Alterkül
z ->
Wit
zenh
ause
n
(ist eine Kleinstadt mit 14.749 Einwohnern im Werra-Meißner-Kreis
[Teil des Regierungsbezirks Kassel] im Nordosten von Hessen;
erhielt im Jahr 1225 die Stadtrechte und war bis 1974 Kreisstadt des
ehemaligen Landkreises Witzenhausen;
Kfz-Kennzeichen: ESW für die Kreisstadt Eschwege, alternativ: WIZ
für Witzenhausen selbst;
Witzenhausen liegt zwischen Göttingen und Kassel, unweit der Autobahnen
A7 und A38, an der Nordostabdachung des Kaufunger Waldes, der zum
Naturpark Meißner-Kaufunger Wald und im Nordwesten zum Naturpark
Münden gehört;
befindet sich etwa 30 km östlich von Kassel (Hessen), 16 km ost-südöstlich
von Hann. Münden (Niedersachsen), 25 km südlich von Göttingen (Niedersachsen)
und 23 km nordwestlich von Eschwege (Hessen) an der Einmündung der
Gelster in die Werra, in die nordwestlich der Stadt der Wilhelmshäuser
Bach mündet;
überregional bekannt ist die Stadt durch die Erfindung der Biotonne
im Jahr 1983 und als bedeutendes Anbaugebiet für Kirschen – sie gilt
als das größte geschlossene Kirschenanbaugebiet Europas [die Kirsche hat
Tradition in Witzenhausen und so wird jährlich im Juli die Kesperkirmes
(Kesper = Kirsche) gefeiert, bei der eine Kirschenkönigin gewählt wird];
Witzenhausen ist Sitz des Fachbereichs Ökologische Agrarwissenschaften
der Universität Kassel, an dem unter anderem der bundesweit einzigartige
Studiengang Ökologische Landwirtschaft angeboten wird;
des Weiteren befindet sich in dem Ort eine Lehranstalt (DEULA) für Um-
welt und Technologie, Landwirtschaft, Gartenbau und Garten-/Landschaftsbau)