I
idin
Kleine Zwischenbemerkung zum Thema "Wahrnehmung der Geistigen Welten, Realitätsgehalt von Wahrnehmungen unter Einfluß bewusstseinsverändernder Planzen etc."
Auszug aus dem Bericht der Indischen
Hanf-Drogen-Kommission (IHDCR)
1893/1894
Für den Hindu ist die Hanfplanze heilig. Im Bhang-Blatt lebt ein Wächter. ( ... ) Im Traum die Blätter, die Pflanze oder Bhang-Wasser zu sehen, gilt als glückliches Zeichen. ( ... ) Sich nach Bhang zu sehnen, verheißt Glück. ( ... )
[Bhang ist ein aus Marihuanablättern zubereite*tes Getränk.)
Bhang, das Kühlende, ist ein fiebersenken*des Mittel. ( ... ) Es kühlt erhitztes Blut, beruhigt diejenigen, die zu wach sind, um schlafen zu
können, verleiht Schönheit und sichert einem lange Tage. Es heilt Ruhr und Sonnenstich, löst Schleim, beschleunigt die Verdauung, wirkt an*regend auf den Appetit, richtet die Zunge des Lisplers, erfrischt den Intellekt, macht den Kör*per munter und den Geist fröhlich. Dies alles sind die nützlichen und notwendigen Ziele, die der Allmächtige im Sinn hatte, als er Bhang er*schuf. ( ... ) Bhang belebt, absorbiert Gallenflüs*sigkeit, regt den Appetit an, verlängert das Leben.
Bhang belebt die Phantasie, vertieft das Denken und stärkt das Urteilsvermögen. ( ... )
Shiva, der Hindu-Dichter, der Große Geist, der im Bhang lebendig ist, geht in den Trinker (des Bhang) ein, singt vom Bhang als dem Befreier von Un*wissenheit, dem Geber des Wissens. Kein Edel*stein und kein Juwel kann in seinem Wert an Bhang herankommen, wenn dieses mit Wahr*haftigkeit und Ehrfurcht eingenommen wird.
Wer Bhang trink, trinkt Shiva. Die Seele, in der der Geist des Bhang seine Heimat findet, gleitet befreit vom beschwerlichen Kreislauf des von
der Materie geblendeten Selbst in den Ozean
des Seins. ( ... )
Bhang ist der Freudenspender, der Him*melsflieger, der himmlische Führer, der Him*mel der Armen, der Tröster im Kummer. ( ... )
Die Verwendung einer so heiligen und güti*gen Planze zu verbieten oder auch nur ernsthaft einzuschränken, würde weit verbreites Leid verursachen, Ärger hervorrufen und Scharen von hochverehrten Asketen mit tiefsitzender Wut erfüllen. Sorgenvolle Menschen würden ihres
Trostes beraubt, die Kranken ihrer Heilung, diejenigen, die sonst dem Angriff böser Ein*flüsse anheimfallen, ihres kostbaren Schutzes.
... Wie sein hinduistischer Bruder begegnet auch der muselmanische Fakir dem Bhang, dem Verlängerer des Lebens, dem Befreier von den
Bindungen des Selbst, mit großer Ehrfurcht.
Bhang führt zur Vereinigung mit dem Göttli*chen Geist. »Wir tranken Bhang und das Mys*terium des 'Ich bin Er' war auf einmal klar und
deutlich. Welch ein großartiges Ergebnis und welch kleine Sünde!«
(Auszug aus J.M. Campbells Anmerkung zur
Religion des Hanfes im Bericht der Indischen
Hanf-Drogen-Kommission, IHDCR [»Indian
Hemp Drugs Commission Report«), 1893/1894.)
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Auszug aus dem Bericht der Indischen
Hanf-Drogen-Kommission (IHDCR)
1893/1894
Für den Hindu ist die Hanfplanze heilig. Im Bhang-Blatt lebt ein Wächter. ( ... ) Im Traum die Blätter, die Pflanze oder Bhang-Wasser zu sehen, gilt als glückliches Zeichen. ( ... ) Sich nach Bhang zu sehnen, verheißt Glück. ( ... )
[Bhang ist ein aus Marihuanablättern zubereite*tes Getränk.)
Bhang, das Kühlende, ist ein fiebersenken*des Mittel. ( ... ) Es kühlt erhitztes Blut, beruhigt diejenigen, die zu wach sind, um schlafen zu
können, verleiht Schönheit und sichert einem lange Tage. Es heilt Ruhr und Sonnenstich, löst Schleim, beschleunigt die Verdauung, wirkt an*regend auf den Appetit, richtet die Zunge des Lisplers, erfrischt den Intellekt, macht den Kör*per munter und den Geist fröhlich. Dies alles sind die nützlichen und notwendigen Ziele, die der Allmächtige im Sinn hatte, als er Bhang er*schuf. ( ... ) Bhang belebt, absorbiert Gallenflüs*sigkeit, regt den Appetit an, verlängert das Leben.
Bhang belebt die Phantasie, vertieft das Denken und stärkt das Urteilsvermögen. ( ... )
Shiva, der Hindu-Dichter, der Große Geist, der im Bhang lebendig ist, geht in den Trinker (des Bhang) ein, singt vom Bhang als dem Befreier von Un*wissenheit, dem Geber des Wissens. Kein Edel*stein und kein Juwel kann in seinem Wert an Bhang herankommen, wenn dieses mit Wahr*haftigkeit und Ehrfurcht eingenommen wird.
Wer Bhang trink, trinkt Shiva. Die Seele, in der der Geist des Bhang seine Heimat findet, gleitet befreit vom beschwerlichen Kreislauf des von
der Materie geblendeten Selbst in den Ozean
des Seins. ( ... )
Bhang ist der Freudenspender, der Him*melsflieger, der himmlische Führer, der Him*mel der Armen, der Tröster im Kummer. ( ... )
Die Verwendung einer so heiligen und güti*gen Planze zu verbieten oder auch nur ernsthaft einzuschränken, würde weit verbreites Leid verursachen, Ärger hervorrufen und Scharen von hochverehrten Asketen mit tiefsitzender Wut erfüllen. Sorgenvolle Menschen würden ihres
Trostes beraubt, die Kranken ihrer Heilung, diejenigen, die sonst dem Angriff böser Ein*flüsse anheimfallen, ihres kostbaren Schutzes.
... Wie sein hinduistischer Bruder begegnet auch der muselmanische Fakir dem Bhang, dem Verlängerer des Lebens, dem Befreier von den
Bindungen des Selbst, mit großer Ehrfurcht.
Bhang führt zur Vereinigung mit dem Göttli*chen Geist. »Wir tranken Bhang und das Mys*terium des 'Ich bin Er' war auf einmal klar und
deutlich. Welch ein großartiges Ergebnis und welch kleine Sünde!«
(Auszug aus J.M. Campbells Anmerkung zur
Religion des Hanfes im Bericht der Indischen
Hanf-Drogen-Kommission, IHDCR [»Indian
Hemp Drugs Commission Report«), 1893/1894.)
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