Es gibt nur einen Schöpfer ( GOTT ) - Fortsetzung Diskussion 

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@Carmen

hihi, da gibt es von Betos aber ganz schön eins auf die Mütze.

@Betos

Du kannst das so viel schöner erklären, als ich. Respekt.
 
Warum so unsachlich?

Wissenschaft erfordert B E W E I S E. Alles andere fällt unter die Rubrik:
Die Gedanken sind frei.
Deine Theorie zur Giraffe hat keine Grundlage in der Realität... ..Wo sind die Belege? ..
Ich versuchte keinen Sprung von 1 Meter auf 2 Meter herbeizureden, ich zitierte Biologen die von den Fakten sprechen und selber froh wären wenn die Sachlage anders wäre...

Du hast doch mit dieser komischen und falschen Theorie der Giraffen begonnen. Warum soll eine Giraffe unwahrscheinlicher sein als ein Meerschweinchen oder Mensch ? Dann erklärt man es dir vernünftig und du leugnest Fakten.
Diese zitierten Biologen; nenne sie mir mal: Das sind alles nicht anerkannte Außenseiter. Nenne mir Namen bevor du die Giraffe als gesamten Beweis für nicht- Evolution bringen willst. Ich habe mal einige der Leute aus dem youtube Film ge-googelt. Sehr interessant war das...
Du gehst von der Logik der Evolutionstheorie aus, die Wissenschaft ..

Natürlich machen wir dies. Evolution wurde ja oft genug Bewiesen. Aber darin sind wir uns ja "incognitous sei Dank" einig.

Finde auch Betos, du hast die Ahnung und bringst es auch rüber ;)

------------------------
"Die Frage nach Aliens darf bei Ihnen nicht fehlen. Glauben Sie an Außerirdische?
Von der Position des Wissenschaftlers würde ich sagen, die Naturgesetze, die auf der Erde gelten, gelten überall im Universum, also kann es auch Plätze geben, an denen Ähnliches passiert ist wie auf der Erde.

Sie meinen Lebensformen auf Kohlenstoffbasis, wie wir Menschen?
Was anderes kann es nicht geben. Dazu gehört übrigens ein interessanter Aspekt, an den man so gut wie nie denkt. Wir kennen alle chemischen Elemente, die es im Universum gibt. Alle! Das ist irre. Also müssen wir einfach nachschauen, welche Elemente lange Moleküle bilden, denn Lebewesen sind ja nicht einzelne Atome, sondern lange Ketten von Atomen. Nur Kohlenstoff oder Silizium kommen dafür in Frage. Lebensformen auf Siliziumbasis hätten jedoch eine viel zu lange Entwicklungszeit. Es muss Kohlenstoff sein. Auf den Planeten darf es nicht zu heiß und nicht zu kalt sein, und es sollte ein entsprechendes Lösungsmittel zur Verfügung stehen, nämlich Wasser.
"

Wie viele Planeten kommen dafür in Frage?
Allein in der sogenannten bewohnbaren Zone unserer Milchstraße existieren 10.000 bis 100.000 dieser Planetensysteme. Ziemlich viele also. Die Wissenschaftler suchen dort nicht nach grünen Männchen, sondern nach Hinweisen, dass ein globaler biochemischer Prozess im Gange ist. Auf der Erde spielt dabei Ozon eine elementare Rolle. Das entsteht, weil ständig Sauerstoff nachgefüttert wird, der wiederum durch die Photosynthese produziert wird. Fänden wir Ozon-Absorptionslinien, man beachte den Konjunktiv, dann wäre ich bereit, einen Kiste Champagner darauf zu wetten, dass wir nicht alleine sind im Universum sind.
"
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/detail.php/1804099
 
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Wissenschaft erfordert B E W E I S E. Alles andere fällt unter die Rubrik:
Die Gedanken sind frei.
Deine Theorie zur Giraffe hat keine Grundlage in der Realität... ..Wo sind die Belege? ..
Ich versuchte keinen Sprung von 1 Meter auf 2 Meter herbeizureden, ich zitierte Biologen die von den Fakten sprechen und selber froh wären wenn die Sachlage anders wäre...

Ich denke du verwendest hier falsche Begriffe. Eine Theorie wie die Evolution ist für uns nicht beweisbar. Das liegt in der Natur der Theorie. Selbst wenn wir durch einen neuen Fossilienfund (und nochmal nur weil wir ihn noch nicht gefunden haben, heißt das nicht, dass es ihn nicht gibt) ein Zwischenstück zwischen Giraffe und Okapi finden (Nennen wir es Okaffe), dessen Hals 1m Länger als der des Okapi, aber 1m kürzer als der der Giraffe ist. Kannst du immer noch Argumentieren wenn du willst, dass Evolution nicht bewiesen ist, weil dann halt das Glied zwischen Okapi und Okaffe sowie zwischen Okaffe und Giraffe fehlt. Und selbst wenn Archäologen tatsächlich 50 Fossilien finden würden, die minimale Entwicklungsstufen vom Okapi zur Giraffe nachweisen, dann suchst du dir ein anderes Tier wo wir nicht genug Fossilien haben und nimmst dann das als deinen "Beweis".

Nach deiner Definition ist die einzige Möglichkeit die Evolution zu beweisen, wenn man für jedes Tier auf der Erde Fossilien findet die dessen Evolution, in Schritten von 1000 Jahren zwischen zwei Fossilien, auf die ersten Zellen zurückverfolgen lassen.

So ein Beweis ist aus objektiven Gründen nicht möglich.

Nun schauen wir uns an was die Wissenschaft von einer Theorie verlangt:


Im Allgemeinen entwirft eine Theorie ein Bild (Modell) der Realität. In der Regel bezieht sie sich dabei auf einen spezifischen Ausschnitt der Realität. Eine Theorie enthält in der Regel beschreibende („deskriptive“) und erklärende („kausale“) Aussagen über diesen Teil der Realität. Auf dieser Grundlage werden Vorhersagen und Handlungsempfehlungen abgeleitet. Theorien sind meist mit dem Anspruch verknüpft, sie durch Beobachtungen (z.B. mittels Experimenten oder anderer Beobachtungsmethoden) prüfen zu können.

Evolution:

Im Allgemeinen entwirft eine Theorie ein Bild (Modell) der Realität. In der Regel bezieht sie sich dabei auf einen spezifischen Ausschnitt der Realität.
Check. Die Entwicklung der Arten.

Eine Theorie enthält in der Regel beschreibende („deskriptive“) und erklärende („kausale“) Aussagen über diesen Teil der Realität.
Check. Die Evolution beschreibt wie die Arten entstanden sind (kausal) und beschreibt die Arten die wir aktuell kennen (deskriptiv)

Auf dieser Grundlage werden Vorhersagen und Handlungsempfehlungen abgeleitet.
Check. Die Evolution trifft Vorhersagen welche Arten durch ihre Prozesse entstanden sind.

Theorien sind meist mit dem Anspruch verknüpft, sie durch Beobachtungen (z.B. mittels Experimenten oder anderer Beobachtungsmethoden) prüfen zu können.
Auch hier Check. Es gibt unzählige Beobachtungen bei unendlich vielen Arten die die Theorie belegen.



Vor allem auf Grund des letzten Punktes MÜSSEN wir die Evolution als wahr annehmen. Erst wenn sie eindeutig falsifiziert wird, können wir davon abrücken. Wenn also zwei Skelette gefunden werden die Nachweislich praktisch gleich alt sind und eines ist eine fertige Giraffe und eines ein Okapi und wir trotzdem eine genetische Verwandschaft zwischen Okapi und Giraffe sichern können. Dann wäre die Evolution widerlegt. Aber bis dahin (und ich bezweifle, dass es jemals passieren wird) ist die Evolution die einzige logische Lösung.
Was ich auch akzeptieren würde, wäre eine andere Theorie, die obige Dinge genauso gut wie die Evolution erfüllt und ähnlich einfach und logisch ist. Dann würde ich zumindest Zweifel an der Evolution zulassen, aber auch so etwas habe ich nicht gefunden.

Folgender Abschnitt fasst deinen falschen Ansatz, den du für den Begriff Theorie im Zusammenhang mit der Evolution benutzt, denke ich sehr gut zusammen:
In der Umgangssprache wird der Begriff meist im Sinne von „nur eine Theorie“ verstanden und bezieht sich dann lediglich auf besonders unsichere Erkenntnisse. Dies hat nicht viel mit der wissenschaftlichen Definition von Theorie zu tun und führt häufig zu Missverständnissen. Beispielsweise bedeutet der Begriff „Relativitätstheorie“ nicht, dass die Erkenntnisse nicht gesichert seien. Selbstverständlich ist sie prinzipiell falsifizierbar, könnte also nicht zutreffen, aber das Teilwort „-theorie“ kennzeichnet sie einzig als „in sich schlüssig“ und grenzt sie von der Newton'schen Theorie – der klassischen Mechanik – ab.

Einen Beweis wie du verlangst, gibt es nicht für eine Theorie. Nur für eine einzelne Tatsache. Man kann Beweisen, dass Affen und Menschen verwandt sind. Anhand der Genanalyse. Aber das warum kann nur eine Theorie erklären, da es sich aber um eine ERKLÄRUNG handelt ist ein Beweis nicht möglich.

@Ben Gun: Dann kannst du sicher ein einziges Eingreifen Gottes belegen, das nur durch ein göttliches Eingreifen möglich war, was ohne ein solches nicht nur unwahrscheinlich sondern ausgeschlossen war.

Das wäre die Voraussetzung um von einem göttlichen Wunder/Eingreifen zu sprechen.


Wenn diese "Hilfe" darin bestand, dass du Gott um Beistand gebeten hast und er dir dann Kraft gegeben hat, eine schwierige Situation zu bewältigen, von der du überzeugt bist, dass du sie nicht allein geschafft hättest, sprechen wir hier von einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung. Du glaubst daran dass du stärker bist, also schaffst du etwas wovon du dachtest es nicht schaffen zu können. Du hättest es auch ohne dieses geschafft, aber du hast nicht dran geglaubt es zu schaffen. Und wenn man davon überzeugt ist, etwas nicht zu schaffen, dann schafft man es auch nicht.



PS.: Wie Religion alles so entstehen kann ;)

Beobachtet und dokumentiert wurde das Auftreten erstmals Ende des 19. Jahrhunderts in Neuguinea. Besonders während und nach dem Zweiten Weltkrieg erfuhr dieses Phänomen eine starke Verbreitung.

Es gab niemals einen als solchen ausdrücklich bezeichneten Cargo-Kult, daher ist diese Bezeichnung eigentlich irreführend – niemand, der sich am Cargo-Kult beteiligte, war sich dessen in reflektierter Weise bewusst.

Als die ersten fremden Eindringlinge mit ihren hoch entwickelten Technologien kamen, wussten viele Indigene nicht, woher die neuen Dinge stammten, und schrieben ihnen eine göttliche Herkunft zu. Das massenhafte Kriegsmaterial, das während des Zweiten Weltkrieges von der amerikanischen Armee auf diese Inseln abgeworfen wurde (Fertigkleidung, Konservennahrung, Zelte, Waffen und andere Ware), brachte drastische Änderungen des Lebensstils der Inselbewohner mit sich: sowohl die Soldaten als auch die Einheimischen, die sie beherbergten, wurden mit Materialmengen regelrecht überschüttet. Oft wurden dafür eigene Wohnstätten und Nahrungsvorräte vernichtet und Landepisten und Flugplätze im Dschungel für die erwarteten Frachtflugzeuge gerodet.

Mit dem Kriegsende wurden die Flughäfen verlassen und kein neues „Cargo“ wurde mehr abgeworfen. Darum bemüht, weiter Cargo per Fallschirm oder Landung zu Schiff zu erhalten, imitierten Kultanhänger die Praxis, die sie bei den Soldaten, Seeleuten und Fliegern gesehen hatten. Sie schnitzten Kopfhörer aus Holz und trugen sie, als würden sie im Flughafentower sitzen. Sie positionierten sich auf den Landebahnen und imitierten die wellenartigen Landungssignale. Sie entzündeten Signalfeuer und -fackeln an den Landebahnen und Leuchttürmen.

Die Kultausübenden nahmen an, die Ausländer verfügten über einen besonderen Kontakt zu den Ahnen, die ihnen als die einzigen Wesen mit der Macht erschienen, solche Reichtümer auszuschütten. Indem sie die Ausländer nachahmten, hofften sie, auch ihnen möge ein solcher Brückenschlag gelingen. In einer Art der sympathetischen Magie bauten sie zum Beispiel lebensgroße Flugzeugmodelle aus Stroh oder schufen Anlagen, die den militärischen Landebahnen nachempfunden waren, in der Hoffnung, neue Flugzeuge anzuziehen.

Die kulturelle Auswirkung dieser Kultübungen war nicht die Rückkehr der wundersam beladenen gottgleichen Flugzeuge; vielmehr wurden ihre religiösen Bräuche ausgerottet, die vor dem Krieg bestanden hatten.

Die Konfrontation mit den vom traditionellen Leben so unterschiedlichen europäischen Gütern führte oft zu einem Zusammenbruch des ganzen Wertesystems der indigenen Völker und zu einer Neuformung der sozialen Strukturen, in der Hoffnung, das Paradies und die Erlösung im Diesseits zu erreichen.

Die westlichen Menschen führten aus, Reichtum entstünde aus Arbeit und käme auf die Inseln, wenn die Bewohner nur hart genug arbeiteten. Die Kultausübenden beobachteten jedoch, dass die Inselbewohner in den Missionen und den Lagern die härteste Arbeit erledigen mussten, aber den geringsten Teil der Waren erhielten. Westliche Versuche, den Cargo-Kult zu untergraben, indem Führern die Produktion der Güter in Fabriken vorgeführt wurde, scheiterten aus denselben Gründen, da auch hier klar zu erkennen war, dass die Oberschicht der Gesellschaft keineswegs identisch mit den hart Arbeitenden in den Fabriken war. Der Begriff Cargo-Kult wurde lange als typisch melanesisches Phänomen betrachtet. Neueren Forschungen zufolge kamen Cargo-Kulte jedoch schon früher und auch außerhalb von Melanesien (beispielsweise in Afrika und Japan) vor.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Cargo-Kult
 
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Ich habe in den letzten Tagen viel nachgedacht, und ich habe für mich logisch nachgedacht, und einen Beweis für die Nicht-Existenz Gottes gefunden. Es ist noch nicht vollständig ausformuliert, aber vielleicht könnt ihr mir ja helfen, falls ihr es versteht und mich unterstützen wollt :)
Also am Anfang des Threads wurde gefragt, warum lässt Gott, wenn es ihn gibt, soviel Leid auf der Erde zu. Auf diese Theodizee-Frage gibt es eine einfache und logische Antwort und zwar ist alles Leid auf der Erde von Menschen selbst verursacht. Ist ja irgendwie klar, wenn ich jemanden anderen schlage, bin ich für das Leid verantwortlich und nicht Gott.
Daraus ergibt sich für mich, dass für alle anderen Gefühle, etwa Glück auch die Menschen selbst verantwortlich sind. Wenn ich etwa mit einem Freund eine Radtour mache oder so, und wir beide Freude daran haben, dann sind wir selber dafür verantwortlich.
Wenn man nun aber Freude durch Glauben an Gott erfährt (Wird von den Religionen ja immer publiziert), dann ist es nicht Gott, der für diese Freude verantwortlich ist, sondern der Mensch selbst der daran glaubt.
Daraus ergibt sich für mich, dass der Mensch an Gott glaubt, um gute Gefühle zu erfahren, wie Bestätigung, Freude, Verständniss usw.
Aber weil der Mensch selbst für diese guten Gefühle verantwortlich ist, und nicht Gott, kann es ihn ja gar nicht in der Realität geben, oder?

Ich hoffe ihr könnt meinen Gedankengang nachvollziehen

P.S. ich habe mal einen neuen Gedankengang gestartet, weil mir dieses Stundenlanges diskutieren über die Evolutionstheorie langsam zum Halse rauskommt. Vielleicht kommt man auf dieser Philosophischen Ebene weiter!
 
Hallo Dobby,
da hat Du mit Sicherheit Recht. Es gibt so viele Glaubensgemeinschaften die zum Teil sogar ins Absurde gehen - die den Selbstmord fordern und bekommen, Fans von Fußballmannschaften verschreiben sich ihrem Verein mit Bedingungsloser Hingabe, Frauen schwärmen für ihre Stars, es scheint dem Menschen geradezu in die Wiege gelegt worden zu sein.


Carmen
 
@Betos

Wir sind kein Telos. Wir sind nur Teil der Evolution die vor uns lief, zu uns führte und über uns weiterführen wird.

Ist es am Ende nur eine Mentalitätsfrage, ob ich sage: Das Leben existiert aufgrund bestimmter chemischer bzw. physikalischer Voraussetzungen und es ist eine Frage der Wahrscheinlichkeit, bis Leben entsteht.
Oder ob ich sage: Die Form, d.h. das Leben an sich kann kein Zufallsprodukt sein, schon gar nicht die höheren Lebensformen.
Sobald wir uns selbst als ein Teil der Evolution verstehen, kommen wir nicht darum herum zu fragen, welchen Sinn es denn rein evolutionstheoretisch machen kann, Ingenieurwissenschaften oder Psychologie oder Musik zu studieren. Die Existenz solcher und anderer Tätigkeiten damit zu erklären, dass sie der Gattung Überlebensvorteile verschaffen würden, scheint mir doch etwas zu kurz gegriffen.
Und um allfälligen Missverständnissen oder Missinterpretationen zuvorzukommen: Ich betrachte die menschliche Gattung deswegen nicht einfach als die Krönung der Schöpfung. Meine Bemerkung geht vielmehr in die Richtung: Der Geist ist kein Zufallsprodukt, keine Laune der Natur sozusagen.
Ich weiß zwar, dass das Hirn dabei geordnet Informationen hin und her sendet, doch forscht man gerade deswegen - so meine Vermutung - so gezielt in dem Bereich, weil man hier der Spur des Lebens ganz nahe kommt.

Gerne scheinen auch hier die einen wieder den Beweis führen zu wollen, dass Denken nichts weiter ist als ein natürlicher Prozess, während die anderen Partei die bildgebenden Methoden, mit welchen die Neurologen dem Denken auf die Spur kommen möchten, eben "nur" für Bilder ansehen, die bloß eine Analogie des Lebens darstellen.

Und das möge die Wissenschaft doch hoffentlich auch weitertreiben...

Gruss, molinax
 
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Soo bin aus dem Urlaub zurück... Ist ja mal richtig produktiv weitergegangen hier...Muss mich erstmal wieder reinlesen...
 
Nachdem Dobbys Vorstoß leider keinen Anklang fand, möchte ich noch auf Betos eingehen.
Er stellt grob zusammen gefasst fest, das es erlaubt ist Behauptungen aufzustellen die wissenschaftlich nicht bewiesen sein können. Das finde ich sehr interessant im Bezug auf den allgemeinen Glauben das die Evolution bewiesen sei... Dies läßt natürlich Spielraum für Spekulationen unzählbarer Häufigkeit was eigentlich im Widerspruch zur wissenschaftlichen Seriosität steht. Zugleich wäre das eine große Enttäuschung da er somit das Wissen das der Evolution als Grundlage dienen soll, somit gar nicht vorhanden ist. Wo ist dann der Unterschied zur Religion? In der Bibel gibt es Fakten die geschichtlich belegt sind und andere die man nicht beweisen kann. Genau wie in der Evolutionstheorie. Geheimnis des Glaubens.
Zudem schlug er einen Weg vor:

Erst wenn sie eindeutig falsifiziert wird, können wir davon abrücken. Wenn also zwei Skelette gefunden werden die Nachweislich praktisch gleich alt sind und eines ist eine fertige Giraffe und eines ein Okapi und wir trotzdem eine genetische Verwandschaft zwischen Okapi und Giraffe sichern können. Dann wäre die Evolution widerlegt. Aber bis dahin (und ich bezweifle, dass es jemals passieren wird) ist die Evolution die einzige logische Lösung.
Was ich auch akzeptieren würde, wäre eine andere Theorie, die obige Dinge genauso gut wie die Evolution erfüllt und ähnlich einfach und logisch ist. Dann würde ich zumindest Zweifel an der Evolution zulassen, aber auch so etwas habe ich nicht gefunden.
Dazu fand ich eine untermauerte Erkenntnis, über dessen Verifizierbarkeit man sich keine Gedanken machen muß (gleiches Recht für alle).

Bevor ich auf einen Beweis gegen eine angeblich vollzogene Evolution eingehe, muss vielleicht deutlich gemacht werden, dass man zwischen Makro- und Mikroevolution unterscheidet. Die Makroevolution, also der Übergang von einer Gattung zur anderen, wird oft, ja sogar immer, mit der Mikroevolution bewiesen, die es ohne Frage gibt. Man kann sie auch tagtäglich beobachten, denn durch Anpassung und Variation der Vererbungsmerkmale können neue Tierarten innerhalb einer Gattung entstehen. Ein gutes Beispiel bilden die Hunde, die auch nach der geltenden wissenschaftlichen Meinung alle von einer einzigen Urhündin abstammen und damit ein Ergebnis natürlicher Auswahl und Anpassung sowie Einflussnahme des Menschen als Schöpfer durch Zuchtauswahl darstellen. Also Mikroevolution, aber keine Makroevolution, denn ein Übergang von einer Gattung zur anderen mit den noch immer fehlenden „Missing links“ wurde bisher nicht nachgewiesen, denn aus einem Hund wird kein grundsätzlich anderes Tier, nur eben ein anderer Hund: Klein oder groß, behaart oder unbehaart, usw. In diesem Sinne wird aus einem Affen eben auch kein Mensch, was zu beweisen wäre.

...Wie auch immer, bei meinem Besuch in Amerika wurde ich eingeladen, bei Ausgrabungen von versteinerten Fußspuren von Dinosauriern teilzunehmen, was ich auch dankend annahm. Worin die Sensation besteht? In dieser Sequenz mehrerer versteinerter Fußspuren eines dreizehigen Dinosauriers in ununterbrochener Rechts-Links-Folge wurden die Abdrücke eines barfuß laufenden Menschen nachgewiesen...

...Seltsame Artefakte werden in der einschlägigen Literatur sehr oft dokumentiert. So wurden ein Fingerhut, der in Kohle eingebettet war, ebenso wie ein Löffel, ein eiserner Kessel, eine Goldkette von 8 Karat, ein metallenes Schiff oder ein Gefäß mit Silbereinlage, eine Glocke aus Bronze sowie auch Pflanzen der jüngeren Vergangenheit an Orten gefunden, an denen entsprechende Funde nicht gemacht werden dürften. Die Kohle oder das Gestein, in der die Artefakte eingebettet waren, müssen logischerweise älter als das sie umgebende Material sein. Kohle selbst ist angeblich mindestens -zig Millionen Jahre alt, und die künstlich hergestellten Funde müssen daher älter sein! Gemäß dem uns gültigen Weltbild liegen aber zwischen dem Zeitpunkt der Entstehung der Kohle und der Entwicklung eines technisch begabten Menschen mindestens -zig Millionen Jahre. Insgesamt gesehen ist ein Zeiträtsel zu lösen, wenn die beschriebenen Funde echt sein sollen und, unser Weltbild müsste ganz neu geschrieben werden....

Alles Lügen? So wie der Schweinezahn der als Beleg, als missing link getürkt wurde und zum Kopf des Wesens wurde der Affe und Mensch war?

Carmen
 
Carmen schrieb:
Zitat:
...Wie auch immer, bei meinem Besuch in Amerika wurde ich eingeladen, bei Ausgrabungen von versteinerten Fußspuren von Dinosauriern teilzunehmen, was ich auch dankend annahm. Worin die Sensation besteht? In dieser Sequenz mehrerer versteinerter Fußspuren eines dreizehigen Dinosauriers in ununterbrochener Rechts-Links-Folge wurden die Abdrücke eines barfuß laufenden Menschen nachgewiesen...

Wäre nicht schlecht, wenn Du mal die Quellen angeben würdest, da wir beide ja wissen, dass Du es, mit der Zuordnung einzelner Spezies, manchmal nicht soooo genau hast ;)

Solltest Du damit übrigens die Spuren am Paluxy-River meinen, die wurden bereits vor ein paar Jahrzehnten schon wiederlegt:

Hinweise darauf fanden sich in der Taylor Site, wo die Spuren nicht nur durch ihre Topographie sondern noch deutlicher durch blaugraue bis rostrote Verfärbungen begrenzt werden. Diese Verfärbungen zeigen nach Kuban und Hastings auch bei den menschenähnlichen Spuren deutliche Saurierzehen eines dreizehigen Dinosauriers. Die Verfärbungen werden auf Sedimentfüllungen der Spuren kurz nach ihrer Bildung zurückgeführt. Je mehr diese Verfüllungen jetzt aus der Spur herauswittern, desto mehr verwandelt sich die einstmals entfernt menschenähnliche Spur wieder in die ursprüngliche Saurierspur zurück.

Entweder schlecht recherchiert, oder aber mal wieder einfach nur ignoriert?
 
Da ich keine Expeditionen und Forschungen in Sachen EVO mache, habe ich keine Ahnung woher diese Beweise stammen. Das ist aber genauso unbedeutend wie die Tatsache das es keine Beweise gibt die eine Makroevolution belegen können...

Carmen

PS: Hier der wissenschaftliche Beweis mit Fotos, Berechnungen und Herleitung weshalb es Abdrücke eines Menschen sein mußten und keine Abdrücke von Sauriern sein können. Aus dem Jahr 2007
 
Zuletzt bearbeitet:
Carmen schrieb:
...habe ich keine Ahnung woher diese Beweise stammen.

Und Du erwartest tatsächlich, dass wir deinen dubiosen "Beweisen" glauben schenken?

die Tatsache das es keine Beweise gibt die eine Makroevolution belegen können...

Die Mechanismen der Mutation sind bekannt, sie können einzelne Gene, aber auch ganze Chromosome betreffen. Eine Artenstabilität gibt es nicht.

Hier der wissenschaftliche Beweis mit Fotos, Berechnungen und Herleitung weshalb es Abdrücke eines Menschen sein mußten und keine Abdrücke von Sauriern sein können.

peinlicher geht es wohl nicht mehr?
Hans-Joachim Zillmer ...ist ein deutscher Unternehmer und seit 1998 Autor von umstrittenen Sachbüchern. In seinen zum Teil in zehn Sprachen übersetzten Bestsellern betrachtet er aktuelle Theorien insbesondere in den Wissenschaftsgebieten Geologie, Geophysik, Evolution und Paläontologie, stellt diese bzw. die ihnen zugrunde liegenden Theorien (Prinzip des Aktualismus, geologische Zeitskala) in Frage und formuliert eigene, der wissenschaftlichen Lehrmeinung widersprechende Hypothesen im Sinne des Katastrophismus. Insbesondere die Evolutionstheorie in Form der Makroevolution und die Datierungsmethoden werden vom ihm abgelehnt.

Kannst Du auch noch andere "Beweise", welche einer wissenschaftlichen Überprüfung standhalten, vorbringen?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis, der gegen Evolution spricht. Diese Hirngespenster sind allesamt von Verleugnern aufgestellt worden, welche allerdings Außenseiter sind und auch nicht ernst genommen werden.
 
Langschläfer, bist du jetzt für wissenschaftliche Überprüfungen zuständig?
Was sind Deine konkreten Ergebnisse zu den Beweisen im Bericht?
Kannst Du dazu Fakten im direkten Vergleich liefern oder muß man Dir einfach nur glauben? Dann solltest Du auch gleich eine eigene Religion draus machen..das kann Haufenweise Geld und Frauen einbringen.:D

Carmen
 
Carmen schrieb:
bist du jetzt für wissenschaftliche Überprüfungen zuständig?

Du bist intelligent genug, um die Albernheit deiner Frage selber zu erkennen.

Zu den "Beweisen" deines katastrophinistischen deutschen Unternehmers, über den, in wissenschaftlichen Kreisen, schallend gelacht wird:

http://www.wort-und-wissen.de/disk/d86/1/d86-1.pdf
 
Lächerlich; habe wieder Namen gegoogelt von Wort und Wissen. Alles anerkannte Außenseiter und das schlimmste ist. Googelt man Namen der Fachgruppenleiter landet man - neben Kritik über diesem Menschen - sogar auf richtig extremistisch-Religiösen- Seiten..
Verlinke ich lieber nicht; sonst werde ich noch Verwarnt.

Und alle von denen haben schlimme Dinge erlebt, brauchen JeBus unbedingt als Wegweiser. Sonst macht deren keinen Sinn. Daher kommen die ihren vielen Lügen daher..; ihr Weltbild würde keinen Sinn mehr ergeben.
 
Was Du als Beweis aufführst ist veraltet da es von 1986 ist, damals wußte man es nicht besser. Im übrigen ist es keine gute Argumentation den Ruf eines Menschen anzukreiden oder schlecht zu machen. Überzeugend wird es erst wenn man Argument für Argument widerlegt. Es ist doch so:

Ich wollte einen Reiz für das Thema hier finden und hab das erste was ich fand hier zur Diskussion gestellt. Du hast sofort reagiert und hattest das Ziel etwas zu entgegnen. Jetzt behauptest Du das das richtig ist was Du gefunden hast. Weder Du noch ich haben die Fähigkeit die Wahrheit festzustellen, wir versuchen lediglich nicht zu verlieren (zumindest Du, mir ist es relativ Wurst wie Brot). Das ist aber genau das was geschieht wenn man wie Betos meint keine Belege in der Wissenschaft zu brauchen. Es wird eine zeitfressende Phrasenschlacht.

Im übrigem finde ich die Argumente meiner Spielfigur, gar nicht mal so blöd. Das muß erstmal widerlegt werden können und das geht nur mit seriöser Forschung. Das wiederum ist doch der Sinn des ganzen. Unwiderlegbare Fakten zu formulieren. Der wissenschaftlichen Lehrmeinung widersprechende Hypothesen wurden schon oft zur wissenschaftlichen Lehrmeinung, das ist die Natur des Fortschrittes.
Wußtest Du das wir heute ein Auto mit Benzinmotor mit unbehandelten Plastikbechern "tanken" können und dadurch über 30 % Sprit spart und einen zusätzlichen spürbaren, meßbaren Leistungsgewinn (KW) hat? Der Umbau kostet paar 100 €...



Es wäre allen dienlich sich an das zu halten was tatsächlich bewiesen ist.


Carmen
 
Ich z.B. habe nichts gegen religiöse Menschen,
aber wer an Gott glaubt muss sich fragen wie er/sie darauf kommt?! Hat er/sie Gott etwa schon mal gesehen oder wie kommt man darauf das es so etwas geben soll? Woher kommt diese Sicherheit?

Bei "mehr oder weniger" längerem Nachdenken wird einen Auffallen, dass Gott "in einem selber ""lebt"", der Mensch also anscheinend eine Veranlagung hat Trost und Geborgenheit zu suchen ( ich suche die zwar bei Menschen, aber einigen scheint das nicht zu reichen. Sie brauchen eine "Allmmächtige Person")

Wie schon gesagt: Wissenschaft beruft sich auf Belege, das macht auch die Evolution. Sie wurde zig- fach bewiesen und niemand streitet sie ab. Wer das macht wird eben nicht mehr für voll genommen.

Etwas was nicht existiert lässt sich nicht wissenschaftlich belegen. Auch wenn Forscher schon das religiöse Zentrum im Gehirn gefunden haben und sogar bei nicht religiösen Menschen "göttliche Gefühle" herbeizaubern können.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ist Euch schon mal folgendes aufgefallen:
Die die an Gott und somit an ein Leben nach dem Tode glauben, sind meistens etwas älter.
Die die nicht an irgendeinen Gott glauben sind jung.

Also, einfach abwarten, vielleicht werden da Leute mal gläubig die da heute nie drüber träumen würden.
 
Mal ehrlich, wenn die Mutationen ein Mechanismus der Natur ist der neue Arten entstehen läßt, warum wirkt die Natur dann dagegen?

Wir kennen es aus der Pflanzenwelt das die Nachkommen sich in die einzelnen Merkmale aufsplittet und dann wieder in die Originale aufsplittet.
Bei den Tauben gibt es die skurrilsten Züchtungen, so skurril das man sofort an den Beweis der Evolution die neue Arten hervorbringt glaubt. Die Taube bringt immer Zwillinge hervor, sie kann in einem Jahr 50 Nachkommen zeugen und ist in der Lage innerhalb ein bis zwei Generationen Anpassungen an die Umwelt hervorzubringen. Ziertauben die über 12! Generationen gezüchtet wurden um bestimmte Merkmale hervorzubringen, fallen die Merkmale in den Ursprung (Felsentaube) zurück wenn sie sogar mit Ziertauben (ihnen fehlen ebenfalls die Merkmale der Felsentaube, also extrem mutierte Taube mit extrem mutierte Taube anderer Rasse) gekreuzt werden! Ist das nicht eine beeindruckende Regenerationsfähigkeit der Genetik? Ein Schutz vor bleibender Veränderung durch Mutation? Man stelle sich vor das in der freien Natur, also aus unkontrolliertem Anbau, die mutierten Arten nur untereinander "Liebe" machen dürften um überhaupt die Chance, sofern es die gibt, zu haben zu einer neuen Tierart zu werden.
Ich möchte jetzt wirklich nicht eine neue Schlacht der Laien entfachen, ich will nur einen Denkanstoß geben.
Die Regeneration der DNA ist überall vorhanden, also entgegen wirkend der erforderlichen Neigung zu Mutationen zum Zwecke der Anpassung an Lebensbedingungen. Dies beobachten wir aber auch im Jetzt. Kühe bringen Kühe etwaige Schäden an der DNA haben sofortige Folgen der Vernichtung dieser Mutationen. Bei Fliegen ebenso, bei Schweinen auch überall sind diese Effekte erkennbar. Alle Mutationen die eine Varianz in der Art bieten müßen gezielt gezüchtet werden um Bestand zu haben. Ein Malteser mit Shizu bringt einen Mischling und aus isses...es bleibt aber stets ein Hund.
Das ist die Evolution die ich als bewiesen sehe, die die eine Vielfalt in den Arten erzeugt.
Mehr konnte ich nirgends sehen oder gar beobachten. Niemand konnte das.
Evolution ist der verzweifelte Wunsch des Menschen an der Spitze der Nahrungskette zu stehen und niemanden vor sich zu haben. Sowas ist gut auf der Strasse zu beobachten..bei Überholvorgängen.

Carmen
 
Also mir reichen die Belege um Evolution als Tatsache anzuerkennen. Aber wie gesagt: Da ich ja nicht einen nicht existierenden Schöpfer blind hinterherrenne, bin ich auch bereit bei neuen Erkenntnissen mein jetziges Weltbild zu ändern. Ist ja lächerlich sich an Erkenntnisse von vor 2000 Jahren zu klammern und die Bibel als "heilige Schrift" aufzufassen. Kaum zu glauben wie naiv manche Menschen sein müssen.
Aber an etwas anderes als an "Evolution" zu """glauben""", was Millionen Wissenschaftler weltweit machen, da dies belegbar ist, gibt es eben zur Zeit nicht.


Ein Schöpfer oder Paradies oder der Mensch ist ja so was von besonders, entspringt jedenfalls nur aus der Fantasie und Hilflosigkeit der Menschen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich wollte nochmal Dobbys Idee aufgreifen, weil ich finde Evolution hat nicht unbedingt viel mit Gott zu tun. Vielleicht fuktioniert Gott in mehreren Instanzen. Also das der Mensch ein Teil davon ist. Damit will ich nicht sagen, dass ich glaube das der Mensch Gott ist, sondern ein Teil von ihm/ihr/'wie auch immer'. Auch an der Kirche sieht man ja, dass Gott nicht wirklich eine Person sein soll, sondern eher 3, die sozusagen eine Existez ( mir ist kein wirklich passendes Wort dafuer eingefallen) mit einander teilen.
 
... Vielleicht fuktioniert Gott in mehreren Instanzen. Also das der Mensch ein Teil davon ist. Damit will ich nicht sagen, dass ich glaube das der Mensch Gott ist, sondern ein Teil von ihm/ihr/'wie auch immer'. Auch an der Kirche sieht man ja, dass Gott nicht wirklich eine Person sein soll, sondern eher 3, die sozusagen eine Existez ( mir ist kein wirklich passendes Wort dafuer eingefallen) mit einander teilen.
Also wenn ich das so lese bin ich von der Phantasie der Menschen immer wieder beeindruckt.
 
Carmen schrieb:
Mehr konnte ich nirgends sehen oder gar beobachten. Niemand konnte das.
Evolution ist der verzweifelte Wunsch des Menschen an der Spitze der Nahrungskette zu stehen und niemanden vor sich zu haben.
Carmen

Natürlich kannst du richtige Evolution nicht sehen, weil es ein super langwieriger Prozess ist, und viel Geduld und Beobachtungsgabe benötigt. Immerhin, sagst du von dir aus, dass Artenvielfalt (durch Züchtung) möglich ist, aber das das die einzige Möglichkeit ist, und es in der Natur nie vorkommen würde. Nur der Mensch kann soetwas schaffen.

1. Stellst DU nicht damit, den Mensch an die Spitze der Nahrungsstelle, zusätzlich noch mit dem Gedanken, dass nur Menschen an einen Gott glauben (können) und nur Menschen von Gott in den Himmel kommen.

und 2.
Wenn es durch den Menschen in wenigen Generationen möglich ist riesige Evolutionssprünge bei Arten zu vollbringen, erscheint es dann so unwahrscheinlich dass über hunderte Generationen Wesen sich in der freien WIldbahn nicht auch verändern?

Nocheinmal ein ganz einfaches Beispiel:
Du pflanzt Löwenzahn, in einer sehr trockenen Gegend an. Vielleicht 1000 Pflanzen, auf einem Feld. Nach einem Sommer, werden wahrscheinlich die wenigsten überlebt haben, vielleicht 50, und zwar weil sie anscheinend genetisch besser gegen die Trockenheit gerüstet sind. Und diese können sich weitervermehren und vielleicht die hälfte von ihrem Saatgut, sind auch Pflanzen die Trockenheit besser vertragen als normal. Und so geht es immer weiter, bis es in der GEgend der Löwenzahn geschafft hat vollständig zu überleben. Und wenn es jetzt ein besonders trockenes Jahr gibt, dann werden die Pflanzen die genetisch am wenigsten angepasst sind sterben, und die anderen Pflanzen können sich untereinander vermehren, und das Merkmal verstärken.

Kannst du das nachvollziehen, oder erscheint dir dieser Gedankengang komplett unmöglich?

Dobby (inzwischen als Austauschschüler in Neuseeland :D)
 
Für mich gibt es leider keinen Gott, was nicht daran hindert, Menschlich zu handeln..... Sorry
 
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