Todesstrafe in den USA - Eure Meinungen Diskussion 

  • Ersteller Ersteller CharlyH
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Todesstrafe in den USA - Was meint Ihr?

  • Ja

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  • Nein, eine lebenslange Haftstrafe reicht völlig

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  • Nur bei erschwertem Mord (z.B. Raubmord, Vergewaltigung mit anschließendem Mord)

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Eins meiner Probleme mit der Todesstrafe ist die das ich nicht weiß was nach dem Tot kommt. Erlischt das Bewusstsein einfach, tritt man in eine andere Existenzebene über oder Hölle wie in einigen Religionen? Ohne das zu wissen kann man nicht sicher sein ob der Tot überhaupt eine Strafe ist oder etwas anderes. Da noch niemand bewiesener maßen "auf der anderen Seite war" betrachte ich den Tot nicht als sinnvolle Strafe. Ein anderes ist die Fehlbarkeit der Rechtsprechung da Richter, Staatsanwälte, Anwälte und so weiter auch nur Menschen sind und somit zwangsläufig Fehler machen.
 
Eins meiner Probleme mit der Todesstrafe ist die das ich nicht weiß was nach dem Tot kommt. Erlischt das Bewusstsein einfach, tritt man in eine andere Existenzebene über oder Hölle wie in einigen Religionen? Ohne das zu wissen kann man nicht sicher sein ob der Tot überhaupt eine Strafe ist oder etwas anderes.
Ohne zu wissen, ob jemand gerne eingesperrt ist oder ob jemand die Vorzüge des vollständig fremdgeregelten Tagesablaufes schätzen kann ist es ebenso müssig, darüber zu diskutieren, ob das Eingesperrtsein wirklich eine Strafe ist.

Eines meine Probleme ist übrigens, daß ich nicht weiß, was nach einer Haftstrafe kommt. Sorry, ich weiß nicht einmal ohne Haftstrafe sicher, was in den nächsten Jahren sein wird, geschweige denn, danach.
 
Welch skurrile Blüten der Wunsch nach Todesstrafe zeitigt, kann man an der Forderung des US-Politikers Joshua Black (Kandidat für einen Sitz im Repräsentantenhaus in Florida) sehen: Er fordert für den Friedensnobelpreisträger (!) Obama „It’s time to arrest and hang him high“
Florida politician Joshua Black calls for execution of Obama on Twitter | Daily Mail Online

Meiner bescheidenen Meinung nach steht sogar Menschen (!) wie Obama – dieser Friedensnobelpreisträge hat sich in seiner bisherigen Amtszeit schließlich als echter Christ erwiesen – das Recht auf Leben zu.

Um die menschliche(re) Gemeinschaft vor solche Typen zu schützen, gehören Monster dieses Formats (Hitler, Pol Pot, Obama) allerdings – da nicht resozialisierbar – lebenslang weggesperrt.
 
Welch skurrile Blüten der Wunsch nach Todesstrafe zeitigt, kann man an der Forderung des US-Politikers Joshua Black (Kandidat für einen Sitz im Repräsentantenhaus in Florida) sehen: Er fordert für den Friedensnobelpreisträger (!) Obama „It’s time to arrest and hang him high“

Wohl wahr - aber hier kommt abseits von der grundsätzlichen Abwägung gegenüber der Verhängung der Todesstrafe, noch das nach wie vor stark ausgeprägte Phänomen der Rassendiskriminierung zur Geltung. Ich glaube nicht, das man solche Empfehlungen für einen weißen Präsidenten getroffen hätte (oder kann sich jemand daran erinnern, ob es ähnliche Ideen zur Bestrafung der Verbrechen von Reagen und Bush gegeben hat?). Ich nicht!

LG
 
[...]aber hier kommt abseits von der grundsätzlichen Abwägung gegenüber der Verhängung der Todesstrafe, noch das nach wie vor stark ausgeprägte Phänomen der Rassendiskriminierung zur Geltung. Ich glaube nicht, das man solche Empfehlungen für einen weißen Präsidenten getroffen hätte (oder kann sich jemand daran erinnern, ob es ähnliche Ideen zur Bestrafung der Verbrechen von Reagen und Bush gegeben hat?).[...]
Möglicherweise wäre diese Empfehlung (des Hängens) unterdrückt und/oder strafrechtlich verfolgt worden.

Allerdings scheint mir der Punkt „Rassendiskriminierung“ angesichts dessen, dass der Politiker, der das Hängen von Obama forderte, ebenfalls der schwarzen (Noch-)Minderheit der USA angehört, sehr fraglich (obwohl: Ich habe selbst gehört, wie eine schwarze Mutter ihren schwarzen Buben „you godamn mf black nigger“ schimpfte).
 
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