Es gibt nur einen Schöpfer ( GOTT ) - Fortsetzung Diskussion 

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Es gibt viel zu wenige Fossilien um eine lückenlose Dokumentation zu ermöglichen. Aber, es gibt Tendenzen, welche besagen, dass sich solche Tiere auch spontan entwickelt haben können, weil zB plötzlich Lebensräume und Futterangebote entstanden/freigeworden sind. Wenn dem nicht so wäre, müssten ja alle Lebewesen aus einem Urviech entstanden sein. Wenn man Fossilien findet, die mit abnehmendem Alter auch immer mehr heutigen Lebewesen ähneln und das in mehreren Entwicklungsreihen, dann kann man praktisch mit Sicherheit davon ausgehen, dass hier eine kontinuierliche Entwicklung (Evolution) stattgefunden hat. Beweise gibt es dafür genug, zB das Pferd, um nur eines zu nennen. Wenn es aber ein Gott gewesen sein soll, der das alles ermöglichte, dann bitte ich um Erklärung, warum er die Dinosaurier hat entstehen lassen, um sie später allesamt wieder zu vernichten? War es die Erkenntnis, dass er Murks gemacht hat?
 
Hallo Langschläfer
hab Dich schon vermißt...
Ok Pferd. Erklär mir was erklärbar ist an Hand des Pferdes, bitte.
Zu Deiner Frage zu den Dinosauriern:
Ich muß erstmal das Werk finden das dokumentiert das Gott die Dinosaurier ausrottete. Kannst Du mir mal da weiterhelfen?
Liebe Grüße
Carmen
 
Hallo Langschläfer
hab Dich schon vermißt...

Ich überlege noch, wie Du das gemeint haben könntest....:D

Ok Pferd. Erklär mir was erklärbar ist an Hand des Pferdes, bitte.

Och nö, ich habe keine Lust jetzt ellenlange Texte über Pferden zu verfassen. Gib einfach mal bei Google "Pferde" ein und Du erhälst haufenweise Informationen zur Entwicklung der Pferde in den letzten 40 Mio Jahren.

Zu Deiner Frage zu den Dinosauriern:
Ich muß erstmal das Werk finden das dokumentiert das Gott die Dinosaurier ausrottete. Kannst Du mir mal da weiterhelfen?

Hihi, ehrlich gesagt, habe ich auch gar keine Antwort erwartet. Ihr Kreatonisten seid schon ein niedliches Völkchen. Ihr habt euch einen Schöpfer zurechtgeschnitzt, der alles Leben auf der Erde geschaffen haben soll, wenn aber eine ganze Gruppe von Tieren komplett vom Erdboden verschwindet, dann hat dieser Schöpfer plötzlich nix damit zu tun. War es dann vielleicht doch die Evolution, die zum Aussterben der Saurier, Mammute, Höhlenbären und Säbelzahntiger, führte?
 
Was zu erwarten war.. die die sich als Wisser bezeichnen haben keine Antworten.
Natürlich habe ich gegoogelt konnte aber nicht erkennen was Du damit beweisen wolltest.
Es war und ist ehrlich gemeint gewesen, Langschläfer.
Was Du immer mit dem sterben hast?.... Alles was lebt stirbt auch....Na und jetzt?
Liebe Grüße
Carmen
 
Natürlich habe ich gegoogelt konnte aber nicht erkennen was Du damit beweisen wolltest.

Schade, dass Du das nicht erkennst. Es geht um Evolution, um die Entwicklung vom Urpferd zum heute bekannten Wildpferd, Esel, Zebra und Kiang, mit allen ihren regionalen Verwandten (nicht Züchtungen).

Es war und ist ehrlich gemeint gewesen, Langschläfer.

Das freut mich dann wirklich!!

Alles was lebt stirbt auch....Na und jetzt?

Ich meine nicht das Sterben einzelner Tiere, oder vielleicht das von ein paar Herden. Ich meine das komplette Verschwinden aller Dinosaurier weltweit. War nun die Evolution schuld am Aussterben der Saurier, oder war es Gott?
 
Ich finde der Glaube an der Existenz von Gott im Islam ist am besten dargestellt wird. Gott ist der Erste, das heißt er war schon immer da (ANFANGSLOS) und er ist der ewige der nicht stirbt (ENDLOS). Er ist nicht vergleichbar mit uns. Er ist über unsere vorstellungskraft. Schließt heißt er Gott (ALLAH). Er war vor Raum und Zeit. Er ist der Erschaffer aller Dinge. So auch Raum und Zeit. Er braucht seine Schöpfung nicht, seine Schöpfung braucht IHN. Gott existiert ohne Raum und Zeit ohne Richtung. Er ist kein Körper, weil der Körper etwas erschaffenes ist. Das Universum hat einen Anfang. und Gott ist es der sie erschuf. Gott ist nicht überall und nicht an einem Ort. Er bewegt sich nicht , er ist der Beweger. Er ist der Allmächtige Allwissende Alhörende. Alsehende. Und alle seine Eigenschaften sind ebenso Anfangslos und endlos mit ihm. Er hat eigenschaften die vollkommen sind und die zu ihm passen. Wer sind wir, das wir uns sowas vorstellen können? Menschen. Unvorstellbar. Gott ähnelt nichts und niemanden. Das ist die Einheit gottes im islam und ich seh sie als verständlichste.

mfg john
 
ich bin adventist un glaube fest an gott meinen schöpfer gottes sohn und den heiligen geist....
 
... Gott ist der Erste, das heißt er war schon immer da (ANFANGSLOS) und er ist der ewige der nicht stirbt (ENDLOS). ...


Das ist, mit Verlaub, aber auch nur Menschengeschwätz, unbewiesen und nicht von einem Gott (Allah) geschrieben. Da unser Universum nicht unendlich ist, sondern ein Beginn und ein vermutetes Ende wahrscheinlich ist, kann dein Gott nicht unendlich sein.

Diese vertrackten Religionseiferer stellen halt mal kurz ein paar Behauptungen auf, der eine oder andere nennt sich Prophet oder gar Gottes Sohn und - schwups - ist eine Heilslehre geboren, an der man ja nicht zweifeln darf. Ich tue es aber dennoch.


@ johnyuntenohn:
Im Paradies des Islam sind alle 'Menschen' gleich alt - 33 Jahre und auf jeden Gläubigen warten die huris, die von Mensch und Geist unbefleckten Jungfrauen. Und was wartet auf die gläubigen Muslimas?

Interessant ist dabei, dass selbst gläubige Muslime weder darauf eine Antwort haben, noch auf die Frage, woher man denn dies alles weiß? Denn auch die Muslime müssen zugeben, dass bislang noch keine Seele aus dem Paradies zurück gekehrt ist, um von den Verhältnissen dort Bericht zu erstatten.

Und diese 33-jährigen Jungfrauen dort: woher kommen sie denn, wer hat sie erschaffen oder gezeugt? Sind sie dem Namen nach (huris) dann nur willfährige Huren, die man im Paradies noch nicht mal bezahlen muss? Und was passiert mit den huris, wenn sie einem Manne dann mal gefällig waren? Oder werden sie, oh Wunder, danach wieder zu einer Jungfrau? Obwohl, dass wäre dann doch ein bisschen zuviel an Hokuspokus. :D



@ Gabsi:
Wirklich eine seeehr interessante Stellungnahme. Und so überzeugend! :rolleyes:
 
@johnyuntenohn: Abgesehen davon, dass dein Gottesbild eins zu eins auf den christlichen und jüdischen Glauben übertragbar ist, besser gesagt, so ziemlich auf alle monotheistische Weltanschauungen, würde mich folgendes interessieren: ist dein Gott gut oder böse?

Faehnrich schrieb:
Da unser Universum nicht unendlich ist, sondern ein Beginn und ein vermutetes Ende wahrscheinlich ist, kann dein Gott nicht unendlich sein.

Und was bitte ist das für eine Schlussfolgerung? Warum sollte dieser Gott an sein erschaffenes Universum und dessen Vergänglichkeit gebunden sein?


ich bin adventist un glaube fest an gott meinen schöpfer gottes sohn und den heiligen geist....
Hat dein Gott auch Großbuchstaben und Satzzeichen geschaffen?
 
Moonster schrieb:
Und was bitte ist das für eine Schlussfolgerung?
Ist das wirklich so schwer zu verstehen? Alles, was einen Anfang hat, kann nicht unendlich sein. Oder auch umgekehrt: Alles, was unendlich ist, kann weder einen Anfang noch ein Ende haben.

Die Frage, ob irgendjemandes Gott nach dessen eigenen Verständnis gut oder böse sei, finde ich albern. Erstens ist es meist so, daß jeder seinen eigenen Gott gut und den des anderen böse findet (wenn er nicht gleich sagt, daß es nur den eigenen Gott gibt und den des anderen natürlich nicht). Aber selbst wenn man hierzu ambivalentere Antworten erwartet, dann ist es mit einem 'gut' oder 'böse' keineswegs getan. Andererseits, wenn mir den Beitrag von johnyuntenohn anschaue, dann bezweifle ich stark, daß in dieser Hinsicht Konkretes oder gar eine stichhaltige Erklärung zu erwarten ist.

Gruß Konradin
 
Würde mal auch behaupten es gibt keinen Gott.:D


BUSKAMPAGNE.DE


Wenn Religion verboten werden würde, würde es bestimmt auch weniger

Unheil auf der Welt geben.

Manchmal kann man auch nur staunen was Religion für eine Macht hat, in

einer "modernen" Zeit.


Gruß
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Faehnrich schrieb:
...Da unser Universum nicht unendlich ist, sondern ein Beginn und ein vermutetes Ende wahrscheinlich ist, kann dein Gott nicht unendlich sein...

Ich hab vor kurzem ein Gerät entwickelt und mein AG hat es auf den Markt gebracht. Endet mein Sein mit dem Ende des/ der Geräte?

Ich kann mir auch keinen Reim auf diese Aussage machen, sie ist genauso albern wie mein Geräte Beitrag.
Der Rest war sehr richtig auf den Punkt gebracht. Danke dafür, Faehnrich!

Liebe Grüße
Carmen
 
Wir bezeichnen Gott nicht als Gut oder Böse, weil die Schöpfung damit bezeichnet wird. Gott hat das gute und das böse vorherbestimmt und erschaffen er liebt aber nur das gute. Wir kennen nicht alle weißheiten Gottes. Wenn man versteht was überhaupt Gott bedeutet und warum man IHN als Gott bezeichnet dann würde man vieles mehr verstehen. Er ist Gott nicht wie wir. Die Menschen versuchen Gott so möglich wie es nur geht darzustellen weil wir uns nur das Erschaffene vorstellen können. Gott ist weder mit dem Universum verbunden noch getrennt. Man sollte sich keine Kopfschmerzen bereiten und sich das vorzustellen. Alles hat einen Anfang, das ist die rationellste Theorie die es gibt. Da alles ein Anfang hat. Selbst Raum und Zeit dann muss es einfahc jemand geben der das von nichts ins dasein erschuf.

Schaut euch mal die Videos von Harald Lesch bei youtube an über Raum und Zeit, er macht einiges verständlicher. Ich höre ihn gerne zu weil er auch an Gott glaubt.

@Moonster ""@johnyuntenohn: Abgesehen davon, dass dein Gottesbild eins zu eins auf den christlichen und jüdischen Glauben übertragbar ist, besser gesagt, so ziemlich auf alle monotheistische Weltanschauungen.

Ja es führt dahin zurück aber welcher Jude bzw Christ glaubt noch so. Ich glaube z.B. nicht an die Trinität. Es ist für mich nicht möglich, da Gott niemanden ähnelt und er es auch über sich selbst sagt. Jesus, möge Gott ihn einen Höheren Rang geben, ist Islam ein Prophet und ein Diener Gottes, wie auch der Prophet Muhammad. Sie sind die besten Geschöpfe. Und wir lieben sie.

Gruß John
 
Ist das wirklich so schwer zu verstehen? Alles, was einen Anfang hat, kann nicht unendlich sein. Oder auch umgekehrt: Alles, was unendlich ist, kann weder einen Anfang noch ein Ende haben.
Das ergibt trotzdem keinen Sinn:
"Da unser Universum nicht unendlich ist, ...kann dein Gott nicht unendlich sein."
Schließlich wird dieser Gott sehr wohl als unendlich angenommen, ohne Anfang und ohne Ende, weil über der Zeit stehend.
Was hat das mit der Endlichkeit des Universums zu tun?
 
Langsam wird es dann doch albern.
Aber ich bewundere die Astrophysiker hier, die so genau darüber Bescheid wissen, nein, spekulieren, was es vor, nach, neben, über oder gar unter unserem Universum alles geben könnte. :D

Da gefallen mir die populärwissenschaftlichen Aussagen von Prof. Harald Lesch dann doch noch besser.

Eigentlich ist das doch ganz einfach: Der Mensch sehnt sich seit Anbeginn an nach Leitfiguren, erträumt ganze Götterdynastien oder auch nur einen einsamen Gott oder Allah, umgeben von Engeln und Huris - wie auch immer. Klar, ich sag dann mal auch, ich hab die Wahrheit gepachtet, zu allem und jedem, was ich hier so poste. Das Gegenteil kann mir sowieso keiner beweisen.

Und da mein 'Gott' daher der einzig wahre Gott ist, sind alle Christen, Muslime, Juden und sonstigen Esoteriker schwer daneben und müssen überzeugt davon werden, welcher Irrlehre sie schon so lange nachlaufen. Die armen Kreaturen! Da beten sie einmal oder auch fünfmal täglich zu einem Gott, den es gar nicht gibt! Huch! Schrecklich! Und dazu wird MEIN (neuer) Gott gelästert. Sowas darf ich aber nicht zulassen! Schließlich habe ich alleine die Wahrheit gepachtet - oder vielleicht auch gekauft.



btw.
Mal abgesehen von dem ganz leicht ironisch gemeinten Beitrag von mir, kommt es mir auch heute noch seltsam vor, wie aufgeklärte und rational denkende Menschen mit mindestens mittlerer Intelligenz sich so einen religiösen Unfug antun können?!
 
Moonster schrieb:
Was hat das mit der Endlichkeit des Universums zu tun?
Ganz einfach. Wenn Gott unendlich, das Universum aber endlich ist, dann kann Gott kein Bestandteil des Universums sein. Gott ist also endlich oder aber er steht außerhalb des Universums. Dritte Möglichkeit, es gibt ihn nicht.
 
Ein Gott, den keiner erschaffen hat und der durch nichts bedingt ist, aber trotzdem Universen erschafft? Da glaube ich doch lieber an den Urknall.
 
Hallo
Ja, heute dies und morgen das. Heute ist dies die unbestreitbare Wahrheit der Entwicklung des Lebens und morgen sind diese "unangreifbaren Fakten" nicht mehr richtig. Beispiel Mensch: Der Schimpanse ist der Urahn des Menschen, das war im Aussehen und Verhalten besonders durch Expräsident Bush am Menschen beobachtbar geworden. Jedenfalls ist es ein Unding zu behaupten das der Mensch nicht vom Schimpansen abstammt.
Warum ist es dann möglich ab sofort das Gegenteil zu behaupten und den Orang Utan zu beschuldigen die Menschheit verbrochen zu haben?
Wenn es bis jetzt doch anders bewiesen war? Verstehst Du das? Das sich die Forschung weiter entwickelt ist die eine Sache das dann aber die bisherigen Ergebnisse falsch sind und nicht erweitert wurden ist eine andere Sache.
Dazu folgender Bericht:

Der Mensch ist ein zweiter Orang-Utan
Florian Rötzer 20.06.2009

Eine Studie bestreitet, dass die nächsten Verwandten des Menschen die
Schimpansen seien

Allgemein geht man davon aus, dass Mensch und Schimpansen die nächsten
Verwandten sind. Vor 5-7 Millionen soll sich die Linie, aus der sich
Schimpansen, Bonobos und Menschen entwickelt haben, von denen der
anderen Menschenaffen, als den Orang-Utans und Gorillas, getrennt
haben. 99 Prozent der Gene sollen (1) Schimpansen und Menschen
gemeinsam haben, während der Abstand zu Gorillas ein wenig größer und
der zu Orang-Utans am größten ist.

Allerdings haben Wissenschaftler vor zwei Jahren festgestellt (2),
dass eigentlich die Schimpansen in der Evolution weiter fortgeschritten
sind, wenn man vergleicht, wie viele Gene sich bei beiden durch eine
positive Selektion verändert haben. Aufgrund der Analyse von 14.000
Genen kam die Forscher zum Schluss, dass sich bei den Menschen 154 Gene
verändert haben, bei den Schimpansen jedoch 233. Daher wird die
Annahme, dass sich die Menschen durch stärkere genetische Veränderungen
von den Menschenaffen absetzten, obsolet.
Die größere Zahl der
Mutationen erklären sich die Wissenschaftler daraus, dass die
Population der Schimpansen Millionen von Jahren größer als die der
Menschen war.

John Grehan (3), wissenschaftlicher Direktor des Buffalo Museum, und
der Anthropologe Jeffrey Schwartz (4) haben nun in einem Artikel (5),
der in der Zeitschrift Journal of Biogeography als Special Paper
erschienen ist, die Hypothese aufgestellt, dass trotz der hohen
genetischen Ähnlichkeit von Schimpansen und Menschen dessen nächster
Verwandter der Orang-Utan sei. In Anspielung auf den Titel des Buchs
von Jared Diamond "Der dritte Schimpanse" nannten sie ihre Studie "Der
zweite Orang-Utan".

Die von anderen Wissenschaftlern abgelehnte These geht davon aus, dass
Menschen und Organ-Utans einer gemeinsamen Linie innerhalb der
Menschenaffen angehören ("dentale Hominoiden") und die afrikanischen
Menschenaffen (Gorillas und Schimpansen, wozu auch die Bonobos gehören)
einer anderen. Der letzte gemeinsame Vorfahre von Orang-Utan und dem
Menschen habe sich zunächst in Afrika, Europa und Asien ausgebreitet
und sei durch die Wälder gestreift, die es zwischen Südeuropa und
Zentralasien und China vor der Bildung des Himalaya-Massivs gegeben
habe. Irgendwann vor 12 oder 13 Millionen Jahren sei diese
Wanderungsbewegung durch Veränderungen der Erdoberfläche und der
Ökosysteme zu einem Ende gekommen, wodurch die "dentalen Hominiden"
geografisch isoliert wurden und eine getrennte Evolution einsetzte.

Diese "Erzählung" setzen sie der "komplizierten" gängigen Version
entgegen, die auch aufgrund fehlender Fossilfunde von Menschenaffen in
Afrika davon ausgeht, dass es mehrere Aus- und Rückwanderungen gegeben
haben müsse.
So würden die afrikanischen Menschenaffen von Arten
abstammen, die zunächst aus Afrika nach Europa ausgewandert waren und
sich dort in die Linie, die nach Asien gewandert ist, und in die Linie
aufgespalten hat, die wieder nach Afrika zurückgewandert ist, woraus
sich dann die Menschenaffen und schließlich die Menschen entwickelt
hätten. Das aber sei eine Konstruktion, die empirisch nicht begründet
sei.


Anstatt sich auf den Genvergleich zu stützen, durch den gemeinhin die
Zeit eines gemeinsamen Urahns abgeleitet wird, haben die beiden
Wissenschaftler morphologische Ähnlichkeiten untersucht. Von den 63
Eigenschaften, durch die sie sich von anderen Primaten unterscheiden,
haben Orang-Utans und Menschen 28 gemeinsam, mit den Schimpansen
hingegen nur 2, mit Gorillas 7 und ebenfalls 7 mit allen dreien.
Gorillas und Schimpansen sollen 11 Eigenschaften gemeinsam haben. Zu
den gemeinsamen Eigenschaften zwischen Menschen und Orang-Utans zählen
etwa lange Haare, dicker Zahnschmelz, Gesichtsbehaarung bei Männern,
separater Face-to-Face-Geschlechtsverkehr oder die Fähigkeit,
Unterkünfte oder Liegestätten zu bauen. Orang-Utans und Menschen hätten
aber wohl noch mehr Eigenschaften gemeinsam, Grehan und Schwartz haben
sich, wie sie sagen, nur auf gut bestätigte bezogen.

Auch bei den 56 Eigenschaften, die nur bei modernen Menschen, in
Fossilien von menschlichen Vorfahren wie dem Australopithecus oder
Fossilien von Menschenaffen zu finden sind, haben Orang-Utans mit 8
Eigenschaften mehr gemeinsam mit menschlichen Vorfahren (7 mit
Australopithecus), als dies bei Gorillas und Schimpansen der Fall ist.
Die afrikanischen Menschenaffen seien nicht nur den Menschen weniger
nahe als Orang-Utans, sondern auch vielen der Fossilien von früheren
Menschenaffen.

Im Editorial (6) wird darauf hingewiesen, dass das Lager der
historischen Biogeografen, die sich nicht primär auf genetische Daten
stützen, sondern auf morphologische Ähnlichkeiten, kleiner ist. Zudem
sei es vorherrschende Meinung unter den Anthropologen, dass Menschen
aufgrund der genetischen Ähnlichkeiten direkter mit Schimpansen und
Bonobos verwandt seien als mit Gorillas und Oran-Utans. Die Studie von
Grehan und Schwartz werde also auf Ablehnung stoßen oder als unsinnig
betrachtet werden, besonders durch die Kritik an dem molekulargenetisch
begründeten Paradigma. Dennoch sei die Hypothese gut begründet, auch
wenn die Gutachter kritisiert hätten, dass die Beweisführung über die
Ähnlichkeit der Eigenschaften doch stark auf subjektive Interpretation
basiere. Man sei dennoch der Überzeugung, dass es sich um einen
interessanten Beitrag handelt, der in der wissenschaftlichen Community
diskutiert werden müsse.
Quelle: TP: Der Mensch ist ein zweiter Orang-Utan

Liebe Grüße
Carmen
 
Zuletzt bearbeitet:
@Carmen

nun, Menschen können sich auch irren. Es soll sogar welche geben, die alles einem Schöpfergott zuschreiben :D:D
 
Hallo Langschläfer,
da hast Du aber Recht.
Ich kritisiere in erster Linie die Art und Weise wie die Ergebnisse der Wissenschaft zustande kommen, die dann rausposaunt werden. Wenn Du allein diesen Bericht aufmerksam liest und Dir Gedanken machst wie seriös die Fakten zusammengetragen werden, fragst Du Dich dann nicht auch an mancher Stelle: Muß man wirklich dafür studiert haben?
Allein mein Beispiel George W. Bush zeigt doch das seine Ähnlichkeit im Gesicht mit einem Schimpansen, teils auch sein Verhalten, nach diesen Maßstäben die in dem Bericht genannt werden, dazu führen müßte das er in die Beweiskette der wissenschaftlichen Evolution aufgenommen werden müßte....:D;) wie im Mittelalter...überleg mal.

In meiner täglichen Arbeit dürfte ich mich auf keinen Fall auf so wenige bewiesenen Fakten stützen. Eindrücke, gefühlte Ergebnisse sind dort nicht erlaubt, man versucht alles in Zahlen zu fassen oder wenn das nicht Möglich ist in Regeln zu beschreiben... Einfach meßbare, jederzeit wiederholbare Beweise. Das geht in der Evolution natürlich nicht überall, aber so darf man damit auch nicht umgehen.

Liebe Grüße
Carmen
 
Allein mein Beispiel George W. Bush zeigt doch das seine Ähnlichkeit im Gesicht mit einem Schimpansen, teils auch sein Verhalten...


Nun, das beweist doch, dass nicht aus jedem Affe ein Mensch werden konnte :D

Es gibt immer wieder ein paar Pseudo-Wissenschaftler, welche sich herausspielen wollen, nur um ihre Publikationen zu verkaufen. Und es gibt immer wieder Menschen, die auf so etwas hereinfallen. Bestes Beispiel sind die Verschwörungstheorien um den 11. September. So lange es Leichtgläubige gibt, werden Millionen an ihnen verdient.
 
Wenn ich an amerikanische Präsidenten und Affen denke, dann doch eher an 'Bedtime for Bonzo'. :)

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Gruß Konradin
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hiermit beweise ich, dass es Gott nicht gibt. Bitte schön. Mehr als das "nichts" kann ich euch nicht zeigen!
Wer mir das Gegenteil unterstellen will, ich warte..

Götter sind eine reine Projektion des menschlichen Geistes..
 
Hallo incognitous
schon genial, Deine Erkenntnis...

Wie projizierst Du das tote Materie zu lebender Materie wurde?

Liebe Grüße
Carmen
 
Hallo Liebe Carmen,
was hat denn das mit Gott zu tun?
 
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