Konradin
Registered +
- Registriert
- März 2008
- Beiträge
- 2.942
Es ist schon traurig, wenn die Ehre deutscher und amerikanischer Soldaten anders gemessen wird als diejenige zum Beispiel afghanischer Soldaten oder gar Zivilisten, Langschläfer. Einfacher wäre es doch, vom Standpunkt der Ehre aus in 'die Guten' (Deutsche, Amerikaner) und 'die Bösen' (Russen) einzuteilen, gegebenenfalls auch in 'freiheitsliebend' und 'terroristisch'.
Aber was habt ihr eigentlich alle, in Afghanistan herrscht doch gar kein KRIEG, wenigstens nicht der Definition nach. Wenn eine Straßengang ihre Interessen mit dem Baseballschläger in der Hand friedlich (!) durchzusetzen versucht, so ist dies auch nur die Befriedungspolitik des kleinen Mannes, die selbstverständlich ausschließlich den Interessen aller Ghettobewohner dient. Und warum sollte in Afghanistan alles anders sein, nur weil es um unsere Interessen geht und wir gerade zufällig Deutsche sind?
Irgendwer muß doch den armen taliban-geschädigten Frauen und Kindern helfen, sie müssen doch endlich begreifen, daß Politik nicht in Afganistan gemacht und entschieden wird, sie wird nur dort umgesetzt. Wir müssen uns schließlich hier in Deutschland vor dem Terrorismus stützen - und das macht man am besten in Afghanistan.
Mal sehen, wie lange es dauert, bis man den Terrorismus dort so weit erfolgreich bekämpft hat, bis er (meiner Meinung nach zu Recht) hierher getragen wird. Dann sind wenigstens die Transportwege für die 'unvermeidlichen Opfer' nicht mehr so weit (und die anderen zählt man ja ohnehin nicht) und wir können hauptnah miterleben, wie es weitergeht. Was ist dann der nächste Schritt? Vielleicht ein neues 'WTC'? Warten wir einmal ab.
Doch erst einmal zurück nach Afghanistan. Druck erzeugt Gegendruck, das sollte hinreichend bekannt sein. Noch ist es ja kein Krieg. Na, kein Problem, dann eskalieren wir ebene solange fleißig weiter, bis es einer wird und auch die originellste Umdeutungsversuch scheitern muß. Zumindest mit dem Umdeuten haben wir doch kein Problem, schließlich ist das ja beste deutsche Tradition. Lasst uns mal etwas kreativer sein.
Gruß Konradin
Aber was habt ihr eigentlich alle, in Afghanistan herrscht doch gar kein KRIEG, wenigstens nicht der Definition nach. Wenn eine Straßengang ihre Interessen mit dem Baseballschläger in der Hand friedlich (!) durchzusetzen versucht, so ist dies auch nur die Befriedungspolitik des kleinen Mannes, die selbstverständlich ausschließlich den Interessen aller Ghettobewohner dient. Und warum sollte in Afghanistan alles anders sein, nur weil es um unsere Interessen geht und wir gerade zufällig Deutsche sind?
Irgendwer muß doch den armen taliban-geschädigten Frauen und Kindern helfen, sie müssen doch endlich begreifen, daß Politik nicht in Afganistan gemacht und entschieden wird, sie wird nur dort umgesetzt. Wir müssen uns schließlich hier in Deutschland vor dem Terrorismus stützen - und das macht man am besten in Afghanistan.
Mal sehen, wie lange es dauert, bis man den Terrorismus dort so weit erfolgreich bekämpft hat, bis er (meiner Meinung nach zu Recht) hierher getragen wird. Dann sind wenigstens die Transportwege für die 'unvermeidlichen Opfer' nicht mehr so weit (und die anderen zählt man ja ohnehin nicht) und wir können hauptnah miterleben, wie es weitergeht. Was ist dann der nächste Schritt? Vielleicht ein neues 'WTC'? Warten wir einmal ab.
Doch erst einmal zurück nach Afghanistan. Druck erzeugt Gegendruck, das sollte hinreichend bekannt sein. Noch ist es ja kein Krieg. Na, kein Problem, dann eskalieren wir ebene solange fleißig weiter, bis es einer wird und auch die originellste Umdeutungsversuch scheitern muß. Zumindest mit dem Umdeuten haben wir doch kein Problem, schließlich ist das ja beste deutsche Tradition. Lasst uns mal etwas kreativer sein.
Gruß Konradin
