Islam Diskussion Diskussion 

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Die Absetzung der Mozart-Oper „Idomeneo“ hat in Deutschland eine neue, meines Erachtens längst überfällige, Wertedebatte entfacht. Der vorauseilende Gehorsam gegenüber den Islamerern wird einhellig kritisiert.

Im folgenden möchte ich ein paar Sätze des Göttinger Politikwissenschaftlers Bassam Tibi zusammenfassen, die er in einem heute veröffentlichten Interview mit dem „Spiegel“ geäußert hat.

Tibi ist in Damaskus geboren, kam mit 18 Jahren zum Studium nach Frankfurt am Main und erhielt vor 30 Jahren die deutsche Staatsbürgerschaft.

Meine Ansichten decken sich hundertprozentig mit denen dieses klugen und zu Recht hochangesehenen Mannes.

SPIEGEL: Die Intendantin der Deutschen Oper in Berlin hat die Mozart-Oper „Idomeneo“ aus Furcht vor islamistischen Reaktionen vom Spielplan genommen. Ist das ein erstes Zeichen, daß sich Deutschland dem Islam unterwirft?
TIBI: Nicht ein erstes Zeichen, ein wiederholtes Zeichen. Denn eine solche Unterwerfung hat es in der letzten Zeit immer wieder gegeben, zuletzt bei der Entschuldigung des Papstes. Beim Thema Islam gibt es in Deutschland keine Pressefreiheit, keine Denkfreiheit. Organisierte Truppen in der Islamgemeinde wollen bestimmen, was hier gesagt werden darf, was hier gemacht werden darf.
SPIEGEL: Sie wollen behaupten, daß in Deutschland Islamkritiker systematisch mundtot gemacht werden?
TIBI: Ja. Mich hat man auch mit diesem Dreck beworfen, dabei kann meine Familie ihre Genealogie zurückverfolgen bis Mohammed, und ich selbst kann den Koran auswendig.
SPIEGEL: Ist es richtig, sich kompromißbereit zu zeigen, den Zorn der Muslime nicht unnötig herauszufordern?
TIBI: Im Gegenteil. Die Islamfunktionäre hier sind sehr intelligent, sie werten das als Schwäche.

Die Muslime müssen sich von drei Dingen trennen, wenn sie Europäer werden wollen, und zwei Dinge neu definieren. Sie müssen Abschied nehmen von der Pflicht, andere zu missionieren, und vom Dschihad. Denn das bedeutet nicht nur Pflicht zur Selbstanstrengung – Dschihad heißt auch Einsatz von Gewalt zur Verbreitung des Islam. Und die dritte Sache ist die Scharia, das islamische Rechtssystem, das unvereinbar ist mit dem Grundgesetz. Im Islam gibt es keine Toleranz. Im Islam bedeutet Toleranz, daß Christen und Juden unter der Herrschaft der Muslime als Schutzbefohlene leben dürfen, aber niemals als gleichberechtigte Bürger. Was die Muslime Toleranz nennen, ist nichts anderes als Diskriminierung.

Die Zivilgesellschaft ist gefordert, aber der Staat muß helfen. Denn wenn er sich so neutral verhält wie der deutsche, dann gewinnen die Islamisten.




 
@NADOOLMAN!

Dazu kann man nur eines sagen: Die Freiheit des einen hört dort auf, wo die Freiheit(Würde) des anderen verletzt wird. Du hast ein falsches Verständnis von Freiheit(Demokratie). Was die Künstlerfreiheit betrifft, muss man sagen, auch die muss ihre Grenzen haben. Nicht bei jedem Menschen ist Dekadenz, Blasphemie, etc. willkommen.
 
Ich zweifele nicht daran, das ein Frieden möglich ist. Allerdings darf man das nicht aus der europäischen Sicht sehen, dass geht alleine schon desshalb nicht, weil wir ein völlig anderes Gesetz-, sowie Staatssystem haben.

Dead-Hawk: Das tut ja nichts zur Sache, denkst du die Politiker im Nahost sind so schlecht auf ihrem Gebiet, dass sie nicht wissen, welche Folgen ihre Politik oder ihr System davontragen?

Das kanns ja wirklich nicht sein..


wir dürfen nicht zeigen, das wir uns einschüchtern lassen, das wir angst haben. das ist nämlich deren ziel. und genau das gegenteil machen wir grade!!!

Öhm, wer hat sich denn einschüchtern lassen? Frau Merkel?? Herr Köhler? oder bist einfach nur du derjenige, der sich hat einschüchtern lassen??

Niemand lässt sich davon einschüchtern, weiss gar nicht was du hast.
Nenn doch mal bitte paar Beispiele!

MfG
 
@ Nadoolman + Niki1987 & all :)

Erst einmal zu Tibi:
Er spricht hier - m.M. zu recht von "Islamfunktionären"
dazu bleibt nur zu ergänzen:
Zumeist Demagogen und machtorientierte Egozentriker, welche es auch in anderen Religionen gibt ;)
insofern gehe ich bis hierhin damit konform.

Die Kritik und den zukünftigen Abschied vom Zwang der Missionierungen teile ich in Bezug auf jede - auch die christliche^^ - Religion, weiteres sollten - möglichst weltweit & allgemein geltende - Artikel zur Religionsfreiheit klären ;)
Die Interpretation des 'Dschihad' scheint mir hier auch wieder nur sehr einseitig benannt,
denn der Begriff ist seit Anbeginn seiner Nennung zu verschieden "interpretiert" worden und zudem in manchen dieser Formen "veraltet" also wirklich nicht zeitgemäss.
Hierzu gibt es doch im Islam selbst die verschiedensten Auslegungen, welche je nach Gusto leider ihre Anwendung finden.
Genauso wie die 'Scharia' ein Überbleibsel aus "jahrhundertealter" Geschichte ist und ihr Pendant, wie übrigens auch bei vielen anderen genannten Punkten, z.B. in - wohl kaum noch akzeptablen - "Regeln" des 'alten' & neuen Testaments' zu finden ist.

Hüben wie Drüben wäre auch hier verstärkt Bedarf an interpretatorischen & kulturellem Austausch sowie dann auch eine formale Anpassung an zeitgemässe Formen wichtig....
vor allem, da heutige "moderne" Muslime die o.g. Regeln ja ohnehin nicht mehr wortwörtlich leben.
Der Islam befindet sich - genauso wie die christliche Religion früher und heute - in einem gewaltigen Prozeß der Anpassung, auch wenn dies kaum jemand wahr haben möchte - übrigens... auch hier das Pendant zur christlichen Geschichte ;)

Das dabei fundamentalistischen "Gläubigen - hier wie dort - keine wahllosen Freiräume innerhalb von gesellschaftlichen Normen eingeräumt werden dürfen, sollte eigentlich selbstverständlich sein.

Dies eingedenk, stimme ich Niki vollkommen zu....
daraus allerdings ein falsches Demokratieverständnis abzuleiten ;)
geht mir zu weit :confused:
und
Freiheit.....nun ja....dies ist ein so diffuser Begriff
mit dem ich auch hier herzlich wenig anfangen kann;
zudem, es wird im 'Namen' dieses Begriff's auch zuviel
Unglaubliches gerechtfertigt........
 
Die Medien haben gute Arbeit geleistet und Ihre Meinungen zur euren gemacht.
Eine Frage welches Islamische Land ist im Augenblick in ein nicht Islamisches Land eingefallen? Keines. Und wie viel Islamische Länder sind im Augenblick von nicht islamischen Länder besetzt? Irak, Afghanistan, Libanon, Palestina. So und nun wollt ihr mir erzählen das diese Menschen, weil Sie Ihr Land verteidigen und keine Krawatte um den Hals tragen, Terroristen sind. Und die anderen die Befreier. Nur kommisch seit dem die Befreier da sind ist die Zahl der Toten Civilisten enorm gestiegen. Die Menschheit hat Folterungen gesehen welche nicht mal in Horror Filmen bekannt waren. Unter Saddam haben die Menschen viel besser und sicherer gelebt. Innerhalb von 3 Jahren haben es die Usa & Co. geschafft nur im Irak mehr als 650000 (Quelle: The Lancet ) Menschen zu töten und das Land völlig in den Caos zu schieben. Aber was sind den schon 650000 tote muslime sie waren doch alle sowieso Islamisten und hatten den Tod verdient.

Islamische Länder werden angegriffen, Propheten beleidigt, als Menschen zweiter Klasse behandelt. Aber nein trotzdem Sie sind die bösen.

Läuft alle weiter Blind durch die Welt. Und tut weiter so als ob Ihr über alles bestens bescheid weist (eine Frage ist diese Allwissenheit angeboren).

Mal schauen welches islamische Land als nächstes angegriffen werden soll im Namen der DEMOKRATIE (Freikarte um Kriege zu führen).
Nur würdig gerne Wissen wollen was denn ist wenn es keine profit bringende Islamische Länder mehr zum Erobern gibt. Wem werden sie dann Befallen, den irgendjemanden müssen Sie ja Angreifen und Kriege führen das liegt in Ihren Genen. Dann werden Sie sich wohl wieder selbst angreifen. Mal sehen welcher Grund dann erfindet wird "islamist" ist dann out und das ist dann auch für die dümmste Bevölkerung unglaubwürdig da würden sogar die besten Medien es nicht mehr schaffen dem Volk das Glaubwürdig zu machen "wir greifen jetzt Polen an den dieses Islamistische Land bedroht uns um unsere Demokratie". Wie gesagt mal sehen was sie dann als Propoganda Grund erfinden werden.


Freiheit und Frieden sind nicht Wörter wessen Patent allein dem Westen gehört. Es gehört der Meschheit überall nur zu Info.
 
@Bond
1. Ich frage mich warum sich jemand hier im Forum anmeldet und als ersten und einzigen Beitrag an der Islam Diskussion beteiligt?!
2. Durch pauschale Übertreibungen wie „Allwissenheit angeboren“ und „Kriege führen das liegt in Ihren Genen“ driften Diskussionspartner nur weiter auseinander. Manchmal ist das ja erwünscht.
3. Sie haben Recht mit der Aussage Islam ungleich Terrorismus
4. Sie haben auch Recht mit „Freiheit und Frieden sind nicht West Patente“
5. Doch was tun Sie in ihrem Heimatland für die Freiheits- und Friedensbewegung, für den kulturellen Austausch, für Annäherung und Verständigung? Wenn Sie sich angegriffen fühlen, warum machen Sie sich nicht stark für medienwirksame friedliche Demonstrationen ohne Fahnenverbrennungen?


Ich halte nichts davon unter dem Deckmantel der Demokratie (im Sinne des Geldes) Krieg zu führen. Doch leider kenne ich ein Gegenbeispiel (auch mit vielen Zivilopfern) das positiv ausgegangen sind. Nämlich Deutschland selbst. Hier wollte auch keiner die Demokratie. Und wenn die anderen Staaten aus eigenen wirtschaftlichen Interessen nicht rechtzeitig den Riegel davor geschoben hätten, weiß ich nicht was noch passiert wäre. Das ist für mich auf keinen Fall eine legitime Begründung, aber leider eine Feststellung.

Ich halte es auch für falsche Toleranz den islamischen Ländern gegenüber, wenn man Ihnen genauso viel Zeit gibt aus ihren Fehlern zu lernen, wie westliche Länder aus ihren Glaubenskriegen. Dann sollten wir, übertragen auf die moderne Zeit, jedem Land erlauben eine Atombombe zu bauen und zu werfen, um danach festzustellen, dass die Welt damit langfristig nicht besser wird.

Ich kann mich Tibi auch nur anschließen und zwar nicht aus irgendwelchen Berichten oder Urlaubsreisen. Ich habe am eigenen Leib erlebt, wie sich die Toleranz ändern kann. Dennoch müssen wir miteinander reden und diskutieren und nicht neutral zuschauen, dann gewinnen nämlich die Randgruppen, ob international oder im eigenen Land. Schließlich haben alle Menschen ein Gehirn und es wollen die meisten in Frieden leben. Dann können keine Randgruppen bestimmen?!

NUN ZU MEINER GESCHICHTE:
Ich bin als Christ in einem moslemischen Land geboren. Dieses heißt Kirgisistan. Wir haben fern ab vom Schuss gelebt und hatten zunächst relativ wenige Moslems in unserem Dorf. Das hat auch ganz gut geklappt, man lernte gegenseitig die Sprache, arbeitete zusammen und natürlich entwickelten sich auch Freundschaften. Bis hierher schien es eine multikulturelle und tolerante Mischung mit normalen Spannungen zu sein. Ich hatte Nachbarskinder mit denen ich aufgewachsen bin und wir haben einfach ganz normal miteinander gespielt.

Doch irgendwann waren die Moslems in unserem Dorf in der Überzahl und die Toleranz war plötzlich vorbei. Man merkte als Kind sehr schnell, dass sich da von Tag zu Tag größere Schluchten zwischen beiden Kulturen auftaten, spätestens am Tag der Einschulung. Plötzlich gab es zwei Seiten. Wir (alle nicht Moslems) gingen vormittags zur Schule und alle Moslems nachmittags und das bereits in der Grundschule. Mein Nachbarsspielkamerad war also noch zu Hause als ich von der Schule kam. Naja und ich hatte als Kind große Angst vor Hunden und er hatte zu der Zeit einen sehr großen. Deshalb fragte ich ihn immer, wo den dieser sei und war heilfroh, wenn der Köter in der Stadt irgendwo rumlungerte. Doch einmal waren der Nachbarsjunge und auch der Hund da. Und als ich bewusst auf der anderen Straßenseite gehend an beiden vorbei war, hetzte er mir diesen auf den Hals. Soviel zu unserer Sandkastenfreundschaft.

Meinem Vater ging es ähnlich. Er hat an einem Abend auf dem Heimweg drei Nasenbrüche aus drei verschieden Schlägereien erlitten. Man kannte sich, teilweise war man früher oder tagsüber d.h. einzeln befreundet. Doch in der Gruppe zählte das alles nicht mehr.

Wir sind geflohen und haben alles zurückgelassen.

Dennoch oder gerade deswegen haben wir heute auch hier in Deutschland ein lockeres Verhältnis zu moslemischen Kollegen. In der Schule habe ich immer viele Freundschaften mit Moslems gehabt. Damals ebenfalls geflohene Christen haben sich sehr stark für das Christentum und Annäherung dort eingesetzt. Und heute gibt’s es dort sogar christliche Kirgisengemeinden. Die wiederum trotz weitgehender Gewährleistung der Religionsfreiheit (siehe auch Wikipedia) vielen Konflikten ausgesetzt sind.

Wie Tibi schon selber als Moslem sagt, herrscht ein anderes Verständnis von Toleranz.

Außerdem darf man nicht vergessen, dass hier auch ganz verschiedene Werte die Grundlage des täglichen Lebens bilden. Während westliche Länder fast alles auf Geld und Wohlstand ausrichten, haben bei Moslems Familie, Gruppe, Altersunterschiede, Achtung von den älteren und ihre Religion einen viel höheren Stellenwert.

Was aber für beide Seiten zutrifft ist, dass der normale Durchschnittsbürger sich mit seiner Religion identifiziert, aber in Wirklichkeit keine Ahnung davon hat, weil er den Koran oder die Bibel nur im Schrank stehen hat und nicht liest. Habe bis jetzt sehr wenige Moslems und Christen getroffen die das von sich behaupten können. Und die, die es behaupten konnten, waren sehr friedliebend und sachlich diskussionsfähig (siehe Tibi). Die anderen setzen dann einfach auf Traditionen und auf die Aussagen von Meinungsführern. Dadurch ist man natürlich sehr einfach beeinflussbar. Bei westlichen Ländern sind das eben Medien und Konsumindustrie und bei moslemischen Ländern Staatsoberhäupter und religiöse Führer.


Solange man noch miteinander redet und versucht den anderen zu verstehen, gibt es noch Hoffnung für die Welt!
 
@simon1234

:) Das meine ich. Sogar das mein erster Beitrag in einer Islam Diskussion ist wird störent aufgenommen. Muss ich mich jetzt dafür auch noch entschuldigen :). Übrigens zur Info wo ich mich angemeldet hatte wusste ich noch nix von dieser Diskussion, ich wollt ein paar apps downloaden das war mein Grund.

Pauschale Übertreibung ??? Schau der wirklichkeit ins Auge.

Übrigens deine Lebensgeschichte ist glaubich kein grosser Beitrag zur Diskussion. Ich bin nicht Deutscher in Deutschland aufgewachsen ich könnte dir auch ein Lied singen. Was mich aber nicht stört ich kann damit Leben ich liebe Deutschland und habe auch viele feste Deutsche Freunde. Aber ich bin mir sicher die Jungs aus Palestina und Irak könnten dir ein Lied singen da ist deine Geschichte nicht mehr viel Wert.
Übrigens wenn du schon in Kirgistan gelebt hast dann solltest du auch Wissen was mit der Eigentlichen Bevölkerung den Kirgisen (moslems) alles passiert ist während des Kalten Kriegs oder waren Sie alle aus Neugier Verstreut in ganz Russland vielleicht hatten Sie ja auch die minus Gerade in Sibirien gern. Sie durften erst nach dem Mauer Fall wieder zurück in IHRE Heimat. Das erklärt auch warum auf einmal die Moslems in Überzahl waren da die Einheimischen wieder zurückkamen DURFTEN. Und was erwartest du von denen, dass Sie dich in den Arm nehmen nach dem Sie 40 Jahre gefoltert und vertrieben wurden :). Also bisschen mehr Überlegen und Augen auf.

Freiheit und Frieden sind nicht Wörter wessen Patent allein dem Westen gehört. Es gehört der Meschheit überall nur zu Info.
 
@ Bond: Warum sollten Lebenserfahrungen kein großer Beitrag zu einer Diskussion sein? Ich finde es z.B. sehr interessant, wenn man Probleme auch aus Perspektiven sehen kann, die "direkt" mit dem Problem konfrontiert werden/wurden.
Und um Ansichten zu Themen zu begründen oder verständlicher zu machen ist so ein Erfahrungsbericht oft auch nicht schlecht. ;)

Bond schrieb:
Aber ich bin mir sicher die Jungs aus Palestina und Irak könnten dir ein Lied singen da ist deine Geschichte nicht mehr viel Wert.

Diese Leute mögen auch viel erlebt haben, evtl. sogar schlimmere Dinge. Warum sollte aber ein anderer Erfahrungsbericht deswegen "weniger" wert sein, nur weil sich dieses Erlebnis an einem anderen Ort, in anderen Größenverhältnissen und in einer ähnlichen bzw anderen Situation abgespielt hat.

Und Kommentare wie "bischen mehr Überlegen und Augen auf" bringen eine Diskussion auch nicht wirklich weiter. Nur weil jemand eine (eventuelle) Falschaussage macht, ist dies meiner Meinung nach kein Grund, gleich was in der Art wie "du bist zu blöd zu..." zu bringen.

Und das an die Stelle von Vertriebenen oder sonstwelchen Emigranten neue Menschen kommen, passiert doch überall auf der Welt. Zieht jemand aus, zieht jemand neues ein. Wird jemand vertrieben, zieht jemand neues ein.
Was anderes ist damals im heutigen Polen auch nicht passiert. Die Deutschen die in den Grenzgebieten lebten, musste auch fliehen.
Da wären wir schonwieder bei Migration aber das ist ja ein anderes Thema :rolleyes:

@simon1234
Die Situation die du erlebt hast, gab es schon immer und gibt es noch heute. Wenn wir mal wieder zu den ollen Nazis gehen: Kinder sind Freunde. Der eine ist Jude, der andere "Deutscher" (nach Nazi-Auffassung). Sie spielen jeden Tag zusammen. Eines Tages, geht der "deutsche" Junge zur HJ. Er schließt sich einer Gruppe von Gleichaltrigen an, die Hitlers Ideen nacheifern. Die Freundschaft wird wahrscheinlich am Zusammenhalt der Gruppe zerbrechen.
Und auch heute, wenn du z.B. in eine Großstadt schaust: Ein Russen/Türkenkind hängt mit einem gleichaltrigen Jungen aus Deutschland zusammen. Andere sehen das, und werden wohl versuchen, den Jungen von dem Russen/Türkenkind fernzuhalten indem sie ihn(Türken/Russenkind) schlecht machen. Der kleine Junge ist dem Druck nicht gewachsen und fängt auch an, seinen (Ex) Freund zu "verabscheuen", weil er noch nicht so recht weis, was falsch und richtig ist.
Es gibt natürlich auch Beispiele, wo die Freundschaft trotz gesellschaftlichem Druck bestehen bleibt.

Und oft ist auch der Glaube ein Faktor der diese Trennung bewirken kann. So können Eltern ihrem Kind verbieten mit einem "andersgläubigen" Kind zu spielen, weil sie um einen schlechten Einfluss bangen (Son Müll:mad: ).
Damit wären wir beim Thema Islam.

Ich denke es ist wichtig, dass schon Kindern beigebracht wird, sich gegenseitig zu akzeptieren, egal was für eine Herkunft oder Glauben der Gegenüber hat. Und dies darf nicht durch die "aktive" Gesellschaft verhindert werden. So besteht zumindest die Möglichkeit, dass sie dieses Elernte mit ins Erwachsenenalter mitnehmen und dort umsetzen. Das ist für mich einer der wenigen Wege, die zu einem guten Verhältnis zwischen Völkern und Religionen führen können.


Mfg
Horizon
 
Das ist aber eine sehr Radikale Ansicht Klartext. Ich verstehe nicht, warum du so engstirnig denkst 0.o
Was können alle Muslime in der Welt dafür, dass Leute mit der gleichen Religion in einem anderen Land Sch***e bauen?
Und zu deinem irgendwo rauskopierten "Gedicht" kann ich nur sagen: Laber nich son Müll!
Es gibt immer welche, die sich nicht anpassen. Aber es gibt auch welche, die ein solches Angebot ernst nehmen und sich anpassen. Nur von denen wird kaum berichtet, weil man das ja in den Medien nicht so breittreten kann und sich niemand dafür interessiert. Da kommen Unruhe stiftende Ausländer doch viel besser.
Und Frankreich als ehemalige Kolonialmacht hat sich den relativ hohen "Ausländer"-Anteil doch selbst zuzuschreiben.
Desweiteren: Über den Hintergrund der Ausschreitungen hast du wohl auch nicht viel nachgedacht oder?

Wiki hilft : h**p://de.wikipedia.org/wiki/Unruhen_in_Frankreich_2005

Mach dich mal schlau bevor du hier nen Account erstellst, um son Zeug zu posten

PS : Google suche, "sorry we gave you shelter", erster Eintrag. Und da war das auf die Mohammedkarrikaturen in Dänemark bezogen.


Mfg
Horizon
 
@ Klartext
entweder du unterhälst dich hier vernünftig oder lässt es bleiben

post gelöscht....
 
Und Frankreich als ehemalige Kolonialmacht hat sich den relativ hohen "Ausländer"-Anteil doch selbst zuzuschreiben.
Desweiteren: Über den Hintergrund der Ausschreitungen hast du wohl auch nicht viel nachgedacht oder?
@ Horizon:
Das Problem ist aber, daß die meisten dieser jugendlichen Krawallmacher (im von Herrn Habibi gelöschten Beitrag von mir ging es um die Unruhen in Frankreich Ende Oktober 2005) moslemische Schwarze und Araber sind. In Frankreich gibt es aber auch andere Einwanderer, deren Lage schwierig ist – Chinesen, Vietnamesen, Portugiesen – , aber die nahmen an den Ausschreitungen nicht teil. Deshalb besaß diese Revolte einen klaren ethnisch-religiösen Charakter.

„Welche Verbindung gibt es zwischen Armut und Verzweiflung und der Zerstörung von Schulen, der Brandstiftung? Stellen Sie sich nur mal vor, diese Leute wären Weiße gewesen, wie in Rostock in Deutschland. Sofort hätte jeder gesagt: Aber wenn ein Araber eine Schule ansteckt, ist es eine Rebellion. Wenn ein Weißer das tut, ist es Faschismus. Solche Taten sind schlechte Taten, egal welche Hautfarbe dahinter steht!“
(Alain Finkielkraut in einem Interview mit der israelischen Zeitung „Ha’aretz“)
​
 
jo jo
hier gehts ja richtig zur sache was ??

als erstes um das klar zu stellen wenn ich eine religionsgruppe erwähne meine ich nie alle OK

also meiner meinung nach finde ich man sollte was sowas angeht immer mal in die vergangenheit schauen und sich dann erst auf die zukunft gefaßt machen weil es war mal ein jerusalem (heute in palästina/israel) wo muslime, christen, juden und alle anderen in frieden gelebt haben und auf ein mal bang meinten die christen das sie alles für sich wollen und nicht von eineer damals exestirenden demokratie beherschen lassen wollten.
und dann kam es zum krieg und warum??
sag ich euch weil die christen immer gesagt haben und immer noch sagen das
sie normal wären obwohl meiner seits das garnicht so ist und komisch wer führt momentan die ganzen kriege?????

gut dann mal zu den muslimen seid wann ist der islam eine religion des krieges (dazu kann ich euch mal einen film empfehlen wenn ja ne pn an mich ist sehr gut da kann man sehen das der islam erst gewalt angewand hat als es garnicht mehr ging) und nicht eine religion des friedens warum sonst salam-mualaikum (freide sei mit dir) und???


und dann zur palestina wie am anfang schon gesagt wenn man euch land nimmt wie sieht es dann aus ???
und dann auch noch mit gewalt
weil da war das ja so erts hat england palästina besetzt und dann der minderheit gegeben also fakt ist das so du bist in meinem Haus und gibst das dann nem anderen nur weil du stärker bist und dann heißt das ich soll den akzeptieren oder was???


aber jetzt mach ich mal schluss ich hasse es nehmölich zu tippen ihr könntet mir ja mal ein speech prog empfehlen


Tschau leute
noch was ich wollte niemanden verletzen wenn ich das gemacht habe bitte ich um entschuldigung
 
das der islam erst gewalt angewand hat als es garnicht mehr ging
es ist immer möglich auf Gewalt zu verzichten
Es mag nicht angenehm sein und auch nicht immer das klügste, aber es gibt immer Alternativen.

noch was ich wollte niemanden verletzen wenn ich das gemacht habe bitte ich um entschuldigung
Einige Leute sind verletzt, auch wenn man sie nur an die Geschichte erinnert, Entschuldigen muss man sicher aber dafür nicht. ;)

mfg
neo
 
Es wurde gesagt:

Bei den Islamisten ist aber Gewalt schon in der Religion indirekt eingebettet.Das religiöse Handeln ist bei denen nicht durch die Vernunft bestimmt.Wenn die also denken, Gott hätte denen befohlen Krieg zu führen, dann ist das eben so.Obwohl die Vernunft ja sagen würde:Gott will Frieden nicht Krieg...Theoretisch

Aber:
Der Islam verurteilt Gewalt in erster Linie. Was im Namen des Glaubens i Islam gerade geschieht wird vom volk verurteilt. Schon als Bin Ladenversucht hat, einen Glaubenskrieg heraufzubeschwören, wurde dies verneint.

Es gibt zu viele unterschiede der Ausübung wie man religiös erzogen wurde.

Es sind immer die Fanatisch Religiösen die zu Gewalt neigen und sich mitziehen lassen von falsch ausgelegten darstellungen des Glaubens.

nehmen wir das Beispiel Türkei. Was der Papst gemacht hat war nicht korrekt.
Aber ich bin mir sicher, das er in diesem Moment nicht bedacht hat, was danach herauskam.
Ergebnis: gleich kamen wieder Wutanfälle von Strengen Fanatikern, die gleich
wieder das volk aufhetzen wollten.

Man muss sich das so vorstellen.
Eine Mosche und 300 glaübige. Der Leiter (sage ich jetzt mal) der Mosche ist wütend und hält eine Predigt, das der Islam aufs höchste beleidigt wurde.
Wer würde sich da abwenden, wenn er weiter die Mosche besuchen möchte ohne als Sünder dazustehen. ???
und so spricht sich das von Mosche zu Mosche.

Viele haben Angst vor einem Krieg. Meine grösste Angst wäre es, wenn es jemand schaffen würde einen heiligen Krieg auszusprechen der dann stattfinden würde. Das möchte ich mir nicht mal vorstellen.

Zum Past nochmal soviel: Ein so gottesfürchtiger Mensch würde niemals streit zwischen Religionen aufschüren. IC hfand seinen Zitat auch nicht gut, und als ich diesen Zitat hörte, wusste ich sofort was für Reaktionen es geben wird.
Zumindest hätte ich erwartet, das er seine Zitate vorher abwägt. Jetzt wird ihm das sicher nicht mehr passieren. Und dem Islam sei gesagt, das die eigene Stärke zum Glauben wichtiger sein sollte als irgend ein Zitat.
Keiner ist ohne Schuld . Schuldig sind die die Ihren Glauben missbrauchen.
 
Zum Past nochmal soviel: Ein so gottesfürchtiger Mensch würde niemals streit zwischen Religionen aufschüren.
Da kann ich dir leider nicht zustimmen.
Es kommt immer auf die Lebenseinstellung an, was jemanden von klein auf beigebracht und gelehrt wurde, durch die Kultur, Freunde, Familie und sonstiges Umfeld, persönliche Erlebnisse, Erfahrungen.

Auch der Papst ist nur ein Mensch und nicht mehr. Er macht genauso Fehler, lässt sich genauso beeinflussen und vermag es auch nicht zwischen Gut und Böse zu unterscheiden.

Nehmen wir die Geschichte als Beispiel, aus ihr kann man wie immer sehr viel lernen. Damals haben Päpste (aus Egoismus, teilweise ohne zu wissen, das es ihr Egoismus ist, aus Überzeugung ihrer Unfehlbarkeit) die Kreuzzüge ausgerufen, damals wurden sie als richtig, heute als falsch angesehen.

Wer sagt aber das dies nicht immernoch oder wieder der Fall ist? Woher will man wissen, das der Papst nicht immer noch das gleiche denkt und der Welt gutes tun will, indem er sie von dem falschen erlöst?

Würde er wirklich einen Frieden wollen, so würde er als erstes die anderen Religionen auch wirklich anerkennen und mit ihnen ein Gespräch suchen, sowie seine Gebete auf alle religiösen Menschen (die es wollen) ausweiten.

Insbesondere eine verstärkte Kommunikation mit anderen würde Friedensversuche zumindest andeutungsweiße erkennen lassen, solange aber noch jede Religion so für sich handelt und in Konkurrenz zu den anderen steht, kann man meiner Meinung nach nicht wirklich danach sprechen, das der Papst dies nicht tut.

Mag sein, das er im Moment den Streit nicht schürt, abbauen tut er ihn aber auch nicht.

Und das macht ihn meiner Meinung nach ebenfalls schuldig.

mfg
neo
 
so gesehen hast du schon recht!
Aber er hat eine Position bei der er seine eigene Meinung oder beeinflussende ..... nicht unbedingt miteinbringen muss.

Die Verantwortung die er trägt muss ihn zu einem Vorurteillosen Menschen machen.

Es hätte ja schlimmer kommen können.

Hier wurden viele Meinungen geäussert und wenn man diese unterschiedlichen Meinungen bedenkt, wird klar, das es immer zu missverständnissen kommt.

Keiner ist unfehlbar sagt man. Und ich wünsche mir vom Paspt halt nun mal das er unfehlbar ist :) Ja ich verlange vermutlich zuviel von ihm.
 
Hallo

also dass Israel und Palästina nie frieden mtieinander verinbaren werden das ist 100%ig richtig...auch im Heiligen Koran steht, dass die Juden bis zum jüngsten Tag die Feinde der Moslems sein werden!

Das ist auch eines der von vielen Wunder im Koran...die Israeliten könnten sagen: "guck, im koran steht dass wir uns immer bekämpfen werden doch nun haben wir friede beschlossen" - und damit könnten sie den koran binnen weniger augenblicke in frage stellen...doch das wird nie passieren das versichere ich euch.

Obwohl Isrealiten und Araber (Palästinänser) BRÜDER sind, werden sie sich immer bekämpfen. Sie sind Brüder weil sie den selben Stammbaum haben

Abraham -> Söhne Ismael und Ishak
Ismael = Araber
Ishak = Israeliten

hinzu möchte ich noch etwas ergänzen: Hütte meint, dass Islam nicht auf vernunft aufbaut.
-> Man sieht, wie meine vorredner schon gemeint haben, dass du keine ahnung von Islam hast. Töten ist nur DANN erlaubt, wenn es Krieg ist oder wenn dich andere von deiner Heimat entfernen wollen. Ausserdem sollte man auch bei KRIEGSFÄLLEN nicht übertreiben und Allah (c.c) drückt in einem Vers deutlich aus, dass er übertreibende verabscheut...das heisst, wenn es Krieg ist, doch die Opposition dann nciht mehr angreift, darf man als Moslem auch nicht angreifen. Der Islam verabscheut den Schwert und setzt ihn NUR DANN ein, wenn man angegriffen wird! Und dazu gibt es etliche suren im Heiligen Koran.

Falls du mir nicht lguaben willst, dann kann ich dir diese Suren mal aussuchen...sie stehen irgendwo im Sure al-Baqara!
UND: Terroristen und Fanatiker, die sich wegen Allah in die Luftsprengen bzw ohne Grund andere töten, auf sie wartet die Hölle!
Auch dazu gibt es Suren! Von wegen im Islam kommen die in den Himmel, die sich für allah opfern ->quatsch!

In einem Hadith heisst es: Die Tinte eines gelehrten ist viel entscheidender als das Blut eines Märtyrers!
Hadith: Weise worte des letzten Gesandten Gottes (Mohammed) - Friede sei auf ihm.

Friede sei mit euch.
-FraGG3r
 
huette87 schrieb:
Der Islam ist selber egtl nicht böse, aber er hat die Voraussetzungen dafür, welche auch im Koran verankert sind. Ein Christ kann das Töten nicht mit seinem Gewissen und der Bibel vereinbaren. Beim Islam geht das.
Dies spiegelt ja auch die Verschiedenheit des Begriffes Märtyrer in den beiden Religionen für.Bei den Christen ist einer ein Märtyrer,wenn er für Leute gestorben ist, im Islam wird er zum Märtyrer, wenn er Leute getötet hat.
Jetzt aber zu pauschalisieren bringt auch nichts, die meisten Muslime sind friedliebend, aber die, die das Sagen haben, sind die radikalen Islamisten, die sich die Unwissenheit vieler zu Nutzen machen und somit wieder Anlass haben um neuen Hass gegenüber der westlichen Welt zu schüren.

Diese Behauptung ist falsch!

Im Islam wird man nicht zum Märtyrer wenn man Menschen getötet hat, sondern im Islam wird man zum Märtyrer wenn man für sein Vaterland stirbt.

Desgleichen wird man zum Märtyrer wenn man durch das Opfern seines Lebens Kinder, Frauen und hilfsbedürftige Menschen vor den Grausamkeiten des Feindes beschützt.

Fazit:

Das Wort Märtyrer (weiß nicht mal ob ich es richtig schreibe) wird in den beiden Religionen gleich definiert.

Ich bin selbst auch Muslime und Islamist und finde die Diskussion hier bisher sehr gut und kommunikativ. DENNOCH MÖCHTE ICH APPELIEREN DAS EINIGE BENUTZER SICH HIER NICHT ÜBER THEMEN ÄUSSERN ÜBER DIESE KEINE KENNTNISS BESITZEN. DAmit mein ich z.b. das Wort Märtyrer!
 
Die meisten die die scheiß selbst mord attentate machen sind ja die wie beim 9/11 die an "gott" galuben...

Sie sagen ja das sie dann ins paradis kommen udn so weiter udn wenn es weiterhin solchen sorry aber b***rde wie Saddam gibt wird es immer noch krieg geben....

lg

Naruto_joker
 
@Naruto_joker: Du redest von 9/11 aber bestimmt selber keine ahnung, was es mit 9/11 in sich hat.

KLICK!

Ausserdem ich weiss es nicht wie es bei anderen Religionen ist aber im Islam ist es folgendermasen: der, der sich in die Luft sprengt weil er ins paradies will, kommt in die Hölle.

Islam verabscheut den schwert und setzt ihn nur ein, wenn es angegriffen wird. AUch der Begriff Djihad wird von vielen (besonders Christen) total falsch verstanden. Djihad hat nichts mit Schwert zu tun, wie viele es interpretieren!

Im Islam kommen die, die unschuldige Menschen töten, unnötig und ohne Grund Krieg anfangen, in die Hölle. Es gibt dazu viele Verse im Koran.
Aber es sind die Medien, die den islam so radikal darstellen. Jeder sollte sich selbst einen EInblick verschaffen...und dazu am besten den Koran lesen!...und im Kontaxt lesen!

und zu dem Zitat: "Zum Paspt nochmal soviel: Ein so gottesfürchtiger Mensch würde niemals streit zwischen Religionen aufschüren."
-War Papst Urban der 2. auch kein gottesfürchtiger Mensch? Wenn ja, warum hatte er dann den befehl dazu gegeben, alle Menschen in Jerusalem zu töten..Frauen, Kinder und alte Männer...alle massakriert...[Kreuzzug]

MFG
 
Da gebe ich Fragger absolut Recht!

Im Islam ist es verboten Menschen mutwillig zu töten. Allah alleine hat das Recht dazu. Der, der sich in die Luft sprengt begeht Selbstmord und hat somit eine große Sünde (Haram) auf sich geladen. Ganz zu schweigen von den Menschen die er mit in den Tod nimmt. Es wird mit der Hölle bestraft.
Es ist ja schon verboten just for fun Tiere zu töten. Wenn man also eine Ameise zerquetscht weil sie einem nicht gefällt, ist es eine Sünde.

Auch ist es strittig Tiere einschläfern zu lassen, eben weil nur Gott das Recht hat Leben zu nehmen. (Ich rede jetzt nicht von Nutztieren/Schlachtvieh).

Zum Thema Djihad (der oft falsch ausgelegt wird): Man kann auch seinen ganz persönlichen Djihad ausfechten. Das hat nichts mit Krieg und Vernichtung von Andersgläubigen zu tun. Das fängt schon bei den kleinen Dingen an. Z. B.: Höre ich mit dem Rauchen auf, schaffe ich es den Ramadan einzuhalten, verzichte ich auf Pudding mit Gelatine, halte ich pünktlich die fünf Gebete ein, u.s.w.

Auch wäre ich mit dem Wort "Islamist" sehr vorsichtig! Ein gläubiger Muslime ist kein Islamist.
 
Als erstes möchte ich einmal erwähnen, dass ich es erschreckend finde, das der Islam hier als Gewaltquelle immer wieder genannt wird. Der Islam ist nicht gewalttätiger als das Christentum.
Auch das Christentum hat seine Geschichte.
Das was wir tagtäglich mitbekommen, ist nicht der Islam, sondern das sind irgendwelche kranken Radikalen, die dem Islam allenfalls selber Schaden zufügen.

Und da liegt auch schon in meinen Augen das Problem. Die Religion.
So lange in Ländern die Religion noch was zu sagen hat, solange wird es auch Kriege geben.
Natürlich bin ich davon überzeugt, dass auch Länder wie Afghanistan, Irak oder Syrien durchaus in der Lage sind, ein "kriegsfreies" Leben zu führen.

Aber wie die europäische Geschichte bewiesen hat, geht das nicht, solange der Glaube eine zu wichtige Rolle spielt auf politischer Ebene.
Solange es noch Dinge gibt wie die Verteidigung der Ehre, Blutrache, Fehden usw.
Religion sollte neu geschrieben werden und dem 21. Jahrhundert angepasst.
Ich habe sowohl die Bibel, als auch den Koran zum größten Teil gelesen.
Das kann man einfach heute nicht mehr anwenden.

Wichtig ist aber auch, das andere Länder eben jene vielzitierten anderen Sitten haben, und die gilt es, zu respektieren.
Das was "der Westen" oft macht, ist von oben herab etwas zu befehlen.
So kann es nicht funktionieren.
So wird sich ein Afghane niemals ebenbürtig fühlen und wird von vornherein alles boykottieren.
Stellen wir uns auf eine Stufe und sehen was dann passiert.

Das viel größere Problem stellt für mich der machthungrige Mensch dar.
Das hat nichts mit der Religion zu tun, vielmehr der Gier.
Es darf einfach kein Staat geben, der sich dazu auserkoren fühlt, stets die Weltpolizei zu spielen.
Das hat vor den Vereinigten Staaten auch schon so manch Anderer probiert und dafür bitter bezahlt.
Aber hier sehe ich eher schwarz.
Es wird immer ein Land geben, welches sich stark genug fühlt, der Welt seinen Stempel aufzudrücken, und zu sagen, was Gut und Böse darstellt.
Das sich das mal ändert, da habe ich wesentlich weniger Hoffnung. :(
 
Ich bin ein gläubiger Moslem und was ich mir mehr wünsche als alles andere auf dieser Welt ist das wir alle zusammen in Frieden leben egal was unsere Staatsoberhäupter für ein Problem haben.
Die Politiker sind nicht die die im Krieg Fallen sonder es sind die Soldaten, Zivilisten, Frauen und Kinder.
Wir können hier leicht unüberlegt urteilen und einen Schuldigen suchen aber in Wahrheit gibt es nicht DEN Schuldigen (islam).
Es sind all die die über Leben und Tod entscheiden die ich als Schuldig hallte.
Der Islam ist nicht böse. Im Islam wird eindutig in einer Sure (Vers) darauf hingewiesen das diejähnigen die einen anderen Glauben haben, akzeptiert werden MÜSSEN und dass sie ihren weg gehen sollen und wir unseren.
Wir leben hier in Deutschland und es geht uns allen gut. Wir können uns nicht vorstellen egal was wir im Fernsehn für Elend und Leid sehen, was für ein Gefühl es ist wenn mann auf einen Schlag Vater, Mutter und Geschwister verliehrt durch einen Krieg, der gegen alle Gesetze und Ethischen Rechte verstößt.
Das hört sich jetzt kitschig an aber ich finde das wenn z.B. Bush und Osama
ein Problem miteinander haben sollen se sich doch schlägern :D der der gewonnen hat hat hallt gewonnen schön für ihn.

P.S.Gott schenkte uns das Leben und nur Gott alleine darf uns das Leben wieder nehmen.
 
Naruto_joker schrieb:
Sie sagen ja das sie dann ins paradis kommen udn so weiter udn wenn es weiterhin solchen sorry aber b***rde wie Saddam gibt wird es immer noch krieg geben....

lg

Naruto_joker

:rolleyes: Saddam ja aber Bush auch :löl: er tötet um den Frieden zu bewahren.. ich lach mich krank. Das Menschen im Zeitalter wo mann an Informationen leicht ran kommt immernoch solchen schwetzern glauben ist erstaunlich und zeigt uns wieder mal wie MENSCHEN sind.
Hauptsache es gibt einen Bösen Buben dann ist die Welt zufrieden.
 
@ oktay1982

Freut mich das es hier im Thread auch noch einige "aufgeklärtere" Meinungen gibt, auch wenn ich mal hoffe, das du das hier nicht wirklich ernst meintest. ;)
P.S.Gott schenkte uns das Leben und nur Gott alleine darf uns das Leben wieder nehmen.
Wenn doch, müssen wir mal noch ausführlich (per PN am besten) darüber reden. ;)

Das Menschen im Zeitalter wo mann an Informationen leicht ran kommt immernoch solchen schwetzern glauben ist erstaunlich
Die Menschen müssten auch bereit sein die Informationen sich sowohl zu beschaffen als auch anzuerkennen, was die meisten leider nicht tun. :(

Übrigens Doppelposts sind hier nicht so gerne gesehen, editiere lieber den Post. ;)

mfg
neo
 
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