Standpunkt zu vertreten. ;)


MfG,
NeHe



* man möge mir den schwarzen Humor verzeihen
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Nein sollte es nicht!

Begründung: Ich trinke gerne Bier ;-)

Was soll als nächstes verboten werden? Fast Food?:D
 
Perfekt ist dein Vergleich mit den stinkenden 10 Rauchern aber nicht, NeHe. :)

Man sollte nicht einen Menschen, der gerade konkret etwas tut ('Herumpöbeln') mit anderen vergleichen, welche potentiell etwas tun.

Die emotinale Wahrnehmung des Konfliktes ist ausgesprochen situationsbezogen. Wenn mich ein Raucher gerade anpöbelt und mir den Rauch seiner Zigarette direkt ins Gesicht bläst, dann bin ich in diesem Augenblick natürlich in erster Linie über Raucher erbost. Will hingegen gerade ein besoffener Randalierer sein Mütchen an mir kühlen, dann sind es wiederum die Alkies, an welche man gerade denkt.

Ausreißer aus dem, was man im allgemeinen mit sozialen Umgangsformen bezeichnet, gibt es leider in jeder Zielgruppe. Ob es nun Raucher sind, Trinker, Jugendliche, Frauen, Rentner oder Quotenneger, in dieser Hinsicht gleichen sie sich.

Auf einen nicht ganz unwesentlichen Punkt sollte man sein Augenmerk allerdings auch richten, nämlich das Suchtverhalten. Psychische Sucht beeinträchtigt den Willen und erschwert es enorm, sich objektiv mit den Dingen des Lebens auseinanderzusetzen. Kaum ein Abhängiger sieht seine Sucht, süchtig sind immer nur andere. :d

Am Einfachsten lassen sich Süchte an ihrem Anfang bekämpfen oder gar im Vorfeld. Danach ist es häufig zu spät. Was isch vermisse, das ist die Erziehung, die Jugendliche (und auch später Erwachsene) gar nicht erst zu Kettenrauchern oder Trinkern werden lässt. Weder ist man besonders erwachsen, wenn man raucht, noch ist man besonders reif, wenn man trinkt.

Aber eine gewisse gesellschaftliche Doppelmoral bekämpft wirkungsvoll, zukünftigen 'Suchtkarrieren' den Boden zu entziehen, in erster Linie bei Trinkern. Diess erkennt man nicht unschwer an Begriffsbestimmungen. 'Gesellig' sagt man, wenn man 'versoffen meint' und jemand, der nicht jeden Alkoholexzeß mitmacht, den betrachtet man gleich als Weichei. Feiern (und wohlfühlen) erscheint für viele Zeitgenossen ohne Alkohol kaum möglich.

Nicht zufällig werfen Sportereignisse wie die vergangene Fußballweltmeisterschaft lange Schatten in Form von Umsatzverdopplung- und Verdreifachung beim Konsum alkoholhaltiger Getränke. Jedes Spiel eine eigene Sauforgie, auch wenn die Masse der Zuchauer noch halbwegs im Griff hat. Aber Fußball ganz ohne Gelage? Undenkbar.

In dieser Hinsicht halte ich das Trinken für weit bedrohlicher als das Rauchen.

Aber zurück zum eigentlichen Thema. Die gesundheitliche Belastung der Nichtraucher durch Raucher hält sich zumeist in engen Grenzen. Allein die Belastung durch Schadstoffe in der Luft, im Wasser und gar in unserer Nahrung übersteigt die Belastung durch TRauchen bei weitem. Spitzfindig könnte man sagen, daß Rindfleischesser die Umwelt durch den CO2-Ausstoß der eigens für sie gezüchteten Rinder mehr belasten als Raucher, welche ihrem Laster in Maßen nachgehen und sich dabei rücksichtsvoll verhalten (was wohl die Mehrzahl der Raucher auch tut).

Für mich ist das Kriterium der Kosten keineswegs entscheidend (solange es im finanzierbaren Bereich bleibt). Gesundheit (auch die anderer Menschen) ist mir wichtiger als jegliches Geld. Genauso wie der Preis der Mobilität ein hohes Verkehrsaufkommen ist (mit allen Nebeneffekten wie Umweltbelastung und Unfalltoten), genauso ist der Preis einer immer werteloser werdenden Gesellschaft die Zunahme der Intoleranz und des damit verbundenen Gewaltpotentials. Ob es sich dabei um Raucher, Trinker oder gar 'Islamisten' handelt ist dabei völlig nebensächlich...

Gruß Konradin
 
wenn alkohol verboten werden soll ( was wahrscheinlich nie der fall sein wird)
schneiden sich die einzelnen staaten selber ins fleisch da alkohol ihnen sehr viel im jahr einbringt --> alkoholsteuer usw.

und außer, wer von uns möchte bei einem besonderem anlass n glaß robby bubble trinken ?
 
sinnlosdiskussionen sollten auch verboten werden!!

rauchen ist nur in bestimmten locations verboten, aber z. b. nicht vor der Türe auf der strasse!!??
 
NeHe schrieb:
Ich persönlich hab lieber 10 stinkende Raucher um mich herum, als einen pöbelnden Besoffenen, der schon seit Jahren als arbeitsunfähiger dem Steuerzahler auf der Tasche liegt und dies noch wesentlich länger tun wird, als die 10 Raucher, die bis zum *statistischen Krebsausbruch arbeiten und dann sparsamerweise so schnell wie möglich sterben.


Ich bin auf eine sachliche Diskussion gespannt,

Allein schon durch diese Formulierung hast Du Dich selbst von der Sachlichkeit entfernt.
Alokoholkonsum != Alkoholismus OR arbeitsunfähig OR sozialhilfebedürftig
Betrunkenheit != Aggression
(um es mal kurz und abstrakt zu formulieren)

Ich habe nüchtern schon öfter zugeschlagen als betrunken. Und bei arbeitslosen Alkoholikern sollte man erst hinterfragen, was die Ursache und was die Wirkung ist.

Aber ganz abgesehen davon kann man Dein Beispiel auch umformulieren: "Ich persönlich habe lieber 10 Betrunkene als....blabla" ;)

Die negativen externen Effekte des Alkoholkonsums kann man (und wird in vielen Fällen auch gemacht) wunderbar internalisieren. Bei Rauchern ist dies einfach nicht der Fall, hier herrscht Nachholbedarf.
 
rauchen ist nur in bestimmten locations verboten, aber z. b. nicht vor der Türe auf der strasse!!??

Meinst du damit etwa das Saufen überall legal ist :rolleyes: und was NeHe sagt hat schon was, aber ganz verbieten wird wohl nicht möglich sein, schon allein aus medizinischen Zwecken.

Ich habe ja nichts gegen Alkohol, wenn auch dies im Magen bleibt und ich nicht auf dieser Pfütze ausrutschen muss, oder ich einen Penner in der Einkaufsstraße "gepflegt" zur Seite stellen muss, weil dieser meint meine Frau/Tochter anzubaggern und.und.und...

Nein für kompletten Verbot, Ja für verbot auf der Straße.

Edit:
Und bei arbeitslosen Alkoholikern sollte man erst hinterfragen, was die Ursache und was die Wirkung ist.
was sollte man den die erst hinterfragen ? Es sind viele die wegen Alkoholismus entlassen wurden und wenige die wegen ihrer Arbeitslosigkeit zu Alkoholiker wurden, oder siehst du das anders ?


mfg
 
Zuletzt bearbeitet:
twinky schrieb:
Ich habe nüchtern schon öfter zugeschlagen als betrunken.
Was nicht gerade für dich spricht. Ich hoffe nicht, daß es deiner generellen Art, Konflikte lösen zu wollen, entspricht. Aber man kann schließlich auch verbal zuschlagen, nicht wahr?

Übrigens tut es rein garnichts zur Sache, was bei arbeitslosen Alkoholikern die Ursache und was die Wirkung ist. Ändert dies etwas an einem Vergleich zwischen Rauchern und Trinkern und wie ist es mit 'nichtarbeitslosen Alkoholikern', randalieren diese anders oder weniger als ihre arbeitslosen Kollegen und wenn ja, sind die unterschiede zwischen 'arbeitslosen Rauchern' und 'nichtarbeitslosen Rauchern' ebenso signifikant?

Mensch twinky, du machst micht echt neugierig.
 
Ich finde, dass - bei verantwortungsvollem Umgang mit seinem Genussmittel - jedem sein Spass gelassen werden sollte. Sprich ob jemand Musik, Rauch, Alkohol oder sonst etwas konsumieren möchte, sollte man jedem selbst überlassen. Man würde ansonsten genügend Gründe für Totalverbote auch für Dinge finden, die alltäglich sind. (Laute Musik schädigt das Gehör, verbietet Musik!)

Das sollte aber immer nur soweit gehen, bis ein anderer belästigt wird.

Das Problem dabei liegt meiner Ansicht nach darin, dass der Belästigende sich in der Regel meist nicht ausrechnen kann, wie erträglich seine Aktionen für Andere sind.

Was die Gesunheitsbeeinträchtigung angeht, ist diese beim Passivrauchen zwar überschaubar, aber nichtdestotrotz vorhanden, Passivtrinken gibt es aber nicht. Hier besteht natürlich die Gefahr, dass ein betrunkener Autofahrer durch einen Unfall jemand schädigt, oder gar tötet, aber man kann diese Dinge eben nicht wirklich gegeneinander aufrechnen.

Schließlich trinke ich gerne Bier schädige aber niemand durch besoffenes Autofahren, deshalb finde ich, dass ich ein Recht habe, das auch weiterhin tun zu dürfen. Dabei stehe ich auch einem Raucher einen maßvollen Genuß in einer Kneipe zu, aber nicht Kippen am laufenden Band oder Rauchen am Arbeitsplatz, oder Raucherei in Gegenwart von Kindern bzw. Kranken.
 
@Konradin: Es gibt Situationen (auch mit Betrunkenen, vielleicht auch nur betrunkene Raucher auf Nikotinentzug), die lassen sich durch Worte nicht lösen. Wer Platzhirsch spielen, sich vor seinen Freunden / seiner Freundin präsentieren oder nur Frust ablassen will, dem kann man nur mit Konfrontation oder Flucht kommen. Und letzteres würde ihn nur unnötig ermutigen, sein Verhalten beizubehalten. Geh mal 4h morgens am Wochenende über den hamburger Kiez und versuch, eine Diskussion anzufangen ;) Aber das soll hier nicht Thema sein.

Zu Deinen unsinnigen Fragen: Alkoholiker randalieren nicht zwangsläufig. Und wenn doch, müssen sie zahlen, sofern ihre Personalien festgestellt werden können. Die Kausalität ist wichtig zur Beurteilung, ob Alkohol die Ursache für Arbeitslosigkeit oder die Arbeitslosigkeit Schuld an der Flucht in die Sucht ist. Ist letzteres der Fall, ließe sich bei Alkoholverbot schnell ein Substitut finden. Auch läßt sich die Frage auf den Zigarettenkonsum übertragen: ist der Konsum schuld an der Arbeitslosigkeit? In diesem Thread eher rhetorisch zu verstehen.

Ich bin generell gegen ein Verbot von Zigaretten und Alkohol. Aber die möglichen Schäden sollen bei der konsumierenden Person bleiben, bzw. Schäden an anderen müssen ausgeglichen werden. Dies klappt bei Alkohol schon allein wegen der Beweisbarkeit bei weitem besser als bei Zigaretten, insofern läßt sich Alkoholkonsum auch anders behandeln als Tabakkonsum.
 
Hauptsächlich hab ich diese Diskussion aus folgenden Gründen (im direkten Vergleich zu dem Nachbarthema Raucher vs. Nichtraucher, um dort nicht OT zu argumentieren) eröffnet, ja, bewusst provokativ:


  • ich kenne einige, die a.G. ihres Alkoholkonsums arbeitslos und letztendlich obdachlos geworden sind (nicht umgekehrt!), jedoch keinen einzigen Raucher, bei dem das Rauchen zu selbigen geführt hat
  • ich kenne einige, die a.G. ihres Alkoholkonsums frühzeitig in Rente gehen "mussten" und jahrelang diese Rente bezogen haben und auch Raucher, die jedoch nur Wochen in den "Genuss" dieser Arbeitsunfähigkeitsrente gekommen sind (R.i.P.)
  • ich kenne Familien, die am Alk. eines Mitglieds zerbrochen sind, jedoch keine Fam. die wegen Rauchens kaputt ging
  • ich kenne Kinder und Jugdl. die wegen Alkoholmissbrauch und -vergifftung geistig kaputt sind, jedoch keinen Raucher, der a.G. des Rauches geistig behindert ist (das bezieht sich NICHT auf Kinder/Säuglinge rauchender schwangerer Frauen, Nichtrauchen sollte für werdende Mütter selbstverständlich sein)
  • ich kenne unzählige Fälle brutaler Gewalt unter Alk jedoch keinen einzigen Fall brutaler Gewalt unter Nikotineinfluss
  • ich kenne einige Leute, die regelmässig (meist im Winter, weil's draussen kalt wird) auf Kassenkosten (also auf unser aller Kosten) alle 4 Wochen für 2 Wochen zur "Entgiftung" gehen, mit dem festen Wissen/Willen, am Tag der Entlassung, bereits vor der Klinik die nächste Pulle zu köpfen, jedoch keinen Raucher, der regelmässig auf Kassenkosten eine "Entgiftung" finanziert bekommt

Da stimmt doch etwas nicht :confused:
Raucher werden mittlerweile verfolgt wie Schwerverbrecher und andererseits wird über Alkoholkonsumenten geredet, als sei Alkohol ein unverzichtbares Grundnahrungsmittel.
Die Werbung für Tabakprodukte wurde verboten, dafür tauchen in jeder Werbepause mindestens 3 Biersorten auf :confused:


MfG,
NeHe


PS: bevor jemand auf komische Gedanken kommt: Ich hatte beruflich reichlich mit beiden zu tun, sowohl Rauchern als auch Trinkern. Ärger gab es jedoch ausschliesslich mit Trinkern und solchen, die es werden wollen.
PPS: Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich heisse das Rauchen keinesfalls gut, allerdings stinkt mir die Doppelmoral sowohl des Staates als auch einzelner Bürger im direkten Vergleich.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Aber die möglichen Schäden sollen bei der konsumierenden Person bleiben...
Von Autos überfahrene Kinder zählen übrigens nicht zur Klasse der Autofahrer. Es wäre schön, wenn man Folgen immer auf sich (und seine wie auch immer zu definierende eigene Klasse) beschränken könnte.

In einem Sozialstaat bin ich dagegen, kleinlich alles gegeneinander aufrechnen zu wollen, denn würde man dies konsequent tun, dann würde ich als Kinderloser nicht für Schulen und Kindergärten mitbezahlen müssen, als Gesunder für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen, insbesondere nicht als Mann für Frauenkrankheiten, als alter Mensch nicht für Jugendeinrichtungen und als junger Mensch nicht für Altenbetreuung. So aber muß ich Schulen und Universitäten, Krankenhäuser und Sanatorien und gar die liebe Bundeswehr, die vorgibt, mich am Hindukusch zu beschützen, was ich aber gar nicht will, und vieles andere mehr. Da kommt es nun wirklich nicht mehr darauf an.

Platzhirsche lasse ich übrigens gern links liegen, denn es lohnt selten, seine Zeit mit Unverbesserlichen zu vergeuden. Zwar ist mir der Kiez um vier Uhr morgens nicht vertraut, die Verhältnisse in der Frankfurter Bahnhofsgegend dafür umso mehr. Dennoch kein Grund, ausgerechnet dort morgens um Vier unsinnige Diskussionen anzetteln zu wollen. Auch dort lässt sich Streit so gut wie immer durch besonnenes Verhalten aus dem Wege gehen und in über 90 Prozent der restlichen Fälle zieht man sich sinnvollerweise erfolgreich zurück.

Die wenigen Fälle, in denen es nicht anders geht, oder die Fälle, in denen Zivilcourage gefragt ist, stehen auf einenm anderen Blatt. Dort greift man zu Gewalt, um größeres Unheil zu verhindern und keinesfalls, weil man glaubt, Konflikte durch den Einsatz von Gewalt lösen zu können, denn dies ist immer eine Sackgasse.

Sorry, daß ich so ausführlich darauf eingehe, aber es geht mir über die Hutschnur, wenn man sich einerseits von randalierenden Alkoholikern distanziert, andererseits aber nach tausend Entschuldigungen (Kiez morgens um Vier) für den alltäglichen Gewalteinsatz sucht.
 
Sorry, daß ich so ausführlich darauf eingehe, aber es geht mir über die Hutschnur, wenn man sich einerseits von randalierenden Alkoholikern distanziert, andererseits aber nach tausend Entschuldigungen (Kiez morgens um Vier) für den alltäglichen Gewalteinsatz sucht.
Ich such doch nicht nach einer Entschuldigung, wenn ich jemanden wegen seines Verhaltens in die Schranken weise. Und ich schrieb "ÖFTER nüchtern als betrunken", was nur eine relative Angabe ist und definitiv nicht auf "alltäglich" schließen läßt. 1 mal ist öfter als 0 mal - kleiner Denkanstoß.

Und wer sagt denn "kleinlich alles gegeneinander aufrechnen"? Wer Schaden verursacht, soll zahlen. Wer betrunken Auto fährt, zahlt u.U. sogar ganz ohne einen Schaden verursacht zu haben. Ist das nun unsozial und kleinlich? Ich denke nicht.
 
Die Alkoholsucht ist eine Krankheit. Schnupfen ist auch eine Krankheit die nicht vergeht weil man will das sie vergeht.

Das Menschen Alkohol trinken und sich besaufen ohne daran zu erkranken ist mehrheitlich normal.

Ein Verbot kriminalisiert den Alkoholkranken ohne die Chance zu haben was dagegen tun zu können >>> siehe Schnupfen
Das geht nur mit Hilfe.

Der Staat verdient am Verkauf der Suchtmittel und das ist der Grund weshalb diese nicht verboten sind.
Ob jemand legale Sachen konsumiert, darf nicht von oben herab vorbestimmt werden.
Ein Verbot des Konsums in der Öffentlichkeit, ist für mich Zensur, Freiheitsberaubung, ähnlich dem Verbot das Schwarze nicht in bestimmten Bussen mitfahren dürfen.

Entweder es wird vom Staat unter Strafe gestellt und auch der Verkauf sowie die Herstellung verboten oder es wird dem Menschen generell erlaubt.

Ein Plagiat ist in der Öffentlichkeit genauso illegal wie im privaten Bereich.
Wenn ich mit meiner Flasche Bier oder der Zigarette vor die Haustür gehe und damit in der Öffentlichkeit bin hat sich dann etwas so grundlegend verändert das es verboten ist?
Wo leben wir?
 
Ein Verbot kriminalisiert den Alkoholkranken ohne die Chance zu haben was dagegen tun zu können >>> siehe Schnupfen
:D ach ne :D und Raucher sind – nachgewiesenermaßen (wo denn?) – nicht suchtkrank und deshalb ist das Rauchverbot dann i.O.?
Das geht nur mit Hilfe.
Sicher, da rüttelt auch keiner dran ;) nur wird diese Hilfe den Alk.süchtigen finanziert, angeboten, beauflagt, aufgedrängt usw. und immer wieder ... und dem Raucher nicht ;)
ergo: krank ist nicht gleich krank :D, Sucht ist nicht gleich Sucht und wir sind vor dem Gesetz (objektiv und subjektiv, moralisch usw ...) alle gleich :D
Entweder es wird vom Staat unter Strafe gestellt und auch der Verkauf sowie die Herstellung verboten oder es wird dem Menschen generell erlaubt.
Das seh ich ähnlich ;) und deshalb bin ich – im Zuge der Gleichberechtigung der Raucher und Trinker – auch für ein Alkoholverbot, mit ähnl. Einschränkungen wie bei den Rauchern :D (noch mehr Pfeffer in die Wunde streuen ;))

===> ein Kompromiss wäre doch, den Wirten und Lokalitäten selbst zu überlassen, ob sie Raucher/Nichttrinker ... Raucher/Trinker ... Nichtraucher/Nichttrinker ... Nichtraucher/Trinker - Wirte sein wollen, sodass jede Anhängerschaft die geeignete Lokalität für sich finden kann und allen "Bedürfnissen" Genüge getan werden kann ;) für ein friedliches und harmonisches, individuelles Miteinander, wo keiner auf den anderen mit der nächstgelegenen Mistforke losgeht :D *träum*

Obwohl damit immernoch das Problem saufender und randalierender, sich selbst gesundheitliche schädigender Truppenteile bestünde :confused: und auch das Alk-Problem im Straßenverkehr sowie in häuslicher Umgebung mit Gewalt dadurch nicht gelöst werden könnte :confused:


MfG,
NeHe
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Gelegentlich kann man den Eindruck gewinnen, das Mitführen von Bierflaschen wäre für alle ab 16 vorgeschrieben. Zumindest scheint es so normal geworden zu sein, dass man sich beinahe wundert, jemanden ohne zu treffen.

Es ist aber überhaupt nicht normal, sondern eine Unsitte, die sich im ansonsten durchreglementierten Deutschland ungehindert ausbreiten konnte. Während sich alle Welt (zurecht!) um giftige Pestizide im Essen sorgt und die meisten anderen Drogen aus gutem Grund verboten sind, ist Alkohol – Gift und Droge – aus unerfindlichen Gründen akzeptiert. Hunderttausende Suchtkranke, zerbrochene Familien, Milliardenschäden Jahr für Jahr, Schlägereien, unschuldige Opfer von betrunkenen Autofahrern – all das wird irgendwie für unvermeidlich befunden. Sicher wird keines dieser Probleme verschwinden, wenn die „Flasche to go“ verboten wird. Aber das Bewusstsein dafür, was normal ist und was nicht, wird wachsen: Alkohol in der Öffentlichkeit? Macht man nicht! Das ist die Botschaft, die schon Kleinkinder mitbekommen sollten.

Auch das sonst manchmal richtige Argument, dass man nicht alles verbieten muss, zieht nicht. Im Gegenteil: Für die nicht Trinkenden ist durch das Verbot sogar ein Gewinn an Freiheit zu erwarten. Sie müssen nämlich weniger Angst davor haben, von den Flascheninhabern belästigt zu werden. Die Normalen müssen sich nicht mehr vor den Unnormalen in Acht nehmen.


===========

Hatten wir doch schon, hat nichts gebracht. 2006 kippte Berlin das Trinkverbot aus dem so genannten „Straßengesetz“. Begründung: komplette Nutzlosigkeit. Protestiert hatte damals niemand, warum auch? Der Paragraf war niemals angewendet worden. Schlagzeilen machte das nicht mehr existierende Trinkverbot vor einem Jahr, als die Diskussion um Alkohol trinkende Kinder und Jugendliche einsetzte. Damals besaß auch die CDU so viel Realitätsnähe zu sagen: „Mit diesem Verbot wird nichts erreicht.“

Nun also, einige hundert betrunkene Jugendliche später, soll Alkohol auf der Straße wieder verboten werden. Die CDU fordert ein absolutes Trinkverbot in der Öffentlichkeit. Welch hilflose Reaktion! Als wenn sich einer der saufenden Schüler von irgendeinem Verbot abhalten ließe. Denn das Saufen in der Clique macht doch deswegen Spaß, weil es verboten ist. An Jugendliche darf kein Alkohol verkauft werden, sie kaufen ihn trotzdem. Es wird geschwänzt, es wird gekifft, es wird gequalmt. Alles verboten.

Dazu all die praktischen Fragen: Wer soll dieses Verbot kontrollieren? Die Polizei? Die wird sich bedanken. Immer mehr Aufgaben, immer weniger Personal. Das Ordnungsamt? Dito.

Und was machen wir, wenn clevere Kids das Bier in die Brauseflasche umfüllen? Es reicht doch, wenn sich die Amerikaner lächerlich machen mit der gesetzlich vorgeschriebenen Papiertüte um die Bierbuddel.



Ich brauche beides, ab und an Zigaretten und den Alc....;)
Ich trinke mir manchmal echt gern einen....und rauchen ist für mich auch nicht wegzudenken.


Gruss; PokerFace
 
Weiß nicht ob man das verbieten sollte, denn für einige Leute ist manchmal die Welt eh nur noch im Suff zu ertragen.;)

Außerdem gibt es genügend anderer sinnlose Verbote, also lasst doch mal den Alkohol in Ruhe.

Ein Glas Rotwein am Abend ist wohl gesünder als ein Pfeifchen.
 
Ich rauche, trinke aber nicht. Habe auch niemals auf Alkoholtrinker rumgehackt und gemosert, werd das auch nicht tun. Rieche ich die eklige Fahne, geh ich weiter bzw. dreh mich weg. Das ist nichtmal bewußt, eher reflexartig.
Werd mich aber hüten irgendwelche verurteilungen zu machen, und mit "Du stinkst, mir wird schlecht davon" zu nerven.
Eben leben, -und leben lassen.
 
Alkohol, Drogen und Prostitution wird man nie ganz verbieten können. Offensichtlich ist der Mensch zu schwach, um sich von Suchtmitteln generell fern zu halten.


Zwischen Alkohol als gelegentliches Genussmittel und Alkohol als Suchtkrankheit liegen natürlich Welten. Oft ist es ein schleichender Prozess, nicht zuletzt durch auslösende Vorgänge, die einen Menschen dazu bringen, dauerhaft viel mehr Alkohol zu konsumieren, als ihm und seiner Umwelt gut tut.

Die gesellschaftliche Akzeptanz eines gelegentlichen Besäufnisses mag noch vorhanden sein, verliert einer jedoch die Kontrolle über sein Trinkverhalten, rutscht er dies soziale Leiter ganz schnell hinunter und findet sich als 'Abschaum' wieder, mit dem kaum einer mehr etwas zu tun haben will.

Die Fabrikanten von Alkohol versuchen es natürlich auf jede denkbare Art, ihr Zeug an den Mann und die Frau zu bringen. Seit einigen Jahren mit Mixgetränken, bei denen der Alkoholgehalt zwar niedriger ist, aber durch die Wegnahme des Herben von normalen Getränken, trinkt es sich scheinbar leichter und öfter. Nach den Alcopops eben das Mixbier und Ähnliches.

Selbst in streng islamischen Ländern, wie dem Iran, wird hinter geschlossenen Türen Alkohol konsumiert und man kann es nicht verhindern. So wenig, wie man einen Tabakkonsumenten davon generell abhalten kann, zu rauchen, so wenig wird man einen Suchtkranken davon abbringen, weiter zu saufen. Die Einsicht sollte bzw. muss im eigenen Hirn beginnen.

Ehrlich gesagt ekeln mich Schnapsleichen und voll gesoffene Partygänger gleichermaßen an. Die Kontrolle über sich selbst zu verlieren bzw. aufzugeben, ist einfach bescheuert. Eine Nachbarin von mir stinkt schon morgens nach Alkohol, sie hat garantiert ein Problem mit dem Zeugs und ihre Sucht wird, ohne Einsicht, nicht besser. So ab und an ein 'Gläschen' findet sie ganz okay, nach ihren Worten. Nur sind es bei ihr vermutlich viele Gläschen jeden Tag.
 
Weiß nicht ob man das verbieten sollte, denn für einige Leute ist manchmal die Welt eh nur noch im Suff zu ertragen.;)

Das glaub ich auch, bin ja der Meinung das - sollte das jemals wirklich durchgesetzt und hat durchgegriffen werden - die Selbstmordquote rapide ansteigt :öm:

Und wahrscheinlich nicht nur das, zumindest kurzfristig würden eine Menge Leute nicht mehr klarkommen im Leben. Ob es langfristig ein Vorteil ist, ein so lang akzeptiertes Genußmittel zu verbieten wage ich auch zu bezweifeln.
 
Zuletzt bearbeitet:
... zumindest kurzfristig würden eine Menge Leute nicht mehr klarkommen im Leben. ....


Eigentlich kommen die Leute, die auf Alkohol angewiesen sind, aktuell schon nicht mehr klar. Sonst würden sie nicht übermäßig trinken.

Wie bei allen Suchtmitteln, würde ein Totalverbot dennoch viele zum exzessiven Trinken reizen. So wenig ich Rauchen mag, so wenig würde, wie dort, ein Totalverbot bewirken, dass nichts mehr getrunken oder geraucht würde. Es würde sich höchstens verlagern auf Schmuggelware und Schwarzbrennerei. Siehe die Zeit der Prohibition in den USA.
 
Naja, sie leben immerhin noch, saufen sich das Leben also erträglich. Das meinte ich mit klarkommen, wobei klarkommen ja eigentlich was anderes ist, da hast du recht.
 
Naja, sie leben immerhin noch

fragt sich nur dabei, wie lange !?!, nur ich kann nicht verstehen, dass durchs saufen das Leben erträglicher sein kann ?
Möchte jetzt damit nicht sagen das ich was gegen Alkohol habe (bin selbst Bier Liebhaber), aber ich werde bestimmt nicht mein Leber überfluten, weil ich mit irgendwas nicht klarkomme :rolleyes:

mfg
 
Naja, sie leben immerhin noch, saufen sich das Leben also erträglich...

Keine Ahnung, wie manche LEBEN und ERTRÄGLICH definieren :(

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sehr sexy

der wirkt auf Frauen sicher unwiderstehlich

Mutti wird's schon richten

Ups! Autobahn ist zu Ende, macht nix, mit Alkohol fühl ich mich wohl

betrunkener Motorradfahrer rammt Taxi

Was geht mich fremde Gesundheit an, Hauptsache mir geht besoffen gut und ich LEBE


MfG,
NeHe
 
Das kommt immer auf die Masse an...
Und rumpöbeln und so kann man auch ohne alkohol :D vor allem wenn man im Urlaub unter seinesgleichen ist und alle nur Scheiße bauen.
In meinen Bekanntheitskreisen ist das eig immer ganz gut geregelt... wenn einer wirklcih mal so besoffen ist das gar nix mehr geht wird der iwo hingepackt wo er unter der aufsicht der anderen is und zugedeckt, bis er wieder aufsteht und alles wieder gut ist und normalerweise trinken wir eh nur so viel, dass wir wissen was wir gemacht haben und es uns am nächsten tag noch so mehr oder weniger gut geht.
Das besoffen Autofahren (siehe Bilder von Nehe) ist aber echt die reinste Hirnrissigkeit... Ausm Nachbardorf sterben fast jährlich Leute aufgrund von so ner Scheiße oder schädigen andere. Ich denke aber mal, dass man, wenn man es von woanders ständig hört, selbst nicht machen wird.
Aber komplett verbieten sollte man es nicht. Dann würden die Leute anfangen, selbst zu brauen und zu brennen. Dabei würde noch mehr Scheiß rauskommen. Und es würde jede Menge geschmuggelt werden. Das ist auch keine Lösung.
 
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