Sollte Rauchen komplett verboten werden? Diskussion 

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twinky schrieb:
Ich bezog mich ausschließlich auf den Effekt einer Steuer auf das Konsumverhalten...
Ach, Steuern erheben als Regulativ, um den Konsum abzubauen? Eine äußerst fragwürdige These (die ohne Beleg nur eine reine Behauptung ist). Suchtkrankheiten heilt man übrigens keineswegs dadurch, indem man das Objekt der Begierde verteuert (gegen Sucht helfen ohnehin eher Therapien als Verbote, an welche sich sowieso nicht jeder hält).
 
Raucher vergiften mit Absicht Nichtraucher! Daher: Selbstverständlich zum Schutz der Nichtraucher (auch diese habe ein Recht ein Leben) das Rauchen verbieten. Übrigens: das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit steht immer noch über dem Recht auf Selbstbestimmung!!

PS: Warum ist der Nichtraucher intolerant, wenn er sein Recht auf Leben einfordert und nicht vergiftet werden möchte?
 
Das ganze hier wird viel zu sehr verallgemeinert ;)

Meiner Meinung nach sollte es einfach dem Wirt überlassen sein ob seine Gäste bei ihm rauchen dürfen oder nicht. Wenn es denn Nichtrauchern nicht passt können sie ja in eine Kneipe gehen, in der Rauchen verboten ist. Aber einfach so jedem Wirt per Gesetz vorzuschreiben, dass in seinem Haus nicht geraucht werden darf...erinnert schon fast an eine Diktatur :P
 
Zitat von santanablue: Übrigens: das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit steht immer noch über dem Recht auf Selbstbestimmung!!

Soweit richtig aber Demokratie bedeutet auch Kompromisse zu finden so das sich keiner abgegrenzt fühlt, dass wird wohl dem öko- Demokraten und Langzeit Studenten wie dem Herr S. Frankenberger (ÖDP) wenig interessiert haben.


Ein Vorteil für die Raucher hat es aber, jetzt können sie überall entspannt Urlaub machen, während alle Nichtraucher nach Bayern fahren ;)


mfg
 
Ach, Steuern erheben als Regulativ, um den Konsum abzubauen? Eine äußerst fragwürdige These (die ohne Beleg nur eine reine Behauptung ist).
Bei ausnahmslos jedem preiselastischen Gut hat ein höherer Preis einen negativen Einfluß auf den Absatz. Für so eine Banalität werde ich jetzt sicher nicht mit Belegen aufwarten, auch nicht für die Tatsache, daß Steuern u.a. zur Konsummanipulation eingesetzt werden.

Wenn es denn Nichtrauchern nicht passt können sie ja in eine Kneipe gehen, in der Rauchen verboten ist.
Ich prügle gerne Menschen. Wenn es Dir nicht paßt, komm nicht in meine Nähe.
Raucher schädigen bewußt ihre Umwelt. Sprüche wie "dann geht als Nichtraucher doch woanders hin" ziehen da einfach nicht.
 
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Ja ja, jetzt quaken und heulen sie alle, die Nikotinsüchtigen. ;)

Fordern Toleranz und Rücksichtnahme auf die Raucher. Etwas, was die meisten von den Qualmern selbst nie ausgeübt haben.
 
Ich prügle gerne Menschen. Wenn es Dir nicht paßt, komm nicht in meine Nähe.
Raucher schädigen bewußt ihre Umwelt. Sprüche wie "dann geht als Nichtraucher doch woanders hin" ziehen da einfach nicht.

Schlechter Vergleich.

Stell dir vor ein Hells Angel geht in eine Bar von den Banditos. Ist nach Gesetz ja auch sein Recht, nur soll er dann nicht rummaulen wenn er auf die Fresse bekommt :P

Der Vergleich ist natürlich auch nicht optimal da derlei Organisationen verboten gehören usw. aber mir fällt einfach momentan nichts anderes ein. Oder doch:

Ein Schwuler geht in einen Heteropuff. Er beschwert sich dass es hier keine männlichen Huren gibt. Wird deswegen jeder Heteropuff geschlossen?


Stimmt schon dass Rauchen auch der Umwelt schadet. Aber was ist dir lieber: Dass Raucher in ihren Kneipen rumhängen und den Rauch drinnen behalten oder in Massen auf den Straßen stehen und dich hier vollqualmen, wo du nun wirklich keine andere Wahl hast als durchzugehen? Weil genau wird ab dem 1ten August der Fall sein ;)

Bin sehr sicher dass Nichtraucher auch daran wieder etwas auszusetzen haben^^



MfG

Dark Blizzard



EDIT:// @ Faehnrich: Bitte immer schön sachlich bleiben ;). Und Nichtraucher können auch ein paar Schritte zur Seite gehen wenn sie Rauchen nervt. Hier kommen mir wirklich einige so vor als würden sie sich jede Nacht die Bars durchsuchen: Oh, da ist ja ein Raucher, gleich mal danebenhocken und demonstrativ husten. :P
 
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Ein Schwuler geht in einen Heteropuff. Er beschwert sich dass es hier keine männlichen Huren gibt. Wird deswegen jeder Heteropuff geschlossen?


Stimmt schon dass Rauchen auch der Umwelt schadet. Aber was ist dir lieber: Dass Raucher in ihren Kneipen rumhängen und den Rauch drinnen behalten oder in Massen auf den Straßen stehen und dich hier vollqualmen, wo du nun wirklich keine andere Wahl hast als durchzugehen? Weil genau wird ab dem 1ten August der Fall sein ;)
Ich sehe nicht, wo ein Schwuler in einem derartigen Bordell gesundheitlich geschädigt werden soll.
Und es werden keine "Massen" auf der Straße stehen, nur weil der Zigarettenkonsum in Kneipen untersagt wird. Genaugenommen können ähnliche Effekte wie in Irland erwartet werden.
 
also komplett verbieten würde ich es nicht, obwohl ich nichtraucher bin. finds so wie es jetzt ist eigentlich gut. beim essen wird man nicht mehr belästigt und wenn ich in ne raucherkneipe gehe, weiß ich dass da geraucht wird und gut is..
 
twinky schrieb:
Bei ausnahmslos jedem preiselastischen Gut hat ein höherer Preis einen negativen Einfluß auf den Absatz.
Sorry, aber ein höherer Preis und Steuern sind etwas völlig Unterschiedliches.

Übrigens ist es völlig unsinnig, zum Schutz der Allgemeinheit den Gebrauch von Waren über den Preis regulieren zu wollen. Waffenbesitz z.B. verbietet bzw. reglementiert man und regelt ihn nicht über den Preis.

Ebenso ist es völlig unsinnig, Suchtverhalten über den Preis reglementieren zu wollen. Ein Süchtiger kann mitunter gar nicht anders. Oder glaubst du, ein Heroinabhängiger hört mit dem Heroinkonsum auf, nur weil Heroin noch teurer wird? Nein, ein höherer Preis bewirkt nur eine höhere Beschaffungskriminalität, mehr nicht.

Ich selbst habe schon viele Leute erlebt, die aus Kostengründen mit dem Rauchen aufhören wollten (so sagten sie wenigstens), nach mehrerern Jahren aber immer noch geraucht haben, auch wenn Zigaretten inzwischen ein Mehrfaches von dem kosteten, was sie dafür zahlen mussten, als sie des Preises wegen aufhören wollten.

Es mag dir vielleicht banal erscheinen, twinky, aber weder ist der Zigarettenkonsum merklich durch ein höheres Steueraufkommen zurückgegangen, noch werden Steuern aus Gründen der Konsummanipulation erhöht. Steuern erhöht man, weil der Staat Geld braucht (wozu auch immer). Zum Regulieren erlässt man Gesetze. Dazu sind diese nämlich da.
 
Ich lese hier immer von den Nichtrauchern die ja sich in eine andere Kneipe :rot:ver..... sollen!!!
Das wäre u.U. eine Möglichkeit.:löl:
Der Gesetzgeber hat aber auch an die Bedienung gedacht die, ob Raucher oder nicht, ihre Arbeitszeit in einer Umgebung verbringen MUSS in der geraucht wird ob sie will oder nicht.
Man könnte dann im Umkehrschluss z.B. bei einer Erkrankung der Lunge auf eine Berufskrankheit plädieren.:eek::eek::eek::eek:
Und was dann :ätsch: Die Anwälte würden sich freuen.
 
Sorry, aber ein höherer Preis und Steuern sind etwas völlig Unterschiedliches.
Verzeih mir. Selbstverständlich nur unter der Annahme, daß von Anbieterseite her nicht der Preis zumindest im gleichen Maße gesenkt wird.

Übrigens ist es völlig unsinnig, zum Schutz der Allgemeinheit den Gebrauch von Waren über den Preis regulieren zu wollen. Waffenbesitz z.B. verbietet bzw. reglementiert man und regelt ihn nicht über den Preis.
Ich schrieb nicht, daß der Gebrauch durch die Steuern reglementiert wird. Nur, daß das Konsumverhalten vom Preis abhängig sein kann.

Ein Süchtiger kann mitunter gar nicht anders. Oder glaubst du, ein Heroinabhängiger hört mit dem Heroinkonsum auf, nur weil Heroin noch teurer wird? Nein, ein höherer Preis bewirkt nur eine höhere Beschaffungskriminalität, mehr nicht.
Wir reden hier von Tabak. Du meinst doch nicht ernsthaft, daß, würde Tabak den gleichen Restriktionen unterliegen wie Heroin, sich Nikotinsüchtige ebenso verhalten wie Heroinsüchtige?

Ich selbst habe schon viele Leute erlebt, die aus Kostengründen mit dem Rauchen aufhören wollten (so sagten sie wenigstens), nach mehrerern Jahren aber immer noch geraucht haben
Deine kleine, eventuell verzerrte Stichprobe ist vollkommen belanglos.

aber weder ist der Zigarettenkonsum merklich durch ein höheres Steueraufkommen zurückgegangen
upi46Tabak.gif

Tabaksteuer
Der Tabakatlas des Deutschen Krebsforschungszentrums spricht ebenfalls von einem rückläufigen Konsum. Auch das statistische Bundesamt kann Deine Aussage nicht bestätigen.

noch werden Steuern aus Gründen der Konsummanipulation erhöht. Steuern erhöht man, weil der Staat Geld braucht (wozu auch immer). Zum Regulieren erlässt man Gesetze. Dazu sind diese nämlich da.
ZB Steuergesetze? ;) Meinetwegen bleib bei Deinem Weltbild.
 
So ein Quatsch. Ich als Raucher achte darauf andere nicht zu belästigen, das gebietet mir der Anstand. Genau wie ich in meiner Wohnung nicht rauche ,-habe Kind oder es könnte Besuch kommen. Der kalte rauchduft setzt sich überall fest. All das weiß ich, also raus.
Im Umkehrschluß --> als Dank dafür, das ich für mein Laster diskrimminiert , beschimpft, als blöde hingestellt, und dazu noch kräftig finanziell ausgesäckelt wurde, werde ich nie meine Organe spenden. Ich meine, ich werde nach der Antiraucher- Meinung beizeiten den Arsch hochmachen und vieles ausser der Lunge wird noch jung und gut sein. Aber wieso sollte ich dann noch gutes tun wenn ich sowieso gerade wegen dieses Lasters nur gegängelt, ausgenutzt, beschimpft oder schief belächelt wurde ?
 
Genau wie ich in meiner Wohnung nicht rauche ,-habe Kind oder es könnte Besuch kommen. Der kalte rauchduft setzt sich überall fest. All das weiß ich, also raus.
Im Umkehrschluß --> als Dank dafür, das ich für mein Laster diskrimminiert , beschimpft, als blöde hingestellt
Erwartest Du Applaus dafür, daß Du auf Kosten der Allgemeinheit auf Deine Wohnung und Deinen Besuch Rücksicht nimmst?

Hier, nur für Dich: :hit:
 
twinky schrieb:
Wir reden hier von Tabak. Du meinst doch nicht ernsthaft, daß, würde Tabak den gleichen Restriktionen unterliegen wie Heroin, sich Nikotinsüchtige ebenso verhalten wie Heroinsüchtige?
Doch, genau das. Hätten die Betroffenen ihr Verhalten völlig unter Kontrolle, dann wäre es keine Sucht.

Ein Beispiel aus einer Offenbacher Gesamtschule: fast die Hälfte der rauchenden Lehrer raucht weiterhin trotz totalem Rauchverbot auf dem gesamten Schulgelände weiter dort. Allerdings hat sich ihr Rauchverhalten verändert. Die Lehrertoiletten sind seitdem für Nichtraucher schwerlich zu ertragen und auch das Verhalten einiger Lehrer hat sich nachhaltig verändert. Sie driften allmählich Richtung Paranoia ab und vermuten in jedem Nichtraucher einen potentiellen Denunzianten. Einzig und allein der Hausmeister ist selbstbewusst genug, sein Verhalten überhaupt nicht zu ändern. Er raucht weiterhin wann und so er will.

Ebenso ist es ein bekanntes Phänomen, daß Raucher, wenn sie keine Zigaretten mehr haben, sich auch mitten in der Nacht bei strömendem Regen auf den Weg zum Automaten machen und ich wette mit dir, daß sie das gleiche tun würden, auch wenn Zigaretten das Dreifache kosten würden.

twinky schrieb:
Deine kleine, eventuell verzerrte Stichprobe ist vollkommen belanglos.
Inzwischen mehrere Dutzend Zeitgenossen aus meinem Bekanntenkreis, das ist ganz bestimmt keine eventuell verzerrte Stichprobe. Sorry, aber die allermeisten Raucher sind Weicheier, die zwar von Aufhören reden, wenn es aber daran geht, konkret aufzuhören, dann siegt so gut wie immer die Sucht.

Meines Erachtens ist der Rückgang des Rauchens eher im Werbeverbot für Tabak und einer gewissen Aufklärung zu suchen und keineswegs im Steuersatz. Der von dir gezeigten Grafik nach dürfte sich der Tabakabsatz zwischen 1961 und 1975 nicht so drastisch erhöht haben, falls deine These stimmen sollte. Sowohl der Steuersatz als auch die Steuereinnahmen gingen nach oben, der Tabakabsatz allerdings auch.
 
@Konradin: Du bist zu unaufmerksam. Ich schrieb, ob Du meinst, daß sich Nikotinsüchtige ebenso verhalten wie Heroinsüchtige. Mag sein, daß sich die Raucher in Deinem Bekanntenkreis für Tabak sogar prostituieren würden. Generell würde ich dieses Verhalten bei Rauchern, im Gegensatz zu Heroinsüchtigen, eher nicht vermuten. Durch Regen zu laufen ist schon etwas anderes als in Häuser einzubrechen oder sich zu prostituieren.
Und wie gesagt, schau beim statistischen Bundesamt vorbei und informiere Dich bezüglich Deiner These. Vielleicht liegen sie mit derer Aussage, daß die Steuererhöhung tatsächlich den Konsum beeinflußt, falsch, und Du kannst sie mit Deiner Brillianz belehren.
 
Allein schon die Tatsache, daß der Erwerb von Tabakwaren legal ist unterscheidet das Verhalten Nikotinsüchtiger deutlich von dem Heroinsüchtiger. Wäre der Erwerb von Tabak illegal, dann würden sich wohl auch viele Nikotinsüchtige für ihre Sucht prostituieren (müssen). Zur Zeit jedenfalls sind sie zur Befriedigung ihrer Sucht nicht auf den lokalen Dealer angewiesen, der den Preis bestimmt. Ebenso gibt es Alternativen wie Schwarzmarkt-Einkäufe oder kurzerhand das Stehlen der begehrten Ware aus dem Supermarkt. Wer an Zigaretten herankommen will, der kommt es auch und ich fürchte, er sieht sich bei Preiserhöhungen eher nach (illegalen) Alternativen um, als daß er aufhören würde.

Wenn es dem Gesetzgeber kompromisslos auf die Gesundheit seiner Bürger ankommen würde, dann sollte er vielleicht in Erwägung ziehen, Tabakwaren grundsätzlich zu verbieten. Aber solange man einen Vorzeige-Politiker wie Helmut 'Schlot' Schmidt selbst in absoluten Nichtraucherbereichen ungeniert rauchend vor laufender Kamera zeigt und auf diese Weise hübsch demonstriert, wie einige gleicher als andere sind, solange braucht man sich auch nicht wundern, wenn niemand das Gesundheits-Gesülze ernstnimmt. Scheitern würde ein nationaler Alleingang ohnehin an den europäischen Partnern. Oder glaubt jemand im Ernst, diese würden sich das Rauchen (und die damit verbundenen Steuereinnahmen) verbieten lassen?
 
Die Suchtwirkung oder die Abhängigkeit von Tabak ist nicht im geringsten mit der von Heroin zu vergleichen, demnach auch nicht der "Druck" für eine Beschaffung der Droge.

Nur für seinen Tabakkonsum wird sicher niemand Haus und Hof verkaufen oder sich prostituieren, im Gegensatz zu einem/einer Heroinsüchtigen.

Mit dem Rauchen kann man von einem Tag auf den anderen aufhören, wenn man wirklich will oder muss, und das ist bei Heroin eben garnicht so ganz einfach.

Ein Rauchverbot oder ein Verkaufsverbot für Tabak hätte einfach nur zur Folge dass fast niemand mehr raucht, und dass der Staat sich eine andere Quelle für seine entgangenen Steuern suchen müsste.
 
... Ein Schwuler geht in einen Heteropuff. Er beschwert sich dass es hier keine männlichen Huren gibt. Wird deswegen jeder Heteropuff geschlossen?
[...]
EDIT:// @ Faehnrich: Bitte immer schön sachlich bleiben ;). Und Nichtraucher können auch ein paar Schritte zur Seite gehen wenn sie Rauchen nervt. ...

Selten so gelacht über so einen Stuss! :D

Du versuchst wirklich krampfhaft total unsinnige Vergleiche anzustellen. Zudem, wieso soll der Nichtraucher ein paar Schritte zur Seite gehen, wenn so ein Nikotinsüchtiger da ankommt und anfängt zu qualmen.

Aber du begreifst, wie viele andere Süchtige, eh nicht, worauf es ankommt.



@ Konradin:
Sorry, aber deine ganze Argumentation geht in die falsche Richtung! Nicht die unfähigen Regierungen sind gefragt! Der Bürger als bekennender Nichtraucher hat einfach die Schnauze voll von der Qualmerei, mit der er seit Jahrhunderten von den rücksichtslosen Qualmern all überall belästigt und eingeschränkt wird.

Und bevor jetzt wieder die Neumalklugen Nichtsblicker ankommen: JA, es gibt auch noch andere Gesundheitsgefahren und Belästigungen im Leben, die es zu eliminieren oder bekämpfen gilt und Alkohol in Unmengen ist ebenfalls großer Mist! Es ändert aber kein Quäntchen an der Schädlichkeit des Rauchens und der Belästigung für Nichtraucher.
 
Zuletzt bearbeitet:
...wieso soll der Nichtraucher ein paar Schritte zur Seite gehen, wenn so ein Nikotinsüchtiger da ankommt und anfängt zu qualmen.

Aber du begreifst, wie viele andere Süchtige, eh nicht, worauf es ankommt.

Falsch! Meistens ist es so, dass ein Nichtraucher zu den Rauchern kommt und dann nölt, dass er sich belästigt fühlt.
 
Das magst du als Raucher so sehen, aber ich habe es schon x-mal anders herum erlebt. Die ganzen Raucher, die jetzt hier meinen, der Nichtraucher sollte doch einfach woanders hingehen, öden mich nur noch an. Das ist nur Schutz-Gelaber, mehr nicht.
 
Saschinsky schrieb:
Mit dem Rauchen kann man von einem Tag auf den anderen aufhören, wenn man wirklich will oder muss, und das ist bei Heroin eben garnicht so ganz einfach.
Natürlich kann MAN mit dem Rauchen von einem Tag auf den anderen aufhören. Nur, die Masse der Raucher kann es eben nicht. Für die psychische Abhängigkeit ist es recht unerheblich, um welche Substanz es sich handelt. Nicht ohne Grund waren Zigaretten in der Nachkriegszeit quasi eine Art zweite Währung, so wie es der Tabak heute noch im Knast ist.

Für viele Raucher hat das Rauchen einen höheren Stellenwert als die Nahrungsaufnahme. Auch in dieser Hinsicht lassen sie sich durchaus mit Trinkern, aber auch mit Junkies vergleichen. Da Tabak heutzutage nicht zu Schwarzmarktpreisen gehandelt wird ist es natürlich kaum nötig, Haus und Hof für seinen Tabakkonsum verkaufen zu müssen. Auffällig ist aber durchaus, daß gerade diejenigen Raucher, welche von staatlicher Unterstützung abhängig sind, häufig eher am Essen sparen als am Rauchen. Na, wenn das mal keine Sucht ist.
Saschinsky schrieb:
Ein Rauchverbot oder ein Verkaufsverbot für Tabak hätte einfach nur zur Folge dass fast niemand mehr raucht, und dass der Staat sich eine andere Quelle für seine entgangenen Steuern suchen müsste.
Diese Ansicht halte ich für äußerst naiv. Warum wird trotz der inzwischen wesentlich höheren Steuern dennoch weitergeraucht, warum mißachten immer mehr Raucher Rauchverbote und warum wird der Konflikt zwischen Rauchern und Nichtrauchern und umgekehrt immer dogmatischer und mitunter militanter? Etwa, weil es immer weniger Raucher gibt? Selten so gelacht.

Faehnrich schrieb:
Das magst du als Raucher so sehen, aber ich habe es schon x-mal anders herum erlebt.
Ich fürchte, in dieser Hinsicht nehmen sich beide nichts. Um es einmal etwas pauschal auszudrücken: genauso wie die Radfahrer auf die Autofahrer schimpfen, verhalten sie sich Fußgängern gegenüber genauso, wie es Autofahrern ihnen gegenüber tun. Jeder schimpft auf den anderen. Aber im Grunde genommen sind es alle kleine Egoisten.

Mit den Rauchern und den Nichtrauchern ist es ähnlich. Nur weil ein Mensch nicht raucht, deswegen ist er noch lange nicht rücksichtsvoll, genausowenig wie jemand ein intoleranter Mensch sein muß, nur weil er raucht.

Zur Zeit fällt es natürlich leichter, sich gegen das Rauchen zu äußern, ist es doch derzeit politisch opportun. Als ehemaliger Kettenraucher, der immer auf Ausgleich bemüht war, verstehe ich die Situation aktiver Raucher durchaus, auch wenn die Situation mit der heutigen nicht mehr ganz vergleichbar ist.

Auch wenn es ein wenig offtopic ist, letzten Endes ist es doch gleich, womit wir uns zu Tode reglementieren. Die Luft wird dadurch kaum sauberer. In was für einer Welt leben wir eigentlich, in der man schon Kinder vor dem Haus mit Helm herumfahren lässt, während man bei Tieren eine artgerechte Haltung erwartet. Gilt diese für uns nicht mehr und sind wir schon so weit?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Man kans ja auch übertreiben!
Ist ja schon fast so schlimm wie in Ammiland.

Ich hätte noch mehr gestörte Vorschläge die man verwirklichen könnte...

* das der Konsum von Alkohol überall in der Öffentlichkeit verboten werden sollte (auch keine Ausnahme für das Oktoberfest und Co)

* Personen die krank sind o. erscheinen dürfen sich nicht mehr in der Öffentlichkeit aufhalten dürfen...

sollte man es noch weiter auf die Spitze treiben?

Evtl wird es noch verboten in der Öfentlichkeit zu blähen oder wie?

Affen sollen sich erstmal den ernsten Problemen widmen und nicht solcher Sch*****
 
* das der Konsum von Alkohol überall in der Öffentlichkeit verboten werden sollte
* Personen die krank sind o. erscheinen dürfen sich nicht mehr in der Öffentlichkeit aufhalten dürfen...

sollte man es noch weiter auf die Spitze treiben?
Bei einigen Krankheiten ist das längst der Fall, und das ist auch gut so. Und in einigen ostasiatischen Ballungszentren sind sie die Menschen ihres eigenen schädigenden Einflusses bei einer Krankheit bewußt und treffen entsprechende Maßnahmen.
Und Alkohol per se schädigt keine Unbeteiligten.
 
Wir haben in unserem Wohngebiet eine Kneipe, die vor dem Rauchverbot recht gut besucht war, vorwiegend abends. Mit dem Verbot gab es den entscheidenden Knick. Die Kneipe stand kurz vor der Insolvenz, bis der Wirt eine Raucherkneipe daraus machte (Eintritt nur für Personen ab 18 Jahre). Seitdem läuft das Geschäft wieder und abends hat man hin und wieder Probleme einen Platz zu bekommen. Dafür laufen den anderen beiden Nichtraucherkneipen die Kunden weg.

Warum wollt ihr den Rauchern die letzten Nischen wegnehmen. Die wenigsten Nichtraucher gehen in Kneipen. Da sitzen beispielsweise 30 Raucher drin und dann kommt ein Nichtraucher rein und regt sich auf. Warum geht er nicht in ein Restaurant, wo ohnehin seit eh und je nicht geraucht wird?

Und überall, wo kein Dach darüber ist, sollte das Rauchen erlaubt sein. Schließlich ist da genug Luft darumherum. Alles andere spaltet die Gesellschaft in zwei feindliche Lager. Es gibt ohnehin schon genug Feindseligkeiten in unserem Land.
 
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