Es gibt nur einen Schöpfer ( GOTT ) - Fortsetzung Diskussion 

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Zitat Carmen:"...Du bist als "Tiger" gesprungen und als Bettvorleger gelandet, wenn Du meinst Dich so aus der Situation winden zu können..."

... für diesen Satz müsste man dir schon fast einen Literaturpreis verleihen!
Wo kann man sich besser amüsieren als im FSB?

:mlol::cool:

Gruss freeflaoting
 
Ich denke mir jeder stellt sich unter einem Gott etwas anderes vor.
Der eine nennt es eine höhere Gewalt und der andere nennt es Glück oder Schicksaal...

Irgendetwas oder Irgendjemand muss doch da sein
 
mit dem menschen kam gott und mit gott die religionen!
und was haben uns die religionen gebracht? krieg und vielen mehr, dank gott!
also alle menschen ausrotten dann gibt auch kein gott mehr.
ich kann aber vielleicht euch ein buch empfehlen: Nachrichten aus einem unbekannten Universum von Frak Schätzing.
vielleicht hat sich dann die frage nach gott erledigt.
 
Schön, daß unsere Geduld so richtig strapaziert wurde, indem uns sogenannte Beweise um die Ohren gehauen wurden. An guten Prognosen erkennt man den Kenner des Weltgeschehens oder den wahren Menschenkenner, aber leider selten den Propheten. Es ist keine Prophetie, welche mich oft im Nachhinein bestätigt, sondern meine Kenntnis der zusammenhänge, meine Beobachtungsgabe und meine zumeist richtige Einschätzung der Menschen und dies ist keineswegs ein Indiz für irgendeinen Zusammenhang mit Gott.

Bestätigungen von Vorhersagen kranken oft daran, daß die Vorhersagen so allgemeingültig formuliert werden, daß sie fast 100%ig zutreffen müssen. Aber auch umgekehrt wird oft ein passender Schuh daraus. So etwas sieht man sehr gut an der Prohpezeihungen des Herrn Nostradamus. Kaum ist ein Ereignis geschehen, so findet sich rückblickend betrachtet schnell der passende Vers, der damit gemeint sein könnte. Ist die Spanne der erfassten Ereignisse groß genug, dann lässt sich damit recht leicht der gesamte Lauf der Weltgeschichte abbilden. Rückwirkend betrachtet funktionert es immer und wir alle sind Propheten.

Sorry, aber manche 'Beweise' sind mir zu unseriös, um näher darauf einzugehen, und selbst wenn sie den einen oder anderen Aspekt (zumindest in Teilbereichen) bestätigen würden, tatsächlich bewiesen wird damit eigentlich nichts.

Selbst wenn die Existens einen Schöpfers zwingend bewiesen wäre, was es meines Erachtens in keiner Weise ist, wo bleibt der Beweis, daß er mit dem Gott der Bibel auch nur einen einzigen Buchstaben gemeinsam hat? Diesen Beweis bleibt man uns einfach schuldig.

lg Konradin

P.S. Seit wann reicht es für die Nominierung zu einem Literaturpreis aus, wenn die literarische Eigenleistung ausschließlich im Zitieren einer allgemein gebräuchlichen feststehenden Redewendung besteht?
 
incognitous, Du bist als "Tiger" gesprungen und als Bettvorleger gelandet, wenn Du meinst Dich so aus der Situation winden zu können...
Welche Situation aus winden? Ihr sprecht doch von Prophezeiungen. Dann nenn(t) mir doch mal eine und lass uns drüber reden :)
Wetten, dass ich sie euch menschlich erklären kann ! Drei habe ich ja schon erklärt. Hatte nichts mit Gott zu tun. Aber auch gar nichts. Und anhand eurer Reaktionen merke ich, dass ihr wisst ich habe Recht. Ist sicher schon ein bisschen enttäuschend, wenn man merkt, dass man sich sein ganzes Leben geirrt hat und angelogen wurde , wa ? *G*

Was ist denn nun mit dem Regenbogen den Lückenfüller-Gott als "Friedens"-Zeichen senden wollte ;) Auch das ist eine Prophezeiung. Sogar von Gott höchst persönlich :löl:

Irgendetwas oder Irgendjemand muss doch da sein

Stimmt. Ich bin doch da. Reicht dir das oder hast du auch den Wunsch nach einigen Allmächtigen die dich retten(Wovor weiß ich aber immer noch nicht ;) ) und dir Trost schenken? Kleinen Kindern reicht hier ein Schnuller. Daher beten die auch nicht..
 
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incognitous schrieb:
...oder hast du auch den Wunsch nach einigen Allmächtigen die dich retten?
Andersherum könnte man natürlich auch fragen, wer uns vor einem Allmächtigen retten kann. Aber egal. Zumindest das Retten impliziert doch, daß man sich in einer mißlichen Situation befindet, aus welcher man sich heraushelfen lässt, oder zumindest davon träumt.

Wenn ich in Einklang mit der Natur und auch mit selbst bin, dann bedarf ich weder der Rettung noch der Erlösung. Wenn ich im optimalen Bereich meiner Möglichkeiten lebe, dann ist eine 'Rettung' eine Verschlechterung der derzeitigen Situation. Ich helfe auch keiner älteren Dame über die Straße, wenn diese gar nicht auf die andere Straßenseite will. Mit echter Hilfe hat das nämlich nichts zu tun und mit Rettung ist es ähnlich.

Gruß Konradin
 
Lieber Konradin,
Du hast eigentlich in allem Recht.
jedoch muß man auch fair sein und die Unterschiede sehen und danach Differenzieren. Die Bibel traf Aussagen über Israel, Die Juden und nicht zu einem Ereignis das irgendwann im Nachhinein als Israel oder die Juden betreffend erkannt wurde... Es wurde also nicht gesagt das ein Verein Meister wird sondern das es ein bestimmter war. Zudem ist seit dem zeitpunkt der Prophezeiung bis zum heutigen Tage kein Widerspruch im Ablauf feststellbar. Es ist also mit Sicherheit nicht alles bis ins Detail für alle Belange seither zutreffend, aber immerhin wäre es ein leichtes gewesen im Laufe von Tausend und mehr Jahre Widersprüche im geschichtlichen Werdegang zu finden. Was kannst Du sagen wie Deutschland die nächsten 2000 Jahre verbringen wird? Kannst Du kommende kriege ausschließen? Sie auf einen engen Zeitraum mit Ursache und Wirkung sowie Ergebnis benennen, sodass man später sagen kann das Du eine Prophezeiung zutreffend getätigt hast? Es steht Dir frei was Du zum Thema einer Prohezeiung machen willst, es muß jedoch gravierende veränderungen im zeitlich engen Kontext und richtiger Reihenfolge beeinhalten...
Ich fordere Dich wirklich nicht auf das zu tun, es wäre lächerlich, es soll nur zeigen das es in den Beschreibungen zur angezweifelten Prophetie gewisse Punkte gibt die ein Mensch kaum leisten kann und je öfter dies der zutreffende Fall ist desto schwieriger wird es. Es sind jedoch Punkte die viele zu Gläubigen machte und diese Punkte sollten dann auch konkret und seriös betrachtet werden. Dies ist der Weg den Du nehmen könntest um Gläubigen die Augen zu öffnen, aber Du mußt dies nicht und Du willst es bestimmt auch nicht obwohl Du es sicher könntest wenn Du nur wolltest.....

Es soll doch jeder Glauben was er will oder nicht?

Liebe Grüße
Carmen
 
Zitat Konradin: "Wenn ich in Einklang mit der Natur und auch mit selbst bin, dann bedarf ich weder der Rettung noch der Erlösung. Wenn ich im optimalen Bereich meiner Möglichkeiten lebe, dann ist eine 'Rettung' eine Verschlechterung der derzeitigen Situation."

Glaubst du wirklich, was du da schreibst? Das klingt für mich ganz stark nach "ich habe mein rosa Brille auf und bin ganz zufrieden mit mir und der Umwelt - es soll mir ja keiner das Gegenteil erzählen!" Träum weiter im "optimalen Bereich deiner Möglichkeiten". Ich bin sicher, dass dieser "Bereich" einer genauen Prüfung nicht standhalten würde. Gruss freefloating
 
Natürlich glaube ich an das, was ich schreibe oder glaubt irgend jemand im Ernst, ich würde es sonst von mir geben?

Was hat es mit einer 'rosa Brille' zu tun, wenn ich Aussagen miteinander verknüpfe, die meines Erachtens zwingend zueinander gehören? Ich habe nirgendwo geschrieben, daß ich im optimalen Bereich lebe. Ich habe auch nicht von einem Bereich geschrieben, den ich subjektiv als optimal empfinde oder sondstwie wahrnehme, sondern von einem Zustand, der (völlig unabhängig von meinem Empfinden) optimal ist. Also nach objektiven Kriterien (die nicht von mir oder anderen Menschen stammen) optimal.

Etwas, das optimal ist, das kann man nur bewahren oder verschlechtern. Ein Optimum lässt sich nun einmal nicht optimieren udn ein 'optimaler' gibt es nicht. Beim Optimum ist das Ende der Fahnenstange erreicht.

Ich selbst muß das Optimum nicht erkennen, aber es existiert. Es macht sich auch nichts aus einer 'genauen Prüfung'. Denn wer will es mit subjektiven Mitteln prüdfen und worauf? Ich rede von dem exhten Optimum und nicht von dem Emfundenen, dem erstrebten, dem erkannten oder dem sonswie durch eine subjektive Sicht der Dinge verzerrten Abklatsch eines tatsächlichen Optimums.

Im übrigens benutze ich das Wort 'wenn'.

Ähnlich ist es mit dem Retten. Ich kann jemanden aus einer mißlichen Situation retten. Kann er sich selbst retten oder befindet er sich in keiner mißlichen Situation, dann bedarf er auch keiner Rettung durch Dritte, auch nicht von mir oder gar Gott.

Von mir aus soll jeder glauben, woran er mag. Aber weder überzeugen mich bisher getroffene Prophezeiungen noch sonst etwas von der Existens eines christlichen Gottes. Ich sage nur, wenn ich gewissen Aussagen glauben schenke, dann ziehe ich auch meine persönlichen Schlüsse daraus.

Andererseits, wenn ich beliebig viele Leute bunt zusammengewürfelt Zukunftsprognosen stellen lasse, dann wird zumindest einer von ihnen exakt das Beschreiben, was die Realität anschließend abbilden wird. Wenn ich beliebig viele Leute Lotto spielen lasse, dann werden irgendwann auch zwangsläufig sechs Richtige dabei sein. Mit Hellseherei und Prophetie hat das allerdings nichts zu tun.

Und noch ein Punkt, auch wenn ich mich darin wiederhole. Nichts, aber auch gar nichts impliziert beim umgang mit naturwissenschaflichen Vorgängen oder auch der Evolution, daß es einen christlichen Schöpfer geben muß. Es lässt sich beweisen, daß das Christentum in vielen Bereichen prägend war, aber es waren Menschen, die durch ihren Glauben Handlungen begangen, die der Welt einen Stempel aufdrückten. Und dieser Stempel war unabhängig davon, ob es diesen Gott jemals gab oder nicht.

Gruß Konradin
 
Wenn ich schon diese kindlichen Vorstellungen zu Paradies oder Hölle lese. Muss man nur mal drüber nachdenken.(nicht glauben)

Im Paradies soll es ewiges Glück geben und Vollkommenheit. Wer so Wünsche hat, hat mensch sein einfach nicht kapiert.
Wie soll man denn ständig glücklich sein können? Woher will man das dann wissen und erkennen? Wer sich glücklich fühlt, muss sich also zwangsläufig auch mal unglücklich gefühlt haben. Ansonsten kann man das ja gar nicht differenzieren oder Glück überhaupt erkennen. Zu Glück gehört also Unglück. Wie langweilig wäre das Mensch sein ansonsten? Auf und abs gehören einfach zu jedem Leben dazu. Da kommt sicher kein Gott und tröstet euch..besser mit Menschen reden. Aber das kann man ja auch in einer Gemeinde machen.
Sollte wieder ein starkes Indiz sein, dass diese Himmel - Hölle alles nur vom Menschen stammt.
 
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Ich wollte darauf aufmerksam machen, das es vielen Gläubigen wichtig ist ihren Glauben und die Zugehörigkeit zu einer Glaubenseinrichtung immer wieder zu überprüfen. Manche sind dafür gar nicht zugänglich. Dazu stehen begrenzte Mittel zur Verfügung. Es ist eine sich kaum veränderliche Quelle (BIBEL) vorhanden. Wenn Du versuchst Nostradamus zu widerlegen werden sich Gottgläubige nicht angesprochen fühlen und Nostradamusgläubige ihren Teil denken. Es würde durchaus Sinn machen den kritisierten Text und deren Prophezeiungen zum Thema zu machen. Dazu bedarf es dann auch ein gewisses Niveau das nicht jeder bietet, damit bist Du Konradin ausdrücklich nicht angesprochen.
Ich glaube das ein Aufzeigen der Fehler im Text zur tatsächlichen Geschichte der einzig wahre Weg dazu ist, denn die Gläubigen haben sich zum Teil davon überzeugt und sind zum Ergebnis gekommen das diese Prophezeiungen Gottes Inspiration / Diktat entsprangen. Argumente die darauf abzielen das jeder begabte Mensch irgendwas aus seiner Phantasie niederschreiben könnte das dann im Laufe von Jahrtausenden Realitätsentsprechungen aufweisen würde, werden nur von Nichtgläubigen als überzeugendes Argument gegen Gottes Prophetie gesehen. Gläubige haben eine Hürde genommen und sind über diesen Entscheidungsprozess hinweg.

Wer bekehren/entkehren will (weg von Gott), muß Argumente finden die das Zielobjekt akzeptiert. Ansonsten ist es am Thema vorbei diskutiert.

Liebe Grüße
Carmen
PS: Himmel und Hölle ist eine Erfindung der Katholiken
 
Ich muss zugeben, das Danielbuch ist einer der wenigen Gründe, dass ich die Bibel noch nicht als reines Menschenbuch betrachte.
Bei den Jesus-Prophezeiungen muss man auch damit rechnen, dass manche Erzählungen über ihn so angepasst wurden, dass sie sich auf eine Prophezeiung beziehen können, wie es zB, wenn ich mich recht entsinne, Paulus oft gemacht haben könnte (er schreibt oft irgendwas über Jesus und dann "damit das Wort erfüllt werde" [Zitat aus dem alten Testament]).

Andere lassen sich nicht so erklären, wie zB das Loswerfen der römischen Soldaten über Jesu Kleider oder dass ihm kein Knochen gebrochen wurde (außer man behauptet, dass diese Textstelle schlichtweg gelogen ist). Wegen dem nahenden Sabbat brach man damals die Beinknochen der Gekreuzigten, weil sie so schneller starben. Sonst hätten sie sie den ganzen Sabbat über hängen lassen müssen, weil da ja keine Arbeit verichtet werden durfte.

Alle Prophezeiungen wegzuerklären, nur weil sie nicht ins Weltbild passen, zeugt nicht gerade von Unvoreingenommenheit.

ich kann aber vielleicht euch ein buch empfehlen: Nachrichten aus einem unbekannten Universum von Frak Schätzing.
vielleicht hat sich dann die frage nach gott erledigt.
Als erstes und letztes Werk von ihm hab ich "Der Schwarm" gelesen. Das Buch war Zeitverschwendung und ich glaube kaum, dass dein genanntes viel besser ist.
 
Ok, ich fühle mich angesprochen, schließlich war ich es, der zuerst den Namen Nostradamus erwähnte. Es liegt mir fern, mich über Nostradamus zu äußern. Seine Biografie ist mir bekannt, ebenso wie seine Centurien. Da es bei mir sprachlich hapert, weil ich des Altfranzösichen nicht mächtig bin muß ich mich mit Übersetzungen begnügen.

Es mag durchaus sein, daß der werte Herr durchaus in der Lage war, Ausagen eindeutig zuzuordnen. Die Interpretationen dieser Aussagen hingegen sind in meinen Augen mehr als schwammig. Wenn ich mir konkret ein ganz bestimmtes Buch anschaue (welches tut hier nichts zur Sache) und mir die Zuordnungen anschaue, dann muß ich schmunzeln. Vor allem, wenn es um die Jahre ab 2000 geht. Das Buch stammt aus dem Jahr 1980 und die Teil besagter Ereignisse inzwischen Geschichte. Bezeichnend allerdings, daß nicht ein einziges dieser vorhergesagten Ereignisse so wie vorhergesagt eintraf.

Allerdings ist das weniger das Problem eines Meister Nostadamus, sondern das seiner recht populären Auslegungen.

In einem Punkt irrst du allerdings, werte Carmen. Es ist völlig unerheblich, ob ein 'Zielobjekt' einen inneren Widerspruch akzeptiert. Sicher, für dieses Objekt ändert sich nichts. Aber die Welt ist kein Dialog und Widersprüche stehen für sich.

Und am Ende ist vielleicht selbst ein kleines Objekt belehrbar...

Gruß Konradin
 
Wow, mit dem Satz, Wenn ich in Einklang mit der Natur und auch mit selbst bin, dann bedarf ich weder der Rettung noch der Erlösung, hat mir Konradin aus der Seele gesprochen.
Denn ich glaube, es ist das Menschsein wofür wir leben. Wir leben nicht dafür einem Himmelreich ein Lebenlang entgegenzusehnen, oder einem Retter.
Wie incognitus schon ganz richtig gesagt hat wäre alles was nach dem Leben kommt im Grunde blöd, weil man entweder ab einem gewissen Alter wirklich keine Lust mehr hat zu leben, weil man (wie im katholischen Glauben) in einem Paradies nicht Glückseligkeit empfinden kann, da das Gegenstück fehlt und weil ein Leben nach dem Tod etwas ist, was niemals eintreten wird kann, weil ein Mensch defenitiv Tod ist. Keiner kann mir erzählen das wir eine Seele haben, die irgendwo in unserer Brust steckt und rausflutscht und dann in ein neugeborenes Baby wieder rein. Dann könnte es ja gar keine wachsende Weltbevölkerung geben, sondern für alle Zeiten würden gleichviele Menschen geboren werden wie sterben.

Also nocheinmal zum Wachrütteln. Warum nicht das Leben auf der Erde als Paradies sehen? Als unglaubliche Mixtur von allen existierenden Gefühlen, Gedanken und Lebewesen? Warum muss der Mensch sich einen Retter wünschen? Etwas besseres?

Ich denke wenn man eine gewisse Stufe von Selbstverwirklichung erreicht hat, in dem man ein naives, kindliches Wesen abgestreift hat, ist es möglich die Erde als Paradies zu sehen.
 
Ich glaube auch nicht an ein Leben nach dem Tod, eine Seele usw aber um die Erde als Paradies zu sehen braucht man entweder eine gehörige Portion Realitätsfremde oder schwärzesten Brachialhumor als Weltanschauung.
Mir kommt das Leben eher wie die Hölle auf einer paradiesischen Umgebung vor. Natürlich wird diese Umgebung durch den Menschen auch langsam zu einer Hölle.
Soweit mein positives Weltbild.
 
Zitat von Moonster
Als erstes und letztes Werk von ihm hab ich "Der Schwarm" gelesen. Das Buch war Zeitverschwendung und ich glaube kaum, dass dein genanntes viel besser ist.


auch ich hab den schwarm gelesen und bin kein fan von diesem buch, jedoch das von mir genannte sollten die gläubigen hier lesen wenn sie im erdkundeuntericht nicht aufgepasst haben um sich ein bild von der entstehung der erde und unsereins zu machen.

ps. ich hab sowohl die bibel als auch den koran gelesen um nur bei diesen beiden zu bleiben und auch mit deren geschichte befasst. nichts, aber auch garnichts konnte mich davon überzeugen das es einen gott gibt wenn man nur seine augen aufmacht und umsich sieht.
 
PS: Himmel und Hölle ist eine Erfindung der Katholiken

Stimmt das oder was soll diese Behauptung? Was sagen die bibeltreuen-und festen Christen hier?
In der Bibel ist jawohl was vom angeblichen Paradies zu lesen und die Vorstellungen hierzu. Auch von Hölle ist da was zu lesen. Ist also sicher keine Erfindung der Katholiken. Ohne eine Art "Hölle" funktionieren Religionen überhaupt nicht. Vom Angst machen leben die Religionen auch recht gut ;)
 
Ja und nein - incognitous du hast insofern recht, dass Himmel und Hölle in der Bibel erwähnt werden. In Bezug auf den Himmel ist die Bibel ziemlich klar, aber nicht in Bezug auf die Hölle. Hier kommen nun die Katholiken ins Spiel. An diesem Punkt hat Carmen recht. Das Bild, welches die Katholiken im Mittelalter gezeichnet haben ist schrecklich und nach meiner Meinung biblisch nicht haltbar (für alle Ewigkeit in der Hölle schmoren widerspricht einem Gott der Liebe). Gleichnisse von Jesus wurden falsch gedeutet. Andererseits gibt es sehr viele Bibelstellen, die eindeutig von der endgültigen Vernichtung (verbrannt wie Stroh im Feuer / nicht mehr existent) der "Gottlosen" sprechen. Im hebräischen Urtext bezieht sich die Hölle (Gehenna) auf ein Tal (Gehinnom, zwischen Zion und Kidrontal) in der Nähe von Jerusalem, wo kultische Opferverbrennungen dargebracht wurden - es wurden auch nicht begrabene Leichen verbrannt. Die Christen sind sich bezüglich der "Hölle" allerdings nicht einig. Für mich jedoch, und ich habe mich sehr lange mit dieser Frage auseinandergesetzt, ist es nicht denkbar, dass Gott die Menschen für Sünden ewig quälen kann (oder überhaupt aktiv und bewusst quält). Das wäre ja eine Strafe die weit über eine Lebensspanne (sprich das volle Mass an Schuld) ausgehen würde, quasi in alle Ewigkeit. Es wäre mit einem Gott der von sich sagt "..ich bin langsam zum Zorn, aber reich an Vergebung" auch nicht zu vereinbaren. Gruss freefloating
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Andererseits gibt es sehr viele Bibelstellen, die eindeutig von der endgültigen Vernichtung (verbrannt wie Stroh im Feuer / nicht mehr existent) der "Gottlosen" sprechen.

Meiner Meinung nach, ist an dieser Textstelle zu sehen, dass Religion auf der Angst der Leute einer endgültigen Vernichtung aufbaut. Leute, die zu sehr am Leben festhalten, weil sie nichts gemacht haben, worrauf sie wirklich im tiefsten Inneren stolz sein können, und womit sie zufrieden sein können. Diese Leute haben Angst zu sterben, und versuchen ihr Gewissen zu beruhigen, indem sie sich sagen, dass nach dem Leben ein weiteres auf sie wartet, in dem sie Dinge vollbringen können, die sie befriedigen.

Ich bin noch jung. Ich habe nicht allzuviel geschafft, worauf ich wirklich stolz sein kann. Aber ICH habe ja immernoch Zeit.
Wer weiß, vielleicht fange ich in 50 Jahren an an Gott zu glauben, weil mein Schaffen mir im tiefen Unterbewusstsein nichts wert ist, und ich mich mit der Vision eines zweiten Lebens beruhigen will. Ein vollständiges Ende würde mir dann möglicherweise auch höllisch vorkommen und ich würde mit jedem Tag religiöser werden.
 
... Wer weiß, vielleicht fange ich in 50 Jahren an an Gott zu glauben, ...
Es muss schon viel - mit Deinem Kopf - geschehen, um Dich, wenn Du so viele Jahre vernünftig gelebt hast, zum Opfer einer Sekte werden zu lassen.
 
Naja, es ist mal ein Unterschied, ob man an einen irgendwie gearteten Gott zu glauben beginnt, oder einer Religionsgemeinschaft beitritt.
Abgesehen davon geschieht in 50 Jahren bei jedem Menschen viel.
Ich kann auch nicht ausschließen, dass ich irgendwann Atheist werde auch wenn ich es mir jetzt nicht vorstellen kann. Die Tendenz geht aber dorthin: Fundamentalistenchrist -> liberaler Christ -> gar kein Christ -> ?
 
@ Dobby
Irgendwie verwirrend.
Der Mensch übt die Todesstrafe aus. Damit soll das unbekehrbare Böse vernichtet werden und es soll abschrecken.
Du beschreibst also das was Menschen machen. Nur zur Info:
Was die Bibel in Aussicht stellt ist das der Tote nicht auferstehen wird und das es ein vorzeitiges Ende dieser Legislaturperiode des Teufels geben wird. Das vorzeitige Ende wird nicht durch totkitzeln geschehen sondern mit anderen Mitteln. Dies soll, laut Bibel, geschehen um das sichere Ende und die Vernichtung der Welt zu verhindern. Die gesamten Texte erklären von der ersten bis zur letzten Seite die alternativen Möglichkeiten. Auch die völlige Gewaltlosigkeit und die Möglichkeit das es nicht Notwendig sein könnte dieses Ende zu bekommen. Das liegt in der Hand des Menschen und dazu sind Tiere kein Thema.
Es ist schon klar das es wirre und falsche Vorstellungen von Menschen, im Bezug auf die Bibel gibt, weil sie die Bibel eventuell Auszugsweise gelesen haben, aber Hauptsächlich auf das Hörensagen vertrauen. Auch erschließt sich der Sinn der Texte der Bibel nicht sofort beim ersten durchlesen. Dazu muß man erst die Hürde überspringen in der man lesen will was man meint zu wissen über die Bibel...
Nun, denn es ist auch gar nicht so schlimm. Man muß nicht glauben.

Aber man kann sich auch an die Fakten halten.

Das ist ein Charakterzug der einen Menschen kennzeichnet.
Wer es nicht schafft im täglichen Leben die Fakten zu erkennen und sich an diese zu halten, macht es auch nicht bei seiner Interpretation der Bibel oder der Evolutionstheorie... weshalb viele surrealistische Aussagen getroffen werden, in der festen Überzeugung Recht zu haben. Das kann Naturgemäß der Betroffene am aller wenigsten beurteilen.
Also, lieber Dobby, das was Du beschreibst konnte ich in der Bibel nicht wiederfinden, weshalb ich mich Frage welcher Guru Dich unterrichtet hat? Woher hast Du sowas?

Liebe Grüße
Carmen
 
Ich habe nichts über die Bibel geschrieben, sondern nur freefloating zitiert, der von solchen Textstellen erzählt.
Allerdings sage ich nicht, dass solche Textstellen in der Bibel, sondern das solche Arten von religiösen Texten und Führungsbüchern die Angst der Leute vor einer endgülitigen Vernichtung schürt.

Vielleicht, liebe Carmen, solltest du dir meinen Beitrag das nächste mal ein klein wenig genauer hinlesen, dick an die Fakten halten und nicht Surrealistischen Halbwahrheiten folgen.
Auch erschließt sich der Sinn des Textes meines Beitrags nicht sofort beim ersten durchlesen. Dazu muß man erst die Hürde überspringen in der man lesen will was man meint zu wissen über meinen Beitrag.

Liebe Grüße
Dobby
 
Lieber Dobby, irgendwie mußt Du doch einen Bezug zum von Dir kritisierten Detail aufzeigen.
Meiner Meinung nach, ist an dieser Textstelle zu sehen, dass Religion auf der Angst der Leute einer endgültigen Vernichtung aufbaut.
Welche Bibelstelle meinst Du damit? Freefloating ist doch keine Bibelstelle:confused:

Liebe Grüße
Carmen
 
Eine Textstelle muss ja nicht Biblisch sein. Ich meinte die Textstelle von Freefloating, die ich zitiert habe.

Tut mir Leid für das Missverständniss, vielleicht sollte ich in Zukunft ein wenig deutlicher schreiben^^

lg
Dobby
 
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