Sollte Rauchen komplett verboten werden? Diskussion 

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Wenn Raucher im Schnitt mit 69 sterben, kann es ebenso heißen, daß einige bereits mit 40-45 sterben, dafür viele andere das gleiche Alter wie Nichtraucher erreichen. Anhand eines banalen Mittelwertes läßt sich hierüber einfach keine Aussage treffen.

Mal ganz ehrlich.........ist das denn so schwer?
Den Mittelwert habe ich nur genutzt um die ca. monatliche Durchschnittsrente in etwas herauszufinden.

Es geht weder um Bezugsdauer, noch um das Sterbealter.

Und nochmal die Frage................... Würde der Staat das Rauchen nicht verbieten, wenn es kein lohnendes Geschäft wäre???

Deswegen taugt jajetztja's Rechnung nichts (von diversen anderen Gründen mal abgesehen).

Die Gründe hast du mir trotz vielen Bitten immer noch nicht gesagt. :confused:

@jajetztja: Staatliche Aspekte beinhalten auch wirtschaftliche Aspekte. Es ist reichlich sinnfrei, diese auszuklammern.

Das stimmt, aber man kann die unterschiedlichen Interessen nicht in diesem Aspekt vergleichen. Ich verstehe wie gesagt auch die wirtschaftlichen Interessen an einem Rauchverbot. Zumindest, solange es nicht mit der Tabakindustrie zu tun hat. Staatliche Interessen sind nunmal anders gewichtet. Und deshalb zum 100. mal die gleiche Frage.

Würde der Staat das Rauchen nicht verbieten, wenn es kein lohnendes Geschäft wäre???

Antworte doch mal drauf :)
 
@jajetztja: Die Regierung vertritt Interessen. Es kann durchaus sein, daß einige Interessen vertreten werden, die für die Gesamtwohlfahrt eher von Nachteil sind. Lobbyismus nennt man sowas. Deswegen ist die Einstellung "Der Staat macht das, also ist es sinnvoll" reichlich naiv.

Warum dementierst Du jetzt Deine erwähnte Bezugsdauer etc? Sieh Post 807 - stammt aus Deiner Feder und argumentiert gerade damit, was, wie ich bereits mehrmals erwähnte, wegen mangelnder anderer Kennzahlen, schlichtweg falsch ist.
 
twinky schrieb:
Warum dementierst Du jetzt Deine erwähnte Bezugsdauer etc? Sieh Post 807 - stammt aus Deiner Feder und argumentiert gerade damit, was, wie ich bereits mehrmals erwähnte, wegen mangelnder anderer Kennzahlen, schlichtweg falsch ist.

Schlichtweg falsch??? Das behauptest du. Wiederleg es doch mal mit eigenen Werten. Aber bitte nicht mit der volkswirtschaftlichen Rechnung. Nochmal, diese Rechnung ist mit Sicherheit richtig, hat aber nichts mit meinem Einwand (Bezug auf Steuer / Sozialversicherung) zu tun.

Wann habe ich denn bitte die Bezugsdauer dementiert??? Die 7 Jahre habe ich zuerst in den Raum geworfen, da ich sie beim statistischen Bundesamt gefunden habe. Demnach besteht überhaupt kein Grund diese in Frage zu stellen. Jedenfalls nicht von meiner Seite aus.

Ich erkläre dir jetzt mal, wie ich auf die durchschnittliche Rente gekommen bin. Die Rente bezieht sich auf einen Wert in der Währung €. Das hat nichts mit der Bezugsdauer zu tun.

Beim googlen habe ich ca. 10 Werte über die monatliche Rentenhöhe (nicht vergessen, € Betrag, nicht Dauer) gefunden. Der Einfachheit halber runde ich die Werte jetzt auf volle 100. Kommst noch mit?

Also,

Wert 1=1000 € (das ist die durchschn. monatliche Rente von Quelle 1)
Wert 2=1100 € (was könnte es sein??? richtig, der Wert von Quelle 2)
usw, immer 100 mehr.......... bis
Wert 10=1900 € (nicht vergessen, monatliche Rente lt. Quelle 10)

So, damit man jetzt einfacher rechnen kann, habe ich die Summe aus allen 10 Werten genommen und diese durch 10 geteilt. Da kam ca. 1500 € raus. Dieser Betrag hat erstmal auch nichts mit der Bezugsdauer zu tun, sondern das ist der Betrag, den ein Rentner im Durchsschnitt pro Monat hat.

Wenn man nun davon ausgeht, (ACHTUNG, es kommt ein weiterer Wert hinzu) dass der rauchende Deutsche lt. Statistik ca. 7 Jahre früher stirbt, kann man durch die Werte in etwa ausrechnen, was die Rentenkasse an Ausgaben durch den früheren Tod spart. Dadurch das man früher stirbt, erhält man auch weniger Geld aus der Rentenkasse. Logisch, oder?

Das ein Raucher die Krankenkassen mehr belastet wird ja auch nicht von mir abgestritten. Die Erparnisse durch die geringere Rentenbezugsdauer sind anscheinend aber höher, als die Kosten für Krankenbehandlung.
Anscheinend deshalb, weil uns (das heißt dir und mir) keine gesicherten Werte zur Verfügung stehen. Deshalb können wir hier eh nichts beweisen.

Ich habe keine Lust ständig alles zu wiederholen, jede kleine popelige Vermutung (auch in Form einfacher Rechnungen) zu erklären, oder mich zu rechtfertigen. Vermutung deshalb weil ich es nicht besser weiß. Und das trifft mit Sicherheit auch auf dich und andere zu.

Also, wie siehts mit ner Gegenrechnung aus staatlichen Gesichtspunkten aus?
Da du ja schon mit mathematischen Ausdrücken wie Varianz und Standardabweichung um dich wirfst, scheinst du ja mathematisch nicht ganz ungebildet zu sein.

Versuch das doch mal. Das wäre mal wieder eine Diskussionsgrundlage. Anderen immer zu sagen, dass sie "dumm" sind, bringt nichts, solange man keinen Gegenbeweis liefert.
 
Hallo? :mad:
Ich glaube nicht, dass man ein Auto mit einer Zigarette vergleichen kann. Oder können Zigaretten Güter transportieren?

So ein Quatsch, bleib bitte bei den Fakten und zieh keine vergleiche heran, die nichts miteinander zu tun haben. Weil dann können wir alle unsere geliebte Elektronik auf dem Müll schmeißen und sparen damit Kohlekraftwerke, die richtig Dreck machen.

Also bitte keine Vergleiche.

Also Fakt ist, dass Zigaretten, als auch Autos die Mitmenschen passiv schädigen. Wir reden hier über die potentielle Gefährdung des Passivrauchens und nicht über Sinn und Zweck des Rauchens.

Also bitte erst grübeln, dann dübeln.

Gruß
Humpty
 
twinky schrieb:
Dann erklär doch mal fortführend, wie alleine anhand eines Mittelwertes eine sinnvolle Schätzung zustande kommen soll. Mir ist das nämlich schleierhaft. Bislang brauchte ich persönlich noch die geschätzte Varianz und zumindest eine Annahme über die Verteilung.

Es sei denn natürlich, Du kannst tatsächlich eine aussagekräftige Methode allein über den Mittelwert entwickeln. Der Nobelpreis wäre Dir damit sicher ;)

Das kann ich nicht, weil:

a) warscheinlich nicht die fachliche Kompetenz habe eine solche Statistik zu entwickeln.

b) ich mit wesentlich wichtigeren Dingen beschäftigt bin.

c) ich gut damit leben kann, dass meine Ansicht nicht von allen geteilt wird.

Gruß
Humpty
 
Ich finde die Regelung mit den Raucherclubs schon ganz gelungen. Die logische Schlußfolgerung daraus müsste aber eine Krankenkassenbeitragserhöhung für alle Mitglieder sein, denn nicht nur aktives, sondern auch passives Rauchen gefährdet die Gesundheit in erbheblichem Maße, und da glaube ich nicht, dass die "eingesparten" Renteneinzahlungen, die Kosten für etliche Krebsoperationen, Herzinfarkte und deren Folgekosten augleichen.
 
Ich bin Nichtraucher und danke, dass es mir vollkommen egal sein kann, wenn sich die Raucher selbst "töten".

Es stört mich auch nicht wenn irgendwo geraucht wird.
 
Die meisten Raucher, die ich kenne wollen gar nicht aufhören zu rauchen. Wenn jemand sich tatsächlich dafür entschließt aufzuhören ist es nur eine Frage des Willens. Das habe ich schon etliche Male erlebt. Bisher ist von diesen noch niemand rückfällig geworden, und das schon Jahre.
 
Ich finde Rauchen sollte verboten und Raucher kastriert werden. Überhaupt sollten alle Leute die ich nicht mag oder deren Lebensweise ich nicht teile verboten und/oderoder kastriert werden. Verbieten und kastrieren, verbieten und kastrieren!! :D
 
@Humpty: Wenn Dir die Kompetenz fehlt, dann erspare anderen Deine "Ansicht" über Mittelwerte u.ä. ;)

@jajetztja: Ich werde mich kein weiteres Mal wiederholen. Wenn Du weiterhin glaubst, daß mit einem banalen arithmetischen Mittel ein Beleg für ersparte Renten gefunden wäre, dann bleib dabei. Und wenn Du Dich unbedingt auch darauf fixieren willst, und Effekte wie Invalidität etc. ignorierst, meinetwegen auch das.
Generell werfe ich keine Perlen vor die Säue, und ich werde mich nun auch hier auf dieses Prinzip zurückbesinnen. Mit anderen Worten: ich widme mich interessanteren Themen.

Übrigens braucht es keinen Gegenbeweis, um eine Methode als falsch zu entlarven. Es reicht ein Hinweis auf die Fehler.
 
twinky schrieb:
@jajetztja: Ich werde mich kein weiteres Mal wiederholen. Wenn Du weiterhin glaubst, daß mit einem banalen arithmetischen Mittel ein Beleg für ersparte Renten gefunden wäre, dann bleib dabei. Und wenn Du Dich unbedingt auch darauf fixieren willst, und Effekte wie Invalidität etc. ignorierst, meinetwegen auch das.
Generell werfe ich keine Perlen vor die Säue, und ich werde mich nun auch hier auf dieses Prinzip zurückbesinnen. Mit anderen Worten: ich widme mich interessanteren Themen.

Zum Glück kamen die meisten Werte von der Hardcorerachverbotsbewegung. Von dort kamen die 30 Mrd. Ich hatte keine Ahnung und habe die 30 Mrd mal übernommen.

Das diese 30 Mrd locker über die Renteneinsparungen wieder reingeholt werden steht für mich fest.

Eine Gegenrechnung hast du bislang immer noch nicht geliefert, forderst aber andere auf, ihre Rechnungen anzupassen.

Aber egal, auch ich, der nichtrauchende, logisch denkende, aber nicht rechnen könnende, zieht sich jetzt zurück.

Ich habe nämlich auch keine Lust mehr ständig nur gegen diese Ignoranz und Propaganda anzureden.

Trotzdem, für alle die noch weiter machen. Wenn es sich finanziell nicht für den Staat lohnen würde, (genaue Zahlen hat ja niemand) würde er das Rauchen sofort verbieten. Warum hat nur 1 Staat auf der ganzen Erde das Rauchen verboten?

Weil es ne Goldgrube ist............

In diesem Sinne ist diese Thema für mich durch. Viel Spaß beim weitermachen.
 
Ich sehe das so.
In Restaurants auf jeden fall aber in Discotheken oder Kneipen eher nicht.
Es schreibt ein Raucher
 
Also ich rauche nun seit über 1 Jahr nicht mehr (war mir einfach zu teuer die ********) :D, aber ich denke jeder muss wissen was er macht !!! Habe ja schliesslich selber fast 18 Jahre geraucht !!! Aber in Restaurants z.B. finde ich, muss das echt nicht sein !!! Wenn man da was essen will, muss man den Qualm nicht unbedingt einatmen müssen !!! Das habe ich aber auch zu meiner aktiven Rauchzeit schon so gesehen !!! Aber ansonsten muss es jeder selber wissen, was man seinem Körper antut !!! :eek:
 
Ich selbst bin Nichtraucher, mein Mann ist Raucher.

In meiner Kindheit war es "normal", dass Mutter, Bruder, Schwester, Oma, usw. geraucht haben. Ich habe schon mein ganzes Leben lang passiv geraucht, hatte aber nie das Bedürfnis selber zu qualmen.

Mich persönlich stört es nicht wenn in meiner Gegenwart geraucht wird. Wenn es mir zu viel wird, mache ich entweder ein Fenster auf oder geh heim. Ich bin erwachsen und kann selber entscheiden was ich mache.

Mein Mann hat sich nach unserer letzten Wohnungsrenovierung selbst Rauchverbot auferlegt. Er ist inzwischen als Raucher empfindlicher geworden, wenn mehrere Personen rauchen, als ich und wie gesagt, ich bin Nichtraucher.

Meiner Meinung nach, wird um den ganzen Zirkus Raucher/Nichtraucher/Nichtraucherschutzgesetz viel zu viel Trubel veranstaltet.
Ich bin wie gesagt, ein erwachsener Mensch und kann entscheiden wo ich hin gehe, wie lange ich dort bleibe und ob ich in eine Kneipe gehe, in der geraucht wird, ist auch mir selbst überlassen. Wenn das nun alles per Gesetz geregelt werden würde (sprich ein generelles Rauchverbot ausgesprochen werden würde), würde ich mich ehrlich gesagt in meiner persönlichen freien Entscheidungsgewalt eingeschränkt fühlen.

Denn, wo fängt ein Schutz für einen Mitbürger an und wo hört eine Bevormundung auf? Wenn per Gesetz das Rauchen komplett unter Strafe gestellt werden oder verboten werden würde, was würde dann als nächstes kommen? Ein Alkoholverbot vielleicht? Dann darf man plötzlich kein Feierabend-Bierchen mehr trinken, weil das abhängig machen kann. Und als nächstes kommt dann Schokolade? Die kann auch krank machen.

Ich bin der Meinung das es jedem selbst überlassen sein sollte, was man sich antut oder nicht. Ich will mich nicht auch noch in dieser Art von unseren Gesetzgebern bevormunden lassen.
 
Komplett abgeschafft....wäre ne coole Lösung, auch für die Suchtis.
Wenn's keine mehr gäbe, wäre das halt so, müsste man sich mit abfinden ;-)

Ich bin dagegen, dass man es ganz verbietet, kann man eh nicht.

Dankbar bin ich dafür, dass in vielen Kneipen, Restaurants, Büros nicht mehr geraucht wird.
Ich habe lange Zeit Kneipen u.ä. gemieden, weil ich nach kurzer Zeit hefige Migräne von dem Rauch bekam - endlich kann ich mich wieder dahin wagen, ohne dass es mir hinterher zwei Tage oder länger total besch....... geht und ich nur mit zig Tabletten den Tag überlebe :-/
 
Die Frage ist eher unsinnig. Denn komplett verbieten wäre zum einen nicht durchführbar und zum Anderen sollte das Rauchverbot innerhalb öffentlicher Räume ausgedehnt werden. Denn kein N.R. mag in einem Büro mit einem Qualmer sitzen. Der Raucher allerdings sollte in einer Raucherecke bzw. draußen seiner Sucht nachgehen dürfen.
 
Ich Rauche leider auch, daher bin ich gegen das Rauchverbot, ich nehme Rücksicht auf Nichtraucher und gehe zum Rauchen dann eben mal nach draußen an die Frische Luft, kein Problem für mich.
Vielleicht wäre Gegenseitige Rücksicht das Beste Rezept

Davon mal abgesehen, wusstet ihr das Gemüse auch Nikotin enthält??????
Die Mengen z.B im Gemüse sind zwar nicht hoch, doch wer nur 10 Gramm Auberginen oder 50 Gramm Blumenkohl ißt, bekommt genau soviel Nikotin wie jemand, der drei Stunden in einem verqualmten Raum sitzt.
Tomaten und Kartoffel enthalten auch Nikotin.
Was nun, sollte diese Gemüse Verboten werden? :D
 
Zuletzt bearbeitet:
öhm......lieber Dandy, ich bezweifel das jetzt einfach mal.
Aber ich lasse mich gerne überzeugen..haste denn ne Quelle, wo man das mal nachlesen könnte?
Und wenn das so ist - warum ißt du dann nicht einfach mehr Gemüse, dann dürftest du doch keine Entzugserscheinungen bekommen *mal nen Blumenkohl und ein paar Auberginen zu Dandy rüber schmeiß* :D ;)
 
Hi,
bin Nichtraucher, halte aber ein generelles Verbot für Unsinn.
Im Speiserestaurant finde ich es ok, wenn Rauchverbot herscht und in öffentl. Gebäuden auch. Habe es schon erlebt, dass die Nichtraucher durch den Raucherbereich gehen mussten um an Ihre Plätze zu kommen und zusätzlich standen die Speisen (war ein China-Restaurant mit Barbecue) im Raucherbereich. Absolut unakzebtabel.
Aber in der "freien Wildbahn" kann man sich ja aus dem Weg gehen.
Denke auch in der kleinen Kneipe an der Ecke ist Rauchen eher kein Problem, da alle die dort hingehen selbst rauchen und auch wissen auf was sie sich dort einlassen.
 
Danke! :-) das ist interessant.

Eigentlich müsste ich dann nach Blumenkohl auch Kopfschmerzen bekommen, da esse ich sicher mehr als nur 50 g ;-)

Ich habe früher selber geraucht - war irre schwer aufzuhören :-/
Aber schon erstaunlich, wie schnell der Husten weg ist und wie viel Luft man auf einmal kriegt :-D
 
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