Google StreetView - Ja oder Nein? Umfrage 

StreetView - Ja oder Nein?

  • Dafür!

    Stimmen: 175 67,8%
  • Dagegen!

    Stimmen: 83 32,2%

  • Umfrageteilnehmer
    258
Tja, Muesli, da kommt bei mir die Frage hoch "wann hat die Politik etwas nicht versäumt, speziell wenn das Versäumte im eigenem -wenn auch geheimen- Interesse arbeitet?" ;) Beliebig austauschbar durch oder kombinierbar mit "wenn die eigenen (Wahl-|Macht-|Einfluss-)Interessen nicht darunter leiden".

Und ich glaube, Orwell konnte die heutigen technischen Möglichkeiten nicht wirklich erahnen :rolleyes: Und viele Zeitgenossen (jene "Allermeiste") -obwohl mitendrin- realisieren nicht, wohin das führt. Von daher erachte ich die Entwicklung für unaufhaltsam. Ergo, je früher wir uns damit abfinden und je offener es stattfindet, desto besser können wir uns dagegen schützen -im Rahmen des Möglichen, klar. Gegen die Überwachung und Datenschlamp... äähm.. -schiebereien, die hinter den Kulissen stattfinden können wir uns nicht wirklich schützen, weil sie ja offiziell nicht existieren!
 
Zuletzt bearbeitet:
muesli schrieb:
....das Gesamtpaket, an dem Google schon seit einigen Jahren bastelt....

Glaubst Du, dass Google die Namen und Adressen aller rund 82 Mio. Deutschen kennt und ihnen diverse Personenbezogene Daten zugeordnet hat?

Wenn das stimmen sollte, machst Du dir ernsthaft Gedanken um ein Foto deiner Hausfront?

Oder glaubst Du, dass, in ihren bereits "dicken Akten" von personenbezogen Daten, nur noch ein Foto der Häuser fehlt, um daraus ein Gesamtpaket zu schnüren und das all diese Daten nur anhand dieser Fotos miteinander zu verknüpfen sind?
 
Graf von W. schrieb:
Oder glaubst Du, dass, in ihren bereits "dicken Akten" von personenbezogen Daten, nur noch ein Foto der Häuser fehlt, um daraus ein Gesamtpaket zu schnüren und das all diese Daten nur anhand dieser Fotos miteinander zu verknüpfen sind?

Sind ausreichend Außenaufnahmen vorhanden, können anhand der Bilder, die google zB über Picassa zu Gesicht bekommt, ein Bewegungsprofil erstellt werden.
 
@twinky

Das setzt aber vorraus, dass alle Deutschen über ein Picassa-Account verfügen, dass Google sämtliche Nicknamen einem Haus/einer Wohnung zuordnen kann und dass Google überhaupt ein Interesse daran hat, das Foto deiner Katze deinem Haus zuzuordnen. Welches wirtschaftliche Interesse sollte Google daran haben, Millionen von Fotos zu sichten und diese dann den Häusern der User zuzuordnen?
 
@Graf: Ich schrieb nichts davon, Häusern deren Eigentümern zuzuordnen, sondern Personen zu erkennen und anhand der Umgebung lokalisieren zu können. Das muß nicht zwangsläufig ein Haus sein. Und um das Bewegungsprofil einer Person zu erstellen, benötigt man gewiß nicht Accounts aller Personen. Außerdem sind einige Picassanutzer auch so "nett", die Namen anderer Leute auf deren Fotos mit Gesichtern zu verknüpfen, so daß die betroffenen Personen nicht einmal von sich aus ihre Daten hergeben müssen.
 
@twinky

Okay, da gibt es, bei Picasa, das Foto eines "Peter Müller", welcher in irgendeinem Garten in Deutschland fotografiert wurde. Wie um alles in der Welt soll der jetzt lokalisiert werden? Und wie erstellt man, vorrausgesetzt, man hat diesen "Peter Müller" tatsächlich gefunden, ein Bewegungsprofil? Es handelt sich bei SV um Momentaufnahmen, welche Bewegungen willst Du daraus ableiten?
 
@Graf: Natürlich bedarf es mehrerer Bilder, dessen Hintergründe bereits erfolgreich indexiert wurden. Irgendwann reicht es dann für Aussagen wie "Peter Müller ist am Wochenende gerne auf dem Kiez, fährt im Sommer regelmäßig nach Florida und pendelt an Werktagen zwischen Hamburg und Berlin".
 
@twinky

Und das alles soll man mit dem Foto einer Häuserfront herausbekommen? Utopisch!!

Kann man so, mit Hilfe von Fahndungfotos, auch Verbrecher dingfest machen, oder funzt das nur bei unbescholtenen Bürgern?
 
@Graf: Laß gut sein. Wenn Du Dich weiterhin auf das Singular ("Foto") und Häuser beschränkst, erübrigt sich jede weitere Diskussion. Scheinbar fehlt Dir noch das Verständnis, auf welchen Datenpool google zurückgreifen kann.
Zu Deiner letzten Frage: google Latitude funktioniert bei jedem Nutzer unabhängig vom Straftatbestand.
 
So wie hier gegen RV und mancher Member Argumentiert wird hat keineswegs mit Zweifel am Projekt zu tun, sondern ist nur purer Wahnvorstellung.

Argumente wie FKK.-Strand,Persönlichkeitsrecht und das man anhand der Personen, die Umgebung lokalisieren kann um das Bewegungsprofil zu erstellen ist doch nur ein Bad.-Script aus einem Bad Film und total lächerlich

Nur so nebenbei, die Stasi Regime existiert seid 20 Jahren nicht mehr ;)
 
Ach, Datenschutz ist nur etwas für Leute mit Wahnvorstellungen? Komisch, daß dauernd Daten auftauchen, die eigentlich garnicht auftauchen dürften, aktuell gerade bei Daten der Kunden von Schlecker. Alles nur Wahnvorstellungen?

Sorry, aber mein lieber Internet, aber diese Dinge passieren ständig. Und daß mithilfe diverser Daten Bewegungsprofile angefertigt werden können ist nun wahrlich nichts neues.

Klar, daß es die 'Firma Horch & Guck' nicht mehr gibt. Aber weit kämen die mit ihren vorsintflutlichen Methoden nicht. Die (West-)Realität hat sie doch längst überholt.
 
Mein lieber Konradin, worauf soll diese Diskussion hinaus, wenn wir in allen Dingen nur das Negative heraus picken ?

Klar, was schlecker oder auch Lidl mit ihrem Personal gemacht haben ist nicht akzeptabel, aber dies ist hier doch nicht das Thema.

Wenn du schon von Überwachung redest, dann sollten wir auch Telefonbücher.-CD,s auch verbieten lassen und uns bei jedem Kaufhaus und einer Bank beschweren, das sie die Kameras von den Wänden abmontieren ....

Denn wer garantiert uns hierbei, dass sie unsere aufgenommene Bilder nicht verpixel und eventuell vielleicht auch ins I.-Net stellen ? KEINER...

Aber wenn so ein unternehmen wie Google ein Projekt macht, was eventuell uns oder einigen von uns nützlich ist kommt der Aufschrei mit belanglosen Dingen wie z.b. FKK etc.pp.

Wie bereits ich oben gesagt habe, die Technik ist heutzutage so fortgeschritten, dass man einen (Freibad/FKK/Sonnenstudio etc. ) aufnimmt ohne seine Genehmigung, in deinem Worte Voyeure ist und dies sollte bestraft werden, da bin ich deiner Meinung.

Aber was bitte hat RV mit Voyeure gemeinsam ? Nichts absolut nichts und schon gar nichts mit Persönlichkeitsrecht.
 
twinky schrieb:
@Graf: Laß gut sein. Wenn Du Dich weiterhin auf das Singular ("Foto") und Häuser beschränkst, erübrigt sich jede weitere Diskussion.

Hmm, scheint so, als gehen da gerade jemandem die Argumente aus.


Scheinbar fehlt Dir noch das Verständnis, auf welchen Datenpool google zurückgreifen kann.

Nun, ich lasse mich da gerne von dir (einem Google-Experten?) aufklären.

Zu Deiner letzten Frage: google Latitude funktioniert bei jedem Nutzer unabhängig vom Straftatbestand.

Dann sollte man das Ganze doch positiv sehen, da man so in Zukunft doch Verbrechen viel leichter aufklären kann.
 
OT
Graf von W. schrieb:
Hm, scheint so, als gehen da gerade jemandem die Argumente aus.
Hm, mir scheint es eher, als wolle (oder könne) hier ein gewisser Jemand der Argumentation nicht mehr folgen.
Was ja keine Schande ist, nur sollte man dann nicht auch noch damit kokettieren.

Denn wer sich dann auch noch damit "brüstet", über das Diskussionsthema (erst einmal) "aufgeklärt" werden zu müssen...

dito OT
@ Internet
First of all
Arbeite bitte einmal an Deiner Grammatik und Syntax;
Über fehlende Rechtschreibung hier onboard hinweg zusehen, habe ich mir inzwischen bei vielen Beiträgen ja schon angewöhnt.
Wenn sich aber der Sinn von Beiträgen auch nur noch schwer erschließen lässt...
Denn Dein zusammengewürfeltes Sammelsurium an Stichpunkten ist so eher eine Zumutung :(

topic

Kurzum
und als mein Fazit zu dieser Umfrage.
Wer Streetview lediglich nur als nützliches Gimmick sehen möchte,
soll dies halt tun.
Diejenigen, die aber über den Google-Rand hinüberschauen, sich über die Geschichte und die Praktiken nicht nur dieses Medienkonzern schlauer gemacht haben und von daher auch einzelnen, scheinbar "harmlosen" Projekten auch eher skeptisch gegenüber stehen,
müssen sich aber wohl kaum gegenüber dieser wohl eher unkritischen Haltung mancher Konsumenten rechtfertigen...
Vor allem dann nicht, wenn diese Kritiker der Kritiker auch noch Fachkompetenz und/oder Wissen vermissen lassen :muesli:

so far and over and out :)
muesli
 
muesli schrieb:
OT;;Hm

, mir scheint es eher, als wolle (oder könne) hier ein gewisser Jemand der Argumentation nicht mehr folgen.

Ach Gottchen, welch kümmerlicher Versuch, die eigenen Unzulänglichkeiten auf andere zu projizieren.

Denn wer sich dann auch noch damit "brüstet", über das Diskussionsthema (erst einmal) "aufgeklärt" werden zu müssen...

Nein nein, ich möchte mich nicht über das Diskussionsthema (GSV - Ja oder Nein) aufklären lassen, sondern über das "Datenpool", über welches Google verfügen soll!! (wie war das noch mit dem "nicht mehr folgen können"?)
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich habe damit kein Problem, bei uns gibts nichts zu sehen. Ich verstehe nur nicht warum sich viele darüber aufregen und gleichzeitig in Facebook und Co. ihr ganzes Privatleben offenlegen. :depp:
 
küpper66 schrieb:
Also ich habe damit kein Problem, bei uns gibts nichts zu sehen.
Absolut glaubhaft!

küpper66 schrieb:
Ich verstehe nur nicht warum sich viele darüber aufregen und gleichzeitig in Facebook und Co. ihr ganzes Privatleben offenlegen. :depp:

„Depp“: Deine Signatur?

Kennst Du welche aus dieser Diskussion, die sich „darüber aufregen und gleichzeitig in Facebook und Co. ihr ganzes Privatleben offenlegen“?
Vielleicht ist die Skepsis gegenüber den Sammlern von Google durchaus angebracht („Another Brick in the Wall“; Roger Waters); der Führerstatt der freien Völkergemeinheit (und einer der großen Folterdemokratien) gibt die weitere Richtung bereits vor:

„US-Behörden dürfen Bürger per GPS ausspionieren
Großer Bruder auf der Lauer: Ein US-Gericht hat entschieden, dass staatliche Ermittler ohne Durchsuchungsbefehl Grundstücke betreten und GPS-Peilgeräte an Privatautos anbringen dürfen. Kritiker sehen Stasi-Methoden am Werke und sorgen sich um ein Heiligtum der US-Verfassung.“

Big-Brother-Urteil: US-Behörden dürfen Bürger per GPS ausspionieren - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt
 
Graf von W. schrieb:
Nein nein, ich möchte mich nicht über das Diskussionsthema (GSV - Ja oder Nein) aufklären lassen, sondern über das "Datenpool", über welches Google verfügen soll!! (wie war das noch mit dem "nicht mehr folgen können"?)
Ich bin nicht sicher, ob Du mit Absicht so naiv fragst oder wirklich nicht fähig bist, die google-Dienste als Gesamtheit zu betrachten.
Google hat kaum Nutzen davon, wenn sie die Emails von Person A kennen, die Fotos von Person B und die Kontakte von C (die Reihe ist beliebig fortsetzbar mit allen anderen Diensten). Multipliziert man das Ganze mit 10^7 (eine willkürlich gewählte Zahl, die keineswegs die obere Grenze darstellen soll), hat man bereits einen ansehnlichen Datenpool (um den Begriff abermals zu nennen, der Dir unbekannt sein soll). Man muß übrigens kein "google-Experte" sein, um die ungefähren Nutzerzahlen der einzelnen Dienste in Erfahrung zu bringen. Ebenfalls gehen mir nicht die Argumente aus, allerdings werfe ich nur ungern Perlen vor die Säue.

Und erspar mir zukünftig bitte die Kommentare auf einzelne Sätze. Es läßt Dich keineswegs wortgewandter wirken, wenn Du zusammenhängende Texte meidest.
 
@twinky

glaubst Du nicht, dass man an anderer Stelle, mittels Handyortung, Video-Streaming und automatischer Kennzeichenerfassung via Mautbrücken, viel mehr über dich (und dein "Bewegungprofil") weiß, als "Google - Made in Hell" jemals über dich herausfinden kann? Hier wird Augenwischerei mit einer Fassaden-Paranoia betrieben.
 
Angeblich werden die Daten der verschiedenen Dienste ja nicht verknüpft. Das kann man nun glauben oder auch nicht. Wohl eher nicht. ;)
Nichtsdestotrotz bin ich immer noch der Meinung, dass nun gerade StreetView der Service von Google ist, der am Wenigsten an persönlichen Daten preisgibt. Denn was man da sieht ist nun wirklich nicht geheim. Aber gegen die wirkliche Datensammlerei sagt komischerweise keiner was, kein Politiker stellt sich medienwirksam hin und wettert gegen die Speicherung aller Suchdaten, zusammengefasst zu kompletten Profilen per Identitätscookie, gegen das maschinelle Mitlesen aller Emails, wieso ist es nun gerade Streetview das die Gemüter erregt? Weil man die Kameraautos besser sehen kann als ein Browsercookie, auch als "Nicht-Computerfachmann"?
 
Shadowww schrieb:
[...]Nichtsdestotrotz bin ich immer noch der Meinung, dass nun gerade StreetView der Service von Google ist, der am Wenigsten an persönlichen Daten preisgibt. Denn was man da sieht ist nun wirklich nicht geheim.[..]
Diese Ansicht vertrat ich zu Beginn dieses Themas (hier im Forum) auch. Allerdings haben mich manche fundierte Ansichten doch ein wenig zum Umdenken gebracht (ein weiterer Mosaikstein).

Shadowww schrieb:
[...]Aber gegen die wirkliche Datensammlerei sagt komischerweise keiner was, kein Politiker stellt sich medienwirksam hin und wettert gegen die Speicherung aller Suchdaten, zusammengefasst zu kompletten Profilen per Identitätscookie, gegen das maschinelle Mitlesen aller Emails, wieso ist es nun gerade Streetview das die Gemüter erregt?
Du irrst! Es sind zwar u.a. gerade die von Dir aufgezählten Überwachungen, die ich für gefährlich (bzw. noch gefährlicher) halte. Allerdings schließt dies nicht aus, dass ich auch gegen andere – evtl. (?) ungefährlichere – Überwachungsmaßnahmen bin.
 
Ich meinte jetzt auch nicht speziell dich, oder die Poster in diesem Thema. Aber man kann ja kaum noch den Fernseher anschalten, ohne dass irgendwo irgendwer erklärt, wie man den Widerspruch an Google schickt. Gerade vorhin beim Durchzappen in einer Autosendung (!) war das auch wieder der Fall.
 
Contra Streetview, ich meine klar ist es nett, zu sehen wie das Hotel in real aussieht, aber diese Überwachung geht zu weit.
 
Ich frage mich wo die ganzen Streetview Gegner bei der Datensammelwut unserer Regierung sind.​
Die haben wirklich die Möglichkeit Unmengen an Daten zu Verknüpfen, und genau das wird immer mehr gemacht. Aber da regt sich keiner auf. Und das betrifft wirklich jeden von uns!!! :depp:

Aber ein paar Fotos machen euch nervös!!! Google kann doch höchstens eure Werbemails erhöhen. Unsere Regierung kann ganz andere Sachen mit euren Daten anstellen. Und wer glaub, unsere VOLKSVERTRETER währen so anständig so was nicht zu tun, der glaubt auch noch an den Weihnachtsmann. :öm:

Absolut unverständlich.

Google ist mein kleinstes Problem.​

Meik
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich verstehe die Aufregung darüber nicht. Es wird darüber nur so viel diskutiert, da es durch die Medien so aufgeplustert wurde.
Es ist doch ok, wenn die Gesichter und Nummernschilder ausgeblendet werden. Argmente wie Beobachtungen, oder Vorabhilfen für Verbrecher stimmen nicht, dass kann man auch immer noch mit der altmodischen Methode der Observierung machen.
Durch die Straßen schlendern, oder sich einen Eindruck von Urlaubsorten zu verschaffen, wird wohl für die meisten der Nutzungsfaktor sein.

Und mal ehrlich. Ist die Überwachung der eigenen Person via Handy nicht viel schlimmer. Mit den einfachsten Tricks kann man den ungefähren Standort eines Handynutzers feststellen. Das (so denke ich) ist in der heutigen Gesellschaft viel Schlimmer. Da es aber fast jeder nutzt und „Normal“ ist, macht man sich darüber keine Gedanken.
 

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