Sollte Alkohol komplett verboten werden? geschlossen 

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Ich behaupte mal: wenn Alkohol erst in unserer "aufgeklärten, nüchternen" Welt, erfunden worden wäre, wäre er verboten, so wie andere "harten" Drogen auch!
Und das mit den ganzen angeblich an rauchen verstorbenen: ich verstehe da nicht ganz, wie ein seröser Arzt mit Sicherheit sagen kann, das der betreffende zu 99% wegen seiner raucherei gestorben ist, das ist meiner Meinung nach wohl schlichtweg unmöglich.
MfG
cujolino

(Geändert wegen "Erbsenzählerei" seitens dem User twinky)
 
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Und das mit den ganzen angeblich an rauchen verstorbenen: ich verstehe da nicht ganz, wie ein seröser Arzt mit Sicherheit sagen kann, das der betreffende zu 100% wegen seiner raucherei gestorben ist, das ist meiner Meinung nach wohl schlichtweg unmöglich.
MfG
cujolino
Ebenso wenig kann man mit 100%iger Sicherheit sagen, daß zB ein Kernkraftwerk für die Fehlgeburten in der umgebenden Bevökerung verantwortlich ist. Oder die Sonne verantwortlich für den Hautkrebs. Deswegen nennt man es auch "Schätzung", und bei einer einigermaßen großen Anzahl an Beobachtungen und dem Wissen über das normale Auftreten von spezifischen Krankheiten läßt sich insgesamt durchaus eine Aussage treffen. Über ein Individuum läßt sich so natürlich keine genaue Aussage treffen.
 
Das ist in der Medizin nun mal so. Ist jemand z.B. an Bauchspeicheldrüsenkrebs gestorben und war überdies noch Raucher, so ist letztendlich seine Raucherei daran schuld. Genauso wird das mit den Nebenwirkungen auf Beipackzetteln bei Medikamenten gehandhabt. Werden also bei 1000 Patienten bei der Einnahme von Kopfschmerztabletten 5 Fälle gemeldet, dass Fußpilz aufgetreten ist, so erscheint das auch als mögliche Nebenwirkung. Kurios aber war. Es muss also kein kausaler Zusammenhang herrschen.
 
@twinky
aha,verstehe, dann pickt man sich halt das herraus was einem passt und was gerade populär ist und macht 'ne Statistik draus^^
 
unter den statistisch geführten Unfällen die durch / wegen Alkohol zustande kamen, sind einige die auch ohne Alkoholnachweis im Blut geschehen wären. Schuldfrage hin oder her.

Die Feststellung der Ursache erfolgt nach billigem Ermessen. Du hast Alkohol im Blut ... du bist schuldig!

Das ändert natürlich nicht das Alkohol im Straßenverkehr unvereinbar ist.

Jedoch ist es ein Zeichen von Unsachlichkeit wenn sich Diskussionspartner so dumm stellen, wie es manche hier tun, um ihren Standpunkt als Befürworter eines Alkoholverbotes mit solchen Argumenten zu untermauern.

Die Realität ist, lieber NeHe, das die meisten mit Alkohol umgehen können, ohne abhängig zu sein und Unfälle zu produzieren. Das ist Fakt und da hilft auch kein verdrehen von Tatsachen. Auch nicht wenn es Tatsachen sind die twinky nannte. Hast Du was gegen ihn oder bist Du in diesem Thema so emotional das Du nicht anders kannst?
Twinky hat doch Recht und trotzdem ist es nicht gut mit Alkohol im Straßenverkehr unterwegs zu sein und es ist trotzdem nicht gut alkoholabhängig zu sein...

Es ist jedoch so das jemand der stinkt weil er sich nicht pflegt und jemand der stinkt weil er gesoffen hat und sich trotzdem nicht wäscht den gleichen Ekel hervorruft. Jemand der sich pflegt wird sich reinigen und schon bald nicht mehr nach Suff stinken. Das ist beim Knoblauchesser ebenso wie beim Arbeiter am Hochofen.

Es gibt rücksichtslose Egoisten die neben Dir furzen und dabei nicht mal mehr verlegen lächeln und welche die sich um andere Mitmenschen gar nicht mehr scheren und es gibt welche die es anders machen. Die Antipathie auf einzelne darf nicht auf eine Gruppe übertragen werden( Ausnahmen bestätigen die Regel, denn ein einzelner Kinderschänder ist nicht besser als die Gruppe), sonst wird aus dem Juden die Juden und wer weiß wo es endet.
 
Es geht ja hier darum, ob Alkohol verboten werden sollte oder nicht. Also den Alkohol als solchen wohl nicht, aber dort wo eine Gefährdung anderer möglich ist, sollte er es auf jeden Fall. Wenn jemand im Büro an seinem Schreibtisch Alkohol trinkt, ist mir das egal, wenn er vom Stuhl fällt. Es sei denn es handelt sich um den Finanzbeamten, der gerade meine Steuererklärung bearbeitet.:D
Aber ein Arbeiter am Fließband, der Gabelstaplerfahrer oder Kranführer darf das nicht. Dort gilt die absolute Null-Promille-Grenze! Andernfalls ist derjenige seinen Job los und im Schadensfall landet er im Knast.

Nun verstehe ich nicht, wieso man alkoholisiert Autofahren in irgendeiner Weise rechtfertigen will. Es ist kein Kavaliersdelikt! Wer von sich behauptet, dass er auch mit Alkohol sichert fährt, ist entweder ein Gewohnheitstrinker, der ohnhin nicht merkt, dass er besoffen ist oder einfach nur arrogant. Ich bin der Auffassung, dass Alkohol im Straßenverkehr absolut nichts zu suchen hat und würde mich freuen, wenn man endlich die Null-Promille-Grenze einführen würde.
In der ehemaligen DDR gab es für Trunkenheit am Steuer ein Fahrerlaubnisentzug von mindestens einem Jahr und mindesten 1000 Mark Geldstrafe, auch bei weniger als 0,5‰. Das klingt vielleicht hart, aber das muss weh tun, damit es auch eine abschreckende Wirkung hat.
Ich habe nichts gegen Alkohol, im Gegenteil, ich trinke auch gerne mal sogar über den Durst. Aber nach Hause kommt man auch anders, als mit dem eigenen Fahrzeug.
 
Letztendlich gibt es immer Menschen, die an irgendwelchen >Drogen klebenbleiben und sich damit selbst zerstören. Ob Alkohol, Zigaretten, Tabletten....egal, irgendeine Hintertür aus dem Leben findet sich immer.....Aber ich hätte gerne, dass alle für die Schäden selber aufkommen und dass solche ätzenden Sachen wie öffentliches Biersaufen, Pöbeln, Spritzen setzen und der ganze Mist strenger geahndet werden und irgendwann verschwinden. Es kekst mich an, wieviele Assos öffentlich demonstrieren, dass Rücksichtnahme oder Anstand oder Scham völlig aus der Mode gekommen sind. Sollen sie sich daheim die Kante geben und benehmen wie die Säue, sofern sie bereit sind die Zeche zu bezahlen!
 
@Carmen
Na, das ist aber auch irgendwie Wischiwaschi, was du da von dir gibst. Einerseits ist Akohohl mit dem Straßenverkehr unvereinbar, aber andererseits ist es auch wieder nicht so schlimm.
Risikofaktor Nummer Eins im Straßenverkehr ist nun Mal der Mensch und Alkohol beeinträchtigt erheblich die Wahrnehmungs- und Reaktionsfähigkeit des Menschen. Das ist hinlänglich bewiesen. Warum sollte man nun diese Risiko nicht ausschalten dürfen? Ich bleib dabei, wer sich besoffen ans Steuer setzt ist ein potentieller Verbrecher, der Leben anderer Menschen bewußt in Gefahr bringt. Sein eigenes interssiert mich dabei nicht.
Ich sage das deshalb so hart, weil vor etwa zwei Jahren ein Betrunkener in unserer Nähe einen schweren Verkehrsunfall verursacht hatte, wobei zwei junge Frauen in ihrem Auto bei lebendigem Leibe verbrannt sind. Der Betrunkene hatte einfach die Kontrolle über sein Auto verloren und den anderen Wagen gegen einen Brückenpfeiler geschleudert. Der Unfallverursacher hätte die Frauen retten können, aber er hat es nicht getan.
 
Aber Jumper ....
die Welt ist nicht schwarz weiß .... sie ist bunt! Schau raus, sie ist sogar in 3D zu sehen! Das ist Realität und nicht ein Gerichtsurteil. Nicht jeder Nachweis von Alkohol im Blut ist der Beweis für die Schuld am Unfall!

Schon bei 0,3 Promille beginnt die so genannte "relative Fahruntüchtigkeit": Wer mit dieser BAK einen Fahrfehler begeht, durch unsichere Fahrweise auffällt oder in einen Unfall verwickelt wird - selbst in einen unverschuldeten Unfall - kann vor Gericht als fahruntüchtig eingestuft werden mit der Folge, dass neben Geldstrafe und Punkten auch die Fahrerlaubnis entzogen wird. Man beachte: Als Fahrfehler zählen dabei nicht nur die berühmten Schlangenlinien, sondern schon Verhaltensweisen, die manche als "Kleinigkeiten" bezeichnen würden - beispielsweise mehrmals hintereinander Abbiegen ohne zu blinken - um der Polizei aufzufallen und den Führerschein abzugeben. Das ist übrigens nicht neu, sondern schon seit Jahrzehnten gängige Rechtsprechung.
Promillengrenzen

Was hilft dies? Im Straßenverkehr hat Alkohol nichts zu suchen!
Aber zu behaupten das 18 % der Verkehrsunfälle nicht geschehen würden wenn kein Fahrer mehr Alkohol im Blut hätte ist schlichtweg falsch.

Soviel Sachlichkeit muß doch vorhanden sein.
 
Hast Du was gegen ihn oder bist Du in diesem Thema so emotional das Du nicht anders kannst?
Twinky hat doch Recht ...

Liebste Carmen,

kannst du es nicht in einem Thread mal lassen, irgend etwas auf die persönliche Schiene zu schieben?

Weder hab ich etwas gegen twinky (wenn ER sich angepisst fühlt, ist er sicher gross genug, dies selbst kund zu tun) noch bin ich emotional SO geladen ... blabla ...
Und ob er RECHT hat, steht nirgendwo 100% nachgewiesen. Dies ist wiederum deine ganz persönliche Meinung, die dir zusteht aber dennoch die Richtigkeit in keinster Weise bestätigt oder negiert ;)

Ich nehme mir nur einfach das Recht, andere Meinungen in Frage zu stellen und meine eigene zu äussern. Dies tue ich sachlich, ohne persönlich zu werden (im Gegensatz zu anderen ;)) und deine ewigen Sticheleien in allen möglichen Themen werden daran auch nichts ändern :D
Gegensätzliche Meinungen gegeneinander aufzuwiegeln ist noch lange kein Anzeichen für Wissen und/oder Rechthaben und schon gar keine gute Diskussionsgrundlage ;)

In einem gebe ich dir Recht und dazu steh ich auch: Ich bin emotional sehr stark gegen Alkohol eingenommen, wenn du den Thread bisher komplett gelesen hast, so hast du auch die Argumente dazu gelesen.
Dennoch – oder gerade deswegen – bin ich der Meinung, dass es kein schlechter Charakterzug ist, sich gegen Alkohol bzw. für ein Verbot von Alkohol einzusetzen ;) und wollte u.a. in diesem Thema auch zum Nachdenken anregen, in der Hoffnung, dass der eine oder andere Aspekt so noch nie betrachtet wurde (von den Leuten, die meinen Alkohol macht das Leben süss)

edit: übrigens wird hier seit einigen Posts das Thema auf den Strassenverkehr reduziert ;) was ganz sicher nicht der Hauptgrund der Ausgangsfrage ist, sondern nur 1 Aspekt der Sache. Viel mehr Schäden werden doch ausserhalb der Fahrerei verusacht, sowohl gesundheitl. (physisch + psychisch), als auch finanziell. Verliert das doch bitte nicht aus den Augen und reitet nicht auf 18% mehr od. weniger Unfälle mit Alk rum ;)


MfG,
NeHe
 
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Ich finde die Diskussion hier irgendwie lustig. Die eigentliche Frage war doch, ob Alkohol (im Allgemeinen) verboten werden sollte oder nicht. Die mesiten Argumente bisher belaufen sich allerdings darauf, dass manch einer (leider) besoffen Auto fährt.
Besoffen Auto zu fahren IST aber schon verboten.

Ach ja, und dann noch meine eigene Meinung: Ich bin gegen ein generelles Alkoholverbot. Man kann ja nicht alles verbieten wonach jemand süchtig werden könnte: Tabak, Kaffee, Süßkram, Lotto und nicht zu vergessen auch das Internet. ;)
 
Nicht jeder Nachweis von Alkohol im Blut ist der Beweis für die Schuld am Unfall!
Das ist natürlich richtig. Hier wird sich mitunter Vieles zu einfach gemacht. Es sollte natürlich der Nachweis erbracht werden, ob der Unfall ohne Alkohol nicht passiert oder verhindert worden wäre. Es muss ein kausaler Zusammenhang zwischen Alkoholeinfluss und Unfall hergestellt werden. Trotzdem muss der Alkoholfahrer zur Rechenschaft gezogen werden, zwar nicht für den Unfall, aber für die Trunkenheit am Steuer.
Aber zu behaupten das 18 % der Verkehrsunfälle nicht geschehen würden wenn kein Fahrer mehr Alkohol im Blut hätte ist schlichtweg falsch.
So war das ja nicht gemeint. Es hieß doch, dass bei 18% der Unfälle Alkohol mit im Spiel war. Nicht immer sind die Alkoholfahrer auch die Unfallverursacher, aber aufgrund von verminderter Reaktionsfähigkeit konnten sie den Unfall nicht mehr verhindern, was sie nüchtern locker geschafft hätten. Bei Gerichtsverhandlungen geht es nämlich auch um diesen Punkt. Und hierbei spielt der Alkohol eine wesentliche Rolle. Wer sich also nicht in die Nesseln setzen will, Finger weg vom Alkohol. Wie kommt es denn, dass die Meisten, die zum Idiotentest müssen alkoholbedingt erhöhte Leberwerte aufweisen? Wer täglich Alkohol konsumiert, läuft auch schnell Gefahr angetrunken Auto zu fahren.

Übrigens wurde auch mal eine Studie angestellt, wie Rauchen die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigt, indem man den CO-Gehaltes des Blutes überprüft und inwieweit der CO-Gehalt, die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigt. Es gibt zwar nachweisbare Beeinträchtigungen, aber die sind nur unbedeutend. Allerdings halte ich Rauchen am Steuer nicht für unbedenklich, da es die Aufmerksamkeit beeinträchtigt. Wenn man das Telefonieren verbietet, könnte man das Rauchen auch. Schließlich hat man dann eine Hand nicht mehr frei und muss ständig nach dem Aschenbecher tasten. Die Zigarette kann auch mal aus der Hand fallen. Nur ist die Frage, was soll man noch alles verbieten? Vielleicht das Zeitunglesen am Steuer? Aber das macht ja keiner.:D Oder?

Ich finde die Diskussion hier irgendwie lustig. Die eigentliche Frage war doch, ob Alkohol (im Allgemeinen) verboten werden sollte oder nicht. Die mesiten Argumente bisher belaufen sich allerdings darauf, dass manch einer (leider) besoffen Auto fährt.
Besoffen Auto zu fahren IST aber schon verboten.

Ach ja, und dann noch meine eigene Meinung: Ich bin gegen ein generelles Alkoholverbot. Man kann ja nicht alles verbieten wonach jemand süchtig werden könnte: Tabak, Kaffee, Süßkram, Lotto und nicht zu vergessen auch das Internet. ;)

Ja, du hast Recht. Aber es ging auch darum, ob Alkoholtrinken auch unbeteiligte gefährdet, wie eben das Rauchen und da bot sich eben das Beispiel Verkehr an und sind dran klebengeblieben.
Aber ein generelles Alkoholverbot würde für Schmuggler und Schieber eine Goldgrube werden. Es würde sich daraus eine unbezwingbare Mafia entwickeln. Der Staat ist ja schon gegen die bisherige Drogenmafia hilflos. Sie kämpfen gegen Windmühlen. Wie das läuft, hat ja die Zeit der Prohibition in den USA gezeigt. Ein Welle der Gewaltkriminalität hatte das Land überflutet. Nach der Aufhebung des Alkoholverbotes, brach dieses System zusammen. Man sollte eben den Teufel nicht mit dem Beelzebub austreiben. Ich will damit nicht sagen, dass man Drogen legalisieren soll, aber ich hätte auch nichts dagegen, dass man sie in der Apotheke kaufen kann.
 
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Surffix schrieb:
Nein sollte es nicht!

Begründung: Ich trinke gerne Bier ;-)

Mehr lässt sich einfach nich dazu sagen^^
Beim Alkohol hat man halt noch den Aspekt, dass man damit (erstmal) seinen Mitmenschen nicht schadet/vollqualmt. Gibt ja genug Leute, die dann aggressiv werden und sich prügeln oder so.
 
Alkohol hat sicherlich auch was positives, z.B. im Suff sind alle Frauen schön.:D
Und ich bin mir sicher so manche Erfindung, oder so manches Lied was später ein Hit wurde, wurde so im Suff aus dem Boden gestampft.;)
 
Also betrunken sein schön und gut, aber sobald Mitmenschen dadurch in irgendeiner Weise belästigt werden, finde ich das nur noch asozial.

Wer seine Grenzen nicht kennt und/oder mit Alkohol nicht umgehen kann, sollte die Finger davon lassen. Wer jedes Wochenende besoffen ist und sich an Blackouts erfreut, hat meiner Meinung nach ein ernstes Problem!

Ein Verbot wäre allerdings ein Schritt in die völlig falsche Richtung, da damit erstens
die Genießer bestraft würden und zweitens Alkohol dann ja noch einen größeren Reiz bekommen würde, da er ja verboten ist.

Es ist eine reine Frage des verantwortlichen Umgangs!

Ich muss sagen, ich hatte im Leben zwei Filmrisse; und die waren glücklicherweise beide DAHEIM! Und für ein glückliches Leben brauche ich persönlich keinen Alkohol!
 
Es ist eine reine Frage des verantwortlichen Umgangs!

und genau da liegt doch das Problem !

wieviel Jugendliche begehen im Suff Straftaten die sie nüchtern nie tun würden, die Hemmschwelle mit Alkohol liegt bei weitem niedriger als bei nicht Alkoholsierte.

Des weiteren, wieviele wenden häusliche Gewalt bei Frau und Kind mit Alkohol an ???
Ich selbst durfte das in der Familie schmerzhafft erfahren !!

Also wenns nach mir geht, hätte ich das Zeug schon längst verboten, zwar trinke ich auch mal gelegentlich ein Bier, aber drauf verzichten könnte ich jeder Zeit.

Fazit:

Ich habe noch nie jemand gesehen der sich ins Koma geraucht hat !!

Bein Alkohol kommt es leider immer häufiger vor !!

Gruß Phoenix
 
Ich habe noch nie jemand gesehen der sich ins Koma geraucht hat !!

Bein Alkohol kommt es leider immer häufiger vor !!

Ich habe noch nie jemand gesehen der beim Trinken im Bett verbrennt !!

Bei Zigaretten kommt es leider immer häufiger vor !!

Ich hoffe, Du erkennst neben der penetranten Schreibweise auch den unsinnigen Vergleich ;)
 
Der im Bett verbrennt kann nur einer sein, der besoffen mit einer Kippe sich aufs Bett legt, ein nüchterner Raucher würde die Hitze am Hintern spüren, wobei der Alki von der Karibik träumt ;)
Hast du vielleicht mal die Nachrichten gestern gesehen ?
1800 Russen allein im Juni wegen Trunkenheit in Baggersee ertrunken ?

Man braucht also den Alkohol nicht "schön reden" ;)
 
Alkohol ist eine der ältesten Drogen der Menschheit. Schon die Ägypter brauten eine Art Bier und gaben dieses Getränk an die Pyramiden-Arbeiter aus.
Mit Unvernunft und in großen Mengen getrunken, ist Alkohol ein zerstörerisches Gift.
Britische Forscher haben die Gefährlichkeit verbreiteter Drogen ermittelt. An fünfter Stelle liegt bereits der Alkohol – vor LSD, Cannabis und Ecstasy.
Als zweitgefährlichste frei verkäufliche Droge liegt Tabak auf Platz neun
Ich selber Trinke fast gar nichts, habe aber größtenteils meines Lebens unter Betrunkenen gelitten.
Es hat immer "klein" Angefangen (ein Bierchen am Abend und bei Party´s) doch dann wurde es mehr und es waren die anderen die darunter gelitten haben.
Allzu oft habe ich gesehen das Eltern ihren Kinder ( 3-5 J.) wie selbstverständlich Bier, Schnaps ( auch Whisky) und Likör trinken ließen. Ausrede war stets schadet nicht ist gut für den Magen.
Deshalb: Ja Alkohol sollte komplett verboten werden
 
Hallo,
ich denke mal, wenn alle etwas vernünftig mit dem Genuss vom Alkohol umgehen würden, dann gäbe es so eine Frage gar nicht.
So sieht es aber schon wieder ganz anders aus, ich muss leider selber oft genug miterleben, dass Unfälle gerade wegen zu viel Genuss von Alkohol passieren. Leider ist es dann auch noch so, dass Leute geschädigt werden, die zufällig zur falschen Zeit am falschen Ort waren.
Trotzdem, Alkohol total verbieten würde ich nicht befürworten, nicht weil ich selber gerne mal ein Glas Wein trinke, nein weil was soll denn noch alles verboten werden.
Ich wäre da eher für härtere Strafen bei Verstößen und auch für eine Null-Prozent Lösung im Straßenverkehr. Das man auf Arbeit nicht trinken darf sollte ja wohl auch selbstverständlich sein, bei mir wäre dass auf jeden Fall ein Grund für eine fristlosen Kündigung und dass auch mit Recht.
Alkohol sollte man auch nur in Maßen und nicht in Massen zu sich nehmen, so dass man immer noch die Kontrolle über sich hat und dann gibt es auch in der heutigen Zeit immer noch das schöne alte Taxi.

inemaus
 
...Das man auf Arbeit nicht trinken darf sollte ja wohl auch selbstverständlich sein, bei mir wäre dass auf jeden Fall ein Grund für eine fristlosen Kündigung und dass auch mit Recht...

Das ist aber zum Glück nicht gängige Praxis.

Wenn es sich um jemanden handelt der nicht Alkoholiker ist, der akzeptiert eine Rüge und wird es nie wieder tun. Beim Alkoholiker bedeutet der sofortige Verlust des Arbeitsplatzes, das er keinen Grund hat gegen seine Krankheit zu kämpfen. Wenn hingegen klar gestellt wird das der AG keinen Alkohol duldet und er nüchtern weiterhin sein täglich Brot verdienen kann, hat er eine Motivation. Eine Therapie wurde sehr oft vom Alkoholiker begonnen weil er seinen Arbeitsplatz behalten wollte und der Arbeitgeber ihm eine Chance öffnete. Schafft er es, ist das doch gut. Will er nicht dann ist beim 2. Verstoß Schluß...

Das halte ich für den besseren und richtigen Weg.
 
inemaus schrieb:
Leider ist es dann auch noch so, dass Leute geschädigt werden, die zufällig zur falschen Zeit am falschen Ort waren.

Genau dort seh ich den gefährlichen Knackpunkt.

Ein Nichtraucher, der in eine verqualmte Kneipe geht, setzt sich bewusst dem Passivrauchen aus. Dennoch wird er jetzt per Gesetz geschützt, obwohl er schon immer die Wahl hatte, sich eine Nichtraucherkneipe zu suchen.

Ein Nüchterner, ein Kind, alte Leute in der S-Bahn usw ... alle die, die unvermittelt durch alkoholisierte Leute geschädigt werden, sind dem schutzlos ausgeliefert, ohne die geringste Chance, vorher die Gefahr zu erkennen. Der Gesetzgeber jedoch meint, mit einer °/oo-Grenze im Straßenverkehr sei genug getan?

Zumindest ein Alkoholverbot in der Öffentlichkeit wäre ein Schritt in eine gute Richtung.

btw: Wie sieht es denn am Arbeitsplatz aus? Dem betrunkenen Arbeiter sollte eine 2.Chance eingeräumt werden, immerhin ist er ja krank und er soll beim gesunden unterstützt werden. Der Raucher, der seiner Sucht durch Zusatzpausen frönt (die er i.d.R. nacharbeitet) – wo bleibt da die Unterstützung i.F.v. Angeboten bezahlter Therapien?

Für mich wird mit zweierlei Maß gemessen:

1. Alkohol = Sucht = krank
2. Rauchen = Hobby (wie verbotenes S-Bahn-Surfen)


MfG,
NeHe
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Mal ganz abgesehen davon, das es eine Menge Berufe gibt, wo Alkohol nicht nur toleriert wird, sondern sogar irgendwie "dazugehört". Ich nenne da jetzt nur mal Handwerker oder Bauarbeiter. Beim Führen von Fahrzeugen sieht das anders aus, aber warum soll ein Trockenbauer kein Bier trinken dürfen solange er seine Arbeit richtig macht?

Der Raucher, der seiner Sucht durch Zusatzpausen frönt (die er i.d.R. nacharbeitet)
Ich bin zwar jetzt noch nicht soo weit rumgekommen, aber ich habe in keinem der 4 Betriebe in denen ich bisher gejobbt habe sowas feststellen können. Im Gegenteil, die Raucher haben in der Regel mehr Pausen und werden nicht angepflaumt wenn sie sich kurz 5 Minuten verziehen.

Das zweierlei Maß das du erwähnst liegt denke ich an der unterschiedlichen Gefährlichkeit der Sucht in beiden Fällen. Ist doch also normal das man die Unterstützungsmöglichkeiten unterschiedlich gestaltet. Es gibt Leute die 60 Jahre ihres Lebens nikotinsüchtig sind, bei Alkoholkranken ist mir kein solcher Fall bekannt..
 
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