Bundestag bewilligt neue Griechenland-Hilfe Diskussion 

Seit ihr für oder gegen eine Griechenlandhilfe

  • Dafür

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  • Dagegen

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    0
  • Umfrage geschlossen .
Völlig falsch, simon. Im möchte dein Geschrei mal erleben, wenn Griechenland wirklich den Bach runtergeht und der Euro nichts mehr wert ist. Oder besser nicht.

Was meinst du eigentlich, wie gut es uns geht, daß wir es uns leisten können, auf einen einigemaßen stabilen Euro verzichten zu können und glaubst du allen ernstes, deutsche Exporte gingen dann ungebremst weiter?

Deine Aufforderung an Rosenrot 'Mach nicht die Augen zu, sondern stell dich der Realität' wird zum Bumerang. Zähle doch einmal 1+1 zusammen und blende nicht die unbequemen Realitäten aus. Denn mit Wunschdenken allein ist es nicht getan.

Wie darf man deine Aussage, daß Deutschland über viele Generationen (wieviele eigentlich?) hinaus hoch verschuldet sei, und die daraus resultierende Ableitung auffassen?

Die Aussage, wir hätten für unser Land keine Mittel mehr übrig, vor allem im Zusammenhang mit Griechenland, ist reinste Polemik. Das glaubst du doch wohl selber nicht. Wie sonst ist es zu erklären, daß wir immer noch eine Bürokratie mit enormen Wasserköpfen finanzieren können, teilweise völllig sinnfreie Bauvorhaben, eine Bundeswehr (die sich zunehmen in Afghanistan engagiert). Von Bankengewinnen und sonstigen 'Abschöpfungen' unserer Wirtschaftsmilliarden rede ich erst garnicht.

Hör also auf, uns für dumm verkaufen zu wollen, simon, und behaupt nicht weiterhin so dummes Zeug wie 'wir haben für das eigene Land keine Mittel mehr übrig', was sich schon beim ersten Augenschein problemlos widerlegen lässt. Oder sind wir am Ende gar schon insolvent und ich habe es nur noch nicht gemerkt? :rot:
 
Multikulti ist schon gut. Aber Deutschland bezahlt für alle und jeden...ist es nicht!

Der Euro besteht nicht nur aus Deutschland. Es ist aber klar und selbstverständlich das die Deutschen bezahlen. So steht es auch geschrieben.

Aber wer mal ins Ausland fährt und Gelegenheit hat mit Einheimischen zu reden, der erlebt die Auffassung das Deutschland das Land ist wie es zur DM mal war. Wir leben in Saus und Braus und sind an allem Schuld und müßen auch deshalb bezahlen wenn es in Griechenland so weit kommt das dort eingespart werden soll. Die meinen das Deutschland ein Füllhorn hat...

Den Euro hat Deutschland, nicht weil die Bürger laut danach geschrien haben... :panik:
Den Euro gab es damit die Unternehmer ihre Drohung wahr machen konnten und im Ausland produzieren konnten...:hy: Welches Unternehmen konnte schon mit Sloty, Pesete oder Dinar rechnen? Da war kein Rubel ins rollen zu bringen!
Ich bezahle nicht die Schulden meines Nachbarn und ein Staat sollte das auch nicht tun!
Das würde nur mit entsprechendem Gegenwert Sinn machen. Wenn Griechenland also zu uns gehören würde, so wie einst Hong Kong zu England gehörte und zurückgegeben wurde... dann gäbe es einen Sinn. Das Fass ohne Boden ist sinnlos das ist nur noch zum verfeuern gut, wenn eine Reparatur nicht mehr möglich ist.

Es wird Zeit das die Mitglieder der EU erkennen das sie nicht alles auf deutsche Schultern legen können!
Frankreich war 43 von 50 Jahren Nettoempfänger von EU-Zahlungen. Das bedeutet: 43 Jahre von 50 nahm es mehr ein durch die EU als es einzahlte!

Slowenien war 2 Jahre nach Beitritt Nettozahler!

Es muß sich was ändern.

Wie wäre es mit zurückzahlen? Frankreich müßte doch selbst wissen wie es so ist aus der Hand des anderen zu leben...

Aber über Deutschland herziehen! Wie die Griechen...

...In Griechenland schlägt die Stunde der Populisten, der Volkszorn richtet sich vor allem gegen die Deutschen. Politiker bemühen schiefe Nazivergleiche – und Verbraucher werden zum Boykott animiert.
In Griechenland kochen im Zuge der schweren Finanzkrise weiter antideutsche Emotionen hoch. Im Parlament in Athen forderten Abgeordnete der kommunistischen und der ultra-konservativen Opposition am Freitag, die griechische Regierung müsse aus Deutschland Reparationszahlungen aus dem Zweiten Weltkrieg einfordern. Eine Verbraucherorganisation (INKA) rief zu einem Boykott deutscher Produkte in Griechenland auf.

Vize-Regierungschef Theodoros Pangalos hatte Deutschland bereits am Mittwoch vorgeworfen, im Zweiten Weltkrieg griechisches Gold gestohlen und damit die Wirtschaft ruiniert zu haben....
http://www.focus.de/finanzen/news/s...n-schimpfen-ueber-deutschland_aid_484644.html

...Für ein paar Stunden mal keine Karikaturen von Angela Merkel in SS-Uniform oder Fernsehbilder von Europa-Fahnen, auf denen Hakenkreuze prangen. Die wurden zu Wochenbeginn von ein paar Radikalen durch die Athener Straßen getragen, am Rand des Protests gegen Privatisierungswelle und Steuerschraube. Und gegen das deutsche Diktat...
http://www.faz.net/artikel/C30350/europa-alle-schimpfen-auf-die-boesen-deutschen-30438003.html
 
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Carmen schrieb:
Wenn Griechenland also zu uns gehören würde,[...]
Genau.Griechenland wird an Deutschland angegliedert,da wir sowieso schon alles bezahlen und wird einfach zum neuen Ostdeutschland.Die Staatshilfen werden als Solidaritätszuschlag freiwillig von allen Bürgern an die neuen Ossis abgegeben und nebenbei zeigen wir diesen Knoblauchfressern,wie Marktwirtschaft zu funktionieren hat und was Normalbürgern blüht,die keine Steuern zahlen. (wollen/können)
Gegenfinanziert wird der ganze Schafskäse,indem wir uns folgende Spezialitäten patentieren lassen: Tzatziki,Gyros,Uzo....
Carmen schrieb:
Das Fass ohne Boden ist sinnlos das ist nur noch zum verfeuern gut,[...]
Richtig,danach machen wir einfach 'ne grüne Wiese und gut is'.
 
Hallo jarvis

Du kannst ja polemisch sein wie sehr du auch willst...

Deutschland wird bezahlen.
Nicht vom Geld das im Festgeldkonto gedeiht... das kommt auf die 2 Billionen oben drauf! Zinsen und Zinseszinsen bezahlen noch unsere Nachkommen.

Die Frage ist nur was der Gegenwert ist und wer es noch gut finden wird, die eigenen Schulden von anderen bezahlt zu bekommen. Ich denke, das mein Gerechtigkeitsempfinden, nicht umsetzbar ist. Es wäre aber eine große Hürde die sie nehmen müßten um die Hand auf zu halten.

Ja, mein Vorschlag ist leider unrealistisch. Die Griechen müßen also selbst die Konsequenzen tragen. Ich bin für einen sauberen Bankrott, dann werden sie sich für billiges Geld jedem anbieten! Das Ergebnis ist auch nicht besser, es ist zum Heulen.
Aber, warum nehmen wir nicht Griechenland zum Vorbild?

Aber für Experten ist Griechenland ein Fass ohne Boden. Und viele fragen sich, warum sollen wir z.B. für das üppige Renten- und Pensionssystem der Griechen zahlen?

• Besonders drastisch: Wer in Griechenland vor 1993 anfing zu arbeiten und 35 Jahre lang beschäftigt ist, kann laut Eurostat mit 80% Rente rechnen (bezogen auf das Durchschnittsgehalt der letzten fünf Arbeitsjahre). Wer nach 1993 anfing, soll 70% bekommen. In Deutschland liegen die Vergleichswerte zwischen 46 und in Zukunft 42 %. Und das auch nur bezogen auf den Durchschnittslohn des gesamten Berufslebens.

• Die Griechen bekommen 14-mal Rente – je eine extra als Ferien-/Ostergeld und als Weihnachtszugabe. Bei uns gibt es nur 12-mal Rente.

• Die Renten steigen dort etwa in Höhe der Verbraucherpreise. Zwischen 2004 und 2006 gab es bei uns Renten-Nullrunden, in Griechenland 11 % mehr. Erst jetzt sollen die Renten eingefroren werden.

• Die Griechen müssen ihre Renten zwar versteuern, zahlen aber im Gegensatz zu Deutschland keine Kranken- und Pflegebeiträge.

Und dann gibt es noch kuriose griechische Sonderregelungen: Unverheiratete Töchter von Soldaten und Polizisten erben die Pension ihrer Väter und bekommen diese lebenslang.

Und müssen wir bald dafür geradestehen?

Fakt: In Griechenland liegt der Arbeitnehmerbeitrag bei nur 6,67 % des Bruttolohns (Deutschland: 9,95 %). Die Regierung steuert einen Zuschuss aus Steuereinnahmen bei. Bedeutet: Bei einer Pleite Athens würden die deutschen und EU-Hilfsgelder auch in die griechische Rentenkasse fließen ...
Griechenland-Pleite: Warum zahlen wir ihre Luxus-Renten mit Milliarden-Hilfe? - Wirtschaft - Bild.de

Das ist doch blanker Hohn!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja klar, die Griechen schwelgen alle im Geld und wissen kaum, wie sie ihre 14 Renten verprassen sollen. Eigentlich wundert mich nur, daß noch einige Griechen (wahrscheinlich zum Demonstrieren) in Griechenland geblieben sind, anstatt wie die Mehrheit der Griechen ihre 14 Renten auf den Bahamas oder auf den Malediven zu verprassen. :D

Wenn es den Griechen so gut geht, wie manche hier es uns wohl weismachen wollen, warum sind sie dann eigentlich fast pleite?
 
Hallo jarvis

Du kannst ja polemisch sein wie sehr du auch willst...
Das ist doch keine Polemik Carmen,ich bin doch deiner Meinung.
Danke auch für den Link zu den Luxusrenten,wo ja auch wieder das mysteriöse Fass ohne Boden erwähnt wird.Sollte man dieses wirklich gefunden haben,hätte ich noch einige Vorschläge,was wir darin verklappen könnten.
Ich denke,wir haben entbehrlicheres als unser kostbares Geld.
Genau wie ich denke,man hätte schon nach der ersten Finanzspritze auf Meik hören sollen.Vielleicht auch schon davor,denn wann genau Meik zu seinen Erkenntnissen gelangte,ist mir leider nicht bekannt.
Und überhaupt,seit wann darf ein Staat nicht verschuldet sein,um Geld auszugeben?
Eben weil diesbezüglich noch genug Luft nach oben ist,sollten wir uns diesen "Luxus" gönnen.

Gruß,jarvis.
 
Konradin schrieb:
Aber auch in einem weiteren Punkt kann ich dir beipflichten, Meik. Es kann durchaus sein, daß dies nicht die letzte Zahlung (gewesen) ist. Sicher kann man niemals sein.
Ah Ha, wie lange wollen wir den Bezahlen? Bis Griechenland gerettet ist und wir Pleite sind?
Keiner kann vorher sehen wie lange bzw. wie viel Geld Griechenland braucht um sich alleine wieder zu Finanzieren und genau so kann keiner (auch du nicht) vorher sagen was bei einem Staatsbankrott alles passiert. Es kann sein das "nur" Griechenland betroffen ist, aber genau so die ganze EU.

Ich hoffe ja, das du Recht behältst und Griechenland schnell sich wieder selber Finanzieren kann. Aber ich Glaube nicht daran.

Konradin schrieb:
Wenn Griechenland tatsächlich wirtschaftlich den Bach runtergehen sollte, dann zieht dies weite Teile der EU mit im Strudel hinab und andere werden mit pleitegehen - der Wirtschaftsraum EU ist dann innerhalb kürzester Frist tot.
Aber das Deutsche Maschinen nicht mehr gekauft werden weil Griechenland Pleite ist und der Euro an Wert verloren hat, Glaube ich nicht.

Rosenrot schrieb:
Meik, völlig frei von jeglicher Kritik, aber:
Lass die Finger von bewusstseinserweiternden Substanzen ;)
Auf diese Art Diskussion habe ich keine Lust, zügele dich bitte in deiner Wortwahl!!!!
Dies ist eine Diskussion wo es klar ist das es mindestens 2 verschiedene Meinungen gibt. Jede Meinung hat seine Berechtigung. Akzeptiere das Bitte.


Meik
 
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simon schrieb:
Deutschland ist selbst (schon vor der ganzen Krise), bis über viele Generationen hinaus hoch verschuldet. Wir haben für das eigene Land keine Mittel mehr übrig. Leisten uns aber, einem schon dem Untergang geweihten Land Mrd. an € in den Hals zu schmeißen.
Danke für den Text. Ja, ich bin gerne dornig.

Deutschland ist (und die USA noch stärker) pleite-tetete. Quasi pleitererer als es Griechenland je sein könnte. Allerdings sind wir mir einer starken Exportwirtschaft gesegnet - nicht zuletzt durch unsere großartige Waffenindustrie.
Derzeit ist es so, das wir anderen Ländern Kredite geben, einhergehend mit der Verpflichtung, bei uns dann Waffen zu kaufen.
Eine Art Marshall-Plan, nur das wir ihn bei nicht zerbombten Ländern anwenden.
Auf Dauer pustet das nur eine Blase auf, die früher oder später platzt. Griechenland ist dabei ersetzbar - durch Spanien, Portugal oder sonstige Länder. Wenn das Fundament faul ist, dann hilft auch ein goldenes Exportdach nur bedingt weiter.

Reformieren kann man in meinen Augen nichts mehr - warten bis es zusammenbricht und dann neu anfangen. In Spanien haben die Proteste gezeigt, wie sich basisdemokratische / anarchistische Bewegungen bilden, völlig aus der Bevölkerung heraus.

Zu den Karikaturen: Die EU zwingt Griechenland da gerade einen versailler Vertrag auf. Da sso etwas nur bedingt gut gehen kann, sollte man eigentlich aus der Geschichte wissen. Eigentlich...
 
Meik schrieb:
Aber das Deutsche Maschinen nicht mehr gekauft werden weil Griechenland Pleite ist und der Euro an Wert verloren hat, Glaube ich nicht.
Glaube, was du willst. Aber wenn der Euro total im Keller ist, dann fallen erstens die Käufer aus der anderen Euro-Ländern weg, weil sie andere Probleme haben, als ausgerechnet deutsche Maschinen zu kaufen und zweitens ist die Gegenleistung für die deutschen Maschinen zu gering (weil ja der Euro nicht mehr viel wert ist). Deren Herstellung ist also kaum mehr wirtschaftlich.

Natürlich werden sie gekauft, Meik. Aber letztendlich doch weit unter Wert (und wenn wir Pech haben, dann sogar unterhalb der Herstellungskosten). Es geht aber nicht darum, etwas nur zu verkaufen, man will auch etwas damit verdienen können.

Konradin
 
Eigentlich sollten doch alle gewisse Erfahrungen aus der Geschichte gemacht haben...;)
Und wenn es nur die allerletzten Erfahrungen aus der Finanzkrise 2008/2009 sind ;)

Wenn der Spekulation keine realen Werte gegenüber stehen,
platzen irgendwann sowohl Kredite wie auch Überbewertungen von Sicherheiten.

Ob dies nun Immobilien in den USA oder wie jetzt volkswirtschaftliches "Vermögen" des griechischen Staates oder deren Gesellschaft ist.

Und das ist keine kapitalistische Weisheit, sondern schlichte Ökonomie.

@ Meik und einige andere ...;)
Wenn der Euro an Wert verliert, stimmen i-wann auch nicht mehr die Exporterlöse.
Denn zum Einen sind wir eine Veredelungswirtschaft, welche auf Rohstoffe und Halbveredeltes angewiesen sind,
zum Anderen hat ein schwacher Euro letztlich auch Auswirkungen auf die Weltwirtschaft,
sprich Absätze brechen (wie 2009/2010) ein,
was wiederum auch hier in der EU und auch in D spürbar sein dürfte.

Des weiteren vergessen viele,
dass die Finanzkrise längst nicht ausgestanden ist,
zudem noch so einige Milliarden in bad Banks verfaulen
und nebenbei die Billionenuhr diverser Staatsverschuldungen ticken.

Von daher ist ein spontaner Ausstieg aus der Weltwährung, die der Euro nun einmal inzwischen ist, mehr oder weniger unstrukturiert wohl eh kaum noch möglich und insofern eher Wunschdenken ;)

Ganz abgesehen davon, dass auch jede neu oder wieder ins Leben gerufene Währung ja ihren Bezug zu anderen (Welt)Währungen haben müsste.

Wenn man sich dann aber anschaut,
wie es mit den Staatsverschuldungen z.B. der G8 oder G10 Staaten aussieht,
stellt man fest, das fast alle über ihre Verhältnisse leben,
an der Zinsuhr hängen - wie jetzt halt Griechenland im immensen Ausmaß -
und ohne eine gemeinsame, konzertierte EU-Aktion kaum aus diesem Dilemma wieder herausfinden.

Von daher müssten sich in diesem Fall die EU-Staaten bezüglich einer politischen Direktive halt endlich mal entscheiden (z.B. regulierte Umschuldung),
so wie sich bei einer Privatinsolvenz halt auch Gläubiger und Schuldner einigen müssen ;)
Bestenfalls verzichten Gläubiger auf (Teile ihrer) Ansprüche
und halten so den Schuldner am Leben
und bestenfalls sogar so gut,
dass dieser sich wieder erholen und refinanzieren kann.

Momentan wird über Kredite aber lediglich den Gläubiger (aus dem außergriechischen Ausland) Geld für Zinsen und Spekulationen in den Hintern geblasen,
während gleichzeitig ein Ausverkauf griechischer Werte stattfindet.

Von daher ist Rosenrot's Vergleich mit den Versailler Verträgen des 1.WK gar nicht so abwegig.

Allerdings fällt mir dazu spontan eher der wesentlich weniger weit zurückliegende Ausverkauf der DDR und gewisser osteuropäischer Staaten in den Neunzigern ein ;)

Auch wenn das Hoch kochen von alten Ressentiments derzeit in Griechenland teilweise schon sehr populistische Stimmungsmache ist...
Aber worin unterscheiden wir uns darin qualitativ denen gegenüber? :D

Die wirklichen Verantwortlichen werden allzu oft gar nicht (von den meisten) benannt.

UND DAS IST EBEN DAS PROBLEM BEIM GELD!

Geld hat man eben, und/oder man spricht nicht (richtig) drüber, oder? :D

muesli
 
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Heutige Topthemen in Sachen Griechenland:

1. Die letzte Rating-Agentur Standard & Poor‘s hat jetzt auch die Kreditwürdigkeit Griechenlands auf das absolute Niedrig Niveau CCC gesenkt.

2. Bundesbankpräsident Jens Weidmann hält den Euro dennoch auch bei einer möglichen Staatspleite Griechenlands für stabil!

3. Ifo-Chef Sinn warnt vor weiteren Finanzhilfen

Außerdem habe ich zum Heutigen Thema im Radio ein Interview mit einem Wirtschaftsprofessor gehört. Seine Aussage war, das die erste Hilfezahlung von 110 Milliarden total verpufft sind ohne auch nur die kleinste Besserung zu bringen. Der heutige stand von Griechenland ist der selbe oder sogar noch schlechter als vor der ersten Hilfe. (Dazu gab es heute sogar eine Aussage der Griechen, das wenn sie die Hilfe nicht spätestens nächsten Monat erhalten würden, wäre Griechenland zahlungsunfähig.) Des weiteren hat er Griechenland mit einem alten Auto verglichen, indem man Geld für teure Reparaturen gesteckt hat und es einem jetzt zu schade ist zu verschrotten, aber immer weiter Teure Reparaturen kommen. Aber dadurch würde der Zustand des Autos nicht besser.
Griechenland wäre nur zu Retten durch Zahlungsaufschub bzw. Vergleiche mit allen Gläubigern und einer großen Steuerreform in kürzester Zeit.

Ja klar, die Griechen schwelgen alle im Geld und wissen kaum, wie sie ihre 14 Renten verprassen sollen. Eigentlich wundert mich nur, daß noch einige Griechen (wahrscheinlich zum Demonstrieren) in Griechenland geblieben sind, anstatt wie die Mehrheit der Griechen ihre 14 Renten auf den Bahamas oder auf den Malediven zu verprassen. :D

Wenn es den Griechen so gut geht, wie manche hier es uns wohl weismachen wollen, warum sind sie dann eigentlich fast pleite?
Konradin bitte nicht so zynisch. So hat das ja auch keiner geschrieben.
Klar haben wir Mitleid mit der Griechischen Bevölkerung, aber müssen wir uns deswegen auch total verschulden? Würden die Griechen das auch für uns tun? Die Griechische Bevölkerung hat Angst, wollen aber auch auf nichts verzichten bzw. mal Steuern zu Zahlen wie der Rest der EU Bürger und die Hand die sie füttern soll, wird sogar noch Gebissen.

Griechenland hat nur eine Chance wenn alle Griechen sofort Helfen ihr Land zu Retten.

Meik :(
 
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Meik schrieb:
Konradin bitte nicht so zynisch. So hat das ja auch keiner geschrieben.
Nein, die 14 Renten wurden sicher nur erwähnt, um aufzuzeigen, wie schlecht es dem griechischen Volk geht. :depp:

Meik schrieb:
...wollen aber auch auf nichts verzichten...
Wenn ich so wenig bekommen würde, wie ein Großteil der griechischen Bevölkerung, dann würde ich mir das auch nicht gefallen lassen wollen.

Welche Hand wird eigentlich von wem gebissen, Meik?

Wir können ja gut reden, Meik. Unser Weg aus der Krise der späten Zwanziger Jahre führte geradewegs in einen Krieg. Der kommende Krieg war spätestens Anfang 1933 sicherer als das Amen in der Kirche, denn der Staat war total verschuldet und die Amerikaner, welche die Zahlungen der Deutschen aussetzen wollten, hatten plötlich selber nichts. So kam es wie es kommen musste: irgend jemand anders musste bezahlen. Erst wurde Österreich eingemeindet, dann die Reichsprotektorate Böhmen und Mähren. Bei Polen war Schluß und es kam zum Krieg.

Ich jedenfalls möchte meinen Teil nicht dazu beitragen, eine dermaßen menschenverachtende Politik wie damals zu wiederholen oder andere in diese hineinzutreiben. Dies sind die paar Kröten einfach nicht wert.

Entweder gibt es einen gemeinsamen Weg oder wir sind alle Verlierer. Aber einige warten ganz sicher darauf. Warum wohl?

Konradin
 
Alles wird gut...

Es ist auch Möglich ohne EU - Mitgliedschaft zu existieren. Den Griechen würde man damit nur einen Gefallen machen, weil sie dann ihr Ding allein durchziehen können... ohne das die bösen Deutschen einen Senf dazu beitragen.

Es läuft nun mal nicht so das man bezahlt und die Klappe zu halten hat.

Man muß aus Fehlern lernen und das Ruder rumreißen wenn es auf eine Kollision zu steuert... das marode Schiff... manche sanieren sich aber auf diese Weise.... weil sie super versichert sind. :hy:

Zum lernen zählt auch sich Gedanken zu machen und die Zukunft neu zu überdenken. Einen Anlass sehe ich hier:

1 Beitrittskandidaten
1.1 Beitrittskandidaten mit laufenden Verhandlungen
1.1.1 Island
1.1.2 Kroatien
1.1.3 Türkei
1.2 Beitrittskandidaten ohne laufende Verhandlungen
1.2.1 Mazedonien
1.2.2 Montenegro
2 Potenzielle Beitrittskandidaten
2.1 Mitgliedschaft beantragt
2.1.1 Albanien
2.1.2 Serbien
2.2 Mitgliedschaft noch nicht beantragt
2.2.1 Bosnien und Herzegowina
2.2.2 Kosovo
3 Mögliche zukünftige Beitrittskandidaten
3.1 EFTA-Staaten
3.1.1 Liechtenstein
3.1.2 Norwegen
3.1.3 Schweiz
3.2 Östliche Partnerschaft
3.2.1 Armenien
3.2.2 Aserbaidschan
3.2.3 Georgien
3.2.4 Moldawien
3.2.5 Ukraine
3.2.6 Weißrussland
3.3 Zwergstaaten
3.3.1 Andorra
3.3.2 Monaco
3.3.3 San Marino
3.3.4 Vatikanstadt
3.4 Abhängige Gebiete von Mitgliedstaaten
3.4.1 Färöer
3.4.2 Grönland
3.4.3 Isle of Man
3.4.4 Kanalinseln
3.4.5 Mayotte
3.4.6 Besondere Gemeinden der Niederlande
Beitrittskandidaten der Europäischen Union

Neue Besen sollte man sich nur holen, wenn man sich davon überzeugt hat das sie auch gut kehren.
Griechenland gehört raus und die anderen Kandidaten werden das schon richtig bewerten...
Griechen in Deutschland vertreten ja selber die Meinung das man da einen Schlussstrich ziehen sollte... das sollte einem zu denken geben.

Mir ist die Zukunft Deutschlands wichtiger als die anderer. Ich kann es nicht gutheißen das wir uns Geld pumpen um es anderen zu geben. Wie sollen das unsere Kinder wieder in den Griff bekommen? Die 2 Billionen € Schulden werden in mehr als Hundert Jahren nicht beglichen sein! Aber was geht das uns an? So lange leben wir ja gar nicht....

Amerika ist eigentlich Zahlungsunfähig und wir brauchen nicht mehr lange warten bis wir wie die Lemminge folgen!
Danke liebe CDU - Wähler! Die CDU ist ja so wirtschaftskompetent ... Sorry, das ich das mal ins Bewusstsein rufe, aber der Wähler hat es möglich gemacht durch seine "Scheuklappenwählerei".
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich so wenig bekommen würde, wie ein Großteil der griechischen Bevölkerung, dann würde ich mir das auch nicht gefallen lassen wollen.
Gut, aber die Alternative ist der Bankrott und gar nichts mehr haben. Ist das die Bessere Lösung?
Die ganze EU wird auf keinen Fall ewig bezahlen.

Meik :panik:
 
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Also ich bin auch dafür, dass wir den Griechen ohne wenn und aber helfen.

Wenn wir es nicht tun, dann bricht ja in Kürze der 3. Weltkrieg aus.

:löl::löl::depp::depp:


Einige Leutz hier haben jedes Maß verloren.
 
Unser Weg aus der Krise der späten Zwanziger Jahre führte geradewegs in einen Krieg.......

Ich jedenfalls möchte meinen Teil nicht dazu beitragen, eine dermaßen menschenverachtende Politik wie damals zu wiederholen oder andere in diese hineinzutreiben. Dies sind die paar Kröten einfach nicht wert.
Einige Leutz hier haben jedes Maß verloren.
Ja und Links von Leuten die wirklich Ahnung haben, werden oder wollen anscheinend nicht gelesen werden. Aber die Theorie eines Krieges hat noch kein Finanzexperte oder Politiker gebracht. Diese Argumentation ist anscheinend auch für Frau Merkel zu Fantastisch. Außerdem von den paar Kröten hätte ich gerne ein Tausendstel.

Bundesbankpräsident Jens Weidmann hält den Euro dennoch auch bei einer möglichen Staatspleite Griechenlands für stabil!
"Der Euro würde auch diese Belastungsprobe überstehen"

Weidmann dagegen deutet in seinem Gastbeitrag an, dass er eine Staatspleite für den Euro für verkraftbar hält. "Der Euro würde auch diese, keinesfalls wünschenswerte Belastungsprobe überstehen", schreibt der Bundesbankchef über das Szenario, dass Griechenland keine weiteren Hilfen erhalten sollte. Die Folgen einer Staatspleite wären allerdings weitreichend, räumt Weidmann ein. Die anderen Mitgliedstaaten würden "erhebliche Unsicherheit, Risiken und zusätzlichen Stabilisierungskosten zu tragen haben"

Ifo-Chef Sinn warnt vor weiteren Finanzhilfen
Mahnende Worte wegen Griechenland:

Liminski:
Herr Sinn, teilen Sie die Ängste von Finanzminister Schäuble?

Sinn: Nicht in diesem Umfang. Es ist natürlich klar, ein Staatsbankrott Griechenlands hätte Weiterungen, aber ob sie gleich so dramatisch werden, wie er gesagt hat, weiß ich nicht. Die Banken hatten ein Jahr Zeit, sich darauf einzustellen. Die Deutsche Bank zum Beispiel sagt, dass ein solcher Schuldenschnitt, wie er ja durch einen Staatsbankrott dann verursacht würde, verkraftbar wäre, und auch andere Analysten sagen das. Das ist ja alles berechnet worden. Es ist also nicht zu erwarten, dass sich das also in diesem Umfang gefährlich auswirkt.
Man muss dagegen setzen andere Gefahren, die Gefahr nämlich, dass wenn Griechenland immer weiter finanziert wird, dass dann halt ein Fass ohne Boden gefüllt wird und dass Staatsschulden für Griechenland entstehen, die dann auch zu einer echten Last dann mal später werden für das gesamte Euro-System. Also insofern ist die Frage oder die Aussage, Ende mit Schrecken statt Schrecken ohne Ende, wahrscheinlich hier angemessen.

Liminski: Auch die Bundeskanzlerin sagt, die griechische Krise bedrohe den Aufschwung in Deutschland. Ist der Domino-Effekt nicht doch eine reale Gefahr, wenn nicht unmittelbar für die Weltwirtschaft, so doch für den Euro und damit auch für die globalen Märkte?

Sinn: Ja, aber der Domino-Effekt geht nicht nur in diese Richtung. Es gibt ja einen ganz anderen Domino-Effekt, nämlich so: Wenn ein Land ein anderes rettet, wird es mit in den Strudel hineingezogen. Nun können wir Griechenland verkraften, auch wenn die Schulden noch etwas größer werden, die dann zu einem zukünftigen Zeitpunkt nicht mehr bedient werden, aber wenn dieses Beispiel Schule macht und wir müssen dann also auch noch andere Staaten wie Portugal zum Beispiel retten, oder gar am Horizont Spanien, und wer möchte an Italien denken, dann wird es ja auch für Deutschland gefährlich. Also man darf ja nicht immer nur davon ausgehen, dass es Domino-Effekte über die Bankenbilanzen gibt, sondern es gibt auch Domino-Effekte über die Staatsbilanzen, wenn die Staaten sich zur Rettung verpflichten. Das Ganze führt zu keinem guten Ende.

Liminski: Wie hoch ist denn die Rechnung insgesamt für den deutschen Steuerzahler bis jetzt?

Sinn: Oh, das ist schwer zu sagen. Man kann nur ausrechnen, wie groß das sogenannte Exposer ist, also die äußerste Gesamtbelastung, wenn wirklich alles schiefgeht. Da haben die Staaten der Euro-Zone insgesamt ein Haftungsvolumen von knapp 1500 Milliarden Euro und für die Bundesrepublik Deutschland könnte im Fall der Fälle - das wäre aber für den Fall, dass die vier problematischen Länder nun gemeinsam ausfallen, Griechenland, Irland, Portugal, Spanien - mit einer Summe von bis zu 400 Milliarden rechnen. Wie gesagt, das ist ein Extremszenarium, ich möchte damit wirklich nicht sagen, dass das wahrscheinlich ist.[/B]

Ich denke mal das sich auch die Politiker darüber im klaren sind, aber würde man jetzt Griechenland Pleite gehen lassen müssten sie uns erklären warum sie bis jetzt so viel Geld sinnlos zum Fenster raus geschmissen haben. Und das würde eine Wiederwahl auf die nächsten Jahre zunichte machen.

Meik :(
 
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Allmählich kommt es mir so vor, als wenn man hier Beiträge nicht liest, sondern sich nur Stichworte nach dem Muster 'Stille Post' herausklaubt.

Ich schrieb in Post#38 von den Zwanziger Jahren hier in Deutschland und den (bekanntermaßen tatsächlich eingetretenen) Folgen. Mit keiner einzigen Silbe bezog ich dies auf Griechenland. Ich schrieb, was geschehen ist und nicht, was geschehen wird.

In Post#41 wurde daraus bereits ein drohender 3. Weltkrieg und mittlerweile wurde in Post#42 daraus gar eine Theorie, die bisher noch kein Finanzexperte oder Politiker gebracht hat.

Von welcher Theorie redest du eigentlich, Meik? Da ich meine Kommentare weniger auf einzelne Stichpunkte beziehe, deren Sachzusammenhang ich anschließend aus dem Kaffesatz lesen muß, bin ich darauf angewiesen, nachzufragen, wenn ich etwas nicht verstanden zu haben glaube.

Noch einmal zum Verständnis: Streitest du ab, daß der Zweite Weltkrieg eine mittelbare Folge der damaligen Weltwirtschaftskrise und der (insbesondere der deutschen) Fianzpolitik war?

Hältst du es für ausgeschlossen, daß sich eine Wirtschaftskrise in dem Ausmaß, wie sie Ende der Zwanziger Jahre stattfand, wiederholen kann?

Hältst du es für unmöglich, daß namhafte Wirtschafts- und Finanzexperten Parallelen zwischen der derzeitigen Lage Griechenlands und der Wirtschaftskrise zu Zeiten der Weimarer Republik ziehen?

Konradin
 
Mit keiner einzigen Silbe bezog ich dies auf Griechenland. Ich schrieb, was geschehen ist und nicht, was geschehen wird.
Was hat das dann in diesem Thread zu suchen, wenn es sich nicht auf Griechenland bezieht?

Von welcher Theorie redest du eigentlich, Meik?
Von deiner!

Noch einmal zum Verständnis: Streitest du ab, daß der Zweite Weltkrieg eine mittelbare Folge der damaligen Weltwirtschaftskrise und der (insbesondere der deutschen) Fianzpolitik war?
Nein, aber dies heute ist eine ganz andere Situation.
Deutschland war Staatbankrott 1923 als Spätfolge des Ersten und 1948 nach dem Zweiten Weltkrieg, weil Hitler den Krieg mit der Notenpresse finanziert hatte und weil infolge der erheblich zerstörten deutschen Wirtschaft dem Geld ein deutlich kleineres Warenangebot als vor dem Krieg gegenüberstand.

Hältst du es für ausgeschlossen, daß sich eine Wirtschaftskrise in dem Ausmaß, wie sie Ende der Zwanziger Jahre stattfand, wiederholen kann?
Ja, außer wir finanzieren weiter Banken, Aktienzocker und andere Länder.

Hältst du es für unmöglich, daß namhafte Wirtschafts- und Finanzexperten Parallelen zwischen der derzeitigen Lage Griechenlands und der Wirtschaftskrise zu Zeiten der Weimarer Republik ziehen?
Kann ja sein, aber Poste doch mal einen Link, denn davon habe ich bis jetzt noch nichts gehört.

Meik :)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Allmählich kommt es mir so vor, als wenn man hier Beiträge nicht liest, sondern sich nur Stichworte nach dem Muster 'Stille Post' herausklaubt.

Ich schrieb in Post#38 von den Zwanziger Jahren hier in Deutschland und den (bekanntermaßen tatsächlich eingetretenen) Folgen. Mit keiner einzigen Silbe bezog ich dies auf Griechenland.

Du scheinst ja noch nicht einmal deine eigenen posts zu verstehen. :depp:


Konradin schrieb:
Wir können ja gut reden, Meik. Unser Weg aus der Krise der späten Zwanziger Jahre führte geradewegs in einen Krieg. Der kommende Krieg war spätestens Anfang 1933 sicherer als das Amen in der Kirche, denn der Staat war total verschuldet und die Amerikaner, welche die Zahlungen der Deutschen aussetzen wollten, hatten plötlich selber nichts. So kam es wie es kommen musste: irgend jemand anders musste bezahlen. Erst wurde Österreich eingemeindet, dann die Reichsprotektorate Böhmen und Mähren. Bei Polen war Schluß und es kam zum Krieg.

Ich jedenfalls möchte meinen Teil nicht dazu beitragen, eine dermaßen menschenverachtende Politik wie damals zu wiederholen oder andere in diese hineinzutreiben. Dies sind die paar Kröten einfach nicht wert.


Wie fast immer:

Erst Müll schreiben und sich dann herauswinden wollen.


Meik schrieb:
Was hat das dann in diesem Thread zu suchen, wenn es sich nicht auf Griechenland bezieht?

Genau so ist es.


Und als Info für die, die etwas hinter die "Bild-Schlagzeilen" schauen:

Die großen privaten Banken sind schon dabei, sich aus Griechenland zurück zu ziehen. Daher werden die Schulden am Schluss bei den Notenbanken und damit bei den Steuerzahlern hängen bleiben. Die Umschuldung (und zwar Milliardenbeträge) ist im vollen Gange.
 
Was eine Aussage über Wirtschaftskrisen, auch wenn es sich nicht explizit um die in Griechenland geht, in diesem Thread zu suchen hat? Geht es plötzlich nicht mehr um den Hintergrund (also die Krise) und habe ich da etwas verpasst?

Meik schrieb:
Konradin: Von welcher Theorie redest du eigentlich, Meik?
Meik: Von deiner!
Von meiner? Sorry, Meik, du scheinst Hellseher zu sein oder zumindest aus dem Kaffeesatz lesen zu können, denn bisher habe ich zu diesem Thema noch garkeine Theorie aufgestellt, geschweige denn, darüber geschrieben.

Meik schrieb:
Nein, aber dies heute ist eine ganz andere Situation.
Jede Situation ist eine andere Situation. Immer. Nichts in der Geschichte wiederholt sich bis in letzte Detail.

Links poste ich übrigends keine. Bisher habe sowohl in ARD, ZDF, Phoenix und ARTE Beiträge gesehen, in welchen diese Parallelen von unterschiedlichen Wirtschafts- und Politikwissenschaftlern angesprochen wurden. Ich habe nie behauptet, daß diese die einzige konsensfähige Meinung von sich geben, aber pauschal abzustreiten, es würde keine dementsprechenden Äußerungen von jener Personengruppe geben entspricht einfach nicht den Tatsachen. Ich habe diese Beiträge eindeutig gesehen, noch leide ich nicht unter irgendwelchen Erscheinungen, Meik.

Konradin

P.S. Auf den 'Blubber-Gott' gehe ich besser erst garnicht ein.
 
..........Ich habe diese Beiträge eindeutig gesehen, noch leide ich nicht unter irgendwelchen Erscheinungen, Meik.
Das liegt mir wirklich fern von dir oder jemand anderen sowas zu denken!!!
Ich wollte lediglich einen Link zu solch einem Beitrag um ihn mir durch zu Lesen, vielleicht würde ich dabei Argumente finden die deinen Beitrag für mich Logischer erscheinen lassen würden.
Ich bin nicht Fehlerfrei und lasse mich auch gerne mal Belehren.

Meik ;)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Man sollte die Gelder für Griechenland stoppen - denn schließlich gibt es in
Deutschland genug, wo es finanziell hapert!
Und schieb die scheiß derzeitigen Politiker am Besten direkt nach Griechenland ab
- dann sollen Die vor Ort die griechischen Probleme lösen (aber ohne deutsche
Steuergelder zu vergeuden)!
Früher hätte das deutsche Volk solche Politiker einfach abgemurkst - normalerweise
ist es gut, daß es heutzutage humaner zu geht ... aber in diesem Fall wünsche ich
mir echt die alten Zeiten zurück!
 
Du bist also für politische Morde, RiRahl?

'Das deutsche Volk' hat übrigens niemals Politiker einfach abgemurkst. Meit waren es rechte Mörderbanden, welche 'das deutsche Volk' vorgeschoben haben, um ihre Bluttaten damit zu legitimieren.

Ich kann beim besten Willen nichts Gutes am damaligen Terror auf den Strassen finden, um mir vorstellen zu können, wie man sich zu diesen Zeiten zurücksehnen könnte. Es sei denn, die Täter stehen einem wesentlich näher als deren Opfer.

Griechenland ist übrigens keine Müllkippe für auszurangierende deutsche Politiker. Es wäre ausgesprochen unfair, den Griechen so etwas anzutun. Man stelle sich einmal vor, sie täten es mit uns. :D
 
Ich sage es mal so:
Heutzutage braucht sich ein deutscher Politiker nicht darüber zu wundern, wenn
"Sein" Volk es soweit haßt, daß einem solche Gedanken kommen...
Und ich spreche nur das offen aus, was viele denken (was immer wieder so
mitbekomme in Gesprächen).
Klar bin auch ich nicht für's Töten - manch ein Politiker (wie einige Beispiele in recht
junger Vergangenheit zeigen) hätte diese Skrupel umgekehrt aber nicht...

Wie heißt ein Sprichwort so wahr?
"Es wird das geerntet, was zuvor gesäht wurde..."
 

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