Folge dem Video um zu sehen, wie unsere Website als Web-App auf dem Startbildschirm installiert werden kann.
Anmerkung: Diese Funktion ist in einigen Browsern möglicherweise nicht verfügbar.
Eine interessante Hypothese, mit sinnigen Kausalzusammenhängen,Graf von W. schrieb:Demzufolge dürfte es alles das, was dir noch nicht widerfahren ist, auch nicht geben.



Außerdem reden aber auch immer häufiger Privatpersonen wie die oben genannten Düsseldorfer Rentner über angebliche Verletzungen ihrer Privatsphäre. Beschwerden über Google Street View höre ich derzeit fast wöchentlich von Bekannten und Verwandten -- „Du hast doch so ein Blog, was sagst du eigentlich dazu, dass Google uns alle fotografieren und im Internet verkaufen will?“
Diesen Menschen möchte ich sagen: Eure Privatsphäre beginnt hinter eurer Wohnungstür. Der Anblick eurer Häuser und Vorgärten ist öffentliches Eigentum.
Die Straße gehört uns allen.
Der Parkbewohner freut sich auf virtuelle Spaziergänge durch die bunte Vielfalt der Metropolen der Welt. Die Häuschen der Kleingärtner und der ungemähte Rasen davor interessieren ihn dabei gar nicht.
muesli schrieb:Die Straße - man kann es auch noch viel weiter fassen - gehört uns Allen.
Und eben nicht (ungefragt) Google oder anderen Wirtschaftskonzernen...
Zitat von Konradin: Letztendlich sind wir eine Bande von Voyeuren und viele von uns schauen sich Bilder an, welche Paparazzi gemacht haben, die mitunter die Persönlichkeitsrechte ihrer 'Opfer' mit Füßen treten.
Zitat von Konradin: Wenn ich z.B. nackt am FKK-Strand herumlaufe, dann ist das zwar öffentlich und jeder, der dort herumläuft, kann mich sehen. Aber ich kann davon ausgehen, daß dieses Sehen und Gesehenwerden in diesem Rahmen verbleibt und keineswegs für ein internationales Publikum gedacht ist.


Zitat von Konradin: Vielleicht haben einige inzwischen schon verdrängt, daß Google keineswegs nur harmlose Bilder von Straßenfronten gemacht hat. Überall, wo sie vorbeifuhren, haben sie WLAN-Netze gescannt.

und bist du dir sehr sicher, dass außer Google kein anderer dein WLAN Daten scannen kann?Zitat von Konradin: Aber vielleicht ist das ja bald Schnee von Gestern und StreetView wird durch flächendeckende WebCams ersetzt...

Konradin schrieb:@Graf von W.: Habe ich etwa behauptet, die Einbruchsrate würde dank Google SteetView steigen? Mitnichten, ich habe das nie behauptet
Folgt man der Argumentation vieler Streetview-Gegner....
Bei mir wurde auch noch nie eingebrochen, ergo gibt es keine Kriminalität.
Oder kannst Du zweifelsfrei belegen, dass die Einbruchsrate, bei Häusern, welche im Internet zu betrachten sind, deutlich höher liegt, als bei Häusern, die nicht dort zu sehen sind?
Mancher hat ein Interesse daran, daß sein Bild (oder auch das seines Hauses) im Internet kursiert, aber eben nicht jeder. Zum Beispiel lebt der Hotelier davon, daß bei ihm übernachtet wird. Aber das gilt eben nicht für dessen Nachbarn, der schlicht und einfach seine Ruhe haben will.
Ob ein Service gern genutzt wird sagt allerdings nicht unbedingt etwas über seine Sinnhaftigkeit aus.
Letztendlich sind wir eine Bande von Voyeuren und viele von uns schauen sich Bilder an, welche Paparazzi gemacht haben, die mitunter die Persönlichkeitsrechte ihrer 'Opfer' mit Füßen treten. Oder angeblich 'private' Bilder im Internet. Es ist keineswegs angesagt, z.B. Nacktbilder der Nachbarin ins Netz zu stellen, auch wenn vielleicht viele sie gern sehen würden.
Auch das 'Argument', daß alles, was öffentlich geschieht, ungefragt veröffentlicht werden dürfe, ist barer Unsinn. Wenn ich z.B. nackt am FKK-Strand herumlaufe, dann ist das zwar öffentlich und jeder, der dort herumläuft, kann mich sehen. Aber ich kann davon ausgehen, daß dieses Sehen und Gesehenwerden in diesem Rahmen verbleibt und keineswegs für ein internationales Publikum gedacht ist. Und wenn mein Arbeitgeber mich dort sehen will, dann muß er sich schon selbst dorthin bewegen und sich auch selbst ausziehen, um nicht aufzufallen; somit ist die Gegenseitigkeit gewahrt. Bilder davon im Internet hingegen sind purer Voyeurismus.
Vielleicht haben einige inzwischen schon verdrängt, daß Google keineswegs nur harmlose Bilder von Straßenfronten gemacht hat. Überall, wo sie vorbeifuhren, haben sie WLAN-Netze gescannt. Wozu macht man soetwas, wenn man nur ganz harmlose Bildchen von Straßenfronten machen will? Irgendwie ist das schon recht komisch.
Aber der Schaden durch StreetView ist doch schon längst da.
Viele Leute haben sich mittlerweile sosehr daran gewöhnt, daß Persönlichkeitsrechte mißachtet werden, daß die Hemmschwelle immer weiter fällt. Hauptsache, wir konnen unserem Voyeurismus bequem vom Bildschirm aus frönen und müssen dazu nicht einmal mehr das Haus verlassen. Aber vielleicht ist das ja bald Schnee von Gestern und StreetView wird durch flächendeckende WebCams ersetzt...
-
-
Wer hier wohl schlecht informiert ist?SV-Fahrzeuge fahren nicht den FKK-Strand ab, sondern bewegen sich auf öffentlichen Straßen.

muesli schrieb:Begriffe sowie Unterschiede z.B. von Eigentum und (kommerzieller) Nutzung sollte man schon auseinander halten können...
Wenn man schon damit argumentiert![]()

Wer hier wohl schlecht informiert ist?![]()

Diese Software versagt an allen Ecken und Kanten, ist zudem umkehrbar etc.pp.,#85 schrieb:...in dem Gesichter und Kfz-Kennzeichen ausgepixelt werden.
Die Nutzung von öffentlichem Raum, also auch Straßen etc.pp. unterliegt Regeln.
Eine über die normale Nutzung, wie z.B. der normalen Fortbewegung, des öffentlichen Raums bedarf zumeist der Genehmigung von zuständigen Behörden.
Eine kommerzielle Nutzung bedarf zudem normalerweise z.B. eines Gewerbescheins, einer speziellen Zustimmung des zuständigen kommunalen oder überregionalen Behörden, z.B. der Straßen(bau)behörde etc.pp..
Inwieweit z.B. der Aufbau der StreetView-Fahrzeuge bzgl. ihrer Verkehrssicherheit/Gefährdung Anderer evtl. sogar TÜV-relevant ist, hat wohl auch kaum jemand mal nachgefragt
Und:
Auch FKK-Strände liegen z.T. an öffentlichen Straßen![]()
Und ja, auch Feldwege sind bis auf Ausnahmen öffentlicher Verkehrsraum
Diese Software versagt an allen Ecken und Kanten, ist zudem umkehrbar etc.pp.,
Was selbst Google inzwischen offiziell bestätigen musste![]()
Konradin schrieb:@Graf von W.: Hattest nicht du mich in Post#78 aufgefordert, mich dazu zu äußern? Zitat: 'Oder kannst Du zweifelsfrei belegen...'. Wie du siehst, bin nicht ich es, der sich von dir angesprochen fühlt, sondern du hast mich explizit angesprochen. Lass bitte weitere Unterstellungen dieser Art in Zukunft.

Konradin schrieb:Lass es einfach, Graf von W. Erstens habe ich diese Frage schon beantwortet (ich kann nichts dafür, wenn sie nicht zu deiner Zufriedenheit ausfällt) und zweitens ändert dies nichts an deinen teils unverschämten Wortverdrehungen und Unterstellungen.![]()
Konradin schrieb:Überwachung ist nur halb so schlimm. Wo kämen wir hin, wenn es Persönlichkeitsrechte gäbe, die auch eingehalten würden.
Was haben diese (mitunter illegalen) Webcams damit zu tun, daß Google die Persönlichkeitsrechte des Einzelnen mißachtet? Wie gesagt, nicht das einzelne Bild ist schlimm, sondern die Tatsache, daß es mittlerweile fast schon als Selbstverständlichkeit gilt, es ungefragt ind Netz stellen zu 'dürfen'.Da sind aber WebCams die irgendwo versteckt auf den Häuserdächern stehen schlimmer.
Konradin schrieb:Wie gesagt, nicht das einzelne Bild ist schlimm, sondern die Tatsache, daß es mittlerweile fast schon als Selbstverständlichkeit gilt, es ungefragt ind Netz stellen zu 'dürfen'.
Wo Du recht hast, hast Du rechtAmarok schrieb:Möglicherweise ist der Unterschied in Deutschland nur, dass diejenigen "sich nicht erwischen lassen dürfen", aber das ist wohl alles.
