Was haltet ihr von den Linken Parteien 

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Sierb schrieb:
Gäbe es die Bundeswehr nicht, könnte jeder Depp mit ner AK Deutschland als sein eigen bezeichnen...
Seit wann ist die Bundeswehr für Polizeiaufgaben innerhalb Deutschlands zuständig, oder sollte mir da etwas entgangen sein?

Die Behauptung, die Russen oder wer auch immer wären bei uns einmarschiert, wenn Deutschland nicht in der NATO wäre, ist barer Unsinn. Das ursprünglich ebenso geteilte Österreich war nicht in der NATO und auch die österreichische Armee war den Russen nicht nur zahlenmässig hoffnungslos unterlegen. Trotzdem ließen sich die Russen nicht dort blicken.

Du musst eine furchtbar hohe Meinung von der Abschreckungskraft der Bundeswehr haben, wenn du meinst, diese habe die Russen beeindruckt. Nein, wenn sie etwas abgeschreckt haben sollte, dann war es wohl eher die Präsenz der amerikanischen 'Freunde' unter anderem mit ihrem nuklearen Brimborium. Die Bundeswehr hatte vergleichsweise wenig zu bieten.

Ganz sicher gibt es in Afghanistan Terroristen, genauso wie überall auf der Welt. Letztendlich ist das immer eine Frage der Definition.

Ich fürchte, ein Pakistaneinsatz würde nicht nur am lieben Geld scheitern. Meinst du, die Atommacht Pakistan würde sich einen deutschen Einsatz in ihrem Land so ohne weiteres gefallen lassen?

Dein letzter Punkt ist völlig blauäugig und falsch. Es mag kontroverse Einstellungen zu dieser Thematik zuhauf geben, aber ein schlichtes Verleugnen des Bedrohungspotentials ist in meinen Augen eher dogmatisch und kontraproduktiv. Aber geschenkt, mit den Linken oder auch einem Bundeswehreinsatz wo auch immer in dieser Welt hat das nicht einmal marginal zu tun.

Um endlich wieder zum eigentlichen Thema zurückzuleiten: was bitteschön haben deine Thesen bezüglich der Bundeswehr mit den Linken am Hut (oder auch umgekehrt)? Sind es die 'bösen Linken', welche die 'Verteidigung unserer Freiheit durch die Bundeswehr' in Afghanistan in Frage stellen, oder wie darf ich deine Thesen verstehen?

Gruß Konradin
 
Zitat von sierb,
dass ich ziemlich zufrieden bin wie die Politik grad läuft.
Dass Du ziemlich zufrieden bist, kann ich auf Grund Deines Berufsstandes sogar verstehen. Vielleicht musst Du aber irgendwann in der freien Wirtschaft arbeiten. Ich kann nur sagen, dort weht ein anderer Wind.Ich habe viele Freunde, die Berufssoldaten sind. deren Aussage lautet "lieber nicht mehr in die freie Wirtschaft wechseln zu wollen".Ausserdem sind Deine Behauptungen über die Aufgaben und Leistungen der Bundeswehr gelinde gesagt äusserst schwach.Welchen Vorwurf machts Du den Linken denn in Bezug auf die Bundeswehr?Nicht jede Partei hat in Ihren Grundsätzen eine Gutheissung der Armee stehen.
Gruss
horst1952
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo lieber Sierb,
irgendwie kommt es mir dauernd so vor, wie wenn Du Ursache und Wirkung durcheinander bringst.
Alles, wirklich alles was Du anprangerst wurde hauptsächlich von der CDU und im 2. Schritt von der SPD,FDP verbrochen. Sag mir wer Deutschland regiert hat, seit der Zeit des Wirtschaftswunders? Die Linke wohl doch nicht?
Außerdem bist Du nicht darüber informiert wie toll es sich vom ALG 2 Jahre lang leben läßt. Wenn die Arbeit so schlecht bezahlt ist das einer der Nicht arbeitet gerade mal 200 € unterhalb des Arbeitenden liegt, wer hats denn erst Möglich gemacht? Hatten wir nicht in der letzten Zeit ein paar Reformen dazu? Hieß es nicht das muß gemacht werden damit sich Arbeit lohnt? Das nenn ich als Tiger gesprungen und als Bettvorleger gelandet!
Im übrigen verteidigst Du nicht unsere Demokratie oder Freiheit in Afganistan, Du vertrittst als Bauernopfer die Interessen der USA und das hat was mit Geld zu tun!:gelb:
Wäre es nach der SPD, Grünen und die Linke gegangen, wären deutsche Soldaten in Deutschland geblieben und dagegen kann man als betroffener eigentlich nicht sein. Wenn unsere Freiheit und Demokratie bedroht wäre, so glaube mir DU hättest eine :flag:Kamikazekampfcarmen :flag:freiwillig an DEINER Seite stehen:devil:. Vermutlich bist Du ein Stubentiger in irgend einer Schreibstube in Deutschland und nicht in Afghanistan um uns, zu Hause im Speck sitzenden, die Freiheit frei zu schießen um dann als Dank dann auch noch die Linke zu wählen. (schade das es keine Borg -Smileys gibt)
Bringt man Euch wirklich dies Propagandaphrasen in der Bundeswehr bei? :rot:

Liebe Grüße
Carmen
 
Immerhin,
"Gäbe es die Bundeswehr nicht, könnte jeder Depp mit ner AK Deutschland als sein eigen bezeichnen..."
Öhm. Die Vietnamesen hatten keine Bundeswehr und haben die USA rausgeworfen. Was könnt ihr? Achja, die Ösis haben das mit Diplomatie geschafft.

der kleine BW-Off-Topic gerade über mir zeigt schön, daß die politische Selektion und auch die Indoktrinierung auf Systemkonformismus (Neusprech "staatsbürgerlicher Unterricht") in der BW funktioniert.

So fähig ist auch die BW, dass zumindest das noch im Ruder läuft. Wenn es anders wäre... Ach was sind das für Träume.

Wie fühlt man sich eigentlich als Soldat, der das Land und Leute verteidigen will, wenn man um es in Rang und Sold zu etwas zu bringen, als US-Hilfskraft (Janitschare) am Hindukusch Ölpipelines verteidigen muß?
Nur damit US-Truppen für den Irak freigespielt werden und die aus den Gefängnissen handverlesenen afghanischen Kollaborateure immer noch am Ruder bleiben... Wobei die Ablöse der US-Truppen in Afghanistan und auch die Schweinerein an Serbien gab es auch unter Rot-Grün, fairerweise gesagt

Was die Polizeiaufgaben im Inneren angeht, so etwas ist interessanterweise in Österreich erlaubt, und wurde auch intensiv genutzt (Schengen-Ost) Mißbrauch gab es dabei bisher mW nicht. War eher eine große und lukrative Parymeile für die Reservisten, die mir persönlich im Sicherheitsdienst lieber sind als irgendeine private Securityfirma.

On-Topic. Was ich bei den Linken vermisse sind klare Konzepte gegen den globalisierten Kapitalismus. Gut gemeint reicht nicht. Auch wenn der Idealitische Anteil (noch) sehr hoch bei den Linken ist, Scheringers haben sie keine.

LG
M
 
ihr verdreht mir die Worte im Mund...

Na ja... so ne Diskussion hat eh keinen Sinn!
 
Was kann denn die Bundeswehr für die Auslandseinsätze!?
Um eins klar zu stellen: der Soldat ist der letzte der ins Ausland will (bis auf ein paar Ausnahmen), dem fliegen da tatsächlich scharfe Kugeln um den Kopf und das ist dann gar nicht mehr toll.
Im Normalfall entscheidet doch das Parlament(vom Volk gewählt) wo die Bundeswehr hingeht. Und ich sehe die Entscheidung durchaus sehr kritisch, aber sehe auch die Notwendigkeit dieser Einsätze, wenn auch die Begründung der Einsätze nicht immer nachvollziehbar ist.

Mich stört es nur immer wenn die Linke erzählt wir sollen überall humanitäre Hilfe leisten und den Menschen in allen Krisenregionen helfen, dabei aber nicht bedenkt, das dort immer Strukturen herrschen, welche dies für sich ausnutzen oder Unterbinden (Warlords, Clans, Rebellen, Aufständische und auch ein paar Terroristen). Wie oft hört man denn das Hilfslieferungen geplündert und Mitarbeiter von Hilfsorganisationen entführt werden!?
Helfen auf jeden Fall, aber auch mit den richtigen Mitteln.

Die Ausssage wir schicken dann Polizisten hin, ist absurd, denn dafür hat kein Polizist unterschrieben. Desweiteren würde dem Polizisten die entsprechende Ausbildung fehlen. Es hat schon seinen Grund warum Polizei und Militär getrennt sind.

Auch Demokratie und Freiheit muss geschützt werden, denn wenn wir Vogel Strauss spielen, steht dann bald irgendein Diktator vor der Tür. Denn leider gibt es immer noch genug Machtbesessene Länder, welche jederzeit ihre Chance ergreifen werden, wenn sie sich ergibt.

Ich würde gerne in einer Welt voll Frieden leben, in der man nirgends auf der Welt angst vor Mord und Unterdrückung haben muss! Aber bis dahin ist es noch ein weiter und langer Weg.

Demokratie ist eine schlechte Regierungsform, aber ich kenne keine Bessere
Winston Churchill


Das tolle an Demokratie ist doch eigentlich wird immer der Wille des Volkes dargestellt wird. Leider halten es aber beinahe 40-50% der Wahlberechtigten nich mehr für nötig zu wählen, dies wiederum führt dazu, dass man eine Regierung wie die jetzige hat. Scheinbar glauben also 40% der Wähler das keine der existierenen Parteien ihre Meinung vertritt.

Die Linken sind für mich persönlich aus einem Grund nicht wählbar: ein anständiges durchdachtes Konzept, welches Umsetzbar ist, ohne den Staat politisch und wirtschaftlich in das Abseits zu stellen.

Denn heute hört Wirtschaft und Politik nicht mehr an der Landesgenze auf.

MfG Alman
 
Sierb,
falls ich mich im Ton vergriffen habe bitte ich Dich doch das nicht zu krumm zu nehmen. Du hast selbst weiter oben ausgeteilt und Wähler gewisser Parteien pauschal als dumm bezeichnet. Ich glaube mich zu erinnern, "Wer austeilt....". :) Hoffe die Soldaten sehen das genauso.

Alman,
Hans Herbert von Arnim ein Begriff?

Wenn repräsentative Demokratie Regierung durch das Volk und für das Volk bedeutet , stellt man rasch fest, dass es in der Praxis des vermeintlich freiheitlichsten Gemeinwesens, das je auf deutschem Boden bestand, um diese Grundsätze nicht gut bestellt ist. Staat und Politik sind insgesamt in einem Zustand, von dem nur noch Berufsoptimisten oder Heuchler behaupten können, er sei aus dem Willen der Bürger hervorgegangen.

schrieb jener einst. Er müßte es als Verfassungrechtler wissen....
Quelle: h**p://www.hfv-speyer.de/vonArnim/Einfuehrungsystem.htm

Und der Soldat ist wie wir hoffentlich alle wissen natürlich für die Befehle die er befolgt verantwortlich. Er kann eventuell von Notstand reden, wenn ihm bei Nichtbefolgung von Befehlen Erschiessen droht.. aber nicht wenn ihm nur weniger Perspektiven drohen.


LG
Miraculix

Den Alkohliker, der das Empire verspielt und zum Schosshündchen degradiert hat will ich nicht wiederlegen. Das erledigt er schon selbst. Hat er wenigstens später mal Sokrates zitiert?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ja genau das ist das Problem der Demokratie.... aber Diktaturen und monarchien sind nun mal keine Alternativen (zumnidest meines erachtens).

Ich persönlich würde mir mehr Volksentscheide wünschen, die aber erst bei einer Wahlbeteiligung von 80% Gültigkeit erhalten.

Aber das sind leider nur Wunschträume. Denn die Politik wird sich auf so etwas wohl kaum einigen können und irgendwie muss man dann wieder angst haben, dass diese Medienverdummten sich manipulieren lassen.

Ja ein Soldat befolgt Befehle, darf dies aber nur wenn sie rechtmäßig sind (dürfen nicht gegen Gesetze und Dienstvorschriften verstoßen).
Damit ist er immer Verantwortlich für sein handeln, aber jeder andere Bürger ist dies genauso. Nur mit dem Unterschied, dass der Staat einigen Institutionen das Recht einräumt Gewalt anzuwenden (Polizei, Armee).

MfG Alman
 
...oder Du hast endlich Widersprüche zur Realität gefunden.
Gib nicht so schnell auf, das ist unsportlich! Alles wird gut!:knu:

Liebe Grüße
Carmen

damit habe ich unter anderem gemeint, dass du behauptest ich wäre mit der Situation unzufrieden...
Und Widerssprüche kann ich dir in deiner Argumentation ebenso aufzeigen.
 
Leute..... bitte...

... auch hier wieder zurück zum Thema.

Randthemen sind spannend, das versteh ich auch aber wenn sich das Topic zum Randthema entwickelt und das Randthema zum Topic wird, wird es Zeit, entweder ein neues Thema zu eröffenen (Rolle der Bundeswehr z.Bsp.)

oder aber mal konsequent zu ignorieren und zum Thema zurück zu kehren.



Gruss, NeHe
 
@Carmen

Du sagst, dass die Linke nicht an der misere in Deutschland Schuld hat. ---> da hast du Recht.

aber

das System Sozialismus ist schon einmal untergegangen. Gehen wir mal zurück in die Zeiten des kalten Krieges. Zu dieser Zeit gab es die beiden großen Lager die politisch und Wirtschaftlich unabhängig von einander agiert haben (bis auf das Wettrüsten). Wirtschaftlich waren die Sozialistischen Länder nun mal leider nicht konkurrenzfähig, weil man das Problem hatte die Leute zu motivieren. In meiner Familie gibt es auch ehemalige SED Mitglieder die in führenden Wirtschaftspositionen tätig waren und selbst bestätigen, dass es das große Manko war, dass durch den Wille der Partei, Vollbeschäftigung zu errreichen, in genug Betrieben 30 Prozent der Arbeiter als "Schmarotzer" angestellt waren. Und sie hatten nicht mal eine Handhabe dagegen. Es war eben nicht gewollt im Gedanken des Sozialismus, dass jemand benachteiligt wird. Daraus hat sich dann ein unrechts Gefühl bei den gut Arbeitenden entwickelt, welches dann zu Konflikten führte.

@Konradin
die Umsetzbarkeit Bezog sich nicht auf den finanziellen Aspekt sondern auf das menschliche egoistische Verhalten


Ich gebe zu ich hab ein Problem damit in einer "nicht" Leistungsgesellschaft zu leben.
Ich zahle gerne für Leute die nicht können und Hilfe benötigen, aber ich kann es nicht ab für Leute zu zahlen die nicht wollen.
Auch sollte entsprechende Arbeit auch entsprechend entlohnt werden. Denn warum sollte noch jemand studieren, wenn er das selbe verdient wenn er Kassierer wird? Warum sich weiterbilden? Außer dem eigenem Antrieb gibt es im Sozialismus nicht wirklich viele Anreize.

Solange also Sozialschmarotzer nicht entsprechend bestraft werden, funktioniert auch Sozialismus nicht, denn es wird sich ein Unrechtsgefühl aufbauen. Aber das Bestrafen von Sozialschmarotzern kann aber im Sozialismus nicht gewollt sein, denn dies würde ja dem sozialistischen Grundgedanken widersprechen. Ist eben eine Zwickmühle. Denn die Leute, die aus Überzeugung dahinter stehen, werden durch diejenigen sabotiert die dieses System ausnutzen.

Dass heisst auch nicht das Kapitalismus, soziale Marktwirtschaft, Planwirtschaft usw. in irgendeiner Form besser funktionert.

Wenn mir die Linken ein Konzept offenbaren, mit dem sie diese Probleme lösen, dann werden sie auch wieder wählbar.


Ps.: ich gebe noch eins zu bedenken: schaut euch mal die Staatsformen der bisherigen sozilialistischen/kommunistischen Staaten an(nicht nur was auf den Papier steht sondern auch deren Umsetzung, DDR war offiziell auch demokratisch), was fällt euch da auf!?

MfG Alman
 
Bei Deiner Analyse hast Du recht.

"Auch sollte entsprechende Arbeit auch entsprechend entlohnt werden..."
trifft voll zu, aber nicht nur nach unten zu sondern eben auch nach oben:
Wenn ein Manager ein Unternehmen durch Mogelei im Aktienkurs steigert, ohne das das Unternehmen besser wird, verdient er keine solchen Provisonen, wie er sie jetzt erhält.

Eines aber:
Warum sollen sich sozialistische Konzepte nicht weiterentwickeln oder konkretisieren können?

Wenn es heißt, ein jeder steht nach seinen Fähigkeiten der Gemeinschaft in der Pflicht (und seinen Bedürfnissen im Recht) so wird er nicht benachteiligt, wenn man ihn bei mangelnder Pflichterfüllung abstraft oder eben andersrum jene belohnt die weit mehr leisten, als sie eigentlich können (sollten). Ich sehe da keinen Widerspruch.

LG M
 
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was ist denn so schlimm an den Linken, sie haben alleine ihre existenzberechtigung durch die Fragen die sie aufwerfen und dadurch einen Denkprozess lostreten.

elwood55
:cool::cool::cool:
 
Jede Partei hat ihre Existenzberechtigung von rechts bis links.

Denn nur so wird regelmäßig für entsprechende Diskussionen gesorgt, welche immer wieder mal den Ein oder Anderen zum denken anregen.

Besser irgendeine Meinung vertreten als gar keine zu haben.

Nur wer es versucht kann auch was ändern.

@ Miraculix
Natürlich gilt das in beide Richtungen, Manager die Mist Bauen, sollten das auch zu spüren bekommen und ordentlich zur Kasse gebeten werden. Aber auch jede andere Führungsperson, welche ihr Amt missbraucht, sollte rigeros bestraft werden.


MfG Alman
 
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:)
Alman_82 schrieb:
@Carmen

Du sagst, dass die Linke nicht an der misere in Deutschland Schuld hat. ---> da hast du Recht.
aber
das System Sozialismus ist schon einmal untergegangen...
Hallo
wiso Sozialismus als System? Soziale Marktwirtschaft, soziale Fürsorge, soziale Gerechtigkeit ist nicht NUR mit dem Sozialismus durchzuführen. Außer Schwarz und Weiß gibt es viele Stufen dazwischen. Wir befinden uns derzeit auch in so einer Graustufe, nur gefällt dieses Grau nicht so vielen. Den Sozialismus, wie er hier von uns in Aussicht gestellt wird, falls die Linken so stark gewählt werden, dass sie Farbe bekennen müßen, wird es in Deutschland NIE geben.
Schweden, Schweden ist was die soziale Absicherung angeht führend und dennoch wirtschaftlich erfolgreich. Die waren mal richtig weit hinter uns, sie stehen und standen der selben Welt gegenüber und haben dennoch ihren Weg gefunden. Wenn wir eine Dikatur hätten, dann könnte ich die Sozialismus - Ängste nachvollziehen, aber so wird von einer Partei nur die Grundausrichtung bestimmt die dann auch mit günen, gelben, roten,schwarzen und von Schäuble mit blauen Klecksen :bier1:vermischt wird.
Dabei muß man darauf achten das das Ganze nicht braun wird. Wir leben viel zu kurz um das Leben so zu führen das die Konzerne, wären sie fühlende Wesen, immer fetter werden. Das Leben sollte auf die abgestimmt sein die Sterben werden, den Menschen und nicht dem Staat oder den AG's. Natürlich ist auch hier die Ausgewogenheit zu beachten, wenn es Deiner Firma gut geht wird es auch Dir gut gehen. Und genau das ist aus dem Ruder gelaufen und muß berichtigt werden. Der Mensch soll im Mittelpunkt und als Zweck dastehen nicht die GmbH oder AG oder was weiß ich.
Aber wenn wir immer die Verursacher wiederwählen werden sie keinen Anlass sehen sich zu ändern, nur der Erfolg gibt einem Recht und genau deshalb jagen CDU, CSU, FDP und SPD eine Sau nach der anderen durchs Dorf! Die haben keine Bodenhaftung mehr. Nur wenn die Linke stark gewählt wird, landen die auf dem Boden der Tatsachen und suchen endlich Wege die sie auch finden werden (Schweden, im Sinne seinen Weg finden). Wenn Du Köln suchst kannst Du zwar in Rom landen, wirst Dich aber weiterbewegen bis Du Köln findest. So ist das mit unseren Parteien, vieleicht hätten sie andere Ziele haben müßen?

Liebe Grüße
Carmen
 
Zuletzt bearbeitet:
Konradin schrieb:
Falsch. Das Arbeitslosengeld ist nicht zu hoch, sondern der Lohn einer Krankenschwester ist deutlich zu niedrig. Und der Arbeitslose kann mit Sicherheit nichts dafür, daß eine Krankenschwester so wenig verdient. Pflegeberufe sind sowieso schon seit langem total unterbezahlt.

Das sehe ich genau so wie Konradin.

Es ist eine Frechheit, was in manchen Bereichen für eine Vollzeitarbeit gezahlt wird. Da müsste die Politik endlich mal was gegen das Kartell der Unternehmer tun.

Das Arbeitslosengeld ist meiner Meinung nach angemessen, nicht zu hoch, aber auch nicht zu niedrig. Nur gegen den Missbrauch müsste stärker vorgegangen werden. Es müsste auch in einigen Fällen mehr darauf geachtet werden, dass sich nicht die Eltern auf Kosten der Kinder ein angenehmes Leben machen, soll heißen, dass die Eltern die eigentlich für die Versorgung der Kinder gedachte Unterstützung fur sich ausgeben.


Und meiner Meinung nach sind die Linken zur Zeit die Einzigen, die auf die sozialen Missstände, wie zum Beispiel die Unterbezahlung in vielen Bereichen aufmerksam machen.

Dass die LInken, wenn sie an die Regierung kämen, nicht mir einem Schnipps die Verhältnisse ändern könnten, ist auch klar. Aber das Bewusstsein der Bevölkerung auf solche Missstände stärken, ist ja auch schon was.
 
Mit einem Schnipps nicht. Schon mit Arbeit.
Aber: Wenn sie wollen und sich trauen könnten sie schon.

Nur wie meinte schon Gadaffi "... die Konzerne werden jemanden finden, der mich für ein paar Millionen aus dem Weg räumt.."

Wenn man nur vor das Wahl die Mäuler wetzt und nachher zur Kreuze kriecht ändert das nichts. Dafür kriegt man oder frau Politiker aber keinen Ärger und einen Versorgungsposten nach der Legislaturperiode.
 
Aber das Bewusstsein der Bevölkerung auf solche Missstände stärken, ist ja auch schon was.

vollkommen uneigennützig versteht sich. u ohne dafür in kauf zu nehmen, die pluralistische demokratie zu schädigen. *hust

Es müsste auch in einigen Fällen mehr darauf geachtet werden, dass sich nicht die Eltern auf Kosten der Kinder ein angenehmes Leben machen, soll heißen, dass die Eltern die eigentlich für die Versorgung der Kinder gedachte Unterstützung fur sich ausgeben.

full ack- hier war die alte regelung wesentlich besser, egal wie hoch der verwaltungsaufwand ist, wenn alles einzeln genehmigt werden muss, den eltern eifnach die kohle in die hände zu drücken, ist keine lösung.
 
die pluralistische demokratie zu schädigen. *hust
"Die Linken" schäden maximal eine konkrete Erscheinungsform der plutokratischen Demokratie, nicht die Grundidee.
Und nachdem die konkrete Erscheinungsform um die es hier geht eher Argumente gegen die Grundidee als dafür liefert, ist Kritik gegen diese Erscheinungsform zutiefst demokratisch :)
 
HansHenning schrieb:
nomen es omen.
Die Linken sind *****
Aber die Ossis, die von der SED (= PDS = Die Linken) geknechtet wurden, sind ja sehr zufrieden mit deren Arbeit und wählen sie auch fleissig...
**********


um den Bezug der beiden nachfolgenden Posts nicht zu verlieren:


===> editiert

===> ersetzt


Gruss, NeHe
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Watt 'nen Spam...teilweise :D

Und die Rechten sind dann logischerweise rechte Bazillen
und die (neo)liberale Mitte sind dann bitte welcher Bazillentypus? :D

Oder verwechseln hier Einige sogenannte Erreger mit Parasiten :D

Der erste Weg ist der Erkenntnisgewinn, wie hier schon einige ganz richtig bemerkten :)
Der Zweite wäre dann, Schritte zu einer positiven Veränderung (vllt. sogar noch für Alle *g*) zu finden und dann durch zu setzen.

Wenn mir hier dann noch jemand erklären könnte,
welche Partei genau das tut
- außer tw. zur positiven Veränderung der eigenen Zukunft ;) -
wären wir in einer Debatte über so einige hiesige Plattitüden (Vorsicht *bg*- Fremdwort) ja schon weiter ;)

Übrigens...
Wer bitte denkt denn hier eigentlich mal genauer darüber nach,
was die Schädigung einer pluralistischen Gesellschaft ..ähm, hoppla "Demokratie", denn genau für konkrete Ergebnisse zeitigen könnte? :D
(Manche, wie letztens miraculix, Mc Kilroy, Konradin, Carmen mal davon ausgenommen *g*)

Das allerdings
"Die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber!"
ließe sich ja so ziemlich auf alle bisher an (vor allem Bundes- wie aber auch Landes-) Regierungen beteiligte Parteien anwenden...
Und zumeist leider nicht immer zu deren positivsten Renommee ;)

so far
muesli
 
Aber die Ossis, die von der SED (= PDS = Die Linken) geknechtet wurden, sind ja sehr zufrieden mit deren Arbeit und wählen sie auch fleissig...

Vielleicht solltest du dir mal Gedanken über die Hintergründe machen.

Vielleicht haben es ja nicht alle Leute als "Knechtschaft" empfunden. Vielleicht haben sich einige, z.B. alte Leute auf dem Niveau wohl gefühlt, weil sie sich sicher fühlten, weil es für sie keine Existenzängste gab. Vielleicht gab es im Osten auch Gemeinschaften, die für einander da waren, weshalb die Leute es anders empfunden haben, wie wir von außen.

Vielleicht ist es auch jetzt noch so, dass die Linken (die PDS) vor Ort sehr aktiv ist und den Leuten bei ihren Alltagsproblemen hilft, während die anderen Parteien in höheren Regionen schweben. Vielleicht leisten viele Mitglieder der Linken aktive Basisarbeit vor Ort, was bei den anderen Parteien fehlt.

Vielleicht solltest du deine Bemerkung, die alle Ossis als dumm bezeichnet mal editieren, es sei denn, du schreist nach Punkten.
 
Das allerdings ließe sich ja so ziemlich auf alle bisher an (vor allem Bundes- wie aber auch Landes-) Regierungen beteiligte Parteien anwenden...

Wie man auch immer zu den "großen" Parteien stehen mag - einen Schießbefehl auf das eigene Volk haben sie meines Wissens nach noch nicht erteilt ...

Das "Kälber-Schlächter-Zitat" trifft also nicht wirklich auf sämtliche Parteien zu...
 
und den Leuten bei ihren Alltagsproblemen hilft

was aber überhaupt nicht ihre aufgabe ist, und was die anderen parteien aus seriösitätsgründen ablehnen, eine solche verquickung ist auch nicht wünschenswert
 
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