BrutusBrutalo
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Erstmla möchte ich klarstellen, dass Rechts und Links keine verfeindeten Richtungen sind!
Hm ja, das ist in meinen Augen nicht ganz klar zu sagen.
In den radikalen Formen beider "Lager" gibt es große Übereinstimmungen, wie die gemeinsamen Aufmärsche von NPD und PDS zu Beginn von Hartz 4 bei den Montagsdemos gezeigt haben. Auch der Kapitalist und die "Konsumgesellschaft" wird ja von Links sowie Rechtsradikalen angegriffen.
Allerdings beschränkt sich das rechte Lager nicht auf diese Volldeppen aus der NPD. Ein Rechtsliberaler wird bespw. den Linken nie etwas abgewinnen können, da der Grundsatz von dem ausgegangen wird komplett verschieden ist.
Wo der Linke von einem unmenschlichen Kapitalisten ausgeht, sieht der Liberale einen Menschen, der etwas erreicht hat, Arbeitsplätze schafft und deshalb Respekt verdient. Ja ich weiß, Schubladendenken und so - aber das nur als Beispiel um mal aufzuzeigen wie komplett verschieden die Lebenseinstellungen sind.
Das Problem an vielen Menschen in "Links"-Parteien ist, dass sie sich zum großen Teil nicht mir ihrer Ideologie auseinander Setzen und so nicht argumentieren können. Viele Sich-Links-Nennende setzen sich mehr mit der Niederlage Nazi-Deutschlands auseiannder, als Geschichtsstudenten mit dem Hauptaugenmerk auf Faschismus im 20. Jahrhundert. Anstatt Feuerbach zu lesen, MArx zu verstehen und Stalin zu verachten, werden Feindbilder wie Nazis, Neonazis, Antiausländer oder Kapitalisten geformt.
Du bringst es auf den Punkt. Ähnlich dumm wie ein Reservespieler, der die Schwächen der Stammspieler angibt um seine künftige Startaufstellung zu rechtfertigen, anstatt seine eigenen Qualitätn rauszustellen.
Nichts desto trotz wäre es möglich eine sozial gerechte Merktwirtschaft einzuführen, wäre da nicht die Macht und Geldgier der Menschen und die Intolleranz gegenüber Anderen (anders denkende, riechende oder furzende).
Die Frage ist - Was ist die Alternative? Ich kann nur schwer antworten, weil du dich sehr allgemein ausgedrückt hast, aber das Problem was ich sehe ist, dass Deutschland keine Insel ist, auf der wir machen können was wir wollen ohne in Länder um uns herum zu schauen.
Beispiel Mindestlohn.
Hört sich toll an und das Superargument schlechthin ist ja erstmal, dass es alle anderen Länder um uns herum ja auch haben und das es so unmenschlich ist Menschen für 4€ die Stunden arbeiten zu lassen.
Niemand dieser Politiker erwähnt aber, dass es in England de facto keinen Kündigungsschutz mehr gibt oder dass zB in Frankreich gerade aufgrund der vielen staatlichen Eingriffe in den Arbeitsmarkt die Jugendarbeitslosigkeit exorbitant hoch ist.
Niemand dieser Politiker gibt zu, dass ein Arbeitnehmer keinen Cent mehr in der Tasche hätte als mit einem Kombilohn.
Ich persönlich mekre, wie ich selber von einer demokratischen Idee der Führung abgehe, da in derartigen Demokratien, die in Mitteleuropa herrschen kein Heil zu finden ist.
Da bist du nicht alleine im Ring. Wenn die Verblödung der Bevölkerung weiter anhält wird es irgendwann zum reinen Wahnsinn die politische Führung von dieser degenerierten Gesellschaft wählen zu lassen.



Au Backe, ich höre schon wieder die ewig Gestrigen, die rufen: