erstmal
kurz was zu den hier immer wieder auftauchenden Argumentationen / Beweißführungen, damit die mal geklärt sind.
Post #1 schrieb:
Stellen Sie sich vor, Sie würden in einer einsamen Wüste (Universum) eine wunderschöne VILLA (ERDE) entdecken; jedoch ohne den Besitzer zu sehen.
Dein Vergleich langt für ein Gleichnis, nicht aber für eine wissenschaftliche Betrachtung; diese würde vorraussetzen, das die als Vergleich eingeführten Objekte die gleichen relevanten Eigenschaften aufweißen.
Naturgesetzmäßig kann man die Erde (wobei ich wenn dann schon organisches Material als Villa benennen würde) eher als ein Sandhaufen in der Wüste betrachtet werden.
Post #80 schrieb:
Es gibt zwischen Okapi und Giraffe kein einziges Zwischenstück! Genau das ist ja das Problem. Es wird behauptet das Okapi sei der Vorfahr der Giraffe und die Zwischendinger hätten kürzere Hälse als die Giraffe gehabt - weil es so sein muß damit eine Evolutionäre Kette entsteht. Diese Funde fehlen gänzlich, oder kannst Du mir eines zeigen oder den Namen des Zwischenwesens das es nicht mehr gibt nennen? Bitte informier Dich doch mal genau!
So wie die Beweise stehen ist aus dem OKapi eine Giraffe entsprungen, die Zwischenwesen gibt es nur in den wissenschaftlichen Texten aber nicht in der realen, stofflichen Welt. Es gibt da noch andere Probleme der Evolution der Giraffe, wie zum Bsp.: das spezielle Blutdrucksystem das nur die Giraffe hat, damit ihr nicht das Hirn platzt wenn es den Kopf senkt usw.
Ein Baby ist kleiner als das daraus entstehende Tier, sprich ein Giraffenbay mit einem 10 cm langen Hals passt genauso gut in ein 6m hohes Muttertier wie eines mit einem 6 cm langem Hals.
Zudem gibt es immer wieder sprunghafte Mutationen.
Und mit dem Blutdrucksystem ... du musst das ganze andersherum betrachten, vermutlich gab es einige die kein spezielles hatten, nur die sind früher oder später alle umgekippt.
(Genauso ist es vermutlich übrigens auch mit dem Menschen, aber das nur am Rande.)
Wenn man sagt, das es sehr unwahrscheinlich ist, das Leben auf einen Planeten existiert, dann mag das sein, nur deswegen heißt das noch nicht, das es deswegen nicht möglich ist.
Für uns (die Existierenden) beträgt die Chance (der Existenz) immer 100 %, den nur die, die existieren, können das auch sagen, man muss das ganze also gewissermaßen rückwärts betrachten.
Post #151 schrieb:
Zur Frage, ob Henne oder Ei, kann ich dir weiterhelfen. Natürlich war die Henne zuerst da. Die Evolution hat, aus irgendeinem Federvieh, das gemacht, was wir heute Henne nennen. Das ging natürlich nicht von Heute auf Morgen, sondern es dauerte viele Generationen. Und, um eine neue Generation hervorzubringen, war es notwendig, dass die Generation davor, ein Ei legte. So entstand das Huhn, welches wir alle kennen (und genießen). Ergo war die Henne zuerst da.
Die generelle Annahme ist das zuerst das Ei da war und zwar aus einem einfachen Grund, die DNS wird bei der Entstehung des Eis gemischt. Sprich Urhenne und Urhuhn haben sich ganz toll lieb gehabt und aus den beiden entstand die Hennen-DNS im Ei. Aus dem Ei ist eine Henne gekrabbelt die dann gleiche Eier gelegt hat. Neue DNS-Mischungen entstehen aber immer im Ei und nicht in einem fertigen Lebewesen.
Post #186 schrieb:
Zu diesem Zeitpunkt gab es keine Naturgesetze. Es gab keine Schwerkraft, Gravitation weil es nichts gab das in Wechselwirkung stehen konnte.
So weit ich weiß gelten Naturgesetze auch dann wenn nichts da ist, worauf sie einwirken können.
Außerdem kann das Universum auch Teil eines größeren sein, dann währe die Theorie auch falsch.
Aber das ganze nur mal am Rande, mir gehts hier weniger um die Themen und woraus die Giraffe entstanden ist, ist an sich herzlich egal.
Es geht mir nur daraum zu zeigen, das eine Beweisführung wenn dann auch logisch und "beweißkräftig" sein muss, was die meisten leider nicht sind.

Nicht alle logischen Folgerungen sind auch ein
Beweis.
Noch kurz
zum Thema, ob es Gott gibt oder nicht. Ich denke mal das keiner (bis jetzt) beantworten und so wie es aussieht werden wir vermutlich auch niemals beantworten können ob wir in einer Art Matrix leben (und uns damit der Zugang zum eigentlichen verwehrt bleibt) oder ob wir überhaupt das sind für das wir uns halten.
Bis jetzt jedoch scheint es sehr viele Hinweiße für ein deterministisches Weltbild zu geben und recht wenige/keine die auf einen (welchen auch immer) Gott weißen und zuletzt gibt es noch sehr viele Fragen die sich mit allen möglichen Antworten beantworten lassen, jedoch keine hat einen beweisenden Charakter.
Insofern sind die ganzen Diskussionen über Gott recht sinnlos, nicht zuletzt auch deswegen weil Glauben und Wissen so gut wie Feuer und Wasser zusammenpassen, da scheitert es erstmal am Menschen.
Letztendlich ist aber auch diese Frage größtenteils bedeutungslos, die
wohl einzig wichtige Frage die wir uns alle stellen sollten, ist, wie wollen wir unser Leben gestalten?
Nach welchen Grundsätzen wollen wir leben und was wollen wir erreichen?
Wenn man die verschiedenen Religionen auf die Frage hin untersucht, so lässt sich bei den meisten eine gewisse Grundaussage feststellen; man solle mit den anderen Menschen in Gemeinschaft leben und ihnen so gut helfen wie man kann.
Auch alle größeren religiösen Personen, wie Jesus, Buddha, Ghandi, Dalai Lama orientierten sich im Prinzip an diesem Grundsatz.
Versucht man deterministisch und logisch ein Prinzip zu finden, das dasbestmögliches Leben beinhaltet, so kommt man im Endefekt auf die gleiche Aussage, nur in der Gemeinschaft erreicht man viel, egoistisches Verhalten führt nur zu Zerstörung und behindert den Fortschritt (wie man schön an unserer Vergangenheit und auch Gegenwart sehen kann).
Dies sollte also der wichtigste und erste Grundsatz sein, nachdem wir uns alle richten, unabhängig davon ob und an wen oder was wir glauben.
Wenn wir das erreicht haben, dann können wir uns um weiteres kümmern, beispielsweiße um die Erforschung der Welt und um die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Theorien.
Wenn das dann in einem respektvollem und gemeinschaftlichen Umgang miteinander gescheiht, werden wir vermutlich ziemlich schnell feststellen, das wir uns ähnlicher sind als wir alle meinen.
mfg
neo