Hallo zusammen,
kann mich den Anfangsrednern am Start des Threads eigentlich nur anschließen. Die Sexualität eines Menschen geht nur diesen selbst etwas an und ändert in meinen Augen seine "Stellung" in der Gesellschaft nicht im geringsten.
Abnormal ist es schon gar nicht, denn es ist absolut falsch, was einige hier behaupten: Wenn ein eineiiger Zwilling (wie wir wissen, sind sie mit identischem Erbgut ausgestattet) homosexuell ist, liegt die Wahrscheinlichkeit, dass der andere es auch ist bei "nur" 50%. Es mag durch die Gene ein Rahmen gesetzt werden, welcher eine gewisse sexuelle Orientierung wahrscheinlicher macht, festgelegt wird sie dadurch jedoch nicht.
Ich denke also, dass der Mensch eher als bisexuelles Wesen auf die Welt kommt und seine sexuellen Vorlieben im Verlaufe des Lebens durch Sozialisation und Erfahrungen geprägt werden. Wie wir heute wissen, kann sich die Orientierung auch im höheren Alter noch ändern.