Was haltet ihr von den Linken Parteien 

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Insoweit ja richtig nur viele Mitglieder der Linkspartei die ich kenne sind nie Mitglieder der SED gewesen. Ich wuerde es eher so beschreiben das diese aus der SED hervorging aber nicht die Nachfolgepartei ist. Auch wenn sie sich der Verantwortung, durch Taten aus Zeiten der DDR, nicht entziehen.

Gruss Schinderhannes
 
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Echter Kommunismus = Paradies. Allen Menschen würde es besser gehen bis auf den Reichen, ...



Dann dürfte es allerdings keine Reichen mehr geben :D

Echter Kommunismus, was ist das? Das würde vielleicht bei geklonten oder allseits programmgesteuerten Menschen funktionieren, aber ganz sicher niemals in der Realität. Ein gutes, auskömmliches Leben für jeden Menschen - und dann? Würde diese Bequemlichkeit und Zufriedenheit nicht ein langsames Degenerieren bewirken? Wo gäbe es noch Herausforderungen und den Ansporn, besser zu werden, wenn es denn jedem eh schon gut ginge?

Keine leichte Frage, gewiss, aber der Kommunismus als reinste Lehre ist auch nicht wirklich geeignet.


Die Abschaffung von Kriegen, von Religionen und internationalen Konzernen und Finanztrusts, die Begrenzung auf ein vernünftiges Höchstvermögen, eine gute Allgemeinversorgung in Sachen Medizin wären aber auch schon viel wert.
 
Die Abschaffung von Kriegen, von Religionen und internationalen Konzernen und Finanztrusts, die Begrenzung auf ein vernünftiges Höchstvermögen, eine gute Allgemeinversorgung in Sachen Medizin wären aber auch schon viel wert.
Zum Glück stehen diese Sachen nicht im Zusammenhang mit den Kapitalismus, sondern können seperat betrachtet werden. :rolleyes:

Noch ein sehr schönes Zitat zum Communismus:
Kommunistische Kritik kreidet der bürgerlichen Gesellschaft nicht an, dass sie Freiheitsrechte hervorgebracht hat, sondern weist darauf hin, dass eine Gesellschaft, die solche Rechte notwendig hat, eine gewalttätige Gesellschaft ist. Diese Kritik richtet sich nicht gegen das Glücksversprechen der Bürger, sondern versucht, seinen ideologischen Gehalt aufzuzeigen und zu verdeutlichen, dass dieses Versprechen in der bürgerlichen Gesellschaft kaum eingelöst werden kann. Materialistische Kritik muss den bürgerlichen Individualismus ebenso in seiner Beschränktheit kritisieren wie ihn gegen die regressiven Angriffe des barbarischen Ressentiments verteidigen, anstatt, wie im Traditionsmarxismus üblich, gegen den »Fetisch des Individualismus« zu agitieren. Kommunismus bedeutet nicht Kollektivismus und Gemeinschaftssinn, sondern die verwirklichte Freiheit des Individuums, das sich über seine gesellschaftliche Konstitution bewusst ist.
 
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Würde diese Bequemlichkeit und Zufriedenheit nicht ein langsames Degenerieren bewirken?
Wo gäbe es noch Herausforderungen und den Ansporn, besser zu werden, wenn es denn jedem eh schon gut ginge?
Nach der Argumentation dürfte ja die Leistung stark nachlassen ab einem gewissen Einkommen, wie 3000€ oder so. Ich denke mal, ab da geht's einem ganz gut. Warum spornen die sich denn dann noch an?

Übrigens kann man so sachen wie einen sozialistischen Wettbewerb veranstalten, noch dazu wirken sich Produktivitätssteigerungen auch auf den Lohn aus. Man wird ja jedes Jahr bilanzieren wieviel produziert wurde und das dann teilen, das heißt wenn man sich anstrengt gibt's nächstes Jahr 1 PC mehr, den man sich kaufen kann (bildlich ausgedrückt).

Dann dürfte es allerdings keine Reichen mehr geben :D
Das "Kapital", was unrecht angeeignet wurde durch Ausbeutung wird ja auch erstmal wieder enteignet und verteilt. So Sachen wie Schlösser, Burgen etc. sind im Sozialismus Gemeineigentum und werden für das Gemeinwohl benutzt.
 
@NeWsOfTzzz: Wenn du meinst. Vielleicht ist ja der "wirkliche Kommunismus" wie du ihn verstehst, zu tollerieren. Der Kommunismus aus dem die Linke kommt ist die DDR.

@Schinderhannes: Wie NeWsOfTzzz aus wiki (wasn schrott, aber ausnahmsweise mal richtig) zitiert hat, wurde die SED nach der Wiedervereinigung zur PDS. Diese hat ja bekanntlich mit den paar wenigen Leutz von der WASG fusioniert und sich umbenannt. Letztlich ist es aber eine umbenannte SED.

Begrenzung auf ein vernünftiges Höchstvermögen
Genau das wäre ja Kommunismus. Wo bleibt die FREIHEIT???


PS: Warum gibt es keine Beifall klatschenden Smileys?

Was ist los`??
 
@ NeWsOfTzzz
Das menschliche Wesen ist ganz anders geartet, als es mit einem Kommunismus in reiner Theorie je erfasst werden könnte. Da würden auch keine Spielchen in einem sozialistischen Wettbewerb helfen. Zudem hängt die Zufriedenheit in heutigen, ungleichen Gesellschaften, nicht davon ab, dass eine bestimmte Einkommensgrenze Einzelner erreicht wird.


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Genau das wäre ja Kommunismus. Wo bleibt die FREIHEIT???

Die Freiheit ist relativ und der Schutz der Gemeinschaft oder Gesellschaft vor den extremen Auswüchsen Einzelner hat einen gewissen Vorrang. Dass immer weniger Menschen immer mehr Kapital, Vermögenswerte und Ressourcen besitzen, ist eine bedenkliche Entwicklung - hin zu undemokratischen, absolutistischen Beherrschungsformen.
 
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Genau das wäre ja Kommunismus. Wo bleibt die FREIHEIT???

"Ich will Bäcker werden, aber mein Backbetrieb hat für den Maximalprofit automatische Backmaschinen gekauft. Jetzt bin ich arbeitslos und kann nicht mehr als Bäcker arbeiten. Alle anderen Backbetriebe sind schon voll."

"Ich will ein Auto fahren, kann mir das aber nicht leisten, weil ich als Friseurin nur 3€ die Stunde verdiene."

Genau das ist Kapitalismus. Wo bleibt da die FREIHEIT??? Ich will einen Beruf ausüben kann aber nicht, weil die Betriebe alle ihren Profit maximieren?

Ich könnte dir jetzt noch so viele weitere Beispiele nennen, wo unsere Freiheit auf Kosten einiger weniger eingeschränkt wird im Kapitalismus.

Im Kommunismus hingegen würde die Freiheit einer winzigen Minderheit (99%) eingeschränkt werden.

Du darfst dich nun entscheiden, welche Variante dir besser gefällt.


Der Kommunismus aus dem die Linke kommt ist die DDR.
Die LINKE kann aber nicht aus dem "Kommunismus der DDR" kommen, weil es dort keinen Kommunismus gab sondern eine Diktatur. Selbst kurz nach der Gründung (Quelle) wurde schon ein Arbeiteraufstand niedergeschlagen... Ein kompletter Widerspruch zu der Grundbedingung des Kommunismus und sogar des Sozialismus, dass die Arbeiterklasse herrscht.


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Das menschliche Wesen ist ganz anders geartet, als es mit einem Kommunismus in reiner Theorie je erfasst werden könnte.
Das würde ja bedeuten, dass es für den Menschen biologisch vorgesehen ist, dass er seine Interessen über kap. Erscheinungen wie Ware, Wert, Geld und abstrakte Arbeit koordiniert.

Sicherlich sonen Traditions-Arbeiterklasen-Mao-Stalo-DDR-wie-auch-immer-Pseudo-Kommunismus ist scheiße, aber der Kapitalismus halt auch.
 
@ Hero:
Wie hat sich der Mensch denn in den, sagen wir letzten 3000 Jahren, entwickelt? Was waren Ziele, für die absolute Herrscher, Könige und Imperialisten, ihren Antrieb hergenommen haben und für die sie bereits waren, Millionen von Menschen in Kriege zu verwickeln, die sich gegenseitig auf das Brutalste abgeschlachtet haben und hatten? Ein Prozess, der bis heute andauert.

Der unbeschränkte Kapitalismus gibt Menschen, die nach umfassenden Zielen streben, eben eine andere Art der Machtentfaltung in die Hände. Nur wird es eben dabei auch schon bedenklich, denn soviel politisch nicht reglementierte Macht in den Händen weniger, die sich niemandem gegenüber rechtfertigen müssen, fördert wiederum absolute Strukturen. Siehe das beliebige Schließen von Fabriken, den Abbau von Arbeitsplätzen, um an anderen Orten halt billiger fabrizieren zu können, den Mangel an jeglicher sozialer Verantwortung, den Einfluss auf arme oder korrupte Staaten, etc. etc.
 
Der unbeschränkte Kapitalismus
Kapitalismus kann man auch nicht einschrenkten.

Der unbeschränkte Kapitalismus gibt Menschen, die nach umfassenden Zielen streben, eben eine andere Art der Machtentfaltung in die Hände.
Nein, der Mensch gibt den Kapital im Kapitalismus eine Art Machtentfaltung in die Hände.

Das Problem am Kapitalismus ist doch nicht, dass die die dort so mächtig sind, so böse und unsozial sind, dass sie Fabriken schließen.
 
@ Hero:
sicherlich kann bzw. könnte man Auswüchse des Kapitalismus einschränken. Ich bin der Meinung, dass Menschen mit Visionen und Ideen durchaus von den Ergebnissen ihrer Arbeit profitieren sollen, doch mir kann niemand weis machen, dass man zig Milliarden mit seinen Firmen an privatem Profit 'verdienen' kann, ohne seine Mitarbeiter, Lieferanten oder Kunden unangemessen zu benachteiligen.


Mich wundert immer wieder, dass Menschen den Kapitalismus in all seinen unbeschränkten Auswüchsen, derart verteidigen, als ginge es um eine heilige Kuh!
 
... keinen, aber auch gar keinen, kann man glauben bzw. Vertrauen schenken.
Im Versprechen sind alle ganz fix, und wenn es darum geht Versprechen zu halten gilt das Motto: " Was interressiert mich mein Geschwätz von gestern."

Letzten Endes ist es doch so: Wenn doch irgendwo mal was beim gemeinen Volk
ankommt, wird es sofort an anderer Stelle kompensiert. Was sie dir in die rechte Hosentasche hineinstecken, holen sie dir aus der linken wieder herraus.

Lug & Trug, Augenwischerei, Selbstbedienungsmentalität, rigorose Ausblutung des kleinen Mannes/der kleinen Frau, Bürokratiepflege statt Abbau usw. usw.,
-> das ist es was ich mit Politik und Pateienlandschaft in Deutschland verbinde.

Stellenweise könnt ich nur noch :würg:
 
Die LINKE kann aber nicht aus dem "Kommunismus der DDR" kommen, weil es dort keinen Kommunismus gab sondern eine Diktatur.

Macht das etwa die Sache besser? Die jetzige Linke alias SED war letztlich dieser Diktator!

"Ich will Bäcker werden, aber mein Backbetrieb hat für den Maximalprofit automatische Backmaschinen gekauft. Jetzt bin ich arbeitslos und kann nicht mehr als Bäcker arbeiten. Alle anderen Backbetriebe sind schon voll."

Da kann ich dir mal recht geben, das ist wirklich ein Problem des Kapitalismus, das Problem der Raffgier....

"Ich will ein Auto fahren, kann mir das aber nicht leisten, weil ich als Friseurin nur 3€ die Stunde verdiene."

Dazu fällt mir nur ein, warum muss die Person auch beim billig cut&go Friseur arbeiten. Wenn sie was in ihrem Leben gelernt hat, arbeitet die Person sicher nicht dort. Zudem verdienen Friseuer oder zb Kellner als festen Lohn nicht so viel, weil noch die ganzen Trinkgelder dazukommen und unversteuert bleiben.
Das mit diesem Geringverdienst ist aber letztlich ein Problem unsrer Gesellschaft, die immer billigere "Sachen" fordert. Das hat in erster Linie nichts mit dem Kapitalismus und der sozialen Marktwirtschaft zu tun.
Unsere Gesellschaft fordert immer mehr, das alles immer billiger wird. Schau dir unsere Massentierhaltung unter widrigsten Umständen an. Das ist alles so schlecht, weil es zu diesen Diskountpreisen nicht anders geht.
In solchen Diskountern können die Mitarbeiter ja nicht viel verdienen, woher soll das Geld denn kommen???????????
Die Bauern können ja trotz dieser billigen Massentierhaltung fast nicht überleben, bei dem was sie für ihre Produkte bekommen.
Wie soll dann ein rel. hoches Gehalt für eine einfache Kassierin entstehen und gerechtfertigt sein. Diese macht ja im Vergleich zum Erzeuger der Produkte nichts. Sie zieht einfach die Waren über den Laserscanner und das wars. Sie muss ja nicht einmal mehr rechnen.....
 
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@Faehnrich
und wie willst du das machen und jetzt komm mir nicht mit sozialer Markwirtschaft und son Quatsch...

@mogler28++
Fünf Posts hintereinander ohne verkürzte Kapitalismuskritik wärn auch zu viel verlankt...
Aber was bilden sich diese Bäcker überhaut ein Profit machen zu wollen.
 
.. und jetzt komm mir nicht mit sozialer Markwirtschaft und son Quatsch...
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Der Ansatz war zumindest in DE in Teilen merklich besser, als in vielen anderen kapitalistisch organisierten Staaten.


Aber eine ad-hoc Lösung habe ich auch nicht so einfach in der Schublade. Zumal es wenig nützt, wenn sich nur ein Staat für eine Beschränkung des ungezügelten Kapitalismus aussprechen würde. Angesichts multinationaler Trusts und Imperien, wäre nur eine länderumfassende Lösung wünschenswert. Solange aber die Großkapitalisten in korrupte Staaten ausweichen können und mit ihrem Geld und ihrem Einfluss beliebig steuernd eingreifen, so lange wird sich nichts ändern.
 
Viele interessante und auch konstruktive Beitraege hier.
Es gibt fuer alles ein "fuer und wider", je nachdem wie und wovon man es betrachtet


Wenn ich allerdings die Beitraege von mogler28++ lese, wird mir uebel. Ich wurde Dir wuenschen, dass Du mal in die Arbeitslosigkeit und in Harz4 faellst und das fuer ein paar Jahre, damit Du merkst wie sozial die gegenwaertige Gesellschaft ist. Und dann versuche Arbeit zu finden. Egal was Du mal gelernt hast Du bist raus aus dem Rennen.

Wenn Du das dann durch hast, kannst Du Dich hier wieder melden und neu Diskutieren. Bis dahin solltest Du die Klappe halten mit Deinem Gesuelze. Das klingt doch alles nur wie irgendwo aufgeschnappt und nachgeplappert. oder kriech gleich in die braune Schublade, wenn Du nicht schon von da kommst.
 
in die Arbeitslosigkeit und in Harz4 faellst und das fuer ein paar Jahre...Und dann versuche Arbeit zu finden. Egal was Du mal gelernt hast Du bist raus aus dem Rennen.

Es ist bestimmt nicht einfach, als Langzeitarbeitsloser wieder Arbeit zu finden. Schon allein deshalb, weil man dann viel zu lange aus dem Arbeitsleben raus ist.
Viele Langzeitarbeitslose wollen aber auch nicht mehr arbeiten und arbeiten nur, weil ihnen sonst HartzIV gekürzt wird....

wie sozial die gegenwaertige Gesellschaft ist

Immerhin haben wir in Deutschland eine soziale Marktwirtschaft. Wie sozial die zur Zeit ist, ist die Frage. Aber im Gegensatz zu rein kapitalistischen Staaten ist unser System recht sozial.


Letztlich gehört das aber nicht direkt zum Thema, denn die Linke betreibt mit diesen Sorgen und Nöten der Unterschicht und der Arbeitslosen ihren "krankhaften" Populismus.


Was sind denn das für Unterstellungen hier?!

SICHER NICHT NPD; Mitterechts vllt, aber nich NPD!!!!!!!!!!
 
mogler28++ schrieb:
Viele Langzeitarbeitslose wollen aber auch nicht mehr arbeiten und arbeiten nur, weil ihnen sonst HartzIV gekürzt wird....
Woher willst du das wissen oder ist es reine Spekulation deinerseits?
mogler28++ schrieb:
...Die jetzige Linke alias SED war letztlich dieser Diktator!
Mit der gleichen 'Logik' lässt sich auch belegen, daß DU als direkter Nachfahre Adams quasi eine Mitschuld am Sündenfall trägst.

Aber wie kann eine junger Linker aus dem Westen, der zu Zeiten der SED noch nicht einmal geboren war, mit dieser mehr oder minder identisch sein? Wenn deine 'Logik' greifen würde, dann wäre eine weitere Gleichung 'BRD+DDR alias Drittes Reich' und jeder Deutsche ein kleiner Diktator.

Deine These 'Die Linke = SED = Diktatur' ist übrigens selbst eine recht populistische, da solltest du dich einmal an die eigene Nase fassen, anstatt dies nur anderen, in diesem Falle der Linken, zu unterstellen.

Gruß Konradin
 
Das hat in erster Linie nichts mit dem Kapitalismus und der sozialen Marktwirtschaft zu tun.
Unsere Gesellschaft fordert immer mehr, das alles immer billiger wird.

Sorry, aber das hat nur mit dem Kapitalismus zu tun!


Es muss nicht immer billiger verkauft werden, weil die die Masse der Leute nur billig kaufen wollen sondern weil sie wegen der Einkommensschere nur billig kaufen können. ;)

Und weil du die Discounter ansprichst:

Schau dir einfach mal an, was die beiden Besitzer des Discounters ALDI so an Vermögen angehäuft haben. Es geht denen nicht darum, die Leute mit billigen Produkten zu versorgen sondern darum, selber möglichst viel Profit zu machen.


Leider ist es mittlerweile schon so, dass viele Arbeiterfamilien ohne die preiswerte Versorgung durch die Discounter sich nicht mehr ohne Hilfe versorgen könnten.

Genau das sind die Auswüchse des Kapitalismus. Die Masse wird eben über dem Existenzminimum gehalten damit die Reichen in Saus und Braus leben können.

Und jetzt komme mir keine mit der vielen Arbeit, die die Reichen haben oder mit dem Risiko, dass sie tragen.

Auch von den Reichen arbeitet keiner mehr als maximal 12 - 14 Stunden, das rechtfertigt diese Gehälter nicht.

Und Risiko und Verantwortung - wir haben ja jetzt mehrfach deutlich gesehen, dass es sowas kaum gibt.
 
Einen wunderschönen guten Nachmittag,

habe mich schonmal zum Thema gepostet und prompt kam ne Front von...ich nenns mal Widerstand ;) Aber das ist ja nun nicht das große Ding. Habe auch nicht alle Posts seit meinem letzten gelesen, von daher...


Auch von den Reichen arbeitet keiner mehr als maximal 12 - 14 Stunden, das rechtfertigt diese Gehälter nicht.

Wichtig hierbei ist, dass du definierst wer die "Reichen" sind, ansonsten wäre ich mit solchen Äußerungen grundsätzlich vorsichtig. AUf die "Reichen" im Sinne von Vorstandschefs trifft deine Aussage voll und ganz zu. Aber da gibt es noch andere die es sich verdient haben, die eine Idee hatten oder tatsächlich einfach hart arbeiten.


Zu einem mehr aufs Topic bezogeneres Zitat:


Deine These 'Die Linke = SED = Diktatur' ist übrigens selbst eine recht populistische, da solltest du dich einmal an die eigene Nase fassen, anstatt dies nur anderen, in diesem Falle der Linken, zu unterstellen.

Wir sind ja, falls du dich noch erinnerst grundsätzlich unterschiedlicher Meinung! Aber hier muss ich dir mal Rechtgeben mit allem, was nach SED kommt ;)

Die Linke = SED ist eine sehr krasse Behauptung, die man meiner Meinung nach grundätzlich als korrekt ansehen kann, wenn auch die Linke nicht den Anschein des Strebens nach einer totalitären Demokratie oder wie ich gerne sage nach nem Staat wie der DDR hat. Ganz nebenbei fiel mir dazu eben folgendes ein: "Neues Modell. Originalteile" :P

Führt man Linke = SED weiter, so kommt man auf die Identiätstheorie. Sicher hat die Linke das Gemeinwohl aller im Sinne und ist für sie warscheinlich auch objektiv erkennbar. Nunja umgesetzt wird die Identitätstheorie eben durch eine totalitäre Staatslehre, welche in meinen Augen eine große Gefahr ist. Bestes Beispiel DDR.



Wie gesagt für mich ist und bleibt die Linke eine unseriöse Partei, der auch deswegen meine Stimme nicht geben werde!!!



MfG
berbop


edit: wooow mein 333 Post. Muss ich jetzt einen ausgeben? :bier1: ....spaß beiseite :D

editedit: hmmm iwie wurde mir wohl wieder einer geklaut :(
 
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Hallo
Jetzt gehts los! Der Springer Konzern mobilisiert seine Medien um die Links Partei und Lafontaine durch üble Stimmungsmache madig zu machen. Das Interesse des Besitzers ist es nicht objektiv zu berichten sondern diese macht für sich zu nutzen.

Bild: Oskar Lafontaine Absturz eines Superstars Quelle: Linke im Sinkflug: Oskar Lafontaine, Absturz eines Superstars - Bild.de
So begann damals die Attacke Gegen die SPD / Schröder. Pfui!

Wäre die Bild für die Linkspartei, müßte man sich Sorgen machen! So, kann man es nur als Wahlempfehlung verstehen.
Wenn die Bild dafür (politische Richtung, Partei) ist, wäre es für die Normalbürger besser nicht auf die Empfehlung der Bild zu hören.
2001 hatte dieser Konzern über 14 000 Mitarbeiter...

Bild die 2. : gleichzeitig wird eine Flasche hochgelobt: Karl-Theodor zu Guttenberg: Seehofer: ?Er ist der Franck Ribéry der CSU? ? Wie gut ist unser Wirtschaftsminister ? eine BILD.de-Bilanz - Bild.de
Der Franck Ribéry der CSU
Krisenmanager, Opel-Retter, Talkshow-König: Der Wirtschaftsminister macht Furore. :würg: :öm:

Liebe Grüße
Carmen
 
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Hallo,
die Linken besetzen die Themen, die dem sogenannten kleinen Mann aus der Seele sprechen müssten. 75% der Wähler würden den Kernaussagen der Linken zustimmen. Wählen würden sie allerdings nur 14%.

Die Linken haben die Altlast der SED und das Problem Lafontain zu tragen.
Viele haben die Zeit in der DDR nicht vergessen. Und das Lafontain als SPD Chef noch ganz andere Töne angeschlagen hat, wird leicht vergessen.

Das Wahlvolk ist geneigt nach Köpfen und weniger nach Inhalten zu wählen.
ich behaupte, dass weniger als 10% schon einmal ein Wahlprogrammm ihrer Partei gelesen haben.

Eine kritische Oposition ist aber sehr wichtig!!
Wie wir wieder erleben dürfen, geht es vor der Wahl mehr um Eitelkeiten der Politiker als um Sachthemen.

Ich finde es gut, dass die Linken sich etabliert haben.
Für mich wären sie auch Regierungsfähig.

Politisch vertreten sie allerdings einige Positionen, die für mich nicht akzeptabel sind.
Also werde ich wohl das kleinere Übel wählen....;)
 
Die Linken sind auch jetzt im Wahlkampf wieder die Partei, die deutlich kostenintensivere Versprechen haben, als alle andere Parteien.

Die Grundidee finde ich gar nicht schlecht, aber die Linken sind meiner Meinung nach schon zu extrem und haben unhaltbare Ziele ...
 
... unhaltbare Ziele ...

Hallo
Welche Ziele sollen das sein?

Ich möchte behaupten, das diese Krise die den Bürgern Deutschlands hunderte Milliarden ihres Geldes kostet, ohne jemals Nutznießer gewesen zu sein oder Nutznießer zu werden, mit einer mehrheitlichen Links Regierung für Deutschland erheblich besser verlaufen wäre.

Die Ursachen hat die jetzige und die vorherige Regierung überhaupt verursacht.

Aus einer Rede von Lafontaine im Bundestag am 26.11.2008: http://www.linksfraktion.de/rede.php?artikel=1321283878

Man hat Ratingagenturen zugelassen, und man hat zugelassen, dass diese Ratingagenturen von denen finanziert werden, die die Nutznießer der Testate sind. Welche Konsequenz hat man aus der Feststellung, dass dies schiefgegangen ist, gezogen? Ende der 80er-Jahre wurden bei uns die Prüfmechanismen abgeschafft, die die Kundinnen und Kunden der Banken davor geschützt haben, dass ihnen ein Vertreter falsche Papiere andreht.

(Steffen Kampeter (CDU/CSU): Ich glaube, es war wirklich gut, dass Sie damals zurückgetreten sind!)

Welche Konsequenz ziehen wir heute daraus? Vor einiger Zeit hat die Vorgängerregierung ein Gesetz vorgelegt, durch das diejenigen geschützt werden sollten, denen falsche Papiere angeboten wurden. Dieses Gesetz ist aber auf Druck der Finanzindustrie zurückgezogen worden. Angesichts der schlechten Erfahrungen, die insbesondere alte Leute, denen man Lehman-Brothers-Papiere und Ähnliches angedreht hat, gemacht haben, wäre es an der Zeit, dieses Gesetz jetzt erneut vorzulegen.

(Beifall bei der LINKEN)

In diesem Zusammenhang geht es um zwei Punkte: Erstens. Solche Papiere müssen wieder testiert werden, und zwar von staatlicher Seite, nicht von Agenturen, die von den Banken bezahlt werden. Zweitens. Was die Verjährungsfrist betrifft, kann man gerade bei Produkten, die zur Altersvorsorge erworben werden, nicht von einem Jahr ausgehen, sondern man muss eine Verjährungsfrist von mindestens drei, wenn nicht sogar von zehn Jahren einführen, um die Kundinnen und Kunden zu schützen.

(Beifall bei der LINKEN)

Klingt doch machbar, oder? Wenn wir so gut im Schoß der CDU aufgehoben wären, weshalb hat dann der Lafontaine die Position eingenommen die Bürger geschützt hätte und nicht umgekehrt? Die anderen Parteien waren während der Rede fleißig am spotten, weil sie am 26.11.2008 noch meinten der Weißheit letzter Schluß zu sein! Anfang diesen Jahres kam dann der Hammer über die Bürger, die Politiker bekommen das selbe Geld weiterhin bezahlt...bezahlen wir doch lieber die Politiker die unsere Interessen vertreten...

Liebe Grüße
Carmen
 
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