Afghanistan Einsatz der Bundeswehr Umfrage 

Ist der Einsatz in Afghanistan noch gerechtfertigt

  • ja

    Stimmen: 98 41,7%
  • nein

    Stimmen: 137 58,3%

  • Umfrageteilnehmer
    235
Alk braut sich ja schnell selber, mach Ich auch im Keller gern.
Ist leichter als Homegrown ^^
 
Kongo Otto schrieb:
Wenn man sich jetzt schon wieder die 135 Morde an Zivilisten anschaut durch die Bundeswehr am Tanklaster bleibt es dabei das Soldaten letzendlich nur eine Umgangsformstufe/Umschreibung da stellt für Potenziele Mörder/Staatliche Potenziele Mörder.
Lies dir das hier mal durch: Was geschah wirklich beim Luftangriff in Kundus? | tagesschau.de
Außerdem: Soldaten morden nicht. Ein deutscher Soldat darf erst schießen wenn auf ihn geschossen wird oder sein/ das Kameradenleben in Gefahr ist (-> ROE). Unter Mord versteht man was anderes: Mord ? Wikipedia
 
deutschland is da nicht im friedenseinsatz, sondern im krieg..vom anfang an..
stellt euch mal vor, wenn niemand in diesem land wäre, um da für etwas ordnung zu sorgen...WAS wäre da in der welt los?krieg bzw waffeneinsatz ist niemals ne lösung..aber afghanistan ist hochexplosiv!

Langschläfer schrieb:
Hallo Konradin,

natürlich ist es ein Krieg, ich habe nichts anderes behauptet. Allerdings ist es kein Krieg gegen das afghanische Volk, sondern gegen den Terrorismus. Manche Leute begreifen es erst, wenn, irgendwo auf der Welt, jemand ihnen ins Gesicht lacht, während er an der Reißleine seines Sprengstoffgürtels zieht. Oder, warum glaubst Du, kämpft die gesamte freie Welt (auch Nicht-Nato-Staaten) dort unten gegen die Taliban? Alles wegen einer Pipeline? Wers glaubt!!!

dem ist nix mehr hinzuzufügen!!!!!!!!!!WARUM sind SO VIELE länder DORT im "einsatz"?;)

sry doppelpost:-(
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wer Soldaten in einen Einsatz schickt sollte damit rechnen das es unter Umständen auch Opfer gibt, und das auf beiden Seiten. Einen sauberen Krieg gibt es nun mal nicht und den wird es auch nie geben.
Und das sich nun in Deutschland die Staatsanwaltschaft mit dieser Sache befasst ist ja wohl absolut lächerlich.

Ich bin nicht dafür das wir Soldaten oder überhaupt bewaffnete Kräfte ins Ausland zu Einsätzen schicken. Da wir das nun aber mal tun, müssen wir auch damit rechnen das diese Soldaten dort in Kämpfe mit Verlusten verwickelt werden.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich finds auch absolut lächerlich, dass jetzt so ein Faß aufgemacht wird nur wegen ein paar ziviler Opfer. Sind es eben ein paar potentielle Terroristen weniger. Die kümmert es doch auch nicht ob bei ihren Anschlägen Kinder, Mütter, Familienväter oder ganze Familien ausgelöscht werden! Ich finde es einfach eine Frechheit die Soldaten, die täglich ihren Kopf hinhalten müssen jetzt auch noch aus dem eigenen Land mit Kritik zu bombadieren. Demnächst kommt es noch soweit das die Soldaten die Terroristen fragen müssen ob diese einen Anschlag vorhaben bevor sie sich gegen dieses Pack verteidigen dürfen. Natürlich soll dort nicht einfach wahllos rumgeballert werden, aber unter dem psychischen Druck dem die Soldaten ausgesetzt sind passieren manchmal halt Fehler und die fordern auch manchmal zivile Opfer. Is halt so im Krieg :flag:

@Topic: Ich bin der Meinung wir könnten uns ruhig zurück halten, da sowieso nichts verändert wird. Meiner Meinung nach ist Afghanistan das zweite Vietnam.
 
Hiring schrieb:
Ich finds auch absolut lächerlich, dass jetzt so ein Faß aufgemacht wird nur wegen ein paar ziviler Opfer. Sind es eben ein paar potentielle Terroristen weniger. ...
Ja, es gibt noch viel zu tun.

Potentielle Terroristen (ich meine jetzt - ausmahmsweise - nicht die Besatzer):

Bevölkerung Afghanistans
32.738.376 (Juli 2008 est.)
Altersstruktur
0-14 Jahre: 44,6% (Mann 7.474.394/Frau 7.121.145)
15-64 Jahre: 53% (Mann 8.901.880/Frau 8.447.983)
65 Jahre und mehr: 2,4% (Mann 383.830/Frau 409.144) (2008 est.)

Wie uns ein in Viet Nam gefangener US-Offizier auf die Frage, warum die Christenhorden so viele Kinder abschlachten, antwortete:
Sie werden sonst später einmal auf uns schießen!
 
joungster schrieb:
... Wie uns ein in Viet Nam gefangener US-Offizier [...] antwortete ...

Wer ist uns? Auf welcher Seite warst du denn im Krieg? :confused:


Hiring schrieb:
Ich finds auch absolut lächerlich, dass jetzt so ein Faß aufgemacht wird nur wegen ein paar ziviler Opfer.

Du solltest deine Worte mal überdenken! Zum einen ist es einen Anmaßung, zivile Opfer einfach so nebenbei abzutun, zum anderen war uns der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan einst als Unterstützung für die Bevölkerung verkauft worden und keinesfalls als Kriegseinsatz gegen die dort lebenden Menschen!

Es gibt so viele Staaten auf dieser Welt, in denen Diktatur herrscht, Bürgerkriege wüten oder das jeweilige Gesellschafts- und Rechtssystem bestimmte Gruppen, Völker, Geschlechter oder einfach nur Oppositionelle massiv benachteiligen. Demzufolge müssten wir allüberall unsere Truppen hin senden. Von daher ist der Afghanistan-Einsatz abzulehnen und er sollte sofort und bedingungslos beendet werden.

Achten sollte man allerdings in Afghanistan und auch Pakistan auf die Erträge der Opiumfelder, die milliardenhaft inzwischen den Taliban und somit auch anderen religiösen Islamfanatikern zur Verfügung stehen. Hier wäre ein Eingreifen viel eher sinnvoll!
 
Merkt Ihr eigentlich immer noch nicht, daß ihr nach Strich und Faden verarscht werdet ?

Wie lange wollt Ihr der Lüge noch glauben, irgendetwas in dieser Republik geschehe zu
EUREM Wohle. Dass bei dem Einsatz in Afghanistan EURE Interessen auf dem Spiel
stünden, oder das Bankenpaket zu EUREM Wohle geschnürt wurde, damit Liesschen
Müller ihre paar Groschen abheben kann ? Wacht endlich auf ! Was auf der Welt
geschieht, passiert zum Wohle und im Auftrag der Reichen und Mächtigen, der
Großkonzerne und Militärs, damit deren Einfluß aufrecht erhalten und erweitert wird.
Hierbei fungieren "unsere" Politiker auch nur als Handlanger, der Bürger taugt höchstens
als Stimmvieh und zahlt die Zeche. Wer seine Stimme abgibt, hat hinterher auch
gefälligst die Schnauze zu halten - deswegen gibt man sie ja ab.

Ich kann mir den Schmarrn nicht mehr anhören.
 
peek64 schrieb:
Merkt Ihr eigentlich immer noch nicht, daß ihr nach Strich und Faden verarscht werdet ?...
Vielleicht merken sie es, aber: Echte Untertanen genießen es!

Ben-Witt schrieb:
... Wir reden hier nur über die Bundeswehr und nicht von anderen Staaten!
Ach ja, stimmt!

Du meinst also die heldenhafte Gang, deren Mitglieder – wenn sie nicht gerade mit dem Bauen von Brunnen (mit denen z. B. die Mohnfelder besser bewässert werden können) beschäftigt sind – ganz islamischen Bräuchen folgend sich und ihre Fahrzeuge schon mal gelegentlich mit den Gebeinen Verstorbener schmückt, kleine Kinder (z. B. mit Scheinhinrichtungen) schreckt, usw. usf.*

__________
* Google: bundeswehr +totenköpfe +afghanistan
 
Hiring schrieb:
Ich finds auch absolut lächerlich, dass jetzt so ein Faß aufgemacht wird nur wegen ein paar ziviler Opfer. Sind es eben ein paar potentielle Terroristen weniger.
Leuten mit deiner Einstellung trauere ich auch nicht nach, wenn sie das Ofer eines Amoklaufs oder was auch immer werden sollten. Ein paar potentielle Scharfmacher weniger, da kommt es uns nicht darauf an. Wo gehobelt wird, da fallen eben Späne. Dumm nur, wenn man plötzlich selber der Span ist.

Oder du wirst so ganz nebenbei zufällig 'erlegt'. Irgendein Waffenträger war eben im Streß und Kritik ist nicht erwünscht. Dein Leben? Völlig wertlos, nicht einmal erwähnenswert. Wo kämen wir alle hin, wenn jeder jammern und kritisieren würde, während andere ihren Kopf hinhalten und nur ihre Pflicht tun. Man denke an den immensen psychischen Druck, der rechtfertigt natürlich alles! Du kannst ja gerne mit den Opfern tauschen, aber zähle bitte nicht auf mein Verständnis.

Gruß Konradin

Warum sollte jemand, der offen zeigt, daß ihm das Leben anderer Menschen vollkommen egal ist, ein höheres Lebensrecht haben als diese?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
joungster schrieb:
Ach ja, stimmt!

Du meinst also die heldenhafte Gang, deren Mitglieder – wenn sie nicht gerade mit dem Bauen von Brunnen (mit denen z. B. die Mohnfelder besser bewässert werden können) beschäftigt sind – ganz islamischen Bräuchen folgend sich und ihre Fahrzeuge schon mal gelegentlich mit den Gebeinen Verstorbener schmückt, kleine Kinder (z. B. mit Scheinhinrichtungen) schreckt, usw. usf.*

Ich glaube, du scheinst nur aus Hass zu bestehen, bist gegen Alles und Jeden!

Du solltest froh darüber sein, das es dir jetzt vermutlich besser geht!
Oder war es "früher" vielleicht doch besser für dich, als heute und trauerst nur den alten Zeiten nach?

Diese heldenhafte "GANG", wie du sie bezeichnest, hält für dich ihren Arsch hin, nur damit dir nichts passiert!

Es sind immer die Gleichen, früher haben sie sich nur geduckt und heute reißen sie ihre Klappe weit auf,
so wie das Fähnchen sich nunmal dreht!

Außerdem ist es auch sehr bequem in einem sicheren Land zu sitzen, über Andere die helfen wollen zu lästern,
als selbst in dieses Land zu gehen, um dort etwas zu bewegen!
...unter dem Motto, mir könnte ja was passieren...und dann bin ich TOT, nur wegen ein paar Afghanen!

Du bist dann wahrscheinlich auch einer der Ersten, der sofort nach der NATO/OTAN schreit, wenn dein Land mal bedroht werden sollte!

...dann rufst du die GEISTER ("GANG"), die du jetzt verteufeln willst!


Hast du dich auch mal gefragt, woher eigentlich diese ganze Kohle kommt, damit es dir heute gut geht und du in Sicherheit leben kannst?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
@ Ben-Witt:
Das Avatar von joungster zeigt rechts, wenn ich mich nicht täusche, Ho Chi Minh und mittlerweile hat er auch geschrieben, dass er auf nordvietnamesischer Seite, vermutlich bei den UdSSR-Truppen, gekämpft hatte. Das ist natürlich jeder Kritik erhaben und die einstige Politik der UdSSR war sicher eine der Besten in seinen Augen! :rolleyes:


Doch muss man auch dir sagen, dass die Bundeswehr in Afghanistan mittlerweile einen schmutzigen Kriegseinsatz betreibt. Der Beginn dieses Einsatzes ist mit keinerlei Bedrohung gegen die EU oder Deutschland verbunden gewesen.
 
Ben-Witt schrieb:
Ich glaube, du scheinst nur aus Hass zu bestehen, bist gegen Alles und Jeden!
Wie kommst Du darauf? Weil ich gegen das mutwillige und sinnlose Töten* von Menschen bin (alleiniger Zweck: Gewinnmaximierung einiger Unternehmen), bestehe ich aus Hass? Du hast eine wirklich merkwürdige Gesinnung! Klar: Wer (wie offensichtlich Du) nur in Kategorien von Töten und Hass zu denken gelernt hat, kann seiner Konditionierung nicht entkommen.

Ben-Witt schrieb:
… Hast du dich auch mal gefragt, woher eigentlich diese ganze Kohle kommt, damit es dir heute gut geht und du in Sicherheit leben kannst?
Das muss ich mich nicht fragen; ich weiß es: Ich arbeite und unterrichte als Selbstständiger das Fachgebiet, in dem man mir einiges Können nachsagt. Zuvor war ich Drucker, Drucktechniker, Korrektor, Betriebsleiter (Druckereibetriebe). Zwischendurch auch Soldat, Taxifahrer, Türsteher, Personenschützer.

Meine Sicherheit (sofern ich nicht selbst dafür sorgen kann) ist ganz bestimmt nicht von der in Afghanistan wütenden Truppe abhängig (für die Bevölkerung der BRD besteht auf Grund dessen eher eine zusätzliche Gefährdung).

Nebenbei: Um Recht und Leben einzelner Individuen zu schützen, ist Militär wohl die falsche Wahl (gibt es in Deiner Heimat keine Polizei?).

Faehnrich schrieb:
… Das Avatar von joungster zeigt rechts, wenn ich mich nicht täusche, Ho Chi Minh ...
Es ehrt mich zwar, dass Du mich mit so einem großen Menschen vergleichst (verwechselst), aber: Du irrst!
Das linke Bild zeigt mich im Alter von 7 Jahren, auf den rechten Bild im Alter von 65 Jahren.

________
* Ja, es gibt durchaus auch Ausnahmen, wo das Töten von Menschen notwendig (sinnig) sein kann.
 
Mein Mandat hat diese 'Gang' jedenfalls nicht, im Gegenteil. Ich verwahre mich ausdrücklich dagegen, mir unterstellen zu lassen, diese Art Politik sei eine Option, welche ich mittragen würde.

Ebenso verwahre ich mich gegen den Vorwurf, ich sei ein Freund der Taliban oder mir sei das Schicksal der afghanischen Bevölkerung egal. Dem ist nicht so. An anderer Stelle habe ich deutlich genug aufgezeigt, welche Art Intervention ich gegebenenfalls mittragen würde und welche nicht.

Den Einsatz der Bundeswehr mit AWACS 'und allem anderen zivilen Zeugs' (!) trage ich ausdrücklich nicht mit. Ich halte es für eine unmoralische und verfehlte Politik, deren Quittung keiner tragen will, wenn es erst einmal so weit ist.

Wenn schon Hilfsorganisationen eindringlich davor warnen, dann sollte das zu Denken geben. Es sei denn, man sucht nur nach einer Rechtfertigung eigener Motive. Mit Helfen jedenfalls hat das mitunter wenig zu tun.

Die Bedrohung des Friedens hierzulande durch Herrn Jung & Co schätze ich höher ein als den diesbezüglichen Beitrag dortiger Taliban. Kein Mensch ist gezwungen, diese Einschätzung mit mir zu teilen. Dennoch finde ich es verantwortungslos - um nicht zu sagen verbrecherisch - dies auf dem Rücken afghanischer Zivilisten auszutragen.

Gruß Konradin
 
Henry277 schrieb:
Und das sich nun in Deutschland die Staatsanwaltschaft mit dieser Sache befasst ist ja wohl absolut lächerlich

Wenn Du mit "dieser Sache" den Tod vieler Zivilisten meinst, finde ich es nicht lächerlich!
Die juristische Aufarbeitung von Tötungshandlungen ist ein Grundpfeiler unseres Rechtsstaates.
Und erst bei einer solchen Aufarbeitung kann sich dann rausstellen, ob die Soldaten für ihr Handeln Rechtfertigungsgründe hatten, wie z. B. die rechtmäßige Amtsausübung.


Hiring schrieb:
Ich finds auch absolut lächerlich, dass jetzt so ein Faß aufgemacht wird nur wegen ein paar ziviler Opfer. Sind es eben ein paar potentielle Terroristen weniger

Ohne Worte - nur so viel: Es ist bedenklich, alle Menschen in einem Kriegsgebiet als potenzielle Terroristen zu sehen - das machen nicht einmal unsere Soldaten dort.
Aber bewahre Dir deine "einfache" Sicht auf die Dinge, damit kommt man leichter durchs Leben :rolleyes:

Ich halte friedenserhaltene und -sichernde Missionen der Bundeswehr für absolut sinnvoll und auch erforderlich.
Nur bedeutet friedenserhaltend, daß dort zunächst einmal Frieden herrscht. Und das ist in Afghanistan nun einmal nicht der Fall.
Dies ist leider keine Friedensmission, sondern es ist ein Kampfeinsatz!
Und mit jedem neuen getöteten "potenziellen Terroristen" wächst der Druck auf die Bundeswehr, die jetzt schon in Afghanistan ihren vormals guten Ruf verspielt hat!

Nur finde ich es ebenfalls nicht gerechtfertigt, die Bundeswehr für ihren Einsatz zu kritisieren. Unsere Soldaten folgen einem Mandat und tun dort ihre Pflicht - und ja, sie tun es für uns, weil die von uns gewählten Politiker sie dort hingeschickt haben.
Und sie tun ihren Job dort in der großen Masse hervorragend und tun diesen Job bestimmt nicht zum Unwohle der Bevölkerung.
 
Faehnrich schrieb:
Doch muss man auch dir sagen, dass die Bundeswehr in Afghanistan mittlerweile einen schmutzigen Kriegseinsatz betreibt.
Der Beginn dieses Einsatzes ist mit keinerlei Bedrohung gegen die EU oder Deutschland verbunden gewesen.

Da bin ich vollkommen deiner Meinung und wir haben dort in dieser Form auch wirklich nichts zu suchen!
Zuerst ging es dort nur um humanitäre Hilfe und erst später wurde es zu einen Kriegseinsatz! (Was natürlich von unseren Politikern, bis heute, vehement verneint wird!)
Das Problem ist, ziehen wir Deutsche uns zurück, wie auch alle anderen Staaten die in Afghanistan nichts zu suchen haben, was ist dann?
Freut es den Afghanen oder mehr den Taliban?
Ich denke, Letzteres ist wohl der Fall und dann haben sie ihr Ziel erreicht!
Die Taliban haben schon einmal die afghanische Kultur dem Erdboden gleich gemacht und wenn sie dann wieder dieses Land übernehmen, setzt es sich von dort aus intensiver nach Pakistan fort und es kommt dann zu einem Flächenbrand!
Mal von der atomaren Bedrohung (Taliban/Pakistan) ganz zu schweigen!

Also geht dann dieser ganze Irrsinn von neuem los, dann aber massiver als wir es uns denken!
Diese Länder, die heute dort involviert sind, werden wieder gerufen und viele andere Länder werden dazu kommen, mit Sicherheit auch Russland (obwohl sie sich bereits dort die Finger gewaltig verbrannt haben), um diesen Talibans Herr zu werden!

Ich würde jetzt mal sagen, laßt uns in 10 Jahren nochmals darüber diskutieren, was richtig oder falsch war!

Allerdings..., mir grauts jetzt schon davor!

Vielleicht sollte man ja nicht nur die Armeen abschaffen, sondern auch gleich alle Religionen, denn erst durch diese entstanden die Armeen!
 
Ben-Witt schrieb:
Zuerst ging es dort nur um humanitäre Hilfe und erst später wurde es zu einen Kriegseinsatz! (Was natürlich von unseren Politikern, bis heute, vehement verneint wird!)
Es ging nie um humanitäre Hilfe. Wenn es darum gegangen wäre dann hätten wir Kräne, Bagger, LKW und andere Baumaschinen geschickt. Geschickt haben wir aber Panzer, SPW's und Männer mit Stahlhelmen (auch wenn diese heutzutage aus Kevlar sind) und nicht Männer mit Bauarbeiterhelmen.
Das die Soldaten da auch Aufbauhilfe leisten ist natürlich nicht abzustreiten hat aber weniger mit humanitärer Hilfe sondern viel mehr "Beschwichtigung der Bevölkerung" zu tun.


Ben-Witt schrieb:
Das Problem ist, ziehen wir Deutsche uns zurück, wie auch alle anderen Staaten die in Afghanistan nichts zu suchen haben, was ist dann? Freut es den Afghanen oder mehr den Taliban?
Ich denke, Letzteres ist wohl der Fall und dann haben sie ihr Ziel erreicht!
Die Taliban haben schon einmal die afghanische Kultur dem Erdboden gleich gemacht und wenn sie dann wieder dieses Land übernehmen, setzt es sich von dort aus intensiver nach Pakistan fort und es kommt dann zu einem Flächenbrand!
Hier bringst du ein wenig was durcheinander. Die sogenannten Taliban sind nichts weiter als Afghanen. Klar gibt es auch einige andere Volksgruppen bei den Taliban, die Amerikaner haben ja in den 80iger Jahren mehr als genug davon im arabischen Raum angeworben, aber das was wir heute Taliban nennen sind und bleiben Afghanen. Hier kannst du bei Wikipedia was darüber lesen.
Und eine afghanische Kultur in dem Sinne gab es auch nicht. Afghanistan ist ein Land das von vielen unterschiedlichen Bergvölkern bewohnt wird die sich schon immer bekriegten, es sei denn, es ging gegen einen Feind von aussen. Dann waren sie sich einigermassen einig und kämpften zusammen bis der Feind das Land verliess. Wenn das geschehen war, bekämpften sie sich wieder gegenseitig. Die Taliban hatten das Glück nach dem Abzug der Russen diesen Kampf zu gewinnen. Wen wunderts, wurden sie doch mit Geld und modernen Waffen aus den USA überschüttet.
Und wenn wir aus Afghanistan wirklich ein "demokratisches" Land machen wollen dann können wir unsere Truppen von dort wohl nie abziehen. Sollten wir es dennoch irgendwann mal tun dann errichten die dort umgehend wieder einen muslimischen Gottesstaat.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
joungster schrieb:
...Das linke Bild zeigt mich im Alter von 7 Jahren, auf den rechten Bild im Alter von 65 Jahren. ...

Na ja, das Bild ist winzig und der Bart zumindest ähnlich ... :D


@ Ben-Witt / Henry277:
Afghanistan, was ist das überhaupt?
Das Gebiet des heutigen Afghanistans unterlag in den letzten ~ 1000 Jahren einer sehr wechselvollen Geschichte an Herrschern und Völkern. Die Paschtunen, die dort heute überwiegend leben, waren und sind in Stämmen und Clans organisiert, heutzutage vor allem außerhalb der Großstädte. Die Briten haben mit etwa 60 Jahren blutigster Kolonialpolitik und der Abspaltung von Landesteilen zum damaligen Indien (heute Pakistan) viel an Widerstand und Hass gegen den Westen begründet. Auch das Zarenreich und seine Nachfolger in der UdSSR hatten immer mehr als ein Auge auf das Land geworfen, was Ende 1979 in den Einmarsch der Sowjettruppen mündete und für die nächsten zehn Jahre wiederum Krieg bedeutete. Die Muhjaheddin der einzelnen Gruppen paktierten miteinander oder gegeneinander, zusammen mit den Kriegherren der Clans. Die USA und weitere Weststaaten unterstützen die Muhjaheddin und nicht zuletzt die Taliban.

Den Rest kennt ihr ja alle.

Wie nun solch einen wechselhaften Staat zu befrieden oder gar nach westlichem Vorbild zu demokratisieren? Ein Ding der Unmöglichkeit! Selbst die von den USA gestützte Regierung in Kabul hat quasi die Scharia als Rechtsmittel zugelassen, die Frauen werden immer noch massiv unterdrückt! Der Präsident (Karzai) wollte sogar jüngst ein Gesetz auf den Weg bringen, dass die Rechtmäßigkeit der ehelichen Vergewaltigung bekräftigen sollte. Nach Westprotesten wurde es leicht abgemildert dennoch abgesegnet! Wer den islamischen Glauben ablegt, kann legal zum Tode verurteilt werden.

Was sollen/wollen die Weststaaten denn erreichen? Niemals werden die Machthaber der verschiedenen Regionen eine Demokratie mit Gesetzen nach unseren Vorstellungen zulassen, ob Taliban, Warlords oder das Kabuler Schattenkabinett!

Mir tun die Menschen dort leid, die die überkommenen patriarchalisch-religiösen Zwangsstrukturen überwinden wollen, aber gegen die vorherrschende Gesellschaft der Gewalt und Fremdbestimmung haben sie - leider - keine Chance! Sinnvoll wäre es, den Menschen eine Alternative zum Opiumanbau und der Drogenherstellung zeigen zu können, zumindest für ein auskömmliches Dasein. Aber die Taliban und andere Gruppen profitieren enorm vom Opium-/Drogenhandel und haben kein Interesse, daran etwas zu ändern. Nach ihrer Vorstellung (die gar nicht so falsch ist) sind die Drogenjunkies unter den Ungläubigen doch selbst schuld an ihrer Sucht.
 
Afghanistan
Bundeswehrverband: Wir sind in Kundus "im Krieg"

...Der Deutsche Bundeswehrverband stellt sich nach dem Luftangriff auf zwei von Taliban gekaperte Tanklastwagen in Afghanistan unmissverständlich hinter den umstrittenen Angriffsbefehl. Die Soldaten im Raum Kundus seien "nicht mehr auf einer Friedensmission", sondern "im Krieg", sagte Verbandsvorsitzender Oberst Ulrich Kirsch am Freitag in Berlin. Bei dem von einem deutschen Offizier vor einer Woche befohlenen NATO-Luftschlag waren mehr als 50 Menschen getötet worden.
Vorsitzender Kirsch fordert juristische Reaktion
"Wer hier im friedlichen Deutschland will sich anmaßen, diese Entscheidung zu bewerten, ohne die Ermittlungsergebnisse abzuwarten", mahnte Kirsch. Nicht vergessen werden sollte, dass die Kundus-Optionen eingeschränkt gewesen seien: Entweder Nichtstun und damit einen Selbstmordanschlag in Kauf nehmen, oder Bodentruppen bei der Möglichkeit hoher eigener Verluste einzusetzen oder eben Luftunterstützung anzufordern. Letzteres habe der dortige deutsche ISAF-Kommandeur getan. Daher stelle sich der Bundeswehrverband klar hinter Oberst Georg Klein....
Bundeswehrverband: Wir sind in Kundus "im Krieg" - Politik - DerWesten

Ich weiß nicht was geschehen muß damit der deutsche Bürger realisiert das Deutschland Krieg führt!

Wiederum werden die deutschen Bürger wie unmündige Kinder behandelt und das in die Regierung gesetzte Vertrauen mit Augenwischerei belohnt...

Wenn es der Wille der Deutschen ist Krieg zu führen, dann ist es auch der Wille der regierenden Partei! So sollte es zumindest sein. Wenn nicht der Wille des Volkes ausgeübt wird, ist es der Wille dieser Partei! Die CDU ist eine Kriegspartei die sich um das Grundgesetz und das eigene Volk überhaupt nicht kümmert!
Schon zu Hitlers Zeiten folgte das deutsche Volk einer Partei bis in den Krieg und schreckte sogar vor Völkermord nicht zurück! Wo und wann ist das eindeutige Stoppsignal des Volkes? Wozu gibt es den Artikel 20 des GG, wenn er nicht schützt weil das Volk ihn nicht kennt oder weil es nicht kümmert?

Wir haben eine im Grundgesetz festgeschriebene Rolle, wir das deutsche Volk! Diese Rolle sieht wie folgt aus:
Wortlaut des Artikels 20 GG

(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

In 16 Tagen können wir den Grundstein legen damit wir keine Krieg führende Nation sind.
Die CDU muß entmachtet werden!

Liebe Grüße
Carmen
 
@ Carmen:
Du vergisst, bei all deiner Aversion gegen die CDU und Angela Merkel, dass noch weitaus mehr Parteien den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr mittragen!

Ob bei einer künftig möglichen Koalition zwischen SPD, LINKE und Anderen dann der Einsatz wirklich beendet werden würde, ist noch ein ganz anderes Ding! Die LINKE wäre nicht die erste Partei, die für eine Regierungskoalition alle möglichen Aussagen VOR der Wahl dann NACH der Wahl relativieren würde!
 
Trau schau wem!
Jedenfalls ist ein unschuldiger und möglicherweise zukünftig Schuldiger immer noch unschuldig! In dem Fall die Linke. Das kann man von der CDU nicht behaupten, denn sie war ist und wird schuldig im Sinne der Anklage sein!

Ich persönlich konnte es damals nachvollziehen das Deutschland im Afghanistan Einsätze hatte. Ich als Machthaberin hätte dem aber niemals zugestimmt, weil ich meine das es nie wieder deutsche Soldaten, unter deutschem Kommando, mit Gewehren in der Hand außerhalb des eigenen Landes geben darf!
Ich bin auch der Meinung das es moralische Pflicht der Weltengemeinschaft ist, ethnische Säuberungen und Verbrechen alla Hitler auch mit Bomben zu verhindern. Wenn dann aber nicht mit 10 000 Mann einmarschieren, sondern der Rest der Welt mit Millionen Soldaten einmarschieren!

Das ist meine persönliche Meinung. Das hat nichts mit dem zu tun wie es irgendeine Partei für richtig hält und ich bin mir ziemlich sicher das die Linke dazu eine andere Haltung und Meinung hat!

Liebe Grüße
Carmen
 
Carmen schrieb:
.. und ich bin mir ziemlich sicher das die Linke dazu eine andere Haltung und Meinung hat!

So, du bist dir also nur ziemlich sicher.
Wundert mich jetzt schon fast, bei deiner sonst stoisch unverrückbaren Jubelhaltung gegenüber dieser Partei! Die machen immer alles richtig und relativieren nie. Logo! :rolleyes:


Jetzt schreibst du, dass du es nicht an (einer) Partei(en) festmachst, aber genau das tust du doch! Betrachte es eher mal gesamtgesellschaftlich. Erstaunlicherweise sind NACH dem missglückten BW-Befehl zur Bombardierung, die Zahlen für die Zustimmung des BW-Einsatzes merklich gestiegen.

Mann muss also auch den Menschen um uns herum klarmachen, was es bedeutet, von der Schutz- und Hilfstruppe zur Kriegstruppe in dem Land zu mutieren!
 
Zurück
Oben Unten