"Sozialschmarotzer" Sozialthema 

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Konradin, es geht mir darum, dass die Ostrentner besser gestellt sind, weil sie länger eingezahlt haben obwohl der Wert nicht dagegen gehalten wird. Wieso so eine Rechnung? Wenn es denn wenigstens das gleiche wäre. Was verstehst du unter ausgesessen? Ich habe 40 Jahre lang gut verdient, und in die Rentenkasse eingezahlt, ich bin nun mit fast 60 Jahren ziemlich im Ars.. Ich leide ganz schlimm unter Morbus Crohn beziehe Ewerbsminderungsrente, und werde auf Grund dessen, dass ich krank bin noch bestraft, wiel ich 10,8 % Rentenabschlag im Kauf nehmen muss. Aber ich zahle immer noch ein, weil ich noch einer Teilzeitbeschäftigung nachgehe. Die Vorwürfe mache ich im Übrigen nicht dem Osten, sondern unseren Spezialisten. Man hätte Werte und Jahre dagegen halten sollen, oder wenigsten Ost und West auf einen gemeisamen Nenner bringen sollen. Aber man darf doch nicht weniger heraus bekommen, obwohl man mehr (von der Summe) eingezahlt hat. Persönlich habe ich absolut nichts gegen "Ossis", im Gegenteil ich finde das sächsisch einfach geil.:D
 
Wie kommst du eigentlich darauf, dass Ost-Rentner mehr haben als Westrentner? Ich kann da nur mal als Beispiel meine Eltern anbringen. Die tragen als (Ost-)Rentner noch Zeitungen aus, haben das ganze Leben gearbeitet, (meine Mutter natürlich ein paar Jahre weniger, meinetwegen ;)) und haben dann ein Schreiben vom Amt bekommen, dass sie doch Anspruch auf einen Zuschuss von der Sozialhilfe hätten. Also kann das soo viel Rente ja wohl nicht sein.
Den Anspruch haben sie übrigens nicht, weil sie so "doof" waren, sich ein bisschen was zur Seite zu legen.
Nicht dass ich das jetzt zu einer Ossi-Wessi-Diskussion machen will, (sowas geht mir nämlich schon seit langem auf den Keks), aber wenn man so sieht, dass ich hier für den selben Job nicht mal die Hälfte bekomme wie ich anerswo verdienen würde, dann weiß cih schon so etwa was ich später mal für eine Rente zu erwarten habe.
 
Wie kommst du eigentlich darauf, dass Ost-Rentner mehr haben als Westrentner? Ich kann da nur mal als Beispiel meine Eltern anbringen. Die tragen als (Ost-)Rentner noch Zeitungen aus, haben das ganze Leben gearbeitet, (meine Mutter natürlich ein paar Jahre weniger, meinetwegen ;)) und haben dann ein Schreiben vom Amt bekommen, dass sie doch Anspruch auf einen Zuschuss von der Sozialhilfe hätten. Also kann das soo viel Rente ja wohl nicht sein.
Den Anspruch haben sie übrigens nicht, weil sie so "doof" waren, sich ein bisschen was zur Seite zu legen.
Nicht dass ich das jetzt zu einer Ossi-Wessi-Diskussion machen will, (sowas geht mir nämlich schon seit langem auf den Keks), aber wenn man so sieht, dass ich hier für den selben Job nicht mal die Hälfte bekomme wie ich anerswo verdienen würde, dann weiß cih schon so etwa was ich später mal für eine Rente zu erwarten habe.
Sieh mal hier
Ab 2019 soll nach Willen von Minister Tiefensee bei der Renten-Berechnung kein Unterschied mehr zwischen Ost und West gemacht werden. Derzeit stehen Ost-Rentner wegen längerer Erwerbsbiografien und höherer Frauen-Berufstätigkeit in der DDR noch besser da - doch dies wird sich bald ändern...

Allerdings werden die Beiträge aus dem Osten aktuell mit dem Faktor 1,1827 multipliziert. Dadurch ist sichergestellt, dass ein Spitzenverdiener im Osten weniger einzahlt, aber damit genauso viele Rentenpunkte erwirbt wie ein Beitragszahler West.



Quelle
 
Werte Diskutanten:);)(w/m),

eigentlich ist das Thema mit 11 Seiten sprichwörtlich schon durch.

Vielleicht zum Abschluss noch ein Körnchen (besser Feder) auf die Waage der Wahrhaftigkeit.
Bei den Pharaonen gab z.B. die Feder den Ausschlag für die Hölle oder den Himmel...

Die Saat der Grauen (Polit-)Eminenzen ist aufgegangen:
Die Gesellschaft sinnlos gespalten und somit von essentiellen Themen abgelenkt !

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An dieser Stelle ein Dankeschön an die >Bildzeitung< für die gute oder schlechte Arbeit.
Der Leser möge selber entscheiden.
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Und die Installation der neuen Gesellschaftsordnung kann nun ungebremst weiter gehen.

Stichwort: Globalisierung = Gewinnmaximierung und Senkung der Arbeitslöhne.

Ungebremstes Wirtschaftswachstum - da wird schon was für den kleinen Mann abfallen,
und für die Umwelt dieser Welt erst recht ?!

Diesen Zahn kann ich euch in aller Ruhe ziehen !

Im Jahre ca. 2030 soll jeder Mensch LESEN und RECHNEN (Quelle: E. Todd) können.

Dieser relativ einfache Prozess hat dann rd. 6.000 Jahre gedauert.

Und beim Geld hört gewissermassen die Freundschaft auf.
Frage also: Vieviel Jahre dann hier ? 12.000 Jahre oder gar nicht ?

Warum lohnt so eine Diskussion nicht, oder prügelt man möglicherweise auf die Falschen ein ?!

Kurz vor Einführung der Sozial-Biologischen-Agenda 2005 (Hartz IV)
wurde eine wissentschaftliche Studie gestartet bzw.in Auftrag gegeben:

Thema = Wer will den nun wirklich nicht arbeiten ?
Ergebnis = gerade einmal 1% von 100, gerade einmal 1 Person v. 100!
Dieses Ergebnis ist wissenschaftlich fundiert = also kein Scherz !

Quelle der Studie = Radio Deutschlandfunk/ -sender/ -radio...siehe deren Archive !

Zig Milliarden hat die jetzt hausgemachte Krise (Banken) verbrannt,
dazu noch addiert die vergangenen Krisen und die noch kommenden Krisen !

Irak-Krieg = >2.000 Milliarden $, jährl. Rüstungshaushalte, Kriegsherde,
Steuerverschwendung (>30.000.000.000,00 Euro) ohne Konsequenz ...

Die (sehr) effektiven Hochöfen der Geldverbrennung stehen ganz woanders,
aber nicht in den Haushalten von Hartz-IV-Empfängern, werte Diskutanten.

Faule Menschen und/oder Schmarotzer gibt es in allen Bereichen der Gesellschaft.
Auch ich bin mal fleißig und mal faul.
Der Körper ist keine Machine und somit auch mal schwach und mal stark.

Und nun das Wichtigste = 2,5% der Bevölkerung gehören 100% der Produktionsmittel ! Somit Herr und Gebieter über die meisten Arbeitsplätze dieser Welt !

Und somit dreht sich das Rad in gewohnter Art und Weise weiter !

ICH habe Arbeit, ICH bin der Gute, ICH bin der Größte...Blick nur nach vorn,
Ellenbogen kräftig eingesetzt, meinen Mitnenschen zur Seite, besser ganz nach unten, und los, kein Blick zurück und los...!

ICH, ICH, ICH...aber auch dein Arbeitsplatz wackelt möglicherweise schon.
Hast bis jetzt die Zeichen nicht erkannt. Keine Angst, die Realität holt dich schon ein.

Vielleicht treffen wir uns dann zwecks Beantragung >Hartz IV< oder später bei der Rasemmahd für 1 Euro im Frühjahr oder auf der 165-/400-Euro-Schiene...

Wie du mich erkennst: Ich werde dir dann aus dem Auto heraus zuzwinkern und das ist ein Versprechen !


Grüße in die Runde
eber



P.S.: Beziehe selber kein Hatz-IV-Geld (und werde es auch nicht) !
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
hallo firefoxi
mir geht es leider so wie dir,ich bekomme auch erwerbsunfähigkeitsrente mit hohen abschlägen.nach 38 jahren herumlungern in der exddr sind meine gelenke und knochen nicht mer zum arbeiten nütze.deine aussage über ost bzw.westrente kann ich nicht teilen.auch der beitrag deiner verlinkten quelle erwähnt mit keinem wort,daß der rentenfaktor ost west nach 20 jahren immer noch unterschiedlich ist.die werte hab ich jetzt nicht im kopf,aber ich glaube es sind im osten immer noch 13 prozent weniger.wie soll da der ostrentner mehr haben.man kann natürlich mit solchen milchmädchenrechnungen stimmung gegen den ostrentner machen und vom versagen unserer volksvertreter ablenken.das sowas oftgenug gelinkt,beweist du ja,indem du auf diese billige stimmungsmache reinfällst
petra

im übrigen sollten sich hier auch mal hartzer zu wort melden.anscheinend verdienen die meisten hier soviel,das ich nicht verstehe,warum sie hier überhaupt posten
 
Ein Artikel von 2008... naja. ;)
Vielleicht hättest du das gleich dazuschreiben sollen, dass es um die Spitzenverdiener geht. Ich kenne hier übrigens keinen mit über 4500 Euro im Monat.
Das Problem besteht übrigens in jeder Sozialversicherung. Beamte zahlen ja auch "etwas" weniger ein... Die Arbeitslosenversicherung zahlt ja auch jeder ein, Hartz4 kriegt man aber nur, wenn man sich nicht schon selbst was angespart hat.

Oder sind jetzt die Rentner die Schmarotzer? Ich weiß jedenfalls nicht so recht wie das Ganze sonst im Zusammenhang steht, Rentner und Wiedervereinigung.
Wobei letztere erstmal viel Geld gebracht hat, wenn ich mal so daran denke, was gerade in den ersten Jahren hier alleine an Umbaumaßnahmen gemacht wurde. Jeder hat sich soch erstmal all das gekauft was er vorher nicht kaufen konnte. Baumärkte und Autohäuser gab es plötzlich haufenweise.
Inzwischen sieht das anders aus, nur ob das wirklich an der Wiedervereinigung liegt? Wohl eher daran, dass viele nur noch sehr wenig Geld zur Verfügung haben, und also auch keins mehr ausgeben können.
 
Und da fehlen immer noch 70€ Differenz. Das ist für einen Hartz 4ler sicher ne Menge Geld.

Und dann packen wir noch den Beitrag für die REntenversicherung wieder drauf und die für die Rentenversicherung und dann liegen wir wieder höher. ;)

Einschlägig ist § 5 Abs. 1 Punkt 2a SGB V (5. Sozialgesetzbuch – Gesetzliche Krankenversicherung). Danach gilt folgende Regelung: Arbeitslosengeld II (ALG II) Empfänger sind kraft Gesetz kankenversichert, d.h. pflichtversichert in der gesetzlichen Krankenversicherung – es sei denn, sie sind ist als Angehöriger bereits familienversichert. Die Agentur für Arbeit macht mit der Bewilligung von Arbeitslosengeld II automatisch eine Meldung an die jeweiligen Krankenkasse.

Die Träger des Arbeitslosengeld II beteiligen sich auch an den Beiträgen zur privaten Kranken – und Pflegeversicherung, allerdings nur in Höhe des Pauschalbetrages, den sie auch an die gesetzlichen Krankenkassen zahlen, also 140 Euro pro Monat für Kranken – und Pflegeversicherung.

Die Bundesagentur für Arbeit entrichtet für Sie den Mindestbeitrag von 40,00 Euro/Monat für die Rentenversicherung. Die Zeiten der Arbeitslosigkeit werden als Anrechnungszeit gewertet



Hartz 4-Empfänger, die nicht pflichtversichert sind in der Sozialversicherung oder Sozialgeld ohne Familienversicherung erhalten, bekommen einen Zuschuss von monatlich maximal 129,54 € zur Krankenversicherung, maximal 17,79 € zur Pflegeversicherung und maximal 40,80 € zur Rentenversicherung.

Na, wo liegen wir denn da? ;)



@ Uludag

Nur mal so zum Beispiel das Studium.

Die Leutz kriegen das Studium ihrer Kinder bezahlt über Bafög (wenn sie es dann schaffen, ihre Kinder zu motivieren, dasss sie sich so anstrengen, dass sie ein Studium in Angriff nehmen). Und dann wird noch gejammert.

Meine älteste Tochter finanziert sich ihr Studium mit Arbeit selber und bezahlt sogar noch Steuern, weil sie halt mit unserer Unterstützung ein wenig mehr verdient.

Und dann sollen wir noch ein schlechtes Gewissen haben, weil es denen nicht so gut geht, wie uns? :löl:
 
Konradin, es geht mir darum, dass die Ostrentner besser gestellt sind, weil sie länger eingezahlt haben obwohl der Wert nicht dagegen gehalten wird. Wieso so eine Rechnung? Wenn es denn wenigstens das gleiche wäre. ... Persönlich habe ich absolut nichts gegen "Ossis", im Gegenteil ich finde das sächsisch einfach geil.:D

Ja ok, hätten wir bzw. unsere Eltern das Risiko des getötet werden in Kauf nehmen und flüchten sollen? Die Wenigsten Ossis waren für die Mauer, wir haben es uns nicht ausgesucht. Der Westen wurde mit umfassender Hilfe der Aliirten aufgebaut, der Osten durch die Russen geplündert.

Meine Mutter hat ihr lebenlang gearbeitet, selbst bis 12 Jahre nach der Wende in Vollzeit, nun nur noch als Geringverdiener (was anderes ist im Alter von58 nun kaum noch zu bekommen). Insgesamt 1,5 Jahre nicht erwerbstätig. Ihre letzte Rentenberechnung liegt bei ca. 780€ (2 Kinder).

Und, woran wird's liegen... man verdient im Osten deutlich weniger... nein, man bekommt deutlich weniger, und das trotz 40 statt 35/38 Std.-Woche. Soviel zum Thema WERTE!
Wer hier arbeiten will muss sich mit weniger zufrieden geben... oder warum kommen Unternehmen wie BMW und Porsche in den Osten?

Wenn man hier Gleichberechtigung bzgl. Rente fordert sollte man anderen auch die Chance geben gleiche Beiträge einzahlen zu können.

Btw.: Wie sprechen nicht alle sächsisch! ;)
 
oh....mensch wo soll da hier nur noch enden? ;)

auch ich bin exddler und habe alle situationen,die hier zulesen waren schon selbst erlebt...die ''SCHÖNSTE'' war hartz !!
ich hatte soviel geld das ich mir den ganzen tag die hucke so dicht saufen konnte....man man war das schön!!!

auch kenne ich personen die NIEMALS im leben daran gedacht hätten jemals hartz 4 zu bekommen und wurden eines besseren belehrt!

ich musste das einfach mal schreiben...denn bei manchen sachen hier kommt einem echt die galle hoch!!!!

mfg
fritzkindersitz
 
Ich verstehe die ganze Diskussion um die Ost-Renten und das angebliche Arbeiten und das Einbezahlen in eine Rentenkasse nicht.
1. Wusste man im Osten überhaupt, was arbeiten auf Westniveau heißt? Viele Ostbewohner habe dies doch nie kennen gelernt. Und die, die dies lernen mussten, haben erst mal gestaunt, wie schwer dies ist (ich war oft genug im Osten, schon vor der Wende, und habe die "Arbeitsmoral" selbst gesehen. Aber dies ist alles schon vergessen)
2. Wer hat denn überhaupt wohin bezahlt. Eine ostdeutsche Rentenanstalt gibt es nicht mehr, also gibt es kein Guthaben irgendwelcher Art
3. Die Renten, die an Ostdeutsche ausbezahlt wurden, waren bislang nur Gelder, die von Westdeutschen erarbeitet wurden und entgegen dem Versichertenprinzip (nur wer einzahlt, bekommt eine Leistung) bezahlt wurden
4. Auch wenn dies keiner hören will, ist es nichts als die Wahrheit.
 
Und genau solche dummen Sprüche sind es, die das Klischee des "Besser-Wessis" geprägt haben. Aber jetzt weiß ich wenigstens wieso ich hier nur knapp die Hälfte für meine Arbeit bekomme wie anderswo, weil ich ja so richtig faul bin und gar nicht weiß was arbeiten heißt.
Davon abgesehen ist das Ganze Blödsinn was du da schreibst.
Für die Kranken- und Rentenversicherung der Arbeiter und Angestellten war die Sozialversicherung der Gewerkschaft FDGB zuständig. Der Beitragssatz war 20 % des Bruttoverdienstes, höchstens 120 Mark/Monat. Da die daraus berechnete Rentenhöhe maximal 600 Mark/Monat betragen konnte, wurde 1972 die Freiwillige Zusatzrente FZR in zwei Stufen eingeführt: bis 1400 Mark und bis zum gesamten Monatseinkommen versicherbar.
 
Ich rede nicht von dem, der "jetzt" arbeitet, der hat mit Sicherheit den gleichen Leistungsdruck wie die sog. "Besser-Wessis". Außerdem bleibt trotz der lapidaren Bemerkung "Blödsinn", die Wahrheit immer noch die Wahrheit (es sei denn, Du kannst mir erklären, wo das damals von den Ostdeutschen einbezahlt "Geld" hingekommen ist und warum aus einer Versicherung Gelder an Leute überwiesen werden, die niemals in diese Versicherung etwas einbezahlt haben).
Auch wenn es unangenehm ist, an den Tatsachen ist, trotz aller Polemik von Deiner Seite, nicht zu rütteln.
 
1. Wusste man im Osten überhaupt, was arbeiten auf Westniveau heißt? Viele Ostbewohner habe dies doch nie kennen gelernt. Und die, die dies lernen mussten, haben erst mal gestaunt, wie schwer dies ist (ich war oft genug im Osten, schon vor der Wende, und habe die "Arbeitsmoral" selbst gesehen. Aber dies ist alles schon vergessen)

Vielleicht habe ich die Ironie nicht rausgehört, sollte Ironie in diesem Zitat sein dann bitte überles meinen nächsten Abschnitt

Geil Geil, auf sowas hab ich gewartet. Was heißt denn Arbeiten auf Westniveau?? 35 Stunden Woche? Das ist der Hammer, der Ossi geht seid er arbeiten kann 40 Stunden und du willst erzählen das der Wessi anstrengend Arbeiten geht? Das ich nicht lache.

Hier ein Beispiel:
Ich Vostellungsgespräch in einer Westfirma mit Außenstelle in Dresden. Westen 35 Stunden die Woche, wir dresden 40 Stunden, meine Chefin hat noch gefragt ob ich damit ein Problem habe das wir immer 5 Überstunden die Woche machen! Niocht im geringsten.
Es gibt immer Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld und gelgentlich einen Bonus.

Dann kam die Wirtschaftskrise, sprich die Mitarbeiter sollten im letzten Jahr mal auf Weihnachsgeld verzichten, wir in Dresden ja klar, wir verdienen ja gut. Was macht der Wessi?? Meldet sich bei der Gewerkschaft.

Und du willst mir sagen der Wessi arbeitet besser??

Das sieht man ja auch wie gern Ostdeutsche Bewerber angenommen werden, denn die sind es gewohnt 40 Stunden zu Arbeiten. Und Arbeiten auch für weniger Lohn......

Aber wenn du deine Aussage selber glaubst dann toi toi toi.

Nur mal kurz anzumerken.

Das in der DDR eigentlich alle gearbeitet haben, also kommt wohl das vom Staat leben eher aus dem Westen, aber ihr seid ja die besseren Menschen, ich danke euch wie ihr Arbeitlosigkeit in den Osten gebracht habt
 
ich geb santanablue vollkommen recht......ich habe kurz nach der wende als vorarbeiter in hh gearbeitet ......ich versaue (wortwörtlich ...werd ich niemals vergessen) die arbeitsnorm

heut siehts natürlich n bißchen anders aus
 
Irgendwie finde ich die Diskussion über die Renten Ost und West ein wenig abstrus.

Die Ex-DDRler können doch nun wirklich nichts dafür, dass sie in ein System eingezahlt haben, das es jetzt nicht mehr gibt. Die Ex-DDRler kommen natürlich auf sehr hohe Beitragsjahre, weil sie ja durch das System eigentlich immer als arbeitend geführt wurden. Dafür sind aber die erhaltenenen Löhne und damit die Beiträge für die Rentenversicherung gering. Es ist beinahe unmöglich, dies gerecht umzurechnen.

santanblue schrieb:
Eine ostdeutsche Rentenanstalt gibt es nicht mehr, also gibt es kein Guthaben irgendwelcher Art

Auch unser Rentensystem funktioniert nicht auf diese Weise (außer der zusätzliche Riestersch**ße). Es werden keine Guthaben angespart sondern die Beiträge werden sofort den jetzigen Rentnern weiter gegenben. Und wir kriegen dann mal die Beiträge unserer NAchkommen (hoffentlich).

Das Problem der Rentenversicherung liegt hauptsächlich daraan, dass es weniger Beitragszahler gibt und das die eingezahlten Beiträge gesunken sind. Da spielen natürlich die Dumpinglöhne (eben auch die im Osten) eine große Rolle.

die das Klischee des "Besser-Wessis" geprägt haben.

Naja, ich glaube, das hält sich die Waage. Ich kenne auch die "Besser-Ossies". Mit dem Mund können und konnten die alles.

Generale schrieb:
Das in der DDR eigentlich alle gearbeitet haben,

Das ist jetzt aber ein Witz. Bezeichnen wir die Hartz-4-Empfänger als Angestellte der Arge und wir haben wieder Vollbeschäftigung.

Generale schrieb:
Und du willst mir sagen der Wessi arbeitet besser??

Die brauchen halt nur 35 Stunden, wenn du 40 Stunden brauchst. :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Offensichtlich ist die Wahrheit so unangenehm, dass um das eigentliche Problem (Zahlungen an die, die niemals etwas einbezahlt haben) herumgeredet wird, Nebenkriegsschauplätze eröffnet werden (wo wird besser gearbeitet, im Osten oder im Westen?), nur um irgendeine Begründung für ein System zu finden, das den Einzahler der Rentengelder (das waren nun einmal früher die Westbürger) um seine Einzahlung, hier die Renten, betrügt.
Geht doch mal zu einer Versicherung und fordert (einbezahlte) Gelder, und dann wird euch erklärt, dass diese Gelder aus "Solidarität" an andere bezahlt wurden! Dann möchte ich euch hören.
Fakten bleiben Fakten.
 
ja eigentlich ging es um das thema SOZIALSCHMAROTZER!!

mach doch mal den ersten vorschlag!! :) den renten wegen ...ich bin ..noch lang nicht soweit !!!

achso ich füg nochmal hinzu....glaubst du echt noch dran ne staatliche rente zubekommen?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Geht doch mal zu einer Versicherung und fordert (einbezahlte) Gelder, und dann wird euch erklärt, dass diese Gelder aus "Solidarität" an andere bezahlt wurden!

Nochmals, dir ist aber schon klar, dass unser Rentensystem schon immer so funktioniert hat. Es bekommt nie Jemand "seine" Rentenbeiträge zurück.

Und aufgrund der momentanen Schieflage zwischen Einzahler und Rentenempfänger (die eben zum Teil durch die Wiedervereinigung verursacht ist) , führt kein Weg an einem Ausgleich über z.B. steuerfinanzierte Zuschüsse vorbei.
 
Ja klar, wenn das Geld nicht reicht muß man die Einnahmen erhöhen und sparen.
Ich hab da mal eine Anregung dafür wie man die Einnahmen erhöhen könnte. Leider hab ich nichts aktuelleres gefunden:

DaimlerChrysler zahlt weiter keine Steuern
zuletzt aktualisiert: 10.05.2006 - 15:49

Stuttgart (rpo). DaimlerChrysler zahlt offenbar 2006 trotz Milliardengewinns keine Steuern an die Kommunen. Ungeachtet des Steuergeheimnisses gebe es entsprechende Signale aus Stuttgart, Sindelfingen und Esslingen, so ein Medienbericht am Mittwoch. Dabei erwartet das Unternehmen für 2006 einen Gewinn von über sechs Milliarden Euro.

Damit entgingen den Kommunen erneut Gewerbesteuereinnahmen in Millionenhöhe, berichteten die "Stuttgarter Nachrichten". DaimlerChrysler hatte schon im vergangenen Jahr in Deutschland keine Steuern gezahlt. Dabei nutzt DaimlerChrysler die steuerlichen und bilanziellen Spielräume eines internationalen Konzerns, Einnahmen und Ausgaben in verschiedenen Ländern zu haben. Zu dem Bericht wollte sich Konzernsprecher Thomas Fröhlich nicht äußern.

Der US-deutsche Autobauer erwartet für das laufende Jahr zwar einen Betriebsgewinn vor Steuern, Abschreibungen und Zinsen von mehr als sechs Milliarden Euro. Dennoch belastet der laufende Personalabbau bei Mercedes und in der Verwaltung sowie die teuere Sanierung der Kleinwagenmarke Smart das Ergebnis erheblich. Seit Ende vergangenen Jahres versucht DaimlerChrysler, vor allem ältere Mitarbeiter durch hohe Abfindungsangebote und Vorruhestandsregelungen zum Ausstieg zu bewegen.
Trotz Milliarden-Gewinn: DaimlerChrysler zahlt weiter keine Steuern | RP ONLINE
Wenn die einen Kugelschreiber kaufen, wird er von der Steuer abgesetzt...wenn die gar keine Steuern bezahlen, wer hat dann im Endeffekt diese Anschaffungen bezahlt, weil er um diesen Anteil höhere Steuern bezahlen muß? Die Kosten werden ja nicht geringer...sind das legale Schmarotzer?

Wer eine Last nicht alleine tragen kann muß schauen das er sie auf mehrere Schultern verteilt.
Deswegen werden die Kosten für die Krankenversicherung, als Beispiel, für die Unternehmen begrenzt und den Aufschlag bezahlt dann der Arbeitnehmer alleine ...:D so verteilt man eine Last auch auf mehrere Schultern :tata:

Liebe Grüße
Carmen
 
oha jetzts gehts ja um illegale und legale schmarotzer :)

tja....wat willste machen..es geht ja im moment nur ums grosse und ganze!!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Naja, so ganz aktuell ist das ja nun wirklich nicht.

Aber zum Thema:

Der US-deutsche Autobauer erwartet für das laufende Jahr zwar einen Betriebsgewinn vor Steuern, Abschreibungen und Zinsen von mehr als sechs Milliarden Euro.

NOch besser wird die Summe, wenn man den Gewinn vor Auszahlung der Gehälter und vor Begleichung der Rechnungen der Einkäufe zugrunde legt. :depp:


Was allerdings wirklich ein Problem ist, sind die Möglichkeiten der global handelnden Konzerne, mit gezielten Verlusten Steuern zu vermeiden.
 
...(es sei denn, Du kannst mir erklären, wo das damals von den Ostdeutschen einbezahlt "Geld" hingekommen ist und warum aus einer Versicherung Gelder an Leute überwiesen werden, die niemals in diese Versicherung etwas einbezahlt haben)...
Wo das Geld hingekommen ist? Es wurde ausbezahlt, an die damaligen Rentner. Genau wie dein Geld an heutige Rentner ausbezahlt wird.
Sieh es doch einfach mal so, dass die beiden Rentenkassen (von denen eine leerer war als die andere) zusammengeschmissen wurden.
Vielleicht gibts ja irgendwann, möglicherweise wenn du 65 wirst, eine Rentenreform. Dann heißt die Rentenkasse plötzlich anders, und du hast dann sicherlich kein Problem damit dass du keine Rente mehr bekommst. Immerhin hast du dann ja in die neue Rentenkasse nichts einbezahlt...

...ich glaube, das hält sich die Waage. Ich kenne auch die "Besser-Ossies". Mit dem Mund können und konnten die alles...
Richtig, es gibt immer ein paar Negativbeispiele, die das Klischee erfüllen, und zwar auf beiden Seiten. Und leider bleiben die immer sehr gut in Erinnerung.

Offensichtlich ist die Wahrheit so unangenehm, dass um das eigentliche Problem (Zahlungen an die, die niemals etwas einbezahlt haben) herumgeredet wird, Nebenkriegsschauplätze eröffnet werden (wo wird besser gearbeitet, im Osten oder im Westen?)...
Geht doch mal zu einer Versicherung und fordert (einbezahlte) Gelder, und dann wird euch erklärt, dass diese Gelder aus "Solidarität" an andere bezahlt wurden! Dann möchte ich euch hören.
Fakten bleiben Fakten.
Wenn ich nur wüsste WER diesen "Nebenkriegsschauplatz" eröffnet hat... ach ja richtig: Du.
Im Übrigen wäre ja genau das der Fall, wenn es nach deinem Willen ginge: Man hat in der damaligen DDR sein ganzes Leben seine Beiträge bezahlt, kriegt aber nichts, weil die Versicherung jetzt von einer anderen übernommen wurde.
Die Wiedervereinigung war immer noch eine solche, und keine Annexion.
 
Leute kommt doch mal wieder runter, was hat das Thema denn jetzt mit Rentner und Ex-DDR zu tuen :rolleyes:, Rentner und ex-ddr,ler haben das gleiche, denn sie wurden beide von der D.-Regierung verarscht.

Bemerkung: Um in Deutschland gut über die runden zu kommen sollte man entweder Asylant sein oder Deutschrusse.

Und dann sollen wir noch ein schlechtes Gewissen haben, weil es denen nicht so gut geht, wie uns? :löl:

Nein schlechtes Gewissen solltest du nicht haben, warum auch, aber vielleicht mal umdenken wie es sein würde, wenn dir so schlecht gehen würde und du von der Stütze abhängig wärst, ich glaube nicht, dass du dann mit Beiträgen wie z.B. von dir so ganz einverstanden wärst.

Ich möchte gar nicht dran denken H4 abhängig zu sein, schon allein wenn ich dran denke und aus Bekanntenkreise weiß was das für ein Krieg zw. den Behörden ist .. ne danke, bin froh mit meiner jetzigen Lage, aus diesem Grunde würde ich auch nie über diese Leutz herziehen, es sei denn die auf fauler Haut liegen wie bereits erwähnter Hr. Dübel, oder mit leuten den die Unterstützung nicht reicht.

Das deine Tochter ihr Studium selbst finanziert ist vorbildlich, nur aber das sie bei einem Einkommensteuererklärung sie wiederbekommt ist dir vielleicht auch bekannt, es sei den sie verdient mehr als 7.700€ pro Jahr.

Nicht das ich dir und deiner Fam dieses mißgönne, aber sei dir nie sicher mit dem was du hast und ihr nie in diese Lage kommt.


Gruß
Uludag
 
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