Bitte versucht mal mit 4 Leuten und maximal 1700€ halbwegs ordentlich über die Runden zu kommen. Das ist völlig unrealistisch - und ich bin sicher niemand der verschwenderisch lebt./QUOTE]
Das ist überhaupt nicht unrealistisch, das können eine ganze Menge Familien recht gut.
1700 € für's Nichstun sollte nun wirklich reichen.
"Einem von uns". Arbeitende Leute sind also, egal was sie machen, schon mal einer höheren Schicht (und damit Wertigkeit) zuzuordnen als Arbeitslose.
Ich habe nichts von einer höheren Schicht geschrieben. Aber es sind nun einmal zwei Gruppen, die Einen, die arbeiten und den Mehrwert schaffen und die Anderen, die von diesem Mehrwert mit leben.
Und der arbeitende Teil der Bevölkerung hat keine Probleme damit , unverschuldet arbeitslose aber arbeitswillige Leute mit zu versorgen, das kann ja theoretisch jedem Mal passieren. Aber bei den Sozialschmarotzer (und um die geht es hier ja) hört dieses Verständnis auf. Carmen hat ja ein sehr schönes Beispiel gepostet.
Diese "Schmarotzer" (von welchen es sowieso fast keine gibt) kosten mehr Geld wenn man sie verfolgt und bestraft.
Dann sollten deiner Meinung nach auch keine anderen Verbrecher verfolgt werden, denn es kostet ja Geld. Überleg mal nur, was es uns kostet, einen Mörder zu überführen.
Würde man also eine gewisse Moral aufbauen könnte man sich diese "Schmarotzer" sogar leisten - ja, sie würden die Wirtschaft fördern!.
Aha, die Schmarotzer fördern also die Wirtschaft.
Am besten hören wir alle auf zu arbeiten und erhöhen gleichzeitig das Hartz-4 auf das Dreifache - dann müsste es der deutschen Wirtschaft ja blenden gehen, oder?
joungster schrieb:
Fünf Jahre nach Inkrafttreten von hartz IV kann die Reform in ganzer Linie als gescheitert betrachtet werden. Die Vermittlung klappt nicht,
Das stimmt so wohl nicht ganz. Bei den Arbeitslosen bis zu 2 Jahren Arbeitslosigkeit hat sich die Zeit bis zur Vermittlung ca. halbiert.