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NADOOLMAN
Die Absetzung der Mozart-Oper „Idomeneo“ hat in Deutschland eine neue, meines Erachtens längst überfällige, Wertedebatte entfacht. Der vorauseilende Gehorsam gegenüber den Islamerern wird einhellig kritisiert.
Im folgenden möchte ich ein paar Sätze des Göttinger Politikwissenschaftlers Bassam Tibi zusammenfassen, die er in einem heute veröffentlichten Interview mit dem „Spiegel“ geäußert hat.
Tibi ist in Damaskus geboren, kam mit 18 Jahren zum Studium nach Frankfurt am Main und erhielt vor 30 Jahren die deutsche Staatsbürgerschaft.
Meine Ansichten decken sich hundertprozentig mit denen dieses klugen und zu Recht hochangesehenen Mannes.
SPIEGEL: Die Intendantin der Deutschen Oper in Berlin hat die Mozart-Oper „Idomeneo“ aus Furcht vor islamistischen Reaktionen vom Spielplan genommen. Ist das ein erstes Zeichen, daß sich Deutschland dem Islam unterwirft?
TIBI: Nicht ein erstes Zeichen, ein wiederholtes Zeichen. Denn eine solche Unterwerfung hat es in der letzten Zeit immer wieder gegeben, zuletzt bei der Entschuldigung des Papstes. Beim Thema Islam gibt es in Deutschland keine Pressefreiheit, keine Denkfreiheit. Organisierte Truppen in der Islamgemeinde wollen bestimmen, was hier gesagt werden darf, was hier gemacht werden darf.
SPIEGEL: Sie wollen behaupten, daß in Deutschland Islamkritiker systematisch mundtot gemacht werden?
TIBI: Ja. Mich hat man auch mit diesem Dreck beworfen, dabei kann meine Familie ihre Genealogie zurückverfolgen bis Mohammed, und ich selbst kann den Koran auswendig.
SPIEGEL: Ist es richtig, sich kompromißbereit zu zeigen, den Zorn der Muslime nicht unnötig herauszufordern?
TIBI: Im Gegenteil. Die Islamfunktionäre hier sind sehr intelligent, sie werten das als Schwäche.
Die Muslime müssen sich von drei Dingen trennen, wenn sie Europäer werden wollen, und zwei Dinge neu definieren. Sie müssen Abschied nehmen von der Pflicht, andere zu missionieren, und vom Dschihad. Denn das bedeutet nicht nur Pflicht zur Selbstanstrengung – Dschihad heißt auch Einsatz von Gewalt zur Verbreitung des Islam. Und die dritte Sache ist die Scharia, das islamische Rechtssystem, das unvereinbar ist mit dem Grundgesetz. Im Islam gibt es keine Toleranz. Im Islam bedeutet Toleranz, daß Christen und Juden unter der Herrschaft der Muslime als Schutzbefohlene leben dürfen, aber niemals als gleichberechtigte Bürger. Was die Muslime Toleranz nennen, ist nichts anderes als Diskriminierung.
Die Zivilgesellschaft ist gefordert, aber der Staat muß helfen. Denn wenn er sich so neutral verhält wie der deutsche, dann gewinnen die Islamisten.
/de.wikipedia.org/wiki/Unruhen_in_Frankreich_2005
bwohl die Vernunft ja sagen würde:Gott will Frieden nicht Krieg...Theoretisch
der der gewonnen hat hat hallt gewonnen schön für ihn.