Was für mich GAR nicht in Frage käme, wäre die NPD. Mir ist unbegreiflich, wie eine solche Partei heute in Deutschland wieder Fuß fassen kann. Man hätte während der Nachkriegsjahre viel mehr Leute auf die Kinder loslassen müssen, die ihnen noch erzählen konnten, was für Verbrecher die "Vorbilder" der NPD waren. Da hat man wohl eine Menge versäumt, trotz der ansonsten eigentlich recht guten Aufklärung - auch im TV. Aber entweder scheinen diese Dokus nur wenige zu interessieren, oder sie bekommen diese Ungeheuerlichkeiten nicht als abschreckende Tatsachen in ihren Schädel. Dass eine solche Partei, die im Grunde auch heute lieber wieder eine Diktatur hätte und die demokratische Verfassung ablehnt, nun auch noch Staatsgelder kassieren kann, finde ich unglaublich!
Früher war meine "Herzenspartei" immer grün, ich habe sogar einen Ortsverein mal mitgegründet.
Nach Hartz IV bin ich nicht mehr so sicher. Leider verändern die Menschen sich, wenn sie an der Macht schnuppern durfte - und zwar nicht zu ihrem Vorteil.
Vielleicht probiere ich es mal mit den Linken, denn die sind noch nicht so eingenordet wie die übrigen Parteien, da scheint man doch noch etwas mehr mit den Beinen in der Realität zu stehen und zu sehen, was den Menschen fehlt.
CDU/CSU mochte ich noch nie, ich kaufe denen auch die oft unterstellten Fähigkeiten im wirtschaftlichen Bereich nicht ab.
SPD kommt spätestens nach Hartz IV und Mehrwertsteuerlüge nicht mehr in Frage.
Und mit der FDP hab ich auch nur wenig Schnittmenge.
Insgesamt gibt es nach meinem Geschmack zu viele Lobbyisten im Parlament, da wird mir zu viel mit der Wirtschaft, den "Großen" gemauschelt und zu wenig für die "Kleinen" getan. Wer viel hat, bekommt immer mehr dazu - auch bei Lohn-/Gehaltserhöhungen z.B., wenn es dort um "Prozente" geht. Das geht für mich in die falsche Richtung, und ich denke, man sollte um Festbeträge verhandeln, dann ginge die Schere nicht immer weiter auseinander, und alle bekämen das Gleiche mehr ...
Aber das ist dann vielleicht schon wieder ein anderes Feld ...
