Natürlich glaube ich an das, was ich schreibe oder glaubt irgend jemand im Ernst, ich würde es sonst von mir geben?
Was hat es mit einer 'rosa Brille' zu tun, wenn ich Aussagen miteinander verknüpfe, die meines Erachtens zwingend zueinander gehören? Ich habe nirgendwo geschrieben, daß ich im optimalen Bereich lebe. Ich habe auch nicht von einem Bereich geschrieben, den ich subjektiv als optimal empfinde oder sondstwie wahrnehme, sondern von einem Zustand, der (völlig unabhängig von meinem Empfinden) optimal ist. Also nach objektiven Kriterien (die nicht von mir oder anderen Menschen stammen) optimal.
Etwas, das optimal ist, das kann man nur bewahren oder verschlechtern. Ein Optimum lässt sich nun einmal nicht optimieren udn ein 'optimaler' gibt es nicht. Beim Optimum ist das Ende der Fahnenstange erreicht.
Ich selbst muß das Optimum nicht erkennen, aber es existiert. Es macht sich auch nichts aus einer 'genauen Prüfung'. Denn wer will es mit subjektiven Mitteln prüdfen und worauf? Ich rede von dem exhten Optimum und nicht von dem Emfundenen, dem erstrebten, dem erkannten oder dem sonswie durch eine subjektive Sicht der Dinge verzerrten Abklatsch eines tatsächlichen Optimums.
Im übrigens benutze ich das Wort 'wenn'.
Ähnlich ist es mit dem Retten. Ich kann jemanden aus einer mißlichen Situation retten. Kann er sich selbst retten oder befindet er sich in keiner mißlichen Situation, dann bedarf er auch keiner Rettung durch Dritte, auch nicht von mir oder gar Gott.
Von mir aus soll jeder glauben, woran er mag. Aber weder überzeugen mich bisher getroffene Prophezeiungen noch sonst etwas von der Existens eines christlichen Gottes. Ich sage nur, wenn ich gewissen Aussagen glauben schenke, dann ziehe ich auch meine persönlichen Schlüsse daraus.
Andererseits, wenn ich beliebig viele Leute bunt zusammengewürfelt Zukunftsprognosen stellen lasse, dann wird zumindest einer von ihnen exakt das Beschreiben, was die Realität anschließend abbilden wird. Wenn ich beliebig viele Leute Lotto spielen lasse, dann werden irgendwann auch zwangsläufig sechs Richtige dabei sein. Mit Hellseherei und Prophetie hat das allerdings nichts zu tun.
Und noch ein Punkt, auch wenn ich mich darin wiederhole. Nichts, aber auch gar nichts impliziert beim umgang mit naturwissenschaflichen Vorgängen oder auch der Evolution, daß es einen christlichen Schöpfer geben muß. Es lässt sich beweisen, daß das Christentum in vielen Bereichen prägend war, aber es waren Menschen, die durch ihren Glauben Handlungen begangen, die der Welt einen Stempel aufdrückten. Und dieser Stempel war unabhängig davon, ob es diesen Gott jemals gab oder nicht.
Gruß Konradin