Sollte Rauchen komplett verboten werden? Diskussion 

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ALLERDINGS, achte ichd arauf welche Personen sich in meiner Nähe befinden und wenn ich an öffentlichen Orten stehe, vermeide ich das Rauchen ebenso, um die besagten Nichtraucher nicht zu belästigen.
und mehr will ich ja gar nicht :)

Wenn alle Raucher so wie du wären gäbs keinen Grund für irgendwelche Gesetze - nur leider sind die meisten Raucher eben anderst. :(

mfg
neo
 
Ich bin auch der Meinung, dass wir in einer freien Gesellschaft leben und deswegen nicht in die Privatsphäre eines Menschen eingegriffen werden sollte.
Wohlgemerkt nur, solange kein anderer zu Schaden kommt.
Von daher halte ich das Rauchverbot in Restaurants für gerechtfertigt..
 
Was mich hier echt stört, ist der Versuch der Nichtraucher, die Raucher zu missionieren. Ich bin sehr dafür, dass jeder zu seinem Recht kommt und gerade in dieser Frage wäre es sehr einfach: Raucher- und Nichtraucherkneipen nebeneinander zuzulassen mit entsprechender Kennzeichnungspflicht der Kneipen und Restaurants und niemanden täte das weh. Jeder, der seine eigenen Interessen wirklich glaubwürdig vertritt, würde sich dabei auch sehr viel wohler fühlen anstatt die Andersdenkende zu bevormunden. Der Anspruch der Nichtraucher auf rauchfreie Kneipen ist völlig abwegig, weil der Wirt entscheidet, was in seiner Kneipe passiert und was nicht. Der Nichtraucher behält doch die Option, eine solche Kneipe aufzusuchen oder nicht - reicht das nicht? Wenn die Stammkundschaft einer Kneipe zu 80% aus Rauchern besteht und gleichzeitig jemand aus den restlichen zwanzig Prozent eine rauchfreie Kneipe fordert, dann ist dies in meinen Augen schlicht größenwahnsinnig. Und als Ausrede etwa stinkende Klamotten oder einfach nur Ekel, anzuführen, ist noch weitaus abenteuerlicher. Dann müsste man nahezu alles verbieten, was übel riecht. Es gibt ja mittlerweile Hardcore-Nichtraucher, die das Rauchen selbst unter freiem Himmel verbieten wollen. Gnade uns Gott vor solchen fanatischen Gesinnungen. Genau so sei denjenigen Nichtrauchern, die hier ständig Raucher als süchtige beschimpfen, gesagt, dass das Rauchen zu Recht nicht unter das Betäubungsmittelgesetz fällt und überall, wo es nicht explizit verboten, es also erlaubt ist. Da brauche ich niemanden fragen. Die Nichtraucher entwickeln, ermutigt durch Politik und Medien, allmählich vermessene Ansprüche und größenwahnsinnige Forderungen. Es gibt viele Menschen, neben den Nichtrauchern, die empfindlich getroffen werden: Für viele Wirte geht es um die nackte Existenz, für mich als Raucher um Freiheit und um meine sozialen Kontakte, in denen ich durch die Verbote massiv eingeschränkt werde. Da kann man, egal ob Raucher, oder Nichtraucher, doch nicht tatenlos zuschauen und wohlmöglich auch noch Beifall klatschen. Hier wird unsere Freiheit scheibchenweise geopfert für einen nicht zu rechtfertigenden Wahn.
 
Regt euch lieber über die Benzinpreise auf ,wo der Staat feste abkassiert . Wie kann es sein das bei einen Liter Benzin fast 90 cent der Staat bekommt . Dort zahlen wir Autofahrer auf Steuern nochmal Steuern.
Wenn alle Raucher hier in Deutschland aufhören sollten dann würden fast 15 Mrd Euro Steuereinnahmen fehlen.
Raucher sterben früher, oft vor der Rente. Führen also zur Entlastung der Sozialkassen. Wenn Rauchen nicht gebe....

Was will Mann noch??:confused:
 
Ich würds auf jeden Fall verbieten. Was haben denn die Raucher davon? Sie werden krank und so weiter...

Und wenn man etwas genießen will, dann gibts da genug gesündere Sachen!
 
ich hab bis vor 2 jahren noch selber mit "genuss" bis zu 2 schachteln am tag "vertschickt" und manchmal hätt ich schon noch lust eine zu quallemen.
für ein generelles rauchverbot bin ich trotzdem, jeder soll selber wissen was er tut. aber für den schutz von kinder bin ich auf alle fälle. rauchen neben kinder ist das schlimmste. was können die kleinen dafür wenn die grossen ihre stinkenden glimmstingeln neben ihnen anzünden und die denn ganzen dreck einahtmen müsse.
 
aber für den schutz von kinder bin ich auf alle fälle. rauchen neben kinder ist das schlimmste. was können die kleinen dafür wenn die grossen ihre stinkenden glimmstingeln neben ihnen anzünden und die denn ganzen dreck einahtmen müsse.

Da gehe ich mit dir absolut konform ! Ich handele nach dem Standpunkt, niemandem mehr, als den Umständen entsprechend, zu belästigen. Das bedeutet zum Beispiel, dass, wenn ich an einer Bushaltestelle stehe und rauche, ich darauf achte, niemandem meinen Rauch direkt ins Gesicht zu blasen. Das die paar Mikrogramm Zigarettenrauch, angesichts der dort vorhandenen Autoabgase und Feinstäube, niemandem ernsthaft schaden, versteht sich jawohl von selber. Jeder, der etwas anderes behauptet, tut das, entweder aus mangelnder Kenntnis, oder er will absichtlich die Wahrheit verdrängen.

für ein generelles rauchverbot bin ich trotzdem, jeder soll selber wissen was er tut.

Das Du dir in diesem Satz wiedersprichst, war die doch sicherlich nicht bewusst?
 
Ich finde rauchen sollte nicht verboten weren, da jeder selbst wissen muss, was er tut. Das gilt auch für andere Dinge.
Maximal bestimmte Raucherstellen, wo Nichtraucher auch nicht belästigt werden können.
 
Da gehe ich mit dir absolut konform ! Ich handele nach dem Standpunkt, niemandem mehr, als den Umständen entsprechend, zu belästigen. Das bedeutet zum Beispiel, dass, wenn ich an einer Bushaltestelle stehe und rauche, ich darauf achte, niemandem meinen Rauch direkt ins Gesicht zu blasen. Das die paar Mikrogramm Zigarettenrauch, angesichts der dort vorhandenen Autoabgase und Feinstäube, niemandem ernsthaft schaden, versteht sich jawohl von selber. Jeder, der etwas anderes behauptet, tut das, entweder aus mangelnder Kenntnis, oder er will absichtlich die Wahrheit verdrängen.



Das Du dir in diesem Satz wiedersprichst, war die doch sicherlich nicht bewusst?

da fehlt ein NICHT im

bin Nicht für ein generelles Rauchverbot
 
möchte man das rauchen generell verbieten, müsste man das auch mit alkohol machen, wobei ich mir der grundsätzlichen unterschiede bewußt bin.

ich unterstütze das rauchverbot in öffentlichen räumen, auch in restaurants, bars und diskotheken. in der klassischen kneipe halte ich es für überzogen und im hinblick auf das typische klientel für schlicht fehl am platz.

generell gilt: die grenzen des einen, sind die freiheiten des anderen. belästigt oder gefährdet man niemanden, sollte es ok sein.
 
Naja, es gibt ja schon ettliche Alkoholverbote in einigen Zentren von Städten und wird bei Missbrauch entsprechend von Ordnungshütern geahndet. Ein Alkoholverbot lässt sich nicht aussprechen, da es ein Genussmittel ist und niemanden außer dem Trinkenden selbst Schaden zufügen kann. Wenn du jetzt damit die alkoholsüchtigen sozial schlechter gestellten gewaltbereiten Menschen meinst stimme ich dir zu. Jedoch sind diese Leute auch ohne Alkohol (durch Entzugserscheinungen) gewaltbereit und strahlen ebenso Agressionen aus. Eine Ausübung von Gewalt durch Alkohol ist jedoch im Gegensatz zum Ausdünsten von Qualm eine Straftat, die strafrechtlich geahndet werden kann.

Schau dir mal den Fall mit dem 76-jähringen Rentner an, der in der U-Bahn zusammen geschlagen wurde. Ist jetzt im TV wieder Brandaktuell der Fall. Usprünglich hat der Greis die 2 Burschen darauf hingewiesen nicht in der U-Bahn zu Rauchen, wurde auf dem Bahnsteig darauf hin brutal zusammengeschlagen und jetzt heißt es angeblich, dass es nur ein versehen durch Alkoholkonsum war - einfach nur lächerlich. Das ist nichts weiter als eine Grauzone der Paragraphen, eine Niesche im System um der Strafe zu entrinnen.

In Restaurants wäre ein verbotener Alkoholkonsum fatal. Die betuchte Gesellschaft investiert viel Geld für gute Spirituosen und ist kein Vergleich mit Kneipen und Discotheken. Eine Kneipe wäre ebenso nicht ohne Zigaretten und Bier denkbar. Ohne diese Dinge könnte der Barkeeper gleich dicht machen. Mit Gemüsesäften und Obst würden sich jedenfalls diese Lokalitäten nicht halten können. ;)
 
Ein Alkoholverbot lässt sich nicht aussprechen, da es ein Genussmittel ist und niemanden außer dem Trinkenden selbst Schaden zufügen kann.


Werter Kelios, deiner Aussage kann ich ganz und gar nicht zustimmen, sprechen doch die Opfer betrunkener Autofahrer ganze Bände. Ein alkoholisierter Kraftfahrer kann, in sekundenschnelle, eine ganze Familie auslöschen. Das schaffen nicht einmal 10.000 Raucher im selben Zeitraum.

Kelios schrieb:
Schau dir mal den Fall mit dem 76-jähringen Rentner an, der in der U-Bahn zusammen geschlagen wurde. Ist jetzt im TV wieder Brandaktuell der Fall. Usprünglich hat der Greis die 2 Burschen darauf hingewiesen nicht in der U-Bahn zu Rauchen, wurde auf dem Bahnsteig darauf hin brutal zusammengeschlagen...

Ähnliches ist einem Freund von mir vor zwei Woche passiert, nur, dass er von zwei Nichtrauchern verprügelt wurde, weil er diese, nichts ahnend, vor einem Lokal um Feuer bat. Natürlich wird das von den Medien nicht aufgebauscht, weil es nicht ins System passt und der Sache (Passivrauchlüge) nicht dient. Und welche Umstände, in dem von dir geschilderten Fall, dazu geführt haben, können wir, die nicht dabei gewesen sind, natürlich auch nicht wissen.

Außerdem bin ich davon überzeugt, dass es, über kurz, oder lang, ein Alkoholverbot geben wird. Zuerst nur in bestimmten Bereichen, zu bestimmten Zeiten, welches nach und nach weiter ausgedehnt wird. Wenn wir jetzt nicht aufpassen und es geschehen lassen, dass man unsere Gesellschaft entzweit (und da sind wir momentan auf dem besten Weg), werden wir uns in Zukunft noch arg wundern.
 
Werter Kelios, deiner Aussage kann ich ganz und gar nicht zustimmen, sprechen doch die Opfer betrunkener Autofahrer ganze Bände. Ein alkoholisierter Kraftfahrer kann, in sekundenschnelle, eine ganze Familie auslöschen. Das schaffen nicht einmal 10.000 Raucher im selben Zeitraum.
Ja, dass ist richtig, jedoch sprechen wir hier von einer Ordnungswidrigkeit, die der Alkoholkonsument begeht. Das Navigieren von Verkehrsmitteln mit übermäßig viel Alkohol ist eine Straftat und wird geahndet. Das hier so ziemlich jeder gegen Alkohol am Steuer ist sollte klar sein, hat aber mit dem eigentlichen Problem des Alkoholkonsums nicht viel gemeinsam. Hierbei geht es nur um die psychische Hemmschwelle des Alkoholkonsumenten sich auf solche Delikte einzulassen. Unfälle und Straftaten kann jeder begehen, egal ob Raucher, Alkoholkonsument oder Junkie.

Ich könnte jetzt genauso die Debatte aufstellen, dass Raucher potentielle Mörder sind, da im worst-case Fall die Rauchpartikel bei umliegenden Passivrauchern schwerwiegende Krankeiten auslösen können. Jedoch ist dieses Phänomen nicht greifbar und ein völlig aus der Luft gegriffenes Konstrukt meiner selbst. Die Rede war ja bei dir vom worst-case Fall der volltrunkenen Autofahrer - ebenso kritisch sollte man sich der Passivrauchproblematik stellen.

PS: 10000 Raucher kontaminieren einen erheblichen Luftanteil in einem bestimmten Radius. Diese Rauchpartikel sind noch schlimmer als kleinster Feinstaub. Ich möchte gar nicht wissen, wieviel von diesem schädlichen Zeug täglich in die Lungen von Nichtrauchern einströmen und irgendwann das Fass zum überlaufen bringen.

Es fasziniert mich immer wieder, wie man hierulande versucht den Rauch in seiner Schädlichkeit zu schlichten. Klar geht der Rauch in der Masse aller schädlichen Substanzen, die in einer Großstadt erumschwirren unter, jedoch nicht so sehr, dass er vernachlässigbar klein ist und genau darum geht es. Wer Probleme lösen will, muss wissen wie man sie umgeht statt sich damit abzufinden und es als Teil der modernen Gesellschaft abzutun. (Ist jetzt allgemein, nicht auf dich bezogen)

Ähnliches ist einem Freund von mir vor zwei Woche passiert, nur, dass er von zwei Nichtrauchern verprügelt wurde, weil er diese, nichts ahnend, vor einem Lokal um Feuer bat. Natürlich wird das von den Medien nicht aufgebauscht, weil es nicht ins System passt und der Sache (Passivrauchlüge) nicht dient. Und welche Umstände, in dem von dir geschilderten Fall, dazu geführt haben, können wir, die nicht dabei gewesen sind, natürlich auch nicht wissen.
Das tut mir natürlich sehr für deinen Freund unter diesen Umständen Schaden genommen zu haben. Ich hoffe es geht im bereits wieder besser!?

Außerdem bin ich davon überzeugt, dass es, über kurz, oder lang, ein Alkoholverbot geben wird. Zuerst nur in bestimmten Bereichen, zu bestimmten Zeiten, welches nach und nach weiter ausgedehnt wird. Wenn wir jetzt nicht aufpassen und es geschehen lassen, dass man unsere Gesellschaft entzweit (und da sind wir momentan auf dem besten Weg), werden wir uns in Zukunft noch arg wundern.
Das würde ich in Einkaufspassagen und in Stadtzentren ebenso begrüßen, weil es teilweise richtig ausartet. Ich habe von einem guten Kumpel mal erfahren, dass er aus Zivilcourage einer Frau im Streit mit einen Mann helfen wollte. Beide haben sich voneinander abgewendet und auf ihn, dem eigentlichen Helfer, eingeprügelt. So verrückt ist unsere Gesellschaft schon geworden.
 
Das Navigieren von Verkehrsmitteln mit übermäßig viel Alkohol ist eine Straftat und wird geahndet.

Nun, ich bin mir nicht sicher, dass dieses "ahnden" die Opfer eines alkoholisierten Autofahrers, oder deren Angehörige, sonderlich befriedigt, noch die Unfallfolgen rückgängig machen kann.

Kelios schrieb:
Unfälle und Straftaten kann jeder begehen...

Natürlich, ändert aber nichts an der Tatsache, dass, im Fall des alkoholisierten Unfallverursacher, ursächlich der Alkohol auslösender Faktor für den Unfall ist. Somit liegt eine direkte Schädigung der Opfer durch das trinken von Alkohol vor und müsste, nach Auffassung derjenigen, die sich durch Passivrauchen geschädigt fühlen, verboten werden. Das wäre die einzig richtige Konsequenz um Glaubwürdigkeit zu vermitteln. Alles andere ist scheinheilig.

Kelios schrieb:
Es fasziniert mich immer wieder, wie man hierulande versucht den Rauch in seiner Schädlichkeit zu schlichten.

Diese Faszination teile ich, allerdings in etwas anderer Form. Hierzu die Aussage des, in der Fachwelt bekannten und geschätzten, Prof. Dr. Scherer: http://www.geosoft-gmbh.de/bmb/Scherer.pdf


Kelios schrieb:
Wer Probleme lösen will, muss wissen wie man sie umgeht statt sich damit abzufinden und es als Teil der modernen Gesellschaft abzutun.

Zuallererst sollte man herausfinden, ob es sich um ein reales, oder um ein erfundenes Problem handelt.
 
Da gebe ich dir natürlich vollkommen Recht, was die Problematik der Alkoholsünder am Steuer angeht. Oftmals gelingt es den Unfallverursachern sogar halbwegs unbeschadet einem tödlichen Schicksal wie durch ein Wunder zu entrinnen. Entgegen dessen zollen oftmals am Unfall unverschuldete Bürger mit schwersten Folgen bis hin zu Tod ihr Tribut.

Prinzipiell bin ich im öffentlichen Straßenverkehr gegen jegliche Form von Genussmitteln, sofern diese zur Gefährdung von Mitbürgern beitragen könnten. Ergo kann ich diverse Alkoholverbote in Einkaufspassagen, öffentlichen Gebäuden und Plätzen mit großen Menschenansammlungen nur begrüßen. Gleichermaßen sollte man mit dem Genuss von Tabakwaren verfahren. Natürlich darf man dem Menschen dabei nicht in seinem Handlungsspielraum zu sehr einschränken, da dies möglicherweise zu einem Aggressionspotential führen kann. In Kneipen und Bars sollte man dem Barkeeper/Inhaber die Entscheidung überlassen, welche Kunden dieser beherbergen möchte. Schließlich muss es auch genügend Orte geben, an welchen die erlaubten Genussmittel in gleicher Gesellschaft konsumiert werden können.

Ich habe den Artikel überflogen und bin zumindest beruhigt darüber, dass eine geringe Dosis von Schadstoffen nicht unmittelbar Spuren im Organismus hinterlässt. Interessant finde ich insbesondere den Bemerk zum krebserregenden Stoff Nitrosamin, welcher ebenfalls neben Benzpyren beim Grillen von Wurstwaren freigesetzt wird. Im Grunde wird damit zur Aussage gebracht, dass nicht nur die Dosis, sondern auch die Dauer der konsumierten Schadstoffe für mögliche Gesundheitsrisiken verantwortlich ist. Nach dieser Analyse lassen sich die Anteile der bestimmten Schadstoffe nicht ganz klar in ihrem Ursprung differenzieren, so dass dem Rauch selbst wenig zur Schadstoffbelastung im Organismus beitragen sollte. Es ist auch vollkommen richtig, dass "wie z.B. Autoabgase, Verbrennungsabgase, Kraftstoffe, Möbel, Farben, Verpackungsmaterial, Gegrilltes, Gebratenes etc" ebenso die spezifischen Schadstoffe absondern. Damit lässt sich zumindest ableiten, dass durch passiven Konsum von Tabakrauch nur wenig zur gesamten Schadstoffbelastung beiträgt, jedoch im gleichen Atemzug das Restrisiko einer möglichen Erkrankung nicht mildert. Letztendlich kumulieren sich die Einzeldosen und bilden eine Gesamtbelastung. Fraglich ist natürlich inwieweit sich die Gesamtbelastung durch Passivrauchen reduzieren würde. Es erweckt bei mir fast den Eindruck, als würde sich bei einer durchschnittlich ermittelten Schadstoffbelastung von Tabak durch Passivrauchen kaum von der nominellen Belastung durch andere Schadstoffquellen unterscheiden. Soll dem wirklich so sein - gilt das als sicher?
Zuallererst sollte man herausfinden, ob es sich um ein reales, oder um ein erfundenes Problem handelt.
Das ist die große Preisfrage, für die ich meine Hand nicht ins Feuer legen würde. Ein statistisch gutes Mittelmaß kann eine gewisse Unschädlichkeit gegenüber Lebewesen symbolisieren, schützt jedoch mögliche Opfer nicht vor den Folgen. Mir würde es schwer fallen einem daran erkrankten Lebewesen mit Statistiken mental zu ermuntern.
 
Es erweckt bei mir fast den Eindruck, als würde sich bei einer durchschnittlich ermittelten Schadstoffbelastung von Tabak durch Passivrauchen kaum von der nominellen Belastung durch andere Schadstoffquellen unterscheiden. Soll dem wirklich so sein - gilt das als sicher?

Diese Frage kann ich dir leider nicht beantworten, sollte aber auf jeden Fall zum Nachdenken anregen. Fakt ist, dass das Passivrauchen jedenfalls nur eine mögliche Ursache, neben den anderen Schadstoffbelastungen, für die entsprechenden Krankheiten darstellt. Hier sollte man mit dem Denken ansetzen, statt Schläge zu verteilen. Warum wird denn nicht, mit gleicher Intensität, versucht, einige der anderen Schadstoffbelastung aus der Welt zu schaffen? Vielleicht, weil diese Vorgehensweise nicht dazu geeignet ist, das Volk untereinander aufzuhetzen? Ich stelle mir gerade den Bratwurstkrieg an deutschen Gartenzäunen, und die daraus entstehende Hysterie vor.......
 
1. raucher (bin auch einer) sind keine menschen 2ter klasse...
also lasst eure hetzen gegen uns.

2. wenn es keine raucher gibt heult ihr rum weil die steuer hoch geht!!!​
 
wenn es keine raucher gibt heult ihr rum weil die steuer hoch geht!!!

Die Damen und Herren Nichtraucher, machen sich ja überhaupt kein Bild davon, wer und was von den Rauchern alles abhängig ist.

-Wegfall der Tabaksteuer und Minderung der Einnahmen in der Mehrwertsteuer
-Schließung von Kneipen. Dadurch Wegfall der Gewerbesteuer, der Brandweinsteuer und der Mehrwertsteuer. Außerdem höhere Belastungen der Allgemeinheit durch arbeitslose Gastwirte und Angestellte (Arbeitslosengeld, schwinden der Kaufkraft usw.)
-Schädigung der Zigarettenindustrie, sowie der abhängigen Industrie (Papierindustrie, Verpackungsindustrie, Transportunternehmer usw.), sowie der damit einhergehenden Steuerausfällen (Gewerbesteuer usw.) und der Belastung der Allgemeinheit durch Entlassungen.
-Automatenbetreiber, sowie der anhängenden Hersteller (das selbe Spiel, wie bei den anderen, oben genannten)

Wenn also ein nichtrauchender LKW-Fahrer demnächst, wegen schlechter Auftragslage, arbeitslos wird, kann es auch daran liegen, dass sein Arbeitgeber keine Zigaretten mehr transportieren kann/darf.
 
Bin seit 2 Jahren Kettenraucher.Am besten wäre es gebe keine!!!!
 
Naja... Da ich ja in einem medizinischen Beruf tätig bin habe ich schon viele erlebt die es später ganz schön bereut haben geraucht zu haben. Vor allem wenn man keine Beine mehr hat... Makaber aber naja. Wer rauchen will kann gerne rauchen, mich störts nicht. Muss jeder selbst wissen was er tut. In dem Alter sollte man sowas scho selbst entscheiden können ;)
 
also von der sache her ist es jedem seine sache ob er raucht oder nicht, ausserdem ist es ja auch geld für den staat durch die steuereinnahmen.
aber wenn man heut zu tage mal in den disco oder ne kneipe geht ist es ganz angenehm wenn man danach nicht nach rauch stinkt.
 
@Freidenker
Die Damen und Herren Nichtraucher, machen sich ja überhaupt kein Bild davon, wer und was von den Rauchern alles abhängig ist.
Das stimmt so nicht, da ich bereits viele der Argumente aufgezählt habe als Nichtraucher.

Wenn die Tabaksteuer wegfallen würde, würden andere Einnahmequellen herhalten. Zur Kasse gebeten werden eh alle Bürger, nur mit dem Unterschied, dass die potentiellen Raucher durchaus gesünder Leben würden. Bedenkt bitte die hohen Kosten der Krankenkassen durch Operationen, welche bei einer Erkrankung durch Tabakkonsum zustande kommen können.

Viele Kneipen würden sich auch auch ohne Zigaretten halten können, solange die Kundschaft nicht auf Spirituosen verzichtet. Bedenkt bitte, dass Zigaretten in solchen Lokalitäten oftmals geraucht jedoch nicht erworben werden - da gibt es durchaus Unterschiede. Außerdem halte ich den kompletten Verbot für Rauchen nicht für sinnvoll. Es geht mir lediglich um eine Eindämmung des Tabakkonsums an bestimmten Orten zum allgemeinen Wohlbefinden der Bürger. Passivrauch ist auch für temporär nichtrauchende Raucher kein Segen. ;)

Eine Schädigung der Tabakindustrie würde ich nicht zu viel Bedeutung beimessen. Es gibt genügend potentielle Raucher und solche, die auch regelmäßig über die Verbote hinwegsehen würden. Wir sprechen hier von Deutschland mit ca 80 Mio. Bürgern. Das sind knapp über 1% der Weltbevölkerung - das nur mal am Rande. (Nicht nur in Deutschland wird geraucht) ;)

Was interessieren mich die Automatenbetreiber. Die können aus unseren wertvollen Ressourcen auch sinnvolleres herstellen als schäbige Zigarettenautomaten. Selbiges gilt für die Papierindustrie. Statt Dutzende Filter und Hülsen zu produzieren lassen sich daraus Papiere für wichtigere Dinge herstellen, die wirklich im Alltag für sinnvolle Verwendungszwecke eingesetzt werden.

PS: Die LKW-Fahrer könnten ja auch andere Dinge transportieren oder die Tabakwaren ins Ausland exportieren. Außerdem wird wie schon so oft erwähnt niemals die Tabakindustrie den Schaden hinnehmen, so dass es eine Großzahl von Beschäftigungsfelder aufs Spiel gesetzt werden würde - das halte ich für äußerst unwahrscheinlich.

@Engelskrieger
Ich hetze doch gar nicht gegen Raucher persönlich, sondern kritisiere nur den Teil der rücksichtslosen Raucher - mehr nicht. Raucher sind auch keine zweite Klasse der Gesellschaft. Sowas habe ich nicht behauptet und wenn dies irgendwo aus meinen Worten so aufgefasst wurde bitte ich um Nachsicht, denn dies war nicht Teil meiner Absicht. ;)

PS: Die Steuern gehn so oder so nach oben. Wir sind das Land der zweithöchsten Steuernsätze. Daran wird sich auch in Zukunft herzlich wenig ändern.

@Phil00r
Vollkommen richtig. Mehr als Reden und Hinweisen kann man nicht tun. Jeder ist seines Glückes Schmied und für sein Handeln eigenverantwortlich.

@Plastikman
Ja das stimmt schon. Jeder sollte für sich selbst Entscheidungen treffen, aber auch die Wünsche anderer Respektieren. Die Problematik der Nitrosaminbelästigung lässt sich jedoch gerade in den genannten Lokalitäten schwer eindämmen. Es gehört eben für viele dazu sich in einer gemütlichen Runde Glimmstängel zu verbrennen. Einige fertigen es als schlechte Angewohnheit ab, andere schwören auf eine beruhigende Wirkung. Dazu habe ich mich jedoch schon genug geäußert.
 
Hallo,nach zig Jahren des Rauchens,seid 3Wochen rauchfrei:bing: :bing: :bing:
aber man sollte es jeden selbst überlassen rauchen oder nichtrauchen,Verbote finde ich nicht so gut,Alkohol ist auch nicht verboten und verursacht auch manche Krankheitsfälle.
Es sollte ein gutes Miteinander geben,Rücksicht von beiden Seiten,nur klappt es halt nicht immer,leider!
mfg.maggy
 
Verehrter Kelios, Du wirst es mir hoffentlich nachsehen, dass ich deinen Beitrag nicht im einzelnen zitiere, sondern ihn einfach kommentiere.

Wenn die Tabaksteuer, aufgrund geringer Nachfrage, wegfallen sollte, sind, wie bereits von mir erwähnt, gleichzeitig eine Menge anderer Steuern mitbetroffen. So würden die 19% Mehrwertsteuer, pro verkauftem Päckchen Zigaretten, wegfallen. Die Umsatzsteuer der Herstellers, sowie der vertreibenden Händler, wie auch des Transportunternehmers, welche sich ja am Umsatz orientiert, würde deutlich geschmälert, genau so, wie die Lohnsteuer der entlassenen Mitarbeiter im Staatssäckel fehlen würde. Wie Du schon richtig erkannt hast, müsste die Gesamtheit, also auch die Nichtraucher, diesen volkswirtschaftlichen Schaden tragen. Ist dies im Sinne der Nichtraucher?

Leider kann ich auch deine Meinung bei den Krankheitskosten so nicht teilen. Ich habe selber einen kleinen Betrieb, mit 14 Mitarbeitern. Davon sind fünf Raucher, die restlichen neun rauchen nicht, oder sind nur Gelegenheitsraucher. Und, ob Du es nun glauben magst, oder auch nicht, liegt der Krankenstand der Nichtraucher bei durchschnittlich 34 Tagen im Jahr, der der Raucher aber nur bei 11 Tagen. Somit sind die Raucher, zumindest in meinem Betrieb, die gesünderen. Dramatisch wird es, wenn ich dir erzähle, das gerade diejenigen Nichtraucher, welche in ihrer Freizeit Sport treiben, ausgerechnet die sind, die am häufigsten krank machen. Wenn es nach mir ginge, sollte Hobbyfußball am Wochenende verboten werden. Entsprechend hoch belasten diese dann ja auch die Krankenversicherung.

Das dir dann allerdings das Schicksal der Papierindustrie, Automatenherstellern und Bestückern, sowie der Transportunternehmen und LKW-Fahrer, so ziemlich egal ist, erstaunt und bewegt mich zutiefst. Als wenn es an jeder Ecke Alternativen für das jetzige Geschäft geben würde. Wo sollen die denn herkommen?
 
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