Umfrage-Griechenland Hilfe Aktuell 

  • Ersteller Ersteller simon
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Hilfe für Griechenland, und findet ihr die EU als sinnvoll

  • Ja, Solidarität ist Pflicht, gerade in schlechten Zeiten

    Stimmen: 0 0,0%
  • Nein, wir können uns das nicht leisten

    Stimmen: 0 0,0%
  • Ja, die EU ist sinnvoll und zeitgemäß

    Stimmen: 0 0,0%
  • Nein, wir sollten aus der EU austreten

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
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  • Umfrage geschlossen .
Status
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... es ist egal ob die schwarz/gelben wirtschaften oder die rot/roten oder irgendwas mit grün ...

Dem kann ich nicht so uneingeschränkt zustimmen. Gerade hier im Forum wurde vor der letzten Bundestagswahl sehr viel über die "abstrusen Forderungen" der Linke gespottet. Keine Ahnung von Wirtschaft und nur die CDU und FDP haben die wirtschaftliche Kompetenz usw. und so fort. In den Meinungsumfragen hatten die Deutschen immer die Meinung vertreten das die CDU und die FDP die größte wirtschaftlich Kompetenz hätten. Die Bilanz von 1,8 Billionen € Schulden ist die Frucht die eine unterstellte wirtschaftliche Kompetenz der CDU / FDP mit sich gebracht hat. Der Erfolg gibt einem Recht? Wie auch immer die Würfel fielen schon bei der letzten Bundestagswahl wieder und stellten die Weichen schon wieder auf Ruin.

Wer objektiv ist kann den damaligen Forderungen der Linken entnehmen das sie im Bundestag ausgelacht und verspottet wurden als sie forderten was jetzt aktueller den je zu sein scheint. Verhindert hätte eine Wahl der Linke an der letzten Bundestagswahl die jetzige Katastrophe nicht dazu war es zu spät. Die Weichen hätten schon viel früher verstellt werden müßen. Aber wer hat dann Recht? Der der Falsches fordert und umsetzt oder der richtiges fordert aber nicht umsetzen darf?

Für mich ist alles aus der Saat entstanden die in der Vergangenheit gesät wurde. Deswegen sollten die Betroffenen (wer bezahlt es mal wieder) Konsequenzen ziehen und wieder die CDU + Kollegen wählen...:öm: in der Hoffnung das schlechte Medizin gutes hervor bringt.

Alternativen gab es nur hat niemand dran geglaubt und wieder mal die falschen an die Macht gewählt... die haben ja eine Pension die kaum Wünsche offen läßt..toller Anreiz! Belohnung für Mißerfolg. Belohnung = Wiederwahl

Also nicht jammern, weil ihr das nächste mal eh wieder die selben wählt, sondern lasset uns die Suppe auslöffeln die ihr uns eingebrockt habt - liebe Wähler der CDU und FDP. Danke auch nochmals für diesen Arschtritt! Die CDU und FDP kann eigentlich gar nicht soviel dafür, weil die nur "auf Pump" können und von den deutschen Wählern immer wieder die Bestätigung erhalten das sie so weiter machen sollen wie bisher.
Wer jetzt mit der SPD / Grüne Regierung kommt, die wir eine Zeit lang hatten, kann ja ruhig weiter Glauben das davor Milch und Honig floss und die Verschuldung kaum nennenswert war.... die Realität war anders.

Liebe Grüße
Carmen
 
Zuletzt bearbeitet:
[...]Sarkosy hat ja mit dem Rückzug aus der EU gedroht, [...]
Ich bleib dabei, und so viele Wirtschafts- und Finanzexperten sagen es mitlerweile auch, der euro ist nur noch eine Frage der zeit. Und da die gemeinsame Währung nicht klappt, hat sich das mit der EU auch erledigt.[...]
Wir müssen da raus, allein sind wir stärker. Was wir an die EU zahlen und was wir dann einsparen , "ruckzuck" sind wir wieder im grünen Bereich.
Und die ewigen Bettelsäcke wären wir auch los.

Das Problem ist ja auch ein wenig die Frage nach dem "Wie".
Mal angenommen wir (und/oder einige andere Länder) würden wirklich versuchen aus der EU auszutreten - was schlussletztendlich auch nicht die Lösung sein kann - und den Euro wieder abzuschaffen, dann würden sicherlich einige Hürden überwunden werden müssen.
Alleine schon die Tatsache, dass wir dann selbstverständlich eine neue eigene Währung bräuchten... Dann müssten sich erneut alle Märkte etc. umstellen.
Auch Dinge wie "offene" Grenzen (sicher nicht nur gut) oder Länderübergreifende Kooperation von Polizei, Wissenschaft, Firmen usw. usf. sind mit der EU und einer einheitlichen Währung doch um einiges leichter.

Allerdings würde ich nur deswegen nicht sagen, dass wir (in diesem Fall) Griechenland unterstützen müssen... Wir haben selbst schon kein Geld UND eine höhere Belastung der Bevölkerung und untertützen trotzdem alles und jeden. Bis zu einem bestimmten Punkt ist das m.M.n. auch gut und angebracht, aber die Griechenland-Hilfen (und nicht nur das) geht aus den bereits genannten Gründen eindeutig zu weit.

Gruß, dd
 
@dadri

Wer sagt denn das dann sofort alle Leitungen gekappt sind, Länderübergreifende Verbrechensbekämpfung kann doch fortgeführt werden. Und Genauso schnell wie der Euro kam ist er auch wieder weg. Es geht darum schnellstmöglich selbst die Initiative zu ergreifen, anstatt zu warten das mit einem Totalcrash die komplette Handlungsunfähigkeit droht. Das wäre dann der Supergau. Noch kann man bestimmten Entwicklungen entgegentreten, wenn der Offenbarungseid von Deutschland geleistet ist, ist es zu spät.

Der Exitus des Euro und des EU-Verbundes kommt sowieso, aber in unserem Land dann eben noch zu unseren Bedingungen, und nicht zu den Bedingungen der Gläubiger.

Edit,sehr interessant:Eurokrise: Hans-Werner Sinn - ''Ein unkalkulierbares Abenteuer'' - Wirtschaft - sueddeutsche.de
 
Zuletzt bearbeitet:
Joe Ackermann, CEO der Deutschen Bank und zufällig Schweizer, hat soeben in einem Interview offen und ehrlich seine Meinung zum Fall "Griechenland" geäussert. Er glaubt nicht, dass die Griechen diesen finanziellen Kraftakt schaffen werden; vermutlich wird ein Grossteil der Kredite flöten gehen. Auch wenn ich kein Fan von Bankern bin, so scheint es mir, dass dieser Mann recht hat. Leider getrauen sich nur wenige, die Wahrheit zu sagen. Wenn sie es doch tun, werden sie angefeindet. Dies wiederum zeigt doch, wie krank das ganze System ist. Gruss freefloating
 
J...Leider getrauen sich nur wenige, die Wahrheit zu sagen. Wenn sie es doch tun, werden sie angefeindet. Dies wiederum zeigt doch, wie krank das ganze System ist. Gruss freefloating

Genauso siehts aus, Wahrheit und Volkswille unerwünscht. Früher sind wir mal auf die Straße gegangen...
 
Sicher ist es recht populär, wieder in die Kleinstaaterei zurückfallen zu wollen. Aber ehrlich gesagt bezweifle ich stark, daß dies eine tragfähige Lösung für unsere Probleme wäre - im Gegenteil.

Innerhalb dieses Systems lässt sich die Krise ohnehin nicht dauerhaft lösen. Solange die Machtverteilung ist, wie sie ist, und die Politik der Steigbügelhalter der Wirtschaft, solange wird weiterhin abgesahnt. Als wenn die Banken plötlich bescheidener würden, bloß weil irgendwer nationale Alleingänge versucht.

Deiner These nach solltest du Selbstmord begehen, simon, denn sterben wirst du ohnehin, aber jetzt hast du die Gelegenheit, dies nach eignenen Konditionen zu tun. :D

Wenn der Euro und das, was damit verbunden ist, sterben wird, dann tut sich ein Strudel auf, aus dem es kein Entrinnen gibt. Oder glaubst du im Ernst, ein nationaler Alleingang gegen den Rest der Welt könnte funktionieren? Nicht, daß es die Deutschen nicht schon versucht hätten, aber ich habe ernsthaft gehofft, solche Träume wären endgültig ausgeträumt.

Und was eine grundlegende Systemveränderung angeht, die Deutschen scheinen zumindest aus eigenem Antrieb dazu unfähig zu sein. Offenbar bedarf es dazu entweder einer anderen Mentalität oder aber verlorener Kriege.

Gruß Konradin
 
Was wäre denn eigentlich, wenn die EU (bzw. ihr Mitgliedsstaaten) Griechenland einfach keine Hilfen zahlt und auch nicht für Griechenland bürgt?
Ich meine es kann doch eigentlich keinen Unterschied machen, ob sie jetzt ohne Hilfen bankrott sind oder in 3-4 Jahren tortz Hilfen...
Und DAS die Hilfen auch nicht allzuviel ändern werden (zumindest mal nicht so "schnell") denkt doch eh fast jeder.
 
@dadri: Das ist eine gute Frage. Ich denke es wäre besser, und zwar für alle Beteiligten, wenn man Griechenland in den Konkurs schicken würde. Das gäbe die Möglichkeit zu einem Neuanfang für Griechenland, so wird der Trümmerhaufen nur noch grösser und die ganze Union wird in Mitleidenschaft gezogen. Jetzt könnte man noch eine Hand amputieren, später wird es mehr sein. Mit "Amputation" meine ich den Ausschluss aus dem Euro. Gruss freefloating

@Konradin: Wer sagt denn, dass es eine europäische Union braucht? Der Handel funktioniert auch mit bilateralen Verhandlungen. :)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Deiner These nach solltest du Selbstmord begehen, simon, denn sterben wirst du ohnehin, aber jetzt hast du die Gelegenheit, dies nach eignenen Konditionen zu tun. :D
Gruß Konradin

Danke für den Tip, aber ich bevorzuge das Märtyrer-Ende.
Und es soll ja nicht "Deutschland gegen die Welt" werden, aber auch nicht wie es jetzt ist "Deutschland für die ganze Welt". Deutschland für sich, ohne Mehrausgaben an die EU , und solange hier nicht jeder ordentlich leben kann, gibts auch nix nach außen. Unsere Schulden abbauen, und die Europäische Finanz- und Schuldenblase nicht auf unseren Schultern ablegen. Unsere Kinder werden es uns danken.
Damit verbunden auch das Ende des ungehemmten Zustroms von osteuropäischen Billig Löhnern, die das ausser Kontrolle geratene Lohngefüge eh noch mehr strapazieren. u.s.w. u.s.w.
Eine EU Nr.2 kann erst dann entstehen und wirksam sein, wenn annähernd überall der gleiche hohe Lebensstandart gegeben ist. Nicht wie jetzt, das sich Mitgliedsstaaten aufgrund anderer ein süßes Leben finanzieren, die anderen borgen schon, bzw. es wird umgeschuldet, und wenn alles den Bach runter geht rufen wir nach der EU. Denn da sitzt der Joker deutschland, dem wir dann alles aufs Auge drücken. Allgemein gilt ja noch das Bild vom reichen Deutschen. Manche kapiern einfach nich wie sehr Deutschland ausgesaugt wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das man "Solidarität" und vertragliche Bindungen relativiert ;),
mag ja vllt. noch angehen, sofern man "solche Begriffe" grundsätzlich gewillt ist, dehnbar zu interpretieren ;).
Dann aber bitte auch auch MUrren gegebenenfalls zum eigenen Nachteil in allen Lebensbereichen :D

Ich komme allerdings mit "ein bißchen" Solidarität oder z.B.- Frieden nicht ganz so gut klar :D

Das so manche auch hier allerdings die wesentlichen Ursachen dieser (fortgesetzten) Finanz- und Wirtschaftskrise nicht auf den berühmten Grund gehen wollen, ist auch nur wieder ein Zeichen systemimmanenten Fehler.

Die Zinsen - ohne die es angeblich in einem Wirtschaftssystem ja nicht klappen soll -
die dadurch zwangsläufig entstehende Kapitalverschiebung zu Gunsten der Vermögenden
UND der zwangsläufige Verlauf in den Konkurs von Schuldigern
ist hier doch wiederum das Grundübel.

Fehlende Währungskontrolle auch durch mangelnde Regularien im Finanzhandel, vor allem bedingt durch fehlende oder bewu0t unterlassene Vorgaben der Politik, verstärken bereits bestehende Effekte doch nur noch.

Das Korruption, Vetternwirtschaft, Lobbyismus und Selbstbericherung sowie fehlende Verantwortungsbereitschaft gegenüber der Gesellschaft bzw. Mitmenschen auch damit zu tun haben, sollte auch allen eigentlich klar sein ;)

Und komme mir hier jetzt niemand mit dem Vorwurf von ideologischen Träumereien meinerseits :D

Die Fehler der Vergangenheit sind zu offensichtlich.
Nur wie in so vielen anderen menschlichen Dingen wird hier eben eher mal wieder der Fehler bei anderen gesucht, anstatt zuerst die eigenen Fehler (vorbildhaft) zu beseitigen.

Lösungen sind nämlich machbar, Herr Nachbar,
sofern man sie nur um zu setzen gewillt ist :)

so far
muesli
 
Zuletzt bearbeitet:
Fehlende Währungskontrolle auch durch mangelnde Regularien im Finanzhandel, vor allem bedingt durch fehlende oder bewu0t unterlassene Vorgaben der Politik, verstärken bereits bestehende Effekte doch nur noch.

Das Korruption, Vetternwirtschaft, Lobbyismus und Selbstbericherung sowie fehlende Verantwortungsbereitschaft gegenüber der Gesellschaft bzw. Mitmenschen auch damit zu tun haben, sollte auch allen eigentlich klar sein ;)
muesli

...da tippe ich doch mal ganz spontan auf bewußt unterlassene Vorgaben der Politik. Niemand sägt sich den Ast ab auf dem er sitzt, bzw. beißt die Hand die ihn füttert. Marionettenpolitiker und Scheinheilige wo man nur hinschaut. Striktes trennen von Politikkarriere oder Funktionen in der Wirtschaft, das wäre m.E. die logische Konsequenz. Somit könnten die Politiker sich nicht zum Spielball und Handlanger derer machen, in deren Vorständen sie sitzen. Uii, da hab ich ja wieder was gesagt, das geht ja auch nicht, wie sollen die den mit ihren schmalen Diäten über die Runden kommen.:eek:

Wie dem auch sei, mit Weltenretter Deutschland ist es ja mitlerweile so gut bestellt, das es ans Eingemachte geht, Bildung wird zusammengestrichen, Hartz4 ebenfalls, und damit sich auch niemand benachteiligt fühlt, setzen wir mal ganz spontan die Mwst. auf 20% und > . Wir liegen ja auch da noch nicht an der Spitze, üblich sind ca. 25%. Bloß mit dem klitzekleinen Unterschied das die Leute in diesen Ländern auch mehr verdienen. Aber egal, die K*cke ist am dampfen, also rauf damit.

In einem anderen Thread, weiß nicht mehr genau, waren alle vor der Wahl der Meinung CDU /FDP / SPD sind nur allein in der Lage die Geschicke dieses Landes zu lenken. Tolle Analysten , SPD bescherte Hartz 4, und CDU /FDP lawieren uns in den Ruin. Alle 3 bescherten uns dann noch den Afghanistan Krieg und noch allerlei andere "Gaben" auf die ich gerne pfeife.

Bin gespannt wenn endlich mal einer den Mut da oben hat, was für unser Volk zu tun und das Ruder rumzureißen. Wahrscheinlich niemals.
 
setzen wir mal ganz spontan die Mwst. auf 20% und > . Wir liegen ja auch da noch nicht an der Spitze, üblich sind ca. 25%. Bloß mit dem klitzekleinen Unterschied das die Leute in diesen Ländern auch mehr verdienen. Aber egal, die K*cke ist am dampfen, also rauf damit.

Auf 25% sind ja die derzeitigen Pläne :depp::depp:

Wir müssen aber auch Hunderte Milliarden Euro für Banken und verschuldete EU-Staaten ausgeben. Denn so wie es mir scheint werden Betrüger von unserem Land sehr geschätzt und dürfen nicht so enden wie wir Bürger.

Für alles ist Geld da ausser für die Bürger, langsam hab ich die Schanuze voll von diesem Kackstaat, und diese Penner sagen immer noch das es zum wohle der Bürger ist.......sind ja bald wieder wahlen und wie die derzeitige Stimmung in Deutschland ist brauchen die sich nicht wundern wenn die meisten aus Frust NPD wählen. Vielleicht wird ja diesmal auch die Linke, unsere Union sehr überraschen. Es geht seid Jahren nur
noch Bergab und langsam verliere ich die Lust am Arbeiten, sollte
die MwSt. erhöht werden müssen die meisten sowieso wieder rechnen wie sie es zum bis zum Ende des Monats schaffen.

Naja da gibts ja noch Hartz 4 und die gute Arbeit für Geld bar auf die Hand. Da habe ich wieder bissl mehr Geld in der Taschen, leider geh ich momentan zu gern Arbeiten ich :depp:

lg
 
Die Finanzaufsicht macht Ernst: Die BaFin untersagt hochspekulative Wetten von Investoren auf fallende Kurse. Schon ab 24 Uhr in der Nacht hon ab 24 Uhr in der Nacht zu Mittwoch werden ungedeckte Leerverkäufe von Aktien und Staatsanleihen aus Euro-Ländern verboten.

Berlin - Nach den Hedgefonds kommen jetzt auch die Leerverkäufer unter strenge Aufsicht. Die Finanzaufsicht BaFin will von Mittwoch an besonders riskante Wetten von Investoren auf fallende Kurse verbieten. Dabei haben die Finanzaufseher speziell die "ungedeckten Leerverkäufe" in Aktien und Staatsanleihen aus Euro-Ländern im Visier.

Ab Mittwoch, 0 Uhr, würden ungedeckte Leerverkäufe in Aktien der zehn bedeutendsten deutschen Finanzinstitute untersagt, sagte ein Sprecher des Finanzministeriums am Dienstagabend. Das Verbot betreffe auch ungedeckte Leerverkäufe von Staatsanleihen der Länder der Euro-Zone. Auch ungedeckte Credit Default Swaps (CDS), also Kreditausfallversicherungen ohne reale Grundlage, seien von dem Zeitpunkt an verboten.


Die FDP-Fraktion begrüßt das Verbot. "Das findet ausdrücklich unsere Unterstützung", sagte Fraktionschefin Birgit Homburger am Dienstagabend nach einer Fraktionssitzung in Berlin. Alles was auf nationaler Ebene zur Verhinderung künftiger Krisen gemacht werden könne, müsse schnell auf den Weg gebracht werden.
Neue Regeln für Geldgeschäfte: Bankenaufsicht verbietet spekulative Leerverkäufe - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
Na..geht doch wenn man nur will...

...Dazu möchte ich Ihnen Folgendes sagen: Wenn Sie weiterhin dem Irrtum unterliegen, dass Finanzmärkte genauso wie Gütermärkte zu behandeln seien, dann wird die Krise nicht überwunden werden können. Wenn Sie am freien Kapitalverkehr festhalten, dann legen Sie schon jetzt die Grundlage dafür, dass es in einiger Zeit die nächste Finanzmarktkrise mit allen Folgen geben wird. Mit diesem Problem sind wir heute konfrontiert.

(Beifall bei der LINKEN)

Grundlage dieser Fehlentscheidungen ist aber der Neoliberalismus. Der Neoliberalismus hat zu der heutigen Krise geführt.

(Dr. Wolfgang Gerhardt (FDP): Jetzt sagen Sie einmal, was das ist!)

Der Neoliberalismus beruhte auf drei Prinzipien: Erstens forderte er die Deregulierung. Heute reden alle von Regulierung. Zweitens forderte er die Privatisierung. Wir fordern wieder öffentliche Verantwortung für die Bereiche der Daseinsvorsorge. Statt Privatisierung fordern wir eine Wirtschaftsdemokratie mit Mitbestimmung und Belegschaftsbeteiligung. Das ist ein anderes gesellschaftliches Konzept.

(Beifall bei der LINKEN)

Drittens und vor allen Dingen forderte der Neoliberalismus die Flexibilisierung. Wir fordern stattdessen Arbeitsplätze - jetzt kommt das Entscheidende; davon war heute aber noch gar nicht die Rede -, auf deren Grundlage man das eigene Leben planen kann, eine Familie gründen und auch ernähren kann. Das ist die Herausforderung, über die wir heute sprechen müssen.

(Beifall bei der LINKEN)

Nun komme ich zum ersten Punkt, zur Deregulierung. Was hat man in den letzten Jahren alles dereguliert! Zunächst wurden die Wechselkurse freigegeben. Dazu höre ich von dieser Regierung seit Wochen überhaupt nichts. Man hat den Eindruck, als habe sie gar nicht begriffen, dass wir derzeit weltweit Währungskrisen haben, die auch auf die deutsche Volkswirtschaft zurückschlagen. Wenn es nicht gelingt, diese Währungskrisen einzudämmen, dann werden wir in Zukunft immer wieder solche Währungskrisen erleben. Ich verstehe einfach nicht, dass die Bundesregierung keine Vorschläge vorlegt, um diese Krisen zumindest einzudämmen, wenn nicht gar zu bewältigen...
Auszug aus einer Rede im Bundestag 26.11.2008
weiter hies es
In diesem Zusammenhang geht es um zwei Punkte: Erstens. Solche Papiere müssen wieder testiert werden, und zwar von staatlicher Seite, nicht von Agenturen, die von den Banken bezahlt werden. Zweitens. Was die Verjährungsfrist betrifft, kann man gerade bei Produkten, die zur Altersvorsorge erworben werden, nicht von einem Jahr ausgehen, sondern man muss eine Verjährungsfrist von mindestens drei, wenn nicht sogar von zehn Jahren einführen, um die Kundinnen und Kunden zu schützen.

(Beifall bei der LINKEN)

In Deutschland wurde auf nationaler Ebene eine ganze Reihe von Deregulierungsmaßnahmen durchgeführt. Dazu hört man von Ihnen kein einziges Wort. Ihre ganzen Bekenntnisse zur Regulierung sind völlig unglaubwürdig. Wir haben Sie gefragt: Was haben Sie für mehr Deregulierung unternommen? Daraufhin haben Sie eine ganze Reihe von Maßnahmen vorgetragen aus Zeitgründen nenne ich nur einige : die Zulassung der Hedgefonds, die Zulassung der Verbriefungen und die Zulassung der Zweckgesellschaften.
Würden Sie eine Lehre aus den jüngsten Entwicklungen ziehen dass Sie dies nicht tun, ist bedauerlich -,

(Beifall bei der LINKEN)

dann würden Sie jetzt ankündigen, dass Sie diese Deregulierungsmaßnahmen zurücknehmen. Sonst sind all Ihre Bekenntnisse zur Regulierung völlig unglaubwürdig. Es wäre das Einfachste von der Welt, diese Gesetze jetzt einzukassieren, nachdem wir festgestellt haben, dass diese Mechanismen nicht funktionieren.
Quelle ist die selbe Rede
ich frage mich was noch alles geschehen muß bis sachgerechte Entscheidungen getroffen werden. 10 % der Deutschen haben 90 % des Kapitals..das zeigt schon in welche Taschen regiert wurde.. Jahrzehnte lang. Die frisch studierten BWL'er und ihres gleichen meinen das es nur diese eine Richtung gibt die Deutschland in 1,8 Billionen € Schulden trieb, weil sie es so beigebracht bekommen hatten. Anders kann ich es mir nicht erklären...
Wir hatten ein Bankensterben
einen schwarzen Börsencrash
von Zahlungsunfähigkeit bedrohte Staaten
millionen Kinder die selbst in Deutschland Hunger leiden

Was brauchen wir noch?
Liebe Grüße
Carmen
 
Zuletzt bearbeitet:
Meiner Meinung nach wäre ein Konkurs Griechenlands die interessantere Lösung gewesen;
ich mag nicht mehr wirklich glauben, das ohne dieses Rettungspaket sowohl Europa als auch die gemeinsame Währung zum Scheitern verurteilt wäre.
Fakt ist doch, das in erster Linie diverse Banken, u.a. auch die Deutsche Bank, ein überragend großes Interesse an einer "Rettung" Griechenlands haben bzw. hatten, damit sie die Milliardenkredite für Griechenland nicht in den Wind schreiben müssen bzw. mußten.
Die Überschuldung Griechenlands (und einiger Länder mehr) kam doch nicht wie Phönix aus der Asche. Man melkt die Kuh bis sie keine Milch mehr gibt, und wenn dann der Schlachthof droht, müssen eben die anderen Kühe mehr Milch geben. Und dann gleich genialerweise soviel, das die Milchmenge jeder x-beliebigen Kuh in der Herde, welche eine oder mehrere sich davon vielleicht falsch ernährt hat bzw. haben, für die Melkmaschine aber in jedem Falle garantiert bleibt.

Wir (und das wir steht nun mal nicht alleine für Deutschland, wie uns die "Blödzeitung" gerne auf die Stirn brennen würde) retten selbstverständlich die Banken und wir retten aberhallo natürlich den Euro -->
DAS HABEN WIR DOCH GERNE GEMACHT!

...bis zur nächsten Krise
 
Das weit verbreitete Argument "to big to fail" muss wirklich überdacht werden. Kleine Firmen lässt der Staat ohne mit der Wimper zu zucken in den Konkurs laufen. Sobald es sich jedoch um grosse Banken oder Staaten handelt, schnürt man grosse Rettungspakete und hofft (meist fehlen klare und strenge Rahmenbedingungen) auf Besserung. Heute, ein Jahr nach der Finanzkrise, zahlen die Banken ihren Managern bereits wieder fette Boni aus. That's the way, they do it :mad:.
Gruss freefloating
 
freefloating schrieb:
Heute, ein Jahr nach der Finanzkrise, zahlen die Banken ihren Managern bereits wieder fette Boni aus.
Die haben nie aufgehört Boni zu bezahlen. Den Bänkern ging es nie besser ....

Und zum Euro. Viel interessanter finde ich den massiven Verstoß gegen Verträge und Gesetze. Es wurde festgeschrieben das andere Euroländer ein in Not geratenes Euroland nicht mit Geld stützen und auch ein eingreifen der Europäischen Zentralbank war nicht vorgesehen. Nun stützen wir nicht nur die Griechen sondern geben Zusagen für Milliardenhilfen, die Europäischen Zentralbank kauft massenweise Schrottpapiere und rettet damit griechische Milliardäre. Und ich als Bürger? Ich darf nicht mal bei Rot über die Ampel gehen .... :eek:
 
Die haben nie aufgehört Boni zu bezahlen. Den Bänkern ging es nie besser ....

Und zum Euro. Viel interessanter finde ich den massiven Verstoß gegen Verträge und Gesetze. ....

...Das ist doch immer so. Da wird sich zurechtgelegt und zurechtgebogen wie sie es gerade brauchen. Verlogenes Pack. Wenn es dazu dient dieses zusammengeschusterte etwas "Europa" über Wasser zu halten, wird gern mal hier und da ein Begriff gedehnt und ausgeweitet. Aber wenn es drum geht etwas zu verändern was nicht funktioniert, muß sich an Verträge gehalten werden. Komme was da wolle ! Die Politiker die jetzt den ganzen Schei* verbrocken, müßten später beim Verlust bzw. Schaden für Deutschland mit ihrem Privatvermögen haften ! Evtl. würden sie sich dann einige risikofreudige Volksverarscher vorher besser überlegen, was sie mit dem Vermögen Deutschlands anstellen.
 
was sie mit dem Vermögen Deutschlands anstellen.

Hallo,

wie ist denn dieses zu definieren ?
-Brutto Inlandsprodukt ?? -> geht nach unten, z.B. durch EU subventioniertes Outsourcing in "Billig-EU-Staaten".
-aktive Handelsbilanz, die schon längst nicht mehr dem Grundgedanken des Merkantilismus entspricht sondern immer mehr zum Verlustgeschäft wird da die Handelspartner nicht zahlungsfähig sind. Die Export-Firmen deren Hauptaktionäre in der Regel sowie amerikanische Investment Fonds sind, werden nicht haftbar gemacht anstelle dessen der deutsche Steuerzahler.
-staatlicher Grundbesitz ??
Bin ich vermögend wenn ich ein Haus im Wert von 300.000€ mein "Eigen" nenne auf dem jedoch Hypotheken von 2.000.000€ lasten und obendrein mein Einkommen, mit dem ich Raten zahle, staatlich gestützt werden muss, sodass ich überhaupt über lebensfähig bin ?
Ich verstehe nicht viel von Wirtschaft, meiner Meinung nach ist Deutschland schon längst bankrott. Die Verschuldung ist nicht abgedeckt und steigend, bedeutet für mich Bonität = 0. Die verbliebenen Steuerzahler sind nicht in der Lage das Defizit auszugleichen. Die finanzkräftigen Firmen sind in Form von AGs, international gesplittet und können ihren Standort nach Belieben, je nach Subvention, verlegen. Die Banken verdienen am Untergang des €. Siehe das "Heuschrecken-Prinzip".Alles lässt sich mit geballter Kraft aussaugen und in die Knie zwingen. Die Verantwortlichen haben ihr Kapital schon längst in Rohmetallen oder anderen Währungen angelegt.
Ende mit Weltschmerz :(
Wie rechtfertigt in der gegenwärtigen Situation unsere Regierung eigentlich den doppelten Regierungssitz ( Berlin-Bonn ). Ah, sorry, die sind ja vom Sparprogramm ausgenommen.

Man bereite sich auf die nächste Währung vor, eventuell die "Holz-Kopeken". Nun das wäre ja was Positives, die könnte man sich in Zeiten der Krise selbst schnitzen. Siehe Währungsprinzip, die € Pressen beginnen bereits zu glühen.

./ Sarkasmus, eventuell Unwissenheit gepaart mit Ratlosigkeit und Unverständnis ENDE


Gruß an die Gemeinde
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hallo,

wie ist denn dieses zu definieren ?

z.B. damit, wie kann ein Bettler dem anderem Bettler über Wasser halten wenn dieser selbst nichts zum leben hat :p

Aber tut mal weiter so, als wäre Deutschland der Retter von Europa, Natur.. bzw. der Welt :D

mfg
 
Das Problem liegt meiner Meinung ganz woanders.
Da wo es kaum jemand sucht. Nicht den Griechen wird
geholfen. Es sind die Banken. Wer vergab denn die ganzn Milliarden
an den Griechischen Staat (und an die anderen, Deutschland eingeschlossen).
Gäbe es diese Art Hilfe nicht, würde die nächste Runde Bankensterben
eingeläutet... Nicht das ich etwas dagegen hätte...

LG
 
snowflake schrieb:
...Wer vergab denn die ganzn Milliarden
an den Griechischen Staat ...

Und wer gab die ganzen Milliarden aus, um sich nur zu bereichern und erschwindelte sich sowohl den EURO-Zugang als auch Staatsanleihen?

Genau! griechische Regierungspolitiker und ihre Beamten sowie deren Günstlinge. Fehlverhalten der Banken ist eine Sache, die kriminelle Energie der genannten Griechen jedoch eine andere Sache.


Übrigens: man muss auch nicht als griechischer Beamter schon mit 50 in Pension gehen, dazu noch Urlaubs-, Weihnachts- und Ostergeld (!) kassieren.
 
Übrigens: man muss auch nicht als griechischer Beamter schon mit 50 in Pension gehen, dazu noch Urlaubs-, Weihnachts- und Ostergeld (!) kassieren.

Nun gönne doch den armen Griechen ihre Pension mit 50........

Schliesslich werden gerade wieder neue Gelder dafür freigemacht...Das dritte freie Kindergartenjahr soll gekippt werden.......

Sche*ss auf Bildung.....der Euro muss gerettet werden........

Mein Beitrag dazu: 238,00 Euro jeden Monat für die versprochenen freien Kindergartenplätze!!! Das macht in 12 Monaten 2.856,00 Euro......

Wieviel Millionen Kinder (bzw. Eltern) betrifft das???
 
Ich würde ja den Griechen die Pension mit 50 gönnen, wenn sie in der Lage wären, die zu erwartenden Rentenjahre zu finanzieren. Ich würde es auch allen anderen gönnen, wenn es keine Utopie wäre. Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Europäers ist viel zu hoch, während die Zahl der "Rentenfinanzierer" eher rückläufig ist. Es ist einfach immer wieder erstaunlich, wie wenig Leute das buchhalterische Prinzip von Soll und Haben verstehen - man kann nur ausgeben, was man einnimmt - es sei denn, man finanziert sich über Schulden. Die Amerikaner haben uns ja jüngst ein eindrückliches Beispiel gegeben, was passiert, wenn eine ganze Nation auf Pump lebt. Es würde mich nicht wundern, wenn die USA in den nächsten Jahren finanziell kollabiert. Irgendwann muss das Kartenhaus zusammenbrechen. Wann verliert ein Staat seine Bonität? Gruss freefloating

@Fahnrich: Es stimmt, Gier und Unvermögen sind schon problematisch genug. Wenn nun zusätzlich noch eine starke kriminelle Energie hinzu kommt (maffiöse Strukturen), dann gute Nacht! Damit wird jeder Rechtsstaat zugrunde gerichtet.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
freefloating schrieb:
Ich würde ja den Griechen die Pension mit 50 gönnen, wenn sie in der Lage wären, die zu erwartenden Rentenjahre zu finanzieren. Ich würde es auch allen anderen gönnen, wenn es keine Utopie wäre.
Eigentlich ist es ja gar keine Utopie. Gucken wir uns doch mal an was jetzt los ist. Der Staat finanziert Millionen von Arbeitslosen. Viele junge Menschen aber eben auch Alte die keiner mehr haben will. Schicken wir nun alle "Alten", mit z.B. 55 in Rente, werden Stellen frei die man mit den ganzen jungen Arbeitslosen besetzen könnte. Ich weiß, das haut natürlich nicht ganz im Verhältnis 1:1 hin aber man könnte darauf aufbauend das Rentensystem umbauen. Und was machen wir? Aber was heißt wir, unsere Politiker natürlich. Die sind der Meinung der Mensch kann auch ruhig bis 67 arbeiten und das obwohl jeder weiß das viele so lange gar nicht arbeiten können weil sie es körperlich nicht können oder vorher wegen ihres Alters entlassen werden. Dann lieber gleich alle mit 55 in Rente schicken und dafür die Arbeitslosenzahlen massiv senken.
 
Ich bin da mal wieder.
Irgendwo in irgendeinem Beitrag hat sowas ähnliches schonmal wer vorhergesagt, besser gesagt, in welchem Land fing es genauso an ?
Schuldenkrise: Fitch stuft Spanien herab
Griechenland, Spanien, in 2 Monaten ist der nächste reif für Angies Helfersyndrom.
Ahhhja, vergessen zu erwähnen, Hartz4 wird gekürzt , auf eine Mietpauschale. Dann wirds nächsten Winter wohl ziemlich kalt werden in vielen Hartz 4 Haushalten. (macht euch keine Hoffnung, da Angie ja nur noch global denkt, sieht sie zu Hause die Hilfebedürftigen nicht. Ausser sie heißen HRE bekommt neue Milliardengarantien , ...oder ähnlich)
[/Sarkasmus]
 
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