Google StreetView - Ja oder Nein? Umfrage 

StreetView - Ja oder Nein?

  • Dafür!

    Stimmen: 175 67,8%
  • Dagegen!

    Stimmen: 83 32,2%

  • Umfrageteilnehmer
    258
twinky schrieb:
Ich benutze die google-Suche, auch maps, sogar Android....

Also fütterst Du Google freiwillig mit Informationen über dich, regst dich aber über geltendes Recht (Panoramafreiheit) auf, wenn es Google auch für sich in Anspruch nimmt. Entschuldige bitte, aber ich konnte mir ein Schmunzeln gerade nicht verkneifen.:D
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Graf von W. ;)
Ich weiß nicht, wie der User twinky z.B. seine Recherchen so betreibt :ööm:
Ich empfehle in Sachen Net-Recherche
u.a. die Verwendung von Anonymizer'n und anderen Hilfsmittelchen
wie z.B. notfalls auch die öfter wechselnde Verschleierung der eigenen Identität ;)

Für ganz Faule nur als Beispiel (siehe auch andere threads zum Thema)
Google [Anonymoused]

;)
muesli
 
Hallo muesli,

ich denke, Du weißt genau so gut wie ich, dass auch ein Anonymisierungsdienst keinen 100%igen Schutz bietet und zum Teil, wie i2p, oder Tor, sogar ganze Datenpakete mit deinen Logindaten mitschneiden. Ob das sicherer ist, als gleich offen über Google ins Netz zu gehen, davon bin ich nicht wirklich überzeugt.
 
Tolle Logik, Graf von W.

Wie kommt es dann, daß alle ihre Haustüre zuschließen, obwohl jeden klar ist, daß auch Türschlösser keinen 100%igen Schutz darstellen?
 
Wenn Du mal erlebt hast, wie schnell ein Profi (zB ein Schlüsseldienst) deine zugesperrte Tür öffnet....... Das hält höchstens ein paar Gelegenheitseinbrecher ab.
Und, es ist ziemlich blöd, vorne die Tür zu verrammeln und dafür alle Fenster hinten zu öffnen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Graf von W. schrieb:
Also fütterst Du Google freiwillig mit Informationen über dich, regst dich aber über geltendes Recht (Panoramafreiheit) auf, wenn es Google auch für sich in Anspruch nimmt. Entschuldige bitte, aber ich konnte mir ein Schmunzeln gerade nicht verkneifen.:D
Dann schmunzle mal weiter. Ich für meinen Teil sehe einen Unterschied in Suchbegriffen, die nur mit IPs verknüpft werden können und klar identifizierten Personen, die mit Orten verknüpft werden können. Und dies kann google durch Verknüpfung einiger Dienste längst praktizieren. Nochmals für Dich: Streetview isoliert betrachtet stört mich nicht weiter.
 
@twinky

Wenn Du die Google-Suche nutzt, kann man nicht nur deine IP auslesen, sondern regelrechte Profile von dir erstellen. Aber wie kann man, mit Hilfe eines Fotos von einer Straße, Personen klar identifizieren? Das musst Du mir unbedingt einmal vormachen.
 
@Graf von W.: Ich werde keinesfalls abermals über einen einzelnen Dienst isoliert betrachtet diskutieren. Lies nochmal meinen letzten Satz aus dem vorherigen Beitrag und verstehe ihn auch, eventuell erübrigt sich dann auch Deine Frage.
Zur Ip-Geschichte: dynamische IP, cookies werden nicht gespeichert (google analytics ist eh nicht aktiv), kein google-Konto im Browser, zugegeben verzichte ich aus Bequemlichkeit auf weitere Möglichkeiten. Dennoch: wie soll damit ein personenbezogenes Profil erstellt werden?
 
@schwyzerbueb: Nett, die Seite kannte ich bislang nicht. So kann google immerhin Suchanfragen einer bestimmten Softwarezusammenstellung zuordnen. Das ist allerdings nicht gleichzusetzen mit einer personenbezogenen Zuordnung, sie ist zudem nicht einzigartig und bei Softwareupdates /-änderungen wird die bisherige Profilerstellung unterbrochen.
 
Also auch gegen das Browsertracking kann man Gegenmaßnahmen ergreifen,
es ist eben immer nur die Frage,
welchen Aufwand man betreibt .... Für welche Zwecke auch immer.

Beim eben durchgeführten Check wurde lediglich mein emuliertes BS, zudem in 'leicht' falscher Konfig, angezeigt.
THX übrigens für den Linkservice, Schwyzerbub :)
Schätze einige User hier sollten mal ihr System dort checken ;)

Wie dem auch sei, die allermeisten, Graf.von W. (nein, ich zähl Dich nicht dazu, genauso wenig wie übrigens Konradin u.a.m.) sind sich der Synergieeffekte, auf die twinky völlig berechtigt hinwies, überhaupt nicht bewusst.

Und (ich nutze weder tor noch, i2p) man sollte sich schon überlegen, was
man den Leuten unfreiwillig/freiwillig anbietet.
Manchmal ist es allerdings besser - ich weißs nicht, ob ich dich diesbezüglich falsch verstanden habe ;) -
den Trackern einfach ein paar bewusst richtige 'falsche' Brocken hinzuwerfen,
um sich nicht durch das Fehlen relevanter normaler Infos erst recht "verdächtig" zu machen :D

Wie auch immer, dieser Zusammenhänge sollte man sich trotz allem klar bewusst sein,
ob man den Kram nun nutzt oder sich deren halt nur "mit Vorsicht" "bedient" ;)

muesli
 
Hallo muesli,

ich bin dennoch davon überzeugt, dass die "Gefahr", welche von GSV ausgeht, in Wirklichkeit nur einen ganz kleinen Prozentsatz ausmacht, von dem, was man da so überinterpretiert. Auch, wenn max. 10% der Internetnutzer wirklich wissen, wie man anonym bleibt. Jedenfalls deutlich geringer, als die Nutzung von Kredit- oder Kundenkarten, oder eines Biometrischen Personalausweises. Und wenn Google damit Geld verdient, zB mit neuen Technologien für Navigationssoftware, soll mir das egal sein, da, im Endeffekt, eine breite Nutzerschicht davon profitiert. Hier aber zu vermuten, es würden sich neue Probleme, durch GSV, auftun, ist doch "Hysteriedenken". Denn weder in Italien, in Frankreich, den Niederlanden, oder sonst wo, wo GSV schon lange verfügbar ist, wurden vermehrte Einbrüche, oder ein "Werbungs-Bombardement" verzeichnet.
 
Bei Einbeziehung von Unschärfe und Redundanz wird sich bei mehreren Anfragen schon ein Profil erstellen lassen. Auch bei dynamischer IP wird sich der Umkreis einschränken lassen, und Google weiß, wo unser Haus wohnt. Viele kleine Puzzlesteinchen ergeben da intelligent verknüpft doch ein recht rundes Bild.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
@schwyzerbueb: Selbst unter der Annahme, daß Deine Aussagen so zutreffen, sind die Profile dennoch nicht personenbezogen. Und es mag sein, daß google weiß, wo mein Haus wohnt. Aber es weiß nicht, wo eine bestimmte Softwarekonfiguration oder IP wohnt.
 
Aber es weiß nicht, wo eine bestimmte Softwarekonfiguration oder IP wohnt.

Also..somit kann auch GRV auch nicht wissen wo du wohnst, warum also die Aufregung ?
 
muesli schrieb:
Also auch gegen das Browsertracking kann man Gegenmaßnahmen ergreifen,
es ist eben immer nur die Frage,
welchen Aufwand man betreibt .... Für welche Zwecke auch immer.
...
Wie dem auch sei, die allermeisten, Graf.von W. (nein, ich zähl Dich nicht dazu, genauso wenig wie übrigens Konradin u.a.m.) sind sich der Synergieeffekte, auf die twinky völlig berechtigt hinwies, überhaupt nicht bewusst.

Schon klar, aber die allermeisten Leute gehen mir am A*sch vorbei. Ich hab auch überhaupt kein Mitleid mit Leuten die dem Prinzen in Ghana Geld schicken oder einem Stammeshäuptling die Goldmine finanzieren - wer sich nicht auskennt, soll die Finger davon lassen, und wer es benutzt, muss sich des Risikos bewusst sein oder seine Identität verschleiern. So sind alle happy..

Ein Teil der Menschen zieht immer die Arschkarte, leider. Manchmal wäre ein kollektives Bewusstsein doch hilfreich, dann würden wir nicht so viel Bulls*it bauen..

Greetz
 
twinky schrieb:
[...] Streetview isoliert betrachtet stört mich nicht weiter.

Mal ne andere frage, wenn du in einem Miethaus wohnst und dieser im Streetview veröffentlicht wird, aber ich als dein Vermieter (als Beispiel) nichts dagegen habe, wie kannst du es verhindern, dass das Haus nicht im Internet bzw. Google RV gezeigt wird. ?

Gruß
Mc.Coffee
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo zusammen,

wir müssen uns damit anfreunden, dass Datenschutz in den nächsten Jahren anders betrachtet werden muss. Ganz abgesehen davon, dass Datenschutz sowieso eine Erfindung der Neuzeit ist.

Dann weiß meine Bank eben wo ich wohne und kann ein besseres Ranking erstellen. Glaubt ihr wirklich, dass es diese Erhebung vor Google noch nicht gegeben hat?
Was die geplante Umgehungsstraße betrifft. Jede Gemeinde hat Flurpläne, die weitaus aussagekräftiger sind als Google Street View oder auch Google Earth.

Dann sieht man eben die Fassade meines Hauses, das tut auch jeder, der daran vorbei geht. Und wenn ich mich für mein Haus schäme, dann tue ich entweder etwas dagen oder ich ziehe aus.

Ach ja, der Arbeitgeber. Es scheint ihr wirklich User zu geben, die glauben, dass ihr Chef nicht weiß, wo sie wohnen. Das steht aber in der Personalakte!

Ich brauche nicht Street View um zu wissen, welche Stadtteile meines Wohnortes ich im Dunkeln lieber meide. Und so wird es auch Mitarbeitern von Kreditinstituten, Arbeitgebern usw. gehen.

Grüße
myriam
 
In Zeiten von Facebook und anderen braucht sich keiner über Streetview Sorgen machen

lg.rbdf
 
DAGEGEN!

ich würd es nicht gut finden wenn ich dort auf der straße oder auf dem Balkon geknipst werde.

das mit dem überfahrenen Reh ist krass!
 
Da präsentiert man sich, völlig ungeniert, je nach Geschlecht (oder Neigung), im Badeanzug, Bikini, Badehose, oder sogar barbusig, am Strand, oder im Schwimmbad, einer mehr oder minder großen Menge von fremden Leuten, während man gleichzeitig einen Angriff auf die Privatsphäre sieht, wenn Google die eigene Hausfassade fotografiert. :weg:
 
Ich möchte mein Haus nicht in GSV haben, deswegen hab ich wiedersprochen.
Ob mir das Vor- oder Nachteile bringt, ist völlig irrelevant.
Denn es ist meine persönliche Entscheidung.
Was mir nicht passt, ist eigentlich, dass Google einfach durch die Gegend fahren darf, um Privatpersonen (klar, unkenntlich in den meisten Fällen) zu filmen.
Rechtlich ist das nicht in Ordnung, da diese Aktion ohne die Zustimmung der Mehrheit der Bürger geschah.
Ich möchte nicht wissen, wie viele Menschen nicht in GSV erscheinen wollen, aber nicht die Möglichkeit oder das Wissen haben via email zu wiedersprechen. (z.B. ältere Menschen)

Wenn jeder tun kann was er will, na dann Prost.
 
Graf von W. schrieb:
Da präsentiert man sich, völlig ungeniert, je nach Geschlecht (oder Neigung), im Badeanzug, Bikini, Badehose, oder sogar barbusig, ...
... während man gleichzeitig einen Angriff auf die Privatsphäre sieht, wenn Google die eigene Hausfassade fotografiert. :weg:

m.M.n. ein recht dünnes Argument, da der Gang ins Schwimmbad od. an den FKK-Strand dem freien Willen des Begafften entspringt und – solange der sich nicht den Perso vergrössert am den Pipimann hängt – dieser freiwillige Gang auch nicht die Adress-Preisgabe (u.a. pers. Daten) zur Folge hat, ausser evtl. 90-60-90 :rolleyes:

:fuck:
 
...zumal die Gaffenden dort meist auch nackt sind und somit quasi 'Waffengleichheit' herrscht. Aber auch unabhängig von Google, StreetView und Internet schätzt man in FKK-Kreisen weder angezogene Gaffer noch fotografierende Zeitgenossen. :depp:
 
NeHe schrieb:
m.M.n. ein recht dünnes Argument, da der Gang ins Schwimmbad od. an den FKK-Strand dem freien Willen des Begafften entspringt

Tja.. wo sie recht hat sie nun mal recht :p, denn lieber Graf von W. mein freiwilliger Gang ins Freibad oder FKK gibt keinem das recht mich zu belichten und ins Net zu stellen, es sei denn das dieser direkt neben einer öffentlich befahrbaren Straße liegt, wobei ich nicht denke, dass dem nicht so ist.

Aber trotz allem steht meine frage im Post #192 noch offen..:rolleyes:

Gruß
Mc.Coffee
 

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