Gewaltbereite Jugendliche Diskussion 

O.T.:

Wie wäre es denn mal mit einer sachlicheren Diskussion in diesem Thread?
Und zwar von allen Seiten (ohne das sich hier 2 Parteien nur noch angiften
und Vorhaltungen machen)?
 
[...]Obwohl sie eher unbelehbar scheinen, in Dogmen gefangen sind und sich vor manchen Realtitäten [...]
Ja, ja: Die Realitäten!

Aber, Du wirst wohl Recht haben: Ich habe keine Erfahrung im Umgang mit Ausländern bzw. Ex-Ausländern.

Die Zusammensetzung meine momentanen Schülergruppe (Unterricht dauert noch bis 17:30 Uhr, habe mich kurz ins Büro geflüchtet):

1 Ukrainerin (31 Jahre, selbstständig)
1 Bayer (53 Jahre, Narkosearzt)
1 Litauer (34 Jahre, Schreiner)
1 Rumäne (31 Jahre, Installateur)
1 Ex-Türke (23 Jahre, BW-Soldat [8 Jahre])
1 Ex-Türke (24 Jahre, Sicherheitsdienst Flughafen)

Meine Wenigkeit: Ex-Pole (67 Jahre, selbstständig)

Die „Ex“ ändern übrigens nichts daran, dass wir uns nach wie vor unserer vorherigen Staatsangehörigkeit bzw. Ethnie verbunden fühlen.

Höchstes Lob von Vertretern der Stadt, was meine Integrationsbemühungen und –erfolge betrifft. Integration, die nur möglich ist, wenn man sich ohne Vorurteile auf gleicher Augenhöhe treffen kann.

Gelegentlich unterrichte ich auch an Grund- und Hauptschulen.

Mein jüngster Fall: 19 Buben und Mädchen im Alter von 11 – 14 Jahren, darunter kein einziger Eingeborener. Zuerst totales Chaos. Etwa 15 Minuten später hatte ich eine disziplinierte (nicht unterdrückte!) Gruppe vor mir, mit der ich arbeiten konnte. Nahezu alle Pädagogen staunten, dass dies möglich ist.

Die Frage von mir, warum es ihnen als dafür ausgebildete Pädagogen nicht möglich ist, aufmerksame Schüler zu unterrichten, blieb unbeantwortet (meine Meinung dazu habe ich weiter oben bereits in Ansätzen formuliert).
 
Es gibt so viele Statistiken die genau das beweisen, was hier steht. schau mal im Internet, leider trauen sich nicht viele diese zu veröffentlichen...


Es war eine Attacke, die noch vor wenigen Tagen in den Polizeimeldungen unter „ferner liefen“ vermeldet worden wäre: 15 Täter, meist Südländer, jagten am Neujahrsmorgen zwei Deutsche durch Meckelfeld, griffen sie an und verletzten sie. Diese Tat reiht sich ein in eine Serie von Übergriffen, die bundesweit für Aufsehen sorgen. Plötzlich diskutiert das Land über Ausländerkriminalität – und der Hamburger Wahlkampf gerät mit in die Debatte.

Für Hamburg allerdings gibt es bislang kaum aussagefähige Zahlen über die Kriminalität durch Täter ausländischer Herkunft. Jede Anfrage an die Innenbehörde wird abgebügelt. Dabei hatte Innen-Staatsrat Christoph Ahlhaus schon vor einem halben Jahr in der Staatsräterunde gesagt, dass der Anteil der Körpergewaltdelikte durch Ausländer überproportional höher als deren Anteil an der Bevölkerung sei – um mehr als 50 Prozent höher, hieß es damals. Schriftlich herausgeben wollte er die Zahlen nicht. Experten gegen davon aus, dass der Anteil der Tatverdächtigen mit ausländischem Hintergrund weitaus höher liegt, als die Kriminalitätsstatistik ausweist. Denn die richtet sich ausschließlich nach dem aktuellen Pass, den der Täter besitzt. WELT ONLINE hat sämtliche Kriminalfälle, die die Hamburger Polizei seit Weihnachten veröffentlichte, analysiert. Das Ergebnis ist deutlich: Bei 17 besonders schwerwiegenden Taten wurden 23 Täter ermittelt. Darunter waren fünf Deutsche ohne sogenannten „Migrationshintergrund“. Zu den 17 Taten zählt das spektakuläre Tötungsdelikt vor der Diskothek in Niendorf. Zudem nahmen Polizisten mutmaßliche Menschenhändler, Großdealer und Einbrecher fest.

Schon bei dieser kleinen, nicht repräsentativen Stichprobe fällt auf, dass nach den bisherigen Regularien der Kriminalitätsstatistik elf der Täter Ausländer sind. Zwölf besitzen einen deutschen Pass. Damit liegt der Ausländeranteil bei den herausragenden Straftaten der vergangenen Tage in Hamburg bei knapp 50 Prozent.

Bei genauerer Betrachtung haben noch mehr Verdächtige nichtdeutsche Wurzeln: Denn von den zwölf Straftätern mit deutschem Pass haben sieben einen sogenannten „Migrationshintergrund“. Lediglich fünf Täter hatten deutsche Eltern. Bei den seit Weihnachten begangenen Straftaten mit hoher krimineller Energie wie organisierter Drogenhandel, Menschenhandel, Messerstechereien oder Brandstiftung spielten Deutsche ohne ausländischen Hintergrund keine Rolle.

Ebenso alarmierend wie die Zahlen der vergangenen Tage ist eine Analyse der 25 Tötungsdelikte des vergangenen Jahres, über die die Polizei im Zusammenhang mit Festnahmen berichtet hat. In 16 Fällen haben die Täter ausländische Wurzeln. Zieht man die elf klassischen Beziehungstaten ab, bei denen die Frau, der Ehemann oder ein Kind aus der Familie Opfer wurde, ist der Anteil noch höher. In dem Fall haben von den verbliebenen 14 Tätern zwölf Verdächtige einen „Migrationshintergrund“.

Bestimmte Nationalitäten sind auffallend

Nimmt man von den 25 Taten nur die zehn versuchten oder vollendeten Tötungsdelikte, bei denen die Polizei nach Messerstechereien auf der Straße oder Gewalttaten im Umfeld von Lokalen oder Diskotheken den Täter festnahm, ist lediglich ein Deutscher als Täter registriert worden. „Wir haben gerade im Bereich der Straßenkriminalität, egal welche Qualität sie hat, einen enorm hohen Anteil von Tätern, die einen ausländischen Hintergrund haben“, sagt ein Beamter. „Auffallend ist auch, dass es bestimmte Nationalitäten sind, während in Hamburg lebende Menschen anderer Nationalitäten kaum oder sogar weit unterproportional als Straftäter auffallen.“

„Diese Werte überraschen mich nicht“, sagt Joachim Lenders, Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft. „Es mag sein, dass dort Zufälligkeiten hineinspielen. Die Tendenz ist aber eindeutig. Wir haben eine weit überproportionale Beteiligung von Tätern mit Migrationshintergrund an dem Kriminalitätsgeschehen in Hamburg. Die offizielle Statistik gibt die Situation nicht so wieder, wie sie ist.“

Lenders geht davon aus, dass bei einer Erhebung von jugendlichen Tätern ausländischer Herkunft, beispielsweise bei der Gewaltkriminalität, die Zahlen enorm hoch wären: „Jugendliche Ausländer sind jetzt schon weit überproportional in diesem Deliktbereich vertreten. Wenn man hier eine Erhebung macht, in der der Migrationshintergrund ausgewiesen ist, wird man meiner Einschätzung nach über das Ergebnis mehr als erschrocken sein.“ Deshalb plädiert Lenders für eine gesonderte Erhebung von Straftätern mit ausländischen Wurzeln: „Mir ist bewusst, dass viele lieber weiter die Augen verschließen. Aber wird brauchen solche Zahlen, um Phänomene erkennen und gegensteuern zu können.“

„Es behauptet niemand, dass es kein Problem gibt“, sagt der Innenexperte der SPD, Andreas Dressel. Man müsse unabhängig von der Nationalität hart gegen Kriminalität vorgehen: „Das beinhaltet das Instrument der Ausweisung und Abschiebung. Man muss aber ebenso hart gegen die Ursachen vorgehen.“ Viele der Täter hätten keine Perspektive und würden aus Frust auf die schiefe Bahn geraten. „Wir müssen hier fördern und fordern“, sagt Dressel. „Wenn wir nichts tun, wird die Gesellschaft dafür doppelt und dreifach zahlen müssen.“

Quelle: welt.de
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Klar, daß der Anteil ausländischer Jugendlicher in der Statistik weit oben anzusiedeln ist, gehören ausländische Jugendliche doch überwiegend der Unterschicht an. Es wundert auch nicht, daß z.B. indische Jugendliche statistisch nicht nennenswert in Erscheinung treten - denn man kann die hier ansässigen Inder der Unterschicht wahrscheinlich an den Fingern einer Hand abzählen.

Die Masse der damaligen "Gastarbeiter" aber kam entweder aus den ärmeren Ländern oder aus den ärmeren Regionen derselben - und genau dies spiegelt sich auch in den Kriminalstatistiken wider. Die Italiener z.B. kamen überwiegend aus dem armen Süden und nicht aus dem reichen Norden. Aber daraus schließen zu wollen, Süditaliener seien im Gegensatz zu Norditalienern kriminell ist schlicht und einfach Unsinn.

Wenn man wirklich ein Interesse daran hätte, offen über die Hintergründe der Jugendkriminalität zu diskutieren, dann würde man z.B. das Familieneinkommen in Relation zur Häufigkeit der kriminellen Handlungen setzen und man würde unschwer erkennen, daß Armut oft ein Hintergrund für zerrüttete Familien ist und eine der Hauptursachen der Jugendkriminalität.

Jemand, der eine sichere Zukunft vor sich hat, der hat kaum Existenzängste und flüchtet sich mit seinen unerfüllten Träumen nicht auf die Strasse.

Aber da wir schon einmal beim Herauspicken eines Merkmals sind, um von diesem auf die Schuldigen zu schliessen, wie wäre es vielleicht statt der Nationalität mit der Haarfarbe oder gar der Schuhgrösse?

Nehmen wir einmal folgende Arbeitshypothese an: Straftäter haben (wie jeder sicher weiß) überwiegend grüne Augen. Da neun von zwölf Nachbarn grüne Augen habe lebe ich in einem Kriminellen Umfeld. Es ist dringend ratsam, die Wohngegend zu wechseln.

Zwar habe ich selbst grüne Augen, aber da ich es mir leisten kann trage ich blaue Kontaktlinsen. Nein, ich bin keiner dieser Grünäugigen, ich bin etwas Besseres, denn ich habe hart dafür gearbeitet, daß man meine Augenfarbe nicht mehr erkennt.

Nein, ich bin kein Rassist, wenn ich etwas gegen Grünäugige habe, war ich doch selbst einmal einer von ihnen. Und einer meiner zwöf besten Freunde ist auch grünäugig, da seht ihr mal wieder, wie tolerant ich wirklich bin.

Wiederlegen könnt ihr meine Hypothese ohenhin nicht, denn es gibt einfach keine Statistik, die sie widerlegt. Es sei denn, ihr fälscht sie euch selbst.

Und wenn es mir mit der Augenfarbe zu blöd wird, dann argumentiere ich eben mit der Schuhgrösse. Irgendetwas wird daran schon stimmen.


Wer Ohren hat zu hören, der höre.
 
Ja, ja: Die Realitäten!


Die Zusammensetzung meine momentanen Schülergruppe

1 Ukrainerin (31 Jahre, selbstständig)
1 Bayer (53 Jahre, Narkosearzt)
1 Litauer (34 Jahre, Schreiner)
1 Rumäne (31 Jahre, Installateur)
1 Ex-Türke (23 Jahre, BW-Soldat [8 Jahre])
1 Ex-Türke (24 Jahre, Sicherheitsdienst Flughafen)

Tja, stimmt, so setzt sich typischerweise eine Gruppe "Jugendlicher" zusammen, die auf der Straße die Leute anpöbeln und in der U-Bahn unschuldige Passanten halb tot schlagen. :depp:

Am schlimmsten sind wohl die Ausländer aus Bayern. :D

pate schrieb:
Experten gegen davon aus, dass der Anteil der Tatverdächtigen mit ausländischem Hintergrund weitaus höher liegt, als die Kriminalitätsstatistik ausweist. Denn die richtet sich ausschließlich nach dem aktuellen Pass, den der Täter besitzt. WELT ONLINE hat sämtliche Kriminalfälle, die die Hamburger Polizei seit Weihnachten veröffentlichte, analysiert. Das Ergebnis ist deutlich: Bei 17 besonders schwerwiegenden Taten wurden 23 Täter ermittelt. Darunter waren fünf Deutsche ohne sogenannten „Migrationshintergrund“. Zu den 17 Taten zählt das spektakuläre Tötungsdelikt vor der Diskothek in Niendorf. Zudem nahmen Polizisten mutmaßliche Menschenhändler, Großdealer und Einbrecher fest.

Schon bei dieser kleinen, nicht repräsentativen Stichprobe fällt auf, dass nach den bisherigen Regularien der Kriminalitätsstatistik elf der Täter Ausländer sind. Zwölf besitzen einen deutschen Pass. Damit liegt der Ausländeranteil bei den herausragenden Straftaten der vergangenen Tage in Hamburg bei knapp 50 Prozent.

Bei genauerer Betrachtung haben noch mehr Verdächtige nichtdeutsche Wurzeln: Denn von den zwölf Straftätern mit deutschem Pass haben sieben einen sogenannten „Migrationshintergrund“. Lediglich fünf Täter hatten deutsche Eltern.

Richtig.

Aber genau das sind die Tatsachen, die totgeschwiegen werden sollen.

Aber irgendwann werden auch diese Leute bemerken, dass sich Probleme nicht dadurch lösen, dass man sie ignoriert.


Edit:

Konradin schrieb:
dann würde man z.B. das Familieneinkommen in Relation zur Häufigkeit der kriminellen Handlungen setzen

Es ist also nicht in Ordnung, festzustellen, dass Ausländer öfter kriminell sind (obwahl das durch Zahlen eindeutig belegbar ist).

Aber es ist deiner Meinung nach durchaus in Ordnung zu sagen, dass Leute mit geringerem Einkommen krimineller sind als Leute mit besserem Einkommen.

Also ist die von euch so genannte "Unterschicht" kriminell.

Okay, wenn ihr es so haben wollt.

Sarkasmus = on
Wir sollten dafür sorgen, dass Geringverdiener nicht unsere Wohnviertel betreten.
Sarkasmus = off
 
Zuletzt bearbeitet:
Ok, dann räume ich vorläufig das Feld und überlasse es denjenigen, die hier aus dem Thema Jugendgewalt mit aller Gewalt das Thema Auslängergewalt machen wollen. Und immer wieder das gleiche Gehetzte... Sorry, aber mir wird es zu billig.

Falls sich irgendjemand aufraffen sollte, irgendwann auch wieder über Jugendliche zu diskutieren, dann kehre ich vielleicht wieder zur Diskussion zurück. Hetzt ruhig weiter ohne mich gegen Ausländer, es ist ja hier nicht das erste Mal...

...und weg.
 
Und immer wieder das gleiche Gehetzte... Sorry, aber mir wird es zu billig.
...und weg.

Und weg isser. ;)

Nee, Herr Konradin. Ihre Argumente sind es, die ins Leere gehen. Weltfremd und unrealistisch. Wenn es eben bestimmte Einwanderergruppen gibt, die besonders auffällig sind, dann sollte man da eben mal genauer hinschauen, anstatt denjenigen, die darauf hinweisen, nur platt Rassismus und Ausländerhass vorzuwerfen. Das weißt du wohl gut genug, dass diese Vorwürfe haltlos sind!

Man muss nicht immer alle Ausländer (auch die mit mittlerweile deutschem Pass) in Schutz nehmen. Keiner hier hat geschrieben, dass generell alle Ausländer aus bestimmten Ländern Räuber und Verbrecher wären. Aber es ist halt einfach für jemand wie dich, dies den Meinungsgegnern immer und immer wieder zu unterstellen. So platt, wie es manch ein naiver Schreiberling, der sich Journalist nennt, noch heute tut. Fernab jeder Realität.

Dabei geht es hier eigentlich nicht darum, wie gut man als Deutscher mit Einwanderern, Spätaussiedlern oder sonstigen ausländischen Menschen zusammenleben kann.



geklaut auf einem anderen Forum schrieb:
Der Lehrer ruft die Schüler auf:

"Mustafa El Ekh Zeri"
"Anwesend"

"Achmed El Cabul"
"Anwesend"

"Kadir Sel Ohlmi"
"Anwesend"

"Mohammed End Ahrha"
"Anwesend"

"Mi Cha El Mai Er"
...Stille im Klassenzimmer...

"Mi Cha El Mai Er"
....Stille im Klassenzimmer...

"Ein letztes Mal: Mi Cha El Mai Er"

Jetzt steht ein Bub in der letzten Reihe auf und sagt:
"Das bin wahrscheinlich ich, aber mein Name wird
MICHAEL MAIER ausgesprochen...

So banal sich das liest, so viel Wahrheit steckt da doch schon drin. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:

„Goodbye, Ciao Ciao, auf Wiedersehen. Die Zeit mit dir war wunderschön, wenn‘s am schönsten ist muss man gehen.”



Konradin, hat dir der Beitrag von welt.de die Augen geöffnet und nun fehlen die richtigen Argumente oder warum wird es dir zu billig ?

Ach ja...nicht zu vergessen, hier hetzt keiner gegen Ausländer... du verkraftes einfach die Fakten nicht und gehst deshalb.

Leider denken viele wie du, darum ist es, wie es ist!

Gruss pate
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Dafür wird man dann aber von irgendeinem Feigling per PM beschimpft und mit i-welchen anderen Membern in Verbindung gebracht. Keine Ahnung, was so einen Typen umtreibt. Vermutlich der pure Hass.



Aber es ist so einfach, Kritiker als Rassisten zu verunglimpfen. Selbst wenn man deutlich heraus stellt, dass unbegründete Aggression und Gewalt generell hart zu bestrafen ist, wenn es sich um Wiederholungstäter handelt. Doch die vermeintlichen Gutmenschen hier sollten sich mal mit einem Justizbeamten unterhalten. Sehr aufschlussreich, so ein Gespräch.

Dann würde ich es wirklich & ehrlich gerne sehen, dass Prävention zu weniger sinnlosen Gewalt führt. Doch kaum eine der politischen Parteien nimmt hier Geld in die Hand. Dass sich dann noch die Polizei schon aus Problemvierteln in Großstädten zurück zieht, kann es echt nicht mehr sein! Wer hat schon Lust, von Jugendgangs am Abend dumm angemacht oder gar verprügelt zu werden?
 
Mit dem hier diskutierten Thema ist es ähnlich wie mit einem Alkoholiker.

Man kann erst dann vernünftig nach Lösungen suchen und sie angehen, wenn man sich selber eingesteht, dass man ein Problem hat. Solange die Probleme ignoriert oder geleugnet werden, solange wird man sie nicht lösen oder zumindest eindämmen können.

Solange der jugendliche Straftäter gesagt bekommt, dass er ja eigentlich das Opfer ist, solange wird er sich nicht ändern, warum auch?

Solange die Fehler immer nur bei den anderen gesucht wird, arbeitet man nicht an sich selber.



Auf der einen Seite bekommen die Jugendlichen immer mehr Rechte, auf der anderen Seite sollen sie vor den Gesetz wie Kleinkinder beurteilt werden. Da passt was überhaupt nicht mehr.

Solange daran gearbeitet wird, dass das Verhalten von Jugendlichen überhaupt keine Konsequenzen für sie hat, solange wird sich da nichts bessern.
 
@ McKilroy
c014.gif


Ich Denke mal das viele Jugendliche wirklich nicht selber dafür können.
Schuld sind wahrscheinlich:

1. Die Eltern
2. Unsere Wohlstandsgesellschaft (die Unterschiede werden zu groß)
3. Keine oder nur eine zu kleine Perspektive
4. Gewaltverherrlichung ( Musik, Fernsehen, Spiele)
5. Gruppenzwang der anderen Jugendlichen (du musst Cool sein oder Markenklamotten haben)
usw.

Aber wir (Politiker) müssen uns wirklich was einfallen lassen. Meine Eltern gehen nach Sonnenuntergang nicht mehr zu Fuß durch Aachen. Sie haben wirklich Angst, und sie sind nicht die einzigen. So kann es nicht weitergehen. Vor allem weil es immer schlimmer wird.

Meik :mad:
 
Solange daran gearbeitet wird, dass das Verhalten von Jugendlichen überhaupt keine Konsequenzen für sie hat, solange wird sich da nichts bessern.

Hat es doch. Wer besonders böse und aggressiv ist, darf ins Camp oder gar aufs Schiff mit ein paar besonders naiven Sozialpädagogen. :D


Wie gesagt, fragt mal Leute die beruflich direkt mit jungen Gewalttätern zu tun haben, die in Gangs oder Gruppen willkürlich und sinnlos aber äußerst brutal gegen andere, meist unbeteiligte Menschen vorgehen. Und vor allem, wie viele von denen Rückfalltäter sind. Da könnt ihr euch jede beliebige Statistik dazu in die Haare schmieren!

Seltsam nur, dass eben bestimmte Einwanderergruppen da deutlich überproportional häufig vertreten sind, andere Ausländergruppen dagegen deutlichst unterhalb ihrer Bevölkerungsquote. Mich juckt das inzwischen nicht mehr, wenn die Blinden und Unbelehrbaren mich da verbal angreifen oder beschimpfen.


@ Meik: Es kann viele Ursachen haben. Doch manch einem liegt eben die Gewalt näher als die Vernunft.
 
FranSa schrieb:
Doch manch einem liegt eben die Gewalt näher als die Vernunft.
Das...
ließe sich auch auf die Wortwahl und deren Inhalt so mancher hiesiger Poster münzen :D

Aber wir wissen ja eigentlich:
Hunde, die kläffen, beißen (meist) nicht.
Auch wenn sie das dem Gegenüber nur zu gerne weiß machen wollen, gelle :muesli:

Fran.Sa schrieb:
Mich juckt das inzwischen nicht mehr, wenn die Blinden und Unbelehrbaren mich da verbal angreifen oder beschimpfen.
Hm, :D
Beim Verlust der Lesefahigkeit und des Verständnisses von Gelesenem sollte sollte man nicht vorschnell von sich auf Andere schließen.
Vor allem dann nicht, wenn die eigene Wortwahl sowie die Wahl eigener Argumente, bzw. besser: Vorurteile ;), doch eh sehr zu wünschen übrig lässt.

Aber vllt. lässt Du uns ja auch mal an deinen ureigensten sozialpädagischen oder auch strafrechtlichen Lösungsvorschlägen teilhaben.
Ich wäre wirklich mal gespannt ;)

muesli
 
„Der alte Grundsatz »Auge um Auge« macht schließlich alle blind.“

Martin Luther King
 
Auch wenn sie das dem Gegenüber nur zu gerne weiß machen wollen, gelle

Schön, dass zu dieser Einsicht gekommen bist. ;)


Beim Verlust der Lesefahigkeit und des Verständnisses von Gelesenem sollte sollte man nicht vorschnell von sich auf Andere schließen.

Na, dann mach das doch auch nicht.


@ muesli:
Deine Beiträge sind mach mal sehr interessant, manchmal allerdings nur eine Ansammlung von sinnfreien Worten. Schreibst du so auch deine Artikel in i-welchen Medien?

Leider sind Journalisten oft genug naiv oder haben eine (Zensur-)Schere im Kopf. Frei nach dem Motto, was nicht sein darf, ist nicht.

Hättest lieber mal richtig gelesen. Prävention? Aber sicher! Doch damit erreichst du wiederum nur einen Bruchteil. Doch was machst du mit denen, die weiter sinnlos Gewalt ausüben und ihren unbestimmten Aggressionen immer und immer wieder freien Lauf lassen? Verhätschelst du die immer noch? Erzählst du denen dann weiterhin, dass sie gar nichts für ihre Missetaten können und ihr soziales Umfeld und die allzu bösen Deutschen Schuld an allem haben? Dass die Opfer eh selber schuld sind, was müssen sie auch den Fäusten und Fusstritten im Wege stehen?
 
@ Fran.Sa :)
Ob Du es glaubst oder nicht ;),
ich war sowohl in meiner Jugend von dem hier angesprochenen Problem (in der erweiterten Nachbarschaft) teilweise direkt und stark betroffen,
und habe nur all zu oft (damals allerdings eher unbewusst und argumentativ unreflektierter) mitbekommen, woraus sich solche Gewaltexzesse gründen.
Soziale und gewalttätige Probleme in deren Familien,
und zwar teilweise über Generationen, und zudem eine absolute Hilflosigkeit gegenüber deren (internen) Auswüchsen,
ohne dabei je kompetente und hilfsbereite Ansprechpartner zu haben,
die diesen Teufelskreis mit aufzubrechen bereit waren.
Ein gutes Filmbeispiel dafür ist z.B.: Good Will Hunting ;)

Das mindert keineswegs die Schuld und Verantwortung dieser Gewalttätigen.
Allerdings ist es schlicht borniert, arrogant und scheinheilig,
die Ursachen dafür außen vor zu lassen,
wenn es um die Bewertung und vor allem die zukünftige Vermeidung solcher Probleme geht.

Auch in diesem thread wird zu oft einfach nicht sauber und klar getrennt argumentiert.
Ethnische Unterschiede, genauso wie ökonomische oder soziale Ursachen und Unterschiede können damit zusammenhängen.
Allerdings finden sich die hier genannten Probleme auch in nicht oben genannten Gruppen wieder.

Von daher verbietet es sich für mich, und hoffentlich für jeden an sauberer Argumentation und nachhaltiger Aufarbeitung und zukünftiger Vermeidung solcher Fälle Interessierten,
sich in Plattitüden und Verallgemeinerungen zu ergehen.

Falls bestimmte ethnische Gruppen besonders stark an Problemfällen beteiligt sind, sollte man auch die Hintergründe dafür sehr genau und detailliert untersuchen, sich abar bitte nicht in rassistischen Ressentiments ergehen!
Denn zumeist landet man dabei doch immer wieder bei Ursachen, die für alle Ethnien und verschiedenste Bevölkerungsgruppen gleichermaßen gelten!
Nämlich ansatzweise so beschrieben, wie es ich es weiter oben oder auch schon Konradin und wenige andere, aber auch Meik im Post '86 zuletzt ja bereits versucht haben.

Das Ganze hat dabei nichts, aber rein gar nichts mit wohlwollendem, oder gar entschuldigendem Verständnis (oder die Hand unter den Arsch halten) zu tun,
sondern ist lediglich als saubere Analyse für zukünftige gesellschaftliche Veränderungen angedacht und m.E. auch immer noch dringend notwendig!

Denn Stammtischparolen auf Grund diverser Statistiken zusammen zu polemisieren, mag ja vllt. der Beruhigung des eigenen Ego's und eigener Verständnislosigkeit oder Wut dienen,
an den aufgezeigten, gesellschaftlichen Ursachen ändert es aber erstmal rein gar nichts!

Meckern und Weggucken ist nun mal eben nicht mein Credo. :D
Und von daher stößt mich auch eher unproduktives Herziehen über Andersdenkende oder anders Handelnde eher mal ab. ;)

so far

muesli
 
@ muesli:
Deine Beiträge sind ... manchmal allerdings nur eine Ansammlung von sinnfreien Worten.

Dem muss ich leider zustimmen.

Wie im letzten post: Viele schöne Worte aber keinerlei Bewusstsein für die Probleme und noch weniger Lösungsvorschläge.


Genau das habe ich oben gemeint, als ich geschrieben habe: "Solange man das Problem ignoriert oder sogar leugnet ..."

muesli schrieb:
Falls bestimmte ethnische Gruppen besonders stark an Problemfällen beteiligt sind, sollte man auch die Hintergründe dafür sehr genau und detailliert untersuchen, sich abar bitte nicht in rassistischen Ressentiments ergehen!
Denn zumeist landet man dabei doch immer wieder bei Ursachen, die für alle Ethnien und verschiedenste Bevölkerungsgruppen gleichermaßen gelten!

Da ist wieder einmal dieses typische Leugnen.

Falls bestimmte ethnische Gruppen besonders stark an Problemfällen beteiligt sind, dann kann das gar nicht sein, weil die Ursache eine ist, die für alle Erhnien und verschiedenste Bevölkerungsgruppen gleichermaßen gilt. :confused:


Er schafft es einfach nicht, den Tatsachen ins Auge zu sehen.

Frei nach dem Motto: Es kann nicht sein, was nicht sein darf.
 
Eine interessante Studie zum Thema:

Deutscher Bundestag: Jahresverzeichnis 2008

Dieser Verweis führt zu der PDF:
„Ausländer- und Jugendkriminalität - Daten, Ursachen, Bekämpfung“ (156 KB; Sachstand vom 15.01.2008)

Auch wenn – vor allem in der hier stark vertretenen Gruppe der Xenophoben – der Drang vorherrschen wird, sich nur „das Passende“ herauszupicken, wäre es empfehlenswert, den ganzen Text durchzulesen, nachzudenken (!?) ….
 
OT
Fran.Sa schrieb:
@ muesli:
Deine Beiträge sind mach mal sehr interessant, manchmal allerdings nur eine Ansammlung von sinnfreien Worten. Schreibst du so auch deine Artikel in i-welchen Medien?
Es wär ungemein hilfreich für mich, vor allem um angeblich Sinn frei von mir Gepostetes (sprich: Blödsinn/ Unsinn/Schwachsinniges) zukünftig vermeiden zu lernen,
wenn dazu Beispiele anhand von Zitate angeführt würden. ;)
Genau das Thema hatten wir doch auch gerade in einem anderen Thread, gelle ;)

So vermittelt ist es eher eine wenig hilfreiche Behauptung ;)
die auch durch die Wiederholung bzw. andere Meinungen nicht wahrhaftiger wird.

@ topic
Prävention
ist aber ein gutes Stichwort bzgl. der verschiedensten Einstellungen in diesem thread.
Allerdings lassen sich die Allerwenigsten genauer darüber aus,
wann diese beginnt bzw. zu beginnen hat ;)
und
bzgl. der Benennung von Problemen sollte man zumindest so ehrlich sein,
Ursachen hierfür weiter zu fassen, als allgemein üblich.

Bei jugendlichen Gewalttätern kann das dermaßen viele, schon weitgehend benannte Gründe in der frühen wie in der letzten Vergangenheit haben,
dass eigentlich nur eine akribische Aufarbeitung der jeweiligen Sozialisation zu reelen Ergebnissen führen könnte.

Davor stehen aber leider die Realitäten unseres "Sozialstaates", genauso wie übrigens die oft geübte Gleichgültigkeit der Gesellschaft oder abar die übermäßige Nachsicht naher Bezugspersonen.
Von daher....

Aber bevor mein Geschwafel hierzu wieder zu sinnfrei wird :D
mach ich mal lieber einen vorläufigen Cut ;)

muesli
 
Nennen wir doch einfach einmal ein paar Probleme:

1) der familiäre Bereich

Finanziell machen die Kleinfamilien Sinn, es bleibt mehr für jeden Einzelnen übrig. Aber für die Kinder und das Erlernen von sozialem Miteinander sind sie ein Graus. Früher haben Kinder von ihren Eltern und ihren Geschwistern gelernt, dass es Grenzen gibt. Heutzutage lernen viele Kinder das überhaupt nicht mehr und wenn dann im jugendlichen Alter unabdingbar Grenzen gezogen werden, von den Mitmenschen oder der Gesellschaft als Ganzes, dann wissen die Jugendlichen nicht mehr, damit umzugehen.

(Wer ein wenig Hintergrundwissen aus dem Bereich der Verhaltensforschung hat, der weiß, dass es Dinge gibt, die nur in einem bestimmten Entwicklungsstadium erlernt werden können)

2) der schulische Bereich

Auch hier treten die gleichen Defizite immer mehr zu Tage. Wenn schon Zweitklässler ihrer Lehrerin mit dem Anwalt drohen, dann ist klar, wohin unsere schulische Ausbildung teilweise führt. Leider geht hier die Schere immer weiter auseinander. Es gibt mittlerweile viele Schulen, die einfach nicht mehr in der Lage sind, die Kinder wirklich auszubilden. Die Lehrer geben das offen zu.

3) die Einstellung zur Gesellschaft

Wenn, wie hier ja auch bei einigen Leuten durchklingt, die Einstellung zur Gesellschaft nur negativ ist - und das dann auch den Kindern vermittelt wird, dann braucht man sich nicht zu wundern, wenn diese Kinder oder Jugendlichen sich nicht an die Regeln der Gesellschaft halten.

Es ist ja legitim, nicht mit allen Entscheidungen der Gesellschaft einverstanden zu sein. Aber dieser von gewissen Gruppen offen zum Ausdruck gebrachte Hass auf die Gesellschaft, ist kontraproduktiv. Es wäre wesentlich sinnvoller nur die Probleme zu nennen und anzugehen, anstatt alle gesellschaftlichen Werte in Frage zu stellen. Wenn wir alle gesellschaftlichen WErte in Frage stellen, dann brauchen wir uns nicht wundern, wenn einige Jugendliche sich auch nicht an die unabdingbaren grundlegenden Werte halten.

4) speziell einige Mitglieder besonderer ethnischer Gruppen

Das oben genannte Problem, dass die komplette gesellschaftliche System in Frage gestellt wird, trifft (meiner Meinung nach) besonders auf Vertreter einiger bestimmter ethnischer Gruppen zu. Wenn z.B. ein Teil der türkischen MItbewohner nicht wirklich in Deutschland angekommen ist und gegen die in Deutschlang gelebte Kultur, gegen das in Deutschland gelebte Recht ist und dies ihren Kindern so vermittelt, dann muss man sich nicht wundern, dass dieser KInder und Jugendlichen sich nicht an irgendwelche Regeln halten.


Das würde vielleicht funktionieren, wenn diese Kinder nicht auf die Straße dürften und nur im Elternhaus nach den Regeln dieser Eltern leben würden. Diese Kinder und Jugendlichen bringen aber die meiste Zeit in einer Gesellschaft zu, die sie nicht akzeptieren und deren Regeln daher für sie kaum Geltung haben.

Sollte jetzt erst einmal als Denk- und Diskussionsanstoss reichen.

greetz

Mc Kilroy
 
Das oben genannte Problem, dass die komplette gesellschaftliche System in Frage gestellt wird, trifft (meiner Meinung nach) besonders auf Vertreter einiger bestimmter ethnischer Gruppen zu. ...

Genau. Völlig richtig dargestellt. Da braucht es keinen Member, der andere als generell xenophob beschimpft, um das erkennen zu können. Denn, wie McKilroy es mehrfach geschrieben hat, sind die Voraussetzungen bei vielen gleich, nur werden die einen sich eben mehr anstrengen und die anderen verfallen in Gewalt und Aggression. Kein Wunder, wenn die Eltern und Großeltern das deutsche Gesellschaftssystem weitgehend ablehnen (und nur die sozialen und finanziellen Vorzüge genießen wollen).

@joungster:
Den Bericht des WD habe ich gelesen. Nur schreiben auch die, was die Regierung gerne hört. Wie gesagt, frag Polizisten und Justizbeamte mal zu dem Thema und wie hoch die Rückfallquoten bei solchen Tätern sind.



Aber bevor mein Geschwafel hierzu wieder zu sinnfrei wird

Einsicht ist nie verkehrt. :D
 
[...]
@joungster:
Den Bericht des WD habe ich gelesen. Nur schreiben auch die, was die Regierung gerne hört. Wie gesagt, frag Polizisten und Justizbeamte mal zu dem Thema [...]
Auch Mitglieder dieses Personenkreises gehören zu meinen Schülern (darunter ein leibhaftiger [sic!] Staatsanwalt).

Sei unbesorgt: Wir diskutieren Themen, wie das hier behandelte.
 
Dann bin ich ja froh. Nur bist du in deinen Beiträgen immer leicht bei der Hand, den Meinungsgegnern Rassismus bzw. generelle Fremdenfeindlichkeit vorzuwerfen. Etwas differenzierter solltest selbst du dich äußern können.

Rechtsaußenschwachmaten machen sich nur bestimmte Themen zu eigen, dennoch wird man mal offen über Probleme im Land sich austauschen können. Wenn bestimmte Ausländergruppen eben merklich auffälliger sind als andere, dann kann man gerne nach den Ursachen forschen und wird zu dem Schluss kommen, dass keineswegs nur wir 'bösen' Deutschen immer und überall die Schuld an allem haben.

Sonst kommt noch jemand daher und meint, die deutsche Gesellschaft wäre schuld an den Opfern von sinnloser (Jugend)Gewalt. So einfach darf man es sich nie machen. Deine Ex-Landsleute in Polen sind da, nach meiner bescheidenen Erfahrung, nicht gerade besser im Umgang mit ausländischen Bewohnern.
 
Differenzierter ...:weg:

Wo denn bitte :D, Fran.Sa?

Ich lese hier hauptsächlich Behauptungen und eher substanzielle Verächtlichmachung der Meinung Anderer,
Dabei wird nebenbei über Quellen hergezogen, ohne selbst einmal anhand von Zitaten und Quellen zu belegen. (Falls das überhaupt gewollt bzw. geleistet werden kann.)

Was bitte ist daran differenziert?
Wenn man mal davon absieht,
dass eigene Finger bei der Ursachenforschung immer auf Andere zeigt ;)
- edit @ Schlaumeier. Schon mal vom 5 Fingergruß gehört? ;) -

Das nebenbei Toleranz, Verständnis und dem Nachgehen von Ursachen eher wenig Bedeutung beigemessen werden,
dabei sogar negiert wird, dass die allermeisten Ursachen immer wieder auf eher allgemein menschliche (und eben nicht spezifisch ethnische) Ursachen zurückzuführen sind,
wie da wären:
familiäre, kulturelle, finanzielle Verhältnisse und deren Auswirkungen auf die Sozialisation, wie Bildungsdefizite,
Perspektivlosigkeit, Ausgrenzung und das folgende Abdriften in Randgruppen etc.pp.


Was das mit dem Leugnen von Realität(en) zu hat,
wird mir so gar nicht deutlich.
Tatsache ist hier wohl eher das eher schlampige Lesen und nicht verstehen (wollen) von Zusammenhängen.
Vllt. beruht dies ja auch auf bestehenden Animositäten und Vorurteilen ;),
die es anscheinend kaum möglich machen, sich Sachverhalten unvoreingenommen und vllt. auch mal selbstkritisch zu nähern? ;)

Die von Mc Kilroy aufgezeigten Punkte 1-3 sind für mich zumindest nicht ethnisch oder kulturell speziell zu zu ordnen, sondern lassen eher Rückschlüsse auf das gesamtgesellschaftliche Muster zu.

Man macht es sich insofern recht einfach, wenn man dann aus Punkt 4 genau diese Muster den am schwersten davon Betroffenen quasi daraus auch noch einen Strick dreht.
Bestenfalls noch mit der Erwartung, dass sich die Betroffenen diesen auch noch selbst verständnisvoll um den Hals legen ;)

Nein, es steckt in vielen der geposteten Punkte Substanz, die weiterführen könnte, nur die daraus abgeleitete Quintessenz lässt m.M.n. noch sehr zu wünschen übrig.

muesli

PS.
Ergänzung zum Link v. joungster
Deutscher Bundestag: Jahresverzeichnis 2009
-> Jugendgewalt (2009)
 
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